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chrisi100
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Schönthal

Bewertungen

Insgesamt 58 Bewertungen
Bewertung vom 09.01.2026
te Marveld, Saskia

Blutwild


sehr gut

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es ist sehr auffällig mit der kräftig grünen Farbe und dem Farbschnitt und dem Metzgerbeil im Holz, da erwartet man eine blutige und spannende Geschichte. Der Titel Blutwild deutet auch auf eine spannende Geschichte im Wald hin. Die kurz gehaltenen Kapitel fand ich gut, weil sich dadurch das Buch schnell lesen lässt. Der Schreibstil ist durchwegs spannend, kurzweilig, düster und flüssig und gut zu lesen. Dadurch dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven bzw. mit Zeitsprüngen erzählt wird, wurde das Buch aufgelockert.
Anka ist ehemalige Hauptkommissarin und wurde vor Jahren entführt. Der Fall wurde aufgeklärt und der Täter sitzt im Gefängnis. Sie erhält eine SMS mit GPS-Daten und dem Wort "Hilfe". Sie geht der Nachricht und den Koordinaten nach und kommt zu einer Hütte im Wald. Dort findet sie menschliche Körperteile. Die Vergangenheit und Angst bei Anka ist spürbar. Wer schickt die SMS? Müsste ihr Entführer von damals nicht im Gefängnis sitzen?
Das Buch hat mir gut gefallen, es war spannend mit überraschenden Entwicklungen aber teilweise zu oberflächlich und teilweise auch unglaubwürdig, deshalb nur 4 Sterne.

Bewertung vom 08.01.2026
Winning, Josh

Verbrenn das Negativ


sehr gut

Das Buchcover mit dem Feuerzeug und dem verbrennenden Negativ passt perfekt zum Titel des Buches und ist durch seine kräftige Farbe schon ein echter Hingucker. Der Schreibstil ist flüssig, anschaulich und rasant wie ein Horrorfilm, es wird nie langweilig.
Laura ist Journalistin und wird nach L.A. geschickt. Ein alter Horrorfilm soll wieder aufgelebt werden und die letzte Überlebende, ein 9jähriges Mädchen, das damals die Hauptrolle spielte, ist Laura. Es ist ein verfluchter Film, da 8 Schauspieler / Mitglieder der Crew damals unter merkwürdigen Umständen starben. Als sich die Ereignisse zu wiederholen scheinen, versucht Laura den Fluch zu brechen. Was steckt hinter dem Fluch? Warum wird gemordet?
Die Spannung hat sich beim Lesen von Beginn bis zum Ende immer weiter gesteigert, wobei viele Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat eingetreten sind. Auch das Ende war anders als erwartet und man war darauf nicht vorbereitet. Im Buch sind einige Horrorelemente eingebaut und es liest sich teilweise wie ein Horrorfilm. Auszüge aus den Drehbüchern lockern die Geschichte zusätzlich auf.
Ich fand die Idee eines verfluchten Films sehr gut und habe das Buch sehr schnell gelesen, wobei man teilweise richtig Gänsehaut bekommt.

Bewertung vom 16.12.2025
Johann, Petra

Wem du traust


ausgezeichnet

Das Buchcover ist düster und geheimnisvoll, es passt perfekt zum Titel und der Handlung. Der Schreibstil ist einfühlsam, spannend, flüssig und gut zu lesen.
Zwei Frauen, Eva und Susanne sind beste Freundinnen, haben eine harmonische Familie und jeweils ein Kind. Beide stehen fest im Leben. Daniel, Evas Partner bringt Sofia, die Tochter von Susanne nach dem Babysitten nach Hause. Danach verschwindet Sofia. Die Nerven liegen blank. Es beginnt eine Zeit voll Hoffnung, Angst und Zweifel. Durch diesen Vermisstenfall kommen sie an ihre Grenzen, denn in jeder Familie gibt es Geheimnisse und Zweifel machen sich breit.
Zum Ende des Buches kann man nicht mehr aufhören zu lesen, weil man unbedingt wissen will, wer es war. Das Ende war nachvollziehbar und alles wurde aufgelöst.
Das Buch hat mir gut gefallen, da man die Ermittlungen gut verfolgen konnte, das Ende aber dann doch überrascht hat.
Das Buch kann ich jedem empfehlen, der spannende Krimis mag und gerne selbst mit rätseln will, ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

Bewertung vom 04.12.2025
Céspedes, Alba de

Was vor uns liegt


sehr gut

Das Buchcover ist interessant, fünf junge Frauen in schwarz-weiß, das macht neugierig. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
In Rom studieren und leben vor dem zweiten Weltkrieg einige junge Frauen in einem von Nonnen geleiteten Institut. Dort gelten strenge Regeln und sie werden z. B. abends eingeschlossen und das Licht wird abgeschaltet. Die jungen Frauen machen sich Gedanken, ob sie zurück zu ihren Eltern oder eine Ehe eingehen sollen oder sich eine Arbeit suchen sollen. Augusta schreibt Romane und träumt von einem eigenständigen Leben, doch kein Verlag will ihre Romane. Vinca verliebt sich, doch ihr Geliebter verlässt sie, um in den Krieg zu ziehen. Emanuela hat ein Kind, doch keinen Bezug zu ihr. Xenia hat mehrere Geliebte und kann von deren Geld gut leben. Alle Frauen sind unterschiedlich und jede hat ihre eigene Geschichte, doch jede will ein selbst bestimmtes Leben und Ausbruch aus Zwängen. Welche Geheimnisse kommen ans Licht und welche interessanten Entwicklungen machen sie durch?
Das Buch zeigt auf, dass es für Frauen in dieser Zeit wichtig war, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen um Freiheit zu erlangen. Leider fehlt am Ende was aus den Frauen geworden ist.

Bewertung vom 03.12.2025
Riedel, Sabine

Ein Pakt aus Asche und Blut


ausgezeichnet

Das Buchcover mit dem knieenden Engel, der halb Mensch und halb Stein mit der gesenkten Kopf und der Kette in der Hand ist sehr schön gestaltet und vermittelt die düstere Atmosphäre.

Der Schreibstil ist atmosphärisch, bildhaft, düster und spannend und zieht den Leser direkt ins Geschehen.

Der Thriller besteht aus einem historischen Teil und einem Teil in der Gegenwart. Der historische Teil mit den Schwestern Helene und Anna und dem geschlossenen Pakt fand ich besonders intensiv. Dieser Pakt aus der Vergangenheit wirkt bis in die Gegenwart hinein. Ein Waldbrand weckt den alten Fluch wieder auf. Die Geschehnisse werden Stück für Stück aufgedeckt und greifen von der Vergangenheit in die Gegenwart hinein. Das Buch kann ich empfehlen, es hat mich nicht mehr losgelassen.

Bewertung vom 06.11.2025
Allende, Isabel

Perla und der Pirat 2


ausgezeichnet

Das Buchcover ist wieder wunderschön bunt und ansprechend fröhlich für Kinder gestaltet. Der Schreibstil ist wie bei "Perla der Superhund" wieder groß gedruckt und gut verständlich.
Die Geschichte wird aus Sicht der Hündin Perla erzählt. Sie wohnt mit Nico, dessen Schwester Liz und den Eltern zusammen und sie hat Superkräfte. Ein "Pirat", er ist Mitglied einer gleichnamigen Rockband, zieht ins Nachbarhaus ein und Nico und Perla freunden sich mit ihm an. Eines Tages verirrt sich Nico auf dem Heimweg von der Schule. Perla kann seine Spur mit Hilfe der Piraten aufnehmen und sie finden ihn wieder. Die Eltern, die den Piraten nicht so mochten und ihn nach seinem Äußeren bewertet haben, müssen eingestehen, dass sie ihn falsch eingeschätzt haben.
"Perla und der Pirat" ist ein schönes, warmherziges Kinderbuch, bei dem es um Freundschaft, Zusammenhalt, Abenteuer und Toleranz geht.

Bewertung vom 30.10.2025
Hooton, Richard

Der Tag, an dem Barbara starb


ausgezeichnet

Das Buchcover gefällt mir, Margarete von hinten in dunkelblau mit einem roten Schal und der Rest des Covers in rosa.
Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig, humorvoll, authentisch und gut zu lesen.
Margaret Winterbottom ist 89 und leidet an Alzheimer. Barbara lebt in ihrer Nachbarschaft und sie sind befreundet. Margaret weiß nicht mehr, was ihre Freundin Barbara ihr gesagt hat, bevor Barbara ermordet worden ist. Mit ihrem 15jährigen Enkel James macht sie sich daran, nach Spuren zu suchen und zu ermitteln. Das ist ein ungewöhnliches Ermittler-Duo, das sehr interessant und auch witzig ist und am Ende können sie den Fall aufklären. In dem Buch wurden auch Themen wie Altern, Demenz und Krankheit angesprochen. Zwischendurch gibt es immer wieder Zwiegespräche mit ihrem verstorbenen Ehemann Albert.
Der Krimi ist lesenswert, er ist spannend, warmherzig, mit interessanten Charakteren und ein paar Wendungen.

Bewertung vom 28.10.2025
Martschink, Bastian

Finn Dever: Täuschung


ausgezeichnet

Das Buchcover ist schön gestaltet, es macht neugierig.

Der Schreibstil ist bildhaft, detailliert, atmosphärisch und flüssig mit humorvollen Momenten.

Da ich den ersten Teil nicht gelesen habe, war es sehr hilfreich, dass es am Anfang eine kleine Zusammenfassung bzw. Rückblick gab und auch das Ermittlerteam kurz vorgestellt wurde. Gut aufgelockert wurde das Buch außerdem durch die News am Anfang der Kapitel.

In einem Nachtclub kommen bei einer Schießerei mehrere Menschen ums Leben. Außerdem schlägt der Blackvale-Ripper wieder zu. Finn Denver, der eine KI im Kopf hat und damit kurz in die Zukunft sehen kann, hat dadurch bei den Ermittlungen Vorteile. Er und sein Ermittlerteam stehen vor einem Rätsel, hängen die Fälle zusammen? Man stellt sich beim Lesen viele Fragen.

Ich kann dieses Buch weiterempfehlen, da das ganze Buch total spannend mit unerwarteten Wendungen, voller Intrigen und Verrat ist.

Bewertung vom 24.10.2025
Ohlsson, Kristina

Flammenrad / Gänsehaut in Hovenäset Bd.1


ausgezeichnet

Das Buchcover mit dem Riesenrad im Hintergrund gefällt mir, durch die düsteren Farben wirkt es geheimnisvoll und macht neugierig.
Der Schreibstil ist ausdrucksstark, flüssig, gut zu lesen und zu verstehen.
Die zwölfjährige Heide zieht mit ihrem Vater und Jennifer, seiner neuen Partnerin in ein altes Haus in einem Küstenort in Schweden. Jennifer ist schwanger. Die Oma wohnt ein paar Häuser weiter. Unter dem Dielenboden wird ein alter Kinderschuh und eine Rassel gefunden. Heidi hat das Gefühl, dass nachts jemand im Haus ist. Ihre Oma wird immer seltsamer und Jennifer immer müder. Heidi vermutet, dass das alles vielleicht mit Bill und seinem Riesenrad zusammenhängen könnte, denn er ist erst kürzlich in den Ort gezogen. Bewahrheitet sich Heidis Verdacht und kann Bill aufgehalten werden?
Dieses Kinderbuch ist sowohl für Kinder ab 11 Jahren oder etwas älter zu empfehlen, als auch für Erwachsene, denn es ist spannend, enthält Thriller-Momente und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende hätte ich mir allerdings etwas positiver gewünscht.

Bewertung vom 17.10.2025
Laroux, Harley

House of Rayne


ausgezeichnet

Das Buchcover ist dunkel und gefällt mir, es wirkt sehr geheimnisvoll und düster und macht neugierig auf die Geschichte.
Der Schreibstil ist bildhaft, detailliert, emotional, spannend und gut zu lesen.
Salem flüchtet nach einer geplatzten Hochzeit auf die abgelegene Blackridge Island und läuft vor der Vergangenheit davon. Dort begegnet sie Rayne, sofort spürt man die elektrisierend Anziehung zwischen den beiden Frauen. Auf der Insel verschwinden Personen spurlos, seltsame Vorfälle gehen vor sich. Das alte Haus trägt zur düsteren Stimmung bei. Man weiß nie, wem man noch trauen kann. Salem und Rayne sind zwei unterschiedliche Frauen, es wird abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt.
Das Buch "House of Rayne" ist eine gelungene Mischung aus Erotik, Mystery und sehr viel Spannung, ich kann es jedem empfehlen, der starke Frauenfiguren und etwas Horror mag.