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Marieke
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Insgesamt 27 Bewertungen
Bewertung vom 03.08.2022
Royal Blue (MP3-Download)
McQuiston, Casey

Royal Blue (MP3-Download)


ausgezeichnet

„Royal Blue“ ist eine sehr humorvolle, lustige, charmante und wunderschöne queere Romance voll von Diversität, Politikgeschehen und auch ernsten und schwereren Themen. Eine Romance, die laut und leise ist und genau auf den Punkt trifft.

Das Hörbuch ist komplett aus Alex Sicht in der dritten Person und man bekommt so alles allein durch seine Augen mit. Das „Enemies to Lovers“ Motiv, ist meiner Meinung nach allein auf Alex Idee, seine eigene verklärte Sicht der Dinge gewachsen. Denn: Nur weil Alex, als Sohn der Präsidentin der USA zu Teenagertagen beschlossen hat, das Prinz Henry von Groß-Britannien sein Erzfeind ist, heißt das nicht, das besagter Prinz das auch so sieht oder auch nur die geringste Ahnung von Alex „Wir sind Erzfeinde“ Gedanken hat.

Was diese Geschichte aber hat ist ein „Fake Beste-Freunde“ Motiv und die typische Romance Entwicklung hin zu „aus Fake Freundschaft wird Mehr“. Und das macht die Geschichte wirklich ausgezeichnet und mit so viel Witz und Charme, das man da sitzt und denkt: Wieso haben die Zwei eigentlich so lange gebraucht oder vielmehr wieso hat Alex so verdammt lange gebraucht um in Henry das Mehr zu sehen und richtig hinzusehen. Die Entwicklung der beiden von „besten Fake-Freunden“ hin zu Anziehung und dann zu romantischen Gefühlen passiert auf so natürliche, zarte, langsame Weise, das es mir als das einzig logische und konsequente erschien.

All das ist verpackt in eine Geschichte voll von Diversität, mit einer starken LGBTQA+ und kultureller Rep, Politikgeschehen, Familienzusammenhalt und geschwisterlicher Liebe und Zusammenhalt, einer starken Darstellung von Freundschaft, dem Aufzeigen von schwierigen und schweren Themen wie Depressionen, Sucht (Mental Health), Erwachsenwerden, sich klar werden was man für die Zukunft möchte, ein über sich hinaus wachsen und dem zu sich selbst stehen und für sich einstehen.

Der Sprecher Oliver E. Schönfeld setzt Alex und Henry genau richtig in Szene und gibt ihnen ihre passende Stimme, ihren Ton. Alex mit seiner fröhlichen, charmanten, unglaublich direkten Art. Und Henry mit diesem britischen, blasierten, elitären Tonfall und beim Hören dachte ich die ganze Zeit, dass er exakt so klingt wie Alex ihn wahrnimmt.

Oliver E. Schönfeld schafft es jede Situation, Stimmung im Hörbuch perfekt rüberzubringen und fängt Henry und Alex so treffend ein. Er lässt einen mit seiner Stimme zuhören wie die Zwei unendlich langsam, aber so offen und entwaffnend ehrlich aufeinander zugehen und sich annähern, Stückchen für Stückchen.
Dabei gelingt es ihm durch die Art und Weise wie er Henry darstellt, ihm seine eigene Stimmfarbe gibt, ihn klingen lässt, dass man Henry nicht nur durch Alex Augen wahrnimmt. Henry und seine Gedanken, Gefühle, Emotionen werden auf einmal greifbar, präsent, spürbar. Während es im Buch oft so ist, dass man Henry und seine Gefühle nicht gut greifen kann, weil alles nur durch Alex Sicht wahrgenommen wird.

Dadurch, dass Oliver E. Schönfeld den vorkommenden Charakteren ihre eigene Stimme, Tonlage, eine ganz eigene Art gibt, weiß man beim Hören genau das jetzt gerade Alex mit Rafael Luna redet oder June und Alex eines ihrer Geschwistergespräche führen. Die Vielfältigkeit der Charaktere ist deutlich zu spüren, sie werden so lebendig und machen das Hörbuch so pulsierend und gegen dem Ganzen einen großen Rahmen und schaffen einen Erlebnischarakter.

Der Sprecher schafft es diese Geschichte als Hörbuch so umzusetzen wie Hörbücher sein sollen: Lebendig, greifbar, ein Genuss, voller Erlebnischarakter und zum viel mehr eintauchen in die Geschichte. Er eröffnet neue und andere Perspektiven auf die Charaktere und die Geschichte. Das gibt den Charakteren einen größeren Raum und lässt sie viel stärker wirken.

Kurzum: Das Hörbuch ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt habe und Oliver E. Schönfeld hat als Sprecher einen fantastischen Job gemacht und dem Hörbuch genau das verliehen, was es braucht um ein Erlebnis und ein Genuss zu sein.

Bewertung vom 03.08.2022
Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe (MP3-Download)
Hazelwood, Ali

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe (MP3-Download)


ausgezeichnet

Tolle, witzige RomCom, die als Hörbuch perfekt ist

Eine fantastische Adult RomCom in einem MINT Uni-Arbeits-Setting, mit Feminismus, gleichberechtigten Beziehungen, Freundschaft, viel Witz & Humor, aber auch ernsten Themen. Und der süßesten Lovestory seit langem. 



Viola Müller hat als Sprecherin einen fantastischen Job gemacht. 
Durch die Art und Weise wie sie dieses Hörbuch inszeniert und mit ihrer Stimme die einzelnen Charaktere gekonnt in Szene setzt, jedem von ihnen eine eigene Stimmfarbe gibt und sie als Charaktere komplett wirken zu lassen, ist es einfach ein Genuss, ein großer Spaß und eine pure Freude. Und dadurch ist es genau so geworden wie ich mir dieses Buch als Hörbuch gewünscht und vorgestellt habe. 



Für mich ist es jetzt schon ein Lieblingshörbuch und ein „Wird immer wieder gehört“ Hörbuch.

Bewertung vom 14.11.2021
Erde 0 (MP3-Download)
Johnson, Micaiah

Erde 0 (MP3-Download)


ausgezeichnet

Das Hörbuch wirft einen sofort in die Handlung und Cara, die Prota, erklärt uns nach und nach was sie da tut, wie es dazu kam, was es mit den verschiedenen Erden auf sich hat und was Weltenspringer*innen/ „Traverser*innen“ sind.

Cara ist PoC, queer, stammt aus der unteren sozialen Schicht und ist deswegen perfekt geeignet um eine „Traverserin“ zu sein. Denn je höher der soziale Status, je besser die Bildung und Gesundheitsversorgung, desto wahrscheinlicher ist es, dass man auf den anderen Erden noch am leben ist. Und das ist der entscheidende Punkt: Das Weltenspringen auf andere Erden kann nur, wer auf diesen nicht mehr am leben ist und dort keinen Doppelgänger hat.

Für mich ist Cara eine unglaublich starke, mutige, entschlossene Protagonistin, die weiß was es bedeutet wenig bis nichts zu haben, was es zu verlieren gilt und was getan werden muss, wenn sich eine Chance bietet. Denn für sie war immer klar, dass das Leben einem nichts schenkt. Das macht sie so entschlossen und zielgerichtet.
Die Autorin hat Cara unglaublich gut ausgearbeitet und auch wenn man die Lebensumstände von Cara nicht erlebt hat, ihre Zielstrebigkeit vielleicht manchmal als ein „über Leichen gehen“ empfindet, selbst nicht so handeln würde, ist sie in jeder Minute nachvollziehbar, ehrlich, verstehbar und sympathisch. Man möchte das Cara alles schafft, was sie sich vornimmt und wünscht ihr einfach Glück. Auch ihre Ängste, ihre Vergangenheit in einer gewalttätigen Beziehung machen sie nur noch greifbarer und bringen sie uns näher. Sie ist zutiefst menschlich

Die anderen Nebencharaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet, dargestellt und enorm wichtig für die Geschichte. Einige dieser Charaktere konnten mich komplett überraschen und haben für den ein und anderen OMG Moment gesorgt. So wie die Geschichte nicht starr, vorhersehbar ist, so sind es die Charaktere, ihre Handlungen und Empfindungen auch nicht. Und das konnte mich unglaublich begeistern.

Wie ich gerade schon erwähnt habe ist die Geschichte kein bisschen vorhersehbar. Es ist so, dass die Autorin schon relativ früh anfängt Enthüllungen und Twists rauszuhauen. Teilweise passierte das Schlag auf Schlag und alles was ich bis dahin dachte definitiv zu wissen, glaubte wurde in Frage gestellt und ich konnte nur mit offenem Mund dasitzen und mich fragen „Was kommt als nächstes?“.

Was mich auch so in den Bann gezogen hat ist, dass das Hörbuch verschiedene, auch sehr wichtige, Themen und Elemente in sich kombiniert und vereint. Es geht um Sozial- und Gesellschaftskritik, zeigt Missbrauch und Gewalt in Beziehungen, ist komplett durchzogen von Diversität, kommt mit SciFi- und Dystopieelementen, die mich in ihrer Ausführung und Grausamkeit an „Mad Max“ und „Blade Runner“ erinnert haben.

Die Sprecherin Yesim Meisheit hat hier einen fantastischen Job gemacht. Sie findet sofort den richtigen und passenden Ton für Cara, die Situation, die Geschichte in die man förmlich reingeworfen wird. Dadurch ist der Einstieg eben nicht so wirr und chaotisch, sondern man hat sofort eine Idee von dieser Geschichte und ein Gefühl für und von Cara und der Dystopie.
Sie schafft es die Ungleichheit, die aufgezeigt wird genau zu treffen, einem vor Augen zu führen und sichtbar zu machen. Einem ein Gefühl und eine Vorstellung für die anderen Erden zu geben, einen die Dystopie in all ihren Grausamkeiten dort spüren und fühlen zu lassen, einen durch dieses SciFi Hörbuch zu navigieren ohne, dass man sich beim hören verzettelt und die Geschichte, ihr Potenzial als Hörbuch voll auszuschöpfen und es zu einem Erlebnis zu machen.
Und sie gibt jedem Charakter seine eigene Stimme, Stimmfarbe, lässt sie für sich stehen und ist so facettenreich in ihrem Können dabei.

Für mich hat „ERDE 0“ die perfekte Mischung an Spannung, Sozialkritik, Diversität, SciFi, Dystopie, Humor (viel Ironie und Sarkasmus) und einer sehr dezenten, bittersüßen Liebesgeschichte.

Bewertung vom 14.11.2021
Erde 0
Johnson, Micaiah

Erde 0


ausgezeichnet

Das Hörbuch wirft einen sofort in die Handlung und Cara, die Prota, erklärt uns nach und nach was sie da tut, wie es dazu kam, was es mit den verschiedenen Erden auf sich hat und was Weltenspringer*innen/ „Traverser*innen“ sind.

Cara ist PoC, queer, stammt aus der unteren sozialen Schicht und ist deswegen perfekt geeignet um eine „Traverserin“ zu sein. Denn je höher der soziale Status, je besser die Bildung und Gesundheitsversorgung, desto wahrscheinlicher ist es, dass man auf den anderen Erden noch am leben ist. Und das ist der entscheidende Punkt: Das Weltenspringen auf andere Erden kann nur, wer auf diesen nicht mehr am leben ist und dort keinen Doppelgänger hat.

Für mich ist Cara eine unglaublich starke, mutige, entschlossene Protagonistin, die weiß was es bedeutet wenig bis nichts zu haben, was es zu verlieren gilt und was getan werden muss, wenn sich eine Chance bietet. Denn für sie war immer klar, dass das Leben einem nichts schenkt. Das macht sie so entschlossen und zielgerichtet.
Die Autorin hat Cara unglaublich gut ausgearbeitet und auch wenn man die Lebensumstände von Cara nicht erlebt hat, ihre Zielstrebigkeit vielleicht manchmal als ein „über Leichen gehen“ empfindet, selbst nicht so handeln würde, ist sie in jeder Minute nachvollziehbar, ehrlich, verstehbar und sympathisch. Man möchte das Cara alles schafft, was sie sich vornimmt und wünscht ihr einfach Glück. Auch ihre Ängste, ihre Vergangenheit in einer gewalttätigen Beziehung machen sie nur noch greifbarer und bringen sie uns näher. Sie ist zutiefst menschlich

Die anderen Nebencharaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet, dargestellt und enorm wichtig für die Geschichte. Einige dieser Charaktere konnten mich komplett überraschen und haben für den ein und anderen OMG Moment gesorgt. So wie die Geschichte nicht starr, vorhersehbar ist, so sind es die Charaktere, ihre Handlungen und Empfindungen auch nicht. Und das konnte mich unglaublich begeistern.

Wie ich gerade schon erwähnt habe ist die Geschichte kein bisschen vorhersehbar. Es ist so, dass die Autorin schon relativ früh anfängt Enthüllungen und Twists rauszuhauen. Teilweise passierte das Schlag auf Schlag und alles was ich bis dahin dachte definitiv zu wissen, glaubte wurde in Frage gestellt und ich konnte nur mit offenem Mund dasitzen und mich fragen „Was kommt als nächstes?“.

Was mich auch so in den Bann gezogen hat ist, dass das Hörbuch verschiedene, auch sehr wichtige, Themen und Elemente in sich kombiniert und vereint. Es geht um Sozial- und Gesellschaftskritik, zeigt Missbrauch und Gewalt in Beziehungen, ist komplett durchzogen von Diversität, kommt mit SciFi- und Dystopieelementen, die mich in ihrer Ausführung und Grausamkeit an „Mad Max“ und „Blade Runner“ erinnert haben.

Die Sprecherin Yesim Meisheit hat hier einen fantastischen Job gemacht. Sie findet sofort den richtigen und passenden Ton für Cara, die Situation, die Geschichte in die man förmlich reingeworfen wird. Dadurch ist der Einstieg eben nicht so wirr und chaotisch, sondern man hat sofort eine Idee von dieser Geschichte und ein Gefühl für und von Cara und der Dystopie.
Sie schafft es die Ungleichheit, die aufgezeigt wird genau zu treffen, einem vor Augen zu führen und sichtbar zu machen. Einem ein Gefühl und eine Vorstellung für die anderen Erden zu geben, einen die Dystopie in all ihren Grausamkeiten dort spüren und fühlen zu lassen, einen durch dieses SciFi Hörbuch zu navigieren ohne, dass man sich beim hören verzettelt und die Geschichte, ihr Potenzial als Hörbuch voll auszuschöpfen und es zu einem Erlebnis zu machen.
Und sie gibt jedem Charakter seine eigene Stimme, Stimmfarbe, lässt sie für sich stehen und ist so facettenreich in ihrem Können dabei.

Für mich hat „ERDE 0“ die perfekte Mischung an Spannung, Sozialkritik, Diversität, SciFi, Dystopie, Humor (viel Ironie und Sarkasmus) und einer sehr dezenten, bittersüßen Liebesgeschichte.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.07.2021
Frostbrand (eBook, ePUB)
Struck, Johanna

Frostbrand (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

„Frostbrand“ ist das Debüt von Johanna Struck und damit konnte sie mich komplett begeistern und in den Bann ziehen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus der Sicht von Noah und Luca in der 3. Person und wechselt dabei die Sicht innerhalb eines Kapitels. Klingt verwirrend oder distanziert ist es aber nicht. Ich konnte mich beim Lesen sofort in Noah hineinversetzen, auch ohne Ich-Perspektive, und die Übergänge zwischen Noah und Lucas Sicht waren ein fließender Wechsel, dem ich nahtlos folgen konnte.

Die Geschichte startet direkt und man wird sofort in die Situation in der sich Noah befindet hineingeworfen. Dadurch ist man sofort auf einer Ebene mit Noah, dem Protagonisten und fühlt sich ähnlich verwirrt, ängstlich wie er und weiß nicht wie das passieren konnte.
Als dann Luca, die Protagonistin auftaucht zieht sich die Verwirrung sogar noch ein bisschen und einem wird klar, das gerade zwei Welten aufeinander geprallt sind. Nämlich die Welt in der Magie existent und etwas alltägliches ist und die, in der man davon nichts weiß.

So lernt man Noah direkt mit all seinen Ängsten, Schwächen, Unzulänglichkeiten kennen. Er ist verunsichert, weiß nicht was passiert ist, wie er mit dieser „Eismagie“ umgehen soll, hat Angst seiner Familie davon zu erzählen, in die Uni zu gehen und ist einfach überfordert. Das macht Noah so greifbar beim Lesen. Ich konnte seine Hilflosigkeit, seine Angst, seine Panik vor dem Unbekannten richtig spüren und fassen. Er ist einfach nur ein ganz normaler Student, der auf einmal Eismagie in sich trägt und nicht beherrschen kann. Die Magie macht ihm Angst und erschwert allein einfache Dinge wie ein Glas Wasser trinken. Gleichzeitig hat Noah eine so schnelle Auffassungsgabe, lernt so extrem schnell und merkt gar nicht, wie er innerhalb kürzester Zeit die Eismagie tatsächlich schon beherrscht.

Und dann kommt da Luca daher, selbstbewusst, taff, völlig autoritär in ihrer Rolle als Mentorin und fast schon gelassen angesichts Noahs Problem. Schnell merkt man aber, dass Luca zwar stark und selbstbewusst ist und um kein Wort verlegen, aber das sie in Bezug auf Emotionen irgendwie leer ist. Und das ist sie: Emphatielos und ohne Gefühle, schon eine lange Zeit. Aber so ganz langsam, wirklich langsam kommt hier und da ein Lächeln bei Luca oder eine Träne greifbar zum Vorschein.

„Frostbrand“ ist ein Geschichte, die sich in erster Linie auf Noah und Luca als Charaktere, als Menschen konzentriert und sie dabei vor allem erstmal nur Noah und/ oder Luca sein lässt. Es ist keine Liebesgeschichte gespickt mit Magie oder eine Magie Geschichte gespickt mit Liebe. Nein die Autorin hat eine Geschichte geschrieben in der man die beiden vor allen anderen Dingen zuerst einmal kennenlernt, tiefe Einblicke in ihr Innerstes bekommt, erfährt was sie umtreibt, antreibt, aber auch was ihnen Angst macht, sie quält.

Das Buch zeigt uns die beiden langsam und behutsam, bringt sie uns ohne Hast näher, erzählt wie sie aus sich herauskommen, von selbst mehr Stärke finden und zusammen einander Halt geben und dabei ohne aufdringlich zu sein oder zu schnell in den Vordergrund gedrängt Vertrauen, Nähe aufbauen und eine Beziehung und Zuneigung entwickeln.

Es ist aber noch mehr als Noah und Luca, mehr als die Eismagie. Es geht auch um Wo kommt Noahs Magie eigentlich her?, Wie konnte er sie bekommen? Das gehört nämlich zu den Rätseln im Buch und dem versuchen Luca und Noah auf die Spur zu kommen. Und dabei kommt es zu einigem an Spannung und gefährlichem. Aber mehr dazu würde viel zu viel Spoilern.

Kurzum: „Frostbrand“ ist ein Buch in dem es vordergründig um Noah und Luca geht und die Magie, die Spannung kommt hinzu und unterstützt und bestärkt diesen Rahmen.
Es ist eine Geschichte, die nicht aufdringlich in Bezug auf Magie, Liebe oder Spannung daherkommt. Es ist alles perfekt aufeinander abgestimmt, fügt sich ein und macht das ganze so rund und zu einem Lies es Buch für mich.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.03.2021
Girl on Ice (eBook, ePUB)
Timea, Teodora

Girl on Ice (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

„Girl on Ice“ ist das Debüt von Teodora Timea und sie hat eine wirklich wundervolle nachdenkliche und einfühlsame Young Adult Romance geschaffen, die sehr wichtige Themen behandelt und nach dem Lesen noch lange nachwirkt.

Der Schreibstil der Autorin transportiert gleichzeitig die Leichtigkeit der süßen Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten, aber auch die Schwere, die Probleme von ihnen und erzeugt so immer das richtige Gefühl beim Lesen und passt einfach. Die Geschichte ist leicht, süß, voller Träume und Hoffnung, Liebe und Freundschaft, aber auch voller Ernsthaftigkeit, Schwere, Ängsten und Problemen und vielen Selbstzweifeln.

Abby ist dieses Mädchen, das seit 3 Jahren mit dem Verschwinden ihrer Mutter klarkommen muss und irgendwie versucht weiterzumachen oder besser gesagt ihr Allerbestes zu geben. Sie versucht im Eiskunstlauf immer noch besser zu werden, eine „Prinzessin auf dem Eis“, damit ihre Mum sie sehen kann und vielleicht endlich wieder nach Hause kommt. Gleichzeitig hat sie den Kontakt zu ihren Verwandten (ihrer Tante, den beiden Cousinen) und vor allem Easton komplett abgebrochen. Von quasi heute auf morgen hat Easton keinen Ton mehr gehört von seiner besten Freundin. Tja und das ist die emotionale Ausgangslage in der Abby sich befindet als Abbys Dad beschließt: Wir verbringen Silvester bei deiner Tante und ihrer Familie in Banff.

Easton ist einfach nur der süßeste, liebevollste und gleichzeitig traurigste Junge, der mir seit langem in einem Buch begegnet ist. Er ist der perfekte beste Freund und auch der perfekte feste Freund mit seiner ganzen liebevollen, charismatischen Art. Easton ist kein Bad Boy, hat keinen Überheblichkeitskomplex und versucht nicht die Mädchen zu beeindrucken, er ist einfach nur Easton. Und das macht ihn so charmant. Aber gleichzeitig ist er nicht ehrlich zu seiner festen Freundin Roxy, seinen Eltern und seiner Umgebung. Er trägt sehr starke Ängste, Sorgen und Probleme mit sich rum und kann einfach nicht darüber reden und die Wahrheit sagen. Er möchte nicht der Typ sein, der seine Freundin belügt, aber er hat Angst davor, dass Roxy es, ihn nicht versteht.

Easton und Abby sind sich in ihrem Verhalten unglaublich ähnlich, in ihren Sorgen. Natürlich bei Abby steht die Suche nach ihrer Mutter, dass sie sie findet und diese sich meldet im Vordergrund. Und damit verbunden bei Abby das Gefühl von „War ich nicht gut genug? Ist meine Mum deswegen verschwunden?“.
Aber genau dieses Gefühl von „Nicht gut genug sein und nicht genug sein“ ist es was auch Easton quält und ihn zu seinen Lügen greifen lässt, eine Maske aufsetzten lässt und Angst haben lässt. Dadrin gleichen die beiden sich auf erschreckende Weise.
Denn es geht bei Abby und Easton, in der Geschichte allgemein, nicht nur um eine zuckersüße Lovestory, es geht um Ängste, Perfekt sein wollen und es nicht können, es geht um Scheitern, das eigene Versagen und immer wieder um „das Nicht gut genug und gut genug sein“ für mich und vor allem für die anderen, für meine Eltern (Easton), für meine Mum (Abby).

Abby und Easton sind zusammen einfach wundervoll und perfekt. Ja sie haben diese „Wir sind von besten Freunden zu ineinander verliebt geworden und es ist genau, das wir beide sind“ Chemie, Ausstrahlung und Verbindung. Zusammen geben die beiden sich Stärke, Vertrauen sich an was sie quält, belastet, Ihnen Angst macht. Und gemeinsam schaffen sie es sich zu helfen, dem anderen einen Weg aufzuzeigen wie es anders gehen kann.

Die anderen Charaktere wurden ebenfalls sehr gut getroffen und fügen sich perfekt in die Geschichte und sind ein wichtiger Teil davon.

„Girl on Ice“ ist zum einen eine zuckersüße Liebesgeschichte und zum anderen eine ernste, nachdenkliche Geschichte, die sich mit wichtigen Themen auseinandersetzt und meiner Meinung nach damit Dinge anspricht, die viele von uns nachvollziehen können oder sogar selbst als Jugendliche empfunden haben.
Für mich ist „Girl on Ice“ ein unglaublich gelungenes Young Adult

Bewertung vom 06.10.2020
Der hellste Teil der Nacht
Janus, Elja

Der hellste Teil der Nacht


ausgezeichnet

„Der hellste Teil der Nacht“ ist der neueste Roman von Elja Janus. Nach „Zwei in Solo“ ist es für mich der zweite Roman der Autorin.
„Zwei in Solo“ hatte mich schon vom Schreibstil, der Geschichte und den Charakteren total begeistert, aber dieser Roman hat noch eins draufgelegt und ich bin Hin und Weg.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, wovon Teil 1 aus Chatgesprächen zwischen den Protagonisten Melinda und Simeon besteht.
Und diese Gespräche haben es in sich: Erst nur eine Reaktion von Melinda auf miese Kommentare zu ihrem neuen Buch auf den Sozialen Medien, entwickelt sich nach und nach eine Beziehung in diesen Gesprächen zwischen Simeon und Melinda. Diese Gespräche sind voller Witz, Zärtlichkeit, Verwundbarkeit, Offenlegungen und ziehen einen als Leser komplett mit.

Man meint, dass Simeon, der sich immer etwas bedeckt hält bei seinen Nachrichten ein griesgrämiger Zeitgenosse ist, der so gar keine Lust hat sich mit anderen auszutauschen oder speziell mit Melinda. Aber so einfach ist das nicht. Ja Simeon ist so der „knappe Antwort“ Typ, der auch einfach mal länger braucht um zurückzuschreiben. Aber er bringt die Dinge einfach auf den Punkt. Es wird mit Verlauf der Nachrichten zwischen Simeon und Melinda irgendwann klar, dass Simeon Gründe hat warum er in Bezug auf seine Person, wo er wohnt, ja sein ganzes Privatleben verschlossen ist, nicht möchte das jeder den Krimiautor Simeon Wiese googeln kann und dann alles über ihn weiß. Er zeigt in diesen Nachrichten mit Melinda sein verletzliches, schüchternes und auch ängstliches Ich und zieht sich öfter mal zurück, wenn es ihm zu nah wird, zu eng.
Und in den Momenten in denen Melinda Zuspruch und Mut braucht, mit jemandem reden muss, sich allein und ängstlich fühlt und zweifelt, da ist Simeon der Starke, der der mit seinem Handy und dem Nachrichtenfenster da ist und zuhört und aufbaut.

Melinda wirkt viel lebensfroher, lockerer, lustiger und voller Optimismus. Aber auch das täuscht. Sie zeigt Simeon während der Gespräche immer mehr von der „echten Melinda, die traurig ist, weil ihre Ehe kaputt ist, die an ihren Fähigkeiten als gute Autorin manchmal zweifelt, weil Liebesromane ja keinen guten Ruf haben, die die starke Frau nach außen gibt, statt einfach mal zu sagen: Ich bin traurig“. Melinda gibt in diesen Momenten so viel von sich preis und weiß genau bei Simeon kommt es richtig an.

Die Art wie die beiden miteinander reden/ schreiben hat die Autorin auf eine so wundervolle Weise beschrieben. Es strotzt vor feinfühligen, Mut machen, aber auch auf den Zahn fühlenden Nuancen, Fragen, Inhalten in diesen Gesprächen. Die Worte entfalten eine unglaublich einnehmende Kraft und ziehen einen richtig an und rein.

Und dann kommen Teil 2 und 3 der Geschichte und einem wird klar wie stark diese Geschichte ist, wie tief und voller Tragweite alles ist. Es kommen Momente, die weh tun, die einem zu denken geben, die alles in ein anderes Licht rücken und die zeigen, dass das hier etwas Großes ist.

Die Liebesgeschichte von Melinda und Simeon ist wunderschön, sprachlich wunderschön, als solche wunderschön mit Protagonisten, die eine Schönheit ins ich tragen, die einem erst viel später im Buch bewusst und offenbart wird, die mit Worten ihren Gefühlen Ausdruck verleihen und auch den traurigen Dingen, den schmerzhaften somit einen Rahmen geben, der sich frei und entfalten kann.

Mit „Der hellste Teil der Nacht“ hat Elja Janus eine Liebesgeschichte geschaffen, die durch ihre Worte, die Protagonisten lebt, zaubert, einen komplett in den Bann zieht und sehr tiefgründig ist und in Tiefen geht, die auf den ersten Blick nicht klar sind und sich im Laufe zeigen und erschließen. Es ist eine mitreißende, einnehmende, wunderschöne Geschichte, die Mut gibt, über Ängste redet, zeigt das Vergangenheit nicht unumstößlich für die Zukunft ist, wie stark wir sind und das Liebe es schafft zu verzeihen, zu wachsen, sich zu erholen und wieder zu verzaubern.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlun

Bewertung vom 07.03.2020
All The Fucks We Give
Kay, Nina

All The Fucks We Give


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Ich liebe dieses Cover einfach! Es ist wundervoll stimmig mit den Farben, dem Rauch und dem Titelschriftzug und zeigt direkt das es nicht nur eine einfache Liebesgeschichte ist. Das Cover ist genauso so stürmisch, aufwühlend, kräftig, aber auch sanft in den Farben, faszinierend wie die Geschichte dazu.

Der Schreibstil von Nina Kay ist wundervoll bildhaft, laut und ausdrucksstark, mit Szenen und Stellen, wo man die Gefühle greifen kann und es sich wie eine Filmszene für den Leser anfühlt. Aber sie ist auch an den richtigen Stellen leise, ernst, teilweise beängstigend realistisch und ergreifend.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Julien und Sasha geschrieben. Was ich immer besonders toll finde, weil so einfach beide Seiten wunderbar nachvollziehbar sind.
Julien und Sasha sind zwei unglaublich authentische, ausdrucksstarke, ehrliche, greifbare und nachvollziehbare Charaktere und Protagonisten. Sie sind komplett unterschiedlich, aber ergeben zusammen eine perfekte Einheit.
Julien ist oft laut, hat viel zu viel Wut in sich, hält sich auch in seiner Sprache nicht zurück und sehr offen und extrovertiert und ein total charmanter, einnehmender Charakter. Er ist der typische „Ich finde schnell Freunde und lerne schnelle neue Menschen kennen“ Typ. Trotzdem gibt es oft Streit mit seinem Bruder, oder auf der Arbeit und Julien wirkt irgendwie noch nicht angekommen und als fehlt ihm etwas wichtiges.
Sasha ist da das genaue Gegenteil: Alles an ihm wirkt schüchtern, leise, sanft, ja fast als würde er sich lautlos durch die Welt bewegen und möchte unsichtbar sein. Ein Teil davon wie Sasha zu Beginn des Buches ist, ist völlig normal für jemanden, der mit 19 sein Studium beginnt, von zu Hause ausgezogen ist und dann auch noch in einen Bundesstaat gezogen ist. Da geht es Sasha wie jedem, der etwas neues, unerwartetes anfängt und erstmal damit klarkommen muss, dass die Schule jetzt aus ist und der nächste große Schritt beginnt. Aber genau das ist auch einfach realistisch und dürfte gar nicht anders sein.
Bei all dem sind Julien und Sasha aber auch zwei zutiefst unperferkte Charaktere. Beide haben ihre Dämonen, Ängste, Gründe warum Julien immer so voller Wut ist und Sasha sich so klein und unsichtbar macht und Probleme hat mit dem Bus zu fahren. Sie sind einfach menschlich voller Probleme, Schwächen und wirklich heftigen Päckchen, die sie tragen und aushalten müssen. Aber sie sind dadurch eben so echt, authentisch und realistisch wie man nur selten zwei Protagonisten findet.

Als Julien und Sasha sich das erste Mal begegnen ist es im Gegensatz zu vielen typischen NA Büchern keine unrealistische Situation, etwas extra erzeugtes und weit hergeholtes. Nein ihre erste Benennung ist geradezu alltäglich und könnte jedem von uns so passieren. Und sie ist erstmal ruhig, gar nicht laut, auffällig oder gar ein Feuerwerk. Aber gleichzeitig ist sie für Julien eben doch etwas gewaltiges. Julien schafft es Sasha, der eigentlich fast unsichtbar ist in dieser Situation und bei der Einfachheit der Umgebung wie eine Naturgewalt wahrzunehmen und fast schon eine innere Explosion ein Emotionen, Gedanken, Überlegungen zu erleben.
Ich muss sagen, dass die erste Begegnung der zwei ganz klar zu meinen Lieblingsstellen im Buch gehört.

Dass Julien bisher nie über Männer als potenzielle Partner nachgedacht hat, ist zwar in Juliens Überlegungen, aber ob Sasha jetzt ein Mann ist oder nicht, macht nicht die Geschichte aus und ist für Julien auch nicht der springende Punkt.

Die Geschichte von Julien und Sasha ist eine Liebesgeschichte. Aber sie ist auch so viel mehr. Sie ist eine Geschichte über eigene Grenzen und die Überwindung davon, über Ängste, Dämonen und wie man lernt mit ihnen zu leben und umzugehen, über Freundschaft, die erste Liebe, Liebe. Mut, über wirklich ernste und schwierige Themen und das Liebe einem Stärke gibt, aber man selbst nach Hilfe fragen muss und gefestigt sein muss.
Für mich ist es jetzt schon ein Jahreshighlight

Bewertung vom 09.12.2019
Madison & Sam - A San Francisco College Romance
Bößel, Christiane

Madison & Sam - A San Francisco College Romance


ausgezeichnet

Meine Meinung:
„Madison & Sam“ ist der vierte und letzte Teil der „A San Francisco College Romance“ Reihe. Ihr könnt jeden Band unabhängig von den anderen lesen, auch wenn die Protagonisten aus den vorherigen Bänden als Nebencharaktere immer dabei sind. Und natürlich schließt dieser Band die Reihe ab und ist somit in Bezug auf die vorherigen Bände auch eine Art Spoiler wie das Leben der anderen Charakteren weitergeht.

Wie immer bin ich ganz begeistert von Christiane Bößels Schreibstil. Sie schafft es einfach die Dinge genau auf den Punkt zu bringen, die Emotionen, Gefühle und Gedanken der Charaktere wunderbar darzustellen und einem in jedem Moment nahezubringen. Wie auch die anderen Bände ist das Buch aus der Sicht von Madison und Sam geschrieben. Da bin ich immer ein großer Fan von, weil es so einfach noch toller ist sich in die Protagonisten hineinzuversetzen.

Die Geschichte von „Madison & Sam“ fängt ziemlich heftig an und man geht als Leser zusammen mit Madison durch eine wirklich harte Zeit. Aber genau das gehört zum Leben dazu und ist auch einfach unglaublich realistisch. Es gibt einfach diese schlimmen und traurigen Sachen, die uns passieren und wo man erst mal am Ende ist und wieder hochkommen muss. So ist Madison also zu Beginn des Buches schon eine ganz andere Madison, als man sie in Band 3 kennengelernt hat. Die lebenslustige, fröhliche, entspannte junge Frau ist einer Version gewichen, die den Verlust von Vater und Bruder irgendwie verkraften muss und versucht stark für ihre Mutter und sich zu sein. Und dann entscheidet Madisons Mutter, dass sie nicht mehr stark sein kann und Madison steht von einem auf den anderen Tag ohne Eltern und Bruder da. Aber weil sie in Zane einen wirklich liebevollen, verständnisvollen, fürsorglichen und einfach „er ist genau richtig“ Cousin und Vertrauten hat, schafft sie es nach San Francisco zu kommen und mit ihrem Kunststudium anzufangen. Dabei versucht Madison wieder die lebenslustige Madison von früher zu werden und auf diesem Weg trifft sie Sam.

Sam ist eine Frohnatur, ein reisewütiger Mensch, der nie lange an einem Ort bleibt und regelrecht so einen Aufbruchsinstinkt in sich drin hat. Aber er ist auch unglaublich fürsorglich wenn es um seine Oma und seinen Bruder geht.

Diese Begegnung mit Sam verändert Madison und Sam gleichermaßen. Was wie eine ungebundene, lockere Sommeraffäre beginnt und wirkt entwickelt sich zu so viel mehr. Aber Madison und Sam wären nicht Madison und Sam, wenn sie das sofort zugeben würden. So müssen die zwei sich also kennenlernen, wieder verlieren, erneut aufeinandertreffen und sich immer noch ziemlich dämlich anstellen bevor sie bereit sind ein Wagnis namens Beziehung einzugehen. Und auch dann sind Madison und Sam immer noch stark gefangen in ihren Ängsten, Drängen und vergessen das Reden das Einzige ist, was wirklich funktioniert.

Bei alle dem stehen den beiden und vor allem Madison Zane, Cole, Ethan und ihre jeweiligen Partner zur Seite. Bei Zane habe ich ja schon erwähnt, dass er einfach der perfekte Cousin ist. Madison und Zane haben ein wundervolles Verhältnis zueinander und ein ums andere Mal musste ich mich halb totlachen, wenn Zane seine Ratschläge raushaut oder ich wollte ihm komplett zustimmen in allem. Die anderen Jungs aus der WG sind genauso für Madison da, unterstützten sie, fangen sie auf und sind einfach Familie.

Insgesamt ist „Madison & Sam“ eine Geschichte bei der man als Leser mittendrin ist. Man trauert mit Madison, man wagt mit ihr einen Neuanfang, man lacht mit den Jungs, man verliebt sich in Sam, man verliebt sich in Madison, man fühlt sich geborgen und einfach Wohl beim Lesen. Es ist eine Geschichte voller Emotionen und Romantik, voller trauriger und schlimmer Momente, voller Momente, die einen über sich selbst nachdenken lassen, voller lustiger und schöner Momente. Kurzum: Eine Geschichte über das Leben, die Liebe, Trauer, Verlust und wie man gemeinsam alles schaffen kann.