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Benutzername: Sonea84
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Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 15 Bewertungen
12
Bewertung vom 09.04.2012
Ohne ein Wort
Barclay, Linwood

Ohne ein Wort


ausgezeichnet

Dies ist wieder ein Buch, welches einen "VOX Krimi Tipp"-Aufkleber auf dem Cover hat. Und wieder hat es sich gelohnt!
Bei dem Klappentext läuft einem doch gleich ein Kribbeln den Rücken runter. Die Story startet genau an dieser Stelle. Man erlebt wie Cynthia ziemlich betrunken und genervt nach Hause kommt und sich so sehr über ihre Eltern aufregt, dass ihr dieser üble Satz herausrutscht. Nachdem sie den seeligen Schlaf der Betrunkenen geschlafen hat, wacht sie auf und das Haus ist leer. Sie glaubt an eine Art Bestrafung oder Scherz - aber das ist es nicht. Ihre Familie ist spurlos verschwunden.
Dann erlebt man sie als erwachsene Frau, wie sie die Suche wieder aufnimmt. Und damit beginnen gruselige und mysteriöse Dinge.

Das Buch hat mir die Sprache verschlagen. Ich hatte keine andere Wahl, als es in einem Zug durch zu lesen. Es lies mich einfach nicht wieder los. Die Seiten flogen nur so dahin. Der Autor schafft es die ganze Zeit über die Spannung hoch zu halten und versteht es den Leser auf verschschlunge Pfade und falsche Wege zu locken. Nicht ist klar. alles liegt im Dunkeln. An jeder Ecke sieht man, wie Cynthia, Hinweise, aber ist wirklich alles von Bedeutung oder sieht man mehr als da wirklich ist? Dinge die schon lange verloren glaubten tauchen wieder auf ; es gibt seltsame Telefonanrufe und Mails.

Meiner Meinung nach ist die Story von vorne bis hinten gut durchdacht, immer wieder setzt der Autor einen drauf. Ok, absolut logisch ist es dann nicht, aber mal ehrlich, welcher Krimi oder Thriller ist schon wasserdicht!? Und mir ist das in diesem Genre nicht wirklich wichtig. Hauptsache es ist nicht total überdreht - und das ist es hier nicht.

Das ist ein Buch was ich jedem willigen Leser in die Hand drücken würde!!! Und den Autor habe ich schon in meiner "Muss ich lesen"-Liste gespeichert.
Ein absoluter Pageturner!!!! Spannend und auf eine nicht übersinnliche Art gruselig!!!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.04.2012
Dem Tode nah
Barclay, Linwood

Dem Tode nah


ausgezeichnet

Handlung :

Derek freut sich wie ein Schneekönig. Die Nachbarsfamilie ,und zugleich Familie seines besten Freundes, hat vor für einige Tage zu verreisen. Derek wittert seine Chance. Er hat sich schon einen Plan zurecht gelegt und ein Versteck ausgesucht. Wenn die Langleys aus dem Haus sind, dann kann Derek aus seinem Versteck hervorkommen und seine Freundin informieren, dass sie beide nun eine ganze Woche ein Haus für sich allein haben. Doch es soll anders kommen, als es sich Derek gedacht hat!
Denn anstatt eine Woche voller Freuden verbringen zu können, wird Derek Zeuge, wie die ganze Familie Langley eiskalt ermordet wird.

Als am nächsten Tag die Tat entdeckt wird, beginnen die polizeilichen Ermittlungen. Derek schweigt vor lauter Angst und so nehmen die Dinge ihren Lauf.

Aufbau :

Was mir hier positiv aufgefallen ist, ist die Art wie der Autor die Geschichte erzählt. Im Prolog begleitet der Leser Derek. Man nimmt an seinen Gedanken Teil und wird somit auch Zeuge des Mordes. Danach wechselt die Perspektive und der Rest den Geschichte begleitet man Dereks Vater. Meiner Meinung nach ist das ein sehr kluger Einfall, denn so wird die Spannung zusätzlich erhöht.
Zum Schreibstil sonst ist eigentlich nicht viel zu sagen. Es lässt sich leicht wegglesen und nicht besonders anspruchsvoll, aber dafür echt und ehrlich.

Meine Meinung :

Dies war nun mein zweites Buch von Linwood Barclay und wird nicht mein letztes gewesen sein. Ich habe einen neuen Lieblings-Autor gefunden!!!
Immer wieder sagte ich mir "Nur noch dieses Kapitel", aber ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Barclay gibt dem Leser immer wieder neue kleine Bröckchen. Gerade wenn man denkt, man hätte einen Plan, kommt der nächste Hinweis und alles ist wieder anders. Zudem schafft er es wieder den Leser auf die falsche Fährte zu locken. Mhm...das ist so nicht ganz richtig. Man wird auf eine Fährte gelenkt und folgt dieser und ist sich sicher, man wüsste nun was abgeht. Dann kommt die nächste Enthüllung und man folgt einer anderen Fährte. Irgendwann war ich so verwirrt, dass ich gar nicht mehr wusste, wer denn nun ehrlich ist und wer nicht. Man kann also nicht sagen, dass Barclay einen auf die falsche Fährt lockt, sondern er bietet ganz viele Wege an, die man als Leser breitwillig geht.
Und so kam das Ende und die finale Auflösung für mich total überraschend! Dieses Buch hat mich in meinen Lesesessel gefesselt und war leider viel zu schnell ausgelesen.
Ich kann meine Begeisterung einfach nicht richtig in Worte fassen. Ihr müsst dieses Buch einfach selber lesen!!!

Aber noch ein kleiner Hinweis, der auch schon an andere Stelle erwähnt wurde : Tut euch einen Gefallen und lest NICHT den Klappentext!!!!!
Ich habe ihn erst danach gelesen und war froh, denn sonst hätte mir eine ganze Menge Spannung und "Aha-Effekte" gefehlt. Dies ist übrings eine Sache, die ich an diesem Buch so toll finde - es konnte mich überraschen! Oft kamen mir Sätze wie "Nicht wirklich!" oder "Oh mein Gott" über die Lippen.

Also, lest dieses Buch!!! Es wird euch umhauen!!!

Bewertung vom 04.04.2012
Schuld währt ewig / Kommissar Dühnfort Bd.4
Löhnig, Inge

Schuld währt ewig / Kommissar Dühnfort Bd.4


ausgezeichnet

 Ich kann gar nicht sagen, welcher Teil der Dühnfort-Serie mir am besten gefällt, aber ich kann mit verlaub sagen, dass mich dieser vierte Band echt beeindruckt hat!
Das Grundthema an sich ist schon gut gewählt - es geht um Schuld. Wann ist man wirklich schuldig? Was bedeutet Schuld? 
Am Anfang des Buches lernt man Sanne kennen und erfährt nach und nach von ihrer Vergangenheit. In ihrer Obhut ist ein kleiner Junge zu Tode gekommen. Sie kann sich aber an den entscheidenen Punkt nicht mehr erinnern. Nicht nur die Eltern des kleinen Jungen, sondern auch sie selber gibt sich die Schuld an dem Tod des Jungen. Sie hat danach ihr Leben radikal geändert - "Schuld" verändert einen Menschen.
Und gerade diese "Schuld-Frage" spielt im neuen Krimi von Inge Löhnig die zentrale Rolle und lies mich auch nach beenden des Buches nicht los. 
Nun gibt es noch den anderen Handlungsstrang - die Ermittlungen des Kommisars und seiner Truppe. Diese untersuchen mehrere Fälle, welche auf den ersten Blich nichts miteinader zu tun habe, aber als Leser schwebt einem schon der Gedanke im Kopf herum, dass auch diese Fälle sich mit der Frage der Schuld beschäftigen.
Beide Handlungstränge verfolge ich voller Spannung. Herausheben möchte ich auch noch, dass Inge Löhnig mal wieder ihr Charktere einfach großartig gezeichnet hat!! Es gibt diese Typen, welche man einfach nicht ausstehen kann und auch keinerlei Mittleid für sie empfindet und dann gint es diese überaus wunderbare Persönlichkeit, welche man einfach nur beschützen möchte. Sanne war für mich diese letztere Person. Sie wurde so sympathisch beschrieben, dass ich gar nicht genug von ihr bekommen konnte. Ich finde, das schafft Inge Löhing immer wieder mit Bravur in ihrern Romanen!
Einen privaten Handlungsstrang von Dühnfort ga es natürlcih auch wieder, wenn ich auch der Meinung bin, dass dieser diesesmal etwas düner ausfiel als sonst. Der ruhige und gemüthliche Part lag in diesem Buch eher bei Sanne als bei Dühnfort. Trotzdem ist auch seine private Entwicklung wieder sehr spannend und diesesmal sogar doppelt persönlich. Das gefällt mir immer wieder gut in den Krimis von Inge Löhnig, diese Mischung aus zartem Krimi und der Weiterentwicklung einer Person, die man ins Herz geschlossen hat.
Auf dem Covern der Bücher ist immer Schnee abgebildet und ich finde dies passt immer gut zu den Krimis. Schnnee hat etwas beruhigendes an sich , er fällt ganz sanft und leise auf die Erde und scheint alle Geräusche und alle Sorgen zu überdecken, aber Schnee kann auch gefährlich und hart sein. Die Bücher von Inge Löhing sind auch so - sie sind ganz zart und leise, aber trotzdem hart, spannend und keineswegs langweilig.

Ich hatte mit diesem Buch ein wunderbares und spannendes Wochenende und kann es nur wieder allen Liebhabern von Krimis an Herz legen!!! Und trotz den Genres ist es nicht "flach" geschrieben, sondern manchmal fast etwas poetisch.
Kann es kaum erwarten, denn fünften Fall mit Dühnfort zu erleben!!!

Bewertung vom 04.04.2012
Der Frühling / Hyddenworld Bd.1
Horwood, William

Der Frühling / Hyddenworld Bd.1


ausgezeichnet

Eigentlich könnte ich das Buch in einem Satz beschreiben : Einfach nur wunderschön! Ich habe schon lange nicht mehr so ein gutes Fantasybuch gelesen. Gerade als Tolkien-Fan hat man es schwer ansatzweise vergleichbare und anspruchsvolle Fantasyliteratur zu finden, ohne das es ein Abklatsch ist. Meiner Meinung nach ist dieses Meisterwerk William Horwood gelungen! Es ist so anders wie "Der Herr der Ringe", kommt aber von der fantastischen Story und dem wundervollem Sprachstil nah ran. So, nun aber genug mit den Vergleichen, denn dieses Buch steht meiner Meinung nach für sich ganz alleine ein. 
Der Leser ist mal in der Hyddenwelt und man in der Menschenwelt bei den Abenteuern dabei. Ich muss ehrlich sein, ich hätte nicht gedacht, dass eine Verschmelzung der etwas altmodisch anmutenden Hyddenwelt mit der der modernen Menschenwelt möglich ist, aber Horwood hat es meisterhaft geschaft! In beiden Welten gibt es absolut hinreizende Charaktere. Gleich am Anfang lernt man z.B. einen schrulligen englischen Professor kennen, der einem einfach ans Herz wächst. Auch der Hydde Bedwin Stort ist einfach nur köstlich beschrieben und ein liebenswerter Charakter!  Alle Charaktere sind sehr speziell und goldig und einige auch recht verschroben beschrieben. Beim lesen hat es einen gewissen Flair, so als wenn man ein altes Märchen liest. Das sich alles um eine alte Prophezeiung dreht, bei der es um die Rettung der Welt geht, trägt natürlich  noch dazu bei. 
Einige Fantasybücher sind manchmal etwas überheblich und "laut". Dies trifft auf "Hyddenworld - Der Frühling" zum Glück nicht zu. Es ist eher, als wenn ein schöner klarer Bach dahinplätschert. Es strahlt trotz der Spannung eine wunderbare Ruhe und Geborgenheit aus. Ich fing an zu lesen und war sofort im Sog dieser Geschichte gefangen und die lies mich nicht wieder los. Man möchte aus dieser Welt einfach nicht mehr auftauchen.
Was mich auch noch total begeistert hat, war der poetische und fantastische Sprachstil und das der Roman so eine Art "Old English Charme" besitzt. Alte Häuser, verwilderte Gärten, große Bibliotheken mit alten Schreibtischen, Tea-Time, deftiges Frühstück...einfach eine wunderbare Atmosphäre!
Die Hydden benutzen oft das Wort "Gentlemen", das macht sie mir noch symphatischer und es hat so ewtas schönes altmodisches an sich! Den verschrobenen Professor hatte ich ja schon erwähnt, der darf in solch einer Konstellation natürlich nicht fehlen. Und einer der Hydden trägt eine Jacke aus Harris-Tweed - einfach golding und so wunderbar "englisch".
Besonders hervorheben möchte ich auch, dass die Natur in diesem Buch eine große Rolle spielt und in all ihren schillernden Farben beschrieben wird. Einfach nur großartig!!!
Ich kann meine Begeisterung über dieses Buch fast nicht in Worte fassen! Was die Geschichte ansich angeht, finde ich es schwer sie zu beschreiben, ohne dem Leser den Spass zu nehmen die Abenteuer selber mit zu erleben. Ganz konzentriert könnte man es so beschreiben, dass es viele Irrungen und Wirrungen gibt, es natürlich darum geht die Welt zu retten und das "Böse" zu besiegen. Eine kleine nette Love-Story ist auch enthalten. Aber es ist eben dank der Sprache und der Charaktere so viel mehr als das! Auch wenn in solchen Büchern die "Guten" immer am Ende gewinnen, ist die Story meiner Meinung nach nicht vorhersehbar und kann den Leser überraschen. Es hat einfach alles, was ein gutes Fantasybuch haben muss!!!

Ich kann es nur allen anspruchsvollen Fantasylesern weiter empfehlen und ich persönlich kann es kaum erwarten, dass der zweite Band erscheint. Danke, dass es noch solch wunderbare Fantasyliteratur gibt!!!

Bewertung vom 04.04.2012
Starters / Callie Bd.1
Price, Lissa

Starters / Callie Bd.1


ausgezeichnet

Den Schreibstil kann man als leicht und jugendlich beschreiben, da sich der Leser immer bei der jugendlichen Hauptperson befindet. Es ist in der Ich-Form verfasst, so dass man als Leser immer genau das weiß, was Callie auch weiß. Diese Wahl finde ich bei diesem Inhalt sehr gut getroffen!

Man begleitet man Callie durch ihre Welt und ihr Abenteuer. Die Geschichte spielt in Amerika der Zukunft. Es gab einen Krieg, wo biologische Waffen eingesetzt wurden und so ganz Amerika in Quarantäne versetzt hat. Es ist damals bei der Impfung gegen diese Sporen etwas schief gegangen, so dass es nur noch junge Menschen, die Starters, und alte Menschen, die Enders, gibt. Die meisten Enders leben mittlerweile wie die Könige, währenddessen die Starters ums Überleben kämpfen müssen. Es wurde oft erwähnt, dass die Hintergrundgeschichte der Sporenkriege unausgegoren ist, dem kann ich nicht zustimmen. Es wird nicht alles haarklein erwähnt, aber im Laufe der Geschichte bekommt man doch einen guten Überblick über den "historischen" Hintergrund. Mir persönlcih hat da keine weitere Erklärung gefehlt. Und die paar Lücken, die es vielleicht geben mag, werden ja vielleicht in den zwei noch folgenden Bänden gestopft. 
Callie hat nur noch ihren Bruder und einen guten Freund, sonst ist sie ganz allein. Es gibt nie genug zu essen und jeden Tag besteht die Gefahr, dass sie eingesammelt und ins Heim gebracht werden. Zudem ist Callies Bruder noch krank. In dieser Verzweiflung sieht Callie nur einen Ausweg - die Body Bank. Diese Firma vermietet Körper an Ender. Die Enders werde in dieser Welt sehr sehr alt und da macht der Körper nicht mehr alles mit. Um sich wieder jung zu fühlen mieten einige Ender die Körper von Starters. Der Starter wird in eine Art Schlaf versetzt und bekommt nichts von all dem mit. Der "Mieter" kann sich dann an seiner gemieteten Jugend erfreuen und wenn der Vertrag erfüllt ist, bekommt der Starter eine ganze Menge Geld. Soweit ist zumindest der Plan. Als Callie bei dem ganzen mitmacht um Geld für ihren Bruder zu "verdienen" gibt es allerdings unvorhersehbare Komplikationen und man merkt langsam, dass hinter all dem mehr steckt, als es zu Anfang den Anschein hattte. 

Mehr möchte ich nicht zum Inhalt sagen, da man diese Achterbahnfahrt selber erleben muss. Die Seiten fliegen nur so dahin, denn es ist alles sehr rasant geschrieben. Ich hatte immer wieder diese Momente beim lesen, wo ich dachte "Das kann doch jetzt nicht sein!" oder "Meine Güte, was passiert denn jetzt?". Für mich war die Grundidee der Story absolut neu und die Geschichte nimmt Wege, die ich mir nie hätte vorstellen können. Das Buch konnte mich mit seiner innovativen Geschichte und den vielen Wendungen absolut fesseln! Ich litt richtig mit Callie mit. 
Es gibt natürlich auch eine kleine Liebesgeschichte, welche aber jetzt nicht das ganze Buch bestimmt. Sowas ist mir immer ganz wichtig, denn ich mag es nicht, wenn gute Ideen nur auf eine Love-Story reduziert werden. Auch wenn es ein Jugendbuch ist, kann ich nur jedem Erwachsenen, der auf spannende und skurille Zukunftsvisionen steht, dieses Buch ans Herz legen.

Wenn man genau "hinhört", dann steckt auch viel "Warnendes" in diesem Buch. Man fängt an, über sich, die Menschen und unsere Zukunft zu denken und sich zu reflektieren. Denn wenn man vielleicht ganz ehrlich ist, dann merkt man, dass viel Wahres im Buch zu erkennen ist und der Weg in eine ähnliche Zukunft vielleicht nicht ganz so abwegig, wie man im ersten Moment denkt. Aber es wird nicht mir dem großen Ziegefinger drauf gezeigt, sondern es schwingt leise zwischen den Zeilen mit.
Mich hat dieses Buch total überzeugen können und ich werde mir die nächsten Teile auf alle Fälle kaufen, denn ich muss einfach wissen wie es weiter geht. 

Bewertung vom 02.11.2011
Tabu
Hill, Casey

Tabu


ausgezeichnet

Gleich im Prolog wird der Leser Zeuge einer ungewöhnlichen Situation. Reilly und Jessica sind zwei kleine Mädchen auf dem Heimweg und treffen dort, quasi im Vorübergehen, einen älteren Mann, welcher als Pädophiler verschrien ist. Beide Mädchen gehen anderes mit der vermeintlichen Gefahr um und die Situation verwandelt sich in etwas Absonderliches. Und dann ist es vorbei...das Autorenpaar schleudert den Leser direkt in die Gegenwart. Man war gerade dabei, als Reilly wieder einen ihrer Träume aus der Vergangenheit hatte.
Reilly ist eine sehr gute forensische Ermittlerin, welche vom sonnigen Kalifornien ins verregnete Dublin gezogen ist. Dort wird sie nicht nur dringend von der kriminaltechnisch nicht ganz so versierten irischen Polizei gebraucht, sondern wollte auch wieder näher bei ihrem Vater sein, welcher schon vor einiger Zeit zu seinen irischen Wurzeln zurück gegangen war.

Nun geschehen eigenartige Morde, welche nach einiger Puzzlearbeit zusammengehören könnten, oder aber auch nicht. Die neue Forensik-Abteilung (GFU) und die Polizei stehen vor Rätseln. Hinzu kommt noch der "Kultur-Clash". Denn die modernen Methoden Reilly`s stoßen an die altmodischen Denkweisen der irischen Polizisten. Die Ermittlungen gehen teilweise auseinander, nur um später dann zusammen gefügt zu werden.

Die Figuren sind ganz klar gezeichnet und entsprechen auch mancherlei Klischees. Es gibt die toughe junge Frau, die stark im Beruf ist, aber im Privatleben läuft es nicht ganz so rund ; es gibt den "bösen Bullen", der sich mit Händen und Füßen gegen alles Neue und Moderne wehrt und am liebsten alles so weiter machen würde wie immer, und es gibt den "guten Bullen", welcher der neuen Amerikanerin und ihren Methoden zumindest eine Chance gibt.

Das Buch ist so eine Art "Ermittler-Thriller", denn man ist die ganze Zeit bei den Ermittlungen dabei. Der Leser darf sowohl den polizeilichen Nachforschungen beiwohnen, wie er auch im Labor dabei ist. Gerade das hat mir sehr gut gefallen, denn es werden teilweise forensische Laborarbeiten gut und präzise erklärt.

Die Morde an sich, besitzen ganz klar einen "Gruselfaktor"! Die Tatorte werden gut und genau beschrieben und vor allem, wenn sich das Muster herauskristallisiert, muss man als Leser doch ein paar Mal heftig schlucken!

Ein absoluter "Ich -muss-weiter-lesen"-Faktor sind immer wieder diese kleinen Häppchen, die einem das Autorenpaar hinwirft. Man bekommt z.B. eine kleine Information und dann ist das Kapitel zu Ende und es geht erstmal mit etwas anderem weiter. Oder dieses typische, wenn ein Charakter voller Staunen etwas entdeckt, es dem Leser aber erst ein paar Zeilen weiter auch zugänglich gemacht wird. Ich wollte oft das Buch schütteln und lauf rufen "Nun sag es doch endlich!"

Es sind einfach diese vielen kleinen Dinge, die dieses Buch zu einem wirklich gelungenem Thriller machen! Die Personen sind gut gezeichnet und nachvollziehbar. Als Irland-Fan kann ich auch nur sagen, dass viele Kleinigkeiten der Iren nett einfließen, ohne die Story zu unterbrechen. Die Morde sind schon etwas besonderes, gerade wegen ihres Hintergrundes! Es wurde keine "Effekthascherei" betrieben, sondern alles gut und klar dargestellt! Der Schreibstil und die Hinweise zwischendurch lassen einem keine Zeit zum Luft holen oder gar abschweifen. Vom Anfang bis zum Ende hat alles seine Bedeutung und schreitet rasant voran! Die Charaktere haben Geheimnisse, welche man als Leser natürlich auch herausfinden möchte und welches den Lesedrang nur noch erhöht!

Bewertung vom 06.10.2011
Der Regler / Gabriel Tretjak Bd.1
Landorff, Max

Der Regler / Gabriel Tretjak Bd.1


ausgezeichnet

Gabriel Tretjak ist der Regler. Ich finde ihn recht charmant, auch wenn er gefühlsmäßig gerne in seiner eigenen Welt lebt. Ihn kann man anrufen, wenn man etwas geregelt haben möchte, was man sich selber nicht zutraut. Gabriel "regelt" z.B. einmal eine Trennung, aber zeitgleich hilft er dem "Getrennten" bei seiner Arbeit Mißstände aufzudecken und die Karriereleiter hoch zu klettern. Er selber sagt, er versucht immer alles so zu regeln, dass alle Beteiligten glücklich sind.

Man staunt schon im Buch darüber, wenn Gabriel einfach so einen Mann anspricht und diesem erklärt was dieser denn heute Morgen zum Früstück hatte. Die Art vom "Regler" ist bestimmt, aber auch charmant. Bildlich hatte ich immer wieder so eine Art "Gentleman" wie James Bond im Kopf.

Als Gabriel gerade wieder eines seiner "Arbeitsgespräche" führt, bekommt er einen myteriösen Anruf. Ersteinmal kann er sich nicht entsinnen, wer wissen könnte wo er sich gerade aufhält und dann ist diese Nachricht recht kryptisch gehalten.

Als dann ein Toter auftaucht, den Gabriel nicht nur kannte, sondern auch etwas mit dieser Nachricht zu tun hat beginnt das Katz-und-Maus-Spiel.

Vielmehr kann ich hierzu leider nicht sagen, um die Spannung nicht weg zu nehmen. Es sei nur gesagt, es wird rasant und spannend! Ich konnte es immer kaun erwarten die Seiten um zu blättern.

Die Morde sind recht ausführlich beschrieben und sagen wir mal "nicht ganz normal". Vielleicht würde ich Lesern, die kein Blut vertragen von diesem Buch abraten. Es fließt zwar nicht in Strömen, aber wie gesagt, die Morde sind recht "nett" beschrieben.

Das Tolle an diesem Buch sind die vielen vielen Irrungen und Wirrungen auf die uns der Autor führt. Uns dann kommenimmer wieder noch Zusammenhänge ans Licht, mit denen man im Leben nicht gerechnet hat. Die Story nimmt viele schnelle Wendungen.

Nach vielem Hin-und-Her ist man dann total von den Socken, wenn man erkennt was und wer hinter all dem steckt. Und trotzdem bleiben einige Fragen offen. Aber das fand ich nicht so schlimm. Vieles wichtige wurde geklärt und auf das was man noch wissen möchte kann man sich dann ja im nächsten Band freuen. Es ist nicht so, dass man als Leser nach Beendigung des Buches ratlos davor sitzt. Ich würde sagen, es ist nach diesem buch nur erstmal schwer ein neues Buch zu lesen, weil man hiervon einfach nur "geflasht" ist!


Ich bin restlos begeistert und bin froh, dass ich mir dieses Buch gekauft habe!

Ich empfehle es allen, die gerne einen guten und intelligenten Thriller mit Verwirrspiel lesen.

Bewertung vom 01.10.2011
Die Gebeine von Avalon
Rickman, Phil

Die Gebeine von Avalon


sehr gut

Am Anfang des Buches befindet sich eine kleine Karte von Glastonbury, was ich persönlich immer wieder schön finde. Danach erfährt der Leser noch etwas über den Hauptprotagonisten John Dee. Man muss zum lesen dieses Buches also keinerlei Vorwissen über die Personen oder die britische Geschichte haben. Wenn man sich aber ein wenig auskennt, dann begegnet man "bekannten" Gesichtern und kann sich auf den einen oder anderen "Insiderhinweis" freuen!

Im Innenteil des Buches steht unter dem Titel noch "Aus den höchst vertraulichen Papieren des John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin". Und genauso ist der Roman auch aufgebaut, man hat das Gefühl die persönlichen Aufzeichnungen des Dr. Dee zu lesen. Teilweise wird der Leser auch direkt vom Doktor angesprochen. Es hatte für mich auch so eine Art Tagebuchcharakter, das gefiel mir ganz gut! So hatte ich immer das Gefühl irgendwie mitten drin dabei zu sein.


Die Geschichte beginnt in London und man bekommt einen guten Eindruck vom Leben in der elisabethanischen Zeit. Teilweise hatte ich das Gefühl die Gerüche wirklich wahrzunehmen. Rickman schafft es den Leser in eine andere Zeit zu entführen. Doch ich muss auch sagen, dass ich einige Seiten brauchte, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber dann lies es sich gut lesen. Ich würde den Schreibstil zwischen "alltäglich" und "gehoben" ansiedeln. Trotzdem konnte ich es dann einfach so "weglesen" !

Nachdem man sich mit John Dee durch London bewegt hat, tritt dieser nun seinen Auftrag an, die Gebeine von Avalon ausfindig zu machen. An seiner Seite ist sein Freund Robert Dudley. Darüber habe ich mich persönlich sehr gefreut, denn Dudley begegnet man im Zusammenhang mit Elisabeth I. öfter. ;)

In Glastonbury quatieren sich die Beiden unter falschen Namen in einem Gasthof ein und die heimliche Suche nach Artus beginnt. Dieses Dorf und ihre skurrilen Bewohne sind einfach fantastisch beschrieben! Hier passiert nun einiges, was ich natürlich nicht vorwegnehmen möchte. Aber eines sei gesagt, es ist auf den ersten Blick vielleicht anderes als in Wirklichkeit. Und es gibt viele Geheimnisse zu entdecken.

Der ganze Roman ist recht düster gehalten und vermischt Magie, Religion und Aberglaube sehr gut. Es ergeben sich in Glastonbuy mehrere Handlungsstränge und man ist jetzt nicht "nur" auf der Suche nach Knochen. Viele kleine Geschichten ergeben sich und einige von denen führen nachher zusammen.

Meiner Meinung nach kann man sogar noch etwas aus diesem Buch lernen. Wie ich schon sagte, benötigt man nicht unbedingt ein historisches Vorwissen. Der Autor streut allerlei Information rund um die Tudors, Wissenschaften, Religionen und überhaupt England zu dieser Zeit in seinen Roman ein. Selbst wenn ich schon einiges vorher wusste, konnte ich doch noch etwas dazu lernen und es störte auch nicht den Lesefluss.

Dieser historische Roman ist auf alle Fälle noch ein Stückchen mehr, da es meiner Meinung nach "Krimielemente" enthält. Für alle, die vielleicht Angst haben, dieser Roman ist halb Liebesroman, die kann ich beruhigen! Die auf dem Klappentext angesprochene "Verliebtheit" spielt nur am Rande eine Rolle und ist weit von einer romantisch wirkenden Liebe entfernt.

Viel mehr lässt sich leider über dieses tolle Buch nicht sagen, ohne die Handlung vorweg zu nehmen und die Spannung zu zerstören. Einen kleinen Abzug in meiner Bewertung gebe ich, weil einmal der Einstieg in die Geschichte doch etwas dauerte und weil ich mir persönlich mehr Auftritte von Elisabeth I. gewünscht hätte. Aber allen sei gesagt, dass das Ende und die "Auflösung" auf jeden Fall für den etwas langsamen Einstieg entschädigt!

Ich finde dieses Buch klasse und würde mich freuen, wenn Rickman vielleicht mehr in diese Richtung schreiben würde. Dieses Buch enthält einen guten Mix aus Geschichte, Magie und

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.09.2011
Lux Domini
Thomas, Alex

Lux Domini


gut

Das Buch fängt mit einem Prolog an und endet mit einem Epilog. Dazwischen befinden sich einige große Abschnitte mit unterschiedlich vielen und unterschiedlich langen Kapiteln. Ich muss gestehen, so ganz hat sich mir der Sinn der Unterteilung in die großen Abschnitte nicht erschlossen. Das Buch ist eins von diesen großen Taschenbüchern, die Schrift ist aber recht groß gehalten. Der Schreibstil ist alltäglich gehalten und plätschert so dahin. Es ist jetzt nicht hoch anspruchsvoll, aber das muss in Thrillern ja auch nicht immer sein. ;) Man kann es auf alle Fälle gut in ein zwei Tagen durchlesen.

Die Perspektiven wechseln immer wieder im Buch, aber die meiste Zeit ist man mit Catherine Bell unterwegs, es ist aber nicht aus ihrer Sicht geschrieben. Man beobachtet quasi alles von oben. Man ist die meiste Zeit in Rom, aber man wechselt immer wieder in andere Orte. Mal ist es ein Rückblick in die Vergangenheit oder man switcht kurz zu einem anderen Ort des Geschehens.

Im Prolog findet man sich bei Judas Freitod wieder. Josef findet Schriftrollen, welche wichtig erscheinen. Dann ist man im ersten Kapitel, im Jahre 1978, wo ein Archäologe tief in den vatikanischen Grotten eben diese mysteriösen Schriftrollen findet. Er scheint Pius privates Geheimarchiv gefunden zu haben. Er hat dort etwas spektakuläres gelesen, was er unbedingt dem Papst zeigen muss.

Um eben diese Schriften geht es im Buch. Bevor ich mir das Buch ausgeliehen hatte, hatte ich den Klappentext und das erste Kapitel gelesen. Das klang für mich total vielversprechend. Kirchenverschwörungen sind total meins und die Komponente mit einer starken und medial begabten Frau fand ich reizvoll. Leider musste ich feststellen, das diese Kombination (zumindest bei diesem Buch) doch nicht so gut funktioniert.

Catherine hat im Laufe des Buches "Träume", die sie in die Bibelgeschichte katapultieren. Damit soll sie Stück für Stück in das große Geheimnis eingeweiht werden. Diese Stellen waren mir einfach zu viel. Ich hatte immer das Gefühl, das dies einfach nicht passte, obwohl eben diese "Träume" für die Story wichtig sind.

Dann gibt es Morde von anscheinend wahllos ausgesuchten Geistlichen. Dem Leser wird schon am Anfang der Mörder verraten. Nur wer der "Meister" hinter allem ist, erfährt man erst zum Schluss...war für mich aber ehrlich gesagt keine große Überraschung. Ein Freund von Catherine, Ben, wird vom vatikanischen Geheimdienst beauftragt diese Morde zu untersuchen. Der Leser weiß dann schon gewissen Dinge (Wer, wo ,wie gestorben ist), Catherine weiß davon noch nichts. Deswegen werden einige Dinge teilweise öfter erläutert, was mich persönlich immer wieder so ein wenig gestört hat. Mir fehlten einfach diese "Aha-Momente" und die großen Überraschungen.

Die ganze Geschichte war mir am Ende einfach zu fantastisch. Es gibt da so eine Gruppe um den Papst herum (mehr kann ich dazu nicht sagen), was mir einfach alles zu sehr zu konstruiert ist.

Ich weiß, das dies ja kein ernst gemeintes Buch über die katholische Kirche ist, aber trotzdem hatte ich etwas anderes erwartet. Diese "Träume" von Catherine fand ich ganz schrecklich, das war mir zu viel "Bibel".

Ich kann das leider nicht so wirklich erklären. Keine Frage las sich das Buch total flüssig und war im Grunde ja auch spannend. Man möchte ja wissen wer hinter all dem steckt und man möchte ja auch wissen was denn so schlimmes in den Schriften steht. Mir war es aber zu wenig "Verschwörung". Ich glaube ich hatte vielleicht etwas anderes erwartet. Für mich war die Mischung aus "Vatikanthriller" und "Fantasy" dann doch nicht so stimmig.

Da ich aber zwei Abende recht nett unterhalten wurde, würde ich zu diesem Buch sagen : Man kann es lesen, es ist jetzt keine Qual oder Zeitverschwendung...man muss es aber nicht gelesen haben. ;)

Bewertung vom 03.04.2011
Töchter des Schweigens
Barceló, Elia

Töchter des Schweigens


ausgezeichnet

Nach 33 Jahren kommt Rita in ihr Heimantdorf zurück. Aber dies ist nicht nur eine Rückkehr zu ihrer alten Clique, sondern auch eine Rückkehr zu einem lange verschwiegenem Geheimnis.
 
Die Struktur des Romans wechselt zwischen dem Jahr 1974 und dem Jahr 2007 (Gegenwart) hin und her.
1974 war die Welt für die Mädchen noch voller Träume und Hoffnungen. Nach den Abiturprüfungen geht es auf die Reise nach Mallorca und weg von den strengen Konitionen des damaligen Spaniens.
 
Recht früh im Roman wird deutlich, dass auf eben dieser Klassenfahrt etwas Furchtbares passiert ist, worüber die Freundinnen bisher geschwiegen haben.
Als nun 33 Jahre später eine dieser Frauen mit aufgeschnittenden Pulsadern in ihrer Badewanne gefunden wird, fängt die Clique nach und nach an sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Und dabei wird dem Leser klar, das es mehr als nur das "Gruppengeheimnis" gibt, denn Jede hat so ihr "Päckchen zu tragen".
 
Ganz suptil und eher versteckt pirscht sich die Spannung herran! Es werden immer wieder gewisse Andeutungen betreffend des Geheimnisses gemacht. In den Rückblicken ind Jahr 1974 wirft die Autorin immer wieder Köder aus, indem man die privaten Geheimnisse der Mädchen gezeigt bekommt.
 
Man wird mitgenommen auf eine turbulente Reise der Gefühle! Der Hintergrund des biederen und schwierigen Spaniens zu der Zeit, lässt einen die Probleme manchmal etwas klarer sehen und verstehen.
 
Von Anfang an gewinnt der Roman an Fahrt und spitzt sich zum überraschendem Finale zu! Aber dabei wirkt er in keiner Weise hektisch, sondern bleibt die ganze Zeit gesonnen und ruhig. Ich hatte beim Lesen das Gefühl der Zärtlichkeit und der inneren Ruhe. Dieses Buch ist spannend, ohne aufdringlich zu sein oder den Leser in eine Ecke drängen zu wollen. Der Schreibstil der Autorin wirkt dabei unterstützend.
Der Roman ist zwar mit "leichter Feder" geschrieben, aber er ist trotzdem auf seine Art poetisch und intellektuell verfasst! Man wird sofort ein einen magischen Bann versetzt!
Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen und klingt noch eine Weile nach!
Es gibt eine herzzerreissende Liebesgeschichte für die Romantiker ; durch die vielen Geheimnisse hat es auch etwas von einem Drama und durch den Fund der Leiche in der Badewanne und den damit verbundenen Wirbel um das "Geheimnis der Vergangenheit" über das jahrelang geschwiegen wurde, hat es auch etwas von einem subtilen Krimi.
 
Ein einfach rundum großartiges Buch! Macht Lust auf mehr!!

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