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Benutzername: Simone
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Danksagungen: 9 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 7 Bewertungen
Bewertung vom 25.11.2013
Beste Freundinnen / Das verdrehte Leben der Amélie Bd.1
Desjardins, India

Beste Freundinnen / Das verdrehte Leben der Amélie Bd.1


ausgezeichnet

Am Anfang war ich etwas skeptisch, als ich das Cover gesehen habe. Im ersten Moment habe ich mich doch tatsaechlich zu alt gefuehlt, als ich das das verspielt-bunte Cover sah, mit dem jungen Maedchen an der Seite. Mir hat sich die Frage gestellt: Kann ich an diesem Buch Spass haben, wenn ich doch nun wirklich nicht zur Zielgruppe gehoere? Die Antwort ist einfach:
JA! Kann ich! Am Anfang war ich ein wenig verwirrt, durch die Zeitspruenge, aber das legte sich sehr schnell. Ich erzaehle auch gerne warum es sich auch fuer aeltere lohnt, dieses Buch zu lesen.

Amélie und Kat sind die allerbesten Freundinnen der Welt… Oder doch nicht? Denn seitdem Amélie aus versehen ein streng gehuetetes Geheimnis von Kat ausgeplaudert hat, ist Kat sauer und redet kein Wort mehr mit ihr. Und das ausgerechnet jetzt, wo sich ihre Mutter in den Schuldirektor verknallt hat und Amélie die Theroie aufgestellt hat, ihr Vater sei nicht gestorben, sondern ein Ausserirdischer, der auf seinen

Heimatplaneten zurueckgerufen wurde… Wem soll sie das jetzt alles erzaehlen? Als dann auch noch so ein suesser Typ auftaucht, in den sie natuerlich ueberhaupt nicht verliebt ist, stapft sie von einem Fettnaepfchen ins naechste und das Chaos scheint perfekt…

Amélies Art ist einfach erfrischend, sie ist frech, sie ist witzig und sie ist sehr schlagfertig. Solange nicht der suesse Nicolas irgendwo auftaucht. Es macht Spass, ihr in den kleinen Situationen zu folgen, die wir alle als Teenager wohl schon hinter uns haben: Stress mit der besten Freundin, Auseinandersetzungen mit der Mutter, die erste Liebe… Man kann sie einfach nur ins Herz schliessen.

Grosses Lob erstmal an die Person, die die Idee mit dem Gummiband hatte! Ich hab das bisher noch nie bei einem Buch gesehen und bin wahnsinnig begeistert davon. In den Pinkel- und Ess-Pausen war das Band sehr hilfreich Ich mag die Idee sehr, wie dieses Buch aufgebaut ist. Im Buch dreht es sich um die Zeit zwischen September und Dezember. Aufgebaut ist es wie eine Art Tagebuch und fuer jeden Monat gibt es eine Art “Kritzelseite”, dort bekommt man, wenn man genau hinsieht, schon einen kleinen Einblick in das, was einen im naechsten Abschnitt erwartet. Das ganze Buch ueber ist ein einer sehr witzigen und lockeren Art geschrieben, so dass es einfach Spass machen muss, es zu lesen. Aber natuerlich gibt es auch ernste und ueberraschende Momente. Ich mag es als perfektes Buch fuer das Alter bezeichnen, bei dem man auch nicht vor den ernsten Themen des Lebens verschont wird. Ganz besonders schoen fand ich aber den Brief, den Amélie von ihrer Mutter bekommen hat ….

Mein Fazit: Egal welches Alter, wer gern schmunzelnd in die eigene Teenager-Zeit zurueckversetzt werden will oder seinen kleinen Teens eine Freude machen moechte sollte dieses Buch unbedingt lesen, kaufen, geniessen, verschlingen und lieben!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.11.2013
Die grüne Bluse meiner Schwester
Kristný, Gerður

Die grüne Bluse meiner Schwester


gut

Das Buch selbst schien in der Leseprobe sehr interessant zu wirken. Ich habe mit islaendischen Buechern bisher noch keine Erfahrung gemacht und das Lesen der verschiedenen unbekannten Worten war eine Herausforderung. Ich wusste nicht ob Google mir da eine grosse Hilfe gewesen waere, also habe ich vorerst ganz drauf verzichtet. Es war auch interessant zu sehen, wie ich diese Worte lesen wuerde, wie ich fremde Buchstaben deute und was am Ende dabei rauskam.

Ich moechte nicht behaupten, dass das Buch langweilig ist. Aber spannend war es in meinen Augen auch nicht. Zwar waren einige Dinge, die nach und nach ans Licht kamen, sehr interessant und meiner Meinung nach auch nicht unbedingt vorhersehbar aber das allein reicht mir nicht.

Das Buch weiter empfehlen wuerde ich nur an Leser, die sich mit dem islaendischen beschaeftigen oder zumindest etwas auskennen, denn die Worte dadrin sorgen schnell fuer Verwirrung, koennten teilweise sogar abschreckend wirken. Genauso wie an Leser, die kein bestimmtes Genre bevorzugen und sich auch gern mal in andere Literaturecken einlesen wollen.