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Benutzername: Ines
Wohnort: Eppingen
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Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 13 Bewertungen
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Bewertung vom 13.08.2011
Blut / Die Phoenix-Chroniken Bd.3
Handeland, Lori

Blut / Die Phoenix-Chroniken Bd.3


sehr gut

"Blut" ist nun bereits der dritte Teil der Phoenix Chroniken von Lori Handeland und hat meine positive Meinung von dieser Reihe nur noch gefestigt.

Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten wieder in das Buch zu finden, doch das lag daran, dass ich den letzten Teil schon vor einer ganzen Weile gelesen habe. Die Autorin hat genau zu diesem Zweck nocheinmal die wichtigsten Dinge zusammengefasst, sodass der Leser wieder grob eine Ahnung von den vorherigen Teilen bekommt.

Danach konnte ich wieder komplett in die Geschichte eintauchen und wurde mit Hilfe von Lori Handelands Schreibstil wieder einmal mitgerißen. Zwar ist dieser manchmal etwas zu umgangssprachlich und teilweise auch vulgär, doch finde ich, dass dies sehr gut zu der Protagonistin Elizabeth Phoenix passt.

Allgemein erfährt der Leser in diesem Band einiges über die verschiedenen Charaktere, allem voran Elizabeth und Sawyer. Diese beiden gehören zu meinen Lieblingsfiguren in dieser Reihe und dementsprechend war ich sehr froh darüber, noch mehr über sie erfahren zu können.

Dadurch blieb Jimmy eher im Hintergrund, was mir allerdings ganz recht war, denn das ständige Hin und Her zwischen ihm und Elizabeth kann schnell zu viel werden und dem Leser so die Freude am Buch nehmen.

Gut gefallen haben mir außerdem die zahlreichen Wendungen im Buch, mit denen ich größtenteils überhaupt nicht gerechnet habe. Sie haben mich das Buch geradezu verschlingen lassen.

Doch leider ist es Lori Handeland wieder einmal nicht gelungen, mich mit ihren Kämpfen zu begeistern. Zwar waren die Beschreibungen dieses Mal viel besser, doch dafür gab es auch nur eine Handvoll von Kämpfen, was mir einfach zu wenig war.

Fazit: Mit "Blut" ist Lori Handeland ein weiterer würdiger Teil der Phoenix Chroniken gelungen, nur die Kämpfe lassen mal wieder zu wünschen übrig, weswegen es einen Stern Abzug von mir gibt.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.08.2011
Amokspiel
Fitzek, Sebastian

Amokspiel


gut

Normalerweise bin ich ein sehr großer Fan von Sebastian Fitzek, doch "Amokspiel" konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Das lag vorallem daran, dass diesem Buch von Anfang an das gewisse Etwas, bzw der Zauber fehlte. Ich kam nur sehr schwer in das Buch herein und konnte mich mit keiner einzigen Person identifizieren. Da half es auch nicht, dass Sebastian Fitzek seine Protagonistin Ira Samin mit einem ziemlich chaotischen und traurigen Leben ausstattet. Die Idee an sich fand ich ganz okay, allerdings geht es dieses Mal nur um eine Verschwörung, nicht um eine "Krankheit", was ich an Fitzeks Büchern eigentlich besonders liebe. Allgemein war die Umsetzung sehr bescheiden, so wusste ich zum Beispiel schon vor der Auflösung wer der Maulwurf war und allgemein lässt die Pointe in diesem Buch sehr zu wünschen übrig.
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Fazit: "Amokspiel" ist für mich das schwächste Buch von Sebastian Fitzek. Trotz guter Grundidee, wurde die Story nur mittelmäßig umgesetzt und auch die Auflösung lässt sehr zu wünschen übrig. Von mir gibt es drei Sterne!

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.08.2011
Tote Mädchen lügen nicht
Asher, Jay

Tote Mädchen lügen nicht


sehr gut

Anfangs fand ich "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher eher gewöhnungsbedürftig. Das lag vorallem an dem Schreibstil, der meiner Meinung nach zu schlicht und einfach war. Dadurch viel es mir sehr schwer in die Geschichte zu finden.
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Dazu trug auch der Protagonist Clay Jensen bei. Dieser wurde kaum beschrieben, sodass der Leser weder erfuhr wie er aussieht noch was für Hobbys er hat. Natürlich liegt der Fokus in diesem Buch auf den Hannah Barkers Kassetten, aber trotzdem finde ich, dass eine ausführliche Beschreibung des Protagonisten in jedes Buch gehört.
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Doch über diese zwei schwerwiegenden Mängel sehe ich großzügig hinweg, den die Story war einfach erstklassig. Gut gefallen hat mir, dass es etwas Neues war, nichts, was man schon zehntausendmal gelesen hat.
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Außerdem gelang es Jay Asher meisterhaft mit den Gefühlen des Lesers zu spielen. So wächst die Beklemmung mit jeder weiten der dreizehn Kassetten immer mehr und man möchte Hannah am liebsten festhalten, damit sie sich doch nicht umbringt, was natürlich vergebens ist. Auch fand ich es sehr erschreckend zu sehen, wie "Kleinigkeiten" einen Menschen in den Selbstmord treiben können.
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Fazit: Jay Ashers Debütroman "Tote Mädchen lügen nicht" ist ein gefühlvolles Werk, das seinen Leser aufrütteln soll. Während Clay Hannahs Stimme auf den Kassetten lauscht, wird der Leser auf eine wahre Achterbahn der Gefühle mitgenommen. Trotz schlechtem Schreibstil und keiner vorhandenen Beschreibung des Protagonisten gibt es von mir vier Sterne.

2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.08.2011
Wolfsgier
Melzer, Brigitte

Wolfsgier


sehr gut

England 1886: In ihren Träumen wird Emma Gordon von einer Bestie verfolgt. Besorgt wegen ihres Gesundheitzustandes wird sie schließlich von ihrer Tante in die berühmt-berüchtigte Anstalt Bedlam geschickt. Doch Emma denkt nicht einmal im Entferntesten daran, sich einsperren zu lassen und flüchtet so aus der Anstalt in ihr weit entferntes Heimatdörfchen Cranmoor. Allerdings wartet dort die Bestie aus ihren Träumen auf sie.
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Brigitte Melzer ist mit "Wolfsgier" ein wirklich gutes Buch gelungen, das mit einigen tollen Ideen aufwarten kann.
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Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen Beschreibungen. Egal ob es sich dabei um das Innenleben einer Irrenanstalt im 19. Jahrhundert, London, Cranmoor oder der Natur handelte, gelang es der Autorin meisterhaft, diese dem Leser bildhaft vor Augen zu führen. Dazu trug auch der schlichte, aber schöne Schreibstil bei.
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Geschrieben wurde dieses Buch hauptsächlich aus zwei Perspektiven: Emma Gordon und Preston Styles. Hier hat mir Emmas Perspektive weitaus besser gefallen, allerdings fand ich es auch gut, dass der Leser durch diese zwei Perspektiven unterschiedliche Eindrücke erhielt.
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Die Charaktere wurden dagegen nur äußerlich beschrieben; man erfuhr kaum etwas über ihre Gewohnheiten oder Vorlieben. Allerdings reichten die vorhandenen Beschreibungen aus, um eine Sympathie oder Apathie des Lesers zu wecken, weswegen ich dies auch nicht als weiter schlimm betrachte.
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Besonders angetan hat es mir die Idee, die hinter diesem Buch steckt. Brigitte Melzer gelang es, diese auf spannende, blutige, aber auch romantische Weise durchzusetzen, sodass für jeden etwas dabei ist. Zahlreiche Wendungen verhindern, dass der Leser sich langweilt. Allerdings gab es auch Stellen, an denen die Story etwas zu durchschaubar war; auch fielen die Charaktere für meinen Geschmack etwas zu oft in Ohnmacht.
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Der Schluss von "Wolfsgier" hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt, denn wer hier ein Happy End erwartet ist vollkommen Fehl am Platz. Da mich die ständigen "Heile Welt - Happy Ends"in den meisten Fällen nur noch langweilen, war es mal eine Wohltat etwas anderes zu lesen. Für so viel Originalität gibt es einen kleinen Applaus von mir.
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Fazit: "Wolfsgier" gehört meiner Meinung nach ohne Zweifel zu den besten Werwolf-Romanen, die ich bis jetzt gelesen habe. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, doch gleichzeitig kann dieses Buch mit einer gehörigen Portion Originalität aufwarten. Von mir gibt es gute vier Sterne!

Bewertung vom 04.08.2011
Lockruf der Toten / Otherworld Bd.7
Armstrong, Kelley

Lockruf der Toten / Otherworld Bd.7


gut

"Lockruf der Toten" war mein erstes Buch für Erwachsene von Kelley Armstrong. Dies führte leider dazu, dass ich nicht immer alle Zusammenhänge verstehen konnte, da ich die vorherigen Teile der Reihe nicht gelesen habe. Doch das hat sich zum Glück in Grenzen gehalten, sodass ich nur Kleinigkeiten nicht verstanden habe.
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Anfangs kam ich kaum in die Story rein, was daran lag, dass mir das Umfeld in dem diese spielte nicht wirklich gefiel. Auch Jaime war mir eher unsympathisch, vorallem wenn sie an ihren Shows arbeitete. Zwar gab es immer wieder Stellen, an denen ich sie wieder mochte, doch wurde dies irgendwie immer wieder zunichte gemacht.
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Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen. Wie bereits in der "Dunkle Mächte - Triologie" schildert Kelley Armstrong eine Welt, in der es Hexen, Magier, Dämonen, Nekromanten und Werwölfe gibt. Doch im Gegensatz zu ihrer Jugendbuchreihe merkte man sofort, dass dieses Buch für Erwachsene geschrieben wurde, denn die Autorin scheut sich nicht, brutale und blutige Szenen zu schildern. Für manche mag das vielleicht ein Problem sein, doch ich mag es, wenn in Büchern nichts beschönigt keine heile Welt geschildert wird.
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Vom Ende war ich dagegen enttäuscht. Nachdem es Armstrong meisterhaft gelungen war, eine fast unerträgliche Spannung aufzubauen, war der eigentliche finale Kampf viel zu lasch. Wieder einmal wurde Jaime ihr Handeln abgenommen, sodass sie nur nebendran steht, was mir überhaupt nicht gefallen hat.
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Fazit: Sehr gerne würde ich vier Sterne geben, doch da es einige Unstimmigkeiten in "Lockruf der Toten" gab, fände ich es unfair diese Sterneanzahl zu vergeben, weshalb dieses Buch von mir drei Sterne bekommt. Weitere Bände der Reihe werde ich auf alle Fälle lesen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.08.2011
Die Katze / Schwestern des Mondes Bd.2
Galenorn, Yasmine

Die Katze / Schwestern des Mondes Bd.2


sehr gut

"Die Katze" ist nun bereits der zweite Teil der Schwestern des Mondes -Reihe von Yasmine Galenorn und ich muss sagen, dass diese Reihe mir von Teil zu Teil immer besser gefällt.
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Doch wie schon bereits beim ersten Teil hatte ich wieder einmal große Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Das liegt vorallem daran, dass ich immer eine ganze Weile brauche, um mit den Charakteren warm zu werden, da sie in ihrer Art schon etwas überzeichnet sind. Beispiel hierfür ist Camille, die sich wie ein richtiger "Vamp" benimmt, was mir ehrlich gesagt schon im ersten Teil zu arg war.
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Zum Glück war diese Phase nach knapp fünfzig Seiten wieder vorbei und ich konnte das Buch vollens genießen. Dieses Mal übernimmt Delilah die Rolle der Protagonistin und sie war mir von Anfang an sympathischer als Camille, allerdings ist auch sie in meinen Augen etwas zu überzeichnet. Natürlich bin ich mir im klaren darüber, dass Charaktere Ecken und Kanten haben müssen, aber bei Yasmine Galenorn wird darauf viel zu viel Wert gelegt, bzwes wird zu oft in den Mittelpunkt gerückt.
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Die Story an sich hat mir auch wieder gut gefallen, auch wenn es dieses Mal weitaus weniger Kämpfe gab, welche auch wieder zu kurz ausfielen. Die Idee mit den Spinnlingen fand ich sehr interessant, doch vorallem die Seiten mit dem Herbstkönig haben es mir angetan.
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Fazit: "Die Katze" ist ein durchaus lesenswertes Buch, das allerdings auch schlechte Seiten hat. Trotz spannender Story und sympathischen Charaktere gelingt es Yasmine Galenorn nicht, mich vollkommen zu überzeugen, was vorallem an ihren zu überzeichneten Figuren liegt. Von mir gibt es vier Sterne!

Bewertung vom 04.08.2011
Ruf des Mondes / Mercy Thompson Bd.1
Briggs, Patricia

Ruf des Mondes / Mercy Thompson Bd.1


weniger gut

Eigentlich wollte ich "Ruf des Mondes" von Patricia Briggs nie kaufen, weshalb ich auch wirklich froh bin, es mir nur ausgeliehen zu haben, denn leider konnte es mich in keinster Weise überzeugen.
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Bin zum Schluss kam ich kaum in die Geschichte rein, was zum größten Teil an Patricia Briggs' Schreibstil lag. Dieser war meiner Meinung nach ziemlich durchschnittlich und einfach nicht detailliert genug, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, den zweiten Band einer Reihe in der Hand zu halten.
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Dazu kam noch, dass ich mich weder mit Mercy noch einer anderen Figur identifizieren konnte. Jede einzelne Person, die im Buch mitspielt, blieb bis zum Ende undetailliert und flach, sodass ich sie teilweise nicht einmal voneinander unterscheiden konnte.
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Die Story an sich machte das alles auch nicht gerade besser, denn diese entwickelte sich trotz gutem Start in eine Richtung, die mir überhaupt nicht gefiel. So hat es mich zum Beispiel gestört, dass die Werwölfe in Rudeln zusammenleben und solch ein dominantes Verhalten an den Tag legten. Natürlich weiß ich, dass die Autorin sich dies von den Wölfen abgeschaut hat, doch ich konnte damit einfach nichts anfangen.
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Das einzig Positive, was ich über "Ruf des Mondes" sagen kann, sind die Kämpfe. Diese wurden relativ detailliert geschildert und waren zum Teil auch recht blutig, was bei mir immer Pluspunkte einbringt.
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Fazit: Leider gelang es Patricia Briggs in keinster Weise mich zu beeindrucken. Ein schlechter Schreibstil und undetaillierte Charaktere machten mir die Lektüre zwar nicht zur Qual, doch trotzdem gibt es von mir zwei Sterne. Der zweite Stern ist eher ein Gnadenstern für die recht guten Kämpfe.

Bewertung vom 04.08.2011
Ensel und Krete / Zamonien Bd.2
Moers, Walter

Ensel und Krete / Zamonien Bd.2


sehr gut

"Ensel und Krete" ist nun bereits das zweite Buch, das ich von Walter Moers gelesen habe und trotz eher negativer Rezensionen hat es mir sehr gut gefallen.Von Anfang an war ich gefesselt von der Story und beeindruckt über die scheinbar grenzenlose Phantasie des Autors. So gelingt es diesem immer wieder sich neue Wesen, egal ob Tier oder Pflanze, auszudenken und diese so liebevoll und detailliert zu beschreiben, dass sie sich der Leser bildhaft vorstellen kann. Dazu tragen allerdings auch die wunderschönen Zeichnungen bei, die auch in diesem eher kurzen Buch sehr zahlreich vertreten waren. Von Anfang an hat es mir großen Spaß gemacht, Ensel und Krete bei ihrer Reise durch den großen Wald zu begleiten, dabei wurde es sowohl witzig als auch spannend. Besonders beeindruckt war ich von den Sternenstaunern. Am Ende des Buches erfährt man sogar noch etwas über den Autoren Hildegunst von Mythenmetz selbst, was mir auch sehr gut gefallen hat. Zudem gab es auch "Mythenmetz'sche Abschweifungen", die mir allerdings zeitweise ziemlich lästig fielen.
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Fazit: Ensel und Krete ist ein wunderbares Märchen aus Zamonien, das dem Märchen Hänsel und Gretel entlehnt ist, allerdings ist die zamonische Version meiner Meinung nach weitaus phantasievoller. Einen Stern Abzug von mir gibt es nur wegen den "Mythenmetz'schen Abschweifungen", die mich zeitweise wirklich genervt haben.

8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

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