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Benutzername: hierwirdgetestet
Wohnort: Neumünster
Über mich: Ich liebe Bücher und lese seit ich denken kann. Seit kurzem schriebe ich auch selbst.
Danksagungen: 6 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 32 Bewertungen
Bewertung vom 14.09.2019
Alles richtig gemacht
Sander, Gregor

Alles richtig gemacht


ausgezeichnet

Es ist selten, aber dieses Buch habe ich nach 100 Seiten angebrochen. Es ist detailliert geschrieben, fast schon zu detailliert und es kommt die Frage auf, wann kommt Spannung. Es erinnert an ein Tagebuch, das einfach abschweift, um jede Sekunde festzuhalten. Sicher schön für Menschen, die gerne in Erinnerungen schwelgen, ich hätte das Buch jedoch sonst nie gelesen und komme mit der belanglosen Umsetzung nicht klar.

Bewertung vom 16.06.2019
Fünf Tage in Paris
Rosnay, Tatiana de

Fünf Tage in Paris


schlecht

DER INHALT ZUSAMMENGEFASST
Anlässlich des 70. Geburtstags von Vater Paul trifft sich Familie Malegarde in Paris. Doch ganz so rund läuft es nicht. Paul erleidet einen Schlaganfall, Lauren bekommt eine saftige Lungenentzündung und die beiden Kinder habe mehr als genug eigene dunkle Schatten. Zudem regnet es in Paris Bindfäden und die Seine tritt über die Ufer.

MEINE GESAMMELTEN LESEEINDRÜCKE
Man nehme eine Familie mit den üblichen Problemen und stecke dies in eine Ausnahmesituation. In diesem Fall sind es sogar zwei Krankheiten und eine Naturkatastrophe. Genau die Punkte, die ein Familiendrama gut machen können.

Ihr hört sicherlich schon raus, dass es mich am Ende nicht überzeugen konnte. Die Autorin schafft eine interessante Umgebung, die jedoch durch und durch von blassen und austauschbaren Figuren. Einzig ihre Klischees sorgen dafür, dass sie sich unterscheiden. Ihre Handlungen und Ansichten sind eintönig, langweilig und von Selbstmitleid durchzogen.

Besonders schlimm wird es durch den Stil, denn es gibt kaum wörtliche Rede. Ich habe nichts gegen indirekte Rede als Stilmittel, aber nicht 99% eines Buches. Dadurch kommt keine Bindung auf und auch keine Spannung im Geschehen. Ich bin immer außen vor. Klar passt dies zur Einleitung, dass jemand nur die Geschichte erzählt, aber ich wünsche, es wäre lebendiger.

Gerade bei einer Geschichte, die im Grunde eher dramatisch ist, also keine wirkliche Liebesgeschichte ist und kein Thriller oder so, da muss ich als Leser gefesselt werden. Ich habe schon so viele Familiendramen gelesen, aber dieses ist einfach nur austauschen und langatmig. Ich war echt froh, als ich endlich das Buch weglegen konnte.

Bewertung vom 18.03.2019
Der Verrat
Sandberg, Ellen

Der Verrat


gut

Es gibt viele Autoren, die sich mit düsteren Geheimnissen aus der Vergangenheit beschäftigen. Genau solche Bücher liebe ich und freue mich immer, wenn ein neues Geheimnis in meine Hände wandert. Dieses Buch klang vom Klappentext her sehr vielversprechend und hat mich in den letzten Tagen so manche Stunde beschäftigt, aber leider nicht immer im Positiven.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Mal begleitet der Leser Pia, dann wieder Margot, Nane oder Sonja. Dadurch versucht die Autorin wirklich alle Seiten und Gedanken zu beleuchten, die für die Geschichte relevant sind. Dafür erzählt sie die aktuelle Geschichte in der Gegenwart und erzählt parallel die Vergangenheit.

An sich ein guter Aufbau, der jedoch schon nach wenigen Seiten aufzeigt, wie überaus nervig Figuren sein können. Keine der Schwestern ist mir sympathisch. Nane ist die verrückte Psychopathin, die Angst hat verlassen zu werden. Birgit, die noch halbwegs normal rüberkommt, bekommt auch ein Makel und Pia wird als neidische und eiskalte Person dargestellt. Bis zum Schluss bin ich mit keiner dieser Charaktere warm geworden. Es hätte schon gereicht Nane verlassen und verletzlich darzustellen, um den gleichen Effekt hervorzurufen, nur eben sympathischer.

Ist aber nicht nur diese Figurenproblem. Ich wollte stets wissen, was das Geheimnis ist, wobei ich es mir nach einiger Zeit schon denken konnte. Mal in der einen oder anderen Kombination, aber gänzlich falsch lag ich bei der Auflösung nicht. Durch viele Schwenker und viele Umwege wird das Buch sehr in die Länge gezogen und wirkt gerade am Anfang einfach nur langweilig. Erst ab der Hälfte wird es langsam spannender und zum Schluss konnte ich es schwer aus der Hand legen, weil ich endlich die Auflösung erhalten wollte.

Aber so ganz glücklich war ich damit nicht. Sowohl was Marks plötzlich nettes Verhalten betrifft, als auch die Reaktion von Pia. Es wirkte alles nicht so ganz durchdacht und endete für meinen Geschmack zu abrupt. Aufgelöst, ein paar Dramen integriert und das muss reichen. Tut es oft, aber nicht immer. Das Schlimme war, dass ich es am Ende auch etwas enttäuscht war, denn wenn ich ehrlich bin, hätte die Autorin gerade bei den polizeilichen Aspekten ein paar Lücken besser schließen müssen

Bewertung vom 17.02.2019
So schöne Lügen
Burton, Tara Isabella

So schöne Lügen


schlecht

Das Cover ist perfekt. Glitzer mag ich total gerne und es zeigt gleichzeitig die dunkle und die glitzernde Seite der Figuren. Aber leider hat mich der Rest nicht mehr überzeugen können.

Mein größtes Problem war der Stil, den die Autorin nutzt. Ich bin einfach nicht mit ihm warm geworden. Ohne frage, sie kann mit Worten umgehen, oder zumindest die Übersetzerin. Es ist ein blumiger Stil, der viele Facetten zeigen möchte. Tiefsinnig ist und alles andere als langweilig. Trotzdem fällt es durch die teilweise abgehackten kurzen Passagen schwer sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Leider wird es bis zum Schluss nicht besser.

Dabei ist das Buch inhaltlich sehr brisant und aktuell. Wer hätte nicht schon mal eine Freundschaft, die giftig war? Ich hatte zum Beispiel eine Freundin, die grundsätzlich immer alle meine Freunde angebaggert hatte. In diesem Fall geht es um arm und reich. Zwei verschiedene Welten und eine Abhängigkeit, die interessant ist und Lust auf den Schluss macht. Sicher nichts originelles, sondern ein bekanntes Thema, aber interessant umgesetzt. Wäre man eben nicht vom Stil so genervt, dass man ständig den Wunsch verspürt einfach nur den Schluss zu lesen oder abzubrechen.

Bewertung vom 03.12.2018
Das Geheimnis um Nebula / Explorer Academy Bd.1
Trueit, Trudi

Das Geheimnis um Nebula / Explorer Academy Bd.1


sehr gut

Das Buch ist spannend geschrieben und das Abenteuer ist spannend genug, um auch große Leser zu fesseln. Gerade durch die bunte Umsetzung ist das Buch sehr ansprechend. Kombiniert mit einem lebendigen Stil und interessanten Figuren, kann man nur schwer aufhören. Gut gemacht.

Bewertung vom 30.09.2018
Bienenkönigin
Praxmayer, Claudia

Bienenkönigin


weniger gut

FAZIT: Fachgebiet hin oder her. Ein Thriller muss spannend sein. Ich liebe das Genre und finde auch sonst das Thema an sich wichtig, aber hier plätschert es zu sehr vor sich hin und wird durch belangloses, wie Rezepte, unnötig in die Länge gezogen. Ich habe es gelesen, werde aber zu keinem weiteren Buch der Autorin greifen, da mich die Umsetzung und der Stil nicht packen können.

Bewertung vom 29.08.2018
How to be a girl
Korbik, Julia

How to be a girl


weniger gut

Mädchenbücher gibt es viele und ich bin sicher, dass viele Mädchen auch ein Exemplar zu Hause haben. Bei mir nicht anders gewesen. Dieses Buch besticht durch eine auffallende Farbe und wäre daher auch bei mir ein Lockmittel gewesen. Inhaltlich hat es mir gar nicht gefallen. Es werden starke Frauen genannt und es wird auf interessante Themen eingegangen, aber Fußnoten sind am Ende, dass Buch lässt sich nicht gut aufklappen und es ist total langweilig. Meine 17 jährige Nichte hat reingeschaut, da ich schon verdammt alt bin und selbst nur jungen habe, aber sie meinte auch, dass ich langweilig. Eher was für Mädchen ohne jegliches Selbstbewusstsein.

Bewertung vom 14.08.2018
Bonfire - Sie gehörte nie dazu
Ritter, Krysten

Bonfire - Sie gehörte nie dazu


gut

Man nehme eine unsympathische Hauptfigur, gebe ihr einen Job, Alkohol und eine schreckliche Kindheit. Dazu gebe man ein Umweltproblem, ein Rätsel und jede Menge Männer, dann habt ihr alle Zutaten für Bonfire. Es ist nicht perfekt und ganz ehrlich, der Schluss nervt total, aber immerhin hält es einen gefesselt, und darauf kommt es an.

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Bewertung vom 14.07.2018
Die letzte Generation / Cat & Cole Bd.1
Suvada, Emily

Die letzte Generation / Cat & Cole Bd.1


ausgezeichnet

Habe ich eine neue Lieblingsautorin entdeckt? Jupp, ich denke schon. Schöner Stil und eine Geschichte, die mich komplett überzeugen konnte. Manchmal sehr brutal, oder technisch, aber ich habe es geliebt. Für mich ein rundum gelungen Buch.

Bewertung vom 20.06.2018
Shark Club - Eine Liebe so ewig wie das Meer
Taylor, Ann Kidd

Shark Club - Eine Liebe so ewig wie das Meer


sehr gut

Am Anfang habe ich zehn Seiten gelesen und abgebrochen. Was für ein Mist. Aber ich mag nicht ein Buch aufzugeben und so habe ich neu und in Ruhe begonnen. Beim zweiten Anlauf klappte es. Ich lernte die Figuren kennen und schätzen. Ich habe viele Momente mit Herzklopfen erlebt, aber auch Momente, wo ich dachte, dass war klar, aber gut so. Anders hätte es mir nicht gefallen. Dazu kommen viele Fakten. Kein Liebesroman wie Petra hülsmann, wo ich dahinschmelze, aber sehr gut und mal was anderes.