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Benutzername: Musatecna


Bewertungen

Insgesamt 21 Bewertungen
Bewertung vom 25.02.2017
Steine aus Adanwe
Schuetze, A. B.

Steine aus Adanwe


gut

Zunächst einmal sieht das Cover wunderschön aus, sehr geschmackvoll und lässt das Geheimnisvolle und Mystische erahnen.

Nun zur Geschichte

Corry, eine junge Innenarchitektin soll ein altes Patrizierhaus einrichten und ausbauen.
Gleichzeitig ereignen sich merkwürdige Vorfälle. Corry beginnt zu zweifeln, was ist Traum , was ist Realität, hat der Besitzer der Villa und ihr Auftraggeber etwas damit zu tun?

Die Geschichte, die hier erzählt ist nicht schlecht, sie ist geheimnisvoll und voller Rätsel.
Sie wäre aber durchaus ausbaufähig. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas holprig, fast entwurfartig. Die Charakter sind noch etwas im "Rohbau" , sie hätten es verdient auch etwas "ausgebaut" zu werden , um im Thema des Buches zu bleiben. Der Autorin gelingt es leider nicht immer mich mit auf die Reise zu nehmen, mir hat die bildhafte Schilderung der Menschen und der Umgebung schon fehlt.
Und leider finde ich auch die Hauptdarstellerin Corry nicht sonderlich sympatisch, sie ist doch sehr naiv.
Viele Sätze bleiben unvollendet und lassen den Leser ......... , was auf Dauer etwas nervig ist.
Die Wortwahl und die Satzbildung erinnern noch ein bisschen an einen Aufsatz.
Leider lässt auch die Spannung zu wünschen übrig.

Trotzallem ein nettes Büchlein für zwischendurch von einer Autorin, die auf einem guten Weg ist.

Bewertung vom 23.05.2015
Mariposa - Bis der Sommer kommt
Vosseler, Nicole C.

Mariposa - Bis der Sommer kommt


ausgezeichnet

Zum Buch

Der junge Jake ist auf die schiefe Bahn gekommen und leistet Sozialstunden im Yosemite Nationalpark.
Im Örtchen Mariposa lernt er das Mädchen Nessa kennen, die so ganz anders ist.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine zauberhafte Beziehung, doch hat Nessa ein besonderes Geheimnis.

Mein Leseeindruck

Zunächst war ich etwas von der Geschichte verwirrt, aber während des Lesens bin ich immer tiefer in dieses moderne Märchen versunken.
Die einzelnen Kapitel sind abwechselnd von Nessa und Jake erzählt, was tiefe Einblicke in die jeweilige Gemütslage gibt und besonders gut die einzelnen Stimmungen, Zweifel und Handlungen für den Leser begreifbar macht.
Eine traumhaft schöne Geschichte um zwei Teenager, die im Laufe des Romans vor allem sich selbst und ihren eigenen Weg finden und dafür den ihnen vorgezeichneten Pfad verlassen müssen.
Was diesen Roman aber für mich besonders lesenswert macht, ist die außergewöhnlich poetische Schreibweise der Autorin, die mich auch schon in ihren anderen Romanen begeistert hat.
Es gelingt ihr Gefühle und Stimmungen so hervorragend zu schildern, dass man als Leser glaubt, mitten im Geschehen zu sein.
Trotzdem wird es nie kitschig!
Obwohl der Roman für mich ein modernes Märchen war, ist die Handlung nachvollziehbar und logisch.
Das Buch ist nicht nur für Jugendliche wunderschön zu Lesen , sondern für jeden, der offen für Träume ist.
….und nach dem Buch wird man die Schmetterlinge auf der Wiese mit völlig anderen Augen sehen.

Bewertung vom 18.05.2015
Das Sturmhaus
Santiago, Elena

Das Sturmhaus


ausgezeichnet

Das Sturmhaus

Die Journalistin Elaine soll eine Reportage über eine Plantage in Jamaica drehen. Vom Plantagenbesitzer Russell fühlt sie sich direkt angezogen. In der Hoffnung mit dieser Reise auch ihrer Tochter wieder näher zu kommen, fährt sie mit ihrem Filmteam auf die Karibikinsel, auf der auch einmal eine Vorfahrin von ihr gelebt hatte.
Doch dann verschwindet ihr Tontechniker und in Russells Vergangenheit gibt es dunkle Geheimnisse, aber auch Elaine muss sich ihrer Vergangenheit stellen.
Denn wenn Elaine auch auf den ersten Anschein nahezu perfekt ist, hat sie doch ihre Fehler gemacht

In einem anderen Erzählstrang lernt der Leser dann Louisa, eben diese Urahnin, kennen. Ihr Leben als Sklavin auf der Plantage und ihr Schicksal werden sehr anschaulich erzählt.


Es war mein erstes Buch der Autorin, es hat mir sehr gut gefallen.
Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeiten, zum einen Teil in der Gegenwart, zum anderen Teil in der Zeit kurz vor den Sklavenaufständen.
Die Personen und die Umgebung wurden sehr bildhaft beschrieben, der Autorin gelingt es, Spannung sowohl in der Geschichte der Vergangenheit als auch bei den Ereignissen in der Gegenwart aufzubauen, dass es fast unmöglich ist, mit dem Lesen aufzuhören.

Mir hat gut gefallen, dass der Roman so facettenreich war, eine Liebesgeschichte, ein Krimi, historische Details aus der Sklavenzeit, Einblicke in den Zuckerrohranbau und ein problematisches Mutter-Tochter Verhältnis und ein bisschen Voodo.

Das Buch hat mich gut unterhalten und ist die ideale Urlaubslektüre.

Bewertung vom 10.05.2015
Das Haus hinter dem Maulbeerbaum
Abele, Helen

Das Haus hinter dem Maulbeerbaum


gut

Die Architektin Agnes bekommt ein Angebot, sich in Italien um ein altes Anwesen zu kümmern, damit dies umgebaut werden kann. Da ihr eine Auszeit für ihre Ehe willkommen scheint, macht sie sich auf den Weg.
Dort angekommen lernt sie Matteo kennen, der sich als Gärtner vorstellt.
Schnell verliebt sie sich in den Fremden, doch irgendetwas scheint Matteo zu verheimlichen. Agnes merkt, dass auch das Anwesen einige Geheimnisse verbirgt.
Diese Geheimnisse erzählt das Buch in Kapiteln, die in der Gegenwart spielen.
Wir lernen die junge Elisa und ihre große Liebe Arturo kennen. Und erfahren, dass ihre Geschichte eng mit dem Anwesen Ca´more verknüpft ist.

Mein Fazit
Ich bin bei diesem Buch sehr geteilter Meinung, während mir die Kapitel, die in der Vergangenheit spielten, ausgesprochen gut gefallen haben, war ich von der Handlung in der Gegenwart sehr enttäuscht.
Die Vergangenheit ist spannend, teilweise bedrückend und hat sehr überraschende Wendungen. Hier habe ich mit den Hauptpersonen mitgelitten.
In der Gegenwartserzählung konnte ich sehr oft den Entscheidungen Agnes nicht folgen. Ihre Handlungen und ihr Verhalten konnte ich sehr oft nicht nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin hat mir aber gut gefallen und da mich die Vergangenheit so gut unterhalten hat, gebe ich dem Buch 3 Punkte.

Bewertung vom 06.05.2015
Die Fährmannstochter / Myntha, die Fährmannstochter Bd.1
Schacht, Andrea

Die Fährmannstochter / Myntha, die Fährmannstochter Bd.1


ausgezeichnet

Zum Buch

Die Hauptperson der neuen Reihe ist Myntha, die Tochter des Fährmanns in Mühlheim bei Köln.
Durch die Nähe zur Domstadt, treffen wir aber auf einige Personen, die wir aus den Almut und Alyss Romanen bereits kennen und auch lieben gelernt haben.
Als eifrige Leserin dieser Romanen habe ich mich gefreut, „alte“ Bekannte wieder zu treffen, obwohl auch bei diesen Figuren, die Zeit nicht stehen geblieben ist und es Zeit war von einigen Freunden Abschied zu nehmen.
Man kann diesen Roman aber auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Neben dem Hausstand der Fährmannfamilie, lernen wir eine Pilgerin kennen,
Frieder kommt wieder nach Köln, er nennt sich jetzt Frederic Bowman und hält sich Raben als Haustiere, was von den anderen Bewohnern mit Argwohn betrachtet wird.
Dann kommt es zu einem Brand im Kloster, bei dem die Oberin zu Tode kommt.

Den Schreibstil der Autorin mag ich besonders gerne, die Figuren sind sehr lebendig und ich liebe die Wortgefechte der Hauptfiguren ganz besonders. Die Dialoge sind einfach unvergleichlich und machen so manchen Streit zum Lesevergnügen.
Die Geschichte beinhaltet wieder einige Geheimnisse, die die Personen umgeben, nicht alle werden bereits in diesem Buch gelüftet.
Umso größer ist meine Vorfreude auf weitere Bände.
Dieses Buch ist allen zu empfehlen, die historische Romane mit spannender Handlung lieben und alle, die Almut und Alyss lieben, werden sich besonders über diese Fortsetzung freuen.

Bewertung vom 19.04.2015
Das Flüstern der Wände
Michéle, Rebecca

Das Flüstern der Wände


ausgezeichnet

Zum Buch

Im zweiten Weltkrieg, 1940, wird London durch die deutschen Luftangriffe erschüttert. Um seine Familie zu beschützen bringt Robert Carlyon seine Frau und die beiden Kinder Eve und Mickey zu Verwandten nach Cornwall.
Im Herrenhaus Higher Barton lebt eine entfernte Verwandte Helen allein mit dem Schwiegervater, da auch ihr Mann im Krieg ist.
Eve übernimmt gerne Aufgaben im Haushalt. Doch nachts wird sie von einer Stimme gerufen, oder ist das nur ein Traum?
Bald erfährt sie, dass Evelyn, ein Mädchen, das vor vielen Jahren auf Higher Barton gelebt hatte, auf seltsame Weise verschwunden ist. Sie soll in dem alten Gemäuer immer noch spuken, wenn man den Gerüchten der Menschen im Ort glauben kann.
Eve versucht mehr über Evelyn zu erfahren und deckt dabei ein düsteres Familiengeheimnis auf.

Mein Leseeindruck

Das Buch erzählt seine Geschichte in zwei Zeiten, da ist zum einen Eve, die 1940 auf Higher Barton evakuiert ist und zum anderen Evelyn, die Tochter eines Minenbesitzers, die 100 Jahre vorher in dem Herrenhaus lebte.
Der Roman ist sehr spannend geschrieben, man kann ihn kaum aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.
Der Autorin ist es gelungen, die Figuren sehr lebendig werden zu lassen. Der Leser wird einige Personen ins Herz schließen, andere wird man für ihr Verhalten verachten.
Ein düsteres Familiengeheimnis, interessante Einblicke in die Minenarbeit im 19 Jhd. , ein bisschen Liebesgeschichte und eine Prise Mystik machen das Buch zu einen absoluten Leseerlebnis. Sehr zu empfehlen!!

Dieser Roman war der erste, den ich von der Autorin gelesen habe, aufgrund ihres Schreibstil, werde ich aber die von ihr erschienenen Cornwall-Krimis auf jeden Fall bald lesen.

Bewertung vom 14.04.2015
Die Frauen der Rosenvilla
Simon, Teresa

Die Frauen der Rosenvilla


ausgezeichnet

Die junge Anna lebt für ihre Chocolaterien, eben hat sie in Dresden ein zweite eröffnet.
Die Liebe zur Schokolade hat sie scheinbar von ihrem geliebten Großvater geerbt, ebenso wie die Villa, die sie bewohnt.
Sie möchte die Villa in den ursprünglichen Zustand bringen. So will sie den einst legendären Rosengarten wieder anlegen. Dabei stößt sie auf eine Schatulle, darin befinden sich Tagebuchblätter einer Frau, die vor langer Zeit in der Villa lebte.
Anna begibt sich auf Spurensuche und bringt Familiengeheimnisse ans Licht, mit denen sie nicht gerechnet hatte.

Mein Leseeindruck

Das Buch hat mir ganz großen Lesespaß bereitet, der Schreibstil der Autorin ist äußerst flüssig. die Personen sehr lebendig, vor allem die Anna ist sehr sympathisch und ich würde sie sehr gerne in ihrer Chocolateria besuchen.
Besonders gefallen hat mir gefallen, dass es der Autorin gelingt, dem Leser die Stimmungen so nahe zu bringen, wenn von der Pralinenherstellung geschrieben ist, läuft einem das Wasser im Mund zusammen und den Rosengarten kann man förmlich riechen.
Vor allem geht es aber um die Familie und ihre Geheimnisse, anhand der Tagebücher und der erzählten Geschichten der Frauen, macht der Leser eine Reise durch die deutsche Geschichte der letzten 100 Jahre. Vom ersten Weltkrieg über die Nazizeit, die deutsche Teilung und die Wiedervereinigung.
Das Buch ist durch die Rückblenden unglaublich spannend, und ich konnte nicht aufhören zu lesen, bis alle Faden entwirrt waren und alle Zusammenhänge geklärt waren.
Ganz großes Lesevergnügen!

Bewertung vom 06.04.2015
Skarabäus und Schmetterling
Büchle, Elisabeth

Skarabäus und Schmetterling


ausgezeichnet

Zum Buch

Die junge Sarah reist in Begleitung der englischen Witwe Alison 1922 nach Ägypten. Zu dieser Zeit weilt auch der Archäologe Howard Carter am Nil, dieser hofft, das Grab des vergessenen Pharaos Tutanchamun zu finden.
Doch immer wieder bedrohen Anschläge das Leben Sarahs. Was oder wer steckt dahinter?

90 Jahre später arbeitet die junge Rahel im Ägyptischen Museum in Berlin um ägyptische Kunstwerke zu katalogisieren.
Doch dann wird auch sie Opfer von Anschlägen.

Mein Leseeindruck

Eigentlich haben wir es hier mit zwei Romanen zu tun.
Erst die Geschichte, die uns mit Sarah zu den Ausgrabungen des Howard Carter im Jahre 1922 führt und dann die Geschichte um Rahel, die in der Gegenwart spielt.
Der Autorin gelingt es, die Spannung und die Faszination um diese Graböffnung für den Leser begreifbar zu machen. Obwohl man weiß, dass Carter das Grab finden wird und auch bekannt ist, welche Schätze sich in der Grabkammer befinden werden, fiebert man mit.

Sarah wird mehrfach Ziel von Anschlägen, ungemein spannend bleibt bis zum Ende , wer dahintersteckt. Sehr interessant war auch, welche persönliche Wandlung Sarah durch die Erlebnisse und auch durch neue Bekanntschaften macht.
Und so mancher hat ein Geheimnis in der Vergangenheit.

Der zweite Teil für in die Gegenwart. Auch hier wird die Hauptperson Opfer von Anschlägen. Auch in diesem Teil hat die Hauptperson Freunde um sich, die ihr hilfreich zu Seite stehen. Auch hier sind Personen sehr lebendig beschrieben und als Leser möchte man gerne Teil dieses Freundeskreises sein.
Dieser zweite Teil ist sehr viel moderner, spannender, schon fast eher ein Krimi.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, gerade auch weil es durch die beiden Geschichten sehr abwechslungsreich war. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr gerne, ich habe schon die Trilogie über den ersten Weltkrieg genossen.
(Himmel über fremden Land, Sturmwolken am Horizont und Hoffnung eines neuen Tages)
Wie auf dem Klappentext schon versprochen, wird hier Geschichte lebendig!!
Ich hoffe auf noch viele weitere Romane mit historischem Hintergrund von Elisabeth Büchle. Ganz großes Kopfkino!!

Bewertung vom 26.03.2015
Am schmalen Grat / Finstermoos Bd.2
Clark, Janet

Am schmalen Grat / Finstermoos Bd.2


ausgezeichnet

Fortsetzung folgt…..


endlich geht die Geschichte um Basti, Luzie, Valentin und Mascha und den Ereignissen in Finstermoos weiter.
Nachdem der erste Band mit einem Clffhänger geendet hatte, konnte ich es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen.
Die vier Jugendlichen sind immer noch auf der Suche nach Maschas Mutter, eigentlich dürfte die Wanderung in den Wald kein Problem sein, aber sie sind nicht alleine im Wald; und ein Unbekannter verübt Anschläge auf die Gruppe.
Wer will, dass die Jugendlichen nicht mehr in Tal zurückkehren?

Sehr schön fand ich, dass auf den ersten Seiten eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse aus dem ersten Band ist, so ist man sehr schnell wieder mitten im Geschehen.

Auch in Band zwei wurde ich nicht enttäuscht, auch dieser Band steckt voller Spannung und Geheimnissen.
Am Ende wird eins der Rätsel gelöst, aber sehr viele kamen hinzu.
Wem kann man überhaupt noch trauen??

Der Autorin gelingt es, den Spannungsbogen, der bereits in Teil eins aufgebaut wurde, weiter auszubauen. Als Leser beginnt man wild zu spekulieren. Das Lesen zu unterbrechen, ist kaum möglich.
Man erfährt auch mehr aus dem Leben der jungen Leute und sie sind mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen.
Aber nicht alles in den Familien ist so, wie es nach Außen hin scheint.
Wer aus den Dorf weiß noch von den Familiengeheimnissen und will nicht, dass diese öffentlich werden?

Natürlich endet auch dieser Band mit einem Cliffhänger….

Ich finde die Reihe absolut lesenswert, nicht nur für Jugendliche.


Das Einzige, was mir nicht gefällt, ist, dass ich jetzt bis Juni warten muss, bis Teil drei erscheint.
Hinweis:
Da die Bücher nicht in sich abgeschlossen sind, sollte man aber unbedingt die Reihenfolge beim Lesen einhalten.

Bewertung vom 20.03.2015
Der Holundergarten
Schomann, Susanne

Der Holundergarten


ausgezeichnet

Der Holundergarten

Die junge Luisa lebt in Lunau, einem beschaulichen kleinen Dorf in der Lüneburger Heide und führt dort nach dem Tod ihrer Freundin Julia deren Gärtnerei und Blumenladen weiter.
Doch zur Regelung des Nachlasses kehrt Julias Bruder Rafael nach Lunau zurück, einst musste er sein Heimatdorf verlassen, da die Dorfbewohner ihn nach einen schrecklichen Anschuldigungen
nicht mehr in ihren Ort haben wollten.
Noch immer bringt sein Anblick Luisas Herz zum Rasen, doch Rafael will nicht bleiben sondern nur sein Erbe verkaufen und damit Luisa die Lebensgrundlage nehmen
und er muss erneut mit den Anfeindungen der Dorfbewohner rechnen.

Mein Leseeindruck

Bei dem Roman handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe, die in der Lüneburger Heide spielt. Man muss den ersten Teil „ Wilder Wacholder“ nicht unbedingt kennen, da jeder Roman in sich abgeschlossen ist,
aber es ist schön , wenn man auf bekannte Personen trifft und sieht, wie sich ihre Beziehung weiterentwickelt hat.
Der Autorin gelingt es hervorragend den Leser in diesen kleinen Ort zu entführen und schnell lernt man die Dorfbewohner kennen. Einige wird man lieben, anderen wird man mit großer Vorsicht begegnen.
Im Vordergrund steht natürlich die Liebesgeschichte zwischen Luisa und Rafael, dennoch ist dieser Roman nicht einfach eine Liebesgeschichte, es geht auch um den Kampf gegen Vorurteile und Bewältigung
der Vergangenheit, denn es ist nicht alles so ,wie es scheint. Es wird ein Familiengeheimnis aufgedeckt, dass mir den Atem stocken ließ.
Für mich war das Buch große Unterhaltung, die Autorin verbindet Romantik, Erotik und Spannung ohne zu sehr ins Kitschige abzurutschen.
Da der Holundergarten im Buch eine große Rolle spielt, finden sich am Ende des Buches einige Holunderrezepte.
Ich freue mich schon auf einen dritten Band und werde mit großer Freude wieder nach Lunau reisen.