Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: MaryJuana
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 14 Bewertungen
12
Bewertung vom 06.02.2019
Hybris / Lene Jensen & Michael Sander Bd.4
Jacobsen, Steffen

Hybris / Lene Jensen & Michael Sander Bd.4


sehr gut

Dies war mein zweites Buch, das ich von Steffen Jacobsen gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr flüssig und zieht einen schnell in seinen Bann.

Neben der eigentlichen Story bekommt man auch einen tieferen Einblick in das Privatleben der beiden Ermittler. Ein netter Ausgleich zur sonst so spannungsgeladenen Geschichte.

Dennoch war die Story etwas weit hergeholt und etwas surrealistischen wirkte. Trotzdem eine Leseempfehlung, für alle, die auf spannende Krimis stehen, die einen zum Durchlesen zwingen.

Bewertung vom 14.08.2018
Nicht ein Wort
Parks, Brad

Nicht ein Wort


gut

Richter Scott Sampson bekommt eine SMS von seiner Frau und das Drama nimmt seinen Lauf. Als seine Frau nach Hause kommt und die Kinder nicht dabei hat, ahnt er Böses. Die Kinder wurden entführt.Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und Scott soll bei einem Fall so urteilen, wie die Entführer es von ihm verlangen.

Insgesamt war die Story gut, doch in der Mitte war es derart langatmig, dass ich das Buch schon fast abbrechen wollte. Zum Ende hin kam dann wieder ein Spannungsbogen und ein Ende, mit dem man nicht gerechnet hätte.

Bewertung vom 24.03.2018
Sie riechen dich / Pheromon Bd.1
Wekwerth, Rainer; Thariot

Sie riechen dich / Pheromon Bd.1


ausgezeichnet

Optisch ist das Buch ein echter Hingucker und hat mich sofort fasziniert.

Die Schreibe der beiden Autoren ist sehr angenehm, man kann das Buch sehr gut in einem Rutsch durchlesen, weil es ein wahrer Pageturner ist.

Die Geschichte selbst spielt in unterschiedlichen Zeiten. Die eine in der Gegenwart, die andere, 100 Jahre später, in der Zukunft. Die Zukunft ist sehr vertechnischt dargestellt, dennoch konnte ich mich dort gut zurecht finden.
Auch die Protagonisten hatten einen angenehmen Charakter und kämpften für das Gute, jeder auf seine Weise.

Das Buch hat mich wirklich in seinen Bann gezogen, und zudem bin ich ein Fan solcher Bücher, bei denen sich der Schauplatz mit jedem Kapitel ändert.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 02.12.2017
Stimme der Toten / Judith Kepler Bd.2
Herrmann, Elisabeth

Stimme der Toten / Judith Kepler Bd.2


weniger gut

Leider musste ich das Buch abbrechen.
Ich kam irgendwie überhaupt nicht in die Story rein und irgendwie hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, dass die Geschichte unvollständig ist, dass etwas fehlt. Es lag wahrscheinlich daran, dass ich den ersten Band nicht kenne und auch die Verfilmung nicht gesehen habe.

Meiner Meinung nach ist es immer blöd, den zweiten Band von etwas zu lesen, wenn man den ersten nicht kennt. Schade, aber das Buch hätte sicher Potenzial gehabt.

Bewertung vom 07.08.2017
Der Hirte / Fredrik Beier Bd.1
Johnsrud, Ingar

Der Hirte / Fredrik Beier Bd.1


weniger gut

"Der Hirte" von Ingar Johnrud soll ein Thriller sein, kommt für mich aber höchstens einem Krimi gleich.

Leider kam ich so gar nicht in die Geschichte rein. Viele Ortswechsel und all die Namen konnten einen schon wirklich durcheinander bringen. Ich habe schon einige nordische Thriller gelesen, aber das hier war eher schlecht, im Gegensatz zu dem, was ich sonst so von dort gewohnt bin.

Auch die Rückblicke ins Jahr 1943 haben nicht unbedingt Sinn ergeben. Anfangs zumindest. Ich denke, dass man die gesamte Reihe lesen muss, um das Geheimnis zu lüften.

Als Debütroman war es jetzt nicht so der Knaller, da hätte ich mehr erwartet.

Bewertung vom 25.04.2017
Die Ernte / Der Knochensammler Bd.1
Cummins, Fiona

Die Ernte / Der Knochensammler Bd.1


gut

Fiona Cummins' Thriller "Der Knochensammler" konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Das Buch beginnt damit, dass ein junges Mädchen am hellichten Tage entführt wird. DS Etta Fitzroy wird auf den Fall angesetzt. Nebenbei wird immer wieder aus der Sicht des Knochensammlers erzählt, der sich bereits sein nächstes Opfer ausgesucht hat: den kleinen Jakey, der am Münchmeyer-Syndrom leidet, wodurch sein Körper immer weiter verknöchert.

Zu Beginn des Buches kam ich gar nicht wirklich in Leselaune, es war mir eher ein Gräuel zu lesen. Die Charaktere sind alle nur von außen behandelt, sodass man keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen kann. Auch waren die Kapitel teilweise sehr langatmig geschrieben, was sehr schnell zu Langeweile führt.

Zum Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse dann plötzlich und man wird mit einem Ende stehen gelassen, von dem man fast nicht glauben mag, dass es das gewesen sein soll.
Desweiteren fanden sich einige Denkfehler, sodass manche Passagen unglaubwürdig rüberkamen.

Fazit: Die Idee hinter dem Buch war allemal gut, aber die Umsetzung hätte durchaus besser gestaltet sein können.

Bewertung vom 23.01.2017
Good as Gone
Gentry, Amy

Good as Gone


ausgezeichnet

Ein 13-jähriges Mädchen, Julie Whitaker, wird von einem Mann mit einem Messer im Rücken entführt. Die einzige Augenzeugin ist ihre kleine Schwester, die sich im Schrank versteckt und alles mit angesehen hat. All die Jahre war die Familie verzweifelt und hätte nie damit gerechnet, dass ihre Tochter noch lebt. Doch dann, 8 Jahre nach der Entführung, klingelt es an der Tür der Familie und die totgeglaubte Tochter ist wieder da. Bis einige Zweifel aufkommen.

Die Geschichte wurde in zwei Erzählsträngen geschrieben. Ein Erzählstrang spielt in der Gegenwart und erzählt aus der Sicht von Anna, Julies Mutter. Zunächst ist sie überglücklich, dass ihre Tochter wieder zurückgekehrt ist. Doch bald meldet sich ein Privatdetektiv bei ihr und es kommen einige Zweifel an der Geschichte der Fremden auf. Anna beginnt zu recherchieren und ist bald immer mehr davon überzeugt, dass die Frau, die behauptet, Julie zu sein, gar nicht Julie ist. Der zweite Erzählstrang spielt in der Vergangenheit aus Julies Sicht. Dabei ist das besondere, dass die Geschichte von Julie rückwärts erzählt wird. Und mit der Rückwärts-Erzählung kommen sehr viele verschiedene Namen ins Spiel.

Meine Meinung: Das Buch ist spannend geschrieben und konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen. Amy Gentry hat die Geschichte grandios umgesetzt und einen bewusst auf eine falsche Spur geführt. Sobald man der Meinung ist, man käme des Rätsels Lösung auf die Spur kommen neue Details hinzu und man beginnt immer wieder zu zweifeln. Doch zum Ende hin ist es aufgrund der Erzählung aus der Vergangenheit, doch ein leichtes, noch vor Ende des Buches zu wissen, wer die vermeintlich Fremde wirklich ist.

Fazit: Das Buch hat mich teilweise mit einem Kloß im Hals zurückgelassen. Dennoch entpuppte es sich zum Ende hin als wahrer Pageturner und weckte in mir schon fast den Drang, das Buch gleich noch einmal lesen zu wollen. Selten hat mich ein Buch mit zwei Handlungssträngen so fasziniert wie "Good as Gone". Für Leute, die gerne etwas verworrenere Kost mögen, ohne dabei den Überblick zu verlieren oder sich verwirren zu lassen absolut empfehlenswert. Das Buch hat bei mir wirklich Eindruck hinterlassen und bekommt eine klare Kaufempfehlung!
Verdiente 5 Sterne!

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.10.2016
Hochland
Bragi, Steinar

Hochland


weniger gut

Als Buchflüsterer durfte ich dieses Buch vorab lesen. Das Cover und der Klappentext waren wirklich vielversprechend und entsprechend hoch war meine Erwartung an das Buch.

Leider waren meine Erwartungen wohl zu hoch. Das Buch konnte mich nicht fesseln und ich musste mich mühsam durchquälen. Meiner Meinung nach ist das Buch weder Thriller noch Krimi, sondern irgendwas dazwischen - leider nichts halbes und nichts ganzes.

Allerdings war der Schreibstil recht flüssig und es ließ sich angenehm lesen. Schade nur, dass die Spannung gefehlt hat.

Bewertung vom 02.08.2016
Die Toten von der Falkneralm / Nemec Bd.1
Nemec, Miroslav

Die Toten von der Falkneralm / Nemec Bd.1


weniger gut

Als das Buch bei mir ankam, war ich einerseits gespannt, aber andererseits auch etwas skeptisch. Miroslav Nemec, auch bekannt als Tatort-Kommissar Ivo Batic, schreibt einen Kriminalroman, in dem er selbst die Hauptrolle spielt. Ich war gespannt darauf, was das wohl werden würde.
Meine Skepsis wurde recht schnell bestätigt. Das Buch selbst konnte mich nicht sonderlich überzeugen. Die Story ist recht platt und irgendwie kam an keiner Stelle so richtig Spannung auf - außer kurz vor Schluss. Aber wenn mich ein Buch erst auf den letzten Seiten anfängt, zu interessieren, ist im Rest des Buches gewaltig was schiefgelaufen.

Einen kleinen Pluspunkt gibts fürs Cover. Es ist wirklich hübsch gestaltet und passend zum Titel "Die Toten von der Falkneralm" und auch die Haptik fand ich sehr angenehm.
Schade nur, dass der Rest nicht so schön war.
Vielleicht sollte Miroslav Nemec doch lieber beim Tatort bleiben.

Bewertung vom 18.05.2016
Brennender Midi / Capitaine Roger Blanc ermittelt Bd.3
Rademacher, Cay

Brennender Midi / Capitaine Roger Blanc ermittelt Bd.3


weniger gut

Ein Flugzeug stürzte in einem Olivenhain ab. Der Pilot war ein junger Mann, der kurz vor Abschluss seiner Ausbildung stand. Eine Zeugin behauptete, dass das Flugzeug verhext worden sei. Auch die weiteren Zeugenaussagen bringen keinerlei Erkenntnisse, warum das Flugzeug wirklich abgestürzt ist.
Der Besitzer des Olivenhains, Bondard, gerät unter Verdacht. Seine Verachtung gegenüber der Militärbasis ist immens. Kurze Zeit nach dem Absturz des Flugzeugs wird der Angestellte von Bondard, Marouani, im Schlaf erstochen. Doch es gibt keine konkreten Hinweise und jegliche Spuren führen ins Nichts.

Das Buch war mein erstes von Cay Rademacher und ich bin überhaupt nicht damit warm geworden. Das Lesen war für mich eher eine Qual, die Geschichte war zäher als alter Kaugummi. Zudem haben mich die französischen Wörter, die immer wieder im Text auftauchten, gestört. Blöd, wenn man kein Französisch kann.

Für mich hat die Geschichte ungefähr in den letzten 50 Seiten endlich Spannung gewonnen, da sich dort eine abrupte Wendung des Falls ergab. Die anderen 250 Seiten hätte man sich sparen können.

Also, das Buch war definitiv nicht mein Fall, da es einfach nur langweilig war und mich kein bisschen fesseln konnte. Schade eigentlich.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

12