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Benutzername: readpassion9
Danksagungen: 4 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 87 Bewertungen
Bewertung vom 31.07.2020
42 Grad
Harlander, Wolf

42 Grad


gut

42 Grad, ein Thriller auf den ich wirklich gespannt war. Die Thematik interessiert mich, vor allem da die letzten beiden Sommer heiß und regenarm waren, das Szenario vorstellbar ist. Insofern hatte ich hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden.

Vom Aufbau her erinnert das Buch an diverse Katastrophen-Blockbuster, man springt von einem Strang zum anderen, lernt verschiedene Protagonisten kennen, deren Wege sich erst gegen Ende kreuzen. Was mir normalerweise gut gefällt, da dadurch eine ganz eigene Dynamik entsteht. Hier jedoch waren es mir zu viele Stränge, immer wieder wird die Spannungskurve durch Perspektivwechsel unterbrochen. Schade. Ein weiterer Punkt ist der Schreibstil, der sehr schlicht ausfällt. Klar, so lässt sich die Story schnell und flüssig lesen, macht aber nicht wirklich viel Spaß. Ein etwas anspruchsvollerer Schreibstil geht auch bei Thrillern.

Ich habe die Story verfolgt, aber so wirklich fesseln konnte mich die Handlung trotz des spannenden Themas leider nicht. Streckenweise zäh, zu ausufernd, es fehlte der Drive. Hier hätte man die Handlung straffen können. Die Protagonisten waren ganz sympathisch, mehr auch nicht, keine herausragende Figur, sondern Durchschnitt. Einige Stellen waren für mich leider zu unrealistisch, eine Seniorin verdurstet innerhalb kürzester Zeit, sie wird bei der Evakuierung vergessen, keiner merkt es? Ne, das war mir zu unrealistisch.

Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen, ein wirklicher Thriller ist es in meinen Augen nicht. Meine Erwartungen waren wohl zu hoch. 3 Sterne.

Bewertung vom 31.07.2020
Paradise City
Beck, Zoë

Paradise City


sehr gut

Paradise City spielt in Deutschland, in der nahen Zukunft. Das Leben hat sich durch den Klimawandel und Pandemien sehr verändert. Die überlebenden Menschen leben in Megacities, das Land ist weitgehend unbewohnt. Die meisten Krankheiten sind ausgemerzt, jeder trägt ein Smartcase bei sich, das ihn überwacht, die Wege registriert und sogar den Körper auf Krankheitssymptome scannt.

Liina ist Reporterin, von ihrem Chef bekommt sie den Auftrag in die Uckermark zu reisen um dort Zeugen zu interviewen. Zwei Männer haben eine Frau gefunden, die angeblich von einem Schakal gebissen wurde.

Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, ihr Chef hat einen furchtbaren Unfall, eine Kollegin wird ermordet. Brisant: Beide waren der gleichen Story auf der Spur....

Der eingängige Schreibstil macht es einfach schnell in die Story einzusteigen. Die schöne neue Welt, in der Liina lebt, ist beängstigend. Jeder Schritt wird überwacht, Kameras überall, wer das Smartcase mal ausschaltet macht sich verdächtig. Der Individualverkehr ist abgeschafft, die Regierung kontrolliert die Medien. Liina ist schön gezeichnet, sie ist sympathisch. In eingeschobenen Kapiteln erfährt man mehr über ihre Vergangenheit, auch dass es Menschen gibt, die sich der totalen Kontrolle entziehen.

Die Geschichte ist spannend, es gibt immer wieder Wendungen die überraschen. Das Ende kommt leider viel zu schnell, es werden auch nicht alle Fragen geklärt. Leider verliert die Geschichte im letzten Drittel an Spannung, so dass ich einen Punkt abziehe. Nichts desto trotz hat mir das Buch sehr gut gefallen, eine Dystophie die hoffentlich nie eintritt.

Bewertung vom 26.05.2020
Der brasilianische Mörder (eBook, ePUB)
Gomes, Chris

Der brasilianische Mörder (eBook, ePUB)


gut

Der Krimi spielt in Rio de Janeiro, es ist ein Serienauftakt über Delegado Amorim der bei der Kripo in Rio de Janeiro arbeitet. Mein erster Krimi, der in Brasilien spielt, aber die Story hat mich nicht ganz überzeugt. Der Klappentext hat mir zwar gut gefallen, aber die ganze Geschichte leider nicht. Mit dem Schreibstil bin ich nicht warm geworden, er lässt sich nicht so flüssig lesen wie ich es sonst gewohnt bin. Ein anderer Punkt sind die Charaktere, zu denen ich keinen Zugang gefunden habe. Sie blieben für mich oberflächlich, ich konnte nicht mitfiebern. Das ist für mich eigentlich der ausschlaggebende Kritikpunkt, denn ohne einen Draht zu den Protagonisten zu haben kann ich nicht wirklich in die Handlung eintauchen. Die Handlung bietet zwar einiges an Lokalkolorit, war mir aber zu sprunghaft. Insgesamt hatte ich mir mehr erhofft, auch was die Spannung angeht. Alles in allem vergebe ich drei Sterne, ich denke nicht dass ich den zweiten Teil lesen werde.

Bewertung vom 10.01.2020
Die Weihnachtsgeschwister
Hennig von Lange, Alexa

Die Weihnachtsgeschwister


gut

"Die Weihnachtsgeschwister" von Alexa Hennig von Lange lässt sich aufgrund der Kürze flott lesen, aber so wirklich überzeugen konnte mich die Story leider nicht. Weihnachten, das Fest der Liebe, an dem man seine Familie trifft. Die Geschwister Tamara, Ingmar und Elisabeth feiern mit ihren Familien das Weihnachtsfest in ihrem Elternhaus. Doch aus dem besinnlichen Fest wird nichts, denn viel zu schnell verfallen sie in alte Muster und giften sich gegenseitig an. Es wird diskutiert, gezankt, gestritten was das Zeug hält, denn die Geschwister haben sich, was eigentlich normal ist, in eben ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt und die unterschiedlichen Meinungen prallen aufeinander. Übernachtet wird im Hotel, als die Geschwister am 24. zum Elternhaus fahren, macht niemand auf, ihre Eltern sind verschwunden.

Weihnachtslektüre stelle ich mir anders vor, in dieser Geschichte wird einfach zu viel gestritten, ich fand es stellenweise mühsam und ermüdend, den ganzen Streitereien und Eifersüchteleien zu folgen. Ich konnte mich in die Figuren zwar ganz gut hinein versetzen und die unterschiedlichen Standpunkte nachvollziehen, aber Sympathien hatte ich für keinen. Letztlich hatte ich wohl etwas andere Erwartungen an das Buch, vielleicht hätte mir das Buch besser gefallen, wenn es einige Seiten mehr gehabt hätte. Denn der Schluss kommt dann auch zu schnell und wirkt nicht rund. Schade, Erwartungen nicht erfüllt.

Bewertung vom 04.12.2019
Missing Boy
Fox, Candice

Missing Boy


ausgezeichnet

"Missing Boy" ist der dritte Band der Crimson-Lake-Reihe, eigentlich klar dass man auch die beiden anderen Teile gelesen haben sollte. Ich bin von diesem dritten Teil genauso begeistert wie von den beiden anderen, Candice Fox versteht es ihre Leser zu fesseln. In diesem Teil geht es um einen kleinen Jungen, der spurlos verschwunden ist. Was eigentlich nicht sein kann, denn er war zusammen mit seinen drei Freunden in einem Hotelzimmer, während die Eltern sich im Restaurant befanden. Die anderen Jungs wollen nichts bemerkt haben, selbst auf den Überwachungskameras ist nichts zu sehen. Ted und Amanda das sympathische Ermittlerteam recherchiert in dem Fall. Der Schreibstil ist einfach klasse, so lebendig und spannend dass es schwer fällt, das Buch nicht in einem Rutsch zu lesen. Interessante Charaktere, eine fesselnde Story und sympathische Ermittler, mit denen ich mitfiebern konnte. Perfekt.

Bewertung vom 21.10.2019
Tagebuch meines Verschwindens / Profilerin Hanne Bd.2
Grebe, Camilla

Tagebuch meines Verschwindens / Profilerin Hanne Bd.2


ausgezeichnet

Im zweiten Fall der Reihe von Camilla Grebe geht es ins Hinterland Schwedens, in den kleinen Ort Omberg. Ein abgehängter Ort, ein Ort, wo vor vielen Jahren das Skelett eines kleinen Mädchens abgelegt wurde. Der Fall konnte nie gelöst werden. Der Kriminalbeamte Peter ermittelt in dem Cold Case, bis er verschwindet. Nur Hanne, seine Partnerin wird verletzt aufgefunden, und dann findet man an genau demselben Ort, wo einst das Skelett des Mädchens lag, die Leiche einer Frau. Hängen die Fälle zusammen, wenn ja wie?

Ich fand schon den ersten Band spannend, ich mag die unaufgeregte unblutige Handlung, ganz in Stil Nordischer Krimis. Aus unterschiedlichen Perspektiven läuft die Handlung ab, wir erleben die Perspektive von Malin, Jake und Hanne. Die Figuren sind gut angelegt, und haben Charakter. Zusammenhänge erschließen sich erst später, am Anfang hatte ich keine Ahnung wie alles zusammenhängt und konnte eigene Spekulationen anstellen. Der packende Schreibstil hat mich von Anfang an gefesselt, ich konnte tief in diese Geschichte eintauchen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten, eine Geschichte die nachdenklich macht. 5 Sterne.

Bewertung vom 15.10.2019
Stille Havel
Pieper, Tim

Stille Havel


ausgezeichnet

Klappentext: Potsdam: Im Park Sanssouci wird ein Kunstsachverständiger erschlagen aufgefunden. Der Tote stellte zuletzt Recherchen zum Filmunternehmen Ufa an und zeigte außerdem auffälliges Interesse an einem Gemälde im Museum Barberini. Das wertvolle Porträt zeigt eine schwarz gekleidete Frau. Doch sie trägt einen Schleier, der ihr Gesicht verhüllt, und ihre Identität ist unbekannt. Wer ist die Geheimnisvolle? Seine Nachforschungen führen Hauptkommissar Toni Sanftleben zu einer alten Havelvilla, hinter deren Mauern sich ein schreckliches Geheimnis verbirgt.

"Stille Havel" ist schon der vierte Fall für den sympathischen Potsdamer Ermittler Toni Sanftleben, und für mich einer der besten. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, einmal die in der Gegenwart, in der Toni mit seinem Team den Mord an dem Kunstsachverständigen aufklären muss. Die andere spielt in der Zeit des zweiten Weltkriegs, beleuchtet die enge Bindung und den Einfluss Goebbels auf die UFA. Beide Stränge sind fesselnd und geschickt miteinander verwoben.

Die Ermittlungen sind nicht leicht, obwohl sich einige Spuren ergeben. Dazu gibt es in Tonis Team auch noch Spannungen, was zusätzlichen Verdruss bringt. Langsam kommt Toni voran und stellt fest, dass sich im aktuellen Mordfall Verbindungen bis in die Nazizeit ergeben.


Tom Pieper versteht es, seine Leser zu fesseln. Sein Schreibstil ist bildhaft und anspruchsvoll, seine Charaktere sind fein gezeichnet, Typen mit Ecken und Kanten. Wenn man die Reihe verfolgt stellt man fest, dass sich die Figuren weiterentwickeln. Im Fokus seht natürlich Toni, der es bisher nicht leicht hatte. Ein aufrechter Typ mit dem Herz auf dem rechten Fleck, der auch mal ein kleines Quäntchen Glück verdient hat.


Ich war von der ersten Seite an gefesselt, die Geschichte entwickelt durch die beiden Zeitebenen ihren eigenen Sog. Die Spannungskurve steigt steil an, um am Ende mit einer sensationellen Überraschung aufzuwarten.


Fazit: So geht Krimi, dieser Fall zählt definitiv zu meinen Lesehighlights 2019. Ich hoffe auf viele weitere spannende Fälle mit Toni.

Bewertung vom 25.09.2019
Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
Turton, Stuart

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle


sehr gut

Auf dem Anwesen der Familie Hardcastle findet ein Maskenball statt, an dessen Ende Evelyn Hardcastle tot sein wird. Was wie ein Selbstmord aussieht, ist in Wirklichkeit Mord und Aiden Bishop hat die Aufgabe, ihn aufzuklären.

Dieser außergewöhnliche Krimi besticht durch eine sehr komplexe Handlung mit sehr vielen Protagonisten. Aiden Bishop erlebt den Tag des Mordes an Evelyn Hardcastle immer wieder neu, seine Aufgabe ist es, den Mörder zu finden und die Hintergründe aufzuklären. Was er anfangs nicht weiß, er ist nicht der Einzige, der mit dieser Aufgabe betraut ist und nicht jeder ist ihm wohlgesonnen. Der Anfang hat mich noch nicht so mitgerissen, aber als klar war, wie Aiden den nächsten Tag erlebt, war mein Interesse geweckt. Die Idee zur Story ist ziemlich genial, durch Aiden lern man viele verschiedene Charaktere kennen, die allesamt sehr gut gezeichnet sind und sich durch bestimmte Eigenheiten auszeichnen. Man sollte das Buch sehr konzentriert lesen, ansonsten besteht die Gefahr, den Überblick zu verlieren. Die Story rollt sich aus der Sicht vieler unterschiedlicher Personen auf, man muss wirklich aufpassen, um nicht ducheinanderzukommen. Der Schreibstil ist in etwas antiquierter Sprache verfasst und passt zu der Zeit, in der die Geschichte spielt.

Das Miträtseln macht unheimlich viel Spaß, zu sehen wie Aiden mit jedem Tag neue Erkenntnisse gewinnt und der Auflösung Schritt für Schritt näher kommt. Dabei geht es auch mal blutig und brutal zu. Alles in allem hat mir der Krimi gut gefallen, ich war besonders auf das Ende, was hinter allem steckt, gespannt. Die Auflösung bietet noch eine Wendung, mit der ich nie gerechnet hätte. 4 Sterne.

Bewertung vom 13.09.2019
Cold Storage - Es tötet
Koepp, David

Cold Storage - Es tötet


ausgezeichnet

"Cold Storage - Es tötet" von David Koepp hat alles was ein guter Blockbuster in Buchform braucht, so dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen, besser, verschlungen habe. Man merkt dass der Autor vom Fach ist und Drehbücher schreibt, so lief die Handlung vor meinem inneren Auge wie ein Actionfilm ab, ein Film der es in sich hat. Spannung, viel Action und dabei noch Situationskomik.

Doch worum geht es? 1987 bricht ein kleines Team, bestehend aus zwei US Agenten und einer Biologin nach Australien auf. In dem kleinen Ort Kiwirkurra wurden alle Bewohner durch einen mutierten Killerpilz getötet. Ein Pilz, der zu Forschungszwecken ins All geschossen wurde und zusammen mit Weltraumschrott beim Absturz wieder auf der Erde landete. Und der mutierte und nur ein Ziel vor Augen hat: sich zu vermehren. Die Biologin Dr. Hero Martins wird vom Pilz infiziert und überlebt den Einsatz nicht, Lieutenant Colonel Trini Romano und Major Roberto Diaz kommen alleine mit einer Probe des Pilzes zurück, kurz darauf wird die Geisterstadt dem Erdboden gleich gemacht, der Pilz vernichtet.

32 Jahre später: Zum Verhängnis wird die Probe, eingeschlossen in einem Hochsicherheitstrakt unter der Erde, als sich die Lebensbedingungen durch die langsame, aber stetige Erderwärmung ändern und der Pilz neue Nahrung bekommt, um sich auszubreiten. Das ehemalige Gelände der Atchinson Minen ist inzwischen privatisiert und wurde zu einem Selfstorage Lagerhaus. Von der gefährlichen Fracht geschweige denn den zwei zusätzlichen Untergeschossen ahnt keiner etwas. Doch als ein Alarmton mitten in der Nachtschicht angeht, werden die beiden Angestellten der Naomi und Teacake aufmerksam und gehen dem Warnton auf den Grund....

David Koepp beschreibt die Handlung und den Pilz Cordycep Novus so anschaulich, dass ich das Gefühl hatte, auf dem Gelände dabei zu sein. Naomi und Teacake über die Schulter zu schauen und zu sehen, wie das Unheil seinen Lauf nimmt. Man begegnet in dieser Story jeder Menge schrägen Typen, die Helden sind eigentlich Antihelden. Teacake eine gescheiterte Existenz, der Job ist sein erster, nachdem er aus dem Knast entlassen wurde. Naomi wurde viel zu früh ungewollt schwanger, hat aber der festen Willen mehr aus ihrem Leben zu machen und geht aufs College, um Tierärztin zu werden. zwei interessante und sympathische Typen, mit denen ihc mitfiebern konnte.

Das Strickmuster zu diesem Thriller ist typisch amerikanisch, würde in Europa wohl nicht funktionieren. Aber in bester Actionmanier wird geschossen was das Zeug hält, wird eine ältere Dame zur Retterin und zwei Loser haben die Aufgabe, die Welt zu retten.

Fazit: Beste (Kopf)-Kinounterhaltung mit viel Action, Spannung und Situationskomik. Ich hoffe, das Buch wird verfilmt.

Bewertung vom 08.09.2019
Dead Lions / Jackson Lamb Bd.2
Herron, Mick

Dead Lions / Jackson Lamb Bd.2


ausgezeichnet

Ich habe den ersten Fall der Slow Horses gelesen und fand den Krimi wirklich klasse. Vor allem haben mich die Protagonisten überzeugt, sowie der Schreibstil. Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach.

Die Slow Horses, ein Haufen ausgemusterter Agenten, die sich erlaubt haben Fehler zu machen, wurden ins Slough House versetzt. Strafversetzt, wohlgemerkt. Nur zu gern würde ein jeder von ihnen sich profilieren um dem Slough House zu entfliehen und den aktiven Dienst wieder aufnehmen zu können. Ein ehemaliger Spion und Kollege Lambs wird tot aufgefunden, Lamb glaubt nicht dass er eines natürlichen Todes gestorben ist und startet Ermittlungen. Währenddessen müssen zwei Slow Horses einen russischer Oligarchen beschützen, der als Informant für den Geheimdienst fungieren soll.

Ein Krimi, genau wie ich es mag, mit starken Charakteren die nicht von der Stange sind. Jackson Lamb ist schon etwas besonderes mit seiner zynischen Art, aber genau das reizt mich an der Reihe. Lamb und seine Männer lassen sich nicht unterkriegen, sie haben mehr zu bieten, als man ahnt. Die Schreibweise mit den lockeren, teils sarkastischen Dialogen macht einfach Spaß zu lesen, es gibt mehrere Handlungsstränge, die am Ende logisch verknüpft werden. Ich habe den ersten Teil zwar gelesen, aber der Fall sollte sich problemlos auch ohne Vorkenntnisse lesen lassen. Für Fans von Spionagekrimis wärmstens zu empfehlen.