Benutzer
Benutzername: 
Bücherwurm
Wohnort: 
Uhingen

Bewertungen

Insgesamt 93 Bewertungen
Bewertung vom 11.11.2025
Siebold, Henrik

Die Tokio-Detektive: Yoshi und Ben ermitteln


ausgezeichnet

Klasse

Dieses Buch ist richtig klasse für Erstleser oder auch zum Vorlesen für jüngere Kinder. Es hat wenig Text und große Schrift. Auf jeder Seite sind viele bunte Bilder.

Auch das Cover ist schön gestaltet mit den zwei Jungs Ben und Yoshi.

Das Buch handelt von Ben. Dieser ist mit seinen Eltern nach Tokio, der Hauptstadt Japans, gezogen. Ben ist es nicht wohl. Er kennt die Sprache nicht und denkt, er findet jetzt keine Freunde. Er kann auch kein Karate, was ja alle Kinder dort anscheinend können.

Doch dann lernt er Yoshi kennen. Er steht auf einmal vor der Türe. Sie werden Freunde. Auf einmal findet Ben die neue Stadt total interessant und aufregend. Sie entdecken Höhlen und entdecken Geister und Ninjas.

Mit Yoshi unternimmt er viele Abenteuer und sie entdecken sogar einen echten Schatz.

Für dieses Buch kann ich ohne überlegen fünf Sterne vergeben. Ich fand es für Erstleser total spannend.

Bewertung vom 11.11.2025
Åslund, Sandra

Dann ruhest auch du / Maya Topelius Bd.3


ausgezeichnet

Gelungen

Schon am Cover erkennt man, dass es sich um einen Krimi handelt. Eine einsame Kirche vor einem düsteren Himmel. Der Krimi ist der dritte Teil einer Trilogie. Dies wußte ich vorher nicht und ich bin wunderbar mitgekommen. Man kann das Buch völlig unabhängig von den anderen beiden Teilen lesen.

Es handelt von der Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihrem Kollegen Pär. Das Buch spielt in dem Hafenstädtchen Kalmar. Dort wird eine tote Frau gefunden. Es handelt sich um eine Journalistin, die grausam hingerichtet wurde.

Kurze Zeit später wird eine weitere Leiche gefunden. Die Spur führt in den Bereich des Rechtsextremismus. Wie gehören die beiden Morde zusammen?

Maya entdeckt hier Verbindungen zu Geschehnissen in ihrer Schulzeit.

Das Buch ist total spannend zu lesen. Man kann es kaum aus der Hand legen. Es liest sich flüssig.

Ich bin normalerweise kein Krimileser, jedoch hat mich dieses Buch begeistert. Ich kann hier fünf Sterne vergeben, weil mich das Buch total begeistert hat.

Bewertung vom 11.11.2025
Borrmann, Mechtild

Lebensbande


ausgezeichnet

Fesselnd

Schon das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen. Zwei junge, entschlossen dreinblickende Frauen, die in die Ferne sehen. Der Kleidung nach zu urteilen, handelt das Buch um die Zeit des 2.Weltkrieges.

Das Buch wird in zwei Zeitsträngen erzählt.

Zum einen handelt das Buch im zweiten Weltkrieg, wo es von Lena, Nora und Lieselotte handelt, die während der schlimmsten Zeit zu unerschütterlichen Freundinnen werden.

Nora ist Krankenschwester. Lene hat einen kleinen Sohn, der als „Reichsausschusskind“ dem sicheren Tod geweiht ist. Nora setzt alles dafür ein, dass dieser kleine Junge gerettet wird. Auch Lotte riskiert viel, um ihr zu helfen.

Der zweite Erzählstrange beginnt im Jahr 1991. Man weiß hier lange nicht, um wen es geht. Eine Frau bekommt einen Brief von der Rentenversicherungsanstalt. Sie soll ihre fehlenden Jahre mitteilen. Die Frau ist völlig außer Fassung.

Das Buch ist hochspannend erzählt. Man kann es fast an einem Stück durchlesen. Es hat mich von Anfang an gefesselt. Ich war begeistert von dieser Geschichte.

Die Schreibweise ist sehr flüssig, die Personen sympathisch. Ich kann hier meine absolute Kaufempfehlung aussprechen und vergebe ohne zu Überlegen fünf Sterne.

Bewertung vom 23.09.2025
Fröhlich, Anja

3 Streuner und der sprechende Berg


ausgezeichnet

Lustig

Schon das Cover des Buches spricht einen voll an. Es ist ein kindgerechtes lustiges Bild mit drei Hunden und einer Schildkröte.

Das Buch handelt von den drei Straßenhunden King Kerl, Big Ben und Flirty. Diese drei Streuner erleben in diesem Buch lustige Abenteuer.

Den drei Hunden kommt die Schule für Menschenkinder sehr seltsam vor. Es ist ein Ort zum Stillsitzen, was sie gar nicht verstehen können. Die Geschichte wird aus Sicht von King Kerl erzählt, der auch der Anführer der Hunde ist. Er versteht auch die Menschensprache.

Das Buch ist kindgerecht, locker und lustig geschrieben.

Das Buch ist das 2. Band der Reihe. Ich kenne den 1. Teil nicht und bin trotzdem problemlos mitgekommen. Es ist ein in sich abgeschlossenes Buch.

In diesem Band ist die Schildkröte Schildegard mit von der Partie. Mit ihr erleben die Hunde allerlei Abenteuer.

Das Buch ist in großer Schrift geschrieben und mit schwarzweißen Bildern verziert. Das Buch ist für Erstleser ideal. Auch zum Vorlesen eignet es sich wunderbar. Das Buch hat 19 nicht allzulange Kapitel.

Ich vergebe auf alle Fälle fünf Sterne für das Buch, weil es mir wirklich sehr gut gefallen hat.

Bewertung vom 23.09.2025
Keweritsch, Katja

Das Flüstern der Marsch


ausgezeichnet

Berührend

Das Cover des Buches wirkt etwas langweilig. Blaugraue Farbtöne, gelbe Schrift und eine einsame fliegende Ente.

Nach Durchlesen des Klappentextes wurde ich dann doch auf das Buch aufmerksam und ich muss sagen, es hat mir richtig gut gefallen.

Mona reist zum 80. Geburtstag ihres Großvaters zu ihren Großeltern. Doch als sie dort ankommt, ist ihre Großmutter Annemie verschwunden. Und eigentlich macht sich niemand darüber Sorgen, außer Mona.

Mit einem früheren Freund aus Kindertagen macht sie sich auf die Suche nach Annemie.
Sie findet Geheimnisse heraus, die ihr ganzes Leben verändert.

Die Spannung des wird immer mehr aufgebaut. Das Buch liest sich manchmal etwas schwer und es kommen viele verschiedene Personen darin vor. Doch insgesamt läßt sich das Buch gut lesen.

Das Buch wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und mach das Buch somit noch interessanter.

Was mir an dem Buch auch positiv auffiel ist, dass das Umschlagbild auf dem Buch aufgezeichnet ist, wenn man den Schutzumschlag entfernt. Das ist besonders schön.

Alles in allem gebe ich dem Buch ganz klare fünf Sterne.

Bewertung vom 29.08.2025
Flitner, Bettina

Meine Mutter


ausgezeichnet

Authentisch

Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es zeigt eine Schwarz-Weiß-Fotografie mit einer Mutter mit Kind im Stil der 60er Jahre. Die Mutter schaut ängstlich, das Kind lacht.

Das Buch selber ist die Familiengeschichte der Autorin Bettina Flitner, die in diesem Buch ihre Geschichte aufarbeitet und ihre Familie ergründet. Sie begibt sich auf eine Reise bis nach Polen, wo wo aus ihre Vorfahren 1946 geflüchtet sind. In Polen hatten sie ein Sanatorium besessen und geleitet.

Auf dieser Reise begibt sie sich auf Spurensuche über ihre Familie und insbesondere ihre Mutter. Sie ergründet, warum ihre Mutter so geworden ist, wie sie war und warum sie mit etwas über 40 Jahre Suizid begangen hat.

Das Buch liest sich sehr flüssig und ich habe es fast in einem Rutsch ausgelesen. Etwas verwirrend war, dass extrem viele Personen und Namen im Buch vorkommen. Trotzdem hat es hat mich sehr berührt und es gefiel mir sehr gut.

Ich vergebe für das Buch fünf Sterne und kann es sehr empfehlen.

Bewertung vom 29.08.2025
Maaß, Laura

Was du siehst


ausgezeichnet

Gut gefallen

Das Cover des Buches hat mich tatsächlich erst mal gar nicht angesprochen. Im Buchladen wäre ich tatsächlich dran vorbeigelaufen. Es zeigt ein etwas fades verschwommenes Bild. Es wirkt eintönig und langweilig.

Als ich dann den Klappentext durchlas, war ich doch daran interessiert.

Das Buch spielt von 1967-2010. Der Mann von Ruth verschwindet 1967 spurlos und läßt sie schwanger zurück. Sie verläßt Ost-Berlin und findet in einem kleinen Dorf in Mecklenburg ein neues Zuhause.

Dort lernt sie die ebenfalls schwangere Hannah kennen. Diese bringt Andi auf die Welt und Ruth ihre Tochter Jule.

Jule wächst dort gemeinsam mit Andi auf, ihrem besten Freund. Das Leben scheint perfekt, als sie sich ihre gegenseitige Liebe gestehen.

Das Buch liest sich flüssig und ist sehr angenehm zu lesen. Über jedem Kapitel steht der Ort und das Datum, wann es handelt, was mir persönlich sehr angenehm ist.

Ich gebe diesem Roman fünf Sterne, weil er mir wirklich sehr gut gefallen hat.

Bewertung vom 13.08.2025
Bach, Tamara

Jakob und Jelena


gut

Langweilig

Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Ein wunderschön gemaltes Herbstbild, im Vordergrund läuft Jelena alleine durchs Gras, im Hintergrund sitzt Jakob auf einer Bank, auch alleine und in ein Buch vertieft.

Dieses Cover beschreibt im Prinzip die ganze Handlung des Buches. So schön das Cover ist, so langweilig empfinde ich das Buch. Auch meiner Tochter hat die Action gefehlt.

Nach dem Wechsel in die weiterführende Schule ist Jelena auf einmal nicht mehr mit Lotte in der Klasse. Diese geht in eine andere Schule. Jelena ist traurig.

Auch Jakob ist jetzt in Jelenas Klasse. Dieser liest für sein Leben gern.

Gemeinsam müssen sie nun im Fach Deutsch ein Projekt machen, obwohl sie sich doch gar nicht kennen.

Ich fand das Buch nicht sehr interessant. Es ist zwar gefühlvoll geschrieben, aber ich denke, dass es Kindern eher um Spannung und Action geht.

Das Buch wird mal aus Jelenas und mal aus Jakobs Sichtweise erzählt, was für mich sehr verwirrend erschien.

Alles in allem vergebe ich drei Sterne für das Buch, von der Idee sehr gut, in der Umsetzung gefiel es mir nicht.

Bewertung vom 06.08.2025
Collins, Tessa

Die Nelkentochter / Die Blumentöchter Bd.3


ausgezeichnet

Sehr emotional

Das Cover des Buches hat mich sofort angeprochen - herrliche Farben, ein Leuchtturm und bunte Blumen - ein herrliches Urlaubsbuch. Hinzu kommt noch der tolle Farbschnitt des Buches, der schon den Anblick toll macht.

Das Buch ist der dritte Teil der Blumentöchter-Saga von Tessa Collins. Das Buch handelt von Lali. Der Name heißt übersetzt Nelke. Nachdem die Großmutter von Lali verstorben ist, überreicht ihr ihre Tante ein Gedichtband, den Lalis Mutter Isha geschrieben hat. Die Gedichte sind voller Herzschmerz.

Die Mutter hat die Familie früh verlassen und ist zu ihrer Familie nach Sri Lanka gegangen. Lali hat dies nie verstanden. Sie wurde in Cornwall beim Vater und der Großmutter zurückgelassen.

Nachdem sie aber jetzt diese gefühlvollen Gedichte der Mutter gelesen hat, beschließt Lali, ihre Mutter Isha zu suchen. Erstmals in ihrem Leben verläßt Lali Cornwall und reist nach Sri Lanka auf die Teeplantage ihrer Familie zu ihrer Mutter.

Das Buch war einfach wunderbar geschrieben und vor allem sehr emotional.
Die Personen sind sympathisch und es liest sich flüssig.

Ich vergebe hier auf alle Fälle fünf Sterne. Ein großartiges Buch.

Bewertung vom 06.08.2025
Völler, Eva

Der Sommer am Ende der Welt


ausgezeichnet

Erschreckend

Das Cover dieses Buches hat mich schon direkt angesprochen. Es sieht sehr nachdenklich aus. Als ich dann auf dem Klappentext las, dass das Buch über Verschickungskinder handelt, musste ich es einfach lesen.

Ich habe schon mehrere Bücher zu diesem wirklich nachdenklichen Thema gelesen und immer wieder finde ich es erschreckend, was sich in diesen Verschickungsheimen ereignet hat.

In diesem Buch geht es um Hanna, eine Journalistin, die zusammen mit ihrer Tochter nach Borkum fährt. Sie möchte einen Artikel über Verschickungskinder schreiben. Die Mutter von Hanna war 1963 in einem dieser Verschickungsheime auf Borkum.

Durch Zufall gelangt Hanna an das Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin eines dieser Heime. Hieraus ergeben sich Hinweise auf vertuschte Verbrechen. Hanna versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Zudem verliebt sie sich auch noch in den Inselarzt Ole, dessen Familie in diesen Fall verstrickt zu sein scheint.

Dieses Buch fesselt schon von der ersten Seite. Ich hätte es auf einen Rutsch durchlesen können, wenn ich die Zeit dazu gehabt hätte.

Ein großartiges Buch über ein schlimmes Thema, deshalb ganz klare 5 Sterne von mir hierfür.