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Melanie T.
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Vettweiß
Buchflüsterer: 

Bewertungen

Insgesamt 482 Bewertungen
Bewertung vom 08.01.2026
Haigh, Tara

Aufbruch ins Paradies


ausgezeichnet

Dieser Roman beschreibt sehr eindrücklich den Aufbruch der Familie Berger nach Neuguinea im Jahr 1884.

Man bekommt sehr lebhaft geschildert, wie das Leben zu dieser Zeit war. Egal ob Technik, Reisen oder auch Familien- und Eheleben. Man wird in eine ganz andere Welt entführt. Die Reise mit dem Dampfer von Deutschland in die neue deutsche Kolonie wird mit allen ihren Zwischenstops sehr bildhaft beschrieben und man fiebert bei Wellengang und Landausflügen regelmässig mit. Die Liebe zu dieser Zeit war nicht ausschlaggebend für eine Ehe, auch das müssen die ein oder anderen Protagonisten leidvoll erfahren.

Der Schreibstil sowie die Handlungen runden das wunderschöne Cover gekonnt ab.

Ich kann schon jetzt kaum erwarten, endlich Band 2 der Saga in Händen und vor Augen zu haben.

Bewertung vom 05.01.2026
Farago, Sophia

Ein Marquess auf der Flucht


ausgezeichnet

Schon das Cover mutet romantisch an, der Inhalt steht diesem in nichts nach.

Ich kenne die Reihe bisher nicht, daher ist besonders für Neueinsteiger das erste Kapitel "Wie alles begann" gold wert. Man wird hier kurz und knapp abgeholt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen aber um trotzdem nicht ohne jedes Wissen einsteigen zu müssen.

Ebenso vorteilhaft ist das Personenregister am Ende des Buches, dieses habe ich aufgrund der vielen Personen regelmässig genutzt.

Der Marquess ist also auf der Flucht, vor seinem Vormund der den Titel für sich beanspruchen möchte und natürlich das Erbe anzutreten. Doch der Marquess und die vier Heroes machen da nicht mit. Nach einem Aufenthalt in einem Wanderzirkus und einem Zwischenstop als Hauslehrer greift wirklich Spannung um sich. Es geht um Mordanschläge, Liebe und Irrungen. Einfach ein herrliches Zusammenspiel, sowohl von Protagonisten als auch von verschiedenen Handlungssträngen, die toll ineinander greifen.

Der Schreibstil ist recht locker und das Ganze wird zu einem wahren Wohlfühlroman.

Dies ist zwar schon der sechste Teil der Reihe und es wird auch deutlich, dass diese damit vollendet ist. Nichts desto trotz standen schon nach den ersten Kapiteln die anderen fünf Bände auf meiner Wunschliste.

Bewertung vom 31.12.2025
Jan Cucco

TRIO INFERNALE


gut

Das Buch hätte mich mehr begeistern können, wäre nicht alles zu sehr an der Oberfläche geblieben.

Die Geschichte ist wahrlich interessant und der Schreibstil gut, der Rachefeldzug ist gut durchdacht. Allerdings hätte Alles ein wenig mehr Tiefgang haben können, dann hätte man mehr über die Personen erfahren und auch die einzelnen Stationen der Vergeltung wären besser herausgekommen. So fragt man sich, was eigentlich die Intentionen der handelnden Personen waren, was für Vorteile sie sich versprachen und vieles mehr.

Ich hatte einfach mehr erwartet und war am Ende etwas enttäuscht, weil mir viele Informationen verborgen blieben.

Nichts desto trotz ganz unterhaltsam für einige wenige Lesestunden.

Bewertung vom 27.12.2025
Winning, Josh

Verbrenn das Negativ


sehr gut

Schon das Cover ist ein bisschen unheimlich und hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Die Story ist so, wie man sich einen Horrorfilm vorstellt. Unheimlich, spannend und gefährlich.
Die Protagonisten scheinen alle etwas zu verheimlichen zu haben und sind gut beschrieben und spielen alle ihre besondere Rolle.
Der Schreibstil ist mitreissend und man fühlt sich gut in die Geschichte mitgenommen.
Aufgelockert werden die Kapitel durch Szenen aus Drehbüchern, Tagebucheinträgen und Zeitungsartikel. Das bringt viel Abwechslung und Hintergrundwissen.
Natürlich wird der Leser auch immer wieder hinters Licht geführt und weiß am Ende nicht mehr, wem er vertrauen kann und ob das Ganze vielleicht doch eine Geistergeschichte ist oder ob Menschenhand angelegt wurde.
Wer also Horrorfilme mag, ist mit diesem Buch gut bedient.

Bewertung vom 17.12.2025
Lucas, Stella

Weihnachten mit Tony


gut

Zunächst einmal ist das Cover absolut herzig und ich bekam gleich ein gutes Gefühl.
Leider hat sich das beim Inhalt nicht so ganz wiedergefunden.
Es ist einfach zu wenig Weihnachten, das passt also weder so richtig zum Titel noch zum Cover. Schade, ich hatte einen wunderbaren Weihnachtsroman erwartet.
Die Hauptprotagonistin ist ziemlich unreif in ihren Handlungen obwohl sie die dreissig schon überschritten hat. Sie konnte mich im Gegensatz zum männlichen Part, der wirklich nett und verständnisvoll (meistens zu viel von Beidem) daherkam, überhaupt nicht überzeugen. Viele weitere Personen bekamen in meinen Augen auch nicht genug Raum in der Geschichte. Zum Schluß habe ich mich tatsächlich gefragt, wie man mit so wenig so viele Seiten voll bekommt.
Nett ist die Kapitelaufteilung, in der es einerseits immer heißt wie viele Tage es noch bis Weihnachten hin ist. Auf der anderen Seite werden die Kapitel jeweils aus Sicht von Marc oder Carrie geschrieben. So weiß man immer, wo eigentlich die ganzen Mißverständnisse herkommen und wer wie über was denkt.
Eine gelungene Idee.

Bewertung vom 17.12.2025
Archan, Isabella

Die MörderMitzi und der eiskalte Tod


sehr gut

Die Mördermitzi scheint ja schon eine Institution zu sein, ich habe sie erst in diesem siebten Band kennengelernt. Aber so viel ist jetzt schon klar: ich habe einiges nachzuholen.

Für den Neueinsteiger wird erklärt, wie die (Mörder-)Mitzi zu ihrem Namen kam. Danke dafür an die Autorin. So wäre dieses Rätsel schon einmal gelöst.

Dann gibt es aber viele Rätsel - wer ist der Tote, welcher als Schneemann im Wald zurückgelassen wurde. Und wer will den verschiedenen Retreat-Teilnehmern an den Kragen, die sich vorher (angeblich) nicht einmal untereinander kannten.

Nach und nach fühlt die Mitzi allen Teilnehmern auf den Zahn und entgeht selbst nur knapp dem Schneefrauen-Syndrom.

Der Schreibstil ist mitreissen und Mitzi agiert nicht nur mit den Teilnehmern des Retreats, sondern auch immer mal wieder gedanklich und in Träumen mit ihrer besten Freundin von der Polizei.

Eine interessante Geschichte mit mehr oder weniger Hand und Fuss, aber was für mich hier auch tatsächlich zweitrangig war. Man wird einfach gut unterhalten.

Bewertung vom 17.12.2025
Sanders, Clara

Winterherzen in Chanting Hills


ausgezeichnet

Bei diesem wundervoll weihnachtlichen Roman lädt schon das Cover zum lesen ein, ohne dass man vorab wissen muss was man zu erwarten hat. Dieses ist wirklich toll gestaltet.

Die Geschichte ist so alt wie die Liebe. Zwei Menschen begegnen sich, verlieben sich, es gibt Probleme. Gibt es ein Happy End? So wie meistens? Der Leser wird es herausfinden.

Der Schreibstil ist klassisch, die Personen sind gut herausgearbeitet und realitätsnah beschrieben. Die Stimmung ist vorweihnachtlich mit Liebe, Verzeihen und Neuanfängen. Ein wirklich schönes Buch für die Vorweihnachtszeit, um sich auf das Wichtigste zu besinnen. Jeder, der einmal Ärger mit seinem Nachbarn hatte wird sich hier ein Stückchen weit wiederfinden und man wird dazu verleitet, über das Leben an sich und Prioritäten nachzudenken.

Bewertung vom 17.12.2025
Elbrecht, Clarissa van

Der letzte Brief des Papstes


gut

Aufgrund des Klappentextes habe ich etwas vollkommen anderes erwarten.

Wer einen ganz normalen Roman oder fast schon aufgrund der Inhaltsangabe einen Thriller erwartet wird - so wie ich - enttäuscht werden.

Ich habe das Printexemplar des Buches gelesen.

Der Schreibstil zunächst ist sehr schwierig, kurze und abgehackte Sätze. Dabei fast ausschließlich Gedanken des Schreibers. Kaum Interaktion oder gar Kommunikation mit anderen Menschen. Alles bleibt sehr mysteriös, man weiß nie ob die schreibende Person sich alles nur einbildet oder wirklich in irgendeiner Form irgendetwas passiert.

Dazu das Seitenlayout - alles ist mittig zentriert und in ganz kurzen Sätzen oder vielmehr Gedanken. Viele Absätze unterbrechen dazu den Lesefluss.

Mir konnte das Ganze leider überhaupt keinen Lesespass bereiten.

Das wirklich Beste am ganzen Buch war für mich das Cover.

Bewertung vom 29.11.2025
Trost, Dirk

Seemannsgrab für Norderney


sehr gut

Der mittlerweile 12. Fall für Jan de Fries kommt mit einem düsteren, aber sehr schönen Cover daher.

Das Cover passt sowohl farblich als auch in seiner Gestaltung toll in die Serie.

Jan wird hier einmal mehr zu einem Tötungsdelikt hinzugezogen und wie es der Zufall will, wird er gleich als Komparse bei einem Film auf Norderney angeheuert. Das verschafft ihm den Vorteil, undercover für Hauptkommissarin Doro zu ermitteln und seine Ohren offen zu halten. Das gelingt soweit auch ganz gut, bis er selbst in Gefahr gerät und in einem Seemannsgrab landet.

Insgesamt eine schöne Geschichte mit alten Bekannten, das macht den Krimi fast schon ein wenig familiär. Der gewohnte Wortwitz fehlt ebensowenig wie Motte, sein treuer vierbeiniger Begleiter.

Der Schreibstil ist mitreissend, die Kapitel angepasst an die Geschehnisse. Zum Schluß gibt es keine offenen Fragen, alles wird geordnet aufgelöst.

Bewertung vom 29.11.2025
Bertram, Rüdiger

Robin the Hood - Wie klaut man eine Stadt?


sehr gut

Das schöne Cover lädt zum Lesen dieser etwas anderen Robin Hood Geschichte ein.

Robin ist ein 13-jähriger Dieb mit viel Erfahrung und guter Ausbildung. Nun soll er gemeinsam mit Mary - genannt die HAND - eine Stadt klauen. Natürlich keine echte Stadt. Denn die Schurkin hat ein gefährliches Virus in einer Stadt-Schneekugel in ihrer Gewalt.

Es ist eine lustige Geschichte für Kinder ab 10 Jahren, aber natürlich auch für Erwachsene die solche Geschichten mögen.

Unterbrochen wird die Geschichte durch eingeflochtene kurze Comics. Dadurch bleibt das Ganze spannend und locker.

Natürlich, so viel darf man verraten, gibt es bei einem Kinder-/Jugendbuch ein Happy End und man darf gespannt sein, was Robin und Mary als nächstes für einen Auftrag bekommen.