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Benutzername: Leeloo
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Bewertungen

Insgesamt 183 Bewertungen
Bewertung vom 04.09.2019
Das Spiel der Könige / Waringham Saga Bd.3
Gablé, Rebecca

Das Spiel der Könige / Waringham Saga Bd.3


gut

Es ist viel Zeit vergangen, seit ich den 2. Teil Die Hüter der Rose gelesen habe und da ich das Buch auch nicht mehr besitze, kann ich leider nicht sagen, ob der Anfang von diesem Teil, zum Ende des vorherigen Bandes passt. Aber im Grunde spielt das gar keine Rolle, weil es immer wieder große Zeitsprünge gibt.

Figuren, die in Die Hüter der Rose noch eine entscheidende Rolle eingenommen haben, sterben quasi direkt zu Beginn. Was mich zum Teil unglaublich gefreut aber auch traurig gestimmt hat. Immerhin schließt man den ein oder anderen Charakter bei solch einer Reise dann doch irgendwie ins Herz

Wie dem Klappentext bereits zu entnehmen ist, steht hauptsächlich Julian of Waringham im Mittelpunkt.
Während die meistren Mitglieder des Hauses von Anfang an sehr sympathisch wirken, wurde ich mit Julian ziemlich lange nicht richtig warm. Ich konnte auch viele seiner Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen. Ich bin froh, dass sich das mit der Zeit geändert hat.

Rebecca Gablé hat durchgehend einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Wie bereits jedoch mehrfach erwähnt, neigt sie dazu, Ausdrucksweisen und die Art, wie sie was beschreibt, ständig zu wiederholen.
Im 3. Band dieser Saga scheint Gablé daran gearbeitet zu haben, weil mir keine Wiederholungen großartig aufgefallen sind.

Auch wenn ich extrem lang für Das Spiel der Könige gebraucht habe, freue ich mich schon auf den nächsten Band. Da nehme ich mir dann auch vor, nicht mehr wirklich zu pausieren, weil man den Zusammenhang der Ereignisse nicht mehr ganz nachvollziehen kann. Jedenfalls ging es mir so.
Jetzt werde ich mich aber erstmal auf andere Geschichten konzentrieren.

Bewertung vom 10.08.2019
Das Haus der Verlassenen
Gunnis, Emily

Das Haus der Verlassenen


schlecht

Nach langer Zeit wieder mal für mich eine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. In der Regel packt mich der Teil, der in der Vergangenheit spielt deutlich mehr, wie auch in diesem Fall.
Der Aufbau und der Verlauf dieser Zeitebene gestaltet sich auch wirklich interessant. Aber naja, das war es dann auch. Denn richtig spannend fand ich ihn leider doch nicht.
Während an dieser Stelle zumindest Interesse geweckt wurde, fand ich die Gegenwart von Anfang an ziemlich langweilig.

Ich wage mal zu behaupten, dass es vor allem am Schreibstil lag. Denn dieser wirkte auf mich irgendwie ganz seltsam aneinander gereiht. Die Dialoge irgendwie erzwungen. Als käme es der Autorin einfach darauf an die Seiten zu füllen.

Dadurch war es phasenweise wirklich anstrengend überhaupt in diesem Buch zu lesen oder gar nach ihm zu greifen. Sehr, sehr schade... weil ich tatsächlich irgendwo überzeugt davon bin, dass man aus der Grundidee viel mehr hätte machen können.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.04.2019
Das Schwert der Elfen / Die Shannara-Chroniken Bd.1
Brooks, Terry

Das Schwert der Elfen / Die Shannara-Chroniken Bd.1


sehr gut

Anfangs wusste ich nicht, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt und habe bereits 2016 mit Elfensteine begonnen.
Dinge, die ich dort kritisiert habe, haben mich hier irgendwie gar nicht mehr gestört. Obwohl ich mich im Fantasy-Genre nach wie vor leider - mit Ausnahme dieser Geschichte - gar nicht bewege.

Trotzdem muss ich hier erneut positiv anmerken, dass ich es sehr mag, wie der Autor den Leser durch fein ausgearbeitete Dialoge, mit der fremden Welt bekannt macht.
2 - 3 Seiten haben gereicht und ich war vom Inhalt und Geschehen total gefesselt. Der Schreibstil rundet alles perfekt ab.

Was mich jedoch wirklich sehr gestört hat, war die Tatsache, dass Terry Brooks über 650 Seiten lang so ein Geheimnis um das Schwert und den Hexenmeister macht.
Steht Shae aber endlich mal vor genau diesen Figuren geht alles so schnell, dass man vielleicht zusammengefasst in 10 - 15 Seiten schon zum Ende kommt.
Die eigentliche Reise, die Gefahren und Strapazen haben mich mehr unterhalten und fand ich auch wesentlich spannender als das Aufeinandertreffen zwischen Shae und dem Hexenmeister bzw. dem Halbelfen und dem Schwert von Shannara.
Und das ist sehr schade. Ich habe mir einen würdigen Höhepunkt erhofft, der einfach nicht kam.

Von allem anderen bin ich aber so begeistert, dass ich die Reihe nach und nach auf jeden Fall weiterlesen werde.

Bewertung vom 11.03.2019
Outlander - Echo der Hoffnung / Highland Saga Bd.7
Gabaldon, Diana

Outlander - Echo der Hoffnung / Highland Saga Bd.7


weniger gut

"Hochspannung und Herzklopfen sind garantiert"

Ein Zitat, der Laura-Zeitschrift entnommen, welches auf dem Buchrücken zu finden ist und ich so überhaupt nicht unterschreiben würde.

Die geliehene Zeit fand ich ja schon anstrengend, doch dieses Band übertrifft tatsächlich alles. Ich fand es von vorne bis hinten langweilig. Ich kam kaum und/oder auch nur mit Mühe in diese Geschichte hinein und bin jetzt einfach nur froh, dass ich es abschließen konnte.

Auch dieser Teil wurde von Brigitta Assheuer gesprochen. Und auch wenn mich die Geschichte an dieser Stelle fast durchgehend gelangweilt hat, bin ich von der Art, wie diese Frau liest, nach wie vor einfach nur begeistert.

Nach dem nächsten Band werde ich jetzt erstmal einige Zeit lang nicht greifen. Ich glaube, ich habe etwas zu viel von dieser Geschichte gesuchtet.

Bewertung vom 26.02.2019
Vox
Dalcher, Christina

Vox


sehr gut

Beschreibung:

Die USA der heutigen Zeit. Ein Land, in dem jedoch alles ganz anders ist.

Frauen, die ihr Leben nicht mehr leben dürfen.
Frauen, die ihren Job nicht mehr ausüben dürfen.
Frauen, die ihren Hobbys nicht mehr nachgehen dürfen.
Frauen, die keine eigene Meinung mehr haben dürfen.
Alles, was ihnen bleibt, sind 100 Wörter am Tag. ...

Persönliche Meinung:

... mehr lässt die Regierung in dieser Geschichte nicht zu. Versucht eine Frau diese Grenze zu überschreiten, wird sie durch Folter wieder zum Schweigen gebracht.

Eine dystopische Welt, die ziemlich erschreckend aber in meinen Augen gar nicht so unrealistisch ist. Eine Welt die zeigt, was passieren kann, wenn die falschen Personen an die Macht kommen und diese nutzen.

Eine Geschichte, die sehr eindringlich und realistisch beschrieben wird, die sehr polarisiert. Die einen, die im Inhalt fast nur frauenfeindliches sehen und das Buch vielleicht aus diesem Grund verabscheuen. Und die anderen, die sehr fasziniert sind.
Ich persönlich gehöre da definitiv zur letzteren Gruppe, weil mir hier die Autorin eine Figur präsentiert, mit der ich gelitten habe, deren Entscheidungen ich so, so gut nachempfinden und auch nachvollziehen konnte.

Lediglich das Ende (etwa die letzten 50 Seiten) haben mir überhaupt nicht gefallen.
Alles wirkte so erzwungen, so leicht. So absolut nicht zum Rest passend. Als wollte Christina Dalcher einfach unbedingt zum Ende kommen.

Bewertung vom 27.10.2018
Die letzte Stunde, 3 MP-CDs
Walters, Minette

Die letzte Stunde, 3 MP-CDs


schlecht

Puh... lang ist es her, dass ich mich überhaupt an eine Rezension gewagt habe. Oder überhaupt nach einem Buch gegriffen habe. Trotzdem schwirrt mir die ganze Zeit diese noch nicht veröffentlichte Rezension im Kopf herum. Obwohl ich dieses Buch nicht einmal beendet habe.

Seitdem ich mit der Waringham-Sage begonnen habe, interessiert mich nahezu alles, was die Pest thematisiert. Deshalb hat mich dieser Klappentext so angesprochen.
Aus Angst über unnötige Längen habe ich es zur Angewohnheit werden lassen, mir einen historischen Roman vorlesen zu lassen.

Gabriele Blum vertont dieses Buch. Sie hat eine wirklich angenehme Stimme. Aber sie... naja... liest einfach verdammt schlecht.
Jede Situation - vor allem der im Klappentext erwähnte Mord - werden so beiläufig rübergebracht, dass es langweiliger nicht sein könnte. Aber müsste nicht genau diese Stelle eine der Höhepunkte in dieser Geschichte sein?
Blum liest allerdings so tonlos von einer gefundenen Leiche, dass man an dieser quasi ungeachtet vorbeilaufen könnte, wenn sie einem plötzlich vor die Füße fallen würde.

Dadurch kann ich dieser Geschichte leider nichts abgewinnen und habe sie fast genau bei der Hälfte dann auch abgebrochen. Seitdem fehlt mir absolut die Lust überhaupt nach einem Buch zu greifen... was ich wirklich sehr schade finde. Aber da muss ich nun wohl durch.

Bewertung vom 22.04.2018
Outlander - Ein Hauch von Schnee und Asche / Highland Saga Bd.6
Gabaldon, Diana

Outlander - Ein Hauch von Schnee und Asche / Highland Saga Bd.6


sehr gut

Während Brianna und Roger ein paar Dinge aus ihrem früheren Leben vermissen und sich ab und an Gedanken darüber machen, wie und wann man diese in die aktuelle Zeit einbringen könnte, ist Claire oft besorgt. Denn in regelmäßigen Abständen brechen Brände aus, die sie natürlich an den Zeitungsartikel erinnern.
Ein Hauch von Schnee und Asche steht im Zeichen des Feuers, wie der Titel bereits erahnen lässt.

Neben der ständigen Sorge um einen Brand, muss Claire nach langer Zeit auch mal wieder einen kühlen Kopf bewahren. Denn plötzlich stehen ihr Männer gegenüber, die ihr nicht wohl gesonnen sind.

Im 6. Band der Outlander-Reihe passiert zur Abwechslung (endlich) auch mal wieder wirklich viel und nicht nur Claire muss um ihr Leben fürchten.

Ich habe mir stellenweise bereits Gedanken darüber gemacht, ob ich wirklich Lust habe, die weiteren Teile zu dieser Reihe auch noch zu hören, weil einfach meiner Meinung nach, in Band 4 und 5 nicht wirklich was passiert und zum Teil auch ein wenig langweilig wurde.

Doch... ja, es lohnt sich weiter am Ball zu bleiben!
Birgitte Assheuer hat ihre Aufgabe mal wieder grandios gemeistert!

Bewertung vom 25.03.2018
Das Lächeln der Fortuna / Waringham Saga Bd.1
Gable, Rebecca

Das Lächeln der Fortuna / Waringham Saga Bd.1


ausgezeichnet

Ich hätte bis vor ein paar Monaten niemals gedacht, dass ich irgendwann einmal zu historischen Romanen greifen würde. Die doch meist sehr hohe Seitenzahl schreckt mich immer wieder ab. Auch das ist nach wie vor der Grund, weshalb ich mir Outlander von Birgitta Assheuer vorlesen lasse.

Eigentlich wollte ich das auch bei der Waringham-Saga so handhaben, allerdings gibt es Das Lächeln der Fortuna nur in gekürzter Form, weshalb mir sozusagen nichts anderes übrig blieb, als dieses Buch tatsächlich selbst zu lesen.

Umso größer war die Überraschung, dass der Schreibstil mir keinerlei Schwierigkeiten machte. Er war und ist lediglich ein wenig gewöhnungsbedürftig, wenn man selten mit historischen Geschichten zu tun hat, sonst aber recht flüssig.

Oft fiel mir gar nicht auf, dass ich in einem Rutsch gleich 60, 70 oder auch mal 150 Seiten weggelesen habe. Dadurch hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich ein knapp 1200-Seiten-Buch in der Hand halte.

Auf nahezu jeder Seite findet eine Handlung statt, die die Geschichte auch vorantreibt. Die Autorin hält sich zudem auch nicht mit ewigen Be- und Umschreibungen auf, obwohl dennoch stellenweise Längen vorhanden sind, die man hätte vermeiden können. Allerdings ist das eher selten der Fall.

Anfangs war ich von dieser Geschichte wirklich begeistert und ich freue mich auch schon sehr auf die nachfolgenden Teile, die ich gemeinsam mit einem guten Bekannten lesen werde.

Allerdings sammelten sich mit der Zeit Punkte an, die die Begeisterung verringerten - die ich hier einmal aufführen möchte.

Kapitel gibt es keine, lediglich nur Absätze und Zeitsprünge, die mehrere Jahre umfassen, wodurch man Robins und das Alter der anderen Figuren leicht aus den Augen verliert.

Rebecca Gablé nutzt des Öfteren die gleichen Namen, wodurch man vor allem zum Ende hin vielleicht ein wenig den Überblick verliert. So wie es bei den Namen wenig Spielraum gibt, nutzt Gablé bestimmte Vokabeln, die sich auffällig oft wiederholen.

So ausführlich die Autorin auch schreiben kann, gibt es trotzdem zwei, drei Stellen, an denen die Handlung derart verkürzt ist bzw. sprunghaft beschrieben wird, dass man beim Lesen das Gefühl hat, wichtige Informationen verpasst zu haben. Informationen, die auch tatsächlich gar nicht vorhanden sind. Was einen - jedenfalls mich - sehr irritieren kann.

Meiner Meinung nach passte Robin nicht wirklich in diese Zeit, da er in vielen Dingen und Situationen eine zu tolerante Ansicht hat. Aber davon muss sich jeder Leser ein eigenes Bild machen.

Abgesehen davon aber eine gelungene und vor allem unterhaltsame Geschichte!

Bewertung vom 10.02.2018
Outlander - Das flammende Kreuz / Highland Saga Bd.5
Gabaldon, Diana

Outlander - Das flammende Kreuz / Highland Saga Bd.5


gut

Auch der 5. Band der Outlander-Reihe überzeugt nicht gerade durch ausgesprochene Spannung. Außerdem ist der Inhalt bei weitem nicht so politisch, wie er hier im Klappentext dargestellt wird.
Es ist jedoch weiterhin sehr interessant mitzuverfolgen, wie Claire und Jamie miteinander umgehen, wie sie kleinere bzw. größere Schwierigkeiten meistern und wie sie eine neue Kolonie aufbauen.

Inzwischen liegt der Fokus nicht nur auf Claire und Jamie sondern auch auf Brianna und Roger. Diana Gabaldon geht ebenfalls dazu über, immer mal wieder das Geschehen aus der Sicht dieser vier Protagonisten zu beschreiben. Die Emotionen kommen natürlich ebenfalls nicht zu kurz.

Stellenweise waren die Dialoge und Situationen so unterhaltsam, dass ich laut auflachen musste. Trotzdem besitzt Das flammende Kreuz ein paar Längen, die man hätte vermeiden können.

Ich bin immer wieder sehr erstaunt darüber, welche Vorstellungskraft die Autorin hier vorweist. Es gibt sehr viele Figuren, die ihre ganz eigene Vergangenheit haben. Wenn man sich dann vor Augen hält, wie dick jedes einzelne Band ist und aus wie vielen Bänden diese Reihe besteht, hat Gabaldon eine komplett eigene Welt erschaffen und das ist wirklich eine Meisterleistung.

Ich bin weiterhin sehr gespannt darauf, welche Entwicklung die Geschichte noch machen wird. Bis ich aber zum 6. Band greifen werde, wird es jetzt vermutlich erstmal ein wenig dauern.