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Benutzername: Natalie
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Bewertungen

Insgesamt 5 Bewertungen
Bewertung vom 06.06.2019
Kunstgeschichte als Brotbelag

Kunstgeschichte als Brotbelag


weniger gut

Heute habe ich das Buch erhalten und es mir dann auch gleich angeguckt.
Es ist recht klein (Beide meine Handflächen nebeneinander gelegt ergeben ungefähr die Größe des Buches - L+B).
Es ist ein Hardcover, was ich ganz gerne mag. Das Cover ist recht schlicht und legt den Fokus auf das Wesentliche.

Die Leseprobe hatte im Grunde den kompletten Text angezeigt, den dieses Buch vorweist. Mehr erfährt man leider nicht. Es ist praktisch ein Bilderbuch, was sowohl das Gemälde und dann eben die Nachstellung mit Hilfe von Brot und Belägen zeigt. Am Seitenrand gibt es jeweilige (einzeilig und klein) Infos zum Gemälde oder den verwendeten Zutaten, aber das war´s dann auch schon.

Einige der Nachstellungen finde ich ganz gut gelungen, andere sind dann eher...Naja.

Im Großen und Ganzen habe ich aber sehr viel mehr erwartet von dem Buch. Ich hatte gehofft eventuell Anleitungen und mehr Infos zu den Nachstellungen zu erhalten. Vielleicht auch ein wenig mehr Geschichte- sei es vom Brot selber oder den Gemälden. Brot ist ja auch nicht gleich Brot. Je nach Land gibt es unterschiedliche Vorlieben und Gründe, wann und weshalb dieses oder jenes Brot gegessen wird oder wurde. Das hätte man mit einbauen können. Tipps wären auch gut gewesen (Muss man bei der Zubereitung etwas beachten? Muss der Belag frisch aus dem Kühlschrank kommen oder muss er Zimmertemperatur haben? Wird Wurst püriert? etc.). Klar würde ich einen Weg finden die Gemälde selber "nachzubauen", aber ich bin ja selber Designerin und ein kreativer Denker und Macher. Aber dennoch sollte ein Buch auch etwas mehr bieten, als Bilder. Ganz ehrlich-Da hätte ich auch in eine Gemäldegalerie gehen können. Und eben jene Leute, die nicht so ein Kreativitäts-Gen haben, sich aber gerne selber an kunstvolles Brot versuchen wollen würden und auf eine Anleitung hofften- Tja. Die stehen jetzt blöd da.

Das Buch hatte das Potential zu mehr. Es wurde nicht ausgeschöpft. Großartig inspirieren tut es mich jetzt auch nicht. Sehr schade.

Wer Bilderbücher mag, wird es sicher mögen. Alle anderen sollten sich das Buch im Handel zuerst angucken und erst dann entscheiden, ob sich ein Kauf lohnt.

Danke an Vorablesen, dass ich das Exemplar vorab "lesen" durfte.

Bewertung vom 04.09.2018
Mr Vernons Zauberladen / Die Magischen Sechs Bd.1
Harris, Neil P.

Mr Vernons Zauberladen / Die Magischen Sechs Bd.1


sehr gut

4,25-4,5 Sterne

Ein Kinderbuch, das auch Erwachsenen Spaß macht :D

Buch:
Ich bin wirklich verliebt in die Aufmachung des Buches. Nicht nur ist das Cover (Front- und Rückseite) bezaubernd und schön, sondern auch die Illustrationen, die sich innerhalb des Buches immer wieder blicken lassen.

Das Buch ist natürlich in Kapitel unterteilt, aber während die meisten Bücher sich auf das Erzählen der Geschichte konzentrieren, wurde hier immer wieder mal eine Aufgabe, ein Rätsel oder ein Trick zwischendurch eingebracht, das zum Mitmachen einlädt.

Grundsätzlich ist das Buch in der Erzählperspektive geschrieben, was ich persönlich sehr angenehm empfand. Man wird aber auch in entsprechenden Kapiteln/ Abschnitten persönlich angesprochen und bekommt dadurch das Gefühl Teil dieser Geschichte zu sein.

Wer der Erzähler ist? Das bleibt offen.

Hauptprotagonist ist der kleine Carter. Mit Verlauf der Geschichte kommen noch einige Nebencharaktere dazu, die ebenfalls eine wichtige Rolle einnehmen.

Fazit:
Ich fand das Buch toll und kann es nur empfehlen.

Die Charaktere sind sehr sympathisch und liebenswert. Ich mag, dass sie auch so unterschiedlich waren und auch "Randgruppen" eine wichtige Rolle erhalten haben.

Auch, wenn die Story nicht so ganz originell ist und ich irgendwie an -Die 3 Fragezeichen- oder -TKKG- erinnert wurde, so finde ich sie dennoch gut und kann mir gut vorstellen, dass gerade Kindern dieses Abenteuer und die zukünftigen, gefallen wird/werden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das ein oder andere Kind auch gerne so ein Abenteuer erleben und Teil dieser kleinen "magischen" Gruppe wäre. Als Kind, hätte mir das jedenfalls gefallen. Demnach gibt es dennoch ein +Punkt :)

Wie bereits oben erwähnt, hat mir der Schreibstil gefallen. Er war angenehm zu lesen und für Kinder ebenfalls geeignet. Das Buch war schnell und flüssig zu lesen.

Die kleinen Botschaften haben mir auch gefallen. Magie, Freundschaft, Familie, Gerechtigkeit, Gut vs. Böse, usw. Das sind wichtige Themen und diese wurden meiner Meinung nach auch gut umgesetzt.

Dass ich von den Illustrationen begeistert bin, hatte ich auch schon erwähnt.

Besonders toll fand ich, dass das Buch zum Mitmachen einlud. Mir haben diese Aufgaben/Rätsel ein Lächelns ins Gesicht gezaubert und Spaß gemacht. Und alleine die Vorstellung, wie viel Spaß Eltern mit ihren Kindern haben, wenn sie dieses Buch lesen und wie diese Aufgaben und Rätsel dazu führen, dass Eltern und Kinder mehr Zeit miteinander verbringen- also ich finde das richtig toll. Zumal solche Rätsel auch dem Kind z.B. beim Buchstaben lernen, usw

Bewertung vom 09.07.2018
Sehnsucht / Dream Maker Bd.1
Carlan, Audrey

Sehnsucht / Dream Maker Bd.1


gut

2,5 Sterne

Zum Inhalt werde ich jetzt nicht viel schreiben aufgrund von Zeichenbeschränkung und gehe gleich zum Fazit über.

Die Idee bzw. das Konzept von IG, finde ich super. Die Umsetzung hätte ich mir aber anders gewünscht. Ich finde die Teile immer recht kurz, weshalb es schwierig ist sich mit den Charakteren anzufreunden. Bo fand ich jedoch amüsant & die Assistentin mochte ich von ihrer Art her.

Der Schreibstil am Anfang jedes Teiles fand ich angenehm zu lesen. Leider änderte sich das ziemlich schnell, nachdem Parker die jeweilige Kundin getroffen hat. Es ging dann nur noch um Sex. Bestimmt besteht ca. 80% des Buches nur aus Sexszenen, sexuelle Anspielungen oder der ständigen Info zum Zustand seines Schwanzes (Man(n) könnte daraus ja schon eine eigene Sportart machen- Auf,ab,auf,ab.Hoch,runter,hoch,runter.Hart,weich,hart,weich). Affig & unrealistisch. Die Sexszenen waren auch nicht gerade angenehm zu lesen. Für mich lasen diese sich eher wie eine Anleitung zum Geschlechtsakt. War mir einfach too much. Ich brauche schon etwas mehr Tiefe. Die Sexuelle Spannung war ok, aber das reicht halt nicht. Etwas mehr Leidenschaft könnte auch nicht schaden. Die Unterstützung, die IG der jeweiligen Kundin hat zukommen lassen wurde eher zur Nebensache & war auch eher oberflächlich. Wie bereits erwähnt- ich brauche da mehr Tiefe.

Was ich super finde ist, dass das Buch diesmal aus der männlichen Sicht geschrieben ist. Leider fand ich aber, dass das nicht gut umgesetzt wurde. Die Männer wirkten auf mich nicht gerade männlich. Die Art und Weise, wie sie sprachen, was sie sagten...Sorry, aber so spricht kein Mann. Generell wirkte alles auf mich eher, als würde das von einem Teenager geschrieben worden sein. Mir fehlte die Reife der Protagonisten, besonders, da sie ja schon fast 30 sind.

So richtig spannend oder interessant wurde es auch nicht.

So ein paar Widersprüche gab es ebenfalls.

Die Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten & Orte war nett.

Dass die Autorin einige Bücher & Namen anderer Autoren mit eingebaut hat bewerte ich positiv, wobei ich bei "Offenbarung" von Sylvia Day erst einmal irritiert war & erst wusste, welches Buch gemeint ist, als Gideon & Eva erwähnt wurden. Nett fand ich, dass die Autorin Rachel Van Dyken & ihr Ehemann in diesem Buch Rollen bekamen.

Bei Stadt 3 gab es vorher einen kleinen Hinweis, dass nicht alles der Realität entspricht & fiktiv ist. Jedoch bin ich davon ausgegangen, dass das fiktive sich lediglich auf die Thronfolge, den Gesetzen dazu & dem Königshaus bezieht. Das hat mich auch nicht gestört. Aber es gab nebenbei Dinge, die mit ein wenig logischem Denken oder Recherche vermieden hätte werden können. Was mich total gestört hat, waren die Kosenamen. "Süßer", "Hübscher"- Schrecklich. Ich bezweifle, dass es viele Frauen gibt, die ihren Partner so nennen. Da stelle ich mir eher eine Oma vor, die ihren Enkel so nennt oder eben eine ältere Dame, die ihrem Toyboy diese Kosenamen verpasst. Und dann noch "Bruder". Sorry, aber warum muss jedes Wort ins Deutsche übersetzt werden? Die Deutschen nutzen Englische Wörter. Sie sind zum Teil des alltägliches Wortschatzes geworden. Warum zum Kuckuck können Übersetzer die Bücher nicht so übersetzen, dass es sich auch natürlich liest? Kein Wunder, dass ich die Originale immer besser finde und von Übersetzungen nur noch enttäuscht & genervt bin.

Naja... Den anderen Teilen dieser Serie werde ich auch eine Chance geben. Die Szenen, die eben nicht Sexbasiert waren, waren ja soweit angenehm zu lesen. Vielleicht entwickeln sich die Charaktere ja auch noch.

Wer jedenfalls eine leichte Lektüre will, mit wenig Tiefgang & viel Sex, wird diesen Auftakt sicher mögen.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.11.2015
Kein Ort ohne dich
Sparks, Nicholas

Kein Ort ohne dich


sehr gut

In diesem Buch kann der Leser in die Leben der Charaktere eintauchen. In jene Leben der Charaktere, welche sich gewissermaßen unterscheiden, doch in einem Pkt. gleicht-der Liebe.

Inhalt:
2 Geschichten beherrschen das Buch:

Zum einen die Geschichte von Ira, einem 91-jährigen Mann, dessen Leben erzählt wird, nachdem er einen Unfall hatte. Einen schweren Unfall, der ihn unbemerkt und verletzt in seinem Auto gefangen hält und verletzungsbedingt von seiner geliebten, doch leider verstorbenen, Frau Ruth halluziniert. Mit ihr redet er, mit ihr versetzt er sich in die Vergangenheit und durchlebt alles erneut. Er erinnert sich an Lebensabschnitte, an den jungen Ira, an den Ira, der sich vom ersten Moment an zu Ruth hingezogen fühlte und sich schließlich in sie verliebte und den Ira, dem der Krieg zugesetzt hat und damit den größten Wunsch seiner Frau zunichte machte. Genau dieser Ira, der seine Frau bedingungslos liebte & ihr alle Wünsche zu erfüllen versuchte & die Tradition, zu jedem Hochzeitstag diesen bestimmten Ort aufzusuchen & ihr Briefe zu schreiben, selbst nach ihrem Tod weiter ausübte, besaß eine wertvolle Sammlung, die sich durch gemeinsame Käufe mit Ruth ergab und mit Erinnerungen verbunden ist. Ausgerechnet diese Sammlung sollte sich später als Segen herausstellen-doch nicht für Ira.

Die 2. Geschichte handelt sich um Sophia & Luke. Sophia, die studiert & sich gerade erst von Brian getrennt hat & "Cowboy" Luke, der seiner Mutter auf jede Weise auf der Ranch zur Hand geht und Rodeo reitet, obwohl er dies seit einem Vorfall eigentlich nicht mehr tun wollte. Ihm bleibt jedoch nichts anderes übrig, um das zu erhalten, was seiner Mutter viel bedeutet. Schicksal und Marcia, bringen beide an jenem Abend zusammen. Denn, nachdem Brian Sophia weiterhin nachstellte, fand er sich am Ende mit dem Gesicht auf dem Boden liegend von Luke wieder. Dem unbekannten Lunk, der Sophia lediglich zu helfen versuchte. Dies war der Abend, der den Beginn einer sich schnell anbahnenden Liebe darstellte. Doch auch diese Liebe hat ihre Höhen und Tiefen und ausgerechnet Lukes Geheimnis und die Ungewissheit beider, ihre Zukunft betreffend, könnte beide auseinander bringen.

Beide Geschichten verknüpfen sich später an einem Pkt. Diese Verknüpfung hilft im einen Augenblick der einen Person und im anderen die andere. Doch gibt es ein Happy End?


Fazit:
Das Buch ist abwechselnd aus den Sichtweisen der Charaktere geschrieben. Sowohl Ira, als auch Sophia & Luke lernt man so näher kennen. Ich konnte mich schnell in alle hineinversetzen. Bei Ira konnte man den Schmerz gut nachvollziehen. Weniger den Körperlichen Schmerz durch den Unfall, auch wenn dies gut beschrieben war, sondern eher der Schmerz, die Trauer die er fühlte. Es war bedrückend, wie er mit & von seiner Frau & seinem Leben sprach. Es war berührend, wie stark seine Gefühle Ruth gegenüber waren. Es war traurig, als das Alter und die Krankheiten ihre Spuren hinterließen und er seine große Liebe verlor und am liebsten selber gestorben wäre, nur um wieder mit ihr zusammen zu sein. Man konnte viel über ihn, Ruth, deren Umstände und Lebensweisen und die Menschen in ihren Leben erfahren.

Sophia & Luke waren mir von Anfang an Sympathisch. Sie sind bodenständig und haben recht schnell festgestellt, das da mehr ist, als Zuneigung. Man könnte meinen die beiden seien füreinander geschaffen. Die beiden machten sich gegenseitig glücklich und liebten sich einfach. Natürlich hatten die beiden auch ein paar Auseinandersetzungen, welche verständlich waren. Beide liebten jemanden, wollten keinen verletzen, wollten helfen, waren aber auch verzweifelt & dazu genötigt Dinge zu sagen oder zu tun, die mit Schmerzen verbunden waren. Aber am Ende hat jeder so gehandelt, wie er oder sie es für richtig hielt &hat das getan, was ihn/sie glücklich macht.

Ein gelungenes und emotionales Buch. N.Sparks hat auf jeden Fall das Talent Mitgefühl zu erzeugen und mich in den Bann zu ziehen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.11.2015
Vor uns das Leben
Harmon, Amy

Vor uns das Leben


sehr gut

Das Buch:
Das Buch zeigt verschiedene Ansichten und ermöglicht dem Leser sowohl das Geschehen in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart mit zu verfolgen und nachzuvollziehen. Lediglich bei Rückblendungen weiß der Leser, wo er sich befindet. Ansonsten gibt keine Hinweise darauf, wann welcher Charakter gerade anfängt und aufhört. Das war aber überraschenderweise kein Problem. Nicht 1x war ich verwirrt. Den Faden konnte man also schnell aufnehmen.

Inhalt:
Die Geschichte spielt in Hannah Lake-einem kleinen Örtchen in Pennsylvania. Dort Leben Fern und ihr Cousin Bailey, sowie Ambrose und seine 4 Freunde Paulie, Beans, Jesse und Grant. Außenseiter und Sportler , wie es sie an jeder Highschool gibt. Zu Beginn der Geschichte lernt man diese Charaktere näher kennen. Aber es sind nur die unscheinbare, an HMS "erkrankte" Fern, der optimistische, aber schwer kranke und an den Rollstuhlgefesselte und auf andere angewiesene Bailey und der Schönling, Superstar, Ringer, und mit dem Spitznamen -Herkules- ausgestattete Ambrose, die die drei Hauptcharaktere sind. Drei Charaktere die unterschiedlich und doch gleich sind. Alle stehen kurz vor ihrem Abschluss und sind in der Position zu entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll. Während für Bailey dies schon lange feststeht, ist es für Ambrose der 11. September, der ihn und seine Freunde jene Entscheidung treffen lässt, die das Leben aller in Hanna Lake verändern sollte.


Inhalt + halbe Meinung :
Ehrlich gesagt möchte ich nicht zu viel über den Inhalt erzählen. Es lohnt sich das Buch zu lesen. Es ist tiefgründig & berührend. Regt zum nachdenken an, wenn man nicht schon selber ähnliche Gedanken hat. Das Buch ist, denke ich, perfekt für Jugendliche geeignet, die dabei sind Erwachsen zu werden, die dabei sind sich selbst zu finden. Es ist gut um aufzuzeigen, das man näher hinsehen muss, dass man Dinge & Menschen wertschätzen muss und nicht für selbstverständlich nehmen sollte, dass man hinter Fassaden & Masken blicken sollte und nicht Menschen aufgrund ihres Aussehens oder weshalb auch immer verurteilen oder meiden sollte. Jeder hat seine Geschichte, jeder hat seinen Kampf auszufechten und dieses Buch zeigt es sehr schön.

Fazit:
Als erstes möchte ich sagen, dass Bailey in diesem Buch mein Lieblingscharakter war. Er war optimistisch und ich musste so oft wegen ihm schmunzeln. Er war ein Kämpfer, er war ein Held.

Ansonsten war das Buch in Ordnung. Es war am Anfang anders, als erwartet- also ich habe eine andere Story erwartet. Leider war alles sehr vorhersehbar. Schon im ersten Abschnitt konnte ich mir denken, was passieren würde. Es gab keine Überraschungseffekte oder Szenen, die mich gedanklich auf eine andere Spur gebracht hätten. Spannung war jetzt auch nicht vorhanden.Demnach Durchschnitt.

Die Charaktere waren alle sehr sympathisch und ich konnte mich schnell in jede einzelne hineinversetzen. Sie wirkten realistisch und nicht so over-the-top.

Z.T. habe ich gedacht das Buch ist eine Mischung aus -The Lucky One-, -A Walk to remember- und Beastly, wobei es in diesem Buch mehr um die inneren Werte und das verarbeiten von Situationen & Gefühlen geht.

Die Idee Sprichwörter einzubauen und auch die Fragen wie -Drachen oder Ballons?- fand ich ansprechend. Manchmal reicht es, gewisse Dinge einfach zu lassen und gerade mit diesen simplen Fragen hat Fern ja auch Ambrose etwas herausgelockt aus seinem Versteck und seinem Tief.

Auch wenn die Liste, die Bailey geschrieben hat schon sehr früh erwähnt wurde, ist mir erst beim letzten Abschnitt des Buches aufgefallen, das jedes Kapitel einen Pkt dieser Liste abhakt. Und dies bedeutet somit auch, dass all die Wünsche von Bailey im Laufe des Buches erfüllt wurden- auch wenn nicht immer von ihm selber.

Also im Großen und Ganzen: nett, liebenswert, lesenswert....