Benutzer
Benutzername: 
Serafina
Wohnort: 
Solingen

Bewertungen

Insgesamt 66 Bewertungen
Bewertung vom 05.01.2026
Häffner, Hannah

Die Riesinnen


ausgezeichnet

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und war ein wenig traurig als ich am Ende angekommen bin. So etwas passiert sehr selten. Ein Roman über Frauen, über eine Familie über Generationen hinweg. Ein toller Schreibstil und eine Geschichte die sehr bildhaft geschrieben wurde und an keiner einzigen Stelle langweilig wird. Ein Buch mit sympathischen Charakteren, mit denen man mitfühlt und an der ein oder anderen Stelle habe ich mich wiedergefunden. Dieses Buch macht Mut, egal wie schwierig das Leben ist, wir können Probleme bewältigen, wir finden oder haben schon unseren Platz im Leben gefunden. Das wichtigste ist der Zusammenhalt und egal wie klein eine Familie ist, man kann immer das Beste aus allen machen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und hoffentlich erscheint in naher Zukunft ein neues Buch dieser tollen Autorin.

Bewertung vom 05.01.2026
Elfgren, Sara B.

Die Insel meiner Schwester


weniger gut

Ein schwieriges Buch das einen sehr distanzierten Schreibstil hat. Natürlich passt dieser Stil zu dieser Geschichte, aber ich konnte keinen Zugang zu irgendeinem dieser Charaktere finde. Die männlichen Protagonisten werden nicht sehr positiv dargestellt, das beginnt schon bei der Beschreibung des Vaters der Stiefschwestern. Ein Buch das ich immer wieder weggelegt habe, eine Geschichte die sich sehr zieht. Vielleicht interessant für Menschen die sich mit dem Thema Stiefgeschwister beschäftigen möchten. Menschen, die jedoch Gewalt erfahren mussten, sollten sich vielleicht überlegen, ob sie diesen Roman lesen möchten. Ich möchte diesen Roman nicht generell als schlecht bezeichnen, er hat mich persönlich nur nicht angesprochen. Es gibt bestimmt genügend Menschen, die mit dieser Geschichte mehr anfangen können.

Bewertung vom 10.11.2025
Clegg, Brian

Durchblick Künstliche Intelligenz


ausgezeichnet

Ich muss gestehen, das ich keine begeisterte Leserin von Sachbüchern bin, dieses Buch jedoch hat mich sehr angesprochen. Im Grunde begegnet uns die Künstliche Intelligenz bereits in vielfältiger Weise, häufig wissen oder bemerken wir das nicht. Dieses Buch erklärt nicht nur wie diese KI funktioniert, sondern auch, wo sie uns bereits begegnet und wann das so alles anfing mit der Künstlichen Intelligenz. Alles ist sehr übersichtlich in verschiedenen Themen aufgeteilt. Jedes Thema wird auf einer Seite sehr gut verständlich erklärt und anschaulich behandelt. Das komplette Buch ist farbig gestaltet, zu jedem Thema gibt es tolle Illustrationen. Mir gefällt besonders gut, das man dieses Buch nicht von vorne nach hinten durchlesen muss. Man kann sich ein beliebiges Thema heraus suchen. Ein Buch das immer wieder zum nachlesen anregt. Ich für meinen Teil habe durch dieses Buch bereits ganz viel über künstliche Intelligenz erfahren dürfen. Es hat richtig Spaß gemacht sich mit diesem Buch zu beschäftigen und ich habe den ein oder anderen Text meinem Mann oder meinen Söhnen vorgelesen. Ein tolles Sachbuch!

Bewertung vom 30.10.2025
Gelfuso, Hayley

Das Buch der verlorenen Stunden


ausgezeichnet

Ein toller Roman in einem tollen Schreibstil, der es, direkt mit dem ersten Satz, schafft, zu fesseln. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Die Geschichte spielt in der dunkelsten Zeit unseres Landes, ein jüdisches Mädchen wird von ihrem Vater versteckt. Jetzt denken vielleicht viele, oh je, wieder einer dieser Romane. Allerdings unterscheidet sich dieser Roman, da er fantastische Elemente aufweist, und das ist richtig gut gelungen. Die Idee reale Geschehnisse mit fantastischen Elementen zu verweben, mag zwar etwas ungewohnt sein, ist aber in diesem Fall wirklich sehr gut umgesetzt worden. Das Buch ist zwar etwas dicker, aber durchaus auch schon für Teenager geeignet. Ein wirklich tolles Buch, dem ich jeden lesebegeisterten Menschen ans Herz legen kann. Ich bin schon jetzt auf den nächsten Roman dieser tollen Autorin gespannt.

Bewertung vom 05.10.2025
Bhatter, Ina

Drei Tage im Schnee


gut

Ein Buch mit etwas über 160 Seiten, das sich gut zum verschenken eignet und das nicht nur wegen der sehr ansprechenden Gestaltung des Covers und dem Titel. Natürlich passt es ideal in die bevorstehende Winterzeit. Eine Frau trifft ein Kind in einer verschneiten Landschaft, in der sie einige Tage zum abschalten in einer bescheidenen Hütte verbringt, und beginnt sich Gedanken zu machen. Gedanken über ihr alltägliches Leben, Gedanken über das Leben im allgemeinen und erinnert sich an ihre eigene Kindheit und vergangenes. Dieses Buch regt zum nachdenken an. Es lässt sich, dank des einfachen Schreibstils, schnell durchlesen. Zwischendurch wird man inne halten, da man den ein oder anderen Gedanken, natürlich selbst schon hatte. Ein Selbstfindungsroman, der nicht überfordert. Mir hat besonders die Charakterbeschreibung des Mädchens Sophie sehr gut gefallen. Ein kluges Kind das spricht was es denkt. Eine Eigenschaft, die leider häufig verloren geht.

Bewertung vom 05.10.2025
Lees, Jordan

Whisperwicks - Die Suche nach den Flüsterflammen


ausgezeichnet

Ein toller Fantasyroman für Kinder, aber auch durchaus ansprechend für Erwachsene. Das Buch gehört mit 475 Seiten nicht zu den schlanksten Romanen, aber die Schrift ist etwas größer und die Kapitel sind recht kurz gehalten. So dürften Kinder ab zehn Jahren, die gerne lesen, bestimmt nicht überfordert sein. Man kann diesen tollen Fantasyroman natürlich auch Abend für Abend, vor dem schlafen gehen, vorlesen. Die Gestaltung dieses Buches ist sehr gelungen, jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Zeichnung und vor jedem Kapitel findet man eine kurze Geschichte in einer anderen Schriftart. Ein sehr ansprechender Fantasyroman, der es schafft von der ersten Seite an zu fesseln, und den wir sehr gerne gelesen haben. Sympathische Charaktere, die wirklich toll dargestellt werden und ein toller Schreibstil. Wir sind jetzt schon gespannt auf den nächsten Roman dieses Autoren.

Bewertung vom 16.09.2025
Boyle, T. C.

No Way Home (deutschsprachige Ausgabe)


sehr gut

Ich bin ein großer T.C. Boyle Fan und habe mich sehr auf sein neues Buch gefreut. Bei diesem Roman handelt es sich nicht um eine Liebesgeschichte. Ganz im Gegenteil, hier wird eine toxische Beziehung dargestellt, und das sehr ausführlich. Leider ist dies nicht besonders spannend, deswegen tu ich mich ein wenig schwer mit meiner Bewertung. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, häufig habe ich gedacht, hundert Seiten weniger hätten dem Buch ganz gut getan. Trotz allem ein wichtiges Thema, das sehr gut umgesetzt wurde. Der etwas naive, gutmütige, aber auch sehr sozial eingestellte Terrence und die selbstbewusste Bethany werden sehr gut dargestellt. Recht schnell wird klar welcher Charakter die Sympathiepunkte erhalten wird. Ein interessanter Roman in einem guten Schreibstil, auf dem man sich jedoch einlassen muss.

Bewertung vom 28.08.2025
Yagisawa, Satoshi

Die Tage im Café Torunka


ausgezeichnet

Das attraktiv gestaltete Buchcover fällt direkt ins Auge. Der Buchtitel deutet bereits daraufhin, das wir es hier mit einem Wohlfühlbuch zu tun haben. Keine anstrenge Lektüre, kein ernstes oder trauriges Thema, keine Mordfälle. Das Buch beinhaltet drei Geschichten. Diese Geschichten spielen alle im Café Torunka, einem Café am Ende einer Sackgasse in einem Ort in Japan. Die Charaktere sind alle sehr sympathisch beschrieben, der Schreibstil ist sehr ansprechend. Drei schöne Geschichten, die ich sehr gerne gelesen habe. Ein schönes Buch zum selber lesen oder zum verschenken. Besonders Kaffeeliebhaber werden es mögen, denn „Um exzellenten Kaffee zuzubereiten, muss man mit viel Sorgfalt und Geduld den guten Geschmack aus den Bohnen extrahieren. Wenn man das nicht tut, kann man ihm sein reiches Aroma, seine Intensität nicht entlocken“. In diesem Buch spüren wir die Aromen, nicht nur des Kaffees, auch die der einzelnen Geschichten.

Bewertung vom 12.08.2025
Graw, Theresia

In uns der Ozean


ausgezeichnet

Das sehr schön gestaltete Buchcover bereitet uns auf das Thema dieses Buches vor. Die Autorin erzählt uns in Romanform das Leben der Meeresbiologin Rachel Carson. Diese beeindruckende Frau lebte in einer Zeit, in der es für Frauen nicht selbstverständlich war, zu studieren oder einer Arbeit nachzugehen. Diese Frau schaffte nicht nur das, sie erlangte sogar große Bekanntheit durch ihre Texte über Meerestiere und ihr erfolgreiches Engagement im Umweltschutz.
Dieser Roman erzählt all dies in einem sehr angenehmen, tollen Schreibstil. Das Buch wird auf keiner Seite langweilig, man wird von der ersten Seite an gefesselt. Die sympathisch dargestellte Rachel Carson führt uns durch ihr Leben und ganz nebenbei lernen wir eine Menge über das Meer und ihre Lebewesen. Ein tolles Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und ohne weiteres auch empfehlen kann.

Bewertung vom 27.07.2025
Rivera Garza, Cristina

Lilianas unvergänglicher Sommer


ausgezeichnet

Das dezent, aber durchaus ästhetisch, gestaltete Cover bereitet uns nicht auf den Inhalt vor. Dieser Roman behandelt ein erschütterndes, aber auch wichtiges Thema, den Mord an Frauen. In diesem Fall Femizide, die in Mexiko begangen werden. Wie soll man den Mord an der eigenen Schwester verarbeiten? Ich finde es sehr mutig, das sich die betroffene Autorin, nach 29 Jahren wagt, sich mit dem Mord an ihrer Schwester auseinander zu setzen, und dafür in ihr Geburtsland Mexiko zurück reist. Wir erfahren in diesem Roman viel über das Leben von Frauen in Mexiko, über die Ungerechtigkeiten, über Korruption und die alltägliche Männergewalt in diesem Land. Ich fand diesen Roman erschütternd, er hat mich mitgenommen und er hat mich wütend gemacht. Wir dürfen nicht vergessen, das Femizide weltweit stattfinden. Ein wichtiges Thema, mit dem wir uns alle auseinander setzen müssen.