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Deidree C.
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Oberösterreich
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Lesesüchtig ;-)

Bewertungen

Insgesamt 195 Bewertungen
Bewertung vom 06.01.2026
Weinberger, Eliot

Engel und Heilige


weniger gut

Gefühlt lese ich Quellenangaben mit kurzen Zitaten

Die Antworten kennt Eliot Weinberger, steht in der Kurzbeschreibung. Ja, er gibt sehr, sehr viele Hinweise, woraus er seine Ansichten und Antworten bezieht. Wobei in meinen Augen genau das, seine Antworten, auf der Strecke geblieben sind.
Das Buch „Engel und Heilige“ besteht gefühlt aus aneinandergereihten Quellenhinweisen und kurzen Zitaten aus eben jenen Quellen. Auch wenn ein Essay ein Thema in knapper und anspruchsvoller Form abhandeln soll. Hier finde ich für mich keine befriedigenden Antworten.
Natürlich ist es ein Thema bei dem sich der Autor nur auf alte Texte stützen kann. Wer hat schon selbst Engel gesehen? Wer mit Heiligen gesprochen? Dennoch konnte ich mit seinem Ansatz nichts anfangen.
Auch der Teil der Heiligen ist dürftig. Es gibt sehr viele und nicht jeden kann man großartig beschreiben, wenn sich die Seitenzahl in Grenzen halten soll. Aber bei manchen ist es nicht einmal ein richtiger Absatz geworden.
Ich, für meinen Teil, bin von dem Buch ganz und gar nicht überzeugt. Ich würdige die Recherchearbeit des Autors, die sicherlich die Hauptarbeit hierbei gewesen sein muss. Aber empfehlen kann ich das Buch leider nicht.

Bewertung vom 03.01.2026
Collins, Tessa

Die Magnolientochter / Die Blumentöchter Bd.4


sehr gut

Emotional heftiges Geheimnis, wunderschöne Landschaftsbeschreibungen

Wie in den vorangegangenen Büchern ist auch hier der Ablauf wieder ähnlich. Dokumente tauchen auf. Niemand weiß was sie zu bedeuten haben. Die am Wahrscheinlichsten betroffene Enkelin fliegt in das besagte Land, klärt das, sehr heftige Familiengeheimnis und findet so nebenbei die große Liebe.
Was sich hier sehr emotionslos anhört, liest sich wunderschön. Tessa Collins geht auch im Band „Die Magnolientochter“ auf die Gefühle und Gedanken der jungen Frau ein. Diesesmal lässt sie Magnolia nach Neuseeland reisen.
Die dortige Landschaft wird in leuchtenden Farben beschrieben. Gleichzeitig nimmt sie Bezug auf aktuelle Themen wie Umwelt- und Artenschutz.
Ich mag diese Reihe eigentlich sehr gerne. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dennoch fand ich Magnolia für ihr Alter etwas zu starr. Sie war belehrend und verletzend, zu konsequent ihre Meinung vertretend. Das hat sich allerdings ab der Hälfte des Buches sehr gebessert.
Es ist der vierte Band der Serie und für den nächsten und letzten erhoffe ich mir persönlich eine Aufklärung, warum Granny all die Dokumente und Hinweise versteckt und ihren Enkelinnen nicht übergeben hat. Das verstehe ich nämlich so ganz und gar nicht. Es sind lebens- und richtungsweisende Details, die möglicherweise jahrelanges Leid hätten verhindern können. Je mehr Bücher ich aus der Serie lese, desto unsympathischer wird mir Granny, obwohl sie von allen als herzensgute Frau dargestellt wird. Ich verstehe sie allerdings nicht und hoffe hier wirklich auf eine plausible Aufklärung.
Nichts destotrotz hat mir der Roman gut gefallen, der wunderschön gestaltete Buchschnitt ist ein Blickfang für sich und so möchte ich die gesamte Reihe weiterempfehlen.

Bewertung vom 30.12.2025
Braden, Gregg

Im Einklang mit der göttlichen Matrix


sehr gut

Synthese aus Forschung, Entdeckungen und Präsentationen

Der Autor Gregg Braden nähert sich der Erklärung der göttlichen Matrix nicht nur von einer Seite. Er verbindet und – was mir wichtig erschien – erklärt Spiritualität auch aus der Sicht der Wissenschaft. Hierzu lässt er verschiedene bedeutende Wissenschaftler und Personen zu Wort kommen. Denken wir nur an Albert Einstein, David Bohm, John Wheeler und andere.
„Im Einklang mit der göttlichen Matrix“ ist nicht immer ganz leicht zu lesen. Ich brauchte dafür eindeutig Ruhe und Zeit. Aber dann ist der Text, das Konzept verständlich.
Auch wenn das Buch schon einige Jahre alt ist, so scheint es nichts an seiner Aktualität verloren zu haben. Wie auch, wenn der Autor teilweise Ansichten und Traditionen, die wesentlich älter sind, zur Erklärung heranzieht.
Ich, für meinen Teil, habe mir einige Ansätze aus den Ausführungen holen können. Auch gefällt mir die Zusammenfassung der Prinzipien am Ende des Buches, um einen kleinen Überblick zu bekommen. So kann man zu dem Thema zurückspringen, das einer Wiederholung bedarf.

Bewertung vom 27.12.2025
Ohlandt, Nina;Wielpütz, Jan F.

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand


ausgezeichnet

Spannung, Verstrickungen, sympathische Figur

Dieser Krimi ist in meinen Augen ein toller Auftakt der Reihe „Mörderische Brise“. Es ist alles enthalten, was ich für einen gelungenen Krimi brauche. Spannung, verschiedene Verstrickungen, Irreführungen, sympathische Figuren, ein glaubwürdiges Motiv, nachvollziehbare Ermittlerarbeit und kleine Einblicke ins Privatleben der Ermittler.
Der erste Band „Der Tote am Sandstrand“ ist in sich abgeschlossen, er hat für mich keine offenen Enden mehr. Und gerade wenn man das Buch fast ausgelesen hat und weglegen möchte, gibt es einen Cliffhanger zum zweiten Band. Richtig gemein, und interessant zugleich.
Jan F. Wielpütz hat die Vorlagen von Nina Ohlandt gekonnt zu einem fesselnden Kriminalfall gefasst und lässt den Leser direkt an der Ermittlung teilhaben. Der Schreibstil ist eingängig zu lesen. Ich mag auch die Landschaftsbeschreibungen, die zwar wie nebensächlich eingestreut sind, mir es aber erleichtern den Örtlichkeiten ein Bild zu geben.
Ich empfehle dieses Buch, vielleicht sogar die ganze Reihe, man wird sehen, für alle Leser, die einen guten Krimi ohne viel Brutalität und Blutszenen lesen wollen.

Bewertung vom 23.12.2025
Hicks, Esther;Hicks, Jerry

Ein neuer Anfang


ausgezeichnet

Schnelle und teilweise leicht auszuprobierende Übungen

Esther und Jerry Hicks schrieben dieses Buch nicht alleine durch ihre Erfahrung oder mit ihren Worten. Esther bekam das Buch von einer Wesensgemeinschaft, die sich Abraham nennt, übermittelt.
Die Ansichten, Hilfestellungen und Beispiele sollen den Leser erklären, wie er seine Welt selbst erschaffen kann. Die Übungen dazu sind klar gehalten. Man kann sie relativ sofort umsetzen und muss nicht jahrelang dafür üben. Allerdings betonen sie schon, dass manches jeden Tag durchgeführt und praktiziert werden sollte, um, wie der Titel sagt „Ein neuer Anfang“ erlebt werden kann.
Die Gliederung des Buches ist übersichtlich in zwei Teile mit Unterkapiteln. Wobei der erste Teil das Prinzip, das Vorgehen erklärt und beschreibt, die Übungen vorstellt. Der zweite Teil besteht aus Mitschriften von Gruppensitzungen.
Ich habe es interessant empfunden, die Übungen durchzuführen und Ergebnisse zu sehen. Natürlich bin ich immer noch am Erschaffen meiner Welt. Dieses Buch ist zwar so gar nicht mehr neu, birgt aber spannende Ansätze für jeden der sich mit dieser Materie etwas länger beschäftigen will.

Bewertung vom 20.12.2025
Schröder, Alena

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel


sehr gut

Fesselt und hat Tiefe

Das Buch lässt mich etwas gespalten zurück. Ich habe es sehr gerne gelesen. Es hat mich gefangen und fasziniert. Trotzdem habe ich immer wieder auf eine nähere Verknüpfung der Figuren gewartet. Die Leinwand, dieses wertvolle Bild „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ , war im Strang der Vergangenheit stark präsent. Man spürte die Verbundenheit von Maren zu diesem, bzw. später ihrem, Werk.
Doch in der Gegenwart wird dieses Bild nur hin und wieder erwähnt und gesucht. Zwischendurch laufen sich Protagonisten der verschiedenen Zeitstränge kurz über den Weg, ohne auf das Bildnis einzugehen. Soweit kann ich die Kurzbeschreibung also nicht nachvollziehen, dass dieses Bild zwei Frauen für immer verbindet.
Sehr gut, emotional, tief und gefühlvoll, teilweise mit richtig starken Beschreibungen, geht Alena Schröder auf die Frage ein, was wir unseren Eltern schulden. Die Zeit nach dem Krieg wird von ihr ebenso aussagekräftig dargestellt, wie das Gefühlsleben der Figuren in beiden Zeitschienen und wie sich jede Generation dieselbe Frage stellt. Ob jede Generation zum selben Ergebnis kommt oder anders handelt?
Soweit kann ich fast eine volle Leseempfehlung abgeben, da der Schreibstil wirklich fesselt und die Gefühle klar und mit Tiefe den Leser erreichen.

Bewertung vom 16.12.2025
Schirdewan, Claudia

Winterglück und Inselzauber: Ein Weihnachtsfest auf Borkum (eBook, ePUB)


sehr gut

Ein Buch, das Wärme schenkt

Wenn es draußen kalt wird, mag ich jede Art von Wärme. Dieses Buch schenkt auch Wärme. Für mich ist „Winterglück und Inselzauber“ ein richtiger Wohlfühlroman. Er beinhaltet alles, was an schönen Gefühlen denkbar ist. Natürlich gehört auch ein kleiner Stressfaktor mit dazu. Aber grundsätzlich ist es relativ klar, welche Figuren am Ende zusammengefunden haben. Sie schaffen dies auch ohne gröbere Probleme. Ein bisschen etwas von rosaroter Brille ist schon mit eingeflossen. Aber bei einem Liebesroman darf das auch mal sein.
Zu lesen ist die Geschichte rund um Julia und ihren kleinen Sohn flott und leicht. Claudia Schirdewan zeigt eine extreme Wettersituation auf Borkum, der sich ihre Protagonisten beugen müssen. Sie beschreibt diese in klaren Worten. Landschaft und die Zwangsgemeinschaft der Pensionsbewohner kann man sich lebhaft vorstellen, auch die Bedenken von Julia kommen gut raus. Wenngleich diese natürlich schneller beiseitegeschoben sind, als der viele Schnee.
Das Cover zeigt eine Winterlandschaft am Meer. Mir gefällt es, auch wenn ich mir das Haus von Julia nicht so nahe am Wasser vorgestellt habe.
Das Buch empfehle ich für kalte Wintertage, gut unter einer Decke versteckt oder vor einem Kaminfeuer sitzend, für alle Leser die Liebesgeschichten ohne große Dramatik lesen wollen.

Bewertung vom 08.12.2025
Pautner, Norbert

Mein buntes Vorlagenbuch - Bügelperlen. Über 200 Motive


sehr gut

Unzählige Motive, sofort zu verwenden

Es ist gar nicht einfach eine Rezension für ein Buch zu schreiben, das fast ohne Worte auskommt. Denn natürlich sind hier im „Mein buntes Vorlagenbuch Bügelperlen“ fast alle Seiten voll mit Motiven. Und bei denen gibt es wirklich viel zu finden. Über 200 verschiedene, ich habe sie nicht gezählt, sind auf fast 80 Seiten verteilt. Wir finden von Buchstaben, über Tiere, Sonne, Sterne, Schneeflocken, Smileys, Märchenfiguren, Dinosaurier, geometrische Figuren auch Fahrzeuge und Bauwerke. Einzig wirklich spezielle Motive für Themen wie Weihnachten, Ostern, Geburtstag oder dergleichen finden wir hier nicht.
Die Motive haben eine Größe die 1:1 verwendet werden kann. Zu Beginn steht ein Inhaltsverzeichnis. Es gibt verschiedenen Tipps und Tricks, Infos zum Buch und zum Selbstherstellen von Vorlagen, danach sind die Motive und am Ende noch ein Motivregister. Den finde ich ganz praktisch, da ich öfter ein bestimmtes Motiv suche und so hier einfach und schnell fündig werde.
Für mich ist es im Alltag mit Kindern eine schöne Erleichterung, sodass ich eine Empfehlung abgeben möchte.

Bewertung vom 06.12.2025
Gschwendtner, Christina

111 Dinge über die Wechseljahre, die man wissen muss


sehr gut

Info und Umfang positiv

Es sind schon viele einzelne Themen, um genauer zu sein „111 Dinge über die Wechseljahre, die man wissen muss“, die hier aufgezeigt werden.
Der Aufbau gefällt mir wirklich gut. Vorwort, Inhaltsverzeichnis, Themen, Quellenverzeichnisse und Nachweise. Für jedes Thema hat Christina Gschwendtner eine Seite verwendet, gegenüber ein passendes, seitengroßes Foto. So wirkt der Text weder zu kompakt noch überfüllt.
Die Themen reichen über alle möglichen Beschwerden, jene die allgemein bekannt sind bis hin zu eher untypischen oder solchen, die man auf den ersten Blick nicht mit den Wechseljahren in Verbindung bringt. Für manche Themen hätte ich mir mehr Platz gewünscht. Die Auswahl gefällt mir, es fehlt mir kein wichtiges Thema. Für detailliertere Informationen findet man auch weiterführende Bücher am Ende, oder Hinweise, wo Frau Hilfe suchen soll/kann.
Meine Rezi schreibe ich aus der Postmenopause, nur zur Info, um meinen Standpunkt zu verstehen. Ja, auch ich habe das eine oder andere Thema noch nicht gekannt, zwar nur wenige, aber dennoch. Es ist definitiv kein Buch, das ich von vorne bis hinten lesen muss. Jeder findet seine wichtigen Themen heraus.
Ich persönlich hätte mir mehr Antworten als Problemlöser erwartet. Doch natürlich muss jede Frau ihre eigenen Wege finden und bei fast jedem Thema sind sowieso richtungsweisende Ansätze zu finden. Wem ich das Buch empfehlen würde? Eher Frauen, die am Beginn der Wechseljahre stehen.

Bewertung vom 02.12.2025
Perkins, Rebecca

Unstillbare Sinnlichkeit - Lust auf anrüchige Abenteuer Erotische Geschichten (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Gefühlvolle, erotische Tagträume zu erwarten

Auf diesen 176 Seiten finden wir 10 erotische Geschichten die allesamt „Unstillbare Sinnlichkeit“ ausdrücken. Hier hat Rebecca Perkins ein Feuerwerk der Gefühle, Sinne und purer Lust zwischen die Seiten gepackt. Beim Lesen der Geschichten sind durchaus erotische Tagträume zu erwarten, die den Alltag für eine kurze Weile vergessen lassen.
Ob wir von möglichen realen Situationen oder eher Kopfkino lesen, ob wir mit den Protagonisten Szenen erleben, die wir uns real nicht vorstellen wollen oder können, so sind doch alle heiß und scharf. Bei keiner hat man das Gefühl eine Figur wird zu etwas gezwungen das sie nicht will.
Die Geschichten erzählen völlig unterschiedliche Begebenheiten. Die Hauptfiguren der Autorin sind ebenso gemischt, von jung bis zur MILF, von Paaren zu Gruppen, wie die Orte und die Vorlieben. Auch fehlen bei den einen oder zwei Geschichten über Erniedrigung und leichten Lust-Schmerz die sinnlichen Komponenten nicht.
Von mir gibt es eine volle Leseempfehlung, da sowohl der Schreibstil, die gewählten Worte, aber auch Handlung und Geschichten für jeden Leser etwas bieten.