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Benutzername: Alexa2009


Bewertungen

Insgesamt 53 Bewertungen
Bewertung vom 07.05.2021
Das Mädchen im Nordwind
Baldvinsson, Karin

Das Mädchen im Nordwind


ausgezeichnet

Absolute Empfehlung!

Ich kannte schon die 2 anderen Island-Bücher von Karin Baldvinsson, diese haben mir auch sehr gute gefallen. So habe ich mich auch sehr auf den Roman „Das Mädchen im Nordwind“ gefreut.

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, die Kapitel wechseln sich immer zwischen den Zeiten ab. In der Gegenwart erzählt das Buch von Sophie, einer Tischlerin aus Hamburg, die nach einem schweren Schicksalsschlag einen Work and Travel – Job in Island annimmt. Bei ihrer Arbeit findet sie ein Notizbuch, das die Aufzeichnungen von Luise enthält. Luises Geschichte lernt man in der Vergangenheit ab dem Jahr 1936 kennen. Luise ist Jüdin und lebt in Lüneburg als Tochter eines angesehenen Kaufmanns. Sie lernt den Isländer Jonas kennen, in den sie sich unsterblich verliebt. Für Luise wird es aufgrund ihrer Religion immer gefährlicher und sie muss ihre Heimat verlassen.

Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Die knapp 570 Seiten habe ich tatsächlich an einem Tag durchgelesen, ich konnte nicht aufhören, da ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Dieses spricht schon einmal sehr für dieses Buch. Ich fand sowohl die Sophie als auch Luise sehr sympathisch, sowas macht das Lesen dann noch angenehmer. Der Schreibstil von Karin Baldvinsson hat mich, genau wie bei den vorherigen Romanen, wieder in seinen Bann gezogen.

Ich kann dieses Buch zu 100% weiter empfehlen.

Bewertung vom 30.04.2021
Möwensommer
Römer, Lotte

Möwensommer


sehr gut

Sehr vorhersehbar

Das Buch „Möwensommer“ ist der erste Roman, den ich von der Autorin Lotte Römer gelesen habe.
Lina lebt schon immer auf Norderney, sie arbeitet dort in einem kleinen Blumenladen und sehnt sich nach der großen Liebe. Als Bent auftaucht, ist sie hin und weg. Ihr bester Freund Mattis ist von Bent nicht gerade begeistert. Im Laufe des Buches erfährt man warum.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Der Roman ist locker und leicht geschrieben, man kann das Buch gut in einem Rutsch durchlesen. Die Protagonisten mochte ich auch alle sehr, nur Bent, der ging mir mit seinem Schnöselgetue schon von Anfang an auf die Nerven.

Leider ist das Buch sehr vorhersehbar. Ich wusste schnell, wohin sich das ganze entwickelt. So war die Spannung nicht mehr so groß, dafür muss ich leider einen Punkt Abzug geben. Ansonsten ist der Roman ein perfekter Zeitvertreib für alle, die sich leichte, lockere Kost wünschen.

Zum Abschluss muss ich noch sagen, dass ich von dem Cover des Buches begeistert war. Das war ganz nach meinem Geschmack, da es einen direkt ans Meer führt und ein gewisses Sommerfeeling aufkommen lässt.

Bewertung vom 31.03.2021
Die Roseninsel
Reitner, Anna

Die Roseninsel


ausgezeichnet

Vergangenheit und Gegenwart

Die Berliner Ärztin Liv nimmt sich nach einem tragischen Ereignis eine Auszeit vom Großstadtleben und nimmt einen Job als Krankheitsvertretung auf der einsamen Roseninsel im Starnberger See an. Sie findet dort bei ihren Aufgaben das alte Tagebuch von Magdalena, die um 1890 auf die Insel verbannt wurde.

Der Roman erzählt auf zwei Zeitebenen abwechselnd aus dem Leben von Liv und Magdalena . Man taucht mit jedem Kapitel weiter in deren Leben ein. Ganz besonders hat mir die Geschichte Magdalenas gefallen. Ich konnte mich bei den Beschreibungen sehr gut in sie hinein versetzen, wie sie vor über 130 Jahren auf der Insel gelebt hat.

Das Buch ließ sich sehr gut und flüssig lesen. Ich habe es an einem verregneten Nachmittag verschlungen, mochte es gar nicht aus der Hand legen. Das Cover des Buches hat etwas Sommerliches und passt sehr gut zu dem Roman.

Ich empfehle das Buch gerne weiter.

Bewertung vom 31.03.2021
Pension Herzschmerz
Below, Christin-Marie

Pension Herzschmerz


ausgezeichnet

Ein sehr schöner Roman!

Die Bücher von Anne Barns / Andrea Russo lese ich immer total gerne. So war ich ganz gespannt, ob ihre Tochter Christin-Marie Below genauso tolle Bücher schreibt und ich wurde nicht enttäuscht.

Louisa lebt mit ihrem Freund im Ruhrgebiet. Sie unterstützt ihre beste Freundin Anna, die gerade herausgefunden hat, dass ihr Freund sie betrogen hat. Louisas Freund ist davon nicht gerade begeistert. Als die dritte Freundin im Bunde, Kim, sich auch noch den Fuß bricht und ihren Job auf der Nordseeinsel Norderney nicht mehr alleine ausüben kann, reisen Louisa und Anna kurzentschlossen zu ihr. Louisas Freund trennt sich kurz danach von ihr und so passiert es zum ersten Mal, dass alle drei Freundinnen gleichzeitig Single sind. Aus einer Bierlaune heraus beschließen die drei, eine ganz besondere Pension zu eröffnen, die Pension „Herzschmerz“.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich habe Louise, Anna und Kim sofort ins Herz geschlossen. Mir hat gut gefallen, mit welchem Engagement die drei Freundinnen vorgehen, um ihre Ziele zu erreichen. Der Schreibstil des Buches hat mir auch gut gefallen. Man konnte den Roman gut lesen, ich habe dieses innerhalb von zwei Tagen geschafft. Die Geschichte hat auch noch Potential für einen zweiten Band, ich wüsste gerne, wie es auf Norderney weiter geht!

Das Cover des Buches ist auch ein Hingucker. Man hat sofort das Gefühl, im Urlaub zu sein.

Von mir erhält das Buch 5 Sterne! Ich empfehle es gerne weiter.

Bewertung vom 25.02.2021
Voll angekokelt! / Die Farm der fantastischen Tiere Bd.1
Peinkofer, Michael

Voll angekokelt! / Die Farm der fantastischen Tiere Bd.1


ausgezeichnet

Spannendes Ferienabenteuer

Die Zwillinge Nell und Monty müssen ihre Ferien bei ihrer Tante Ally auf dem „Bauernhof“ verbringen. Darauf haben sie eigentlich gar keine Lust, denn auf diesem Bauernhof gibt es nicht mal Tiere! Dort angekommen entdecken die beiden bereits nach kurzer Zeit, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Schnell stellt sich heraus, dass es doch Lebewesen auf der Farm gibt, die allerdings alles andere als normal sind.

Der 1. Band „Die Farm der fantastischen Tiere – Voll angekokelt“ ist ein Einstieg in eine neue Buchreihe von Michael Peinkofer. Der Schreibstil ist wirklich gut und die Geschichte ist sehr spannend erzählt, so dass auch kleine Lesemuffel sicher ihre Freude an dem Buch haben werden. Ergänzt wird das Buch dann auf einigen Seiten noch durch schöne Illustrationen, die, wie ich finde, die Phantasie gleich noch mehr anregen.

Das Cover des Buches fand ich auch toll, denn der Drache ist ein wenig erhaben, wenn man mit dem Finger darüber streicht, spürt man ein wenig die Drachenhaut. So etwas kann für Kinder auch sehr interessant sein.

Ich empfehle das Buch an alle Mädchen und Jungen weiter, die gerne lesen. Und auch an die, die nicht gerne lesen, vielleicht ändert sich dieses ja durch das Buch.

Bewertung vom 24.02.2021
Lebenssekunden
Fuchs, Katharina

Lebenssekunden


ausgezeichnet

Ein Lese-Highlight!

Der Roman „Lebenssekunden“ ist der erste Roman der Autorin Katharina Fuchs, den ich gelesen habe.

Das Buch erzählt die Geschichten der Teenager Angelika und Christine. Die Handlung spielt in den Jahren 1956 bis 1961.
Angelika wächst in Kassel auf, mit 15 Jahren wird sie von der Schule geworfen. Sie hat den Wunsch, Fotografin zu werden, der sich durch den Tod ihrer besten Freundin Irmgard noch verstärkt. Trotz abgebrochener Schulausbildung bekommt sie die Möglichkeit, eine Lehre in ihrem Wunschberuf zu machen.
Christine lebt mit ihrer Familie in Ostberlin. Seit Kindertagen wird sie darauf gedrillt, Leistungssportlerin zu werden und ihr Land zu vertreten, was sie sowohl körperlich als auch seelisch an ihre Grenzen bringt.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Eindrucksvoll erzählt Katharina Fuchs abwechselnd aus den Leben der beiden Mädchen. Besonders die Geschichte um Christine hat mich sehr berührt, da geschildert wird, wie hart sie kämpfen muss und zu welchen Mitteln ihr Trainer greift, um sie immer erfolgreicher zu machen. Sowohl Christine als auch Angelika sind mir ans Herz gewachsen.
Der Schreibstil des Buches hat mir auch sehr gut gefallen. Die Kapitel sind nicht allzu lang. Ich mochte den Roman gar nicht aus der Hand legen.

Mit vollen 5 Sternen empfehle ich den Roman „Lebenssekunden“ gerne weiter.

Bewertung vom 29.01.2021
Wo wir Kinder waren
Naumann, Kati

Wo wir Kinder waren


ausgezeichnet

Tolle Familiengeschichte

Da ich schon den Roman „Was uns erinnern lässt“ von Kati Naumann verschlungen habe, war es klar, dass ich auch den Roman „Wo wir Kinder waren“ unbedingt lesen musste. Ich wurde nicht enttäuscht!

Das Buch erzählt die Familiengeschichte der Familie Langbein, die Kapitel wechseln sich abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit ab. So etwas mag ich persönlich sehr gerne, und hier ist es Kati Naumann auch wieder gelungen mich in ihren Bann zu ziehen.

In der Vergangenheit beginnt die Geschichte im Jahr 1910. Man erfährt von Kapitel zu Kapitel, wie die Spielzeugfabrik der Familie Langbein entsteht, wie sie wächst und mit welchen Problemen die Fabrik, und auch die Familie, zu kämpfen hat.
In der Gegenwart wird von Jan, Eva und Iris erzählt. Die drei sind die Urenkel von Albert Langbein, dem Gründer der Fabrik. Sie entrümpeln das alte Stammhaus. Die drei stoßen dabei auf einige interessante Dinge aus der Vergangenheit.

Ich kann das Buch ohne Bedenken weiter empfehlen. Der Schreibtstil gefällt mir, die Geschichte ist gut recherchiert (die Großeltern der Autorin hatten auch eine Puppenfabrik in Sonneberg). Wenn ich die Zeit gehabt hätte, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, so gut hat es mir gefallen. Von mir gibt es volle 5 Sterne.

Bewertung vom 10.09.2020
Schwarzer Jasmin
Rumpl, Manfred

Schwarzer Jasmin


weniger gut

Nicht sehr spannender Roman

Klappentext:
Der Journalist Jakob und die Sozialarbeiterin Julia haben sich ein Ultimatum gestellt: Ihre Beziehung steht am Scheideweg. Der tunesische Flüchtling Eymen schwankt zwischen den Verlockungen des westlichen Lebens und seiner religiösen Überzeugung. Und der Polizist Frank übernimmt einen letzten großen Fall vor seiner Rente. Er und sein Team müssen sich gegen ihre opportunistische Vorgesetzte und für die Sicherheit entscheiden: Sie stoßen auf Eymen, der in Julias Beratungsstelle aufgetaucht ist, als möglichen Gefährder, den es zu fassen gilt, bevor er zuschlägt. Die Wege dieser so unterschiedlichen Figuren scheinen schicksalhaft verwoben und alles läuft auf ein dramatisches Finale hinaus …

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich die Thematik sehr interessant finde und diese aus meiner Sicht auch immer aktuell ist.
Leider hat mich dieses Buch ein wenig enttäuscht. Ich fand es nicht besonders spannend. Wer sich bereits mit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin im Jahr 2016 auseinander gesetzt hat, weiß eigentlich, worauf es ungefähr hinausläuft (auch wenn das Ende dann doch überraschend war). Die Protagonisten waren mir auch allesamt nicht sympathisch. Was die Story mit Jakob und Julia mit dem Buch zu tun hatte, hat sich mir bis zum Ende des Buches nicht erschlossen.

Einzig und allein das Cover hat mir sehr gut gefallen, das sieht so in schwarz gehalten schön edel aus.

Bewertung vom 10.09.2020
Silas Orientküche
Sahin, Sila

Silas Orientküche


ausgezeichnet

Leckere Gerichte aus der orientalischen Küche

Ich habe eine große Kochbuchsammlung, aber eines aus der orientalischen/türkischen Küche hat mir noch gefehlt. Das Kochbuch von Sila Sahin enthält viele Rezepte, alle klingen sehr lecker. Um sich die Gerichte noch besser vorstellen zu können, enthält es auch viele Fotos, die einem wirklich das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Das Cover des Buches sieht auch sehr hochwertig aus und ist eine schöne Bereicherung für mein Regal.

Was mir sehr gut gefällt, dass Sila Sahin zu den Rezepten auch immer noch Empfehlungen und Tipps angibt. Außerdem sind die meisten Zutaten, die man für die Rezepte benötigt, in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Das Rezept, das ich bisher ausprobiert habe (Gemüse-Linsen-Topf), war einfach zuzubereiten und sehr lecker.

Mir gefällt dieses Kochbuch sehr gut.

Bewertung vom 29.07.2020
Alles, was das Herz begehrt / Wunderfrauen-Trilogie Bd.1
Schuster, Stephanie

Alles, was das Herz begehrt / Wunderfrauen-Trilogie Bd.1


ausgezeichnet

Zeitreise in die Nachkriegszeit

Das Buch „Die Wunderfrauen – Alles was das Herz begehrt“ ist der Auftakt einer Triologie.
Der Roman lässt uns in das Jahr 1953 reisen. Er erzählt die Geschichten von vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, deren Leben sich aber immer wieder kreuzt und sich langsam Freundschaften entwickeln.
Luise, eine Bauerstochter, die davon träumt, ihren eigenen Laden zu eröffnen. Helga, eine Tochter aus einer reichen Industriefamilie, die gerne Ärztin werden möchte, jedoch ihr Abitur nicht besteht und ohne Wissen ihrer Eltern eine Ausbildung zur Krankenschwester beginnt. Marie, die im Krieg aus Schlesien nach Bayern gekommen ist. Und Annabel, eine Arztgattin, die ein wenig einsam zu sein scheint und das Leben ihrem Sohn Friedrich widmet.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Von den Protagonistinnen war mir Luise eigentlich am liebsten, in die anderen konnte ich mich aber auch sehr gut hinein versetzen. Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Frau erzählt, so erfährt man aus deren Leben, von ihren Freuden aber auch von ihren Ängsten und Nöten. Der Roman war sehr flüssig geschrieben, ich konnte das Buch teilweise gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf den 2. Band, weil ich unbedingt wissen möchte, wie sich die Leben der „Wunderfrauen“ weiter entwickelt. Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne und ich empfehle es gerne weiter.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.