Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Dany
Danksagungen: 30 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 128 Bewertungen
Bewertung vom 23.04.2010
Dämonenmal / Jill Kismet Bd.1
Saintcrow, Lilith

Dämonenmal / Jill Kismet Bd.1


ausgezeichnet

Jill Kismet ist Dämonjägerin. Alle Nachtschatten, die in ihrer Stadt Ärger machen, rückt sie zu Leibe und das nicht gerade diplomatisch. So fließt auch schon so mancher Liter Blut und das ein oder andere dämonische Körperteil saust durch die Gegend.
Jill ist aber nicht nur Jägerin, sie hat auch eine pikante Vergangenheit. Einst war sie eine Hure, eine Prostituierte- bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie ihren Zuhälter umgebracht hat. Halbtot wurde sie von einem Jäger gefunden, von einem kompetenten und mächtigen noch dazu. Michail, so hieß er, wurde schnell ihr Lehrmeister und Geliebter. Die beiden verband eine ganz besondere Beziehung, bis an dem Tag, an dem er ermordet wurde. Jill kam zu spät um ihn zu retten, das Ganze ist nun ein halbes Jahr her und Kismet, trägt dieses Stigma schwer mit sich rum.
Des Weiteren kommt noch hinzu, dass Jill einen Pakt mit dem ortsansässigen Dämonenführer hat. Perikles hat ihr sein Mal verpasst und Jill hat somit übermenschliche Kräfte, als Austausch verlangt der Dämon einmal im Monat etwas gemeinsame Zeit, die äußerst phantasiereich gestaltet wird.
Nun ist es ja so, dass es auch hier was zu tun geben muss- zu tun gibt es allerhand, denn Jill wird in ein albtraumhaftes Geschehen reingezogen, bei dem sie so manches mal fast von der Klippe springt.
Es ist nämlich so, dass grauenhafte Morde die Stadt erschüttern. Schnell wird klar, dass Werwesen involviert sind, so taucht das Martindale Kommando des FBI auf- das Kommando besteht aus Werwesen, die auf paranormale Fälle spezialisiert ist- Freunde von Jill sind es. Harper und Dominic, das sind die beiden Werkatzen haben den Werpuma Saul im Schlepptau, eben dieser Saul, weckt in der Dämonjägerin Gefühle, die sie am liebsten gar nicht haben möchte und so gut wie es geht zu verdrängen versucht.
Zwangsläufig kommen die beiden sich näher, aber ab da geht der blutige Spaß erst richtig los.

Das war ein toller Start, einer sehr verheißungsvollen Reihe. Saintcrow hat zuvor schon mit ihrer Akteurin Danny Valentine überzeugt, hier merkt man schon eine gewisse Reife. Parallelen gibt es wenige. Der Schreibstil besticht auch hier wieder durch seine Eigenart. Jill und Dante ähneln sich allein durch ihre dunkle Vergangenheit und Verkorkstheit.
Die paranormale Welt ist auch hier recht komplex. Bisher wurden so einige Dämonen und ihre Hörigen, sowie verschiedenen Religionen, Werwesen und der ein oder andere Supra eingeführt.
Wer hier heißen Sex sucht, ist an der falschen Adresse, gefehlt hat er mir aber nicht, da das Buch so dermaßen actiongeladen ist, dass für Bettakrobatik nun wirklich keine Zeit mehr war.
Die männlichen Parts wurden ja von dem Dämon Perikles und dem Werpuma Saul getragen. Da kam für mich eindeutig der Dämon besser weg. Er ist herrlich zynisch, sarkastisch und einfach nur verboten diabolisch, im direkten Vergleich kommt Saul einfach nur blass daher. Mag sein, dass er im kommenden Band an Tiefe gewinnt, doch ich denke das mein Favorit sich schon herauskristallisiert hat. Ich mag die Bösen nun mal.

Alles in allem hat es gut bis sehr gut gefallen. An manchen Stellen hätte ich mir Erklärungen gewünscht, nichtsdestotrotz, recht es für tolle 9 Punkte, mit Tendenz nach oben.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.04.2010
Racheengel / Black Dagger Bd.13
Ward, J. R.

Racheengel / Black Dagger Bd.13


ausgezeichnet

Nicht von schlechten Eltern, oder doch?

Endlich ist der Reverend aka Rhevenge an der Reihe. Der überaus attraktive Halbsympath, lässt sich hier hinter seine beinharte Fassade schauen. So ist er nicht nur der Topzuhälter und Drogenbaron von Caldwell, sondern eine einsame Seele, die eigentlich nur geliebt werden will. Seine familiären Hintergründe werden aufgerollt und man lernt Rhev besser denn je kennen. Seine weibliche Gespielin ist Ehlena, der von der Glymera übel mitgespielt wurde. Einst waren sie und ihre Familie Mitglieder, hochgeachtet, wurden aber wegen eines Vorfalls den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Was genau vorgefallen ist- ich hoffe man erfährt es im nächsten Band. Ehlena bringt nun sich und ihren geistig verwirrten Vater durch. Sie leben in einere schäbigen Unterkunft und können sich so gerade eben über Wasser halten. Ehlena arbeitet jede Nacht in Havers Klinik. Dort hat sie auch Rhevenge kennen gelernt. Rhev erachtet sich nicht als würdig für Ehlena, ist sie doch in seinen Augen so wunderschön und rein, so dass er mit seinem Lebensstil und dem Unterweltmilieu, so gar nicht in ihr Leben passt. Schnell werden die beiden eines besseren belehrt, doch Rhev muss zu viel von sich zurückhalten. Ich bin gespannt wie es da im nächsten Band weitergeht.

Des Weiteren liegt hier das Augenmerk auf Wrath und seine Shellan Beth. Es kommt heraus, dass der König wieder in den Kampf gezogen ist. Ein riesen Krach mit Beth ist die Folge, doch der Wrath hat noch anderer Probleme, die Glymera trachtet ihm nach seinem königlichen Leben.

Auch Lassiter, der Leuchtknabe hat hier so manche Szene und mit ihm Thor, der seine ganz eigene Erkenntnis bekommt.

John Matthews wird auch desöfteren behandelt, seine Gefühlswelt ist noch immer das totale Chaos und keine Besserung trifft ein, ganz im Gegenteil, für John wird es konfuser denn je.

Der Giftzwerg Lash, viel mehr Omegas Papasöhnchen trifft man auch ein ums anderer Mal an. Der Knilch hat eine ganz besondere Allianz im Sinn, die im nächsten Band gefestigt wird.

Eieiei, das war mal wieder genau nach meinem Geschmack. Die Brüder sind mir aber auch ans Herz gewachsen, was soll ich denn bitte machen, wenn die Reihe mal zu Ende ist?
Positiv ist hier, das man eines der dicksten Bücher der Reihe hat. Rhev gibt aber auch so einiges an Stoff her, zudem arbeitet Ward an mehreren Baustellen, wobei keine zu kurz kommt. Wie immer genau das richtige Maß von allem.

10 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.04.2010
Die Gruft
Wilson, F. Paul

Die Gruft


ausgezeichnet

Handyman Jack, ist der Mann fürs Grobe. Er wird hinzugezogen, wenn die Polizei nicht mehr weiter weiß oder gar nicht erst eingeschaltet werden soll.
So kommt es, dass er eine Anfrage des indischen Diplomaten Kusum erhält. Seine Großmutter wurde überfallen und eine nicht sehr wertvolle, aber für die Familie unheimlich wichtige Halskette, wurde dabei entwendet. Jack soll den Täter und die Halskette finden. Der Job ist schnell erledigt, zieht jedoch eine unheimliche Kette von Ereignissen nach sich, mit denen Jack in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hätte. Der sonst so abgeklärte und harte Bursche, kommt dadurch in Situationen, die unvorstellbar sind.

Handyman Jack ist ein klasse Akteur. Er macht sich die Hände schmutzig, handelt aber nur so, wie es sein Weltbild erlaubt. Er ist nicht wirklich schlecht, aber zu den richtig Guten gehört er auch nicht. So bricht er zum Beispiel einem Schläger die Hände oder gibt einem Mörder, das für ihn gerechte Urteil - den Tod. So hat der Handyman schon vor langer Zeit beschlossn, der offiziellen Gesellschaft aus dem Weg zu gehen und lebt jenseits der Bankkonten, Sozialversicherungsnummern etc. Allerdings verfällt er auch ins grübeln. Er kann seinen "job", ja nun nicht für immer machen und die Frau die er liebt, hat ihm den Rücken zugewandt, als sie erfahren hat, wer er wirklich ist und womit er sich seine Brötchen verdient.
Gerade diese Frau und ihre Familie, haben einen nicht unherblichen Anteil, an dem Verlauf der Geschichte.

Das Buch war klasse. Es wurde 1984 veröffentlicht, was man so manches mal an den Gegebenheit merkt, z.B. werden hier Kaltstarter verwendet oder exezives Tennisspielen. Gestört hat es mich nicht, passte nun mal zum Verlauf. Es spielt in New York, mit dem Schwerpunkt auf Manhatten.

Anfänglich liest es sich wie ein Krimi der etwas dunkleren Sorte, wird jedoch schnell zu einem Buch voller Mythen und Monster, die der Handyman so gar nicht einortieren kann.

Ein wenig liest es sich wie meine geliebten Harry Dresden Romane, wo sich bei mir die Vermutung stellt das der gute Butcher seine Bücher als Anlehnung auf Handyman Jack verfasst hat.

Toller Auftakt! Diese Reihe wird es mit Sicherheit komplett in mein Regal schaffen!

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 31.03.2010
Die Ankunft / Fallen Angels Bd.1
Ward, J. R.

Die Ankunft / Fallen Angels Bd.1


ausgezeichnet

Caldwell New York. Dort beginnt der Kampf um sieben Seelen, die an ihrem Scheideweg stehen. Jim Heron wird ins Rennen geschickt. Nach einem Arbeitsunfall hat er kurz an die Himmelpforte geklopft und wurde von vier interessanten Engeln in Empfang genommen, die ihm den Sachverhalt erklärt haben. Jim kann das ganze noch nicht so ganz glauben, nimmt sich aber der Seele an. Vielmehr nimmt er sich seines superreichen Bosses Vincent diPietro an. Die beiden entwickeln rasch eine Art Freundschaft und Jim glaubt die Sache wäre ganz einfach, ist sie aber nicht! Schnell wird er in einen Strudel gezogen, der irre packend ist und mich das Buch kaum noch aus der Hand hat legen lassen.
Es ist nämlich so, das der betreffende Dämon, dem Jim die Seele abluchsen soll, äußerst raffiniert vorgeht und Jim lange Zeit nicht weiß, was Sache ist, denn Vinc führt ein perfektes Leben und scheinbar muss er nur seiner TopModel Freundin, mit der Jim übrigens ein kleines Techtelmechtel hatte, die große Frage stellen. Doch Vinc ist sich sicher, das er seine Freundin nicht heiraten will, hat er doch Marie Terese erblickt und für sie nach nur einem Blick unglaubliche Gefühle entwickelt. Für ihn zählt nur noch eins, diese Frau für sich zu gewinnen. Das ist allerdings alles andere als einfach, denn Marie hat eine dunkle Vergangenheit und ist gehetzt und nur noch auf der Flucht, vor ihrem Ex-Mann.

Das Buch liest sich wie ein paranormaler Thriller und ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ward hat es geschafft, mich auch mit ihrer neuen Reihe, direkt in ihren Bann zu ziehen. Die Schreibe ist wieder flüssig, direkt und der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufgebaut und flaut niemals ab.
Wer hier eine Bruderschaft wie die Black Dagger erwartet, wird bitter enttäuscht werden, denn die Brüder und die Gruppe um Jim haben nur zwei Dinge gemein: ihr loses Mundwerk und ihre Erschafferin Frau Ward.

3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.03.2010
Zeit der Jäger / Mercy Thompson Bd.4
Briggs, Patricia

Zeit der Jäger / Mercy Thompson Bd.4


sehr gut

Und weiter geht es für Mercy Thompson. Nur kurz konnte sie sich von ihrer Vergewaltigung erholen. Der ganz normale Wahnsinn holt sie wieder ein. Stefan, ihr Vampirkumpel erscheint fast vollständig tot bei ihr im Trailer. Die ansässige Siedhe Führerin, sprich Stefans Herrin Marsialia, ist nicht besonders gut auf Mercy zu sprechen. Adam muss nun auch so einiges geklärt haben, was bei Mercy zu Schmetterlingen im Bauch, mit sofort folgenden Panikattacken führt. Ein Geisterproblem bei einer alten Bekannten taucht und das wird eigentlich der größte Wahnsinn, denn es geht viel mehr vor in Spokane, als Mercy zu Anfang dachte. Ach, war da nicht noch die Sache mit einem möglichen Krieg, zwischen den Werwölfin und Vampiren.


Dieser vierte Teil steht seinen Vorgängern in nichts nach. Man erlebt Mercy pur, wie sie sich windet, aber es wieder schnell zum Zug kommen lässt. Neue Protagonisten sind nicht wirklich aufgetaucht, aber bei den schon vorhanden hat sich einiges getan und nun mal ehrlich, wer von uns hätte denn gedacht, das Mercy sich für … wirklich entscheidet?!

Tolles Buch mit meiner Lieblings-Kojotin, das noch so manch andren Supra hervorbringt.

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.03.2010
Der kalte Kuss des Todes
McLeod, Suzanne

Der kalte Kuss des Todes


ausgezeichnet

Verschwörung, Korruption und Mord!

Was geht vor in dem magischen London?

Eine kurze Zeitspanne ist vergangen und Genevieve “Genny” Taylor, muss sich ihrer Vergangenheit stellen und wird damit frontal in der Gegenwart konfrontiert.
Sie bekommt eine Blutbund-Einladung nach der nächstem, jeder Vampir Londons, reißt sich um ihr Sidheblut. Dabei will sie eigentlich nur einen, Malik Al Khan. Eben diesen, hat sie aber nun seit einem Monat nicht mehr zu Gesicht bekommen. Auch ihr Boss Finn, der aparte Satyr, ist auf Abstand gegangen - Genny mutmaßt es wegen ihrer väterlichen Herkunft. Es ist auch weiß Gott nicht einfach, einen Vampir zum Vater zu haben.
Ihre Angst dem Autarchen, dem Monster, dem sie mit 14 Jahren versprochen wurden ist allgegenwärtig.
Genny hat überhaupt so manches ungelöstes Problem. Sie ist noch immer im Clinch mit dem Hexenrat, welches eigentlich eines ihrer Hauptprobleme ist, da sie mitunter Freiwild ist. Auch bei den Fae Londons ist die Jagdsaisons angebrochen, ist Genny doch die einzige, die ein gesundes magisches Kind, zur Welt bringen kann. Nach dieser Information macht sie sich natürlich so ihre Gedanken. Vor allem würde es erklären, warum überhaupt alles und jeder ihr Avancen macht. Schnell wird es ruppiger und die Dyraden ziehen andere Seiten auf.
Als würde das alles noch nicht reichen, ist Genevieve Hauptverdächtige in einem Mordfall, der ja nun mal wirklich horrende Ausmaße annimmt und Malik auf der Bildfläche erscheinen lässt. Alsbald ist sie wieder in einem undurchdringlichen Netz, der magischen Gemeinde Londons verstrickt.

Wow! Hier hat ja mal wieder jeder Supra seine Auftritt! Vom Kelpie bis zum Nekromanten, ein jeder ist dabei. Man trifft so manches bekannte Gesicht aus dem ersten Band, wobei ich auf einige hätte verzichten können. Viele Fragen aus dem ersten Band wurden im Laufe des Buches schlüssig erklärt und kommen glücklicherweise nicht utopisch daher. Genny erfährt so einiges, was sie lieber nicht erfahren hätte und der geheimnisvolle Malik spielt hier eine ganz besondere Rolle.
Man darf gespannt sein, wie Genevieve sich entscheiden wird, hat sie doch nicht mehr allzu viel Zeit, bis ihr Ultimatum abläuft.
Genau wie in Band eins, erhält man ein phantastischen Thriller, der so ziemlich jede Fantasy-Sparte bedient. Für Neulinge des Genres ist allerdings weniger geeignet, da man mit der massigen Flut an übernatürlichen Geschöpfen, erschlagen werden könnte.

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.03.2010
Göttin der Dunkelheit / Anita Blake Bd.9
Hamilton, Laurell K.

Göttin der Dunkelheit / Anita Blake Bd.9


ausgezeichnet

Bevor meine Rezension kommt, würde es mich ja brennend interessieren, warum Bastei/Lübbe den 9ten AB Band in 2 Teile gesplittet hat. So bleibt man doch reichlich unbefriedigt zurück, vor allem, da man nun mitten in der Story stecken bleibt!


Endlich ist es da, das Edward Buch! Lange habe ich mich darauf gefreut, mehr von dem kaltblütigen und gewissenlosen Kopfgeldjäger zu lesen. Doch der Schein trügt, dazu später mehr.

Edward fordert Anitas Schuld ein und beordert sie nach New Mexico. Eine Reihe grauenhafter Morde hält die ansässige Polizei in Atem. Sie hat schon Ted Forrester, den “Schädlingsbekämpfer” hinzugezogen. Ted ist das Alter Ego von Edward. Diese Rolle spielt Ed so intensiv, das Anita so manch neue Seite an ihm sieht und eine enorme Überraschung erlebt. Im laufe des Buches, wird ihr mehr und mehr klar, dass sie Edward eigentlich gar nicht wirklich kennt, sie weiß nicht wer er ist.
Auch Anita kommen so manche Zweifel, sie geht schon seit einem halben Jahr Jean-Claude und Richard aus dem Weg und hat eigentlich nicht vor, so rasch einen neuen Kontakt herzustellen. Anita ist auch müde, sie hat einfach zu viel Grauen gesehen und weiß nicht ob noch genug “Mensch” in ihr ist.

Mit bei der Killerjagd sind auch Olaf und Bernardo. Bernardo ist ei weiterer Jäger, den Edward kennt und seiner Ansicht nach hilfreich wäre. Bernardo ist flapsig aber höchst ansehnlich, so dass Anita so manches Mal der Mund wässrig wird. Olaf, ja der ist ein ganz anderes Thema. 1A Soziopath, mit einem ausgeprägtem Frauenhass, der anscheinend schon so manches Mal bestialisch gemordet hat und zu allem Überfluss noch ein verurteilter Vergewaltiger ist. Edward raunt Anita quasi im vorbeigehen zu, das sie genau in sein Beuteschema passt. So muss Anita neben dem Monster auch noch auf Olaf acht geben.

Die Ermittlungen die angestellt werden, führen zu der ansässigen Meistervampiren, die sehr mächtig ist und sich für eine Gottheit hält. Sie ist der im Titel genannte Obsidianschmetterling.

Das Buch endet an einem neuen Tatort, an dem Anita eine Entdeckung macht und an genau dieser Stelle, lässt Bastei uns dann im Regen stehen.

Ich schrieb am Anfang schon, das der Schein bei Edward trügt. In all seinen bisherigen Auftritten, gibt er denn knallharten, Gefühlskalten Irren. Das dem nicht so ist, hat mich ehrlich gesagt überrascht, nicht nur mich, Anita war auch schwer von den Socken, denn wer hätte das gedacht. Ich nicht!

Natürlich bin ich gespannt auf Teil 9.2, denn eigentlich liest sich dieser erste Teil mehr wie ein Prolog in Bezug auf das Monster. Häppchen werden vorgeworfen, aber den Hauptgang bekommt man nicht zu Gesicht. Einzig auf die grundlegende Änderung zwischen Anita und Edward wird hier der Fokus gerichtet. So sagt jeder Satz mehr aus, als er scheint.
Natürlich ist das spannend, typischer Hamilton. Anita gefällt auch wie immer, die weiteren Akteure des Buches scheinen noch für Überraschungen gut sein.

Bewertung vom 21.03.2010
Im Schatten des Fürsten / Codex Alera Bd.2
Butcher, Jim

Im Schatten des Fürsten / Codex Alera Bd.2


ausgezeichnet

2 Jahre sind seit der neuen großen Schlacht von Calderon vergangen. Jahre, in denen sich so manch einer gemausert hat und so einiges passiert ist.

Da wären die Bewohner des Calderon Tal, die Isana, Tavis Tante, absolut als neue Wehrhöferin akzeptieren. Dann wären da noch Bernhard, der ehemalige Wehrhöfer, nun neuer Graf von Calderon und Amara, Gräfin und Kursorin, die beiden haben eine geheime, denken sie, Beziehung.

Das Hauptaugenmerk, liegt jedoch auf dem jungen Tavi. War er in Band eins noch ein schüchternder Junge, der eigentlich kein Held sein möchte, ist er nun ein selbstbewusster junger Mann, der nur zu gut weiß, wozu er fähig. Um Tavi scharrt sich eine kleine erlesene Gruppe. Seine Freunde. Da wären unter anderem Max und Ehren. Max ist ein sehr guter Elemantarwirker und kann es zu wirklich großem bringen, ist er auch in der Kriegskunst äußerst fähig. Wohingegen Ehren eher ein kleiner schmächtiger, eher unbedeutender Wirker ist. Sie alle verbindet aber ihr Außenseitertum, von dem Tavi am meisten abbekommt. Er hat noch immer keine Elementar und wird von vielen seiner Mitschüler auf der Akademie, als Mißgeburt betrachtet. Besonders schlimm treibt es ein adeliger Spross.
Auf überraschende Weise, trifft Tavi Kitai, die junge Maratkriegerin. Er erhält von ihr so manches Mal Schützenhilfe und wird sich im Verlaufe der Geschichte, seiner Gefühle für sie bewusst.

Und hier der Plot:

Es wird, wie in Band 1, aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So bekommt man als Leser eine Menge Informationen, ohne von ihnen überrollt zu werden.

Ein vergessner Gegner ist wieder da. Tödlicher und effektiver als alles, was Alera seit langem erlebt hat.
Doroga, der Häuptling eines Maratstammes bemerkt es zuerst. Was er auch bemerkt, bei einem verlassenem Nest, liegt Tavis Rucksack. Doroga, schickt Kitai hinter Tavi her und zieht selber mit seinem Stamm gegen den Gegner, der sich die Vord nennt.
Schnell wird klar, wie mächtig die Vord sind und so zieht schnell das Calderon Tal gegen diese Kreaturen. Aufreibende Scharmützel werden geschlagen und für Rettung sieht es finster aus.
Zeitgleich dreht sich in der Hauptstadt Alera Imperia, fast alles um die Politik. Dem ersten Fürsten geht es sehr schlecht, so dass für ihn gesorgt werden muss. Natürlich wird auch so manche Ränke geschmiedet, die enttarnt werden muss und keiner ist sich mehr so sicher auf wessen Seite er eigentlich ist. In Alera Imperia wird es dramatisch, als ein Vordangriff beginnt, der es auf den ersten Fürsten abgesehen hat.

Nebenbei wird so manches Geheimnis gelüftet und der Epilog lässt noch so einiges für Tavi hoffen. Vor allem weiß ich nun endlich wer er ist und war schon ein wenig verblüfft.

Das Buch ist wie auch Teil 1, grandiose Fantasy. Butcher lässt einem an allem teilhaben und seine Welt gekonnt weitergestrickt.

Man darf gespannt sein auf Teil 3.

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.03.2010
Glut / Die Phoenix-Chroniken Bd.2
Handeland, Lori

Glut / Die Phoenix-Chroniken Bd.2


ausgezeichnet

Ein guter Monat ist seit dem ersten Teil vergangen und die Apokalypse naht. Das ist eigentlich nicht der Plan von Phoenix. Vorgesehen, war erst mal eine Verschnaufspause daheim und ein einigermaßen normales Leben führen. Tja, Pech gehabt! Schnell ist Lizzy mehr denn je drin in der ganzen Armageddon/Apokalypse/Licht gegen Dunkelheit Geschichte. Eine mächtige Gegnerin muss zur Strecke gebracht, also erhält sie Schützenhilfe von Saywer.
Gerade Saywer hat in diesem Band total überzeugt. Man erhält so einige Blicke hinter seiner knochentrockenden Fassade und bekommt ein ums andere Mal seinen äußerst bissigen Humor zu spüren. Auch Lizzy kann sich dem nicht entziehen. Hat er tatsächlich was ernsters mit ihr im Sinn?

Dann wären da noch Summer die Fee, für die Phoenix, was ihr so gar nicht passt, stellenwise echte Sympathie entwickelt.
Ja, dann ist da auch noch Jimmy, Phoenix erster und unvergessener Lover, der gefunden werden muss und im späteren Verlauf noch eine wichtige aber tragische Rolle spielt. Gerade diese Sequenz auf den letzten Seiten, ändert alles.

Die Phoenix Reihe besticht durch ihre doch horrende Anzahl an Supras.
Die erotischen Szenen die vorhanden sind, geben einiges her, nichts beschönigendes - hart, aber passend.
Lizzy die Schnodderschnute, kann natürlich wieder fast nie den Schnabel halten, aber einiges dazu gelernt hat sie. Sie hat mit sich zu kämpfen, aber dafür bleibt ihr nie die geforderte Zeit, ist sie doch die Anführerin und muss zusehen, die Föderation wieder zum laufen zu kriegen.
Die Geschichte wird, wie auch in Teil 1, gekonnt voran getrieben. Einen dritten Teil muss es geben, in dem man gespannt sein darf, was Nephilim als nächstes planen und ob Phoenix jemals wieder die Alte wird.

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.03.2010
Gefährtin der Dämmerung / Cat & Bones Bd.3
Frost, Jeaniene

Gefährtin der Dämmerung / Cat & Bones Bd.3


ausgezeichnet

Cat und Bones jagen weiterhin für den Heimatschutz Vampire, die es verdient haben zu sterben. Das übliche Team ist auch weiterhin dabei. So auch Tate, der nun gar kein Blatt mehr, in Bezug auf seine Gefühl für Cat, vor den Mund nimmt. Das führt zu einigen Reibereien, die noch verstärkt werden als Tate sich wandelt. Da war dann so einiges an hochprozentigem vampirischen Testosteron im Spiel.

Nach einem Überfall auf Cat und ihre Mutter, beginnt ein Krieg in den Reihen der Vampire, gut nur das Bones sich vorher schon mit seinem über 2000 Jahren alten Urahn verbündet hat, denn auf der Gegenseite haben sie eine unglaublich mächtige und rücksichtslose Gegnerin.
Es kommt wie es kommen muss. Viele verlieren ihr Leben, auch ihr untotes und Cat und Bones müssen mit all den Konsquenzen weiterleben.


Das Buch war wie immer hervorragend. Lange nicht so erotisch angehaucht wie die beiden Vorgänger, aber mit einem sehr hohen action Anteil, der so einiges rausgerissen hat.

Ich hatte beim lesen zwei recht großer Lacher, die mir einem schiefen Blick von der Seite eingebracht haben. Der eine dreht sich um Justina, Cats Mom. Der andere, um einen neuen Akteur, wer es liest, wird mit Sicherheit genauso lachen wie ich.

Alles in allem war es packend, rasant, stellenweise romantisch- kurz: KLASSE!

Wann kommt noch Teil 4?

8 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.