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aebbies.buechertruhe

Bewertungen

Insgesamt 205 Bewertungen
Bewertung vom 09.01.2026
Pook, Lizzie

Die glorreiche Rache der Maude Horton


weniger gut

Im Jahr 1850 geht Constance Horton als Junge verkleidet an Bord eines Schiffes, welches auf einer Abenteuerexpedition den verschollenen Sir John Franklin finden soll, der mit seiner Mannschaft auf dem Weg in die Antarktis war. Constances Spur verliert sich. Der Kapitän spricht nach der Rückkehr von einem Unfall, jedoch lassen die Einträge in Constances Tagebuch anderes vermuten. Ihre Schwester Maude setzt alles daran, sie zu finden und taucht ab in die dunkle Unterwelt Londons. Sie setzt ihr Leben aufs Spiel - hat jedoch ihre geheimen Fähigkeiten.

"Die glorreiche Rache der Maude Horton" von Lizzie Pook hat mich leider gar nicht überzeugt. Ihr Schreibstil ist zwar sehr detailliert und vermittelt sowohl die Geschehnisse, als auch die dunkle Atmosphäre sehr genau, kommt aber insgesamt als sehr langatmig und sperrig herüber.Ich konnte mich bis zum Schluß nicht an diesen Stil gewöhnen, so daß kein Lesespaß aufkam, sondern Langeweile. Dabei gibt es hier durchaus einige Szenen, die nichts für zartbesaitete Gemüter sind. Wirklich interessant waren hier jedoch lediglich die Tagebucheinträge. Die Charaktere, allen voran Maude, bleiben hier leider blaß. Gerade von Maude hatte ich mehr erwartet. Sie wirkt eher planlos und so, als ob sie einfach alles auf sich zukommen läßt. Irgendwie war sie trotzdem zwar sympathisch, aber richtig Bezug kam zu ihr nicht auf. Von diesem Buch hatte ich eindeutig mehr erwartet - die Enttäuschung war groß!

Bewertung vom 08.01.2026
Myers, B. R.

Die Frauen von Faraday House


ausgezeichnet

Halifax, 1816: Emeline Fitzpatrick lebt nach dem Tod ihrer Eltern im Haus ihres Vormundes. Sie glaubt, dieser lieblosen Atmosphäre entfliehen zu können, indem sie mit einem jungen Marine-Leutnant durchbrennt. Doch der läßt sie sitzen und es kommt zum Skandal. Emeline bleibt jetzt nur noch die Heirat mit dem wohlhabenden Witwer Captain Graves. Sein Herrenhaus Faraday House liegt einsam am Meer und wirkt düster und bedrohlich. Doch die größte Überraschung für Emeline ist, daß Capitain Graves zweite Ehefrau noch lebt. Sie ist schwer krank, aber Emeline kann sich mit ihr anfreunden. Bald stellt sie fest, daß das Haus gefährliche Geheimnisse verbirgt. Emeline ahnt, daß auch sie in Gefahr ist. Doch wem kann sie hier noch trauen?

Wer es dunkel und geheimnisvoll mag, gepaart mit Grusel und Mord, der bekommt mit dem Buch "Die Frauen von Faraday House" von B. R. Myers genau die richtige Unterhaltung geboten. Dieses Buch hat mich ehrlich total begeistert. Die Autorin hat die düstere Atmosphäre dieser Zeit so gut eingefangen, daß man sich darin sofort wiederfindet. Man liest sich in die Handlung hinein und kommt dann nicht mehr davon los. Die Spannung baut sich langsam auf und erreicht zum Ende hin ihren Höhepunkt. Danach kann man dann endlich wieder tief durchatmen. Die Geschichte ermöglicht dem Leser tiefe Einblicke in die Denkweise der Menschen im Jahr 1816. Der Stellenwert einer Frau geht gegen Null. Dieses Buch paßt perfekt in die dunkle Jahreszeit!

Bewertung vom 04.01.2026
Bolton, Sharon

Das Böse nebenan


sehr gut

Anna Brown zieht in die idyllischen Kleinstadt St. Abel's Chapel. Doch die Idylle trügt. Anna fühlt sich beobachtet. Sie erfährt, daß in den letzten Jahren drei 16jährige Mädchen verschwunden sind. Scheinbar weiß im Dorf jeder darüber Bescheid und versucht, dies zu verheimlichen. Als Anna von einem Mädchen um Hilfe gebeten wird, beginnt sie über das Geschehen nachzuforschen. Dabei ahnt sie nicht, wie dicht ihr das Böse bereits gekommen ist!

Sharon Bolton hat mich mit "Das Böse nebenan" absolut in seinen Bann gezogen. Auch wenn der Spannungsbogen hier etwas braucht, um hoch zu werden, war ich von Beginn an mitten in einer Geschichte, die Fragen aufwirft und fesselt. Man fragt sich dofort, wer die Geschichte erzählt und durch wessen Augen man sie sieht. Interessant war es zu verfolgen, wie die Dorfidylle langsam in sich zusammenfiel. Die Dorfbewohner erscheinen allesamt eher harmlos, fast könnte man sie übersehen. Wenn da nicht immer das Gefühl wäre, daß der Schein trügt und man letztlich dann doch niemandem traut. Anna wird hier sehr gut beschrieben. Ihr Gefühl, beobachtet zu werden, die dadurch resultierende Unruhe werden gut übertragen. Die Rückblenden in ihre Vergangenheit lassen nach und nach einiges ans Tageslicht kommen und machen viel der Spannung aus. Die Autorin schreibt wie gewohnt unheimlich flüssig, hier macht das Lesen Spaß! Sie schafft es, die düstere Atmosphäre und die psychologische Spannung perfekt an den Leser zu vermitteln, so daß man bis zum überraschenden Schluß einfach dranbleiben muß! Ich hatte mich sehr gefreut, endlich wieder etwas von Sharon Bolton lesen zu können - ich wurde nicht enttäuscht!

Bewertung vom 03.01.2026
Jacobs, Anne

Wie das Schicksal spielt / Der Dorfladen Bd.3


ausgezeichnet

Dingelbach am Rand des Taunus 1927: Marthe Haller ist Inhaberin des Dorfladens. Ihr kleiner Laden ist Dreh- und Angelpunkt für Klatsch und Tratsch, aber Marthe hält sich da heraus - schließlich ist sie ja Geschäftsfrau. Trotzdem wird sie vom Dorfklatsch nicht verschont. Ihre mittlere Tochter Frieda ist nach Bochum gegangen, um Schauspielerin zu werden . Das kommt bei den Leuten im Dorf gar nicht gut an. Die jüngste Tochter Ida geht auf das Gymnasium. Sie ist sehr intelligent und hält ihre Meinung nicht zurück. Außerdem hat sie einen Freund. Florian sympathisiert mit der KPD. Das gefährdet Idas Abitur. Nur die älteste Tochter Herta ist bieder und brav. Sie hilft der Mutter im Laden und hat nur einen Wunsch: sie will einen Ehemann. Da stellt sich heraus, daß ausgerechnet die unscheinbare Herta ein uneheliches Kind erwartet. Die Frauen im Dorf sind außer sich. Doch wenn es hart auf hart kommt, hält man im Dorf immer zusammen!

Die Serie von Anne Jacobs "Der Dorfladen" geht mit dem Roman "Wie das Schicksal spielt" weiter. In dieser Geschichte geht es turbulent zu. Es gibt viel zu erzählen, denn es wirken viele Dorfbewohner mit. Also springen die Kapitel munter von einem zum anderen. Die Erzählweise wirkt manchmal etwas hektisch. Daran gewöhnt man sich aber schnell und es tut der Geschichte nicht weh. Im Dorf prallen so viele unterschiedliche Typen aufeinander, da kracht es auch manchmal. Das wird von Anne Jacobs sehr lebensnah beschrieben. Doch trotzdem gibt es einen großen Gemeinschaftssinn, wie er wohl nur in einem kleinen Dorf entstehen kann. Die drei Schwestern Ida, Frieda und Herta bringen Leben in die Geschichte. Sie sorgen manchmal für herzhafte Lacher oder auch für Kopfschütteln. Auf jeden Fall wird dieses Buch nie langweilig. Ich warte schon jetzt ungeduldig auf die Fortsetzung!

Bewertung vom 02.01.2026
Stern, Anne

Die weiße Nacht


ausgezeichnet

Berlin liegt im Winter 1946 in Schutt und Asche. Die beißende Kälte macht den Menschen schwer zu schaffen, denn sie haben nichts zu essen. Die junge Fotografin Lou Faber unternimmt früh morgens Streifzüge durch die Trümmerlandschaft, um ihren Hunger zu vergessen. Da findet sie auf einem Hinterhof eine junge Frau. Ihre Leiche wurde dort abgelegt und seltsam aufgebahrt. Als Lou die Tote fotografiert, ahnt sie nicht, daß ihre Aufnahmen wichtige Hinweise zur Lösung des Falles geben werden. Der hinzugezogene Kommissar Alfred König ist zunächst wenig begeistert über Lous Einmischung, doch bald sieht er ein, daß er Lou mit ihrer ganz eigenen Intuition an den Ermittlungen teilnehmen lassen sollte. Als weitere Leichen gefunden werden, ist ihnen klar, daß die Zeit drängt.

Man kennt die Autorin Anne Stern durch ihre Romanserie um die Hebamme Hulda Gold. Jetzt hat sie eine neue Serie zum Leben erweckt, und diese ist so ganz anders angelegt. Hier wartet eine echte Krimiserie auf die Leser! Der erste Fall trägt den Titel "Die weisse Nacht" und beginnt im Hungerwinter 1946. Anne Stern beschreibt die Leiden der Menschen in Berlin in ihrem Buch sehr eindrucksvoll. Durch ihre manchmal schon poetische Sprache nimmt sie vielen Situationen die Härte. Das liest sich angenehm und ist trotzdem spannend. Daß die Morde ihren Ursprung in der Vergangenheit haben, kommt nicht überraschend, doch die Lösung des Falles ist verblüffend. Anne Stern hat mit den Hauptakteuren Kommissar Alfred König und der Fotografin Lou Faber zwei etwas sperrige, aber sympathische Personen erschaffen, von denen man gern mehr lesen möchte!

Bewertung vom 28.12.2025
Hewlett, Rosie

Medea


ausgezeichnet

Medea, in ihrer Kindheit wegen Hexerei von der Schwester getrennt, von der Mutter gemieden und von Vater und Bruder verfolgt und gequält sieht ihre Chance zur Flucht gekommen, als Jason das goldene Vlies einfordert, das ihr Vater vehement beschützt. Sie bietet Jason an, ihm bei den von ihrem Vater auferlegten Prüfungen zu helfen. Es beginnt eine Reise voller Gefahren und Abenteuer.

Mit "Medea - Die Hexe von Kolchis" zeichnet Rosie Hewlett das Bild einer Frau in der griechischen Mythologie nach. Medea, stets als Hexe dargestellt, wird hier menschlich. Denn man erfährt, welch grausame Kindheit sie zu dem gemacht hat, was sie wurde und bekommt hier durch Medeas Augen eine ganz eigene Sichtweise. Denn die Geschichte wird aus Medeas Perspektive erzählt. Dabei wird nichts verschönt, alles bleibt so, wie es war - nur wird der Blickwinkel anders. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam, versetzt sich und ihre Leser gekonnt in die Zeitebene, so daß man fast meint, den Charakteren gegenüber zu stehen. Ihre Charaktere werden lebendig, man bekommt gerade zu Medea einen Bezug und, obwohl ja eigentlich eine böse Hexe, erweckt sie mit ihrem Schicksal Sympathien. Dieses Buch ist perfekt für alle, die sich für griechische Mythologie begeistern können!

Bewertung vom 27.12.2025
Lake, Alex

Deadline


sehr gut

Jill und ihre Kollegen sitzen nach einer Vorstandssitzung im Privatjet ihrer Firma, als kurz nach dem Abflug die Pilotin über Lautsprecher meldet, daß sie den Jet aufs offene Meer gesteuert hat und das Flugzeug erst auf Kurs bringt, wenn sich der an Bord befindende Mörder stellt. Er hat 30 Minuten Zeit, um die Wahrheit zu erzählen, ansonsten stürzt das Flugzeug in den Atlantik.

“Deadline” ist ein abdolut gelungenes Debüt von Alex Lake. Man ist vom ersten Satz an mitten im Geschehen dieser superspannenden Handlung. Auch wenn die Idee mit dem Flugzeug als Locked Room nicht neu ist, hat mich dieses Buch begeistert und gefesselt. Alex Lake erhöht die ohnehin vorhandene Spannung durch Rückblenden in die Vergangenheit, die nach und nach wie ein Puzzle einzelne Teile und somit das Gehemnis der Entführung preisgeben. Die Charaktere sind allesamt irgendwie ein Fall für sich. Wirkliche Sympathien hatte ich hier für niemanden aufbauen können, was für die Handlung aber sehr passend war. So war der Fokus nach allen Seiten offen und ich hatte keinen Charakter, dem ich voreingenommen gegenüber stand. Vom Schreibstil ist das Buch wunderbar leicht zu lesen und es macht Spaß in die Handlung einzutauchen! Dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 22.12.2025
Safier, David

Mord unterm Weihnachtsbaum / Miss Merkel Bd.5


sehr gut

Angela Merkel, Ehemann Achim und Bodyguard Mike sind verfrüht aus ihrem Urlaub mit den Obamas heimgekehrt. Nun müssen sie Weihnachten zu Hause verbringen. Es könnte ruhig und besinnlich werden, würde nicht ein toter Weihnachtsmann kopfüber im heimischen Kamin stecken! Es handelt sich um einen buchbaren Weihnachtsmann. Angela steckt ihre Spürnase mal wieder in die Ermittlungen und bekommt es mit konkurrierenden Weihnachtsmännern zu tun, von denen einer sogar behauptet, der echte Weihnachtsmann zu sein!

"Miss Merkel - Mord unterm Weihnachtsbaum" ist der erste Weihnachtskrimi von David Safier. Seine Bücher fand ich bisher immer sehr gut. Dieses jedoch ist mir etwas zu gewollt witzig. Hier wird der Humor für mich etwas übertrieben und rutscht stark in Albernheit über. Dadurch wirkt die ganze Handlung leider extrem überzogen. Die kleinen Randbemerkungen über andere Politiker und Parteien sind noch originell und regen zum Lachen an. Jedoch wird es albern, wenn z. B. Mike hinter dem Weihnachtsgeschenk "Bonecrusher" herrennt und dabei nach Strich und Faden hereingelegt wird. Die Handlung ist dabei durchaus etwas spannend. Angelas Ermittlungen lassen mitraten, haben skurrile Elemente und manchmal nimmt sie sich dabei sogar selbst aufs Korn. David Safier schreibt auch hier locker und leicht, so daß sich das Buch sehr schnell lesen lässt. Dieser Miss-Merkel-Band ist witzig, wenn auch übertrieben. Sofern man damit klar kommt, ist er empfehlenswert.

Bewertung vom 18.12.2025
Oelker, Petra

Drei Wünsche


ausgezeichnet

Hamburg im Dezember 1773. Drei Frauen suchen auf dem Weihnachtsmarkt im Hamburger Dom ihr Glück. Da ist Theda, die ihre Stellung verloren hat und eine Vernunftehe in der ostfriesischen Heimat als einzigen Ausweg sieht. Madam Augusta, fühlt sich nach dem Tod ihrer alten Vertrauten allein und Elsi hat sich verliebt, jedoch ist ihr Vater mit ihrer Wahl gar nicht einverstanden. Alle drei Frauen haben eines gemeinsam: Sie warten auf ihr ganz persönliches Weihnachtswunder!

Petra Oelker nimmt ihre Leser mit ihrem Weihnachtsroman "Drei Wünsche" mit nach Hamburg zur Weihnachtszeit im Jahr 1773. Die Schicksale von Theda, Elsie und Madam Augusta sind sehr berührend. Ihre Probleme sind greifbar, und sie sind alle drei so sympathisch, daß man sich die Erfüllung ihres Wunsches selbst für sie wünscht. Ihre Wege, bis sie aufeinander treffen, sind interessant zu verfolgen und es ist einfach wunderschön zu lesen, wie jede einzelne von ihnen für das Glück der anderen eine Rolle spielt. Petra Oelker hat diesen Roman sehr warmherzig geschrieben, so daß hier wirklich Weihnachtsstimmung auf den Leser überschwappt. Man fühlt sich direkt auf den Weihnachtsmarkt im Hamburger Dom hineinversetzt. Hier wird alles so detailliert beschrieben, daß alles vor dem Leserauge lebendig wird. Noch aufgewertet wird dieses Buch durch wunderbare farbliche Illustrationen, die von der Machart perfekt in die dortige Zeit passen. Diese sind schon kleine Kunstwerke! Am Ende des Buches findet man die Geschichte des Hamburger Mariendom. Da ich mich sehr für diese tolle Stadt interessiere, war dies für mich noch ein weiteres Highlight! Dieses Buch ist absolut empfehlenswert!

Bewertung vom 17.12.2025
McCluskey, Laura

Wolfskälte


weniger gut

Auf der kargen Insel Eadar vor der Westküste Schottlands verschwanden vor 100 Jahren drei Leuchtturmwärter spurlos. Als nun am Fuß des Leuchtturmes ein junger Mann tot aufgefunden wurde, sollen die Polizisten Georgina Lennox und Richard Steward ermitteln, ob es sich um Mord oder Selbstmord handelte. Bei den Inselbewohnern stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Offensichtlich soll hier etwas verschwiegen werden. Eines Nachts erblickt Georgina eine Gestalt mit einer Wolfsmaske vor ihrem Fenster und es wird klar, daß es ein dunkles Geheimnis auf der Insel gibt, das um jeden Preis gehütet werden soll.

Laura McCluskey hat mit "Wolfskälte" ihren ersten Krimi veröffentlicht. Dieser hat mich leider überhaupt nicht überzeugt. Zwar gelingt es der Autorin die düstere, rauhe und unheimliche Atmosphäre so zu beschreiben, daß man sie als Leser deutlich spüren kann und auch die ablehnende Haltung der Inselbewohner wird sehr deutlich dargestellt, dagegen jedoch bekam ich einfach keinen Bezug zu Georgina und Richard. Die Reaktionen der Inselbewohner konnte ich sogar nachvollziehen. Sie sind eine eingefleischte Gemeinschaft, vor Fremden wird sich in acht genommen. Dagegen konnte ich keinerlei Verständnis für Georgina aufbringen. Obwohl sie noch krank ist und ohne schwere Tabletten nicht auskommt, mimt sie hier die Heldin und handelt dabei völlig unlogisch, indem sie einiges im Alleingang erledigt und sich dabei in Gefahr begibt. Die Handlung plätschert hier ebenfalls nur langsam vor sich hin. Zunächst passiert so gut wie nichts wirklich spannendes. Man muß hier schon sehr lange durchhalten, bis der Spannungsbogen ganz sanft ansteigt. Interessant war die Einflechtung von Aberglaube, alten Riten und Mystik. Diese Stellen waren für mich ein Lichtblick. Dieser Krimi ist für mich leider nur unteres Mittelmaß.