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Benutzername: Rebekka
Wohnort: Hannover
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Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 55 Bewertungen
Bewertung vom 08.04.2018
Finde deinen Seelenpfad
Klenke, Kira

Finde deinen Seelenpfad


ausgezeichnet

Seien wir mal ehrlich: "auf die Seele hören", mit "der Seele reden", "auf den ureigenen Pfad der Seele zurück gehen"? Das alles klingt im ersten Moment schon etwas komisch; und doch sage ich nach Durcharbeiten des Buches, nach Erfüllen der Aufgaben: mach es, es wird dein Leben verändern, lass Dich drauf ein und werde der Mensch, der Du sein willst!

Wir haben es verlernt, auf diese leise Stimme zu hören, die uns oft anspricht, die uns schützen und helfen will. Wir ignorieren sie, überschreien sie mit Hilferufen und sind sauer, warum gerade uns das jetzt passiert. Hätten wir der lieblichen Stimme nur einmal zugehört, wäre alles anders gekommen. Das Buch zeigt Dir, wie Du wieder auf diese Stimme hören kannst, wie das leise Flüstern immer lauter wird - und Du immer ruhiger und zufriedener. Die Aufgaben im Buch sind im ersten Moment vielleicht auch komisch, weil eben anders. Schalte Deinen Kopf aus und mach, es sieht doch niemand - und du wirst erstaunt sein, was aus Dir heraus kommt, welche Sehnsüchte Du in den Bildern siehst; und es wird immer klarer, je freier Du wirst, je mehr du abgibst.

Cover: Ich finde es total passend, sehe mich selber oft so. Ein kleiner Weg und die Frage: "klettere ich den Berg hinauf, verlasse den Weg, renne ins Tal runter, was ist hinter der Biegung am Ende des Weges?" Letztendlich führen viele Wege zum Ziel, nur sind viele davon schwer und einer leicht ...

Schreibstil: Die Kapitel haben die perfekte Länge, um das Gelesene zu verarbeiten, einge Male musste ich öfter lesen, das lag aber nicht daran, das es zu kompliziert geschrieben war, es musste nur in mir ankommen und wirken.

Kira Klenke berichtet aus ihrem beeindruckenden Leben, einem Lebenn das sich einige wünschen; und doch ist da eine Sehnsucht in ihr. Sie hat viel erlebt, auch einige schreckliche Dinge. Sie hat ihre Mailadresse im Buch hinterlassen, sodass niemand alleine gelassen wird, jederzeit kann ich sie anschreiben, um Fragen zu klären und Hilfe zu bekommen.

Überwinde Dich, schalte den Kopf aus. Das ist mir so unglaublich schwer gefallen, dass ich fast drei Wochen gebraucht habe, um z.B. die Aufgabe "Heilkraft des Körpers" anzugehen, zuviel Wut und Trauer war in mir, weil meine linke Hand nach einem Ärztepfusch und insgesamt acht Operationen zerstört ist.

Ich befand mich beim Lesen des Buches auf dem Weg mit der Frage: "gehe ich den Berg ohne Weg hoch, laufe ich leicht aber gefährlich ins Tal, bleibe ich hier stehen, versuche ich herauszufinden, was hinter der Biegung ist oder gehe ich sogar zurück?"
Durch die Übungen in dem Buch ist mir einiges klar geworden. Ja, es ist nicht einfach, die Gedanken auszuschalten, haben wir doch verlernt, auf unsere Seele zu hören. Manch einer wird sich auch erstmal doof vorkommen, aber es lohnt sich. Meine Bilder wurden besser, meine Gedanken freier und gerade befinde ich mich im Stadium der Zuversicht: ich habe mich entschieden, nach zwei Jahren Krampf, Kampf und Angst!

Bewertung vom 31.10.2017
Wie deine Seele Heilung findet
Mack, Cornelia

Wie deine Seele Heilung findet


ausgezeichnet

"Wie Deine Seele Heilung findet" von Cornelia Mack aus dem SCM Hänssler Verlag

In sechs Kapiteln erklärt Cornelia Mack alles über Verletzungsarten, die natürlichen Reaktionen auf Verletzungen, wie ich Heilung empfangen werde, dass Heilung aber auch Zeit braucht, wie ich anderen Menschen in Zeiten von Verletzungen helfen kann und den Nutzen von Verletzungen. Mit dem Buch will Cornelia Mack "Hoffnung aufzeigen und Hilfestellungen anbieten", und genau das ist ihr gelungen!
Schrecklich und doch schon oft in der Bibel gelesen, nun aber auch wissenschaftlich belegt, finde ich die Tatsache, dass sich Verletzungen in unserem Erbgut niederlegen und so vererbt werden können. Der "Fluch" der Vorfahren (Ahnenschuld) - im Buch finden sich hier eindrucksvolle Beispiele und jeder kennt mindestens einen Fall selber, sei es im Freundeskreis oder in der Familie "das hatte Dein Opa in Deinem Alter auch", wenn es um Rückenschmerzen oder Depressionen ging. Auch Ängste, gerade von der Kriegsgeneration, können so weiter getragen werden.
Einige Verletzungen, wie "Verletzungen durch Krisen in der Famiie" hätte ich nie als Verletzungen wahrgenommen, gehören sie für mich doch zum leben dazu, "Kind bekommen, Kinder ziehen aus, heiraten, Wechseljahre..." aber alles hat mit Verlust zu tun und kann daher Menschen verletzten. Cornelia Mack hat also an ganz viele, verschiedene Verletzungen gedacht.
Es ist okay, sauer zu sein, zu schreien, alles ungerecht zu finden, nur muss man da nach und nach wieder raus finden. Das tat mir wieder gut, denn so bin ich, das ist dann auch mal wenig christlich, aber es geht mir dann besser...

Cover: auffällig und gut gewählt. Eine Hand die einen Kaktus umarmt.
Schreibstil: aufs Wesentliche konzentriert, mit viel Verständnis, Erfahrungsberichten, Bibelversen, kurzen übersichtlichen Kapiteln, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Mir hat das Buch persönlich geholfen. Seit fünf Jahren leide ich so vor mich hin, weiß, dass ich nicht aufgeben kann, aber immer wieder erwische ich mich bei dem Gedanken, dass es alles doch irgendwie sinnlos ist. Die Frage nach dem "Warum ich?" drängt sich auf. Ich habe das Buch erst einmal durchgearbeitet und schon viel Positives für mich mitnehmen können. Ich sage "Ja" zu meinem Leben, wie es jetzt aussieht, muss nicht alles verstehen oder hinterfragen, ich gehe jetzt meinen/unseren Weg.

Ein großartiges Buch, um zu verstehen, selber zur Heilung zu finden oder andere zu unterstützen!

Bewertung vom 27.02.2017
Made at Home Vol. 2 - Frühjahr & Sommer
Defaux, Tina; Kirschbacher, Laura

Made at Home Vol. 2 - Frühjahr & Sommer


sehr gut

"Made at home Vol.2", oder: schöne Bastelideen rund um den Frühling und Sommer für ein fröhliches Zuhause und schönen Garten. Ob Minigewächshäuser, Sommerhut oder das Aufpimpen alter Kühlboxen, erfrischende Getränke oder einfache Spiele - hier ist für jeden was dabei. Es gibt einige Vorlagen direkt im Buch und da ist die Ringbuchform von Vorteil, da man diese so ohne Probleme raustrennen kann. Cool ist auch die Möglichkeit, einige Sachen runterzuladen! Welche Vorlagen das sind, steht bei der Anleitung, und hinten im Buch befindet sich noch eine Zusammenfassung. Es gibt vorwiegend Bastelideen, aber auch ein paar erfrischende Rezepte.

Cover: Schön bunt mit Pastellfarben, da macht das Design gleich Spaß und ich wollte sofort zur Schere greifen. Die Fotos im Inneren sind weiter verspielt und fröhlich und passen so voll zum Buch, den Autorinnen und der Fotografin.

Schreibstil: Gut und einfach erklärte Anleitungen und tolle Ideen mit Sachen, die fast immer im Haushalt zu finden sind.

Was mich "stört", ist die Ringbuchform. Ich hätte ein ganz normales, festes Buch bevorzugt, so habe ich, gerade beim Transport, immer Angst, dass ein Blatt rausreißt.

Schnelle, einfache und coole Ideen mit ganz alltäglichen Gegenständen für Erwachsene und Kinder, die einfach das Haus und den Garten schöner machen!

Bewertung vom 12.02.2017
Mia liebt Pasta
Hoechst, Mirja

Mia liebt Pasta


ausgezeichnet

"Mia liebt Pasta" - ich liebe Pasta auch! Viel Neues habe ich in dem Buch nicht gefunden, aber das Buch überrascht mit seiner Vielfältigkeit. Ein Kochbuch ist voll mit vielen verschiedenen Rezepten, Mirja Hoechst ist bei Pasta geblieben und hat mich somit zum Fan werden lassen. Endlich einmal keine exotischen, teuren, extravaganten Zutaten, die ich in meinem Supermarkt gar nicht finde!
Schöne, einfache Trendrezepte mit und über Pasta, sei es Pasta mit Sauce, Lasagne, Spaghettimuffins mit Ei oder mal eine süße Variante wie Schokoravioli oder Cannelloni mit Apfel-Zimt-Füllung - und ja: man kann Pasta auch selber machen, auch dazu gibt es Rezepte.

Cover: niedlich! Ich finde es gerade für junge Menschen sehr ansprechend, da Mirja eine schöne, junge Frau ist und das alleine einfach reicht.

Schreibstil: auch hier perfekt für "Anfänger". Von "Werkzeug" über Grundrezept bis zu den einfach und klar erklärten Rezepten ohne exotische Zutaten (!) ist alles gut und einfach erklärt.

Bei uns zu Hause gab es die normale Bolognese mit verschiedenen Nudeln.
Ich selber habe irgendwann mal ein paar weitere Saucen ausprobiert und bin jetzt bei 4 verschiedenen Pastagerichten angelangt, da unsere 4 Jungs einfach nicht alles essen Das Buch hat sich mein fast 12-jähriger Sohn gleich mal mit angesehen und ich denke, dass dieses Alter durchaus auch schon die Zielgruppe ist. Die verschnörkelte Schrift, die Herzchen sprechen eben junge Menschen an. Beim Durchlesen der Rezepte habe ich z. B. auch öfter gedacht: "Kenne ich!", während mein Sohn begeistert meinte, das wir das mal ausprobieren sollen.

Ein klares Pastabuch mit einfachen und leckeren Rezepten, das schon Jugendliche anspricht und ihnen so Grundrezepte zum überleben bietet!

Bewertung vom 28.01.2017
Minus 18 Grad / Fabian Risk Bd.3
Ahnhem, Stefan

Minus 18 Grad / Fabian Risk Bd.3


sehr gut

Endlich halte ich Stefan Ahnhems "Minus 18 Grad" in den Händen. Erstmal die Protagonisten wieder ins Gedächtnis rufen - es ist ja doch schon etwas länger her mit Fabian Risk und Co. - dann bin ich wieder voll drin.
In Fabians Leben geschieht ganz schön viel auf einmal: seine Frau, sein Sohn, seine Vorgesetzte Astrid Tuvesson und dann noch eine Mordserie. Natürlich ermittelt Dunja Hougaard, die jetzt als dänische Streifenpolizistin unterwegs ist, mit ihrem faszinierenden Instinkt mit.
Ein Serienmörder hält die Ermittler auf Trab, tiefgefrorene Leichen tauchen auf - und deren Identitäten hat der Serienmörder offenbar weiter genutzt. Immer näher kommt er Fabian, immer grauenhafter wird seine Vorgehensweise.
Das Buch ist erneut sehr detailreich geschrieben, was ich persönlich sehr mag, und es beschäftigt mich weiter: gerade Sleizner und sein Verhalten bezüglich Dunja macht mich unglaublich wütend!


Cover: schlicht gehalten, erinnert es an "Und morgen Du"
Schreibstil: die Spnnung steigt. Immer wieder denke ich "jetzt ja!" - nur, um dann eines besseren belehrt zu werden.

Wie so oft "stört" mich der ständige Wechsel zwischen den Personen; gut, dass ich schnell drin war, mich an viele Personen erinnern konnte. Wenn man allerdings mit "Minus 18 Grad" anfängt, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben, weiß ich nicht, wie schnell man dann drin ist.

Bis zum Ende war für mich nichts klar ;-) Und dann diese Cliffhänger... okay, es wird weiter gehen, ich hoffe aber sehr, dass es diesmal nicht ganz so lange dauert, bin schon sehr gespannt!

Bewertung vom 03.12.2016
Stiefkind
Tremayne, S. K.

Stiefkind


sehr gut

Werde ich Weihnachten sterben? Rachel, eine Frau aus einer so anderen Schicht als ihr Ehemann, zieht mit selbigem und ihrem Stiefsohn in das Herrenhaus nach Cornwell. Fortan ist sie während der Woche mit Jamie und der Schwiegermutter alleine. Jamie sieht Dinge, ist ängstlich, unheimlich und dann anhänglich. Er berichtet von Blut an Rachels Händen oder einem toten Hasen. Rachel tut das als Albtraum ab, schließlich ist er ja auch noch durch den Tod der Mutter verstört, doch dann überfährt sie tatsächlich einen Hasen und das Blut klebt an ihren Händen. Als Jamie ihr dann sagt, dass sie Weihnachten sterben wird, fängt die Geschichte richtig an...

Cover: Das ist schon unheimlich gut, für mich eindeutig Jamie
Schreibstil: Die Spannung ist auf den ersten 180 Seiten zunächst eher unterschwellig zu spüren und baut dann gekonnt immer mehr auf. Für einen Mann recht "blumige" Sprache, an die ich mich erst gewöhnen musste.

Für einen Psychothriller recht viel Anfangsgeplänkel, zuviele Beschreibungen vom langweiligen Alltag, zuviel Klischee. Wenn man das durchhält, wird man ca. ab Seite 180 belohnt! Gut durchdacht geht es rasant weiter im Leben von Rachel, David und Jamie, und irgendwo ist da immer noch Ninas Geist - und die letzten 100 Seiten verschaffen eine wohlige Gänsehaut!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.11.2016
Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker
Greiner, Lena; Padtberg-Kruse, Carola

Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker


ausgezeichnet

Nach Band 1 "Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer" ist dem Autorenduo Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse mit "Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker" ein weiterer Anschlag auf meine Lachmuskeln geglückt! Ob Englisch, Geschichte oder einfach die besten Ausreden: ich möchte kein Lehrer sein, denn mit denen habe ich bei allem Witz echt Mitleid bekommen und hoffe, solche Antworten bei unseren vier Jungs nie zu finden! ;-)

Cover: Wiedererkennungswert, da ähnlich wie das erste Buch.
Schreibstil: Zur Einstimmung in neue Kapitel gibt es immer eine heitere Einleitung, für manch schwere Frage auch einen Hinweis für die Leser - nicht, dass wir das nötig hätten ... :-)

Viele Antworten waren einfach unfassbar, gerade, wenn ich dann zu lesen bekam: "10. Klasse Gynasium"! Ein Beispiel: "Welches ist die größte deutsche Insel?" Antwort: "Die Nordsee", und ein anderer Schüler nannte "Dänemark".
Andere waren eher niedlich: was ein einzelner fehlender oder falsch gesetzter Buchstabe doch ausmachen kann!
In wenigen Stunden, mit vielen vielen herzhaften Lachern, einigen Tränen in den Augen - natürlich vor reiner Freude - habe ich dieses Buch verschlungen und hoffe sehr, dass viele weitere Lehrer Beispiele einschicken, auf dass noch viele Fortsetzungen folgen.

Bewertung vom 03.10.2016
Der Speer der Götter / Viking Warriors Bd.1
Dübell, Richard

Der Speer der Götter / Viking Warriors Bd.1


ausgezeichnet

Viggo ist ein "normaler" Teenager im hier und heute, bis er plötzlich merkwürdigen Besuch bekommt. Vor ihm steht Loki, eine Gottheit aus der Wikingerzeit, und baut ein Runentor vor ihm auf, woraufhin er ins Jahr 999 n. Chr. gerät. Er soll seine leiblichen Eltern finden, nebenbei Leben retten, Gungnir finden und das alles in der rauen Zeit der Wikinger - als Sklave. Die Reise beginnt auf einem Schiff und dank seiner Schulbildung steigt Viggo immer weiter auf.

Cover: Wunderschön, Viggo mit Gungnir, typischen Wikingerschiffen und die silberne Schrift ist sehr gelungen.

Schreibstil: Wir sind eingetaucht in die Welt der Wikinger und der Mythologie, begeistert vom Können und Wissen Viggos, und die ganze Handlung ist unglaublich spannend.

Das ist was für Jungs! Herausgeholt aus der "langweiligen" Welt, muss Viggo Aufträge erfüllen, riskiert sein Leben, muss immer auf der Hut sein und gewinnt so das Ansehen der Wikinger. Er findet Freunde und seine Feinde werden von ihm ausgetrickst.
Gelungen ist auch der Umgang mit Glaubensfragen, Mythologie und Christentum, Missionare einerseits und raue nordische Gottheiten andererseits. Ich kenne die nordische Mythologie nur am Rande, aber jetzt bin ich gefesselt und muss ganz viel nachlesen.

Wir freuen uns unglaublich auf Teil 2, denn das Ende des Buches war noch nicht das Ende von Viggos Reise!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 19.09.2016
Die Wahrheit
Raabe, Melanie

Die Wahrheit


weniger gut

Sarah fing gerade an, Mirko in ihr Leben zu lassen: einen neuen Mann, nicht um Philipp zu vergessen, aber ohne ihn wieder neu anzufangen. Philipp, der vor sieben Jahren nach Kolumbien aufbrach, nur für fünf Tage, und dann nicht zurück kam. Als sie sich endlich durchgerungen hat, ihrem Sohn Leo von Mirko zu erzählen, klingelt ihr Telefon und das auswärtige Amt teilt ihr mit, dass Philipp befreit wurde.
Die Gedanken und Gefühle, die bei Sarah hochkamen waren zu spüren; wie hätte ich reagiert?
Am Flughafen ist es endlich soweit: Philipp erscheint und Sarah ist geschockt: das ist nicht ihr Mann!
Die Beiden kommen im Haus an und schlängeln so um sich rum, versuchen rauszufinden, was der andere weiß, was jetzt passiert. Drohungen und Fragen wechseln einander ab und immer wieder wollte ich Sarah schütteln, um ihr zu sagen, was sie zu tun hat!

Cover: Ja, Sarah hat sich die Haare kurz vor Philipps Rückkehr abgeschnitten, aber das als Cover zu wählen, verstehe ich nicht. Auch die Bezeichnung "Thriller" finde ich sehr übertrieben. Vor mir liegt ein Roman/Erzählung, ohne Blut, ohne Aufregung; die man erhofft, aber niemals ein Thriller.

Schreibstil: Das Buch habe ich an einem Abend durch gehabt. Mal berichtet Sarah und dann kam auch immer ganz kurz der Fremde zu Wort, aber diese Abschnitte kann man auch getrost überlesen, weil sie mal so gar nichts aussagen.

Ich hatte mir mehr versprochen. Die Idee ist toll und mir wären so viele andere Wege eingefallen; aber Frau Raabe hat sich für die unglaubwürdigste, langweiligste und unaufgeklärteste Aufklärung entschieden, sodass ich tatsächlich wütend über das Ende war.

Nette Ein-Tages-Lektüre ohne Aufregung oder großartige Spannung.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.09.2016
Loney
Hurley, Andrew Michael

Loney


weniger gut

Tonto Smith erzählt hier eine bedrückende, düstere Geschichte. Die Geschichte um sein Leben, welches eng an das Leben seines geistig zurück gebliebenden Bruders Andrew, "Hanny" genannt, geknüpft ist. Seine Mutter "Mummer" Esther Smith will diese "Gottesstrafe" nicht hinnehmen und pilgert einmal im Jahr mit ausgewählten Gemeindemitgliedern und dem Priester nach The Loney. Dort muss sich Andrew Jahr für Jahr einem Ritual unterziehen, das ihn heilen soll.

Bei jeden neuen Kapitel dachte ich "jetzt aber, jetzt geht es los, jetzt wird es spannend..." - nur leider bin ich mehr abgeschreckt von Mummer, von diesen katholischen Kram rund um Buße, Selbstkasteiung und den absurden Ritualen, die angeblich im Namen Gottes so von statten gehen.

Cover: Ich dachte: wirklich cool, klasse Thriller, gerade der kleine Bluttropfen, der vom Baum zu fallen droht.

Schreibstil: Ja, Andrew Michael Hurley schreibt düster, was ich schön finde, nur bin ich nach jedem Kapitel enttäuscht, dass es zu keiner Aufklärung kommt, oder dass überhaupt wenig passiert.

Es reihen sich das Leben des Pristers Winfred, der streng und eisern Saint Jude´s christlich erzieht, der Smith und dann den komischen Gestalten aus the Loney aneinander und lassen mich mit einem großen Fragezeichen im Gesicht zurück. Hurley liebt es offenbar, vieles oder alles zwischen den Zeilen zu verstecken, das liegt mir einfach nicht.
Nach über 330 Seiten kam der Autor endlich zu dem Text im Innenteil, dem gruseligen Teil. Aber auch da musste ich weiter selber denken, da er alles nur kurz anschrieb, statt aufzuklären.

Wer es düster, mysteriös, nicht allzu spannend, unaufgeklärt mag, hat von dem Buch sicher eine Menge. Ich musste mich leider durchquälen.