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PinkyLiest
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München

Bewertungen

Insgesamt 2 Bewertungen
Bewertung vom 06.01.2026
Ashford, Josephine

Emma Bell


sehr gut

Das erste Mahl am Tag, das sie zu viert im Esszimmer von Camley Hall einnahmen, da Emma – wie es für verheiratete Frauen üblich war – im Bett gefrühstückt hatte.“ (Ebook S. 101)

Rachel Thomas schickt ihre Tochter Ruth zu ihrem Bruder Robert auf dessen abgelegenes Anwesen Camley Hall, weil sie diese bei einem Kuss mit dem Hausmädchen Jane erwischt hat. Das ist eine Unmöglichkeit im London des Jahres 1846. Kaum dort angekommen, verknallt Ruth sich in die Frau ihres Onkels. Doch diese verbirgt dunkle Geheimnisse…

🪆Die vier Hauptfiguren sind gut beschrieben, nach und nach wird die lesende Person immer vertrauter mit ihnen. Am liebsten mochte ich Emmas Tochter Clara .

📝 Die Sprache passt meines Wissens nach gut in die Zeit der Handlung. Sehr bildhafter, düsterer, gut zum Setting passender Schreibstil.

🖼️ Hervorragend in die Geschichte eingebettet sind die vielen von der Autorin selbst gezeichneten, schönen Tuschebilder. So hatte ich die Protagonist*innen noch besser vor Augen.

🏳️‍🌈 Es gibt eine lesbische Hauptfigur.


Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, kein Highlight aber trotzdem klare Leseempfehlung. Mir persönlich haben noch ein paar Prisen Spannung gefehlt, ab zwei Dritteln etwa war mir der weitere Verlauf der Geschichte im groben klar und ich hätte gerne was zum weiter miträtseln gehabt. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau. Gebt dieser Autorin eine Chance.


❓Frage an Schreibende:
Was hat dich dazu bewogen, dieses Buch zu schreiben?

Ich empfehle das Buch für alle, die queere Geschichten oder ungewöhnliche Thriller ohne allzu viel Grusel und Horror mögen.

4 👗/5

Bewertung vom 23.08.2023
Macintyre, Ben

Agent Sonja


sehr gut

Schon lange wollte ich mal ein Buch über eine Agentin lesen und dieser Wunsch ist mit diesem Buch nun in Erfüllung gegangen.

Es hat mir insgesamt gut gefallen, das Cover ist ansprechend und hat mich gleich neugierig gemacht. Einen Agentenroman, der auf Realität basiert, habe ich zuvor auch noch nicht gelesen. Ein paar Längen hatte es für mich deshalb auch ein Stern Abzug, das hat meinem Lesevergnügen aber kaum geschadet. Es war spannend, in die Welt von „Agent Sonja“ einzutauchen und ich wollte immer mehr über sie erfahren. Nebenbei war die Lektüre des Buches auch noch Geschichtsunterricht.
Man erkennt in dem Buch die umfangreiche Recherchearbeit des Autors und seine Vorliebe für spannende Spionagegeschichten.

Ich halte es für ein sehr lesenswertes Buch, das vor allem Geschichtsliebhaber und Fans von James Bond überzeugen könnte.