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Benutzername: Aurora
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Bewertungen

Insgesamt 20 Bewertungen
12
Bewertung vom 25.04.2019
3 2 1 - Im Kreis der Verschwörer
Kent, Tony

3 2 1 - Im Kreis der Verschwörer


weniger gut

Die Aufmachung des Buches finde ich wirklich klasse. Die Farbkombination finde ich sehr schön - wenn auch etwas ungewöhnlich für einen Thriller.
Allerdings fand ich das Buch an sich nicht besonders gut bzw. ich musste es nach einiger Zeit abbrechen, weil es mich absolut gelangweilt hat. Einerseits passierte nichts bzw. zu viel, weil es so viele verschiedene Handlungsstränge gab, dass man anfangs gar nicht mehr durchblickte. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, das Buch überhaupt noch in die Hand zu nehmen, vor allem, wenn ich gesehen habe, wie viele Seiten ich noch vor mir hatte. Ein Politthriller mit über 600 Seiten ist echt ein wenig zu viel.
Die Idee war nicht schlecht und klang auch wirklich spannend, aber leider konnte es mich nicht überzeugen.

Bewertung vom 28.11.2018
Nacht über Tanger
Mangan, Christine

Nacht über Tanger


gut

Dieses Buch habe ich über die Buchflüsterer-Aktion zum Rezensieren bekommen. Und ich gebe ganz offen zu: Schon allein das Cover hätte mich davon abgehalten, das Buch jemals in die Hand zu nehmen. Auch der Klappentext war für mich leider sehr unansprechend. Dennoch habe ich es gelesen, wenn auch sehr langsam.

Der Schreibstil an sich war tatsächlich gut, daran lag es also keineswegs. Allerdings plätscherte die Handlung die meiste Zeit nur so vor sich hin, obwohl ich nach dem Prolog doch eigentlich ganz positiv überrascht war und geglaubt hatte, mein Vorurteil ungerechtfertigt gewesen wäre.

Natürlich fragte ich mich, wo das Ganze hinführen und enden würde. Was führt Lucy im Schilde? Hat Alice wirklich so arge psychische Probleme, wie ihr zwischenzeitlich immer wieder suggeriert wurde? Das Ende hat mir leider auch nicht so gut gefallen und ich war letztendlich doch froh, das Buch einfach nur beendet zu haben.

Bewertung vom 26.07.2018
Blutschatten / Sunday Night Bd.1
Reichs, Kathy

Blutschatten / Sunday Night Bd.1


sehr gut

Ich hatte schon viel Gutes über Kathy Reichs gehört, aber bisher noch nicht von ihr gelesen. Mit dem ersten Band ihrer neuen Thriller-Reihe um Sunday Night bot sich mir nun die perfekte Gelegenheit, endlich in den Genuss ihres Schreibstils zu kommen.
Mein erster Gedanke war, dass der Name der Protagonistin doch mehr als eigenartig ist. Doch genau darauf wird im Handlungsverlauf Bezug genommen. Allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher, ob man als Leser schon alle Infos dazu erhalten hat - ich glaube nämlich eher nicht. Aber das bleibt natürlich abzuwarten.
Für mich als große Eichhörnchenliebhaberin hat das Eichhörnchen Bob mein Herz im Sturm erobert. Dieser wird nämlich von Sunday gefüttert und kommt sogar immer wieder in ihr Haus rein. Die beiden haben eine ganz besondere Bindung zueinander, was ich wunderschön finde und mich ein klitzekleinesbisschen neidisch macht.
Bald stellt sich zudem heraus, dass Sunday noch einen Zwillingsbruder hat - auch wenn man das aufgrund ihrer unterschiedlichen Hautfarbe kaum glauben mag. Er hilft ihr jedenfalls bei dem Auftrag, den die ehemalige Polizistin bekommen hat - nämlich ein verschwundenes Mädchen wiederzufinden. Das Ganze ist jedoch viel verzwickter, als es am Anfang scheint. Dadurch kommt es immer wieder zu unerwarteten Wendungen, die die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten.
Mir hat der Auftakt dieser neuen und für mich ersten Reihe der Autorin gut gefallen und ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen - hoffentlich auch mit Bob.

Bewertung vom 15.06.2018
Ivy und Abe
Enfield, Elizabeth

Ivy und Abe


weniger gut

Als das Buch bei mir ankam, hatte ich mich sehr gefreut, denn es klang nach einer wirklich schönen Liebesgeschichte. Allerdings musste ich schon sehr schnell feststellen, dass meine Erwartungen nicht mit der Realität übereinstimmten. Ich ging davon aus, dass es sich hierbei um eine durchgängige Geschichte handeln würde, bei der sich zwei Menschen im Leben immer wieder mal begegnen - ob nun bewusst oder unbewusst. Aber dem ist leider nicht so. Das Buch beginnt im Jahr 2026 und erzählt rückwörts mehrere Episoden, die eventuell so verlaufen könnten, wenn sich Ivy und Abe dann oder dann so oder so begegnet wären. Das fand ich tatsächlich etwas schwierig und zum Teil auch wirklich anstrengend. Denn so konnte ich mich gar nicht wirklich auf eine bestimmte Handlung einlassen und auch der Zugang zu den einzelnen Charakteren blieb mir dadurch verwährt. Daher muss ich leder sagen, dass mir die Idee mit den mehreren Begegnungen zwar sehr gut gefallen hat, aber die Umsetzung dagegen überhaupt nicht.

Bewertung vom 27.03.2018
Geboren, um zu töten / The Fourth Monkey Bd.1
Barker, J. D.

Geboren, um zu töten / The Fourth Monkey Bd.1


sehr gut

Obwohl das Buch sich leicht und flüssig lesen ließ und den Ermittlern die Zeit davonlief, um das entführte Mädchen zu finden, wollte bei mir irgendwie keine richtige Spannung aufkommen. Ob das vielleicht damit zusammenhing, dass sich der Four Monkey Killer am Anfang des Buches vor einen Linienbus schmeißt? Zumal es während der Handlung immer wieder Ausschnitte aus dem Tagebuch des Mörders gibt. Dieses trug er bei seinem »Unfall« bei sich und unser Protaginist, Detective Sam Porter, liest es nun nach und nach. Auch hier habe ich zunächst den Zusammenhang nicht nachvollziehen können.
Allerdings gibt es im letzten Viertel des Buches eine so extreme Wendung, dass es auf einmal mehr als nur spannend wurde und ich das Buch bzw. meinen eBook-Reader am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.
Umso schlimmer dann, dass der Fall in diesem Buch nicht zur Gänze aufgeklärt wird und es somit ein mehr oder weniger offenes Ende hat. Fortsetzung folgt also erst im nächsten Band. Ich hoffe, er erscheint recht bald, denn ich möchte nun unbedingt weiterlesen, um zu wissen, wie das Ganze ausgehen wird.

Bewertung vom 26.03.2018
Animant Crumbs Staubchronik
Rina, Lin

Animant Crumbs Staubchronik


ausgezeichnet

Wer mir auf Instagram folgt, wird von meinen ewigen Lobeshymnen auf dieses Buch bereits völlig genervt sein. Dennoch werde ich nicht müde, euch von diesem absolut genialen Meisterwerk vorzuschwärmen. Aber am besten alles der Reihe nach.
Es gibt drei Gründe, warum mir auf der BuchBerlin 2017 klar war, dass ich dieses Buch auf jeden Fall haben und natürlich auch (relativ zeitnah) lesen MUSS. Zunächst hatte mich schon allein das traumhaft schöne Cover wie magisch angezogen. Als ich das Buch zur Hand nahm und den Klappentext las, stachen mir gleich zwei weitere Gründe ins Auge: Es spielt im London des 19. Jahrhunderts und alles dreht sich mehr oder weniger um Bücher. Beides allein wäre schon klasse, aber die Kombi in Verbindung mit dem Cover bereitete mir nur noch Schnappatmung. Einige von euch verstehen vielleicht, was ich meine.
An alle Fantasy-Fans da draußen sei jedoch gesagt, dass das leider falsch ist. Mit Fantasy hat dieses Buch leider ganz und gar nichts zu tun. Aber bevor ihr euch abwendet: Ich selbst lese im Prinzip eher selten bis gar keine historischen Romane. Aber dieses Buch, das zudem eine wirklich schöne Liebesgeschichte für den Leser bereithält, lohnt sich dennoch allemal.
Wenn ich nicht irgendwann hätte schlafen gehen MÜSSEN oder mir die Augen ab einer bestimmten Uhrzeit nicht einfach zugefallen wären, wäre die Geschichte rund um Animant Crumb ein Buch, das ich sehr gern ohne Unterbrechung in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Die Geschichte hat rund um mein Herz berührt und die meisten Charaktere habe ich lieb gewonnen (sie hätten allesamt gar nicht anders sein dürfen). Als das Buch zu Ende war, ließ es mich mit einem lachenden und einen weinenden Auge zurück. Ich wünschte mir sehr, ich könnte Ani noch viel weiter begleiten. Aber ob es wohl jemals ein Wiedersehen geben wird?
Schon jetzt zählt dieses Buch für mich zu den Jahreshighlights 2018 - wenn es nicht sogar DAS Jahreshighlight schlecht hin wird. Aber das bleibt abzuwarten.

Bewertung vom 10.09.2017
Das Vermächtnis der Familie Palmisano
Nadal, Rafel

Das Vermächtnis der Familie Palmisano


gut

Eigentlich sind Bücher, die in oder um die Kriegszeit gar nicht mein Fall. Daher hat es diesmal auch wieder etwas länger gedauert, bis ich das Buch beendet habe. Ich hatte auch erhebliche Schwierigkeiten, überhaupt in das Buch reinzukommen, weil die verstorbenen Palmisano am Anfang hintereinander weg abgehandelt wurden und ich schon befürchtet hatte, dass es keinen richtigen Erzählungsstil hat, sondern eher eine Berichterstattung wird. Das änderte sich dann zum Glück bald und der Schreibstil wurde deutlich besser.
Allerdings fand ich die Handlung nur mäßig spannend, auch wenn mir die Hauptcharaktere allesamt sympathisch waren und ich natürlich dennoch neugierig war, wie es letztendlich ausgeht, ob auch der letzte männliche Palmisano im zweiten Weltkrieg stirbt oder ob er es dank der "Überlistung" schafft.
Ich denke, dass es für Leser ein gutes Buch sein kann, die gern Bücher rund um das Kriegsthema lesen. Für mich war es eher mittelprächtig, aber nicht ganz so schlimm, wie ich anfangs gedacht habe.

Bewertung vom 02.09.2017
Im dunklen, dunklen Wald
Ware, Ruth

Im dunklen, dunklen Wald


ausgezeichnet

Die Schriftstellerin Nora wird von der Freundin ihrer einst besten Freundin Clare zum Junggesellinnenabschied in ein Haus mitten im Wald eingeladen. Sie überlegt hin und her. Zusammen mit der gemeinsamen Freundin Nina, die ebenfalls eingeladen ist, beschließt sie letztendlich hinzugehen. Zehn Jahre lang haben sie Clare nun nicht mehr gesehen, seit Nora sang- und klanglos nach einem Vorfall ihren Heimatort verlassen hat.
Das Haus ist keine typische Waldhütte, wie man denken könnte, sondern ein Designergebäude, das gefühlt nur aus Glas besteht.
Nora versucht, sich so locker wie möglich zu geben. Als sie jedoch erfährt, wen Clare heiraten wird, bricht für sie eine Welt zusammen.
Das gesamte Buch strotzt geradezu von unterschwelliger Spannung, weil man als als Leser jederzeit damit rechnet, dass irgendetwas passiert. Durch den genialen Schreibstil der Autorin macht es einfach nur Spaß das Buch zu lesen. Man möchte stets wissen, wie es weitergeht und das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.
Mir hat dieses Buch wirklich von Anfang bis Ende sehr gut gefallen ud ich kann es jedem Thrillerfan nur empfehlen.

Bewertung vom 12.06.2017
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
Basile, Salvatore

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands


weniger gut

Als ich das Buch im Rahmen der Buchflüsterer-Aktion von buecher.de zugeschickt bekommen hatte, war ich sehr gespannt darauf und habe mich auf das Lesen gefreut. Denn es klang sehr spannend und vielversprechend.
Doch das änderte sich leider schlagartig, sobald ich mit dem Lesen begonnen habe. Der Protagonist Michele ist wirklich ein sehr seltsamer Kautz. Er ist 30 Jahre alt und wohnt schon immer in seinem Elternhaus am Bahnhof eines kleines Dorfes am Meer. Nach dem Tod seines Vater übernahm er sogar dessen Job, am Abend den einzigen Zug, der am Bahnhof seine Endstation hat, zu überprüfen und alle verlorenen Gegenstände aufzusammeln. Diese stapelen sich in seinem kleinen Haus, sodass es dort wie in einem Fundbüro aussieht.
Als eines Abends Elena zu ihm kommt, auf der Suche nach der Puppe ihrer Schwester, wird sein Leben auf den Kopf gestellt. Auch Elena ist etwas seltsam, jedoch auf eine ganz andere Art und Weise. Sie überredet Michele, sich auf die Suche nach seiner Mutter zu machen, nachdem er sein eigenes Tagebuch im Zug gefunden hat, das seine Mutter mitnahm, als sie vor vielen Jahren verschwand. Wie kam das Buch nur in den Zug? Ist seine Mutter etwa noch in der Nähe der Bahnstrecke? Michele gibt sich einen Ruck und nimmt zum ersten Mal in seinem Leben Urlaub, um die Suche zu beginnen.
Leider habe ich zum Lesen des Buches sehr lang gebraucht, denn es war nicht sonderlich spannend, teilweise sogar vorhersehbar. Michele und Elena waren mir nicht wirklich sympathisch, was das Lesen nicht gerade leichter machte. Ich hatte mehr von dem Buch erwartet und wurde leider sehr enttäuscht. Wer jedoch auf der Suche nach einem ruhigen Buch, das in Italien spielt und etwas verschrobene Charakte enthält, für den ist das Buch vielleicht etwas. Meinen Geschmack hat es allerings nicht getroffen.

Bewertung vom 14.01.2017
Die Perlenfrauen
Agnew, Katie

Die Perlenfrauen


sehr gut

Dieses Buch wird aus mehreren verschiedenen Perspektiven und aus verschiedenen Jahrzehnten geschrieben. Das muss man natürlich daher mögen, wenn man sich auf dieses Buch einlässt. Ich finde das immer sehr gut, weil es das immer spannender ist und der Leser dadurch noch viel mehr Informationen bekommt.
Die Haupthandlung ist jedoch die von Sophia, die einen sehr extavaganten Lebensstil hat und dadurch mit ihren Eltern keinen Kontakt mehr hat. Allerdings schreibt ihr ihre sterbenskranke Großmutter aus dem Krankenhaus Briefe, in denen sie von ihrer eigenen Vergangenheit schreibt. Als sich Sophia endlich ein Herz nimmt und ihre Großmutter besucht, erfährt sie von einer Perlenkette, die ihrer Großmutter gehört hat, von der nun aber niemand weiß, wo sie ist. Granny möchte die Kette vor ihrem Tod diese Kette wenigstens noch einmal sehen und bittet ihre Enkelin, diese Kette zu suchen. Sophia verspricht es ihr und beginnt mit der Suche. Aber geht es wirklich nur um diese Kette?
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Allerdings habe ich das Buch auch unterwegs gelesen und an einem Tag gab es so viele emotionale Szenen in dem Buch, dass ich die ganze U-Bahnfahrt damit zu kämpfen hatte, nicht in Tränen auszubrechen. Generell gibt es sehr viele emotionale Szenen in dem Buch - schöne wie auch traurige.
Das zusätzlich Schöne an dem Buch ist, dass das Cover glitzert wie eine Perle.

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