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Benutzername: Rebekka
Wohnort: Hannover
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Bewertungen

Insgesamt 58 Bewertungen
Bewertung vom 06.04.2019
Mörder
Bartel, Veikko

Mörder


ausgezeichnet

"Mörder" von Veikko Bartel

Echte Fälle, echte Urteile, echte Verteidigung. Veikko Bartel ist Strafverteidiger und zeigt in seinem Buch "Mörder" spannende Fälle aus seinem Alltag.
Da ist der Finanzbeamte, er ist genauso, wie man sich einen Finanzbeamten vorstellt. Keine Überraschungen, gerades Leben - und dann passiert etwas und er reagiert. Das Urteil mag für einige überraschend sein, es sorgte sicher für Entrüstung, aber der Fall wird so gut erzählt, dass ich das Urteil gerecht empfinde und die Tat nachvollziehen konnte.
Aber auch eine Gerichtsverhandlung in Indien, die so ganz anders abläuft als in Deutschland, wird genial dargestellt, ich habe die Hitze förmlich gespürt.
Mal geht es um den Fall ganz direkt, dann mehr um die Umstände, warum jemand etwas tut, und immer ist da der Strafverteidiger, der - egal, was sein Mandant grausames getan hat - das Beste für diesen rausholen muss, denn das ist sein Job.

Cover: Schlicht gehalten macht es neugierig auf den Inhalt. Alleine das "Mörder" reicht bei mir, um wissen zu wollen, um was es geht!
Schreibstil: Immer verständlich, nicht zu juristisch, ich konnte alles gut nachvollziehen. Keine ausufernden, zuviel beschreibenden Sätze, das Buch habe ich ziemlich schnell durchgelesen.

Ein sehr lesenswertes Buch, das mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Der Beruf des Strafverteidigers ist sehr interessant, weit gefächert, aber auch grausam und undankbar. Jeder hat in Deutschland das Recht auf eine gerechte Verhandlung! Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, und doch wird gleich beim ersten Fall klar, dass Geld auch eine Rolle spielt - gerade, wenn es darum geht, Gutachter zu beauftragen, die besten Gutachter kosten viel Geld.
Dann sind da die Taten: allesamt schlimm, sodass jeder Leser die Höchststrafe fordern würde, und dann kommen die Umstände der Tat dazu und man bekommt dann doch einen anderen Blick auf die Tat.
Veikko Bartel fordert den Leser heraus, zu urteilen. Wie hättest Du entschieden? Was hättest Du getan, sowohl als Täter als auch als Richter?
Der Autor hat ein unglaubliches Talent für Sprache! Jedes Wort, jeder Satz hatte einen Sinn, alles zusammen, so grausam wie die Taten auch sind, haben sich eingebrannt, weil Veikko Bartel so wunderschön geschrieben hat.
Sehr bewegt hat mich auch das letzte Kapitel, in dem sich der Autor offenbart. Er zeigt, dass es Fälle gibt, die ihn belasten, bei denen es schwer ist, jemanden zu verteidigen, wo die Gesellschaft nach hohen Strafen schreit; und doch macht er seinen Job, es gibt nicht nur schwarz und weiß. Ich denke, dass in unserer Zeit zuviele selbsternannte "Richter" durch die Welt und das Internet laufen, die meinen, sich anhand der wenigen reißerischen Aussagen von diversen Medien ein Urteil bilden zu können, und dass es schwer für die meisten Verteidiger ist, Beruf und eigene Meinung zu verteidigen. Dieses Buch zeigt, dass auch Verteidiger Menschen sind und ihnen gebührt unser Respekt, denn niemand weiß, wann er selber mal unbeabsichtigt ausrastet und dann einen Strafverteidiger sucht, der mehr in ihm sieht als die restliche Bevölkerung.
Ein einprägendes Buch, welches nicht nur die Tat an sich abhandelt, sondern das "Warum" zu hinterfragen versucht und den Leser dazu bewegt, mitzudenken und zu urteilen.

Bewertung vom 06.04.2019
Monstermäßig beste Freunde / Fjelle und Emil Bd.1
Scheller, Anne

Monstermäßig beste Freunde / Fjelle und Emil Bd.1


ausgezeichnet

Fjelle & Emil - Monstermäßige beste Freunde von Anne Scheller aus dem Baumhaus Verlag

Monster sollen in Flusenbek verboten werden? Das ist doch wohl ein Scherz? Fjelle ist ein riesiges, starkes, liebenswertes Monster und Emils bester Freund. Fjelle spiegelt Gefühle wieder, nur viel, viel stärker! Wenn es Emil nicht gut geht, geht es Fjelle noch viel schlechter, aber wenn es Emil gut geht, geht es Fjelle SUPERgut!
Die beiden gehen zusammen in die 4 a und Fjelle kann super gut Mathe und die 22 Schulranzen der ganzen Klasse tragen. So könnte es in Flusenbek eigentlich schön sein, wäre da nicht der neue Schuldirektor Herr Unterberg.

Cover: Emil und Fjelle sind lustig getroffen, die haben aber auch Spaß zusammen.
Schreibstil: Einfache, schöne, aussagekräftige Sätze, die auch jüngere Kinder gut verstehen.
Bilder: Viele Bilder im Innenteil lockern den Text noch mehr auf.

Eine Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird. Eine Freundschaft, die am Anfang nicht zu zerstören ist, ist dank des neuen Schuldirektors in Gefahr, dabei hat Herr Unterberg ein großes Geheimnis.
"So ein Monster ist vielleicht kein normaler bester Freund. Aber trotzdem das Schönste, was einem im Leben passieren kann!" S. 97

Bewertung vom 26.03.2019
Böse Jungs Bd.1
Blabey, Aaron

Böse Jungs Bd.1


ausgezeichnet

"Böse Jungs" von Aaron Blabey aus dem Baumhaus Verlag

Mr Wolf, Mr Snake (Schlange), Mr Piranha und Mr Shark (Hai) wollen nicht mehr böse sein und gründen den "Gute-Jungs-Club". Ab jetzt soll sich niemand mehr vor ihnen erschrecken oder weglaufen, sie wollen helfen und retten, sie wollen Helden werden! Da sind auch schon passende Gelegenheiten: eine Katze braucht Hilfe und 200 Hunde sollen befreit werden ... Trotz aller Bemühungen der Herren gelingt es ihnen nicht wirklich, die Anderen von ihren guten Seiten zu überzeugen.

Cover: Cooool - und sie sehen auch so harmlos aus!
Schreibstil: Im Comicstil und somit sehr abwechlungsreich.
Zeichnungen: großartig! Die Hauptdarsteller sind sehr gut getroffen und sehen einfach cool aus!

Gerade durch die vielen tollen Zeichnungen ist dieses Buch perfekt für Lesemuffel! Die unterschiedlichen Schriftarten sind abwechslungsreich, auffällig und halten den Leser am Text fest. Die Geschichte ist witzig, gut durchdacht und macht auch älteren Kindern Spaß!

Wir können "Böse Jungs" absolut weiterempfehlen und wir geben 5 von 5 Punkten!

Bewertung vom 08.04.2018
Finde deinen Seelenpfad
Klenke, Kira

Finde deinen Seelenpfad


ausgezeichnet

Seien wir mal ehrlich: "auf die Seele hören", mit "der Seele reden", "auf den ureigenen Pfad der Seele zurück gehen"? Das alles klingt im ersten Moment schon etwas komisch; und doch sage ich nach Durcharbeiten des Buches, nach Erfüllen der Aufgaben: mach es, es wird dein Leben verändern, lass Dich drauf ein und werde der Mensch, der Du sein willst!

Wir haben es verlernt, auf diese leise Stimme zu hören, die uns oft anspricht, die uns schützen und helfen will. Wir ignorieren sie, überschreien sie mit Hilferufen und sind sauer, warum gerade uns das jetzt passiert. Hätten wir der lieblichen Stimme nur einmal zugehört, wäre alles anders gekommen. Das Buch zeigt Dir, wie Du wieder auf diese Stimme hören kannst, wie das leise Flüstern immer lauter wird - und Du immer ruhiger und zufriedener. Die Aufgaben im Buch sind im ersten Moment vielleicht auch komisch, weil eben anders. Schalte Deinen Kopf aus und mach, es sieht doch niemand - und du wirst erstaunt sein, was aus Dir heraus kommt, welche Sehnsüchte Du in den Bildern siehst; und es wird immer klarer, je freier Du wirst, je mehr du abgibst.

Cover: Ich finde es total passend, sehe mich selber oft so. Ein kleiner Weg und die Frage: "klettere ich den Berg hinauf, verlasse den Weg, renne ins Tal runter, was ist hinter der Biegung am Ende des Weges?" Letztendlich führen viele Wege zum Ziel, nur sind viele davon schwer und einer leicht ...

Schreibstil: Die Kapitel haben die perfekte Länge, um das Gelesene zu verarbeiten, einge Male musste ich öfter lesen, das lag aber nicht daran, das es zu kompliziert geschrieben war, es musste nur in mir ankommen und wirken.

Kira Klenke berichtet aus ihrem beeindruckenden Leben, einem Lebenn das sich einige wünschen; und doch ist da eine Sehnsucht in ihr. Sie hat viel erlebt, auch einige schreckliche Dinge. Sie hat ihre Mailadresse im Buch hinterlassen, sodass niemand alleine gelassen wird, jederzeit kann ich sie anschreiben, um Fragen zu klären und Hilfe zu bekommen.

Überwinde Dich, schalte den Kopf aus. Das ist mir so unglaublich schwer gefallen, dass ich fast drei Wochen gebraucht habe, um z.B. die Aufgabe "Heilkraft des Körpers" anzugehen, zuviel Wut und Trauer war in mir, weil meine linke Hand nach einem Ärztepfusch und insgesamt acht Operationen zerstört ist.

Ich befand mich beim Lesen des Buches auf dem Weg mit der Frage: "gehe ich den Berg ohne Weg hoch, laufe ich leicht aber gefährlich ins Tal, bleibe ich hier stehen, versuche ich herauszufinden, was hinter der Biegung ist oder gehe ich sogar zurück?"
Durch die Übungen in dem Buch ist mir einiges klar geworden. Ja, es ist nicht einfach, die Gedanken auszuschalten, haben wir doch verlernt, auf unsere Seele zu hören. Manch einer wird sich auch erstmal doof vorkommen, aber es lohnt sich. Meine Bilder wurden besser, meine Gedanken freier und gerade befinde ich mich im Stadium der Zuversicht: ich habe mich entschieden, nach zwei Jahren Krampf, Kampf und Angst!

Bewertung vom 31.10.2017
Wie deine Seele Heilung findet
Mack, Cornelia

Wie deine Seele Heilung findet


ausgezeichnet

"Wie Deine Seele Heilung findet" von Cornelia Mack aus dem SCM Hänssler Verlag

In sechs Kapiteln erklärt Cornelia Mack alles über Verletzungsarten, die natürlichen Reaktionen auf Verletzungen, wie ich Heilung empfangen werde, dass Heilung aber auch Zeit braucht, wie ich anderen Menschen in Zeiten von Verletzungen helfen kann und den Nutzen von Verletzungen. Mit dem Buch will Cornelia Mack "Hoffnung aufzeigen und Hilfestellungen anbieten", und genau das ist ihr gelungen!
Schrecklich und doch schon oft in der Bibel gelesen, nun aber auch wissenschaftlich belegt, finde ich die Tatsache, dass sich Verletzungen in unserem Erbgut niederlegen und so vererbt werden können. Der "Fluch" der Vorfahren (Ahnenschuld) - im Buch finden sich hier eindrucksvolle Beispiele und jeder kennt mindestens einen Fall selber, sei es im Freundeskreis oder in der Familie "das hatte Dein Opa in Deinem Alter auch", wenn es um Rückenschmerzen oder Depressionen ging. Auch Ängste, gerade von der Kriegsgeneration, können so weiter getragen werden.
Einige Verletzungen, wie "Verletzungen durch Krisen in der Famiie" hätte ich nie als Verletzungen wahrgenommen, gehören sie für mich doch zum leben dazu, "Kind bekommen, Kinder ziehen aus, heiraten, Wechseljahre..." aber alles hat mit Verlust zu tun und kann daher Menschen verletzten. Cornelia Mack hat also an ganz viele, verschiedene Verletzungen gedacht.
Es ist okay, sauer zu sein, zu schreien, alles ungerecht zu finden, nur muss man da nach und nach wieder raus finden. Das tat mir wieder gut, denn so bin ich, das ist dann auch mal wenig christlich, aber es geht mir dann besser...

Cover: auffällig und gut gewählt. Eine Hand die einen Kaktus umarmt.
Schreibstil: aufs Wesentliche konzentriert, mit viel Verständnis, Erfahrungsberichten, Bibelversen, kurzen übersichtlichen Kapiteln, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Mir hat das Buch persönlich geholfen. Seit fünf Jahren leide ich so vor mich hin, weiß, dass ich nicht aufgeben kann, aber immer wieder erwische ich mich bei dem Gedanken, dass es alles doch irgendwie sinnlos ist. Die Frage nach dem "Warum ich?" drängt sich auf. Ich habe das Buch erst einmal durchgearbeitet und schon viel Positives für mich mitnehmen können. Ich sage "Ja" zu meinem Leben, wie es jetzt aussieht, muss nicht alles verstehen oder hinterfragen, ich gehe jetzt meinen/unseren Weg.

Ein großartiges Buch, um zu verstehen, selber zur Heilung zu finden oder andere zu unterstützen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.02.2017
Made at Home
Defaux, Tina; Kirschbacher, Laura

Made at Home


sehr gut

"Made at home Vol.2", oder: schöne Bastelideen rund um den Frühling und Sommer für ein fröhliches Zuhause und schönen Garten. Ob Minigewächshäuser, Sommerhut oder das Aufpimpen alter Kühlboxen, erfrischende Getränke oder einfache Spiele - hier ist für jeden was dabei. Es gibt einige Vorlagen direkt im Buch und da ist die Ringbuchform von Vorteil, da man diese so ohne Probleme raustrennen kann. Cool ist auch die Möglichkeit, einige Sachen runterzuladen! Welche Vorlagen das sind, steht bei der Anleitung, und hinten im Buch befindet sich noch eine Zusammenfassung. Es gibt vorwiegend Bastelideen, aber auch ein paar erfrischende Rezepte.

Cover: Schön bunt mit Pastellfarben, da macht das Design gleich Spaß und ich wollte sofort zur Schere greifen. Die Fotos im Inneren sind weiter verspielt und fröhlich und passen so voll zum Buch, den Autorinnen und der Fotografin.

Schreibstil: Gut und einfach erklärte Anleitungen und tolle Ideen mit Sachen, die fast immer im Haushalt zu finden sind.

Was mich "stört", ist die Ringbuchform. Ich hätte ein ganz normales, festes Buch bevorzugt, so habe ich, gerade beim Transport, immer Angst, dass ein Blatt rausreißt.

Schnelle, einfache und coole Ideen mit ganz alltäglichen Gegenständen für Erwachsene und Kinder, die einfach das Haus und den Garten schöner machen!

Bewertung vom 12.02.2017
Mia liebt Pasta
Hoechst, Mirja

Mia liebt Pasta


ausgezeichnet

"Mia liebt Pasta" - ich liebe Pasta auch! Viel Neues habe ich in dem Buch nicht gefunden, aber das Buch überrascht mit seiner Vielfältigkeit. Ein Kochbuch ist voll mit vielen verschiedenen Rezepten, Mirja Hoechst ist bei Pasta geblieben und hat mich somit zum Fan werden lassen. Endlich einmal keine exotischen, teuren, extravaganten Zutaten, die ich in meinem Supermarkt gar nicht finde!
Schöne, einfache Trendrezepte mit und über Pasta, sei es Pasta mit Sauce, Lasagne, Spaghettimuffins mit Ei oder mal eine süße Variante wie Schokoravioli oder Cannelloni mit Apfel-Zimt-Füllung - und ja: man kann Pasta auch selber machen, auch dazu gibt es Rezepte.

Cover: niedlich! Ich finde es gerade für junge Menschen sehr ansprechend, da Mirja eine schöne, junge Frau ist und das alleine einfach reicht.

Schreibstil: auch hier perfekt für "Anfänger". Von "Werkzeug" über Grundrezept bis zu den einfach und klar erklärten Rezepten ohne exotische Zutaten (!) ist alles gut und einfach erklärt.

Bei uns zu Hause gab es die normale Bolognese mit verschiedenen Nudeln.
Ich selber habe irgendwann mal ein paar weitere Saucen ausprobiert und bin jetzt bei 4 verschiedenen Pastagerichten angelangt, da unsere 4 Jungs einfach nicht alles essen Das Buch hat sich mein fast 12-jähriger Sohn gleich mal mit angesehen und ich denke, dass dieses Alter durchaus auch schon die Zielgruppe ist. Die verschnörkelte Schrift, die Herzchen sprechen eben junge Menschen an. Beim Durchlesen der Rezepte habe ich z. B. auch öfter gedacht: "Kenne ich!", während mein Sohn begeistert meinte, das wir das mal ausprobieren sollen.

Ein klares Pastabuch mit einfachen und leckeren Rezepten, das schon Jugendliche anspricht und ihnen so Grundrezepte zum überleben bietet!

Bewertung vom 28.01.2017
Minus 18 Grad / Fabian Risk Bd.3
Ahnhem, Stefan

Minus 18 Grad / Fabian Risk Bd.3


sehr gut

Endlich halte ich Stefan Ahnhems "Minus 18 Grad" in den Händen. Erstmal die Protagonisten wieder ins Gedächtnis rufen - es ist ja doch schon etwas länger her mit Fabian Risk und Co. - dann bin ich wieder voll drin.
In Fabians Leben geschieht ganz schön viel auf einmal: seine Frau, sein Sohn, seine Vorgesetzte Astrid Tuvesson und dann noch eine Mordserie. Natürlich ermittelt Dunja Hougaard, die jetzt als dänische Streifenpolizistin unterwegs ist, mit ihrem faszinierenden Instinkt mit.
Ein Serienmörder hält die Ermittler auf Trab, tiefgefrorene Leichen tauchen auf - und deren Identitäten hat der Serienmörder offenbar weiter genutzt. Immer näher kommt er Fabian, immer grauenhafter wird seine Vorgehensweise.
Das Buch ist erneut sehr detailreich geschrieben, was ich persönlich sehr mag, und es beschäftigt mich weiter: gerade Sleizner und sein Verhalten bezüglich Dunja macht mich unglaublich wütend!


Cover: schlicht gehalten, erinnert es an "Und morgen Du"
Schreibstil: die Spnnung steigt. Immer wieder denke ich "jetzt ja!" - nur, um dann eines besseren belehrt zu werden.

Wie so oft "stört" mich der ständige Wechsel zwischen den Personen; gut, dass ich schnell drin war, mich an viele Personen erinnern konnte. Wenn man allerdings mit "Minus 18 Grad" anfängt, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben, weiß ich nicht, wie schnell man dann drin ist.

Bis zum Ende war für mich nichts klar ;-) Und dann diese Cliffhänger... okay, es wird weiter gehen, ich hoffe aber sehr, dass es diesmal nicht ganz so lange dauert, bin schon sehr gespannt!

Bewertung vom 03.12.2016
Stiefkind
Tremayne, S. K.

Stiefkind


sehr gut

Werde ich Weihnachten sterben? Rachel, eine Frau aus einer so anderen Schicht als ihr Ehemann, zieht mit selbigem und ihrem Stiefsohn in das Herrenhaus nach Cornwell. Fortan ist sie während der Woche mit Jamie und der Schwiegermutter alleine. Jamie sieht Dinge, ist ängstlich, unheimlich und dann anhänglich. Er berichtet von Blut an Rachels Händen oder einem toten Hasen. Rachel tut das als Albtraum ab, schließlich ist er ja auch noch durch den Tod der Mutter verstört, doch dann überfährt sie tatsächlich einen Hasen und das Blut klebt an ihren Händen. Als Jamie ihr dann sagt, dass sie Weihnachten sterben wird, fängt die Geschichte richtig an...

Cover: Das ist schon unheimlich gut, für mich eindeutig Jamie
Schreibstil: Die Spannung ist auf den ersten 180 Seiten zunächst eher unterschwellig zu spüren und baut dann gekonnt immer mehr auf. Für einen Mann recht "blumige" Sprache, an die ich mich erst gewöhnen musste.

Für einen Psychothriller recht viel Anfangsgeplänkel, zuviele Beschreibungen vom langweiligen Alltag, zuviel Klischee. Wenn man das durchhält, wird man ca. ab Seite 180 belohnt! Gut durchdacht geht es rasant weiter im Leben von Rachel, David und Jamie, und irgendwo ist da immer noch Ninas Geist - und die letzten 100 Seiten verschaffen eine wohlige Gänsehaut!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.11.2016
Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker
Greiner, Lena; Padtberg-Kruse, Carola

Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker


ausgezeichnet

Nach Band 1 "Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer" ist dem Autorenduo Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse mit "Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker" ein weiterer Anschlag auf meine Lachmuskeln geglückt! Ob Englisch, Geschichte oder einfach die besten Ausreden: ich möchte kein Lehrer sein, denn mit denen habe ich bei allem Witz echt Mitleid bekommen und hoffe, solche Antworten bei unseren vier Jungs nie zu finden! ;-)

Cover: Wiedererkennungswert, da ähnlich wie das erste Buch.
Schreibstil: Zur Einstimmung in neue Kapitel gibt es immer eine heitere Einleitung, für manch schwere Frage auch einen Hinweis für die Leser - nicht, dass wir das nötig hätten ... :-)

Viele Antworten waren einfach unfassbar, gerade, wenn ich dann zu lesen bekam: "10. Klasse Gynasium"! Ein Beispiel: "Welches ist die größte deutsche Insel?" Antwort: "Die Nordsee", und ein anderer Schüler nannte "Dänemark".
Andere waren eher niedlich: was ein einzelner fehlender oder falsch gesetzter Buchstabe doch ausmachen kann!
In wenigen Stunden, mit vielen vielen herzhaften Lachern, einigen Tränen in den Augen - natürlich vor reiner Freude - habe ich dieses Buch verschlungen und hoffe sehr, dass viele weitere Lehrer Beispiele einschicken, auf dass noch viele Fortsetzungen folgen.