Ich weiß wirklich nicht, wie Abby Jimenez das jedes Mal schafft – aber auch ihr neuester Roman hat mich wieder vollkommen berührt. Ihre Geschichten sind einfach besonders. Die Figuren fühlen sich so echt an, ihre Themen sind relevant, schwer und trotzdem voller Hoffnung.
In Say You’ll Remember Me geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte – es geht auch um Verantwortung, Familie und darum, was es bedeutet, für jemanden da zu sein. Sams Situation mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter hat mir wirklich das Herz gebrochen. Und trotzdem verliert das Buch nie seinen warmen, ehrlichen Ton.
Xavier war ein absoluter Herzenscharakter – ein bisschen grumpy, aber mit einem riesigen Herz (und dann auch noch Tierarzt?!). Die Verbindung zwischen ihm und Sam war von Anfang an spürbar. Und obwohl sie nur eine Nacht miteinander hatten, hat man als Leser*in direkt verstanden, wie tief dieses Band ist.
Wieder einmal ein Roman, den ich verschlungen habe – und bei dem auch ein paar Tränen geflossen sind. Ganz, ganz große Leseempfehlung!
Second-Chance, Cowboys & Kleinstadt-Charme – was will man mehr?
Ich mochte den Einstieg in die neue Reihe total gern. Der Schreibstil war super angenehm – locker, witzig, emotional an den richtigen Stellen – ich war direkt drin in der Geschichte.
Ben und Gillian haben beide echt Tiefe, und obwohl es eine Second-Chance-Romance ist, hat es sich total natürlich angefühlt, wie die Verbindung zwischen ihnen wieder auflebt. Die Chemie, der Banter, aber auch die alten Verletzungen – alles war gut spürbar.
Besonders gut gefallen hat mir das Setting: Ich liebe einfach Small-Town-Romances, und hier war das Kleinstadtgefühl mit Ranchleben, Familienzusammenhalt und Community richtig schön umgesetzt. Die Noughton-Familie hat auf jeden Fall Potenzial für viele tolle Folgebände – ich bin jetzt schon gespannt, wie es mit den anderen Brüdern weitergeht.
Eine süße, warme Geschichte mit ein paar spicey Momenten, genau richtig für alle, die Herz, Humor und Cowboys lieben.
Eine Fake Marriage, ein NFL-Star in der Bibliothek und ganz viel Kleinstadt-Charme
Die Idee klang einfach zu gut: Mae, eine Buchliebhaberin mit Job in der Bibliothek, trifft auf den „Sexiest Man Alive“ – Football-Star Chris –, der sich zwischen Regalen vor Fans versteckt und heimlich RomComs liebt. Klingt nach der perfekten Mischung aus Humor, Charme und Chaos. Und genau das ist es auch – zumindest teilweise.
Ich fand die Geschichte süß und leicht zu lesen, ein schöner Zeitvertreib für zwischendurch. Vor allem das Kleinstadt-Setting mochte ich sehr – ich hab einfach ein Herz für kleine, schrullige Orte mit Nachbarschaftstratsch und Buchclubs. Auch der Humor und der Schreibstil waren angenehm locker.
Was mir jedoch ein bisschen gefehlt hat, war die Tiefe bei den Charakteren. Chris und Mae waren sympathisch, aber sie konnten mich emotional nicht ganz erreichen – da war einfach keine 100%-Connection. Das große Drama rund um die Fake-Ehe kam mir stellenweise ein bisschen zu plötzlich und die Beziehung entwickelte sich für meinen Geschmack etwas zu schnell.
Trotzdem: Wer Lust auf eine lockere Romance mit RomCom-Vibes, Fake Marriage und Kleinstadtflair hat, könnte hier genau das Richtige finden. Ich werde auf jeden Fall nochmal zu einem anderen Buch der Autorin greifen – das Potenzial ist definitiv da!
Ich mochte Story of My Life richtig gern! Lucy Score schafft es einfach jedes Mal, mich mit ihren warmherzigen Geschichten in charmanten Kleinstädten abzuholen. Das Setting hat mich direkt an die Knockemout-Reihe erinnert: eine schrullige Nachbarschaft, skurrile Nebenfiguren und jede Menge RomCom-Vibes – das perfekte Rezept für ein echtes Wohlfühlbuch.
Hazel war mir sofort sympathisch. Sie steht gerade an einem ziemlich chaotischen Punkt in ihrem Leben, macht aber das Beste draus – wenn auch manchmal etwas unüberlegt (Hallo, Spontankauf eines Hauses). Ihre kreative Krise ist total nachvollziehbar, und wie sie versucht, wieder zu sich selbst zu finden, hat mich berührt und gleichzeitig oft zum Schmunzeln gebracht.
Campbell als mürrischer Handwerker mit Herz war das perfekte Gegenstück zu ihr. Ihre Dynamik war super unterhaltsam – herrlich bissige Dialoge, süße Fake Dates, ganz viel knisternde Spannung und dazu eine schön langsame Entwicklung, die einfach Spaß gemacht hat.
Was ich an Lucy Scores Geschichten so liebe: Sie schafft es, Humor mit echten Emotionen zu verbinden. Man liest sich einfach fest, lebt mit den Figuren mit und fühlt sich am Ende einfach wohl. Story of My Life war für mich ein typisches Lucy-Score-Buch im besten Sinne – leicht zu lesen, liebevoll geschrieben und mit ganz viel Herz.
Ich habe den Auftakt dieser Romantasy-Reihe wirklich sehr genossen! The Serpent and The Wolf bietet alles, was man sich von einer guten Enemies-to-Lovers-Geschichte wünscht: Spannung, starke Charaktere, ein Hauch Gefahr – und natürlich jede Menge knisternde Momente.
Vaasa ist eine faszinierende Protagonistin, die mit ihrer rebellischen Art und inneren Zerrissenheit sofort neugierig macht. Ich fand es spannend, sie dabei zu begleiten, wie sie nicht nur gegen äußere Bedrohungen kämpft, sondern auch mit sich selbst und ihrer eigenen zerstörerischen Magie. Besonders gelungen fand ich die Dynamik zwischen ihr und Reid – dieses ständige Hin und Her, das Misstrauen, das langsam in eine vorsichtige Allianz übergeht … und natürlich die unterschwellige Anziehung, die alles noch komplizierter macht.
Die Story entwickelt sich eher ruhig, was für einen Reihenauftakt aber absolut in Ordnung ist. Man taucht nach und nach in die komplexe Welt ein, entdeckt politische Machtspiele, Intrigen und Magiegeheimnisse – und merkt dabei kaum, wie die Seiten verfliegen. Das Worldbuilding ist detailreich und fantasievoll, ohne zu überfordern, und der Schreibstil angenehm flüssig und atmosphärisch.
Ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht – vor allem, da viele Fragen offen bleiben und das Ende definitiv Lust auf mehr macht. Für Fans von Slow Burn, royalen Machtspielen, Magie und intensiven Figurenbeziehungen ist dieser Reihenstart auf jeden Fall eine Empfehlung!
Ach, ich liebe einfach Kyra Grohs Schreibstil! Auch in Breakups and Butterflies hat sie es wieder geschafft, mich mitten ins Herz zu treffen – mit einer Geschichte, die witzig, gefühlvoll und lebensnah ist. Kyra hat einfach dieses besondere Talent, Charaktere zu erschaffen, die man direkt ins Herz schließt, und Dialoge zu schreiben, die gleichzeitig zum Schmunzeln und Nachdenken anregen.
Mara war für mich eine absolut authentische Protagonistin – jemand, der man sofort das Beste wünscht, selbst wenn sie gerade zwischen Hunderziehung, Trennung und Wohnungsnot steht. Ihr Aufeinandertreffen mit Marius war herrlich charmant, ohne je kitschig zu wirken. Ich mochte besonders den Altersunterschied und wie liebevoll mit dem Thema „Planlosigkeit“ umgegangen wird – denn genau das macht das Buch aus: Es feiert das Unperfekte und erinnert uns daran, dass man das Leben nicht immer durchplanen kann (und muss).
Die Found Family ist auch in diesem Buch wieder ein echtes Highlight – diese warmherzige Gemeinschaft gibt der Geschichte ganz viel Tiefe und Emotion. Und das Bonusmaterial in der neuen Ausgabe macht das Leseerlebnis nochmal persönlicher. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde Kyra direkt mit einem plaudern – einfach schön.
Für mich ist Breakups and Butterflies eine rundum gelungene, humorvolle und herzerwärmende Liebesgeschichte mit ernstem Kern – genau das, was ich von Kyra Groh erwarte und liebe. Ich hoffe, noch viele weitere Geschichten von ihr lesen zu dürfen!
WOW. Ich bin immer noch völlig geflasht. Atmosphere war für mich ein absolutes Highlight – vielleicht sogar mein liebstes Buch von Taylor Jenkins Reid bisher. Ihre Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, die unter die Haut gehen, ist einfach unvergleichlich. Und mit diesem Roman hat sie sich, finde ich, noch einmal selbst übertroffen.
Joans Geschichte ist so viel mehr als eine über Raumfahrt oder Wissenschaft. Es ist eine Geschichte über Mut, Leidenschaft, Selbstverwirklichung – und Liebe. Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Die 80er-Jahre-Atmosphäre, das Space-Shuttle-Training, die Rolle der Frau in einer Männerdomäne – all das wurde so greifbar erzählt, dass man sich fühlt, als wäre man selbst Teil der Crew.
Joan war für mich eine wahnsinnig inspirierende Protagonistin. Ich habe jede Emotion mit ihr durchlebt – ihre Träume, ihre Zweifel, ihren Schmerz und ihr Glück. Besonders beeindruckt hat mich, wie Taylor Jenkins Reid wieder ganz große Themen wie Karriere, Identität und Liebe in einer so leisen, aber eindringlichen Art verwebt. Der Schreibstil war wie immer wunderschön: zugänglich, poetisch und voller Tiefe.
Für mich war Atmosphere nicht nur ein Roman über die Sterne, sondern vor allem über das, was uns Menschen antreibt. Ein Buch, das inspiriert, bewegt und lange nachklingt. Ganz klar: Das ist ein Jahreshighlight. Und ich bin froh, dass noch ein paar Bücher von Taylor Jenkins Reid auf mich warten.
Abby Jimenez hat es wieder geschafft: Schon nach wenigen Seiten war ich völlig in der Geschichte drin. Ihr Schreibstil ist wie immer locker, witzig, dabei aber tiefgründig und emotional – eine perfekte Mischung, die sie einfach meisterhaft beherrscht. Ich liebe es, wie sie ernste Themen mit Leichtigkeit verpackt, ohne ihnen dabei an Gewicht zu nehmen.
Die Idee mit dem “Dating-Fluch” fand ich originell und super umgesetzt. Was zunächst nach einer humorvollen Rom-Com klingt, entwickelt sich zu einer berührenden Geschichte über Verlust, Heilung und zweite Chancen. Gerade die Dynamik zwischen Emma und Justin war für mich absolut stimmig. Beide waren unglaublich sympathisch, und ich habe richtig mit ihnen mitgelitten – aber auch oft geschmunzelt. Besonders schön fand ich, wie sensibel Abby Themen wie toxische Beziehungen, Trauer und persönliche Entwicklung verarbeitet, ohne dass es jemals zu schwer wirkt.
Für mich war Just for the Summer wieder ein echtes Wohlfühlbuch mit Tiefgang – emotional, clever und unterhaltsam. Abby Jimenez bleibt für mich eine absolute Must-Read-Autorin. Ich werde definitiv alles lesen, was sie schreibt – bisher war jedes Buch ein Volltreffer!
Ein Familiendrama mit Thriller-Elementen – aber leider ohne großen Nervenkitzel
Ich bin super schnell in die Geschichte reingekommen, was vor allem am angenehm flüssigen Schreibstil liegt. Der Einstieg war vielversprechend, und das Setup – Patchwork-Familie mit einem dunklen Geheimnis – klang richtig spannend. Leider hat sich die Geschichte für mich nicht so packend entwickelt, wie ich es mir erhofft hatte.
Das Setting bleibt sehr begrenzt, und durch die wenigen handelnden Figuren wirkt alles irgendwann etwas monoton. Auch die Spannung plätschert über weite Strecken eher dahin – es gibt zwar ein paar mysteriöse Momente, aber die wirklich mitreißenden Wendungen oder überraschenden Enthüllungen blieben für mich aus. Es fühlte sich über weite Teile mehr wie ein psychologisches Familiendrama an als wie ein echter Thriller.
Für zwischendurch war es okay – man kann es gut in einem Rutsch durchlesen. Wer allerdings auf der Suche nach einem echten Pageturner mit mehr Tempo und Spannung ist, dem würde ich eher The Housemaid von Freida McFadden empfehlen. Das war für mich deutlich fesselnder.
Wow – ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich dieses Buch so mitnimmt. Eigentlich liegt Der Gott des Waldes komplett außerhalb meiner Komfortzone, aber ich war von Anfang an völlig gefesselt. Obwohl das Tempo eher ruhig ist und gar nicht ständig etwas Spektakuläres passiert, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Atmosphäre, die unterschwellige Spannung, die düstere Kulisse – das hat mich total in den Bann gezogen.
Die vielen Perspektiven und Zeitebenen waren anfangs etwas verwirrend, aber es lohnt sich absolut, dranzubleiben. Je weiter man liest, desto tiefer taucht man in die Geschichte und in die Figuren ein. Ich mochte den Erzählstil sehr – obwohl in der dritten Person geschrieben, war er überraschend nahbar und emotional. Man fühlt mit, zweifelt, rätselt mit. Die Figuren waren für mich alle vielschichtig und glaubwürdig, mit Ecken und Kanten. Besonders spannend fand ich, wie Themen wie Macht, Ungleichheit, Loyalität und Schuld verwoben wurden – ohne je aufdringlich zu wirken.
Für mich ist das Buch viel mehr als ein Thriller. Es ist ein intensiver, klug erzählter Gesellschaftsroman, der zeigt, wie tief Verletzungen reichen können – über Generationen hinweg. Ich bin wirklich positiv überrascht und werde Liz Moore definitiv im Blick behalten.
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