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Bücherwurm
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Uhingen

Bewertungen

Insgesamt 87 Bewertungen
Bewertung vom 29.08.2025
Flitner, Bettina

Meine Mutter


ausgezeichnet

Authentisch

Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es zeigt eine Schwarz-Weiß-Fotografie mit einer Mutter mit Kind im Stil der 60er Jahre. Die Mutter schaut ängstlich, das Kind lacht.

Das Buch selber ist die Familiengeschichte der Autorin Bettina Flitner, die in diesem Buch ihre Geschichte aufarbeitet und ihre Familie ergründet. Sie begibt sich auf eine Reise bis nach Polen, wo wo aus ihre Vorfahren 1946 geflüchtet sind. In Polen hatten sie ein Sanatorium besessen und geleitet.

Auf dieser Reise begibt sie sich auf Spurensuche über ihre Familie und insbesondere ihre Mutter. Sie ergründet, warum ihre Mutter so geworden ist, wie sie war und warum sie mit etwas über 40 Jahre Suizid begangen hat.

Das Buch liest sich sehr flüssig und ich habe es fast in einem Rutsch ausgelesen. Etwas verwirrend war, dass extrem viele Personen und Namen im Buch vorkommen. Trotzdem hat es hat mich sehr berührt und es gefiel mir sehr gut.

Ich vergebe für das Buch fünf Sterne und kann es sehr empfehlen.

Bewertung vom 13.08.2025
Bach, Tamara

Jakob und Jelena


gut

Langweilig

Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Ein wunderschön gemaltes Herbstbild, im Vordergrund läuft Jelena alleine durchs Gras, im Hintergrund sitzt Jakob auf einer Bank, auch alleine und in ein Buch vertieft.

Dieses Cover beschreibt im Prinzip die ganze Handlung des Buches. So schön das Cover ist, so langweilig empfinde ich das Buch. Auch meiner Tochter hat die Action gefehlt.

Nach dem Wechsel in die weiterführende Schule ist Jelena auf einmal nicht mehr mit Lotte in der Klasse. Diese geht in eine andere Schule. Jelena ist traurig.

Auch Jakob ist jetzt in Jelenas Klasse. Dieser liest für sein Leben gern.

Gemeinsam müssen sie nun im Fach Deutsch ein Projekt machen, obwohl sie sich doch gar nicht kennen.

Ich fand das Buch nicht sehr interessant. Es ist zwar gefühlvoll geschrieben, aber ich denke, dass es Kindern eher um Spannung und Action geht.

Das Buch wird mal aus Jelenas und mal aus Jakobs Sichtweise erzählt, was für mich sehr verwirrend erschien.

Alles in allem vergebe ich drei Sterne für das Buch, von der Idee sehr gut, in der Umsetzung gefiel es mir nicht.

Bewertung vom 06.08.2025
Collins, Tessa

Die Nelkentochter / Die Blumentöchter Bd.3


ausgezeichnet

Sehr emotional

Das Cover des Buches hat mich sofort angeprochen - herrliche Farben, ein Leuchtturm und bunte Blumen - ein herrliches Urlaubsbuch. Hinzu kommt noch der tolle Farbschnitt des Buches, der schon den Anblick toll macht.

Das Buch ist der dritte Teil der Blumentöchter-Saga von Tessa Collins. Das Buch handelt von Lali. Der Name heißt übersetzt Nelke. Nachdem die Großmutter von Lali verstorben ist, überreicht ihr ihre Tante ein Gedichtband, den Lalis Mutter Isha geschrieben hat. Die Gedichte sind voller Herzschmerz.

Die Mutter hat die Familie früh verlassen und ist zu ihrer Familie nach Sri Lanka gegangen. Lali hat dies nie verstanden. Sie wurde in Cornwall beim Vater und der Großmutter zurückgelassen.

Nachdem sie aber jetzt diese gefühlvollen Gedichte der Mutter gelesen hat, beschließt Lali, ihre Mutter Isha zu suchen. Erstmals in ihrem Leben verläßt Lali Cornwall und reist nach Sri Lanka auf die Teeplantage ihrer Familie zu ihrer Mutter.

Das Buch war einfach wunderbar geschrieben und vor allem sehr emotional.
Die Personen sind sympathisch und es liest sich flüssig.

Ich vergebe hier auf alle Fälle fünf Sterne. Ein großartiges Buch.

Bewertung vom 06.08.2025
Völler, Eva

Der Sommer am Ende der Welt


ausgezeichnet

Erschreckend

Das Cover dieses Buches hat mich schon direkt angesprochen. Es sieht sehr nachdenklich aus. Als ich dann auf dem Klappentext las, dass das Buch über Verschickungskinder handelt, musste ich es einfach lesen.

Ich habe schon mehrere Bücher zu diesem wirklich nachdenklichen Thema gelesen und immer wieder finde ich es erschreckend, was sich in diesen Verschickungsheimen ereignet hat.

In diesem Buch geht es um Hanna, eine Journalistin, die zusammen mit ihrer Tochter nach Borkum fährt. Sie möchte einen Artikel über Verschickungskinder schreiben. Die Mutter von Hanna war 1963 in einem dieser Verschickungsheime auf Borkum.

Durch Zufall gelangt Hanna an das Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin eines dieser Heime. Hieraus ergeben sich Hinweise auf vertuschte Verbrechen. Hanna versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Zudem verliebt sie sich auch noch in den Inselarzt Ole, dessen Familie in diesen Fall verstrickt zu sein scheint.

Dieses Buch fesselt schon von der ersten Seite. Ich hätte es auf einen Rutsch durchlesen können, wenn ich die Zeit dazu gehabt hätte.

Ein großartiges Buch über ein schlimmes Thema, deshalb ganz klare 5 Sterne von mir hierfür.

Bewertung vom 28.07.2025
Teich, Karsten

Jim Salabim und der Mogel-Strauß


sehr gut

Bunt und lustig

Das Buch hat mich optisch sofort angesprochen. Das Cover bunt mit Hase Jim und drei Küken drauf. Man erkennt gleich die Action in dem Buch.

Das Buch hat bunte Bilder und wenig Schrift auf jeder Seite. Es ist daher ideal für Erstleser so ab der zweiten Klasse oder für jüngere Kinder zum Vorlesen und Entdecken.

Die Geschichte ist lustig und handelt hauptsächlich vom Hase Jim. Dieser möchte weglaufen und zwar zusammen mit den Küken, da er nicht mehr in dem engen Hut vom Zauberer wohnen möchte. Der Zauberer will ihn natürlich wieder einfangen, da dieser das nicht so gut findet.

Mit von der Partie sind auch die Tauben Pick und Nick. Diese machen das Buch auch noch etwas lebhafter.

Manche Dinge, die in dem Buch geschrieben sind, sind jedoch eher für Erwachsene geeignet, da bestimmt nicht jedes Kind weiß, was Insta-Bäm ist. Aber alles in allem ist es ein interessantes, originelles, buntes Buch.

Ich vergebe für das Buch hier 4 Sterne, da manches vielleicht nicht ganz so kindgerecht erscheint, aber ich es trotzdem super gefunden habe.

Bewertung vom 14.07.2025
Rebanks, Helen

Die Frau des Farmers


weniger gut

Langweilig

Eigentlich hätte man schon vom Cover aus auf den Inhalt schließen können. Ein farbloses, eintöniges Cover, eine Landschaft, ein See, Berge. Genauso war das Buch eigentlich selber auch. Von Spannung keine Spur.

In dem Buch wird das Leben einer Bäuerin beschrieben, die jeden Tag ein enormes Arbeitspensum bewältigen muss. Helene Rebanks hat vier Kinder, sechs Hunde, 500 Schafe sowie unendlich Hühner und Rinder. Man erkennt, dass das Leben einer Bäuerin nicht nur Idylle ist, sondern harte Arbeit.

Das Buch wirkt wie eine Aneinanderreihung von Erlebnissen von morgens bis abends. Wer gerne etwas unspannendes und unspektakuläres lesen will, ist mit diesem Buch bestens versorgt.

Ich schätze die Arbeit, die diese Frau und viele andere Bäuerinnen leisten wirklich sehr, jedoch ist mir das zum Lesen wirklich zu eintönig. Ein spannendes Buch ist mir hier lieber.

Im Buch sind viele spannende Rezepte zum Nachbacken und Nachkochen gedruckt. Auch eine Liste mit Grundnahrungsmitteln und Haltbares für die Vorratskammer ist abgedruckt. Auf der einen Seite wirklich toll, aber sowas brauch ich nicht in einem Roman.

Ich vergebe für das Buch zwei Sterne, da es vom Schreibstil wirklich gut lesbar ist, ich mich aber doch durch jede einzelne Seite quälen musste.

Bewertung vom 14.07.2025
Krügel, Mareike

Inseltage mit Rosa


sehr gut

Traurig

Schon am Cover erkennt man, dass es bei diesem Buch um tiefe Freundschaft geht. Zwei Freundinnen am Meer auf einem Stein traurig und doch innig dreinblickend.

Das Buch handelt von Linnea, die von alles nur Lila genannt wird. Ihre Freundin Rosa kam bei einem Unfall ums Leben. Lila ist sehr traurig.

Nun soll sie mit ihrer Großmutter Mu, die sie eigentlich gar nicht kennt, ein paar Tage auf einer Schäreninsel verbringen. Es ist die Mutter ihres Vaters, der auch diesen Plan hatte. Jedoch kommen die beiden aufgrund eines Wetterumschwungs nicht mehr von der Insel weg und müssen sich zusammenraufen. Die Großmutter dichtet sehr gerne. Sie kommen zusammen und Lila erfährt, dass auch die Großmutter um jemanden trauert.

Dann begegnet Lila auch noch Rosa, ihrer verstorbenen Freundin.

Das Buch ist meines Erachtens für Kinder schwer zu lesen und zu kapieren, wenn plötzlich eine tote Freundin auftaucht. Ich finde dieses Thema sehr anspruchsvoll für Kinder und kann auch hier auch nur 4 Sterne vergeben. An sich schön gedacht, aber doch schwierig für Kinder.

Bewertung vom 27.06.2025
Kessel, Carola von

Die Roboter / Wieso? Weshalb? Warum? Junior Bd.78


ausgezeichnet

Dieses Buch ist ein ganz tolles Buch für die Kleinsten. Das Buch ist aus der Reihe Wieso-Weshalb-Warum von Ravensburger.

Schon am Cover erkennt man, dass es hier um Roboter geht. Zwei lachende spielende Kinder und ein lachender Roboter sind darauf abgebildet.

Das Buch erklärt Kindern, dass Roboter nicht eigenständige Wesen sind, sondern Technik und Kabel in ihrem Inneren haben, so dass die Kinder sehen, dass dies keine Lebewesen sind, sondern nur äußerlich so wirken.

Es wird erklärt, wo im Alltag daheim viele einen Roboter haben, so beispielsweise den Staubsaugerroboter, Rasenroboter usw. Auch im Museum sind sehr oft Roboter, wie ein Dinosaurier.

Auf allen Seiten wird kindgerecht die programmierte Roboterwelt beschrieben, wo bestimmt noch so mancher Erwachsene etwas lernen kann.

Auch sind auf allen Seiten Klappen zum Öffnen, Entdecken und Staunen, die allerhand im Inneren des Roboters erklären.

Das Buch ist auf alle Fälle sehr empfehlenswert und ich gebe hier meine volle Kaufempfehlung und fünf Sterne.

Bewertung vom 20.06.2025
Gerstberger, Beatrix

Die Hummerfrauen


ausgezeichnet

So schön

Das Cover dieses Buches ist mir sofort ins Auge gestochen. Ein knallroter Hummer, blaue Schrift auf weißem Grund. Ich muss sagen, das Cover fällt auf. Die Überraschung war dann wirklich groß, als nach Entfernen des Schutzumschlages plötzlich ein blauer Hummer zum Vorschau kam. Wirklich sehr ideenreich.

Das Buch handelt von drei Hummerfischerinnen in Maine. Ann, mit ihren 72 Jahren die Älteste, ist etwas eigenbrötlerisch und wohnt mit ihrem Hummer allein in einem großen Haus am Meer.

Julie, die 54jährige, hat nach einem schweren Unfall ins Leben zurückgefunden.

Mina, mit ihren 28Jahren die Jüngste, hat viele Jahre ihre Ferien in Maine verbracht. Als sie als Erwachsene wieder dorthin zurückkehrt, lernt sie Ann und Julie kennen. Die beiden bringen ihr Hummerfischen bei.

Alle drei verbinden irgendwie ihre eigenen Schicksalsschläge, die rückblickend erzählt werden. Am Ende bleibt eine tiefe Freundschaft.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich wunderbar flüssig.

Ich kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen und vergebe deshalb fünf Sterne.

Bewertung vom 13.06.2025
Cowie, Vicky

Geschichten aus dem Muckligwald - Geschenkbuch mit Zeichnungen von Bestseller-Illustrator Charlie Mackesy


ausgezeichnet

Erinnert an meine Kindheit

Bei diesem Buch ist mir sofort das Cover aufgefallen. Es sieht sehr hochwertig aus, mit dem leinenartigen Buchrücken mit Golddruck. Die Titelseite sieht fröhlich aus, man meint, da tanzt eine Oma mit Enkel, zwei Katzen und einem Frosch. Es macht schon vom Anschauen gute Laune. Das Cover erinnert mich an die Bücher aus meiner Kindheit.

Beim Durchblättern fallen einem dann schon die liebevoll illustrierten Seiten auf. Fast jede Seite ist so schön gemalt.

Das ganze Buch ist in Gedichtform geschrieben, was für Kinder sehr eingängig ist. Schon nach wenigen Male Vorlesen, konnten sie die Reime vervollständigen und hatten große Freude daran. Es ist ideal zum Vorlesen und für Erst- oder Zweitklässler auch zum Selberlesen geeignet.

Eine Oma erzählt in diesem Buch Gute-Nacht-Geschichten über Feen, Maulwürfe, Maikäfer und vieles mehr. Ein jedes Kind wird an diesem Buch seine Freude haben.

Das Buch ist auch für kleine Kinderhände stabil gehalten. Das Papier macht einen stabilen Eindruck.

Für dieses Buch vergebe ich auf alle Fälle fünf Sterne, weil ich es absolut toll finde und ich überzeugt bin, dass es jedem Kind gefällt.