Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: CoccinelleVermeille
Danksagungen: 13 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 31 Bewertungen
Bewertung vom 17.09.2019
Neun Fremde
Moriarty, Liane

Neun Fremde


weniger gut

Das Buch handelt, wie der Name schon sagt, von "Neun Fremde"n, die sich in einem Wellnessressort kennenlernen. Alle wollten Sie sich etwas gönnen und zehn Tage lang Ruhe, Entspannung, ... - eine Auszeit vom Alltag. Natürlich sind die Charaktere sehr unterschiedlich, wodurch ich eine spannende und mitreißende Erzählung erwartete.

Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt. Zu Beginn des Buches hatte ich noch den Elan weiterzulesen und war neugierig auf das Ende, erwartete eine spannende Wendung und weniger der langweiligen Einleitung in die Situation. Mein Warten wurde nicht belohnt und ich empfand die Geschichte eher als zäh.
Generell ist die Geschichte weder realitätsnah, noch genug "fantastisch" als das es in die Fantasy- Richtung gruppiert werden könne.

Schade.

Bewertung vom 24.07.2019
Das Erbe
Sandberg, Ellen

Das Erbe


sehr gut

meine Bewertungen sendet es nie. ? :(
4. Versuch:

Gutes Buch, mitreißend leider erst am Ende - zuvor verwirrend, da häufig zwischen den Charakteren und deren individuellen Geschichten gesprungen wird (es sind teilweise mehrere Bücher in eins gepackt ;))

Bewertung vom 20.05.2019
Ich werde fliegen
Czapnik, Dana

Ich werde fliegen


gut

Als ich den Klappentext des Buches las, war ich zuerst nicht sonderlich neugierig und erwartete eine Jugendbuch- Geschichte wie man sie in unzähligen Büchern nachlesen kann. Einige Seiten später wurde ich jedoch vom Gegenteil überzeugt: Die Geschichte spielt im Leben eines Mädchens, welches sich in Ihrer weiblichen Rolle nicht so wiederfindet, wie es Ihr lieb wäre. Der Konflikt zwischen "dem weiblichen Ich" und der Liebe am Sport - mit Basketball einem eher männlichen Sport - wird thematisiert. Der Hauptcharakter Lucy hat es nicht leicht im Leben und doch erwartet Sie nicht viel. Vielmehr geht es ihr um die normalsten Dinge im Leben einer 17-jährigen: Hobbys, Freunde, Anerkennung, Liebe (?).

Nachdem ich die ersten Kapitel eher zäh las, wurde ich später von dem Buch gefesselt. Ich persönlich war sehr angetan davon, dass die Geschichte nicht so vorausschauend war, wie ich es aus anderen Werken gewohnt war. Nichts desto trotz muss ich einige eher "langweilige" Phasen als störend bemängeln. Die ausgeschmückten Passagen über Basketballspiele, ... erschienen mir teilweise zu lang und überlas einige Etappen. Schade.

Alles in Allem jedoch ein gutes Buch.

Bewertung vom 26.03.2019
Die Schokoladenvilla / Schokoladen-Saga Bd.1
Nikolai, Maria

Die Schokoladenvilla / Schokoladen-Saga Bd.1


gut

Die Geschichte über eine Frau, ihre Familie, ihren Job und konfuse Verhältnisse - wahnsinnig schön ! Vom Schreibstil war ich sehr angetan und habe gut die Hälfte des Buches förmlich eingesogen. Die Handlung spielt in einem Zeitalter, in dem der gesellschaftliche Stand, Geld, Macht, Ansehen, ... eine große Rolle spielt. Dies birgt regelmäßig viele Konflikte, die das Buch sehr spannend mach(t)en.

Gut in der Mitte des Buches wurde mir die Geschichte allerdings zu "durchschaubar" und langatmig. Durch das Lesen des Epiloges wurden meine Ahnungen bestätigt.

Rundum: Gute Idee und Grundlage, leider nicht 100 Prozent gute Umsetzung.

Bewertung vom 01.01.2019
Mein Ein und Alles
Tallent, Gabriel

Mein Ein und Alles


schlecht

Ich habe wirklich versucht "dem Buch eine Chance" zu geben, musste mich jedoch sehr dazu zwingen es nicht einfach wegzulegen. Leider bin ich vom Schreibstil, der Ausdrucksform und auch dem Inhalt enttäuscht.

Ich las die Inhaltsangabe und freute mich die Geschichte eines Mädchens zu lesen, das es im Leben nicht einfach hat(te), Gewalt erfuhr und eine seltsame Beziehung zu Ihrem Vater führt.
Die Wortwahl, Gewaltbeschreibung, ... erscheint mir eindeutig zu stark. Schlussendlich wollte ich mich der "Darstellung" nicht mehr widmen und legte das Buch weg.

Sehr schade um die eigentlich spannende Thematik...

Bewertung vom 09.10.2018
Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit / Lügenwahrheit Bd.1
Snow, Rose

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit / Lügenwahrheit Bd.1


ausgezeichnet

Das Buch ist der absolute Wahnsinn!

Zu Beginn habe ich mich etwas geärgert, da die Geschichte wie ein normaler Roman - kein Fantasy - beginnt. Dies wandelte sich schnell in "Ärger über die falsche Genre, doch gleichzeitiger Begeisterung über den Inhalt und die Spannung".
Rose Snow hat es in Ihrem Buch geschafft den Leser zu fesseln und meine Prioritäten zu verlagern - statt der Filme am Abend, schnappte ich mir das Buch und las ....
Spannend, humorvoll und mitreißend erzählt Rose Snow von einem Mädchen, das sich zwischen Wirklichkeit und "Traumwelt" befindet und nicht weiß was Sie glauben soll. Beginnend mit den Problemen, die ein "Umzug" in eine neue Stadt, fremde Menschen und eine neue Schule, ... mit sich bringt, steigert sich die Spannungskurve kontinuierlich. Zusammen mit den Gefühlen zu zwei Männern, wird das Buch ein Meisterwerk.

Ich war lang nicht mehr so begeistert und "Lesegierig" - Schreibstil, Verständlichkeit, Inhalt, ... - alles in allem : 5 Sterne! :)

Bewertung vom 19.08.2018
Das Mädchen, das in der Metro las
Féret-Fleury, Christine

Das Mädchen, das in der Metro las


sehr gut

Als ich den Titel und Klappentext des Buches las, war ich sehr skeptisch. Es erschien mir inhaltlich nicht wirklich spannend - fast schon langweilig / rein von der Geschichte her.
Nach 1-2 Kapiteln jedoch fiel es mir nicht sonderlich schwer immer und immer weiter zu lesen. Ich wollte wissen was die Autorin aus der - mir so flach erschienenen - Geschichte macht und wie Sie "Inhalt in das Buch bringt".

Die Schreibart und den -stil empfand ich als sehr positiv. Bei vielen Büchern enttäuscht mich die Ausdrucksweise, Verständlichkeit, ... - Christine Feret- Fleury jedoch hat genau meinen Geschmack getroffen.
So wurde schlussendlich das gesamte Werk toll. Die Geschichte ließ sich toll lesen, wurde schön und fesselte mich.

Eine tolle Abwechslung zu stressigen Arbeitstagen oder heißen Sommerabenden.

Bewertung vom 03.05.2018
Strafe
Schirach, Ferdinand von

Strafe


schlecht

Kurz gesagt: Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich denke es wäre nicht fair viele Gründe aufzuzählen o.ä., denn es liegt an meinem ganz persönlichen Empfinden für einen guten Schreibstil. Schon die ersten Seiten schmälerten meine Lust weiterzulesen - kurze Sätze, alles sehr abgehackt, ...

Wer darüber nachdenkt sich das Buch zu kaufen, sollte auf jeden Fall einige Seiten hineinlesen. Wenn es dann gefällt, wird es den Kauf wert sein!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 02.01.2018
Kleine große Schritte
Picoult, Jodi

Kleine große Schritte


sehr gut

Allem voran: Jodi Piccoult ist bereits seit langem eine meiner liebsten Schriftstellerinnen! - und bleibt es weiterhin.

Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren, thematisiert Sie in jedem Buch ein neues, tiefgreifendes Problem von einzelnen Personen oder Personengruppen, die allerdings auf jeden von uns zutreffen könn(t)en. So wird auch das Buch " Kleine große Schritte" zu einem Werk, dass sehr zum nachdenken anregt.

Währenddessen ich zu Beginn dachte, dass es primär die " Leidensgeschichte" einer Mutter beschreibt, die ihr neu geborenes Kind verliert, handelt es vom Rassismus und Un-/ Gerechtigkeit. So oft saß ich vor dem Bucuh und dachte nur "Im Ernst? Das ist nicht fair- sowas gibt's doch nicht!", doch ja: So etwas mag es geben, auch wenn man doch immer an das Gute und Gerechte im Leben ausgehen möchte.

Jodi Piccoult schreibt auf eine Art und Weise, die einen an das Buch fesselt.
Da ich meine bisherigen Bücher jedoch in englischer Sprache las, kann ich hier nicht die vollen Sterne geben. Leider war mir das Buch an vielen Stellen zu langgezogen und obwohl ich wissen wollte wie es ausgeht/ sich entwickelt, legte ich das Buch dann doch oft zur Seite. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung oder dem Buch an sich liegt, weiß ich nicht - aber in der Originalsprache gefielen mir die vorherigen Bücher besser.

Bewertung vom 07.10.2017
Fangirl
Rowell, Rainbow

Fangirl


weniger gut

Bei dem Buch "Fangirl" von R.Rowell handelt es sich grundsätzlich um eine sehr schöne Geschichte. Es werden viele "Probleme" eines Mädchens angesprochen, welches quasi auf der Suche nach "Ihrem eigenen Ich" ist. Die Themen reichen von Schule, Jungs, Familie bis hin zu Zukunftsfragen.
Nichts desto Trotz muss ich dem Buch eine weniger gute Bewertung geben. Mich störte v.a. die Langatmigkeit. Beim Lesen wurde bei mir nicht der Wunsch ausgelöst immer und immer weiter zu lesen und es fiel mir leicht das Buch zur Seite zu legen. Obwohl es mich neugierig machte, für wen (welchen Jungen) Cath sich schlussendlich entscheiden würde oder wie es weitergeht mit der Geschichte und Cath's Leben, reichte diese Neugier nicht zum weiterlesen aus.
Vom Schreibstil ist das Buch gut.