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Benutzername: Mysterylove
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Bewertungen

Insgesamt 23 Bewertungen
Bewertung vom 15.08.2019
Eine Kiste voller Wünsche / Wunschbüro Edda Bd.1
Kolb, Suza

Eine Kiste voller Wünsche / Wunschbüro Edda Bd.1


sehr gut

Eine wunderschöne Geschichte rund um Freundschaft, Herzenswünsche und wie man diese erfüllt.
Große Schrift, leicht zu lesen und deshalb auch für Leseanfänger gut geeignet.
Dazu wirklich tolle Illustrationen.
Mädchen zwischen 6 und ca. 10 Jahren werden die süße Edda lieben!

Bewertung vom 21.05.2019
Das Haus der Verlassenen
Gunnis, Emily

Das Haus der Verlassenen


ausgezeichnet

Über den Inhalt wurde schon so viel geschrieben, deshalb hier nur meine Bewertung:
Dieses Buch ist erschütternd realistisch geschrieben und ging mir unglaublich nahe.
Vielleicht berührt es sogar deshalb so sehr, weil die Autorin gar nicht absichtlich
"auf die Tränendrüse drückt", sondern nur sehr ehrlich über ein exemplarisches Schicksal
berichtet, von denen es aber Tausende gab. wie es in den Heimen für ledige Mütter in den frühen 60er
Jahren zuging, war ein Thema , das mich nie beschäftigt hat.
Umso erschütternder war das Buch zu lesen.
Meine Empfehlung: ab 16 Jahre (einige Szenen sind doch ziemlich hart) sollte dieses Buch jeder auf der Liste haben.
Wunderbar geschrieben, tolle Thematik und kein Buch, das man schnell wieder vergisst.

Bewertung vom 01.03.2019
So schöne Lügen
Burton, Tara Isabella

So schöne Lügen


gut

Eigentlich hat die Story absolut Potential.
Zwei gegensätzliche Freundinnen, Glamour, Neid...gelebte Soap Opera.
Aber im Eigentlichen geht es darum, dass Hauptprotagonistin Louise ihre
Freundin Lavinia glühend um deren Leben beneidet und sich eigentlich wünscht, sie wäre Lavinia.
Umgekehrt hat Livinia Macht über sie, denn diese finanziert das luxuriöse Partyleben der Beiden.
Irgendwann jedoch beschließt Luise, dass sie sich nur auf eine Weise von Lavinia befreien kann...

Ganz ehrlich, mich hat die Geschichte einfach nicht gepackt. Ich tue mich auch schwer mit dem Schreibstil der Autorin, den ich als sehr wechselhaft empfunden habe. Teilweise flüssig und spannend, dann wieder so seichte, abgehackte Sätze , dass ich das Gefühl hatte, den Aufsatz eines Grundschülers zu lesen.
Deshalb hatte ich nie das Gefühl, richtig ins Geschehen einzutauchen.

Meine Tochter (17 Jahre) fand das Buch dagegen super. Sie hat es in einem Rutsch durchgelesen.

Fazit: Ich würde sagen, dieses Buch ist für Fans der New Adult Bücher durchaus erwägenswert.
Viele ältere Leser werden damit nicht unbedingt glücklich.
Deshalb empfehle ich persönlich es Lesern zwischen 16 und 25 Jahren.

Bewertung vom 25.11.2018
Das Geheimnis um Nebula / Explorer Academy Bd.1
Trueit, Trudi

Das Geheimnis um Nebula / Explorer Academy Bd.1


sehr gut

Das Geheimnis von Nebula ist der Auftakt zur Reihe "Explorer Academy".
Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel sagen, er erschliesst sich aus dem Klappentext.

Es handelt sich um einen spannenden Abenteuerroman, der meiner Ansicht nach
besonders für Jungen ab 10 Jahren geeignet ist.
Die vielen Zeichnungen und Abbildungen im Buch sind toll. Sie geben dem Buch eine ganz besondere Note.
Die Kapitel sind übersichtlich und mit durchschnittlich 8-10 Seiten nicht zu lang.
So verlieren auch diejenigen, die nicht so oft lesen nicht das Interesse.
Zudem gilt es spannende Rätsel zu lösen, in die der Leser mit eingebunden wird.

Somit ein Buch für :
alle Jungen ab 10 Jahren, die gern spannende Abenteuer mögen.
Auch abenteuerlustige Mädchen werden es mögen.
Toll geeignet auch für die, die sonst selten zu Büchern greifen.

Bewertung vom 05.10.2018
Verloren in Eis und Schnee
Morosinotto, Davide

Verloren in Eis und Schnee


ausgezeichnet

1941, die Deutschen marschieren in Russland ein. Die 13 jährigen Zwillinge Viktor und Nadja sollen wie Tausende andere Kinder per Zug von Leningrad Richtung Osten in Sicherheit gebracht werden. Doch im Chaos am Bahnhof werden sie verschiedenen Zügen zugewiesen und getrennt. Und sollen sich auch so bald nicht wiedersehen. In Tagebüchern erzählen sie sich nun eindrucksvoll ihre Erlebnisse, während sie versuchen sich wiederzufinden. Beide Geschwister kämpfen nun im kriegsgebeutelten Russland ums Überleben.

Die oft nur wenige Seiten langen Tagebucheinträge sind sehr angenehm zu lesen, selbst für Lesemuffel.
Die geschilderten Erlebnisse sind Fiktion, aber so realistisch und eindringlich erzählt, dass man dies fast vergisst.

Dieses Buch habe ich (42) mit meinen Töchtern (12 und 17) gelesen. Es hat bei uns allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Spannend, gut geschrieben und flüssig zu lesen, vermittelt es Jugendlichen mehr Wissen über den 2. Weltkrieg und die damaligen Lebensbedingungen, als manche Geschichtsstunde. Und zwar ohne erhobenen Zeigefinger und trockene Fakten.

Wer einen spannenden Abenteuerroman sucht, der ganz nebenbei Wissen vermittelt, ist hier goldrichtig.
Klare Empfehlung für alle Leser ab 12 Jahren.

Bewertung vom 25.08.2018
Undying - Das Vermächtnis
Spooner, Meagan; Kaufman, Amie

Undying - Das Vermächtnis


sehr gut

Wir befinden uns irgendwann in ferner Zukunft. Das Leben auf der Erde ist bedroht. Die Lösung könnten verborgene Geheimnisse des Planeten Gaia sein, auf den sich eine Expedition begibt. Mia reist als blinde Passagierin mit. Sie ist Plüderin und erhofft sich Geld, um ihrer Schwester zu helfen. Im offiziellen Team ist Jules dabei, der auf Anhieb ihr komplettes Gegenteil zu sein scheint. Auf Gaia angekommen merken beide schnell, dass sie ein gutes Team bilden und sich gegenseitig von Nutzen sein können. Langsam kommen sie sich näher...Die Autorin ist mir bereits durch die "These broken stars" Reihe bekannt. Und wie dort, gelang es ihr auch diesmal, mich ab der ersten Seite in die Handlung zu ziehen.
Und davon gibt es reichlich. Lange "Durststrecken " gibt es in diesem Buch nicht. Stattdessen spannungsgeladene, gut durchdachte Plots. Und zwei Protagonisten, die man direkt ins Herz schließt.
Die unnachahmliche Mischung aus Scy-Fi, Dystopie und Liebesgeschichte ist total gut umgesetzt und hat das Zeug zum Bestseller.Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Ich empfehle es ab 14 Jahren .
Achtung:Band 1 von 2 !

Bewertung vom 14.07.2018
Der magische Dolch / Podkin Einohr Bd.1
Larwood, Kieran

Der magische Dolch / Podkin Einohr Bd.1


sehr gut

Nach Harry Potter und Frodo kommt Podkin Einohr

Erzählt wird die Geschichte des Kaninchenjungen Podkin Einohr, der sorglos ein Leben als als Sohn des Stammesführers lebt, bis plötzlich der Stamm überfallen wird. Verfeindete Kaninchen wollen den magischen Dolch Sternenklaue in ihren Besitz bringen. Podkin gelingt die Flucht mit dem Dolch, wissend, dass nun das Schicksal aller Kaninchen in seinen Händen liegt.
Die Geschichte klingt erstmal etwas merkwürdig. Und Tiere als Protagonisten sind auch schwierig, insbesondere, wenn es um Fantasy für ältere Kinder geht.
Diesem Buch sollte man aber definitiv eine Chance geben. Der Schreibstil erinnert an Herr der Ringe und Harry Potter, die Geschichte ist spannend und anspruchsvoll. Also durchaus kein "Kinderkram", sondern tolle Fantasy für ältere Kinder und Jugendliche.
Aufgrund der düsteren, teils schon beklemmenden Atmosphäre würde ich aber eine Leseempfehlung am 12 Jahren geben. Für ganz zarte Gemüter ist es nicht geeignet. Alle die spannende Fantasy mit viel Action mögen, werden es aber lieben.
Einziger Kritikpunkt: Das Cover ist wirklich nicht gut gewählt. Zum Inhalt des Buches passt es nicht wirklich und zieht womöglich die falschen Leser an. Es wirkt zu sehr nach Kinderbuch. Und unter der Zielgruppe findet es möglicherweise keine Beachtung. Und das wäre schade!

Bewertung vom 12.05.2018
Die geliehene Schuld
Winter, Claire

Die geliehene Schuld


ausgezeichnet

Ich habe schon viele Bücher zum Thema 2. Weltkrieg und Nachkriegsdeutschland gelesen. Und viele davon waren sehr berührend. Aber dieser Roman nahm mich ganz besonders gefangen. Der Schreibstil ist klar und flüssig, die Handlung spannend und atmosphärisch dicht. Ein wenig Krimi, ein wenig Historienroman und dazu ganz viel Gefühl sorgen dafür, dass ich dieses Buch bestimmt auch ein zweites Mal lesen werde. Selten wurde die Umbruchphase der noch ganz jungen Republik so anschaulich erzählt. Und dabei werden zwei Handlungsstränge so geschickt verknüpft, dass man vor Spannung das Buch kaum beiseite legen kann.

Meine Tochter hat das Buch sogar als Unterrichtsergänzung (10. Klasse) gelesen. Und war begeistert, wie mühelos sie plötzlich zeitgeschichtliche Zusammenhänge und politische Handlungen verstanden hat.
Und nicht als "trockener" Geschichtsstoff, sondern spannend erzählt. Auch bei ihr hat der Roman einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Von mir deshalb eine klare Leseempfehlung .für jeden ab 16 Jahre

Bewertung vom 13.03.2018
17 Erkenntnisse über Leander Blum
Kramer, Irmgard

17 Erkenntnisse über Leander Blum


gut

Im Mittelpunkt der Geschichte um Leander steht die Liebe zum Sprayen. und das beschreibt
die Autorin mit so viel Leidenschaft, dass sie auch beim Leser Interesse weckt für Graffiti.
Seither schaue ich genauer hin und erkenne oft auch Kunst hinter der "Schmiererei".
Aber natürlich geht es um viel mehr in dem Buch.
Es geht um Freundschaft, die 1. Liebe, das Erwachsen werden.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen Leander in der Vergangenheit und Lila in der
Gegenwart. Dieses Mädchen lernt Leander kennen und sie stellt sein Leben gründlich auf den Kopf.Das ist anfangs nicht ganz einfach zu durchschauen, macht es letztlich
aber umso spannender zu lesen.
Die Kapitel sind kurz und auch für diejenigen geeignet, die nicht viel lesen.
Ein warmherziger, gut geschriebener Roman, den man im Mittelteil allerdings etwas hätte straffen können.
Da gibt es einige Längen.
Trotzdem lesenswert und nicht nur für Graffiti Künstler.

Bewertung vom 30.12.2017
Der Fall Kallmann
Nesser, Hakan

Der Fall Kallmann


sehr gut

7 Monate nachdem seine Frau und seine Tochter verschwanden, nahm Leon Berger einen neuen Job als Lehrer an. Dieser führte ihn in die Provinzstadt K. Dort ist der Lehrer Kallmann durch einen Treppensturz ums Leben gekommen. Nachdem Berger in dessen Schreibtisch Tagebücher findet, beginnt er zu zweifeln, ob es ein Unfall war. Zwar scheinen sich in den Tagebüchern Realität und Fiktion zu vermischen, so behauptet Kallmann darin nicht nur, seine Mutter getötet zu haben, sondern auch die Fähigkeit zu besitzen, Mörder an ihren Augen erkennen zu können. Bergers Interesse ist jedenfalls geweckt und mithilfe eines Kollegen und einer Kollegin begibt er sich auf Spurensuche. Auch antisemitische Vorfälle an der Schule halten das Trio auf Trab.
Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Personen jeweils in der "ich " Perspektive erzählt. So fügt sich nach und nach , wie bei einem Puzzle, ein Teil ins andere. Immer mehr Abgründe und Geheimnisse der doch so beschaulichen Kleinstadt werden aufgedeckt. Nichts ist wie es scheint. Und Kallmann drohte ein ungesühntes verbrechen aufzudecken. Sein Todesurteil?

Ich bin kein typischer Krimi Leser. Deshalb ist dies auch mein erster Hakan Nesser. Allerdings handelt es sich auch nicht um einen typischen Krimi. Mehr mystisch angehauchte Gesellschaftsstudie. Sehr spannend und überzeugend geschrieben. Der ruhige, gar nicht reißerische Stil schafft es eine düstere Atmosphäre zu erzeugen, die an Spannung kaum zu überbieten ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Dies war mein erster Nesser, aber sicher nicht mein letzter.