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KittysKiste

Bewertungen

Insgesamt 175 Bewertungen
Bewertung vom 31.12.2025
Haase, Maren Vivien

Songs for the Beautiful / Rise and Fall Bd.1


gut

Eigentlich mag ich ja Geschichten, in denen es um Musik geht und irgendwie konnte ich Sukis Reise in diesem Buch auch absolut nachvollziehen, egal ob die anfänglichen Zweifel am eigenen Talent, über die teilweise schon bösartigen und kompromisslosen Mittel der Musikbranche, bis hin zur letztendlichen Einsicht, und doch fand ich diesen Roman in großen Teilen einfach nur langweilig.

Vor allem finde ich, dass die Musikkarriere von Suki mit all ihren Pros und Contras viel zu sehr im Mittelpunkt stand und was sie in Bezug darauf erlebt, wurde mir persönlich auch zu sehr in die Länge gezogen. Dafür begann die Liebesgeschichte erst ziemlich spät an Fahrt aufzunehmen und es wurde auch lange nicht aufgelöst, warum sich Suki und River eigentlich nicht ausstehen können. Es gab zwar immer wieder Anspielungen, aber so richtig zum Punkt kam die Autorin erst gegen Ende der Geschichte. Überhaupt hat sich vieles am Ende gebündelt, während die Geschichte ungefähr die ersten dreihundert Seiten nur so vor sich hin plätscherte, zumal ziemlich schnell klar wurde, wie toxisch das Musik Label wirklich ist.

Was die Charaktere angeht, so fand ich diese im Großen und Ganzen wirklich in Ordnung und durchaus nett. Ich mochte zum Beispiel Suki ganz gern, obwohl sie schon recht naiv ist und sich ziemlich lange herumschubsen lässt. Andererseits konnte ich das aber auch verstehen, da man wohl nicht oft die Möglichkeit bekommt, im Musikbusiness groß rauszukommen und außerdem macht sie ihre kleinen Fehler auch irgendwie menschlich. River mochte ich ebenfalls ganz gern und fand ihn echt sympathisch. Allerdings hätte er auch hier und da ein paar Ecken haben können. Diese hatte hingegen Presley Wren, die ich von allen am interessantesten fand und auf deren Geschichte ich mich in Band zwei bereits freue.

Alles in allem war dieser Roman okay, hätte aber durchaus packender sein können. Mich hat er jedenfalls nicht mitgerissen, wenn die Geschichte auch viel Potential hatte und gerade das Thema Musikbranche größtenteils sicher ziemlich realistisch widerspiegelt. Dennoch bin ich gespannt auf Band zwei rund um Presley.

Bewertung vom 29.12.2025
Shen, L. J.;Huntington, Parker S.

My Dark Prince / Dark Prince Road Bd.3


gut

Also, irgendwie tut es mir leid, das zu sagen, aber dieser Band war mit Abstand schwächer als seine zwei echt genialen Vorgänger. Das soll zwar nicht heißen, dass er an sich schlecht war, aber dennoch konnte er einfach nicht mehr mit dem Witz und der spicy Atmosphäre von Band eins und zwei mithalten.

So war die Geschichte von Briar und Oliver zwar schon irgendwie unterhaltsam und im Grunde auch recht kreativ, aber so richtig packen konnte sie mich dennoch nicht. Außerdem hat mir hier der Witz gefehlt, der die beiden anderen Bände ausgemacht hat, ebenso die unterhaltsamen, echt tollen Schlagabtäusche. Dafür hatte ich das Gefühl, dass hier etwas mehr auf Drama gesetzt wurde. Zudem war dieser Roman bei weitem nicht mehr so prickelnd geschrieben. Allerdings muss ich auch sagen, fand ich die Geschichte von Olivers Bruder Sebastian echt interessant und fände einen Roman, der eine eventuelle Romanze von ihm thematisieren würde, echt cool.

Auch die Charaktere fand ich hier nicht mehr ganz so toll. Oliver mochte ich zwar sehr, obwohl er schon teilweise etwas skurrile Anwandlungen hatte, die ihn aber auch irgendwie sympathisch machten. Briar hingegen fand ich zum großen Teil aber einfach nur anstrengend. Ihre Aktionen gegen Oliver fand ich oftmals sogar noch nicht einmal mehr witzig, sondern vielmehr infantil und blöd. Das machte auch nicht besser, dass ihre Vergangenheit nicht gerade rosig war, schließlich hatte Oliver auch seine Dinge, die ihn belastet haben.

Alles in allem bin ich froh, dass wenigstens die ersten beiden Bände dieser Trilogie richtig toll waren, denn so konnte ich diesen Ausreißer hier dann doch etwas besser verkraften, schließlich war es auch wirklich schwer, Band eins und noch mehr Band zwei zu toppen. Und wie gesagt, wirklich schlecht war er ja dann auch nicht, konnte mich aber eben leider nicht mehr so sehr begeistern.

Bewertung vom 26.12.2025
Shen, L. J.;Huntington, Parker S.

My Dark Desire / Dark Prince Road Bd.2


ausgezeichnet

Ähm ja, ich glaube, ich muss meine letzte Rezension noch einmal ein Stück weit revidieren, denn ich war doch tatsächlich der Meinung, dass es schwer wird, den ersten Band dieser Reihe noch zu toppen und was soll ich sagen, der zweite Band war doch tatsächlich noch ein Stück besser.

Was die Geschichte angeht, so war diese genauso witzig und unterhaltsam, wie die von Dallas und Romeo, trotzdem fand ich die Neckereien, den Spice, die teilweise echt skurrilen Szenen hier noch etwas genialer und das soll schon etwas heißen. Ebenfalls fand ich die Liebesgeschichte zwischen Farrow und Zach, die in diesem Fall eher an eine Neuerzählung von Cinderella erinnert, mindestens genauso großartig, wenn nicht sogar noch etwas origineller. Vor allem aber sind die Hintergrundgeschichten von Farrow, aber vor allem von Zach echt dramatisch. Ansonsten gibt es hier wieder super tolle, witzige und teilweise sehr freche Schlagabtäusche zwischen den beiden Protagonisten, viele prickelnde Szenen, obwohl es eine Weile dauert, bis es tatsächlich zum richtigen Akt kommt und richtig toll geschriebene, vielschichtige Charaktere.

So steht Farrow in ihrer Schlagfertigkeit Dallas in nichts nach, ist aber dennoch eine ganz andere Persönlichkeit, verantwortungsvoll und fleißig, super mutig und scheinbar ist ihr nichts wirklich peinlich. Irgendwie ist das aber auch kein Wunder, schließlich muss sie mit einer echt bösartigen Stiefmutter und faulen Stiefschwestern auskommen, Zach hingegen hat ganz andere Probleme, erträgt keine Berührungen und will auch keine Ehefrau. Nur ist da seine Mutter anderer Meinung. Am besten aber fand ich eine ganz besondere Sache, die ich ihm nicht zugetraut hätte, die aber logisch ist. Was genau, verrate ich aber nicht, denn ich will nicht spoilern. Schön fand ich außerdem, dass man auch die Charaktere aus Band eins weiter begleitet, wenn auch nun als Nebencharaktere.

Alles in allem war dieser Band der Trilogie einfach nur der Hammer, super unterhaltsam, witzig, frech, charmant, ein bisschen dramatisch, aber auch extrem sexy. Mir hat die Story wahnsinnig gut gefallen und die Charaktere habe ich geliebt. Mal sehen, ob der dritte Band das noch toppen kann.

Bewertung vom 21.12.2025
Shen, L. J.;Huntington, Parker S.

My Dark Romeo / Dark Prince Road Bd.1


ausgezeichnet

Oh man, was war das bitte für ein Wirbelsturm an Gefühlen, vor allem an Witz und Sarkasmus? Ich muss einfach sagen, ich habe dieses Buch geliebt, denn selten hat mich Dark Romance so sehr unterhalten und war gleichzeitig auch ein Stück weit spannend.

Nein, die Geschichte ist definitiv nicht perfekt und es gab hier und da Kleinigkeiten, die vielleicht nicht ganz realistisch wirkten, aber das hat der Unterhaltungsfaktor bei weitem wieder wettgemacht. Dallas und Romeo sind aber auch der Knaller, total unterschiedlich und doch zusammen ein Feuerwerk, bei welchem es dauerhaft kracht und die Funken fliegen, aber auf so witzige Weise, dass ich aus dem Lachen kaum noch heraus gekommen bin. Aber es gibt auch super viele, echt spicy Szenen, die teilweise schon sehr sexy und prickelnd sind. Ebenso mochte ich die Hintergrundgeschichte von Romeo, die ganze Konkurrenz- und Rachegeschichte sowie die Chats zwischen Romeo und seinen Kumpels Oli und Zach, die ebenfalls echt witzig sind. Außerdem wurde es gegen Ende der Geschichte noch einmal richtig spannend und sogar tragisch, aber ohne zu viel Kitsch, denn das hätte der Geschichte auch nicht unbedingt gutgetan.

Auch die Charaktere fand ich hier extrem genial geschrieben, total überzeichnet, aber dennoch einfach nur großartig und interessant. Romeo ist ein typischer Workaholic, der nichts anderes im Kopf hat, als die Arbeit und eigentlich hat er gar kein persönliches Interesse an Dallas, außer Rache. Er findet sie eher nervig, wobei er sehr streng und gefühlskalt wirkt. Allerdings hat sein Verhalten auch Gründe, die durchaus nachvollziehbar sind. Dallas hingegen ist ein verwöhntes Mädchen aus gutem Hause, eher konservativ erzogen, aber im Verhalten genau das Gegenteil. Sie hat absolut keinen Respekt vor niemandem und erst recht nicht vor Romeo. Vielmehr lässt sie sich so gar nichts von ihm bieten und stellt ihn immer wieder auf die Probe. Für mich ist sie eine richtig starke Frau, aber nicht unbedingt ein Vorbild.

Alles in allem bekommt man hier im weitesten Sinne eine sexy und witzige Nacherzählung von Romeo und Julia, aber auf sehr moderne Weise und ohne Tabus. Ich habe das Buch jedenfalls absolut gefeiert und bin mir ziemlich sicher, dass es für mich DAS Jahreshighlight sein wird. Nun freue ich mich auf den zweiten Band und hoffe, dass dieser mindestens genauso gut ist.

Bewertung vom 19.12.2025
Fitzek, Sebastian

Der Nachtwandler


ausgezeichnet

Dieses war nun mein inzwischen viertes Buch von Sebastian Fitzek und ich muss sagen, ich spiele mit dem Gedanken, noch viel mehr Bücher von ihm zu lesen, denn bisher hat mich noch keiner seiner Psychothriller enttäuscht. Auch dieser hier war wieder großartig, mit einem im Großen und Ganzen unerwarteten Ende.

Die Geschichte selbst fand ich dabei vielleicht nicht immer super realistisch, aber echt kreativ, mit einigen Überraschungen sowohl für den Protagonisten als auch für den Leser. Zwar hatte ich hier und da ein paar Vermutungen, was wohl die Auflösung des ganzen Rätsels rund um Leon und all die mysteriösen Dinge, die ihm geschehen, sein könnte, am Ende lag dann aber doch noch viel mehr dahinter und das war teilweise wirklich krass. Vor allem die vielen Irrungen und Wirrungen fand ich echt gelungen und haben mich oft auf eine falsche Spur gelenkt. Ansonsten war die Geschichte super spannend und mitreißend, sodass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte, die Atmosphäre war ziemlich düster und extrem mysteriös. Auch das Setting des recht noblen, wenn auch alten Mehrfamilienhauses fand ich großartig, wobei die Geschichte sich wie eine Art Kammerspiel auf relativ kleinem Raum anfühlte und damit auch eine gewisse bedrückende Stimmung mit sich brachte.

Richtig toll, sehr realistisch und greifbar fand ich auch die Charaktere geschrieben, nicht zu überkandidelt und dennoch mit dem gewissen Etwas. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich Leon, der sich nach gewissen, verstörenden Ereignissen nicht mehr selbst trauen kann, aber dennoch den Mut aufbringt, dem ganzen auf die Spur zu gehen. Er ist aber trotzdem ein ganz normaler Mann, kein Held, unsicher, aber auf seine Art liebenswert. Auch recht interessant fand ich seine etwas schrullige Nachbarin Ivana Helsing und seine Frau Natalie hatte, obwohl sie keine allzu große Rolle spielte, einige Überraschungen zu bieten. Alle anderen Charaktere waren zwar wichtig für die Geschichte, traten aber nicht allzu sehr in den Mittelpunkt.

Alles in allem hat es der Autor mit diesem Psychothriller geschafft, mich wieder einmal grandios zu unterhalten und das so gut wie ohne Blut und nennenswerte Tote. Das muss man in diesem Genre erst einmal schaffen. Von daher kann ich dieses Buch, auch, wenn es schon etwas älter ist, durchaus weiterempfehlen.

Bewertung vom 17.12.2025
Kova, Elise

Duel with the Vampire Lord / Married into Magic Bd.3


gut

Nachdem der zweite Band dieser Reihe wirklich toll war, muss ich leider sagen, dass dieser hier wieder etwas nachgelassen hat, aber dennoch noch immer ein kleines bisschen besser als Band eins. Die Geschichte begann wirklich super und der Schreibstil war auch wieder recht bildlich, aber das konnte nicht verhindert, dass sie mich zwischendrin ab und zu verloren hat.

Insgesamt hat mir gefallen, dass die Vampire hier mal etwas anders sind, als in anderen Geschichten, vor allem ganz anders als die Menschen im Dorf Jägerweiler sie hinstellen. Vielmehr sind sie von einem schlimmen Fluch betroffen, der sie nach und nach zu Monstern macht. Allerdings gerät Floriane zwischen die Fronten, was für mich nur enttäuschenderweise nicht so richtig zum Tragen kam. Auch war es zwischendrin immer mal wieder etwas zu verwirrend und ich hatte teilweise auch Probleme, die Charaktere auseinanderzuhalten. Dafür fand ich auch hier die Liebesgeschichte wieder super und teilweise auch echt spicy, die Chemie zwischen Floriane und Ruvan total prickelnd. Auch das Ende mochte ich sehr und dieses hat mich zufrieden zurückgelassen.

Was die Charaktere angeht, so mochte ich sowohl Floriane als auch Ruvan wirklich sehr, aber wie schon erwähnt, konnte ich mit den meisten Nebencharakteren nicht allzu viel anfangen. Floriane aber, die für mich etwas burschikos wirkte, fand ich echt super geschrieben. Vor allem, dass sie als Schmiedemaid sehr angesehen ist, fand ich echt interessant. Zudem ist sie eine echt starke Protagonistin. Auch Ruvan ist großartig geschrieben, vielschichtig und ganz anders als erwartet.

Alles in allem war dieser Band wieder eher nur okay, aber durchaus unterhaltsam. Die Geschichte hätte ruhig etwas kürzer sein können und dafür spannender. Die Charaktere fand ich ebenfalls in Ordnung, aber bis auf die Hauptcharaktere etwas blass. Dafür war das Setting wieder richtig gut. Mal schauen, wie mir Band vier gefallen wird.

Bewertung vom 14.12.2025
Hausburg, Julia

Revenge / Dark Elite Bd.1


sehr gut

Also ich muss echt sagen, dieses Buch hat mir doch tatsächlich richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist eigentlich schön flüssig und bildlich, was nur durch das Gendern bestimmter Begriffe gestört wurde und die Geschichte selbst hatte etwas an sich, was mich einerseits gut unterhalten hat, aber auch in gewisser Weise spannend war.

Das Universitäts-Setting einerseits fand ich dabei richtig toll und noch schöner, dass die Geschichte in der Schweiz spielt. Auf der anderen Seite kam auch dementsprechend die richtige Atmosphäre auf und ich habe diesen Uni-Alltag der Protagonisten richtig mitgefühlt. Außerdem gab es die ganze Zeit eine diffuse Spannung, da die Studentenverbindung scheinbar Dreck am Stecken hat, schließlich scheint sie etwas mit dem Tod von Gabriels Schwester zu tun zu haben und dann stirbt ein Mitglied gleich am Anfang des Buches auch noch bei einem Autounfall. Dazu kommt der Kampf zwischen Elora und Gabriel um den Platz bei Fortuna, der sie einerseits zu Konkurrenten macht, andererseits aber auch immer näher zusammenbringt. Beide haben diesbezüglich ihre durchaus nachvollziehbaren Gründe, weshalb ich ich auf keine Seite stellen konnte und trotzdem mit beiden mitgefiebert habe. Ebenso mochte ich, wie sich die beiden nach und nach immer näher kommen, wenn auch recht langsam, aber dann gibt es schon ein paar sinnlichere Szenen, die gut geschrieben sind. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Auflösung am Ende dann doch recht ernüchternd war, bis es zum doch recht vorhersehbaren Cliffhanger im Finale kam.

Die Charaktere fand ich hier auch gut geschrieben, wobei diese nicht unbedingt wahnsinnig besonders waren, aber dennoch realistisch und nachvollziehbar. Elora ist in normalen Verhältnissen aufgewachsen und will jetzt die Unabhängigkeit von ihrem reichen Stiefvater, Gabriel dagegen kommt aus einer wohlhabenden Familie, was man ihm aber nicht anmerkt, und will unbedingt den Tod seiner Schwester aufklären. Leider begeht er dabei auch einige Fehler, die ich ihm vielleicht nicht so schnell vergeben hätte wie Elora. Außerdem gibt es noch Gabriels beste Freundin und gleichzeitig Eloras Stiefschwester Lucia, die ihr eher skeptisch gesinnt ist, als auch ihre Mitbewohnerin Simona, die ich wirklich erfrischend fand.

Alles in allem hat mir der Auftakt zu dieser Trilogie schon einmal echt gut gefallen. Ich wurde toll unterhalten und fand die Geschichte von Elora und Gabriel durchaus packend. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf Band zwei.

Bewertung vom 12.12.2025
Kova, Elise

Dance with the Fae Prince / Married into Magic Bd.2


sehr gut

Zum Glück habe ich nach dem eher mittelmäßigen ersten Band dieser Reihe nicht aufgegeben, denn dieser zweite, ein gelungenes Retelling von Aschenputtel, konnte mich dann doch überzeugen, auch, wenn die Geschichte teilweise schon etwas vorhersehbar war.

Dennoch wurde ich von diesem Roman super unterhalten, denn dieser kann mit einem wunderschönen, magischen und bildlich beschriebenen Setting sowie interessanten Themen aufwarten und hatte trotz der Vorhersehbarkeit hier und da noch immer genug Spannung, um mitreißend zu sein. Zudem waren die verschiedenen Konflikte gut verständlich und die Kampfszenen nicht zu überbordend. Überhaupt muss ich sagen, dass ich die Geschichte hier, die verschiedenen Themen, und alles drumherum viel besser verstanden habe und mich deshalb auch besser auf die Geschichte einlassen konnte. Außerdem fand ich die Liebesgeschichte hier noch intensiver und es gab auch um einiges mehr Spice, aber alles sehr niveauvoll und sinnlich geschrieben. Dazu kommt, dass die Beziehung zwischen Katria und Davien von Anfang an sehr respektvoll ist und obwohl sie sich langsam entwickelt, von vornherein mit einem gewissen, unterschwelligen Prickeln daher kam.

Auch die Charaktere fand ich hier noch überzeugender und besser geschrieben, denn auch Katria ist an sich eine starke Frau, hat aber ganz andere Voraussetzungen als Luella aus Band eins. So entwickelt sich ihre Stärke auch erst im Laufe der Geschichte auf ihr Höchstmaß. Davien dagegen wirkt anfangs noch etwas abweisend, ist aber nicht einfach nur der strenge Prinz der Fae, sondern echt ein netter Kerl mit verschiedenen Facetten. Ansonsten fand ich auch die Nebencharaktere echt super, vor allem Ralph, der immer wieder für etwas Action sorgt.

Alles in allem war dieser Band der Reihe echt toll, sehr unterhaltsam und hat mich wirklich mitgerissen. Ich mochte die Welt der Fae echt sehr und auch die Charaktere haben es mir durchaus angetan. Nun bin ich auf jeden Fall gespannt auf Band drei.

Bewertung vom 09.12.2025
Kova, Elise

Deal with the Elf King / Married into Magic Bd.1


gut

Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Irgendwie fühlen sich Fantasy Romane in letzter Zeit fast immer ähnlich verwirrend für mich an. Vielleicht liegt das aber auch nur an mir.

Den Anfang fand ich hier noch wirklich gut und vor allem fand ich super, dass Luella dem Elfenkönig von vornherein die Stirn bietet und sich nichts gefallen lässt. Ebenfalls fand ich alles rund um die beiden, die sich langsam entwickelnde Liebesbeziehung, die liebevollen Begegnungen aber auch die Streitereien, echt unterhaltsam und süß. Dafür hatte ich Probleme mit dem Magiesystem und auch die ganze Sache, die Konflikte mit den Fae habe ich nicht so richtig verstanden. Das Ende fand ich dafür aber wieder echt romantisch und schön.

Die Charaktere fand ich in Ordnung, wobei ich Luella echt großartig geschrieben fand, einerseits selbstbewusst und selbstständig, andererseits aber manchmal auch etwas unsicher und in manchen Sachen vielleicht noch etwas naiv. Eldas ist leider etwas flach geschrieben und der typische, grummelige König mit dem dann doch weichen Herzen. Dann gibt es noch dessen Bruder Harrow sowie dessen freundschaftliche Generalin Rinni, die beide um einiges interessanter sind als er selbst. Außerdem ist da noch Hook, die wohl tollste Nebenfigur von allen, gefährlich wirkend, aber super süß und für mich das Highlight im ganzen Buch.

Alles in allem fand ich diesen Roman okay, nicht mehr und nicht weniger. Dennoch bin ich gespannt auf den zweiten Band und vielleicht verstehe ich auch irgendwann, worum es hier eigentlich wirklich geht.

Bewertung vom 07.12.2025
Riley, Lucinda

Das Mädchen auf den Klippen


ausgezeichnet

Ich weiß echt nicht, warum ich bisher noch nicht viel mehr Bücher von Lucinda Riley gelesen habe, denn auch dieses hier konnte mich wieder begeistern, und zwar so richtig. Dieses spielt nämlich wieder in verschiedenen Zeitebenen, wobei es um Geheimnisse rund um zwei Familien geht, die letztendlich miteinander verwoben sind, alles super interessant und spannend geschrieben, aber auch mit vielen Emotionen.

Der Roman beginnt dabei mit einer Art Brief von Aurora, die kurz vor ihrem Lebensende steht und es wird schon bald klar, dass die Geschichte ihrer Familie mehr oder weniger noch einmal aus ihren Augen erzählt wird, die ganzen Geheimnisse, die Dramen und die Liebe. Sie erzählt von Grania, die Aurora eines Tages in Irland trifft und sich dieser annimmt, von Missverständnissen und Verlust, aber auch über Familie im Allgemeinen. Außerdem dreht es sich hier viel um die Liebe zum Ballett. Diese Themen hat die Autorin großartig miteinander verbunden, hat immer wieder Spannung aufgebaut und einige Wendungen eingebaut. Die ganzen Familienverhältnisse sind dabei zwar ziemlich verzwickt, aber dazu gibt es einen Stammbaum, den ich sehr praktisch fand. Ebenfalls mochte ich die vielen verschiedenen Aspekte der Geschichte, vor allem auch die Handlung, die sich rund um Mary, Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, dreht, deren Geschichte sich der von Grania ähnelt, aber für mich noch intensiver war. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Brief Auroras vom Anfang erst mit dem letzten Brief am Ende des Buches, richtig Sinn ergibt und das auf wirklich tragische Weise, dass er der Geschichte noch einmal einen dramatischen Dreh gibt, der alle übrigen Fragen noch aufklärt. Dennoch fand ich das Ende insgesamt wirklich schön.

Auch die Charaktere, von denen es einige gibt, mochte ich hier sehr. Aurora steht für mich dabei im Mittelpunkt, da sich, zumindest in der Gegenwart, eigentlich alles um sie herum abspielt. Diese ist einfach ein super liebenswerter Wirbelwind, für ihr Alter extrem weise und dennoch ein typisches Kind von acht Jahren. Allerdings ist sie auch extrem einsam, hat schon einen großen Verlust miterlebt und wird auch im Laufe der Geschichte noch einiges erleben. Genauso muss Grania einen großen Verlust verkraften und gleichzeitig wirkt sich ihre Flucht nach Irland auf ihre Beziehung aus. Sie und ihre Eltern, gerade ihre Mutter Kathleen, mochte ich ebenfalls sehr und sowohl Mary als auch Anna waren sehr interessante Figuren. Aber es gab in diesem Buch sowieso zahlreiche sympathische Charaktere, die allesamt vielschichtig waren und lebendig geschrieben, hier und da aber auch solche, die nicht so nett waren.

Alles in allem bekommt man hier eine recht komplexe und emotionale Familiengeschichte, mit einigen Wendungen, die ich so nicht erwartet habe und einem Ende, welches mich wirklich fertig gemacht hat. Man bekommt zudem mit Irland ein super schönes Setting und viele tolle, lebendig geschriebene Charaktere. Ich habe es jedenfalls geliebt und kann es nur weiterempfehlen.