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girasol

Bewertungen

Insgesamt 126 Bewertungen
Bewertung vom 31.12.2025
Müller, Caro

Rewrite My Rules Emotionaler Liebesroman New Adult Romance über Angst vor Gefühlen und Mut zum Neuanfang


sehr gut

Ganz nett, aber doch recht vorhersehbar

Das Cover hat mich sofort interessiert, passt für mich auch sehr gut zum Buch. Und auch der Klappentext las sich nicht schlecht.

Casey wurde von ihrem Freund betrogen und beschließt, alles hinter sich zu lassen und in San Diego, wo ihre Cousine wohnt, neu anzufangen. Jacob ist überzeugter Single und hat für sich Regeln aufgestellt, weil er Angst hat was passiert, wenn er jemanden zu nahe an sich heranlässt.

Casey und er schließen den Pakt, dass er ihr zeigt wie man als Single an Dates kommt, und sie will ihm dafür beweisen, dass Männer und Frauen auch einfach nur befreundet sein kann. Nur ihre Herzen und Gefühle kommen ihnen in die Quere...

Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere fand ich auch gut ausgearbeitet, allerdings wirkten sie teilweise etwas gefühllos auf mich. Leider war es so ab ca der Mitte doch sehr vorhersehbar, in welche Richtung sich alles entwickeln wird. Insgesamt etwas arg klischeehaft an vielen Stellen, aber alles in allem habe ich mich beim Lesen unterhalten gefühlt. Für mich kein Highlight, aber nette Unterhaltung für zwischendurch für alle, die gerne Love Stories mit Happy End lesen.

Bewertung vom 31.12.2025
Bjergfeldt, Annette

Mr. Saitos reisendes Kino


ausgezeichnet

Positiv überraschend

Das Cover fand ich interessant und vor allem auch durch die Farbe auffällig. Der Klappentext hatte mich dann auch neugierig gemacht und nach der Leseprobe war ich gespannt darauf, wie sich alles entwickeln wird und was Mr. Saito auf sich hat.

Carmelita, fast nur Lita genannt, lebt mir ihrer Mutter Fabiola, die leidenschaftlich Schuhe und Tango liebt, auf einer kleinen Insel vor der Küste Neufundlands, wo Lita sich mit Ooana, der gehörlosen Tochter ihrer Gastgeber, anfreundet.

Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, mit dabei zu sein, auf Upper Puffin oder in Argentinien. Anfangs hatte ich befürchtet, dass die Story ins Kitschige gehen könnte, bin jedoch sehr positiv überrascht worden. Ein wunderbarer, ruhiger Roman, ich hatte etwas gebraucht bis ich richtig „drin“ war, aber umso schöner war es beim Lesen, wie sich alles nach und nach entwickelt hat und ich war etwas enttäuscht, als ich am Ende angekommen bin. Der Schreibstil liest sich wunderbar und hebt sich von der Masse meiner Meinung nach auf sehr positive Art ab.

Bewertung vom 31.12.2025
Haubs, Theresa

Cozy baking time


weniger gut

Nicht meins

Ich bin eher Typ Ab-und-zu-Mal-Bäckerin, und bisher habe ich mich eigentlich eher hauptsächlich an im Familien- bzw. Freundeskreis weitergegebenen Rezepten und an klassischen Backbüchern orientiert. Da ich aber dieses Buch im Bekanntenkreis ausleihen konnte, war ich dann doch mal neugierig, ob ein modernes Backbuch neue Ideen mit sich bringt die für mich interessant sind, vor allem da es ja auch richtig gehyped wurde.

Tja, also mein Fall ist es nicht. Die Fotos sehen zwar gut aus und machen Lust aufs backen, aber mit dem Schreibstil und den Anweisungen bei den Rezepten bin ich absolut nicht warm geworden, das war mir zu denglisch und zu sehr auf eine komplett andere Zielgruppe ausgerichtet.

Vermutlich für Hobby-Bäckerinnen Anfang 20 ganz nett, aber frau muss sich vom Sprachstil auch angeprochen fühlen, mich hat es eher abgeschreckt.

Bewertung vom 31.12.2025
Lucas, Rachael

Weihnachten in Applemore


ausgezeichnet

Winter in Applemore

Die Influencerin Ivy will ihren Verloben Bein in dem Hotel heiraten, das ihre Großeltern geliebt haben - und zwar ein Weihnachten. Mit ihrem Wunsch stellt sie das Hotel von Harry auf den Kopf, der eigentlich über Winter schließen wollte, damit er umbauen kann. Seine beste Freundin Polly Fraser hilft ihm, damit sie ein unvergessliches Fest auf die Beine stellen können. Doch dann kommt plötzlich alles anders..

Schon die vorherigen Bände der Applemore-Reihe habe ich sehr gerne gelesen, der Schreibstil liest sich meiner Meinung nach sehr angenehm. Es war schön, quasi wieder mit zurück nach Applemore zu kommen. Ich finde aber, man kann den Band auch ohne Kenntnis der Vorgänger-Bände lesen, da alle in sich abgeschlossen sind.

Ein netter Roman, ideal um bei dem grauen Wetter zum eingekuschelt unter eine Decke gemütlich auf dem Sofa schmökern.

Bewertung vom 31.12.2025
Henssler, Steffen

Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends


gut

Teilweise ganz interessante Rezepte

Vom Inhaltsverzeichnis her hatten mich ein paar Rezepte angesprochen, und da ich mir das Buch im Bekanntenkreis ausleihen konnte, habe ich mich dann mal genauer durchgeschmökert und probiert.

Es waren einige Rezepte drin, die mir persönlich zu lange dauern (wenn etwas am Vortag vorbereitet werden muss, hat es für mich nicht so 100% mit schneller Küche zu tun), und teilweise waren auch Dinge im Rezept angegeben, die ich nicht so mag.

Vom Aufbau her finde ich es gut und übersichtlich gestaltet, die Rezepte sind auch gut erklärt und die Fotos machen direkt Hunger auf manche der Gerichte. Für Koch-Fans bestimmt interessanter als für mich Gelegenheits-Kocher, dafür waren mir in dem doch recht teuren Buch zu wenige für mich wirklich interessante Rezepte zum nachkochen dabei. Es gibt aber bestimmt auch schlechtere Kochbücher.

Bewertung vom 27.10.2025
Dabos, Christelle

Die Spur der Vertrauten


gut

Hatte mir mehr versprochen

In der Welt, in der Claire und Goliath leben, steht das „Wir“ über allem. Jeder hat einen Instinkt, mit dem er dem Gemeinwohl dienen soll. Gegen seinen Instinkt zu handeln ist nicht möglich.

Als Claire bemerkt, dass ein Schüler von ihrer Schule verschwindet, stellt sie zusammen mit Goliath Nachforschunen an und entdeckt ein gut gehütetes Geheimnis...

Nachdem ich „Die Spiegelreisende“ sehr gerne gelesen habe, war ich natürlich neugierig auf das neue Buch der Autorin. Anfangs las es sich sehr gut, aber dann wurde es mir irgendwie zu verworren und unlogisch mittendrin, stellenweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass es sich etwas arg zieht. Insgesamt zwar nicht schlecht, wenn ich die vorherigen Bücher der Autorin nicht kennen würde, hätte ich es vermutlich deutlich besser gefunden als so, vielleicht hatte ich durch die Spiegelreisende-Reihe zu hohe Erwartungen an diesen Einzelband.

Bewertung vom 22.09.2025
Kurisu, Hiyoko

Der Laden in der Mondlichtgasse


sehr gut

Ganz nett

Die Mondlichtgasse ist immer nur zwischen Vollmond und Neumond geöffnet, und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist, können sie betreten.

Das Cover und der Klappentext hatten mich neugierig gemacht, und ich hatte mich auf einen netten Roman mit einer Prise Magie gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht so ganz erfüllt.

Die einzelnen Geschichten wirkten mir teilweise etwas zu vorhersehbar, und die Protagonisten alle irgendwie etwas naiv. Magische Süßigkeiten essen und alle Problem/Selbstzweifel, die man hat, verschwinden einfach? Irgendwie war mir das zu platt und vorhersehbar.

Wenn man aber nicht alle Geschichten hintereinander, sondern mit etwas Abstand zwischen den einzelnen liest, sind sie durchaus nett zu lesen. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm.

Kein Must-Read, aber durchaus ganz schön zum lesen.

Bewertung vom 10.08.2025
Georg, Miriam

Die Verlorene (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Bewegende Familiengeschichte

Lauras Großmutter Änne hat oft von ihrer Kindheit in Schlesien erzählt, allerdings nie von den Menschen von damals oder ihrer Familie. Sie wollte nicht über damals und die Zeiten auf dem Gutshof sprechen, hat nur von der Landschaft und den Tieren erzält.

Als Änne nach einem Sturz plötzlich stirbt, wird Laura klar, dass sie eigentlich kaum etwas über die Geschichte ihrer Großmutter weiß und auch nie so richtig nachgefragt hatte, und es jetzt dafür zu spät ist. Ausgelöst durch ein Bild, dass ihre Großmutter kurz vor ihrem Tod zugeschickt bekommen hat, reist sie nach Polen, um herauszufinden, wo der Gutshof, auf dem ihre Großmutter aufgewachsen ist, liegt und ob evtl jemand dort noch lebt und sie so doch noch etwas über die Vergangenheit Ännes erfahren kann.

Erzählt wird in zwei Zeitebenen, einmal der Gegenwart, ausgehend von Laura und ihrer Mutter Ellen. Einmal in der Vergangenheit, der Kriegszeit in Schlesien, Änne.

Mich hat der Roman nach dem Lesen eine Weile nicht losgelassen, die Geschichte und die Art wie sie geschrieben ist hat mich beeindruckt.

Bewertung vom 10.08.2025
Konishi, Masateru

Die Bibliothek meines Großvaters


sehr gut

Etwas anderes als erwartet

Der Titel und das Cover hatten mich hier angesprochen gehabt, und ich war neugierig, wie die Geschichte sich entwickelt.

Kaedes Großvater leidet an Lewy-Körper-Demenz, einer Demenzform, die mit Halluzinationen einhergeht. Ich muss gestehen, ich hatte davor noch nie etwas davon gehört.

Kaede hängt sehr an ihrem Großvater, und so hofft sie immer, dass er bei ihren Besuchen einen guten Tag hat, denn an solchen ist er eigentlich geistig noch komplett fit. Mir hat gut gefallen, wie das Verhältnis zwischen Kaede und ihrem Großvater sichtbar wurde, viele andere Figuren sind mir allerdings zu blass geblieben.

In den Schreibstil musste ich mich erst etwas einfinden, und auch dass es gefühlt mehrere Geschichten in einer waren, fand ich etwas verwirrend. Für mich was das weder ein Familienroman noch ein Krimi, sondern irgendwas dazwischen, was mich mit etwas gemischten Gefühlen zurücklässt.

Was ich beim Lesen ganz nett fand, waren die Anspielungen auf klassische Krimiautoren. Ich glaube eher nicht, dass ich die beiden anderen Bände der Trilogie lesen werde.

Bewertung vom 10.08.2025
Goscinny, René;Uderzo, Albert;d'Andréa, Lison

Idefix und die Unbeugsamen 08


ausgezeichnet

Spaß für große und kleine Idefix-Fans

Schon als Kind habe ich die Asterix-Comics sehr gerne gelesen, und da hat sich auch mit den Jahren nichts dran geändert. Da ich Idefix schon immer sehr witzig fand, musste ich natürlich auch in diese Reihe reinlesen und bin seit Band 1 begeistert. Es sind eigentlich immer 3 Geschichten, kürzere Abenteuer, die Idefix und seine Freunde gemeinsam erleben. Wortwitz kommt auch nicht zu kurz, klar, die Hauptzielgruppe eher junge Leser sind, nicht ganz wie bei Asterix, aber trotzdem ganz lustig. Gut gefallen hat mir auch, dass mit der Schriftart ein deutlicher Bezug zu den klassischen Asterix geblieben ist.

Meine knapp 11jährigen Nichten waren auch begeistert, ihnen gefiel Turbine, Idefix Freundin, und die Katze Sardine am besten (über den Namen haben sie sich schon fast kringlig gelacht), und sie meinten, es wird hoffentlich noch viele Bände geben (die sie dann gerne auch haben möchten).