Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Tiaras Bücherzimmer
Danksagungen: 17 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 290 Bewertungen
Bewertung vom 21.09.2021
Der Windhof
Roos, Sonja

Der Windhof


ausgezeichnet

Nach dem tragischen Tod ihres Mannes ist Mel am Boden zerstört. David war ihre große Liebe und sie kann seinen Tod auch nach zwei Jahren noch immer nicht überwinden und verläßt kaum noch ihre Wohnung.
Doch dann stürzt ihre Großmutter Lene und kann sich nicht mehr alleine versorgen. Da ihre Eltern auf Reisen sind, muß Mel in den Westerwald zum Windhof, obwohl sie sich dort alles andere als wohl fühlt und sie nie ein besonders inniges Verhältnis zu ihrer Großmutter hatte ...

Bereits nach dem Prolog, der mir schon Gänsehaut beschert hat, wusste ich, dass mich bestimmt eine Geschichte erwartet, die unter die Haut geht.
Und so war es auch. Sonja Roos hat einen wahnsinnig tollen und gefühlsintensiven Schreibstil.
Abwechselnd wir die Geschichte in zwei Zeitebenen erzählt.
Wir erleben Mel, die schwer mit ihrem eigenen Schicksal kämpft und von Lene ganz schön rumgescheucht wird. Doch dann nähern sich die beiden, bedingt durch ihr gleiches Schicksal, einander immer mehr an. Und Lene erzählt Mel ihrer berührende Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat und erklärt, warum Lene so hartherzig geworden ist.
Mel und Lene konnten mein Herz besonders berühren, zwei starke Frauen, die sich durch ihren Schmerz nicht haben unterkriegen lassen und über sich selbst hinausgewachsen sind.
Die Geschichte macht auch sehr nachdenklich. Ich fand es toll, dass Mel Lene nicht einfach als schwierig und senil abgestempelt hat, sondern sich für ihr vergangenes Leben interessiert hat. Andersrum genauso, Lene konnte Mel durch ihre lange Lebenserfahrung sehr weise Ratschläge geben. Nur so konnten die beiden einander näher kommen.
Fazit: Für mich ein Herzensbuch, welches ich unbedingt weiterempfehlen möchte. Ich werde es mit Sicherheit nach einiger Zeit nochmals lesen und freue mich jetzt schon auf eine neue Geschichte der Autorin.

Bewertung vom 17.09.2021
Zeit für Träume / Senfblütensaga Bd.1
Langenbach, Clara

Zeit für Träume / Senfblütensaga Bd.1


ausgezeichnet

In der Geschichte geht es um Carl und Emma, die beide in ein Leben gedrängt werden sollen, in dem sie sich nicht wohl fühlen.
Emma ist sehr wissbegierig und möchte gerne studieren, doch ihre Eltern wollen sie in eine Ehe drängen. Carls große Leidenschaft ist Senf und er träumt von seiner eigenen Fabrik. Sehr zum Leidwesen seiner Eltern, die darauf drängen, das Familienfuhrunternehmen weiterzuführen.
Zusammen versuchen die beiden, sich ihre Träume zu erfüllen.
Dann gibt es aber noch Antoine, Carls Freund, der ebenfalls in Emma verliebt ist und versucht einen Keil zwischen die beiden zu treiben ...

Wow, was für eine Geschichte, die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.
Ich konnte mich richtig in Emma und Carl hineinversetzen. Emma ist so eine liebenswürdige Person und ich habe sie sehr bewundert, sie läßt sich nicht unterkriegen und kämpft für ihr Glück. Auch Carl mochte ich von Anfang an, er unterstützt Emma wo er nur kann und das habe ich ihm hoch angerechnet. Doch den beiden werden immer wieder Steine in den Weg gelegt und alles droht zu scheitern.
Antoine gegenüber war ich sehr zwiegespalten und weiß ihn immer noch nicht recht einzuschätzen. In jeder Geschichte gibt es aber auch einen Lieblingscharakter und der war hier der Buchhändler Émile Perrin mit seiner Katze.
Die Geschichte lebt durch den sehr lebendigen und bildhaften Schreibstil, den sehr ansprechenden Protagonisten und einer spannenden Handlung, die sich im Lauf der Geschichte stetig steigert.
Sehr gefallen hat mir, dass ich einiges sehr interessantes über Senf lernen konnte und ich den Geschmack richtig auf der Zunge spüren konnte.
Fazit: Ein mehr als gelungener Auftakt einer neuen Saga, mit sehr abwechslungsreichen Protagonisten und einer tollen Handlung, die dem Leser wundervolle Lesestunden beschert.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung im Oktober und vergebe eine unbedingte Leseempfehlung und 5/5 Sterne.

Bewertung vom 13.09.2021
Sehnsucht in deinem Herzen / Firefly Creek Bd.1
Kaliner, Lilian

Sehnsucht in deinem Herzen / Firefly Creek Bd.1


ausgezeichnet

Aufgrund des Titels habe ich auf einen schönen Wohlfühlroman gehofft. Und den habe ich auch bekommen und noch viel mehr.
Sehnsucht in deinem Herzen ist eine Geschichte, von der man sich wünscht, dass sie nie endet. Daher bin ich so froh, dass Firefly Creek eine Reihe ist und ich mit noch hoffentlich vielen schönen Geschichten verwöhnt werde.
Der Schreibstil von Lilian Kaliner ist sehr schön flüssig, einfühlsam, spannend und ich fühlte mich allen Protagonisten sehr nahe und konnte umso reger an ihren Schicksalen, ob positiv oder negativ teilhaben.
Sehr gut hat mir hier der Zusammenhalt der Familie gefallen und es hat sich wieder mal gezeigt, wie wichtig es ist, einfach über alles zu reden, um unnötige Missverständnisse zu vermeiden. Die Geschichte hatte richtig Tiefe und der Schluß hat mich zu Tränen gerührt.
Fazit: Ein wahnsinnig toller Debütroman, der für mich alles hatte, was eine gute Geschichte ausmacht. Ein schönes Setting, tolle Charaktere, eine mitreißende Handlung und das alles verpackt in einem wunderschönen Cover.
Ich warte jedenfalls schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung, die im November erscheint und möchte das Buch von Herzen gerne weiterempfehlen. Für mich ein absolutes Highlight und es bekommt 10/5 Sterne.

Bewertung vom 11.09.2021
Im Tal der silbernen Pferde
Lind, Christiane

Im Tal der silbernen Pferde


ausgezeichnet

Hier begegnen wir zwei starken Frauen, die in der Vergangenheit und Gegenwart um die Farm Amber`s Joy kämpfen.
1920 treffen wir auf Florence, die eine ungewöhnliche Idee ins Tal der silbernen Pferde führt und so hofft, ihr Land retten zu können. 100 Jahre später erbt Franzika Amber`s Joy, stellt aber Nachforschungen an, ob der angebliche Erbe wirklich auch ein Anrecht auf die Farm hat. Ich habe mich mit Florence und Franziska, die ich beide sehr mochte, auf eine spannende Reise begeben und sehr mitgefiebert, ob sie die Farm und die herrlichen Wildpferde retten können.
Christiane Lind hat einen wundervollen und sehr bildhaften Schreibstil. Ich habe mich in Australien sehr wohl gefühlt, konnte die raue Landschaft bewundern, habe den Eukalyptus gerochen und war sehr verliebt in die Brumbys.
Sehr geschickt hat die Autorin die faszinierende Tierwelt Australiens und die Weisheiten der Aborigines in die Geschichte integriert. Daher war auch Neville mein Lieblingscharakter.
Fazit: Eine sehr berührende und spannend erzählte Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen, die mir schöne Lesestunden beschert hat und die ich sehr gerne weiterempfehlen möchte.

Bewertung vom 04.09.2021
Eine Familie in Berlin - Paulas Liebe / Die große Berlin-Familiensaga Bd.1
Renk, Ulrike

Eine Familie in Berlin - Paulas Liebe / Die große Berlin-Familiensaga Bd.1


ausgezeichnet

Die Familie Oppenheimer war mir bis jetzt gänzlich unbekannt, daher habe ich mich sehr gefreut, sie über diese berührende Familiengeschichte kennenlernen zu dürfen.
Hier sind mir wirklich ganz besondere Charaktere begegnet, sei es im positiven, aber auch im negativen Sinne.
Paula und Franz haben mit ihrer ganz besonderen Geschwisterliebe mein Herz im Sturm erobert. Ebenso mochte ich Auguste, Paulas Tante sehr gern. Sie hat Paula alles wichtige im Leben gelernt, ohne bevormundend zu sein.
Mit Paula, die ich die ganze Geschichte über sehr bewundert habe, habe ich sehr mitgelitten, denn ihre große Liebe Richard wurde von ihren Eltern nie akzeptiert.
Und ich muß sagen, sie hatten recht, ich habe Richard richtiggehend gehasst. Ich hatte beim Lesen mehrmals Tränen in den Augen, wie sehr er Paula mit seinen Gedichten gedemütigt und verletzt hat.
Ich hätte sie oftmals gerne in den Arm genommen und getröstet. Aber auch geschüttelt, weil ich nicht verstehen konnte, wie sie Richard immer wieder in Schutz nehmen konnte. Aber sie hat sich wenigstens nicht unterkriegen lassen und dennoch ihren Weg gemacht.
Ulrike Renk hat einen unglaublich tollen und mitreißenden Schreibstil, der meine Gefühle Achterbahn fahren ließ und mir die sympathische Familie sehr nahe gebracht hat.
Fazit: Eine sehr berührende Familiengeschichte, mit sehr lebendigen Charakteren, die einen von Anfang an ans Buch fesseln. Sehr gerne vergebe ich eine große Leseempfehlung und 5 Sterne.

Bewertung vom 30.08.2021
Die Teehändlerin / Die Ronnefeldt-Saga Bd.1
Popp, Susanne

Die Teehändlerin / Die Ronnefeldt-Saga Bd.1


sehr gut

Auf dieses Buch habe ich mich ganz besonders gefreut. Mein Hauptgetränk ist Tee, darunter ist auch oft der leckere Tee von Ronnefeldt. Daher war ich natürlich sehr auf deren Familiengeschichte gespannt.
Der Schreibstil von Susanne Popp ist sehr schön und flüssig zu lesen, somit konnte ich mir ein genaues Bild der Protagonisten machen.
Meine Hochachtung und Sympathie galt Frederike, die als Frau mit 4 Kindern in der damaligen Zeit, sich souverän um das Familiengeschäft gekümmert hat.
Dafür war mir ihr Mann mehr als unsympathisch. Nicht nur, dass er ausgerechnet, als Frederike hochschwanger war, eine einjährige Reise nach China angetreten hat, als er wieder zu Hause war, war er nicht wie man erwarten würde, stolz auf seine Frau, sondern empfand es als peinlich und fürchtete um das Ansehen.
Dafür brachte Julius Mertens, der es faustdick hinter den Ohren hat, richtig Schwung in die Geschichte.
Fazit: Ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe, mit sehr ansprechenden Protagonisten und einer spannenden Handlung. Lediglich hätte ich gerne etwas mehr über den Tee erfahren, der spielt aber leider nur eine Nebenrolle. Aber vielleicht erfährt man hier ja noch mehr im folgenden Band.

Bewertung vom 30.08.2021
Muschelspiel
Baumann, Margot S.

Muschelspiel


ausgezeichnet

ch kenne schon mehrere Bücher der Autorin, aber ihre Familiengeheimnisse lese ich besonders gern. Auch das Cover finde ich wieder wunderschön, es passt sehr gut zu den anderen beiden Bänden aus dieser Reihe.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, denn er ist auch immer sehr bildhaft und ich konnte mir die Besonderheiten der Cotswolds sehr gut vor Augen führen und habe mich sofort in das Cottage verliebt.
Auch die beiden Hauptprotagonisten mochte ich sehr. Kira ist sehr witzig und selbstbewußt, obwohl sie manchmal doch sehr zickig rüberkam. Matt konnte damit aber sehr gut umgehen und es hat mir gut gefallen, dass wir durch ihn Einblick in das Leben eines Schriftstellers bekommen haben.
Mit großer Spannung habe ich dann verfolgt, wie die beiden das Geheimnis um Pamela Stück für Stück ergründet haben und sich langsam näher kommen.
Allerdings hat mich zum Ende hin, das hin und her der beiden etwas gestört, denn so wurde die Geschichte unnötig in die Länge gezogen.
Fazit: Eine sehr schön zu lesende Geschichte mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, netten Protagonisten und einem spannenden Familiengeheimnis.

Bewertung vom 27.08.2021
Das Kreuz des Pilgers / Pilger Bd.1
Schier, Petra

Das Kreuz des Pilgers / Pilger Bd.1


ausgezeichnet

"Das Kreuz des Pilgers" ist der Auftakt einer neuen Trilogie, mit der Petra Schier an ihre Kreuz- Trilogie anknüpft, die ich bereits mit großer Begeisterung gelesen habe.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Palmino, den ich schon in der Bastardtochter liebgewonnen habe, hier neben Conlin und Reinhild die Hauptrolle spielt. Inzwischen ist er erwachsen und ich mag es sehr, alte Bekannte wieder zu treffen um zu sehen, was aus ihnen geworden ist. Aber nicht nur Palmino, sondern auch noch einige andere Charaktere sind mir hier wieder begegnet. Lasst euch einfach überraschen.
Mir ist der Schreibstil der Autorin ja bereits bestens bekannt, daher war ich auch von Anfang an in der Geschichte drin und und fühlte mich sofort wieder in die damalige Zeit hineinversetzt.
Um die drei Hauptpersonen ranken sich ja verschiedene Geheimnisse, die Petra Schier sehr spannend, aber auch mit Humor erzählt. Wie immer in ihren historischen Romanen, fand ich auch hier alle anderen Protagonisten sehr lebendig gestaltet und auch die, die mir unsympathisch sind, wie Conlins Bruder Oswald, geben der Geschichte die richtige Würze. Und sehr amüsieren konnte ich mich über Minta.
Natürlich wird im ersten Band nicht alles aufgeklärt, wofür die Autorin sich auch entschuldigt. Aber ich finde, das erhöht nur die Vorfreude auf die Fortsetzung.
Auf diese Trilogie habe ich mich ganz besonders gefreut, denn Petra Schier hat dazu auf Youtube und abwechselnd auf ihrem Blog ein Schreibtagebuch hochgeladen, was ich mit großem Interesse verfolgt habe. Hier erklärt sie Schritt für Schritt, wie ihr neuer Roman entstanden ist und ich war natürlich auf das Ergebnis sehr gespannt.
Fazit: Ein sehr gelungener Auftakt, mit bereits bekannten und neuen Protagonisten und einer tollen Handlung über Reliquien, Glauben und Verrat.
Sehr gerne vergebe ich 5/5 Sterne, mit einer Lese- und Schreibtagebuchempfehlung.

Bewertung vom 25.08.2021
Wenn jedes Wort nur Liebe ist
Wöß, Lotte R.

Wenn jedes Wort nur Liebe ist


ausgezeichnet

Wow, was für eine tolle Geschichte. Clea und Emil konnten mich wirklich mehr als begeistern.

Clea ist so eine sympathische Frau, eine richtige Frohnatur, die irgendwie alle Probleme mit einer gewissen Leichtigkeit löst. Auch Emil mochte ich von Anfang an und ich habe wegen seines Geheimnisses richtig mit ihm mitgelitten. Meine Gefühle fuhren Achterbahn und ich hatte einen unglaublichen Zugang zu den Protagonisten. Cleas Mutter war glaube ich der schlimmste Charakter, den ich jemals gelesen habe und ich habe Clea um ihre unendliche Geduld sehr beneidet. Und auch Vincent hat mich viele Nerven gekostet.

Aber genau das macht die Geschichte aus, es entwickelt sich ein richtiger Suchtfaktor, der es einem unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen. Der Schreibstil ist sehr schön flüssig, mitreißend, einfühlsam und romantisch, ohne jedoch ins kitschige abzudriften.

Fazit: Hier hat für mich einfach alles gestimmt. Ein schönes Cover, eine schöne und besondere Liebesgeschichte, sehr ansprechende Protagonisten, die dem Leser eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre beschehren. Sehr gerne vergebe ich 5/5 Sterne und eine unbedinge Leseempfehlung.

Bewertung vom 22.08.2021
In all den Jahren
Leciejewski, Barbara

In all den Jahren


ausgezeichnet

Zunächst habe ich mir das gar nicht vorstellen können, dass die beiden 20 Jahre lang Tür an Tür leben, sich mehr als sympathisch sind, aber kein Paar werden.
Aber als ich dann mehr und mehr in ihr Leben eingetaucht bin, fand ich es absolut nachvollziehbar, dass sie ihre ganz besondere Freundschaft um nichts auf der Welt gefährden wollten.
Es hat mir großen Spaß gemacht, das Leben der beiden zu verfolgen. Wie sie beruflich Karriere machen, wie die Familien und der Freundeskreis reagieren und natürlich die Partnerschaften, die beide eingingen.
Die Geschichte hat mich richtig mitgerissen, ich mochte Elsa und Finn total gerne. Gerade die Verwandlung von Elsa vom schüchternen Mädchen zur selbstbewussten Frau hat mir gut gefallen und auch die Natürlichkeit von Finn und dass er immer für Elsa da ist, kommt beim Leser gut an.
Ganz besonders mochte ich Edda, die ältere Freundin und David und Maria.
Der Schreibstil ist sehr locker und schön zu lesen und macht es einem einfach, in der Geschichte zu versinken.
Fazit: Vielen Dank für die tolle und einfühlsame Geschichte, die 5/5 Sterne verdient und die ich sehr gerne weiterempfehlen kann.
Dies war mein erstes Buch der Autorin, aber mit Sicherheit nicht mein letztes.