Benutzername: Leeloo
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Bewertungen

Insgesamt 162 Bewertungen
Bewertung vom 06.10.2017
Die Spiegelstadt / Passage Trilogie Bd.3
Cronin, Justin

Die Spiegelstadt / Passage Trilogie Bd.3


sehr gut

Auch in diesem Teil gibt es zu Beginn eine geschichtliche Zusammenfassung, was vieles sehr erleichtert. Aber auch Cronins Längen kommen hier nicht zu kurz.

Da es auch den dritten Band als ungekürztes Hörbuch gibt, stand für mich von vornherein fest, dass ich mir den Inhalt weiterhin von David Nathan vorlesen lasse.
Etwas skeptisch war ich allerdings, als ich gesehen habe, dass Nathan mit Dietmar Wunder liest und habe mich gefragt, wie das gehen soll.
Als der Wechsel dann auch kam, war ich sehr positiv begeistert.
Wunders raue Stimme, die einem eine richtige Gänsehaut verleiht und mich immer wieder daran denken ließ, dass ich mir wohl tatsächlich in die Hose machen würde, wenn Zero mit dieser Stimme zu mir sprechen würde.
Hin und wieder gab es Richtung Ende auch ein paar Wechselfehler zwischen den beiden Herren... aber dennoch nicht weiter tragisch.

Im Nachhinein muss ich zugeben, dass mir der Teil, den Dietmar Wunder übernommen hat, viel besser gefallen hat als der Rest. Obwohl dieser wirklich nicht schlecht war. Im Gegenteil.
Es lag auch nicht daran, dass Wunder mich überraschend so begeistert hat.
Aber die Perspektive, die hier aufgegriffen wird, hat mich gepackt.
Wäre der gesamte Inhalt vom letzten Band so geschildert worden, hätte ich Die Spiegelstadt wohl inhaliert!

Wenn man mit der Passage-Trilogie beginnt, muss man auf jeden Fall am Ball bleiben, da man sonst schnell aufgrund der immer wieder auftauchenden Längen, den Zusammenhang verliert. Immerhin hat man hier knapp 3000 Seiten vor der Nase.

Bewertung vom 28.09.2017
Die Zwölf / Passage Trilogie Bd.2
Cronin, Justin

Die Zwölf / Passage Trilogie Bd.2


weniger gut

Reihen fallen mir persönlich immer besonders schwer, zumal ich oft der Meinung bin, dass selbst aus dem Klappentext viel zu viel hervorgeht. Meistens jedenfalls... aber was soll's ...

Wirklich positiv aufgefallen ist mir hier gleich zu Beginn den in kurzen Sätzen zusammengefassten Inhalt aus Der Übergang. Was tatsächlich sehr hilft, in die Geschichte wieder reinzukommen.

Justin Cronin verliert sich hier auch nicht mehr ganz so sehr in seinen scheinbar niemals enden wollenden Beschreibungen. Dadurch wirken der Inhalt und alle Protagonisten viel lebendiger.
Auch David Nathan gibt alles und unterhält seine Zuhörer grandios. Anders bin ich es von ihm aber auch nicht gewohnt!

Trotzdem hat dieser Teil der Geschichte, mir nicht ganz so gut gefallen. Er hat mich einfach nicht gepackt. Es war tatsächlich eine gute Entscheidung das Hörbuch heranzuziehen... sonst hätte ich wohl irgendwo in der Mitte abgebrochen.

Die letzten 300 Seiten hatten es jedoch in sich! Dieses Bisschen reicht aber nicht aus, um mich zu begeistern. Ich denke, dass ich in Kürze sogar vergessen haben werde, worum es hier geht.

Bewertung vom 19.09.2017
Der Übergang / Passage Trilogie Bd.1
Cronin, Justin

Der Übergang / Passage Trilogie Bd.1


sehr gut

Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die schon zu Beginn so bedrückend ist, dass man das Buch erstmal zur Seite legen muss, um tatsächlich das Gelesene zu verarbeiten.

Ich habe mir während dem Lesen viele Gedanken um den Verlauf der Geschichte gemacht. Doch, dass Justin Cronin hier eine vollkommen "neue" - andere Welt - erschafft... auf diese Idee wäre ich tatsächlich nicht gekommen.
Eine Welt, in der nicht nur Amy auf unglaubliche Art und Weise um das Überleben kämpft.

Dabei begleitet der Leser die Figuren durch ihren Alltag und durch immer wieder neue brenzlige Situationen, die eine ungeheure Spannung aufbauen, sodass es schon gar nicht mehr möglich ist, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen.

Doch, so mitreißend die Welt hier auch ist... so viele Dinge gibt es auch, die mich während dem Lesen extrem gestört haben. Gründe, die dazu geführt haben, dass ich immer wieder pausiert und andere Romane vorgezogen habe.

Kapitel für Kapitel fast nur Beschreibungen, wodurch sich die Geschichte nicht einmal weiterentwickelt. Die zusätzlich für vollkommen unnötige Längen sorgen. Hätte Cronin sich an diese Beschreibungen nicht ganz so sehr geklammert, hätte man hier bedenkenlos locker 300 Seiten einsparen können.
Durch eben diese Beschreibungen, fehlen an ganz, ganz vielen Stellen - meiner Meinung nach - Dialoge zwischen den Protagonisten, die alles noch hätten spannender gestalten können. Dialoge nehmen jedoch im Verlauf der Geschichte zu.
Und dann auch noch - das ist an dieser Stelle natürlich Geschmackssache - dass die Figuren immer wieder Dinge bzw. Gegenstände ganz unerwartet auffinden, die ihnen weiterhelfen.

Letzter Punkt hat mir einfach deshalb nicht gefallen, weil Justin Cronin mir dadurch das Gefühl vermittelt hat, dass die Geschichte ja irgendwie weitergehen muss.

Trotzdem eine unglaubliche Geschichte. Ich freue mich sehr auf den 2. Band und bin gespannt, auf welcher Reise ich Amy weiterhin begleiten darf. David Nathan wird es mir zusätzlich versüßen.

Bewertung vom 17.08.2017
Was man von hier aus sehen kann
Leky, Mariana

Was man von hier aus sehen kann


gut

Hm... irgendwie kann ich die ganzen positiven Bewertungen nicht ganz nachvollziehen. Gut, dass Geschmäcker auseinander gehen dürfen.

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Bewertung vom 16.08.2017
Die Chirurgin / Jane Rizzoli Bd.1
Gerritsen, Tess

Die Chirurgin / Jane Rizzoli Bd.1


sehr gut

Ich muss aber zugeben, dass ich froh bin, hier nach einem sehr spannenden Thriller gegriffen zu haben, da ich ja immer weniger Lust habe, mich in diesem Genre zu bewegen und mich seit einiger Zeit mehr und mehr nach Alternativen umschaue.

Wie gesagt: Sehr spannend. Aber auch sehr blutig und brutal. Daher vielleicht nicht für jeden Thriller-Fan geeignet.

Jedes Mal, wenn ich den Anfang von diesem Klappentext lese, erleichtert es mich irgendwie, dass ich nicht im Erdgeschoss oder im ersten Obergeschoss lebe.

Bewertung vom 30.07.2017
Das Orchideenhaus
Riley, Lucinda

Das Orchideenhaus


schlecht

Obwohl mir Helenas Geheimnis bereits nicht sonderlich gefallen hat, dachte ich trotzdem, dass Lucinda Riley eine für mich neu entdeckte Autorin sein könnte, da ich sowieso vor habe das Genre zu wechseln.

Mit positivem Gefühl startete ich also diese Geschichte und stellte schnell fest, dass mich ein paar Dinge sehr stören:
Mittlerweile mag ich es einfach nicht, wenn im Klappentext ein Geheimnis zwar erwähnt wird, die Protagonisten selbst jedoch auch noch Geheimnisse mit sich herumtragen. Das gestaltet sich in den meisten Fällen - so auch hier - recht langatmig, weil man Seite um Seite, von Kapitel zu Kapitel nicht weiß, welches Problem die Figur mit sich schleppt, bevor es an das eigentliche Geheimnis überhaupt herangeht.

Ich wollte nicht so schnell aufgeben und lies mir vom Hörbuch nochmal zusätzlich helfen. Brachte jedoch keinen Erfolg. Irgendwann hörte ich zu - fast schon angestrengt - und verstand quasi trotzdem nur "Bla".

Einen Versuch werde ich mit Riley trotzdem noch wagen - irgendwann. Vielleicht überzeugt mich die Reihe der Sieben Schwestern. Wenn nicht, ist Lucinda Riley leider nichts für mich.

Bewertung vom 23.07.2017
Sag kein Wort
Montes, Raphael

Sag kein Wort


schlecht

Téo ernsthaft krank und gestört darzustellen ist dem Autor tatsächlich gelungen. Der Rest ist jedoch für die Tonne.

Téo selbst und auch die anderen Figuren werden nicht großartig beschrieben. Der Fokus liegt jedoch auf seiner kaputten Psyche. Wahrscheinlich muss das dem Leser reichen, um sich ein Bild von ihm zu machen - mir reicht es definitiv nicht.

Fast schon ein Wunder, dass ich keinen Muskelkrampf in der Stirn bekam, weil ich beim Lesen dauerhaft eine Augenbraue angespannt habe. Nichts wirkt aufeinander abgestimmt. Weder die Handlungen, noch die Dialoge.

Selbst mit Clarice konnte ich mich nicht anfreunden.
Während sie mir anfangs noch leid tat, entpuppte sie sich im Verlauf immer mehr zu einer Lachfigur.
Anstatt sich gegen Téo zu wehren, verhält sie sich so, als wäre sie tatsächlich mit ihrem Freund im Urlaub und konzentriert sich auf das Buch, an dem sie schreibt.

Genau an diesem Punkt verging für mich jeder Realismus und dadurch auch die Lust an dieser Geschichte.

Wenn man zwischen den Zeilen liest, hat Raphael Montes vielleicht wirklich Talent. Dieses schießt er hier jedoch in meinen Augen total in den Wind.

Bewertung vom 23.07.2017
Todesmärchen / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.3
Gruber, Andreas

Todesmärchen / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.3


sehr gut

Maarten S. Sneijder gehört zu meinen Lieblingsfiguren. Ich mag seine arrogante, exzentrische Art. Und auch die Tatsache, dass ihm immer wieder Fehler unterlaufen, macht ihn irgendwie sympathisch. Zudem hat er immer einen Joint in der Tasche, was vor meinen inneren Auge ein seltsames Bild ergibt, wenn man daran denkt, dass er einen Mörder fassen muss. :)

Ein Ermittlerduo, das sich angeblich nicht leiden kann und daher immer wieder gegenseitig mit unterhaltsamen Sprüchen aufzieht - was dem ganzen Verlauf der Geschichte und die doch sehr ernsten Themen, regelmäßig auflockert.

Auch den 3. Band der Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder Reihe, habe ich mir von Achim Buch vorlesen lassen. Es ist einfach nur grandios, wie Buch durch den niederländischen Akzent dem Profiler noch zusätzlich Persönlichkeit verleiht!

Todesmärchen hat mich jedoch nicht ganz so gepackt und mitgerissen wie der Vorgänger. Aber das macht überhaupt nichts. Ich hatte trotzdem sehr viel Spaß und angenehme Hörstunden und freue mich daher auch auf den nächsten Band, der schon ganz bald erscheinen wird. (vergessen wann ^^).

Bewertung vom 16.07.2017
Lauf, Jane, lauf
Fielding, Joy

Lauf, Jane, lauf


weniger gut

Dieser Klappentext klingt für mich so, so, so gut, obwohl ich eigentlich nicht mehr vor hatte nach Joy Fielding zu greifen, weil mich ihre Romane nicht ausreichend überzeugen.

Ich wollte ihr dennoch eine Chance geben. Und trotzdem hat mir diese Geschichte gezeigt, weshalb ich von dieser Autorin einfach nichts mehr lesen mag.

Die ersten 50 Seiten waren schwierig. Teils interessant, teils sehr langatmig und langweilig, weil sich alles ständig wiederholt. Nach 50 Seiten bekommt man dann endlich mal einen Namen - Jane. Der doch aber schon auf dem Cover zu sehen ist.
Mag sein, dass man durch diese Länge eine gewisse Verzweiflung nachempfinden soll - gelang mir auch stellenweise... waren aber größtenteils doch eher langweilig.

Mit Jane selbst wurde ich auch nicht richtig warm... erst lässt sie alles mit sich machen. Medikamente nimmt sie, ohne diese zu hinterfragen. Dann wehrt sie sich ... bis sie irgendwann alles wieder einfach nur abnickt. ...

Solch ein Hin und Her finde ich einfach nur anstrengend! Hinzu kommt diese unfassbare Länge!!
Kaum wird es wirklich spannend, beginnt Joy Fielding erneut damit, alles in die Länge zu ziehen, indem sie Janes Gedanken immer und immer wieder wiederholt.

Nun werde ich definitiv die Finger von dieser Autorin lassen.
Gut, dass ich kein Buch mehr von ihr besitze - das wird in Zukunft auch so bleiben.

Bewertung vom 25.06.2017
Infiziert
Sigler, Scott

Infiziert


gut

Eine geheimnisvolle Epidemie breitet sich rasend schnell über die USA aus.
Vom Erreger erst einmal befallen, verwandeln sich normale Menschen in Psychopathen, die erst ihre Familien töten und dann auf grauenvolle Weise sich selbst.

Zunächst geht jeder von einem terroristischen Angriff aus. Doch Margaret Montoya - Epidemiologin - beschleicht irgendwann das Gefühl, dass es sich hier um etwas vollkommen anderes handelt. Etwas viel bedrohlicheres, das so schnell wie möglich aufgehalten werden muss. Und die Zeit spielt wie immer gegen sie. ...

Persönliche Meinung:

Die Geschichte ist sozusagen in vier Teile eingeteilt.

Teil 1. Die Forschungsarbeit von Margaret Montoya, die so schnell wie möglich herauszufinden versucht, was es mit diesen überaus seltsamen Erregern auf sich hat, um im Anschluss die weitere Verbreitung aufzuhalten.

Teil 2. Die Arbeit eines Agenten, der stets auf der Suche nach neuen Infizierten ist, um weitere Massaker zu verhindern.

Teil 3. Der Wachstum und die Entwicklung der Erreger in einem infizierten Körper.

Teil 4. Ein Infizierter, der erst mit den Symptomen zu kämpfen hat und immer mehr an seinem eigenen Verstand zweifelt ...

Die Reihenfolge dieser Aufzählung spielt keine Rolle.

Eine sehr interessante Mischung, die jedoch nicht ganz optimal umgesetzt wurde, da es stellenweise Logikfehler gibt, die irgendwann tatsächlich - in meinen Augen - total abgedreht sind.

Ab und an habe ich mich auch gefragt, ob es nicht besser wäre das Buch abzubrechen, weil der Spannungsbogen alles andere als konstant vorhanden ist. Zudem bleiben Fragen offen, was ich bei über 500 Seiten nicht ganz nachvollziehen bzw. verstehen kann.

Ich würde dieses Buch nur Personen empfehlen, die mit Blut, Verstümmelung und Brutalität gut umgehen können.