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Benutzername: Petra
Wohnort: Deutschland
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Danksagungen: 13 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 38 Bewertungen
Bewertung vom 07.06.2018
Paula kommt
Lambert, Paula

Paula kommt


ausgezeichnet

Erwartet hatte ich ein relativ trocken geschriebenes Buch über Sexualität.

Bekommen habe ich weit mehr. Eine lustige zum Teil sehr tiefschürfende Einführung in Dinge, die ich noch nicht wusste, mir nie ausmalen konnte oder auch niemals als so etwas hätte wahrgenommen.

Geschrieben ist das Buch wie ein Gespräch der besten Freundin über intime Dinge - zwar sind Fragen im Fettdruck als Überschrift gewählt, aber es macht nichts aus, wenn man diese einfach nur überfliegt. Interessante Ausführungen kommen eh erst im Text darunter oder danach.

Also man stelle sich vor, man sitzt mit der besten Freundin/Freund beim Kaffee und kommt von einem Thema zum nächsten.
Kein Erschlagen mit Fachbegriffen, keine Verklemmtheit, gleichzeitig keine Lobhudelei von Extremen und auf keinen Fall von oben herab wie ein Lehrer. So ist es geschrieben.


Die Autorin bleibt auf Augenhöhe und das macht Spaß.

Spaß beim Lesen seltsamer Dinge (Stichworte: Schokolade + Toilette - nein ich führe das jetzt hier nicht aus - lest selbst) und Kopfschütteln bei manchen Gedankengängen, die so hinter einer fett gedruckten Frage stehen.

Ich hatte jedenfalls viel Spaß und kann das Teil nur empfehlen. Sowohl dem Mann als auch der Frau :-)

Und nein, es ist keine Gebrauchsanleitung!

Bewertung vom 15.02.2018
Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!
Diaz, Morena

Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!


gut

Zuerst einmal, ich fand das ganze Buch unübersichtlich gestylt. Mich haben die Einschübe zwischen der eigenen Geschichte der Autorin und die fremden Texte bzw. die erklärenden, motivierenden Texte der Autorin massiv gestört. Hätte es lieber gehabt, wenn die Geschichte der Autorin strukturiert hintereinander abgelaufen wäre und erst danach der Bereich mit den motivierenden Ansätzen käme.

Leider tat sich mir - je länger ich las- der Verdacht auf, dass die Autorin selbst gar nicht so weit ist, wie sie denkt. Zwar motiviert sie andere und versucht einem ein neues Selbstbild beizubringen, aber selbst scheint sie das noch nicht erreicht zu haben.

Oder anders ausgedrückt, wie sie über die Kleidergröße ihre Mutter schreibt, die auch mit einer Größe 42 klar käme, hat mir die Augen geöffnet. Innerlich ist die Autorin immer noch bei ihren Minikleidergrößen, was sie wahrscheinlich nicht wahrhaben will. Hätte sie sich etwas informiert, wüsste sie, dass die meistverkauften Standardgrößen im Bereich der Damenbekleidung die Größen 42 bis 46 sind. Ihre Mutter trägt daher eine ganz normale durchschnittliche Kleidergröße.

Mit dem Wissen, dass die Autorin immer noch die Größen falsch einschätzt und sich daher wohl doch noch im Bereich der "nicht-mit-sich-im-Reinen-Menschen" befindet, las sich der Rest des Buches einfach nur befremdlich.

Sie mag aus ihrer Schiene des zu vielen Sports und des zu wenigen Essens heraus sein, was ihre Sichtweise angeht glaube ich, hängt sie noch immer den gesellschaftlichen Magermodells hinterher.

Für mich war sie daher ab diesem Punkt nicht mehr glaubwürdig. Vielleicht bin ich dafür einfach zu alt, um mich da an einen Menschen zu halten, der offensichtlich sein eigenes Welt- und Selbstbild noch nicht wirklich geändert hat. Daher konnte ich ihren Motivationskärtlein und dem Rest nicht wirklich abgewinnen.

An sich als Buch und Grundidee eine nette Idee. Wäre die Autorin ein Typ wie Ashley Nell Tipton, die nicht nur ihre positive Einstellung rüberbringt, sondern auch noch versucht das Bewusstsein der Leute aktiv zu verändern und nebenbei eine auffällige Mode für Frauen von Format herstellt(ja, wir reden von Damen jenseits der Gr. 52...) und jedem zeigt, was ein positives Selbstbild ist...ja dann hätte sie 5 Sterne bekommen.

Für mich ist dieses Buch der Versuch der Autorin die eigene Erkrankung (teilweise) zu verarbeiten, gleichzeitig das ganze zu vereinheitlichen und mal eben daraus in Form eines Buches Kapital herauszuschlagen.

Und nein, ich machte ihre Essstörung nicht herunter. Das ist eine Krankheit, da muss man erst mal in der Lage sein durchzukommen und sich selbst wieder auf die richtige Spur zu bringen. Nur ist das keine Basis für eine Motivation für Menschen mit jeglicher Form von mangelndem Selbstbewusstsein oder einem falschen Selbstbildnis.

Für jemanden, der das Größenspektrum von Kleidergröße 38 bis 52 durchgearbeitet hat und mit seinem eigenem Körperempfinden/Selbstempfinden kämpft, hält dieses Buch nicht im geringsten, was der Klappentext verspricht. Eher das Gegenteil. Es verbreitet meiner Meinung nach einen leisen Hauch im Hintergrund, dass alles jenseits der Kleidergröße 40 wohl nicht ganz so "normal" ist.

Um es kurz zu machen, ich würde es nicht wieder lesen und ich würde es auch niemandem empfehlen.

Bewertung vom 03.03.2017
Made at Home
Defaux, Tina; Kirschbacher, Laura

Made at Home


weniger gut

Es sind nur 4 Vorlagen drin - die darf man auch noch vergrößern. 20 weitere Vorlagen bekommt man, wenn sie von der Verlagsseite herunterlädt. Was machen die, die keine technisch ausgerüstetes Büro daheim haben? Nichts- denn ihnen bleiben diese Inhalte verwährt.

Das was man in diesem Buch überwiegend findet sind Papiervorlagen, die man entweder selber von dem Buch abkopiert (Voraussetzung man hat einen Scanner und Farbdrucker im Haus) oder per Download von Seite des Verlages herunterlädt. Einen Hinweis darauf findet sich auf der Buchrückseite - ja genau der schreiende gelbe Text.

Aber das ist genauso wie das Eis am Stiel. Man macht Eis, steckt den Stil rein, fertig - Hinweis wo es die Stile gibt- nicht vorhanden. Basis-Eisrezept ebenfalls nicht dabei . Wozu also der Hinweis auf Eis am Stil? Wäre vielleicht interessant zu wissen, wo man die Plastikformen kaufe und - wo es die Holzstiele für gibt (letztere werden noch bei weiteren Basteleien gebraucht)

Zitronenschirm - noch so eine tolle Anleitung. Natürlich bemalt man den aufgespannten Schirm. Wie man dem am besten festmacht, während des Bemalen wäre auch noch spannend gewesen. Auch diese Info fehlt.
Tipp: Schirm aufspannen und zwischen zwei Stühle einklemmen - so hat man eine prima Arbeitsfläche,
Tipp2: Das Ganze lassen, denn gelbe Schirm ziehen Ungeziefer an - wer Spaß an Bienen, Hummel etc.um seinen Kopf schwirren hat, sollte basteln andere nicht.

Glamour am Spiess - man klebt Plastikdiamanten auf Zahnstocher oder Schaschlikspieße mit Heißklebepistole ...kann man auch mit Sekundenkleber machen. allerdings wird nirgends erwähnt wie man die Teile am besten lagert, damit sie nicht verkleben...
Tipp für die, die es nachmachen wollen, in Blumenvase reinstellen oder auf Zehentrenner legen.

Breakfast in a Box- Frühstück in einem Schuhkarton zu verpacken empfinde ich als grenzwertig. Ich würde mich jedenfalls nicht über so ein Geschenk freuen, sondern das in den Müll werfen. Auch das Bild dazu absolut lieblos gemacht. Und der Gedanke, das so etwas vor die Haustür gestellt wird und damit "Mama" überrascht wird...bekommt bei den häufigen Giftködermeldungen einen ganz anderen Beigeschmack...

Oder hier bei uns in der Großstadt- ist das Breakfast in a Box einfach weg, weil gestohlen...daher für mich absolut realitätsfremde die Geschichte

Ach ja und die netten Tontöpfe mit Stoff beziehen. Einfach genial zwecks Schimmelzucht, Da wird sich der Beschenkte oder Bastler freuen, wenn der Tontopf mit Wasser voll gezogen ist, das in den Stoff eindringt und dieser zu schimmeln beginnt. Das hinterlässt bestimmt Eindruck...

Die Anleitungen selbst sind für mich nicht wirkliche Anleitungen. Zumindest nicht, wenn man noch nie gebastelt hat oder sobald die einzelnen Bestandteile vor einen stehen, man nicht weiß wie man anfangen soll. Und ich kenne genug Menschen, die mit einem Pott Farbe und Pinsel vor einem Zaun stehen und nicht wissen, wie bzw. wo es am besten losgeht. Wer also keinen kreativen Durchblick hat und wird hier grandios alleine gelassen.

Für mich ist dieses Buch daher höchstens für fortgeschrittene Bastler geeignet, allerdings befürchte ich, dass für diese das Niveau der Bastelleien zu niedrig ist.

Bastelanleitungen von höherer Qualität gibt es im Internet - absolut kostenfrei und mit ausführlicher Anleitung. Da sehen die Ergebnisse erheblich besser aus als das meiste hier im Buch.

24,95 € und man darf sich die Vorlagen noch selbst herunterladen oder kopieren finde ich dreist. Dafür bekomme ich in einem Nähbuch mindestens 3 Schnittmuster dazu oder halt die entsprechende DVD mit hineingepackt.

Dazu noch die ungenauen Angaben, wie einzelne Dinge zu basteln sind, mir stellt sich die Frage, wofür ich hier bezahlen soll.

24,95 € und man darf sich die Vorlagen noch selbst herunterladen oder kopieren finde ich dreist. Dafür bekomme ich in einem Nähbuch mindestens 3 Schnittmuster dazu oder halt die entsprechende DVD mit hineingepackt.

Bewertung vom 25.06.2016
Verführt / Calendar Girl Bd.1
Carlan, Audrey

Verführt / Calendar Girl Bd.1


gut

Zuerst einmal fand dich die Idee mal schnell innerhalb von 12 Monaten eine Million zu verdienen unglaublich genial. Als ich jedoch auf die Hauptakteurin namens Mia Saunders traf, ging das mit der genialen Idee schon bergab.

Mia ist -sagen wir es unverblümt- ein naives Dummchen, zumindest ist sie das im ersten Teil. Sie blickt im Monat Januar öfters mal durch die rosarote Brille und träumt von einer Beziehung zwischen Wes und ihr, während sie gleichzeitig ihm immer wieder verkündet, dass sie nur für dem Monat Januar bei ihm ist.

Der ganze Januar liest sich wie ein Erotikroman eines verliebten Paares, von dem keiner wahrhaben will, dass es tatsächlich zwischen ihnen gefunkt hat.

Im Monat Februar gibt sich Mia einem Künstler hin. Wobei das hingeben, genau überwiegend erotisch gemeint war. Wer also im Januar nicht genug über Sex hat lesen können, der wird über das Mehr an Sex im Februar erfreut sein. Mir hat es nicht so sehr gefallen, denn irgendwie fehlte mir eine richtige Handlung um die Sexszenen herum.

Im Monat März wendet sich das Blatt. Endlich mal überwiegt nicht der Erotikteil, sondern es gibt eine tatsächliche Handlung. Der Mann, dem Mia im März zur Seite stehen soll, entpuppt sich als schwul mit schwulem Lebenspartner, den man nur noch nicht der eigenen Familie präsentiert hatte. Mia spielt also eine weibliche Freundin, mit der ihr Begleiter jedem davon zu überzeugen versucht heterosexuell zu sein.

Dabei fallen eine Menge Klischee und man merkt als Europäer, wie schwer es die Homosexuellen noch in den USA haben. Da musste ich oft den Kopf schütteln, denn vieles wäre hier in Europa wesentlich anders abgelaufen.

Immerhin scheint Mia mit der Situation zu reifen. Leider reicht mir das nicht, denn ich konnte zu dieser Frau irgendwie keinen richtigen Draht entwickeln. So sehr mir die Liebelei mit Wes gefiel, die Hauptakteurin Mia schafft es leider nicht in mein Herz. Und mit einer richtigen Titelheldin finde ich, muss man mitfiebern können, was mir bei Mia einfach nicht gelingen mag.

Vielleicht weiß ich da schon zu viel vom Leben, um die vielen Ungereimtheiten und Fehler in dieser Geschichte nicht übersehen zu können.

Finde die Einteilung als "Frauen/ Liebesroman" seitens des Verlages falsch. Zumindest Januar und Februar fallen in den Bereich "Erotikroman".

Hätte man das Buch, wie es in den USA ja auch vom Verlag vertrieben wird, in einzelne Bände der 12 Monate aufgeteilt, wäre eine Einteilung leichter gewesen. So könnte jeder, der einem Erotikroman ausweichen will die ersten beiden Bände hinter sich lassen.

Und nein, "Calendar Girl" ist nicht der Nachfolger von "50 Shades of Grey" - es ist komplett anders und sexuell wesentlich harmloser.

Bewertung vom 03.02.2014
Die Verlobungen
Sullivan, J. Courtney

Die Verlobungen


gut

Das Buch ist in drei Teile geteilt, in denen sich die einzelnen Jahre 1972,1987,2003 und 2012 widerspiegeln.

Vorab gibt es einen Ausflug in das Jahr 1947, um zu erfahren wie die Diamantenfirma DeBeers an den Slogan "Diamonds are forever" gekommen ist.

Die eigentlichen Geschichten sind aber die vier anderen. Denn es sind eigentlich nur vier Geschichten, die durch diese seltsame Dreiteilung auseinander gerissen wurden.

Mir ist das Buch weggefallen, und ich bin zufällig im zweiten Teil der ersten Geschichte gelandet, die ich kurz vorher im ersten Teil als abrupt beendet empfunden hatte.

So bin ich dazu übergegangen jede Jahreszahl (Geschichte) in Teil 1, dann in Teil 2 und schlußendlich in Teil 3 zulesen.

Anstatt, wie es das Buch vorgibt, den gesamten Teil 1 (also jede Geschite) dann Teil 2 (wieder jede Geschichte) und abschliessende Teil 3 (ebenfalls alle Geschichten).

Für mich war meine Art dieses Buch zu lesen einfacher, da ich nicht immer wieder zurückblättern musste, um zu erfahren wer wer war. Denn keine der Figuren hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Hätte man nach dem Ausflug ins Jahr 1947 gleich mit der kompletten Geschichte des Jahres 1972 weitergemacht, auf dieser dann mit dem Jahre 1987 aufgebaut und das ganze dann auf das Jahr 2003 hinauslaufen lassen, wäre der Lesefluss besser und die Geschichten stimmiger gewesen. Die Geschichte um das Jahr 2012 hätte einen guten Schluss des Buches gebracht.

Leider wurde diese Chance vertan und diese Zerstückelung von 4 Geschichten (1972,1987,2003,2012) in 12 Geschichtchen tut dem Buch nicht gut.

Wäre mir mein Exemplar nicht auf den Boden gefallen, ich hätte das Buch ab dem zweiten Teil nicht mehr gelesen. Für mich ist die Zerstückelung absolut leserfeindlich. Im Gegensatz zu einem Autor habe ich nämlich nicht die einzelnen handelden Personen irgendwo aufgeschrieben, so dass ich auf Anhieb nach 100 Seiten weiss, wer gerade Evelyn war.

Zumal keine einzelner Akteur in diesem Buch durch irgendetwas herausragte- okay, ich korrigiere- eine Akteurin namens Delphine hat mit ihrer Zerstörungswut ein Zeichen gesetzt.

Zum Schluss wird auch klar, warum das Geschichten aus dem Jahr 1947 im Buch mit drin war, aber wirklich überraschend kam das nicht.

Kurz und gut: Mir hat der Schreibstil gefallen, anfangs, wurde aber auf Dauer leider nervig -dieses ständige Abdriften in vorherige Geschehnisse, die nicht wirklich etwas mit der jeweiligen Geschichte zu hatten. Von der Zerstückelung mal ganz abgesehen, fand ich die einzelnen Geschichten nicht mitnehmend. Nicht mal Delphines Zerstörungswut hat mir dieses Buch näher gebracht. Keiner der Akteure konnte mich begeistern, ich bin nie wirklich in die Geschichte "hineingeraten". Eigentlich schade, denn das hat mir gefehlt.

Bewertung vom 31.07.2013
Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer
Capus, Alex

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer


ausgezeichnet

Interessant geschriebene Begegnung oder beinahe Begegnung dreier junger Menschen, die später jeder auf seine Art zu Berühmheit gelangten. Wobei ich mich wirklich frage, ob es tatsächlich so stattgefunden haben könnte. Denn der Schreibstil erweckt den Eindruck, dass es sich nicht um eine Fiktion handeln könnte.

Jede der drei Personen wird so dreidimensional dargestellt, sodass man sie praktisch greifen kann. Jede Lebensgeschichte ist spannend und im Detail beschrieben, was nur mit einer herausragenden Recherche zusammen hängen kann.

Das ganze in einer leichten, nahezu weichen Art geschrieben, dass es Spaß macht es zu lesen.

Inhaltlich erfährt man so nebenbei wie eine junge Sängerin von zu einer gesuchten Spionin wird, ein kleiner Maler zu einem großartigen Fälscher aufsteigt und ein junger Mann an der Atombombe mitarbeitet, ehe er 1952 den Nobelpreis für Physik übergeben bekommt.

Wer eine trockene Biografie erwartet, der liest hier im falschen Buch. Hier erzählt ein liebenswerter Erzähler schmunzelnd die großartige Geschichte drei unterschiedlicher Persönlichkeiten.

3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.06.2013
London Road - Geheime Leidenschaft / Edinburgh Love Stories Bd.2
Young, Samantha

London Road - Geheime Leidenschaft / Edinburgh Love Stories Bd.2


gut

Suche reichen Gönner zwecks Eheschließung, muss kleinen Bruder und saufende Mutter mitfinanzieren und bekommt dafür eine gutaussehende 24 jährige zur Ehefrau...so könnte Johanna Walker´s Idee ihrer Zukunft aussehen. Fast hätte es schon einmal geklappt, aber dann ist der potentielle Ehemann kurzfristig abgesprungen.

Inzwischen hat Johanna die Stelle mit Malcolm neu besetzt und hofft, dass es diesmal klappt. Doch irgendwie hat das Schicksal andere Pläne mit ihr. Ansonsten hätte es ihr nicht den gutaussehenden aber leicht verruchten Cameron MacCabe über den Weg laufen lassen. Nun fliegen zwischen Cameron - genannt Cam - erst die Fetzen und danach die Funken. Leidenschaft lodert und eigentlich ist alles doch ganz anders geplant.
Chaos pur und Johannas Freundin mischt auch noch ordentlich mit...
Alles in allem ein solider Liebesroman, der einen so manche langweilige Stunde überstehen lässt.
Mir gefällt der Schreibstil und, dass Johanna nicht unbedingt einen „normalen“ Lebenslauf plant. Allerdings sind mir die Hauptpersonen irgendwie nicht nahe gekommen. Ich bin nie in diesem Buch wirklich mit eingetaucht, wie man es oft bei Liebesgeschichten hat, wo man sich ganz mit der Hauptfigur identifizieren kann.
Kurz, es ist eine nette Fortsetzung von Dublin Street, bleibt jedoch hinter diesem meiner Meinung nach weit zurück.

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.