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Benutzername: Dunkelblau
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Bewertungen

Insgesamt 29 Bewertungen
Bewertung vom 17.05.2015
Ein mallorquinischer Sommer
Walsh, Helen

Ein mallorquinischer Sommer


sehr gut

Urlaubsidylle pur: flirrende Hitze, ein Ferienhaus auf Mallorca, Entspannung und gutes Essen. Wer möchte da nicht gerne tauschen? Die Vila Ana ist der Zufluchtsort von Greg und Jen und seit mehreren Jahren genießen sie ihr gemeinsamen Urlaube dort. Mit der Ankunft der Tochter, bzw. Stieftochter Emma scheinen nun aber die ersten Gewitterwolken am Horizont aufzuziehen. Immer öfter bilden Emma und Greg eine Einheit gegen Jen und sie findet keinen richtigen Zugang mehr zu der 15 jährigen und kann es ihr kaum recht machen. Diesmal ist auch noch Nathan, der Freund von Emma mit dabei, der Jen magisch anzieht….
Dass der Mann/Freund der besten Freundin tabu ist, das ist ja bereits ein ungeschriebenes gesetzt zwischen Freundinnen. In diesem Fall geht es aber noch einen Schritt weiter, denn hier ist es die Mutter, die eine Affäre mit dem minderjährigen Freund ihrer Stieftochter anfängt. Ganz heikel! Wobei sich dies für mich nicht einfach in gut und böse oder schwarz und weiß einteilen lässt. Mal habe ich Verständnis, mal könnte ich Jen schütteln und ich sagen, dass sie sich zusammenreißen soll. In entspannter Urlaubsatmosphäre werden ja nun schon eher Hemmungen über Bord geworfen und alles etwas lockerer genommen aber sollte sich eine erwachsene Frau so von den Machspielen eines Jüngelchens beeinflussen lassen? Der Roman wirft viele Fragen auf, die jeder Leser sicher für sich selbst beantworten muss. Ich habe mich auch jeden Fall gut unterhalten gefühlt und warte nun sehnsüchtig auf meinen nächsten Urlaub.

Bewertung vom 06.05.2015
Als der Himmel uns gehörte
Roth, Charlotte

Als der Himmel uns gehörte


ausgezeichnet

Die Rahmenhandlung spielt im Jahr 2012, im Frühjahr vor den Olympischen Sommerspielen in London. Die Teilnahme am 10.000 Meter Lauf ist der große Traum von Jennifer, doch immer wieder lassen sie ihre Nerven im Stich und auch ihr Trainer zweifelt an ihr. Beim Lauftraining im Park wird sie immer wieder von einem jungen Mann angesprochen, der scheinbar mehr über ihre Urgroßmutter Alberta weiß als sie selbst. Mit ihm zusammen bricht sie schließlich zum Landsitz Mandeville auf um mehr über sie Familiengeschichte und „Albi mit dem Bogen“, der Goldmedaillengewinnern im Bogenschießen 1936, zu erfahren.
Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles findet das legendäre Kleeblatt zusammen: Alberta Bernhard, sportbegeisterter Wirbelwind und Tochter des Sportjournalist Magnus Bernhard, ihre zerbrechliche Zwillingsschwester Auguste, die viel lieber in Berlin bei ihrer ersten Liebe Karl geblieben wäre, Hannes von der Weyd, deutscher Springreiter mit kleinem Selbstbewusstsein aber einem teuflischen Pferd und schließlich der britische Reiter James Seaton-Carew, Charmeur und Frauenschwarm, dem scheinbar alles in den Schoß fällt. So unterschiedlich die Vier auch sind, das Band der Freundschaft übersteht die Konkurrenz in den Wettkämpfen und sie erleben eine unbeschwerten Sommer zusammen bei James Familie in England. Doch dann ziehen die Schatten des Nationalsozialismus immer weiter auf und alle werden auf eine harte Probe gestellt.
Durch die Figuren spricht auch die Begeisterung der Autorin für Olympia, die ich absolut nachvollziehen kann. Ich habe die Bilder aus London noch gut vor Augen und habe selbst 2 Wochen gespannt vor dem Fernseher verbracht. Somit sind zwei für mich sehr reizvolle Themen, der olympische Geist und die deutsche Geschichte, in diesem Roman sehr gut zusammengeführt. Die Entwicklung der Charaktere war so spannend wie ein 100 Meter Finale (aber glücklicherweise nicht so schnell zu Ende) und ich habe mit gefiebert und mitgelitten.
Der Roman wirft außerdem die Fragen auf: Kann/darf ein Sportler unpolitisch sein? Wie wird Sport durch Politik beeinflusst oder sogar missbraucht? Und diese Fragen werden wohl nicht an Aktualität verlieren, denkt man nur an die Berichte von den Stadionbaustellen der Fußball WM in Qatar oder im Vorfeld der Winterspiele im russischen Sotschi.
Als nächstes werde ich dieses Buch meinem Vater empfehlen, denn er war in seiner Jungend selbst begeisterter Langstreckenläufer und wird dieses Zusammenspiel aus Sport und Geschichte sicher genau so lieben wie ich.

Bewertung vom 26.04.2015
Apfelblütenzauber
Engelmann, Gabriella

Apfelblütenzauber


sehr gut

Eigentlich lief für Leonie gerade alles richtig gut. Sie lebt mit ihren zwei besten Freundinnen in einer traumhaften Villa in Hamburg, hat sich mit ihrem Singledasein arrangiert und mag ihren Job als Restaurantleiterin im La Lune. Doch dann ist irgendwie der Wurm drin und es bröckelt an allen Ecken. Das Restaurant soll geschlossen werden und der WG droht die Auflösung. Außerdem will ihre Mutter nach Jahrzehnten des Verzichts und der Aufopferung für Mann und Unternehmen jetzt endlich mal ihren Sehnsüchten folgen und eine längere Reise antreten. Steht die Ehe ihrer Eltern damit auf dem Spiel? Verliert Leonie ihre Wurzeln und den sicheren Hafen in der Pension ihrer Eltern im Alten Land? Ziemliche viele Baustellen, den Leonie sich nach und nach stellen muss. Dazu kommen dann auch noch Gefühle für zwei ganz unterschiedliche Männer…
Alle Probleme lösen sich nach und nach in Luft auf und am Ende sind natürlich alle happy. Das war vorauszusehen, stört mich aber nicht. Es ist sicher keine tiefgründige Weltliteratur, aber dieser schöne Frauenroman war im Moment genau das richtige für mich. Er macht Lust auf das Alte Land, Apfelkuchen, laue Sommernächte und eine kleine Romanze.

Bewertung vom 19.04.2015
Blumentochter (Restexemplar)
Mata, Vanessa da

Blumentochter (Restexemplar)


sehr gut

Giza lebt mit ihren beiden Tanten Florinda und Margarida, beide kaum älter als sie, und einer Hausangestellten in einen Kleinstadt im tropischen Herzen Brasiliens. Den Lebensunterhalt verdienen sie sich mit dem Verkauf von Blumen aus dem traumhaften Garten und werden so oft Zeugen der geheimen Liebschaften und Sehnsüchte der Nachbarn und Freunde. Doch der äußere Schein muss natürlich gewahrt werden und niemand will sich in Verruf, oder Schande über die Familie bringen. Doch als aus der kindlichen Giza langsam eine junge Frau wird, merkt sie wieviel mehr das Leben außerhalb der Stadt mit den düsteren Geheimnissen für sie bereithält. Beflügelt von der Sehnsucht der ersten Liebe beginnt sie sich gegen die Tanten aufzulehnen und will mehr über ihre eigene Herkunft erfahren.
Das Buch war mal etwas wirklich anderes für mich: Exotisch und farbenfroh aber auch mystisch und unwirklich, die Grenze zwischen Realität und Traum ist fließend und kaum zu unterschieden. Großen Anteil hat auch die bildhafte Sprache der Autorin, die mich in ihren Bann gezogen hat. Ich hatte etwas anderes erwartet, aber bin doch zufrieden mit dem was ich hier lesen durfte.

Bewertung vom 04.04.2015
Die Königin der Orchard Street (Restexemplar)
Gilman, Susan J.

Die Königin der Orchard Street (Restexemplar)


sehr gut

Amerika, das Land in dem Milch und Honig fließen und aus jedem Einwandere ein reicher Mann wird. So haben sich das viele Menschen am Anfangs des 19 Jh. vorgestellt und die Fahrt über den großen Teich gewagt. Doch vor Ort ist dann doch alles anders und Hunger, Elend und Gewalt sind an der Tagesordnung. So musste es auch Familie Treynovsky mit der jüngsten Tochter Malka erfahren. Der Vater verlässt die Familie ohne ein Wort, die Mutter wird wahnsinnig über ihr Schicksal und Malka wird nach einem Unfall zum Krüppel mit aussichtsloser Zukunft. Doch Mr Dinello, dessen Pferd Malka die Hüfte und das Bein zertrümmert hat, nimmt sie aus Mitleid und Schuldgefühl in seine italienische Familie auf. Nach und nach findet Malka dort ihren Platz und wird schließlich zu Lilian Dunkel, der Eiskönigin von Amerika. Ihre Lebensgeschichte ist aber wahrlich kein Märchen sondern ist von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Mit über 70 Jahren steht sie wegen Steuerhinterziehung und anderen Skandalen vor Gericht und blickt auf ihr Leben zurück. Immer wieder wird so in den Zeitebenen hin und her gesprungen und das Puzzel ihres Lebens vor dem Hintergrund der amerikanischen Geschichte zusammengesetzt.
Es war eine zuweilen anstrengende Lektüre da Lillian so widersprüchliche Gefühle beim Leser hervorruft. Sie ist kein Gutmensch sondern eine Kämpferin und taffe Geschäftsfrau, die für ihre Ziel „über Leichen geht“. Man fragt sich ob die Umstände und ihre Lebensgeschichte sie so hart gemacht haben oder ob sie einfach grundsätzlich skrupellos ist. Mal hat man Mitleid, weil doch immer wieder ihre Verletzlichkeit und das Bedürfnis nach Liebe durchscheint, dann aber ist Lillian auch wieder unglaublich unsympathisch und verhält sich geradezu widerwärtig. Wer sich gerne mit den Hauptfiguren eines Roman identifiziert wird mit Lilian Dunkel und der Lektüre des Romans sicher so seine Probleme haben. Auch ich konnte Lillian nicht ins Herz schließen, aber meinen Respekt bekommt sich auf jeden Fall.

Bewertung vom 04.04.2015
Eine Handvoll Sommerglück
Wanner, Heike

Eine Handvoll Sommerglück


sehr gut

Christine verspürt den dringenden Wunsch nach Ruhe und Frieden. Aber wie soll sie diese zu Hause finden? In dem Haus, in dem ihre beste Freundin Lexi vor ein paar Tage gestorben ist und ihr Mutter Helga und ihre Tochter Jule sich scheinbar pausenlos streiten. Doch Lexi scheint dies schon geahnt zu haben, denn mit der Testamentseröffnung gibt sie Christine auch gleich ein paar Anweisungen und die Empfehlung sich für einige Zeit auf die Berghütte im Schwarzwald zurück zu ziehen. Da es im Job gerade sowieso nicht richtig läuft und Christine durch die Erbschaft finanziell abgesichert ist, lässt sie sich wirklich darauf ein. Immer wieder übermannt sie dabei die Trauer und die Erinnerung an Lexi doch nach und nach kann sie besser damit umgehen und richtet sich auf dem Berghof ein. Doch lange bleibt sie nicht allein. Zuerst taucht ihre Tochter Jule mit dem verschlossenen Nachbars Jungen Jan bei ihr auf, weil sie Christine unbedingt eine Schachtel mit Briefen von Lexi geben will, dann hält es Jans Vater Olli und Mutter Helga auch nicht mehr lange fern. Mit der Ruhe ist es also erstmal vorbei und Christine kann neu erlernte Gelassenheit gleich mal bei verschiedenen Konflikten erproben.
Trotz des traurigen Anlass ist dies ein fröhliches, lebensbejahendes Buch, welches sich schnell und flüssig lesen lässt. Die Protagonisten haben alle so ihre kleinen Macken, die sie aber oft einfach noch sympathischer machen. Das Happy End ist schon etwas vorhersehbar, aber trotzdem ist es ein nettes Buch für einen Nachmittag im Liegestuhl. Manchmal wäre man dabei selbst auch gerade gerne auf der Almhütte.

Bewertung vom 29.03.2015
Das Blut der Rebellin / Geraldines-Roman Bd.2
Qunaj, Sabrina

Das Blut der Rebellin / Geraldines-Roman Bd.2


ausgezeichnet

Wie auch schon der Vorgänger „Die Tochter des letzten Königs“, konnte mich „Das Blut der Rebellin“ auch wieder total begeistern. Die Bücher bauen zwar aufeinander auf, sind in sich aber abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Die Hauptperson ist diesmal Isabell, eine Enkeltochter der berüchtigten Nesta ferch Ryhs aus Band 1. Auch sie trägt sowohl walisisches als auch normannisches Blut in sich und muss ihren Platz zwischen den feindlichen Parteien finden. Um Bündnisse abzusichern will ihr Vater sie mit dem Sheriff von Pembroke verheiraten, der schon kurz nach dem Verlöbnis sein grausames Gesicht zeigt und Isabells wilde Seite nicht duldet. Unbeschwerte Zeit kann sie nur mit ihrem Freund Ralph de Walleys verbringen, der beim Sheriff als Knappe dient. Den Trubel vor der Hochzeit nutzen die walisischen Rebellen zu einem Angriff gegen den verhassten Sheriff und bekommen so Isabell in ihre Hände, die als wertvolle Geisel mitgenommen wird. Doch schon bald fühlt sich Isabell gar nicht mehr als Geisel und sympathisiert immer mehr mit den Rebellen und ihren Zielen. Auf welche Seite soll sie sich stellen?

Man merkt deutlich, dass Sabrina jeden ihrer Charaktere mag und ihnen die Möglichkeit zur Weiterentwicklung bietet. Es gibt nicht nur gut und böse sondern auch ganz viel dazwischen. Der Leser erfährt durch viele Gespräch und Reflektionen der einzelnen Personen auch einiges über die Hinter- und Beweggründe für das Handeln der Hauptfiguren und kann so alles genau mit verfolgen. Der Roman läuft nicht auf ein Hauptereignis hinaus, sondern es gibt immer wieder neue Wendungen und Höhepunkte, so dass die Spannung über die kompletten 680 Seiten aufrecht erhalten wird. So spannend und lehrreich wünscht sich sicher jeder Schüler den Geschichtsunterricht. Durch die genauen Beschreibungen der Landschaft, verbunden mit der Karte und dem Personenverzeichnis wird das Wales den 12 Jh. vor dem inneren Auge gleich wieder lebendig. Das Buch profitiert so ungemein von Sabrina Qunajs umfangreichen Recherchen und ihrer Begeistern für das Thema.

Ich kann das Buch jedem Fan von historischen Romanen, als auch Einsteigern in dieses Genre, ohne Vorbehalte empfehlen!

Bewertung vom 10.03.2015
Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek
Whitehouse, David

Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek


ausgezeichnet

Man darf sich vom Titel nicht in die Irre führen lassen. Es geht nicht vornehmlich um Bücher, auch wenn immer mal wieder Klassiker und bekannte Titel auftauchen, sondern hauptsächlich um eine abenteuerliche, skurrile Reise von 4 ganz unterschiedlichen Menschen. Jeder hat zwar sein Päckchen im Leben zu tragen, aber zusammen sind sie ein tolles Team. Das schwerste Schicksal hat sicher der 12-jährige Bobby Nusku. In der Schule ist er ein Außenseiter, sein alkoholkranker Vater interessiert sich nicht für ihn und auf die Rückkehr der Mutter wartet er seit Jahren vergeblich. Ein bisschen Hoffnung gibt ihm die Freundschaft mit der behinderten Rose und ihrer Mutter Vale. In ihrer Gegenwart fühlt es sich voll akzeptiert und blüht sichtlich auf. Auch Rose und Vale tut die Zeit mit Bobby gut denn durch Rosas Behinderung sind sie recht isoliert und verbringen viel Zeit zu zweit. Als die drei durch Bobbys Vater und die Nachbarschaft immer weiter in Bedrängnis geraten, schnappen sie sich kurzerhand den stillgelegten Bücherbus und machen sich ziellos auf die Reise durch Großbritannien.
Ein bisschen Märchen, ein bisschen Tragödie, ein bisschen Komödie und ein bisschen Roadtrip – die Mischung ist einfach toll gelungen und hat mich oft schmunzelnd, erstaunt, erschüttert und berührt zurück gelassen. Besonders dieser Satz aus dem Buch bringt es auf den Punkt: „Eine Familie muss nicht aus einem Vater, einer Mutter, einem Sohn und einer Tochter bestehen. Familie ist dort, wo es genug Liebe gibt. Und für diese vier war es eben jene ungleiche, außergewöhnliche Gruppe von Menschen…“

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.02.2015
Ein Mann namens Ove
Backman, Fredrik

Ein Mann namens Ove


ausgezeichnet

Ein tolles Buch, das muss ich gleich vorweg sagen. Die Mischung ist einfach gut gelungen.
Ove ist 59 Jahre alt und macht auf den ersten Seiten des Buches gleich mal den Eindruck eines Horrornachbarn. Er ist mürrisch, kontrolliert auf seinen Rundgängen permanent die Nachbarschaft und scheint ein richtiger Spießer zu sein. Doch eigentlich will Ove nur eins – sich in Ruhe umbringen. Nach dem Tod seiner Frau und vorzeitigen Rente hat er alle Lebenslust verloren und will sich lieber mit seiner Sonja im Himmel wiedertreffen. Aber sein Plan lässt sich irgendwie nicht in die Tat umsetzten. Immer wird sein Selbstmord durch Ereignisse in der Nachbarschaft verhindert. Mal sind es die neuen Nachbarn, die gleich mal seinen Briefkasten beim Einparken mit Anhänger beschädigen, mal der Mann vom Amt, der seinen Nachbarn Runeins Altersheimstecken einweisen will und mal die streunende Katze, die irgendwie einen Narren an Ove gefressen hat.
Aber in dem Buch steckt noch viel mehr. Etwa die Geschichte von Oves Lebens und seiner großen, tiefen Liebe zu Sonja. Immer wieder gibt es Kapitel mit Rückschauen und man erfährt langsam warum Ove zu diesem Mensch geworden ist und wie sein Leben verlaufen ist. So kann man seine Art etwas besser nachvollziehen und merkt doch schnell welch ein weicher Kern hinter der harten Fassade steckt.
Ich musste beim Lesen mehrmals laut lachen (Ove und die Katze – einfach köstlich) aber auch ab und zu mal schlucken und inne halten.
Dieses Buch sollte man unbedingt mal gelesen haben.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.