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frecheEnte

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Insgesamt 3 Bewertungen
Bewertung vom 22.12.2012
Die Kiliansverschwörung
Klausner, Uwe

Die Kiliansverschwörung


ausgezeichnet

Uwe Klausners historischer Kriminalroman liefert einen guten Einblick in den Missbrauch, der von skrupellosen Totengräbern, Händlern, Politikern und führenden Köpfen der Katholischen Kirche im Mittelalter mit Reliquienhandel betrieben wurde. Schließlich gehörten Reliquienhandel und Reliquiendiebstahl damals zu den lukrativsten Geschäften.

Der Roman ist gut recherchiert und verschafft einen exzellenten Überblick über die Geschichte der Region Franken. Gespickt mit Verschwörung und Mord wird daraus ein spannendes Lesevergnügen für jedermann. Einziges Manko: Gelegentlich passt der sprachliche Ausdruck nicht recht in die Zeit. Hier wäre es wünschenswert gewesen, bei der Wortwahl etwas aufmerksamer vorzugehen. Aber trotzdem wirkt die Geschichte ausgesprochen glaubhaft.

Der Schreibstil ist flüssig, wenn auch manche Dialoge oder Beschreibungen ein wenig langatmig wirken. Hier ist Uwe Klausner mit seiner Liebe zum Detail vielleicht manchmal ein wenig zu großzügig umgegangen. Aber er legt mit Die Kiliansverschwörung" einen historischen Kriminalroman vor, der an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt und den Leser zum Mitdenken animiert. Dieses Buch ist durchaus für Leser geeignet, die sich bisher noch nicht mit historischen Romanen beschäftigt haben, und sorgt durch seine spannungsgeladene Handlung bestimmt für einen Zuwachs an Liebhabern dieses Genres.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.12.2012
Pilger des Zorns
Klausner, Uwe

Pilger des Zorns


ausgezeichnet

Na ja, das erinnert schon alles ein bisschen an Agatha Christi - ist aber so ziemlich das Einzige, was es an "Pilger des Zorns" zu kritisieren gibt. Verhaltener Beginn, allmählich ansteigende Spannung, jede Menge Informationen über das Mittelalter - genauso so stellt man sich einen MA-Krimi vor. In "Pilger des Zorns" hat man das Gefühl, als säßen einem die Charaktere gegenüber, man hat sie direkt vor Augen. Von den drei Krimis der Bruder Hilpert-Reihe hat mir der Roman mit Abstand am besten gefallen. Man bekommt richtig Lust, selbst einmal auf den Spuren von Bruder Hilpert und seinem Freund Berengar zu wandeln. Bin schon gespannt auf den nächsten Teil.

Bewertung vom 22.12.2012
Die Bräute des Satans
Klausner, Uwe

Die Bräute des Satans


ausgezeichnet

Bruder Hilpert Bibliothekar und Hobbydelektiv lebt im Kloster zu Maulbronn.Er leitet das Kloster wenn der Abt oder der Prior nicht anwesend sind.Alles sollte friedlich zugehen in einem so beschaulichen Kloster,doch eines Tages wird ein Bruder getötet das Unfassbare geschied,in einem ruhigen Kloster,alle sind aufgeregt wer denn der Mörder sein könnte.Der Bruder wurde durch einen Schlag auf dem Hinterkopf getötet,zerstückelt und schließlich fand man Ihn fast verbrannt im Heitzraum auf.Zur gleichen Zeit flieht vor dem Dorfmop ein Baurernmädchen mit Namen Mechthild ins Kloster.Sie wird von den Dorfbewohnern gejagt.Man nahm an das wegen Ihr die Kühe keine Milch mehr geben,und das sie im Dorf den Leuten Pech bringen würde.
Kurze Zeit später geschied wieder ein Mord,Bruder Hilpert muss rausfinden wer der Mörder ist.Er begibt sich auf die Suche.

Fazit
Am Anfang fand ich etwas schwer in die Geschichte,aber Bruder Hilpert gefiel mir immer besser,so wurde er immer mehr zu Sherlock Holmes.Die Geschichte hat mich gefesselt und wurde zum Ende zu immer spannender.Zumal die Geschichte nur im Kloster und drumherum spielte,hat man aber nichts vom Klosterleben an sich mitbekommen,da sich die Geschichte nur um die Brüder und der Morde beschäftigt hat.Also mir persönlich kam das zugute,weil man überhaupt nicht abgelenkt wurde.Deswegen nimmt die Geschichte von Kapitel zu Kapitel immer mehr an Fahrt auf,bis zum unerwarteten Ende.Was nettes zum zwischendrin lesen ist es allemal wert.