Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Sonea
Wohnort: Neustadt
Über mich:


Bewertungen

Insgesamt 2 Bewertungen
Bewertung vom 25.11.2018
Das Geheimnis um Nebula / Explorer Academy Bd.1
Trueit, Trudi

Das Geheimnis um Nebula / Explorer Academy Bd.1


ausgezeichnet

1) Zuerst einmal möchte ich auf die Gestaltung eingehen

Das Cover ist sehr aufwändig gestaltet, es wirkt sowohl was die Farbwahl betrifft, als auch die Auswahl der weiteren Symbole und Figuren sehr ansprechend.
Wie der aufmerksame Leser im Lauf des Buches feststellen wird, stellt das Cover sogar eine Szene des Buches dar.

Das Buch ist auch innen sehr aufwändig grafisch gestaltet, am Anfang jedes Kapitels findet sich ein kleiner Ausschnitt einer Landkarte, im ganzen Buch sind immer wieder topografische Kartenelemente, Zeichnungen, Bilder eingearbeitet, welche nicht nur optisch ansprechend sind, sondern das Ganze auch etwas auflockern.

Auffällig und vor allem sehr angenehm fand ich das Papier, auf welches das Buch gedruckt wurde, es fühlt sich so ganz anders an, als normales Buchpapier.

Am Ende des Buches finden sich Kurzporträts tatsächlicher Erfindungen und Forscher, die allesamt auf irgendeine Art & Weise in Verbindung mit der Geschichte stehen und bisher darin vorgekommen sind.

2) Zum Schreibstil

Die Geschichte ist sehr angenehm zu lesen, es ist sehr leicht ihr zu folgen
Was mir sehr gefallen hat, ist dass es trotzdem auch für Erwachsene nicht zu leicht und damit langweilig geschrieben ist.

Meiner Meinung nach ist der Spannungsbogen nicht zu stark, allerdings beherrscht die Autorin die Kunst, trotz des nicht übermäßigen Spannungsbogens die Geschichte nicht vorhersehbar oder langweilig erscheinen zu lassen. Es war einfach durchweg sehr interessant (und auch lehrreich) geschrieben, nur eben so, dass nicht das ganze Buch über mit einem Puls von 240 an den Nägeln geknabbert werden muss.
Durch die ganze Geschichte zieht sich, angenehm zu folgend, ein roter Faden auch wenn man – zugegebenermaßen – manchmal nicht ganz weiß, wo der Faden hinführen wird.

Sehr schön fand ich zudem die – wie kvel schreibt- phantasieanregende Ausdrucksweise der Autorin. Man hat das ganze Buch über keine Mühe sich die ganze Landschaft & die Menschen & eben einfach alles ganz ohne Mühe auszumalen und alles wirkt daher sehr, sehr bunt und plastisch.

Die ganze Story liest sich sehr wissenschaftlich (ohne das ganze jetzt negativ zu meinen) und wirkt dadurch sehr interessant und lehrreich. An manchen Stellen kommt es einem (zumindest, wenn man im Normalfall wenig mit Wissenschaft zu tun hat) fast etwas wie Fantasy vor und gerade diese – wie mir scheint- Mischung macht das Buch auch so herausragend.

3) Geschichte

Den Klappentext wiederhole ich an dieser Stelle nicht, sondern komme gleich zum Wesentlichen.
Die Hauptfiguren sind allesamt sehr sympathisch, selbst die auftauchenden „Bösewichte“ sind nicht zu „unfreundlich“.
Alle Figuren greifen gut ineinander und es wird viel Wert auf Teamplay gelegt.

4) Fazit:

Ein sehr zu empfehlendes, spanendes, lehrreiches Kinder- & Jugendbuch, das allein durch die Optik schon mehr besticht, als viele andere Bücher durch Optik und Inhalt zusammen.

Ich muss mich allerdings outen, die prophezeiten Codes und Rätsel habe ich leider nicht gefunden, vielleicht gibt es da eine Altersgrenze des Lesers, ab welcher diese einfach verschwinden.
Was dies angeht, würde ich mich allerdings auch gern eines Besseren belehren lassen.

Bewertung vom 26.09.2018
Die Prophezeiung des magischen Steins
Rother, Stephan M.

Die Prophezeiung des magischen Steins


sehr gut

Zuerst mal kurz zum Äußeren des Buches (zwar heißt es „Don’t judge a book by it’s cover“, aber das wollen wir jetzt mal nicht so eng sehen):
Es ist eine ansprechende Gestaltung des Einbandes. Wie der Leser hinterher feststellen wird, sind der Hauptdarsteller Dafydd, sowie zwei weitere wichtige Charaktere abgebildet. Zudem stellt auch der Rest des Covers wichtige Szenen des Buches dar, was ich sehr gelungen finde.

Kommen wir zum Inhalt/Schreibstil des Schmuckstücks:
Die Handlung beginnt etwas schleppend, die ersten Seiten sind, was den Schreibstil anbelangt, ein wenig dünn und lesen sich fast wie in einem Kinderbuch (und ich meine wirklich: KINDERbuch!). Wer sich allerdings davon nicht abschrecken lässt, wird dafür den Rest des Buches mit einem angenehmen, leicht lesbaren, aber trotz allem Spannung schaffenden Leseerlebnis belohnt. Gelungen sind auch die regelmäßig stattfindenden Perspektivwechsel.

Wer „Herr der Ringe“ oder die „Baumlied-Reihe“ gelesen hat, wird an vielen Stellen Parallelen entdecken. Wen das nicht stört, der ist bei diesem Buch genau richtig. Man muss dazusagen, dass es dem Autor trotz Parallelen eigentlich durchgängig gelingt eine eigene Story zu schaffen und das ganz bequem und ohne unrund zu wirken auf kompakten 399 Seiten. Im Genre Fantasy ist es allerdings mittlerweile ja auch nicht mehr so einfach, das „Rad neu zu erfinden“ und das ist meiner Meinung nach auch gar nicht notwendig.
Die Charaktere betreffend ist auf „der Seite des Guten“ eine bunte Truppe zusammengekommen. Der Autor hat einen „Rundumschlag“ durch die Fantasywelt betrieben, es finden sich im Roman nicht nur Menschen, Elben und Zwerge, sondern auch Gnome, Hexen etc. tummeln sich dort. Trotzdem wirken die vielen verschiedenen Gruppierungen nicht übertrieben oder deplatziert, es ist dem Autor im Gegenteil sogar gelungen, dass sich alles sehr harmonisch (und zum Teil den Leser zum Schmunzeln veranlassend) zusammenfügt. Die Hauptfigur Dafydd betreffend hatte ich allerdings den Eindruck, dass dieser (wie übrigens in einigen anderen Fantasy-Werken auch) erst durch die anderen Charaktere/seine Freunde so richtig seinen Platz in der Geschichte findet; allein wäre er eher von geringerem Wiedererkennungswert.

Was die Beschreibung der Geschichte angeht, kann ich mich in diesem Fall nur „Wuschel aus Nußloch“ anschließen, besser könnte ich es auch nicht schreiben!

Fazit:
Ein angenehm zu lesender Roman, genau das richtige, wenn man etwas nicht zu Anspruchsvolles sucht (versteht mich bitte nicht falsch, ich finde es klasse, dass es sich so locker liest!).
Ich kann ihn vor allem empfehlen, wenn „Herr der Ringe“ oder die „Baumlied-Reihe“ entweder noch nicht gelesen wurden oder man mit gewissen Ähnlichkeiten kein Problem hat.