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Bewertungen

Insgesamt 66 Bewertungen
Bewertung vom 23.04.2020
Goldsturm / Gut Greifenau Bd.4
Caspian, Hanna

Goldsturm / Gut Greifenau Bd.4


sehr gut

Ich war zunächst skeptisch, hatte ich doch kein Vergängerband gelesen. Die Bedenken haben sich dann aber doch schnell zerstreut, es geht auch so. Natürlich war da die ein oder andere Information die mir fehlte, aber wie gesagt, es ging auch so.
Aber zunächst mal zum Inhalt: Es geht um das Gut Greifenau, dass jetzt im Jahre 1919 nach dem Krieg um das Überleben kämpft. Nicht nur die fehlenden Männer sorgen für Probleme, sondern auch eine Reihe von neuen Vorschriften. Es gilt zu überleben.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und so kommt man doch flott durch dieses dicke Buch. Die historischen Ausflüge haben mir gefallen, lernt man doch gleich noch nebenbei ein wenig.
Als Fazit kann ich nur sagen, hat mir gefallen.

Bewertung vom 14.04.2020
Oh Schreck, ich bin weg! / Carla Chamäleon Bd.1
Gehm, Franziska

Oh Schreck, ich bin weg! / Carla Chamäleon Bd.1


ausgezeichnet

Ich bin nicht die Zielgruppe, aber es hat mir richtig gut gefallen.
Doch um was geht es. Carla hat in der Schule so ihre (normalen) Probleme. Nun ist auch noch ihre beste Freunden weggezogen und sie steht alle da. Mit einem Mal beginnt ein merkwürdiges Phänomen, sie kann mit der Umgebung verschmelzen. Das macht ihr Leben in der Schule nicht einfacher.
Der Roman ist lustig, humorvoll und spritzig. Der Schreibstil leicht und kindgerecht. Das Folgen ist leicht und mach sehr viel Spaß. Ich habe beim Lesen herzhaft gelacht. Das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen. Toll dass das Ganze auch noch eine Serie ist, da die Hauptdarsteller, Carla und ihr Freund Jole (der neu an die Schule gekommen ist), sehr sympatisch sind.

Bewertung vom 14.04.2020
Die Kleider der Frauen
Lester, Natasha

Die Kleider der Frauen


sehr gut

Als ich anfing dieses Buch zu lesen und ich merkte dass es wieder mal um die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg bzw. um die Zeit des Zweiten Weltkrieges ging , wie momentan viele Bücher, war ich fast geneigt das Buch wegzulegen. Dann jedoch eröffnete sich die Modewelt. Den Werdegang der Estella finde ich sehr interessant und auch sehr gut geschrieben. Das ganze Buch spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen eben der Aufstieg der Estella mit ihren Freunden Sam und Janie und zum anderen das Leben ihrer Enkelin Fabienne. Neben der Geschichte der Mode und damit das Leben der Estella finden sich auch immer wieder Abzweigungen in den Krieg bzw die Auswirkung des Krieges. Finde die Passagen und den Aufstieg der Estella wirklich toll, sehr interessant und das Lesen hat mir da auch großen Spaß gemacht. Die vielen Abweichungen hätte ich nicht gebraucht. Von daher bin ich mit der Bewertung auch sehr hin und hergerissen. Schwankte zwischen drei und vier Sternen und habe mich dann aber doch für die vier Sterne entschieden.

Bewertung vom 30.03.2020
Die Geheimnisse meiner Mutter
Burton, Jessie

Die Geheimnisse meiner Mutter


gut

Das Cover wirkt wie selbst gemalt und hat nicht wirklich einen Bezug zum Titel oder zum Inhalt. Die Inhaltsangabe klingt spannend und kurzweilig. Leider wurde das für mich nicht bestätigt.
Doch zunächst der Inhalt. Rose wurde schon als Kind von ihrer Mutter allein gelassen. Der Vater zog sie groß und konnte aber leider nur wenige Informationen über ihre Mutter weitergeben. Also hat sie schon ihr Leben lang versucht selber etwas raus zubekommen. Unter falschem Namen arbeit sie dann schließlich bei der großen Liebe ihrer Mutter.
Wie gesagt, Inhaltsangabe klingt gut, aber die Umsetzung ist für mich zum Teil nicht gelungen. Der Roman ist an vielen Stellen sehr langatmig. An anderen Stellen wiederum ist er sehr gelungen. Ist immer so ein auf und ab. Zum Schluss wird er besser. Vielleicht hätte man ihn kürzer gestalten sollen.

Bewertung vom 26.03.2020
Code: Orestes
Engstrand, Maria

Code: Orestes


sehr gut

Mir hat schon das Cover besonders gut gefallen. Durch die Farbwahl und den Aufbau des Bildes, wurde ich angezogen. Da kann dann das Auge auch ruhig mal ein wenig verweilen und entdeckt immer noch wieder Neues. Die Inhaltsangabe ließ spannendes vermuten und man wurde auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und ohne verschachtelte Sätze. Gefällt schon mal sehr gut und ist sicherlich so auch für die Kinder genau das Richtige. Die Geschichte ist ein Wechsel zwischen Mystik und Wissenschaft. Alles aber immer gut erklärt und aufgebaut. Außerdem werden , wie im Vorbeigehen solche Themen wie, Sicherheit im Internet und anderes mit angesprochen und das Kind lernt nebenbei gleich das richtige Verhalten. Die Geschichte war sehr spannend aufgebaut und das Lesen hat wirklich viel Spaß gemacht. Ich denke Kindern wird dieses Buch sehr gut gefallen.

Bewertung vom 23.03.2020
Rikka
Nylund, Maiken

Rikka


ausgezeichnet

Ein kindgerechtes Cover das auch einen zweiten Blick lohnt. Eine Inhaltsangabe die neugierig macht.
Rikka ist 10 jahre alt und ein Scheidungskind. Sie fühlt sich weder in der neuen Familie ihrer Mutter noch in der neuen Familie ihres Vaters wirklich heimisch. Sie verbringt jedes zweites Wochenende bei ihrem Vater. Dadurch kann Sie aber oft an den Geburtstagsfeiern ihrer Schulkameraden nicht teilnehmen. Auch dadurch fühlt sie sich immer hin und hergerissen. Der Schreibstil ist kindgerecht und vermittelt doch sehr eindringlich die Gefühle der Rikka. Ich bin kein Scheidungskind, aber ich konnte mich gut in die Situation hineinversetzen. Zum Glück wird zum Ende fast alles gut. Mehr will ich jetzt hier auch nicht verraten. Kann nur mein Fazit mitteilen, das Buch ist wirklich lesenswert.

Bewertung vom 18.03.2020
Die Bagage
Helfer, Monika

Die Bagage


gut

Ein Cover das eine verschwommene Frau zeigt, ist sie eine Krankenschwester? Für mich passt Cover und Titel nicht zusammen.
Um was geht es? Es handelt sich um eine arme Familie, Außenseiter in ihrem Dorf. Dann wird Josef eingezogen, er muss in den ersten Weltkrieg ziehen. Da die Familie mit dem Bürgermeister befreundet ist, lässt er seine Familie unter seinem Schutz zurück. Da Maria eine sehr schöne Frau ist und nun alleine ist, muss sie sich schon so manches Mal den Avancen der Männer erwehren.
Der Schreibstil ist nicht so ganz einfach. Manche Sätze musste ich zweimal lesen. Außerdem hatte ich schon so das ein oder andere Mal mit den Zeitsprüngen zu kämpfen. Alles in allem kann man sagen, die Inhaltsangabe hatte meine Neugierde geweckt, aber die Erwartungen wurden nicht erfüllt.

Bewertung vom 04.03.2020
Ein wenig Glaube
Butler, Nickolas

Ein wenig Glaube


sehr gut

Bei diesem Roman handelt es sich um ein leises Buch.
Der 65 jährige Lyle lebt mit seiner Frau Peg in Wisconsin. Eigene Kinder waren ihnen nicht vergönnt, bzw. der einzige Sohn starb mit 9 Monaten. Um so größer war die Freude, als zu ihnen Shiloh, als Adoptivtochter, kam. Inzwischen ist sie selber erwachsen und Mutter eines fünfjährigen Sohnes, Isaac ist der ganze Stolz der Großelter. Doch die Glaubensgemeinschaft von Shiloh sorgt für eine Reihe von Problemen und spitzt sich dramatisch zu.
Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Die Geschichte ist schlüssig und sehr interessant, aber teilweise leider sehr langatmig geschrieben. Zum Schluss wird es sehr viel besser. Fazit, ein durchaus lesenswerter Roman.

Bewertung vom 09.02.2020
Die Prüfung / Das Internat der bösen Tiere Bd.1
Mayer, Gina

Die Prüfung / Das Internat der bösen Tiere Bd.1


gut

Das Cover bzw. der Einband ist richtig toll. Dieses Loch, was den Blick auf den Geparden freigibt, tolle Idee. Die Inhaltsangabe fand ich sehr vielversprechend. Tolle Idee für ein Kinderbuch. Mich hat allerdings der Inhalt nicht so ganz überzeugen können. Ich fand, es ging ein wenig an der Inhaltsangabe vorbei. Es ist schwierig hier eine Rezession abzugeben, ohne gleich alles zu verraten. Zunächst einmal geht es in dem Buch darum, das Noel überhaupt zur Insel der bösen Tiere gelangt. Das ist nicht ganz einfach und er braucht schon die Hilfe der Tiere. Auf der Insel muss er dann eine Prüfung bestehen. Der Schreibstil ist schon sehr angenehm und es macht Spaß das Buch zu lesen. Allerdings fehlen mir ein paar Bilder, die den Kindern das Buch bestimmt noch besser näher bringen würden.

Bewertung vom 04.02.2020
Violet
Chevalier, Tracy

Violet


sehr gut

Das Cover passt zum Roman. Das sieht man dann natürlich erst hinterher. Im Mittelpunkt des Buches steht Violet. Eine Frau Ende 30 und alleinstehend. Ihr Verlobter, wie auch ihr Bruder blieben im ersten Weltkrieg. Nun schreiben wir das Jahr 1932. Violet hat lange mit Mutter und Vater zu Hause gelebt. Nach dem Tod des Vaters gestaltet sich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter mehr als schwierig und so beschließt Violet in die nächste größere Stadt zu ziehen, um auf eigenen Beinen zu stehen. Mit magerem Einkommen bestreitet sie ihr Leben, dass erst nach Eintritt in eine Stickgruppe wieder Lebenswert wird.
Es ist ein stilles, ruhiges Buch. Dank des schönen Schreibstil aber sehr lesenswert. Mir hat es gut gefallen.