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Steffi
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Bewertungen

Insgesamt 435 Bewertungen
Bewertung vom 03.01.2026
Suchanek, Andreas

Der Tod wischt mit / Tilly Blich ermittelt Bd.2


gut

Für mich war es der erste Fall von Tilly Blich. Ein paar Anspielungen auf den ersten Teil blieben somit für mich im Dunkeln, das hat dem Verständnis der Geschichte jedoch keinen Abbruch getan.

In diesem Fall ermittelt Tilly zusammen mit ihrer Crew in einer Schule in der es einen Todesfall, ja vermutlich sogar Mord gegeben hat.

Der Krimi ist leicht und amüsant, hat meinen Geschmack jedoch nicht ganz getroffen. Für Fans von Cosy Krimis und dem entsprechenden Humor aber sicher eine tolle Unterhaltung.

Bewertung vom 07.12.2025
Hacke, Axel

Wie fühlst du dich?


weniger gut

Axel Hacke ist mir schon lange bekannt. Ich mag seine Texte und klugen Ansichten. Daher habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.
Vielleicht habe ich mich auch vom Cover blenden lassen, hellblau mit locker leichten Wölkcken und dazu die Frage "Wie fühlst du dich?"
Das Buch hat ein kleines, handliches Format und fällt damit eher in die Kategorie Geschenkbuch".
Ziemlich schnell fand ich das Lesen jedoch zäh. Ich habe das Buch immer wieder zur Seite legen müssen. Die Kapitel folgen meiner Meinung nach nicht einem roten Faden, viele Ansichten Hackes kann ich inzwischen nicht mehr teilen, ein "alter weißer Mann", der mich nicht mehr begeistert, sondern eher nervt.
Bei mir wird das Buch unterm Weihnachtsbaum landen - für jemanden anderen, es gibt bestimmt jemanden, der es zu schätzen wissen wird und Hackes Gedanken gerne folgen möchte.

Bewertung vom 05.12.2025
Gomdori Co.

Überlebe! In der Künstlichen Intelligenz (Band 1 von 2)


gut

Hier wird interessierten Kindern in einer spannenden und manchmal auch etwas beängstigenden Geschichte ganz viel Wissen rund und künstliche Intelligenz vermittelt. Gestaltet ist das ganze im asiatischen Comic-Stil, bunt und schrill. Als Zwischenkapitel gibt es immer wieder spannende Infoseiten auf denen man auch richtig viel lernen kann.

Meinen persönlichen Geschmack hat das Buch nicht getroffen.

Bewertung vom 29.11.2025
Bartel, Dorrit

Der Äthiopier


sehr gut

Adane wird in der Savanne Äthiopiens geboren. Er mag das Leben dort, doch sein Vater lässt ihn von schwedischen Nonnen mitnehmen und zur Schule gehen. So macht er seinen Weg, der ihn auch irgendwann in die DDR führt. Es gibt immer wieder Rückschläge und auch dem Rassismus ist er ausgesetzt. Dennoch gibt er nicht auf und geht seinen Weg.

Ein sehr anschaulich geschriebenes Buch mit viel Informationen zwischen den Zeilen. Es war für mich sehr interessant Adanes Geschichte zu lesen.

Bewertung vom 29.11.2025
Scheller, Anne

Wem gehört eigentlich der Weltraum?


ausgezeichnet

Ich glaube, es gibt wenige Menschen, die sich der Faszination Weltraum entziehen können. Es gibt so viel, was wir noch nicht wissen oder uns einfach schon aufgrund der schieren Dimensionen kaum vorstellen können. Genau solche Themen werden in dem Buch so einfach wie möglich erklärt. Große und kleine Leser können hier ganz viel lernen und entdecken.

Das Wissen ist kindgerecht aufgearbeitet und wird von tollen Illustrationen begleitet. Ein großartiges Weihnachtsgeschenk für neugierige Kinder.

Bewertung vom 22.11.2025
Clasemann, Stephanie

Und zuletzt Buchara


gut

Durch einen Zufall lernt Gesa Marc und Sonja kennen. Da Gesas Reise nach Nepal gerade ins Wasser gefallen ist, lässt sie sich darauf ein mit den Beiden nach Usbekistan zu reisen. Doch mehr als einmal zweifelt sie, ob das eine gute Idee war.

Dass die Autorin Usbekistan sehr verbunden ist, merkt man sehr schnell. Die Geschichte und Besonderheiten des Landes werden dem Leser sehr schön näher gebracht. Allerdings fand ich die Geschichte um die drei Hauptfiguren teilweise sprunghaft und trotz der Gefühle zwischen Marc und Gesa manchmal oberflächlich. Mich hat sie leider so gar nicht erreicht.

Bewertung vom 18.11.2025
Garvey, Rea

Before I met Supergirl


sehr gut

In "Before I met my Supergirl" schreibt der durch das Lied "Supergirl" bekannt gewordene Sänger Rea Garvey über sich selbst. Einleitung und Ende des Buches sind komplett in Englisch gehalten, was mich nicht gestört hat, aber für den ein oder anderen Leser vielleicht abschreckend wirkt und einfach nicht zu verstehen ist.

Rea erzählt schonungslos ehrlich, humorvoll und sehr reflektiert von seinem Aufwachsen in einer irischen Großfamilie und seinen ersten Ausbrüchen in die Welt der Musik und raus aus Irland nach Deutschland, dem er immer noch sehr verbunden ist. Der Schreibstil ist gut lesbar und mehr als einmal hatte ich auch Reas Stimme im Kopf, wie er eine der Geschichten bei einem Glas Bier zum besten gibt.

Ich hätte mir allerdings, auch aufgrund des Titels noch mehr in die Richtung erwartet, wie Reamon gegründet wurde oder er eben seine Frau kennen gelernt hat (wobei der Titel ja heißt "before"...).

Auf jeden Fall eine tolle Lektüre für Fans von Rea.