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Missjanemarples_seeseiten
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Tegernsee

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Insgesamt 72 Bewertungen
Bewertung vom 29.08.2025
Stevenson, Benjamin

Jeder im Zug ist verdächtig / Die mörderischen Cunninghams Bd.2


ausgezeichnet

Ein Zug quer durch Australien, ein Krimifestival, 5 nein 7 Autoren und Autorinnen und mittendrin Ernest Cunningham.
Ernie hat eine Einladung zum Krimifestval im Ghan, dem berühmten Zug, der von Darwin nach Adelaide, einmal Australien durchquert. Als seine Begleitung hat er Juliette auserwählt, seine Freundin seit den Ereignissen im Skiressort und ehemalige Hotelbesitzerin. Auch Juliette hat ein Buch über die Vorfälle von vor knapp einem Jahr geschrieben.
Ansonsten sind lauter mehr oder weniger exzentrische Autorenkollegen mit von der Partie und natürlich Fans, der Verleger und Ernies Agentin.
Und da wo Ernest ist, ist der erste Mord nicht weit.

In gewohnter Manier erzählt der Autor Cunningham, wie sich die ganze Geschichte abgespielt hat und wird nicht müde immer wieder auf die Regeln eines Kriminalfalls und seine Wörtereinteilung für dieses Buch hinzuweisen. Das Buch liest sich so, als würden wir Leser mit Ernest zusammen sitzen und es uns erzählen lassen. Denn der Leser wird immer wieder angesprochen. Auch am Emailverkehr mit seiner Agentin lässt uns er teilhaben.

Für mich war es wieder ein unglaublich gutes Krimierlebnis mit vielen falschen Fährten, verdächtig war eigentlich jeder und auf die Lösung wäre ich so niemals gekommen.
Außerdem war es eine Geschichte über die Eitelkeiten des Lebens und darüber, wie wichtig sich jeder Einzelne nehmen darf und sollte.

Die schrulligen Charaktere, die Reise im Ghan, die ganze Atmosphäre und der sehr flüssige Schreibstil, haben diesen Krimi für mich zu einem absoluten Lesevergnügen gemacht. Fast bin ich mir vorgekommen, wie in einem interaktiven Theaterstück!

Ich spreche für "Die mörderischen Cunninghams - Jeder im Zug ist verdächtig" eine absolute Leseempfehlung aus. Es ist auch nicht unbedingt notwendig den ersten Teil gelesen zu haben.

Bewertung vom 28.08.2025
Lion, Kiki

Der Mörder ist in Feierlaune


ausgezeichnet

Ich habe mich nach Old Alley Town aufgemacht, um bei der Eröffnung des frisch renovierten Alley Air dabei zu sein. Betty hatte Leah und Ruth auch überredet mit ihr dorthin zu gehen. Als wir alle so in der Disco standen und darauf warteten, dass der DJ wieder auflegt, ging das Licht aus, es knallte und als das Licht wieder anging lag ein Toter unter der herabgefallenen Discokugel...

Natürlich begannen die drei Ladys sofort zu ermitteln und dieses Mal sogar mit Einverständnis und Unterstützung von Inspector Dowling. Denn der neue Kollege Hyde ist allen vier ein Dorn im Auge.

Tja was soll ich sagen? Es war wieder recht amüsant in OAT zu ermitteln. Besonders gefielen mir die Szenen mit Inspector Dowling und den Wellensittichen Peachy und Mr. Welli.

Allerdings kam mir dieses Mal der Kriminalfall recht konstruiert vor und war mir zu sehr im Hintergrund. Viel mehr lag der Fokus, zumindest meiner Meinung nach, auf den Beziehungen zwischen Hyde und Dowling, Dowling und seiner Ex-Frau, Leah und Booklover72. Auch Leahs kindisches Verhalten gegenüber Booklover konnte ich nicht nachvollziehen. Das war mir, dieses Mal, zu viel Liebes Irrungen und Wirrungen.

Der Schreibstil von Kiki Lion ist, wie gewohnt, flüssig zu lesen und ihre Beschreibungen der Umgebung und der Situationen detailreich. Was es für mich immer zu einem Lesevergnügen macht!

Ich freu mich jedenfalls schon auf den nächsten Teil der Reihe

Bewertung vom 22.08.2025
Janssen, Jaane

Der Ruf des Horizonts


ausgezeichnet

Zum Vorgängerband "Die Spur der Sehnsucht" beginnt diese Geschichte 5 Jahre später. Lian lebt noch immer bei seiner Frau Sventje und den Kindern. Er hat sich von seinem Schiffbruch gut erholt, Sventje verkauft oder tauscht ihre selbstgemachten Seifen und der Familie geht es gut.
Bis eines Tages ein Walfängerkamerad die Nachricht bringt, dass Joris und Enno als verschollen gelten. Lian bricht fast unverzüglich auf und lässt seine Familie zurück.
Da tritt durch einen Zufall Valentin von Halversberg wieder in Sventjes Leben und die Gefühle und Gerüchte kochen erneut hoch auf Borkum.

Hatte mich der erste Teil schon komplett gefangen genommen, wollte mich dieser Teil gar nicht mehr loslassen. Ich habe so mit Sventje, Lian, Valentin und Fenna gelitten, gefiebert, geliebt, mich in Sehnsucht ertrunken, Ängste durchlebt, Verwirrung durchgestanden und so vieles mehr. Diese Geschichte war für mich ein Konglomerat der Gefühle.
Die Autorin nimmt uns auch immer wieder in die gemeinsame Vergangenheit von Sventje, Lian und Valentin mit. So erfahren wir vieles an Geheimnissen. Auch Sventjes Ziehmutter trägt zur Lösung einiger Konflikte bei.
Besonders ans Herz gewachsen ist mir in dieser Geschichte Fenna. Sie steht immer zwischen Sventje und Valentin und möchte für beide nur das Beste, doch die Zwei machen es ihr, mit deren Sturheit nicht leicht.
Als sich die Ereignisse überschlagen, hat sich Valentin wieder selbst übertroffen und war mein Held. Die Angst um Lian würde ich ja auf Dauer, als Ehefrau nicht aushalten.

Ganz nebenbei erfährt man viel über die Geschichte und die Kriege in jener Zeit, welche die Kolonialisierung ausgelöst haben.

Der Schreibstil hat mich ganz tief in die Geschichte eintauchen lassen und mir unglaubliche Lesemomente beschert.

Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung der Geschichte, da mir alle Protagonisten so sehr ans Herz gewachsen sind und es noch nicht für alle ein Happy End gab!

Wer historische Romane mit maritimen Setting liebt, ist hier bestens aufgehoben!!!

Bewertung vom 30.07.2025
Bilinszki, Nina

My Italian Lovestory


sehr gut

Emilia kommt während ihres Önologie Praktikums nach Sizilien in den Weinberg ihres Vaters zurück, um auszuhelfen. Dort angekommen begegnet sie ihren Jugendfreunden Paolo und Angelo wieder.

Und ab hier darf die Leserin, der Leser entscheiden, wie es weitergehen soll. Z.B. "soll Emilia bei Angelo bleiben oder Paolo nachlaufen?" Je nachdem wie man sich entscheidet, springt man zum angegebenen Kapitel.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es ist eine leichte Sommerromanze unter der Sonne Siziliens. Durch das "Selbstbestimmen" wem ich mein Herz schenke, wurde es für mich zum unvergesslichen Lesevergnügen. Denn eigentlich hat man hier auch unglaublich viele Möglichkeiten ans Ende der Geschichte zu kommen.

Besonders schön sind die Auqarelle mit mediterranen Motiven und die sizilianischen Rezepte zum Nachkochen.

Wer sich mal an ein anderes Konzept heran wagen will und eine leichte Sommerlektüre sucht, der ist hier goldrichtig!

Bewertung vom 19.07.2025
Holzer, Kerstin

Thomas Mann macht Ferien


ausgezeichnet

Ich liebe den Tegernsee sehr und schon deshalb lese ich so gut, wie alle Bücher, die hier spielen.

Natürlich musste deshalb auch "Thomas Mann macht Ferien - Ein Sommer am See" von Kerstin Holzer gelesen werden!

Und was soll ich sagen? Es hat mich voll erwischt, hier mitten ins Herz, wie Kerstin Holzer die Stimmungen hier am See beschreibt. Wie liebevoll sie die Familie Mann skizziert hat. Wie wundervoll so vielen Künstlern hier am Tegernsee zu begegnen.

Aber von vorne: Thomas Mann macht von Juli bis September 1918 Urlaub am Tegernsee, genauer gesagt in Wiessee, das damals noch kein Bad war. Er rudert täglich mit seiner Frau Katia zur Ringseeinsel, spaziert mit Hund Bauschan und er genießt die Zeit mit seinen Kindern. Denn in München plagtrn ihn die Sorgen, wegen seines kriegsverherrlichenden Buches, das er über Jahre geschrieben hat und das jetzt zum Kriegsende eigentlich gar nicht mehr passt.
Mann beginnt sein Buch "Herr und Hund" und widmet es seinem treuen Gefährten.
Die Familie empfängt Besuch, spielt im Garten und die Eltern besteigen den Hirschberg, der fast direkt hinter ihrem Sommerdomizil, der Villa Defregger aufragt.
Aber auch die unsichere politische Lage, der Lebensmittelknappheit und den Zahnschmerz von Thomas bekommt die Familie zu spüren.

Ich habe mir Thomas Mann immer, als biederen strengen Herrn vorgestellt. Doch Holzer zeichnet ihn, als mit sich hadernden Schriftsteller, liebevollen Ehemann und Vater, als Genussmensch und Freund der einfachen Leute und der Künsterler hier am See. Auch schildert die Autorin das Tal vor 100 Jahren wunderbar detailreich. Wie es war, bevor alles zugebaut wurde und wie es auch heute noch ist, den Argwohn der Einheimischen gegenüber den "Zuagroastn". Genau so kenne und liebe ich meine Heimat und ich bin auch stolz darauf, dass wir hier so große Künstler beherbergen durften!

Die Sprache, die die Autorin verwendet, war für mich so unglaublich passend zu dieser Zeit. Auch die Einschübe von Vergangenheit und Zukunft, die mich noch tiefer in das Leben von Thomas Mann eintauchen ließen, waren wunderbar eingestreut.

Von gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Bewertung vom 17.07.2025
Wildner, Maxine

Jane Austen - Stolz und Leidenschaft


sehr gut

Ich habe "Jane Austen - Stolz & Leidenschaft" gelesen und muss sagen, es war eine wirklich schöne Erzählung über eine mir völlig unbekannte Autorin. Natürlich ist eine Romanbiographie kein Tatsachenbericht und wie viele wirkliche Infos hat man noch über Personen, die um 1799/1800 gelebt haben? Aber die Geschichte war durchaus schlüssig und liebevoll gezeichnet.
Jane bricht mit der damaligen Tradition zu heiraten, um versorgt zu sein. Was ihr in der Gesellschaft viel Kritik einbringt, aber ihre Familie steht fest hinter ihr. Zwei Bewerber lässt sie abblitzen, weil keine Liebe da ist. Der Dritte, den sie liebt, stellt sich als Niete heraus. Da ist es doch verständlich, dass Jane sich in ihr Romane schreiben vertieft. Auch schildert Wildner sehr detailliert, wie schwer es war, als Frau überhaupt ernst genommen zu werden und ein Buch zu veröffentlichen.
So begleiten wir Jane Austen durch Höhen und Tiefen ihrer Jugend, Veränderungen in ihrem Leben und in mehrere Wohnorte.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Wildner hat einen angenehm ruhigen Erzählstil, der zu der Zeit und den Personen passt.

Von mir bekommt diese Romanbiographie eine Leseempfehlung!

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings. Ein Kapitel ist mir wirklich sauer aufgestoßen und ich war kurz vor Ende des Buches verleitet es nicht mehr zu beenden. Die Autorin hat, teilweise wortwörtlich, den ersten Teil des Filmes "Der kleine Lord" von 1980 abgekupfert, bis zu der Szene in der Cedi, hier Jane dem großen Jagdhund des Schlossherren begegnet. Während des Lesens und auch jetzt, war es mir vollkommen unverständlich warum die Autorin das getan hat. Das haben weder Jane Austen noch die Romanbiographie nötig oder verdient.

Bewertung vom 10.07.2025
Katapult;Rocket Beans

100 Karten über Gaming


sehr gut

Dieses Buch ist wirklich witzig gestaltet, wie ein Videospiel. Mit einer Startseite, verschiedenen Leveln und einem Ladebalken unten auf den Seiten, der anzeigt, wie viel des Buches schon geladen wurde. Mittig findet sich das Inhaltsverzeichnis in Form einer Weltkarte, bei der man die gelesenen Seiten abhaken kann.

Natürlich haben wir auch wieder etliche Karten, Grafiken und Statistiken z.B. wir auf drei Doppelseiten "die Evolution der Spielekonsolen" der bekanntesten Hersteller gezeigt, Spielwelten werden mit der Grundfläche von Ländern verglichen, es gibt Vergleiche von Spielzeiten und vielem mehr.

Außerdem erfährt der gamingbegeisterte Leser viel Wissenswertes über weltweite Unterschiede im Spielverhalt, wo die größten Entwickler und Firmen sitzen, wer was spielt, wie viel Geld mit Gaming umgesetzt wird und das ist noch lange nicht alles.

Das Buch ist schon etwas speziell und setzt ein wenig Erfahrung im Bereich Gaming voraus. Meine Männer können es seit Wochen nicht aus der Hand legen. Aber auch für den Nichtgamer bietet dieses Buch interessante, faszinierende und erschreckende Informationen bereit.

Für uns ist es ein Familienschmöker geworden und wir empfehlen es gerne weiter!

Bewertung vom 10.07.2025

65 Karten über Kacke


sehr gut

Als Mama gibt es anfangs oft nur das Thema "Hat das Kind gekackt?". Das kann ganze Kaffeenachmittage füllen. Ich spreche aus Erfahrung, ich war schon live dabei

Dass es aber so viele interessante, erschreckende, lustige und unangenehme Fakten zum Thema Kacke gibt, hat mir erst dieses toll gestaltete Buch klar gemacht.

Wir hier in Deutschland machen uns übers Geschäft nicht so viele Gedanken,dass aber 3,5 Milliarden Menschen weltweit keine eigene Toilette im Haushalt haben, fand ich extrem krass.

Genau, wie die Tatsache, dass wir in Deutschland 1 Milliarde Kubikmeter frisches, klares Trinkwasser fürs Klo spülen verschwenden.

Dass man aus Pipi Dünger machen kann und die EU dies sogar vorschreibt wusste ich auch nicht.

Erschüttert hat mich auch, wie wir Frauen sogar auf der Toilette im Nachteil sind. Entweder, weil es in den Entwicklungsländern gar keine gibt und dadurch viele Mädchen und Frauen s3xueller Gewalt ausgeliefert sind, oder einfach, weil wir viel länger anstehen müssen, um unsere Toilette zu verrichten.

Lustiges gibt es natürlich auch in diesem Buch z.B. wie Freibier Leben gerettet hat, fäkale Ortsnamen und Schimpfwörter, eine Kackplaylist und vieles mehr!

Selbst meine Jungs lieben dieses Buch, besonders das Bild vom armen und reichen Würstchen.

Wer also eine Kack-Lektüre sucht, ist hier bestens aufgehoben!

Bewertung vom 08.07.2025
Sander, Susanne;Schweiger, Beatrix

Vitamin D


gut

Ich möchte das Buch "Vitamin D - Heilung gezielt unterstützen und gesund bleiben - Die Therapie bei Autoimmunerkrankungen" von Susanne Sander und Dr.med. Beatrix Schweiger kurz vorstellen.

Der Inhalt gliedert sich in 4 große Abschnitte:

1. Wissenswertes zu Vitamin D
Hier erfährt der Leser in einem Steckbrief zuerst, was Vitamin D wirklich ist und welche Funktion es in unserem Körper hat. Außerdem wird hier beschrieben, wie man seinen Vitamin D Spiegel testet, wie Vitamin D gebildet wird und wie es um die Versorgung steht.

2. Gesundheitsprävention durch Vitamin D
Hier werde einige Krankheiten beleuchtet und den Sinn über die Supplementation diskutiert.

3. Optimieren Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel
Diese Überschrift erklärt sich selbst.

4. Vitamin-D-Hochdosis das Coimbraprotokoll
Hier geht jetzt der spezielle Teil los, der sich gezielt auf die Behandlung von Autoimmunerkrankungen bezieht und die Therapie mit dem Coimbraprotokoll erklären. Dieser Teil nimmt ca. die Hälfte des Buches ein.

Für mich waren die ersten 3 Punkte sehr interessant zu lesen und ich konnte einige Punkte für mich und meine Familie mitnehmen.

Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und mit Grafiken und Bildern verdeutlicht. Wichtiges oder kleinere Zusammenfassungen stehen in gelben Schaukästen.

Die Autorinnen weisen, nicht nur einmal darauf hin, dass man in Absprache mit dem Arzt Vitamin D zu sich nehmen soll. Das finde ich persönlich sehr gut, denn einfach auf gut Glück etwas einnehmen, sollte man ja grundsätzlich nicht.

Gerade liest es meine Mutter und auch sie ist begeistert, wie umfangreich die Informationen sind.

Ich empfehle das Buch jedem, der sich über Vitamin D und die Einnahme informieren möchte

Bewertung vom 03.07.2025

National Geographic Kids - Jenseits der Unendlichkeit


ausgezeichnet

Manuela:
"Jenseits der Unendlichkeit" nimmt den (jungen) Leser mit in ein Weltall, das wir so noch niemals gesehen haben. Das James Webb Teleskop ist seit dem 8. Januar 2022 aktiv und hat der Wissenschaft seitdem mehr neue Erkenntnisse gebracht, als sich diese überhaupt vorstellen konnten.
Besonders beeindruckt haben mich in diesem Buch, die vielen Hochglanzfotos us dem All, die ausführlichen kindgerechten Erklärungen und das Fachwissen, das hier vermittelt wird.
Auf jeder Doppelseite widmet sich das Bilderbuch einem Bereich Thematik Teleskop, Weltraumforschung und Wissenschaft. Dabei wird abwechselnd vom Universum, den Baumaßnahmen am Teleskop und Interviews mit Forscherinnen erzählt, so bietet sich den Kinder eine bunte Mischung. Besonders möchte ich betonen, dass ausschließlich weibliche Expertinnen zu Wort kommen. Das finde ich persönlich sehr gut, da man in der Weltraumforschung meistens Männer vermutet.
Der Text ist kindgerecht und dich mussten wir beim Lesen oft darüber sprechen, da manches doch sehr komplex ist z.B. die Zeit, die Licht braucht um bei uns anzukommen. Allerdings werden diese Texte gut mit Grafiken bildlich unterstützt.
Der Ravensburger Verlag legt hier ein sehr großformatiges und hochwertiges Sachbilderbuch vor, dass ich jeder Weltrauminteressierten Familie wärmstens empfehlen kann!

Max (10J):
Das ist ein Buch bei dem ich mich schon konzentrieren musste, um das alles zu verstehen. Z.B. dass die Bilder die das Teleskop macht, eigentlich schon Millionen Jahre her sind und das mit dem Urknall war auch kompliziert, aber interessant.
Aber es ist einfach unglaublich wie weit ins Universum man mit diesem Teleskop schauen kann, mit meinem sehe ich nur den Mond. Die Fotos sind echt der Wahnsinn!

Tobias (8J):
Mir haben die Bilder am besten gefallen, am coolsten sind die von den schwarzen Löchern, die sind nämlich gar nicht schwarz sondern ganz hell und voller Sturm und Sternenstaub. Der Text war mir manchmal noch etwas kompliziert. Da war es gut, dass Mama mir den erklärt hat. Das Teleskopbuch ist mein neues Lieblingsbuch, weil ich die Weltraumfotos so toll finde!