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Insgesamt 4 Bewertungen
Bewertung vom 12.05.2008
Würstelmassaker
Emme, Pierre

Würstelmassaker


ausgezeichnet

Wenn Sie das Würstelmassaker gelesen haben und in Wien als Tourist umhergehen, dann werden Sie sich sicherlich kaum zurückhalten können und an einem der vielen Würstel-Stände zu fragen, wie es damals war, als Palinski den Mord aufklären wollte. Sie werden hungrig werden auf die Burenwurst und hungrig auf den nächsten Roman von Pierre Emme.
bicidi aus Leipzig

Bewertung vom 12.05.2008
Pastetenlust
Emme, Pierre

Pastetenlust


ausgezeichnet

Wer Wien noch nicht kennt, lernt es dank Emmes Kriminalromanen auf sehr spannungsreiche und dennoch nicht abschreckende Art kennen. Man möchte fast wie bei Dan Browns Sakrileg durch die Stadt gehen, um die einzelnen Tatorte selber in Augenschein nehmen zu können. Mit Pastetenlust wird dem Leser neben kriminalistischen Denken auch noch Lust auf das Süße Wien mit seinen Café-Häusern gemacht; die Romane sind schon fast als eine Gebrauchsanweisung für Wien heute zu nehemn.
bicidi aus Leipzig

Bewertung vom 12.05.2008
Ballsaison
Emme, Pierre

Ballsaison


ausgezeichnet

In fast schon gewohnter Weise versteht es Pierre Emme Witz und Spannung in einem zu kombinieren, so dass man bis zum Schluss gespannt sein darf, wie der Mörder doch noch überführt werden kann. Hilfreich beim Lesen ist es jedoch, wenn man die Chronologie der Entstehungsgeschichte von Emmes Kriminalromanen einhält, da sich manchmal aus den jeweils aktuellen Romanen Bezüge zu bereits erschienen ergeben. Zum Ausprobieren eignen sich übrigens die jeweils am Ende des Romans angegebenen Rezepte. Somit ein literarischer und kulinarischer Genuss, fast möchte man sagen: eben echt Wienerisch.
bicidi aus Leipzig

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.02.2008
Ein sturer Hund / Cheng Bd.2
Steinfest, Heinrich

Ein sturer Hund / Cheng Bd.2


schlecht

Es ist schon erstaunlich, welche Bücher mittlerweile mit Preisen versehen werden. Es dauert bei dem vorliegenden Buch etwa 60 nicht gerade sehr interessante und für die spätere Handlung völlig irrelevante Seiten, bis der erste Mord passiert. Weiter 40 Seiten verstreichen, ehe der Titelheld, der Detektiv Cheng erstmals auftaucht. Somit sind fast ein Drittel der zur Verfügung stehenden Seiten verplempert und der Spass auf die restlichen gut 200 Seiten ist mehr als verloren gegangen. Daran ändert auch nichts, dass weitere Morde passieren, die in sich nicht geradekriminalistisch logisch erscheinen. Wer bei dem Titel stur ist, bleibt die große Frage, denn die Beschreibung von Chengs Hund trifft auf diesen sicherlich nicht zu. In der Schule wäre ein solcher Aufsatz schlicht als themenverfehlt benotet worden. Wer auch immer den Krimi bewertet hat, sollte ohen weiteres auch mal sich an die schulischen Bewertungsmaßstäbe halten. Schade für die aufgewendete Zeit! Ein weiterer Roman oder Krimi von Herrn Steinfest werde ich mir sicherlich nicht ins Bücherregal stellen.
Dabei gibt es zur Zeit hervorragende deutschsprachige Krimiautoren, denen es gelingt, Spannung mit Witz und Charakteristiken auf Personen und Landstriche herzustellen, die einen schon auf den nächsten Fall fiebern lassen (z.B. Erntedank, Milchgeld, Seegrund mit Kommissar Kluftinger).
Bicidi

5 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.