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Benutzername: Bookexplorer
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Bewertungen

Insgesamt 11 Bewertungen
12
Bewertung vom 07.05.2019
Die Blüten von Pigalle / Jean Ricolet Bd.2
Cordier, Michelle

Die Blüten von Pigalle / Jean Ricolet Bd.2


ausgezeichnet

Der Roman spielt in der Nachkriegszeit und nach Büchern wie "Trümmerkind", "Deutscher Frühling" und "Morgenland" finde ich diese Zeit für einen Krimi sehr interessant. Dieses Mal spielt das Buch jedoch nicht in Deutschland, sondern in Paris. Dies war mal eine nette Abwechslung und die beschriebenen Orte sind authentisch und realistisch beschrieben. Das Buch ist außerdem sehr bildlich geschrieben, sodass man sich wirklich so fühlte, als wäre man selbst vor Ort. Die Charaktere wirken einem auch sehr durchdacht und ausgearbeitet, sodass das Lesen immer Spaß macht und die Personen einen auf Anhieb sympathisch sind. Besonders würde ich dieses Buch Leuten empfehlen, die gerne die etwas "unblutigen" Krimis mögen. Brutal ist dieses Buch nämlich eher nicht und es wird mehr Wert auf die Ermittlungsarbeit durch Dialoge gelegt. Deswegen könnte auch für manchen Thriller Leser in diesem Buch keine Spannung aufkommen, doch die steht extra nicht im Mittelpunkt des Buches. Trotzdem konnte ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen, weil die Autorin mich so durch ihren Stil überzeugt hat und das Buch wirklich angenehm zu lesen war. 


Fazit: Ein toller Krimi mit tollem Umfeld, fesselnder Story und spannenden Charakteren! Eine klare Leseempfehlung an Leute, die gerne historische oder "gemäßigte" Krimis lesen!


Die Original Rezension erschien hier:

https://www.bookexplorer-fynnliest.com/post/die-blüten-von-pigalle-von-michelle-cordier-rezension

Bewertung vom 14.04.2019
Dünengeister / Kommissar John Benthien Bd.6
Ohlandt, Nina

Dünengeister / Kommissar John Benthien Bd.6


ausgezeichnet

"Dünengeister" ist der sechste Fall von John Benthien und ich weiß nicht wieso, doch bis jetzt ist die Serie total an mir vorbeigegangen. Obwohl ich schon die Cover und die Storys der Bände sehr ansprechend finde. Generell mag ich sehr gerne Küstenkrimis und besonders dieser weckte mein Interesse. In diesem Band werden am Anfang zwei Leichen in einer Düne gefunden, die in den Besitz einer reichen Industrie-Familie gehört. Anscheinend sind sie schon seit Jahrzehnten tot. Kurz darauf kommt es zu einem weiteren Todesfall in der Familie und Kommissar John Benthien glaubt nicht mehr an einen Zufall. Kurzerhand nimmt er die Ermittlungen auf und stößt auf ein dunkles Geheimnis... 


Das Buch beginnt sehr spannend und spielt zuerst in der Vergangenheit (1778 und 1915). Diese Abschnitte haben mir sehr gut gefallen, weil sie sehr viel Spannung erzeugt haben und man sich immer fragt, was Ereignisse, die vor mehr als 100 Jahren spielten, mit der Gegenwart zu tun haben sollen. Schade finde ich nur, dass die Abschnitte aus der Vergangenheit dann erstmal nicht mehr vor kommen. Ich hätte es toll gefunden, wenn die Kapitel immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechseln würden, doch das hätte wahrscheinlich nicht so viel Spannung erzeugt. Die Ereignisse in der Gegenwart sind aber auch sehr spannend und interessant. Kommissar Benthien kommt einem sofort sympathisch vor und Nina Ohlandt hat sich noch viele interessante Charaktere ausgedacht. Viele aus der Industriellenfamilie sind zum Beispiel ziemlich eigen und machen dadurch die Geschehnisse interessant. Generell ist die Geschichte der Familie erstaunlich: schon früher gab es eine Menge Todesfälle und man kann gar nicht glauben, dass es sich hierbei nur um Unfälle handelt. Eine andere Sache, die mir bei diesem Buch sehr gut gefallen hat, waren die Insider zu Agatha Christie. Zum Beispiel werden öfters Bücher von der Autorin gelesen oder es gibt auch Ähnlichkeiten zwischen den Handlungen. Da ich Agatha Christie sehr gerne lese, ist mir das schnell aufgefallen und ich finde denn Einfall von der Autorin sehr gut. Ich kann das Buch wirklich jedem Krimi Fan empfehlen! "Dünengeister" ist ein einzigartiger Küstenkrimi, der verschiedene Zeitstränge genial verbindet. Man ahnt bis zum Ende nicht, wer der Täter sein könnte und es war immer spannend und fesselnd. Am Ende war ich nur traurig, dass ich nicht schon früher Bücher von Nina Ohlandt gelesen habe. Doch das werde ich jetzt schnell nachholen...


Diese Rezension erschien auf meinem Blog:

https://www.bookexplorer-fynnliest.com/post/dünengeister-von-nina-ohlandt-rezension

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 19.03.2019
Nur wenn ich lebe
Blackstock, Terri

Nur wenn ich lebe


ausgezeichnet

Ich war sehr gespannt auf den dritten Teil der fesselnden Thriller Reihe. Schon das Cover hat mich angesprochen und der Titel gefiel mir schon wegen der Ähnlichkeit zum ersten Teil ("Nur wenn ich fliehe"). Die Story hat mich von Anfang an gepackt. Das Buch ist aus der Form von Ich-Erzählern geschrieben, die immer zum Anfang des Kapitels stehen. Zum Beispiel erzählt im ersten Kapitel die Protagonistin Casey Cox von den Ereignissen und so heißt das Kapitel Casey. Ich finde die Idee sehr gut, denn so ist alles viel Übersichtlicher und man erfährt auch viel über die Gefühle und Beweggründe der einzelenen Charaktere. Besonders spannend fand ich hier die Erzählungen des "Bösen". So konnte man sich auch in seine Lage hineinversetzten, was immer sehr spannend ist. Der Erzählstil an sich gefällt mir außerdem sehr gut. Man kann sich die Orte und Personen immer sehr gut vorstellen und kann den Handlungen immer sehr gut folgen. Die Geschichte ist immer durchgehend spannend und man fiebert mit Casey immer mit. Dadurch, dass Casey auf der Flucht ist, kann man irgendwann nicht mehr aufhören zu lesen und das Buch wird zum wahren Page Turner! Hierbei handelt es sich nämlich um einen mitreißenden und fesselnden Thriller mit vielen Wendepunkten und einer Menge Spannung. Von der ersten bis zur letzten Seite ist man einfach gefesselt und am Ende wartet man sehnsüchtig auf ein weiteres Buch von Terri Blackstock. Sie schafft es nämlich des Weiteren wirklich brillant eine spannende Story mit einer christlichen Botschaft zu verbinden. Es geht in diesem Buch nämlich auch viel um Gaube und Vertrauen und die Autorin hat diese Themen einmalig eingebracht. Terri Blackstock ist für mich eine der besten Autorinnen in der christlichen Spannungs- Literatur! Dieses Buch ist nur zu empfehlen!

Einen Tipp hätte ich nur an alle Thriller Fans: lest diese Serie in der richtigen Reihenfolge! Die Bücher bauen aufeinander auf und es ist viel spannender, wenn man die Reihe chronologisch liest. Man kann dieses Buch zwar einzeln lesen (wenn es einen nicht stört, dass man sich erstmal reinlesen muss und vielleicht nicht alles versteht), doch ich finde die Geschichte mit dem Vorwissen viel packender und unbedingt lesenswert.

Fazti: Ein unglaublich packender und spannender Thriller mit christlichen Hintergrund. Unbedingt Lesenswert!

Bewertung vom 05.03.2019
Moses und das Schiff der Toten / Stefan Moses Bd.1
Ramadan, Ortwin

Moses und das Schiff der Toten / Stefan Moses Bd.1


ausgezeichnet

"Moses und das Schiff der Toten" hat mich schon von der Story her sehr angesprochen und auch das Cover hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, weil es in so einem blauen Farbton gefasst ist. Eine besondere Sache an Moses ist, dass er ein schwarzer Kommissar ist. Die Menschen in seiner Umgebung reagieren auf die erstaunlichste und erschreckendste Weise. Die Idee zu diesem Charakter finde ich sehr gut und das Buch setzt sich auf einer sehr interessanten Weise mit dem Thema Rassismus auseinander. Dieses Buch lässt sich wirklich flüssig und leicht lesen und der Stil passte sehr gut zu mir. Man konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil Ortwin Ramadan durch seinen Stil und die Dialoge immer  fesselnd ist. Auch dieser Krimi ist ein Regional Krimi, der in Hamburg spielt. Jedoch steht die Regionalität nicht sehr im Vordergrund, wodurch die Handlung realistischer erscheint und man trotzdem Bezug auf echte Orte hat. Eine andere Sache, die mir sehr gut gefallen hat, war, dass das Buch mehrere Handlungsstränge hat, die ineinander laufen. So ist die Story immer abwechslungsreich und es bleibt immer spannend. Die Personen sind in diesem Buch des Weiteren sehr fein ausgearbeitet und durch detaillierte Beschreibungen kann man sich jede Person gut vorstellen und so der Handlung auch gut folgen. Der Protagonist Stefan Moses hat mir sehr gefallen und ich hoffe sehr, dass man bald wieder etwas von ihm hören wird.

Bewertung vom 03.03.2019
Gnadenzeit
Mette, Jürgen

Gnadenzeit


ausgezeichnet

Christliche Krimis/Thriller finde ich immer sehr interessant. Mein absoluter Lieblingsautor in diesem Genre ist Randy Singer. Doch letztens stieß ich auf das Buch "Gnadenzeit" von dem Autor Jürgen Mette ("Alles außer Mikado", "Espenlaub"). Dieses Buch musste ich lesen!

Schon das Cover sprach mich an und auch beim Lesen des Klappentextes merkt man schnell, dass auch sehr schwierige Themen angesprochen werden.

Und der Inhalt hat mich nicht enttäuscht! Jürgen Mette schafft es wirklich erstklassig geitlichen Tiefgang und Kriminalroman zu verbinden! Dies ist kein Buch, das sich einfach nur christlicher Roman nennt und nur ein christliches Thema am Rande erwähnt, sondern das sich wirklich intensiv mit Glaubensfragen auseinander setzt.

Es macht Spaß dieses Buch zu lesen und man kommt immer wieder zum Nachdenken

Und auch der Kriminalfall kommt hier nicht zu kurz! Der Autor stellt hier einen wirklich intelligenten und spannenden Krimi vor. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, wirklich gut durchdacht und einzigartig. Durch sie wird dieses Buch richtig lebendig. Der Schreibstil ist flüssig, doch diesen Krimi liest man nicht so flott, weil der Autor das geistliche Thema durchgehend und gut einbringt.

Auch der Handlundgsort ist sehr gut gewählt. Die Allgäuer Alpen passen durch ihre Regionalität und auch ein bisschen ihre Einsamkeit sehr gut zum Buch und vom Handlungort erinnert "Gnadenzeit" an Kluftinger.

Man merkt ziemlich schnell, dass Jürgen Mettes Buch ein eher unblutiges Buch ist, dass eher die Botschaft hinter der Geschichte in den Vordergrund stellt. Das hat mir sehr gut gefallen und es passt auch sehr gut zu dem Buch, weil so die wirkliche Botschaft besser rüberkommt und dem Buch einen eigenen Stil gibt.

Ein tiefgreifender Kriminalroman, der wirklich sehr gut über das Thema Gnade spricht.

Durch den sehr direkten Ton, den der Autor benutzt kommt das Thema Gnade an einen mal ganz anders heran. Man kommt beim Lesen immer wieder zum Nachdenken und Jürgen Mette zeigt: Wer sich auf Gott einlässt, kann vergeben und elebt auch Vergebung. Denn nicht nur die Schuld, sondern auch die Gnade soll in unserem Glaubensleben vorhanden sein. Dazu passt das düstere und finstere Cover meiner Meinung nach sehr gut.

Eine andere Sache, die mir beim Design des Buches sehr gut gefällt ist, dass zu jedem neuen Kapitel das Coverbild abgebildet wird. Das macht das Buch zum einen übersichtlicher zum anderen aber auch einfach schöner.

Fazit: Ein tiefgreifender Kriminalroman, der wirklich sehr gut über das Thema Gnade spricht. Es macht Spaß dieses Buch zu lesen und man kommt immer wieder zum Nachdenken

Kluftinger ist eine Krimiserie, die auch im Allgäu spielt

Bewertung vom 03.03.2019
Nacht über dem Bayou
Burke, James Lee

Nacht über dem Bayou


sehr gut

"Nacht über dem Bayo" ist mein erster Roman von James Lee Burke und vor dem Lesen war ich auf die Geschichte wirklich gespannt. Der Protagonist Dave erinnert mich schon vom Klappentext her an Lee Childs Thriller Helden Jack Reacher, denn ich sehr gerne lese. In "Nacht über dem Bayo" geht es auf jeden Fall um den Mann Aaron Crown, der behauptet unschuldig im Gefängnis zu sitzen. Er wird des Mordes an dem schwarzen Bürgerrechtler Ely Dixon beschuldigt und wurde zu 40 Jahren Haft verurteilt. Aaron Crown bittet Dave um Hilfe und auch ein Fernsehteam, dass eine Dokumentation über den alten Fall dreht, findet einige Ungereimtheiten. Crown gelingt durch einen glücklichen Umstand die Flucht und ein Mexikaner wird beauftragt Dave zu töten. Anscheinend will einer nicht, dass in diesem alten Fall Staub aufgewühlt wird. Die Handlung spielt in Südamerika, was für mich eine noch neue Umgebung für einen Krimi war. Doch beim Lesen viel mir schnell der Schreibstil von James Lee Burke auf. Er ist wie die meisten amerikanischen Thriller Autoren eher grob und mit wenigen Dialogen. Doch das hat mir sehr gut gefallen, denn wie es auf dem Klappentext schon steht, entsteht  dadurch pures Kopfkino und man will einfach weiterlesen. Was jedoch das Lesen etwas schwieriger macht ist, dass die Szenen sehr schnell wechseln. Deshalb muss man manchmal etwas konzentrierter lesen, um nicht den Überblick zu verlieren. Von der Handlung her fand ich es am Anfang ein bisschen grob und abgehakt und ich hatte erst Probleme in die Geschichte hereinzukommen. Deswegen wird dieses Buch vielleicht nicht jedem gefallen, sondern man müsste schon Fan von amerikanischen Krimis  sein. Denn ich glaube, dass für manche der Stil nicht passend ist.  Das hat sich jedoch zum Ende verbessert. Das Ende hat die Geschichte für mich nochmal stark verbessert, weil es dort einen logischen Abschluss gab und es gut durchdacht war. Eine Sache, auf die die Leser von James Lee Burke aber achten sollten ist, dass das Buch hier eine Neuauflage ist. Was mir an dieser Neuauflage jedoch besser gefällt ist, dass das Cover aufwendiger und schöner gestaltet ist. Es ist in einem eher älteren Stil gefasst, was hier sehr gut passt, weil die Story auch vor ein paar Jahren spielte.

Fazit: Ein spannender Südamerika Krimi, der vor allem vom Stil her überzeugt.

Bewertung vom 01.03.2019
Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
Moore, Graham

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete


ausgezeichnet

Das Buch "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete" ist etwas ganz Besonderes. Es spielt nämlich zu zwei verschiedenen Zeiten. Zum einen erleben wir die Spurensuche von dem "Erfinder" Sherlock Holmes, Arthur Conan Doyle und zum anderen lesen wir von einem jungen Sherlock Holmes Fan, der etwa 100 Jahre später in einem mysteriösen Mordfall ermittelt. Beide Fälle scheinen irgendwas gemeinsam zu haben, doch sie liegen über 100 Jahre auseinander. Die Story klingt an sich schon unglaublich und ich denke, dass Graham Moore die Umsetzung sehr gut gelungen ist. Man merkt nämlich schnell, dass er sehr viel für dieses Buch recherchiert haben muss. Viele Ereignisse, die Arthur Conan Doyle in diesem Buch wiederfahren, sind in echt so passiert. Allein schon deswegen kann ich dieses Buch jedem Sherlock Holmes Fan empfehlen, weil es wirklich eine Liebe zum Detail hat und ich als großer Sherlock Holmes Fan viele Fakten wieder erkannt habe. Und das sowohl in dem Fall um 1900 als auch in den Fall in der Gegenwart (in dem Buch 2010). Die vielen Insider mögen vielleicht nur Sherlock Holmes Fans erkennen (z.B. merkt ein Fan gleich am Titel, um wen es sich hierbei handeln muss), aber ich denke auch "noch nicht Sherlock Holmes Fans" werden an diesem Fall ihre Freude haben. Doch man muss sich bewusst sein, dass es sich bei diesem Buch mehr um einen historischen Roman handelt, als um einen Krimi. Natürlich sind in diesem Buch viele Krimi-Elemente vorhanden und es wird auch häufig spannend, doch wer dieses Buch nur als Krimi lesen will, wird vielleicht enttäuscht. Trotzdem hat mir das Lesen furchtbar Spaß gemacht und der Roman lässt sich wirklich leicht und flott lesen. Denn, obwohl dieser Fall sehr verstrickt und raffiniert ist, behält man doch immer den Überblick. Der Schreibstil ist zwar nicht so wie in den Sherlock Holmes Geschichten (das Dr. Watson über die Ereignisse berichtet), doch manche Passagen erinnert mich stark an Doyles Erzählungen. Wer dieses Buch jedoch lesen will (was ich nur empfehlen kann!) sollte bedenken, dass Sherlock Holmes in dieser Geschichte nicht selbst auftaucht. Es ist eher so, dass Menschen (u.a. Artuhr Conan Doyle selbst) versuchen wie der geniale Detektiv zu ermitteln. Das ist mal für mich etwas ganz anderes und es macht wirklich Spaß Graham Moore's Geschichte zu lesen. Eine andere Sache, die mir sehr gut gefallen hat, war, dass über jedem neuem Kapitel ein Zitat von z.B. Sherlock Holmes steht. Generell finde ich die Gestaltung dieses Buches sehr gut. Das Cover ist sehr gut und passend gewählt und man bekommt gleich ein Sherlock Holmes Feeling. Außerdem finde ich den Titel wirklich genial gewählt.

Fazit: Eine wirklich geniale und raffinierte Geschichte, die ich besonders Sherlock Holmes Fans empfehlen kann! Jedoch muss man bedenken, dass es sich hierbei nicht nur um einen Kriminalroman handelt.



Diese Rezension erschien erstmals auf meinem Blog:
https://www.bookexplorer-fynnliest.com/post/der-mann-der-sherlock-holmes-t%C3%B6tete-von-graham-moore-rezension

Bewertung vom 26.02.2019
Einfach von Jesus sprechen
Medearis, Carl

Einfach von Jesus sprechen


ausgezeichnet

Auch dieses Buch gehört zu der Reihe Hänssler (genauso wie meine Rezension "Friedrich Hänssler"), aber dieses Mal handelt es sich nicht um eine Biografie, sondern um einen Ratgeber. Und die Idee zu diesem Buch finde ich wirklich genial: ein Buch, dass einem zeigt, wie man leichter über Jesus spricht!

Meine Bedenken waren nur, dass mir dieses Buch eine plumpe Strategie zeigt, wie ich am leichtesten meinen Text über Jesus herunter rattern kann und trotzdem am Ende keine echten Gespräche herauskommen.

So ist dieses Buch aber zum Glück nicht! Es zeigt, wie man echte, tief greifende Gespräche führen kann und vielleicht auch an seiner Grundeinstellung an sich arbeiten kann. Der Autor sagt dabei selbst, dass er hier keine Strategie vorstellen will, sondern helfen will, echte Gespräche zu erzeugen.

Man kommt wirklich ins Nachdenken und kann viel lernen!

Die Gesprächspartner sollen hierbei nicht als "Projekt" gesehen werden, sondern als echte Menschen. Ein Beispiel nimmt sich der Autor deswegen an Jesus. Er analysiert, wie Jesus mit anderen Menschen umging und was wir von ihm lernen können. Deswegen ist das Motto dieses Buches "freundlich, mutig und präsent wie Jesus".

Ich finde diese Idee wirklich toll und Carl Medearis hat es wirklich sehr gut geschafft, diese Idee auch umzusetzen. Das Buch lässt sich nämlich wirklich gut lesen, weil der Autor auch spannende Sachen aus seinem eigenen Leben erzählt, aber auch einfach interessante Themen an sich anspricht. Man kommt hierbei wirklich ins Nachdenken und kann noch viel lernen.

Was mir am besten gefallen hat, war, dass Medearis am Anfang jedes Kapitels einen Hilfekasten gegeben hat. Im ersten Kapitel sah das zum Beispiel so aus:

"Die Tiefkühltruhe: Ignorieren Sie die Menschen um sich herum.

Der Eisbrecher: Sagen Sie "Hallo", "Hi", "Guten Tag", "Grüß dich"! "

(Aus "Einfach von Jesus sprechen" Seite 18)

Der Autor zeigt also gleich am Anfang jedes Kapitel, was sein Ziel für das Kapitel ist und geht dann noch später darauf ein. Dabei ist er nicht oberflächlich und erklärt auch gut an möglichen Szenarien.

Dieses Buch ist nur zu empfehlen, weil es kommen echt tiefgreifende Gespräche heraus!

Mir persönlich hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem Christen empfehlen, weil ich glaube, dass wir alle mal in die Situation kommen, in der wir die Chance haben von Jesus zu sprechen. Dieses Buch bereitet bestens darauf vor!

Fazit: Ein Buch, das zeigt, wie man einfach und ehrlich von Jesus sprechen kann. Es ist nur zu empfehlen, weil es kommen echt tief greifende Gespräche heraus!


Diese Rezension erschien auf meinem Blog:
https://www.bookexplorer-fynnliest.com/post/einfach-von-jesus-sprechen-von-carl-medearis

Bewertung vom 26.02.2019
»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« (eBook, ePUB)
Schörle, Martin

»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« (eBook, ePUB)


sehr gut

Dieses Buch ist mal so gar nicht wie meine normalen Genres. Ein Theaterstück habe ich noch nie rezensiert, weshalb ich auf dieses Buch sehr gespannt war. Das Besondere an diesem Buch ist sogar, dass es sich hierbei sogar um zwei Theaterstücke handelt.

Das erste heißt "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und es handelt sich hierbei um den Monolog eines Verwaltungsbeamten. Dieser erzählt auf sarkastische Weise aus seinem Leben und Martin Schörle macht aus eigentlich belanglosen Sachen ein interessantes Stück.

Zur Handlung selbst möchte ich hier eigentlich wenig verraten, doch ich empfehle auch, dass ihr die Leseprobe lesen solltet!

Dort merkt man nämlich, ob diese Geschichte etwas für einen ist und mich persönlich hat sie überzeugt, denn es macht wirklich Spaß Martin Schörles Geschichten zu lesen und ich persönlich würde besonders das zweite Stück gerne mal als echtes Theaterstück sehen.

Die zweite Geschichte hat mir sogar noch besser gefallen. Sie heißt "Einladung zum Klassentreffen" und auch hier finde ich es wirklich unglaublich, wie der Autor es schafft, aus so einem für mich nicht sehr ansprechenden Titel so viel zu schaffen! In "Einladung zum Klassentreffen" geht es nämlich um zwei Personen, die früher gemeinsam in der Schule waren und sich jetzt nach 20 Jahren auf einem Klassentreffen wieder sehen sollen. Dies klingt erstmal unspektakulär, doch Martin Schörle macht daraus eine witzige und unterhaltsame Geschichte, die sich wirklich lohnt!

Sowohl Theaterfans als auch nicht Theaterfans werden ihre Freude dabei haben und auch wenn du noch nie Theaterstücke an sich gelesen hast und vielleicht mismisstrauisch bist, ssolltest du diese Geschichte mal versuchen. Denn irgendwann kann man gar nicht aufhören zu lesen.

Das interessante dabei ist, dass beide Stücke eine Mischung aus Dramatik und Komödie sind, die zwar anspruchsvoller ist, doch das lesen auch wirklich Spaß macht.

Ich finde nämlich, dass Theaterstücke in der Literatur etwas ganz Besonderes sind. Sie sind kein wirkliches Genre, doch jeder der gerne liest sollte mal eins lesen. Dieses Stück kann ich dabei besonders empfehlen!

Fazit: Ein interessantes Buch, dessen Genre mir noch fremd war. Denoch hatte ich Freude daran, es zu lesen und ich kann es auch "noch nicht Theaterfans" empfehlen!

Diese Rezension erschien auf meinem Blog:
https://www.bookexplorer-fynnliest.com/post/zwei-theaterstücke-von-martin-schörle-rezension

Bewertung vom 14.02.2019
Aarauer Finsternis
Haller, Ina

Aarauer Finsternis


ausgezeichnet

Zu allererst will ich sagen, dass mir bei diesem Buch das Cover sehr gut gefallen hat. Es strahlt schon eine unheimliche und geheimnisvolle Stimmung aus, dass man sich dieses Buch einfach mal anschauen muss. Außerdem passt es auch sehr gut zu der Geschichte.
Die Geschichte klingt vom Klappentext her auch schon sehr spannend, doch ich kann sagen, dass das erst der Anfang ist. Im Buch wird es noch viel spannender und zum Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen.
Der Beginn viel mir am Anfang zwar ein bisschen schwer, weil dies nicht der erste Teil der Aarenauer-Krimis ist und die Charaktere, die schon viele Leser ins Herz geschlossen haben, für mich noch neu waren. Doch nach den ersten drei Kapiteln habe ich super in die Geschichte reingefunden. Nach diesen drei Kapiteln konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und auch die Charaktere machten einen sehr sympathischen Eindruck auf mich.
Man muss meiner Meinung nach nicht die anderen Bücher von Ina Haller gelesen haben um die Handlung zu verstehen. Ich werde jedoch demnächst die anderen Bücher von ihr lesen, weil mich der Schreibstil von ihr sehr begeistert hat. Sie schafft es immer weiter die Spannung aufzubauen und diese auch zu halten.
Am Ende wurde das Buch nämlich zu einem echten Pageturner und ich kann es jedem Krimi Fan nur empfehlen!
Was ich außerdem an diesen Buch so klasse fand, war, dass die Autorin sehr ausführlich auf die Protagonisten eingegangen ist. Dadurch kamen die Personen so real vor wie in nur wenigen anderen Büchern. Man wurde mit ihren Freuden, aber auch mit ihren Problemen konfrontiert und das ist meiner Meinung nach auch etwas, was Regional-Krimis ausmacht.
Die Autorin schafft es trotzdem eine gute Verbindung zu dem Fall zu schaffen. Die Handlungen kommen nämlich immer realistisch und glaubwürdig vor.
Des Weiteren kann ich dieses Buch auch allen Krimi Neueinsteigern empfehlen. Es zeigt, was Krimis so alles können und man hat richtig Spaß dabei mitzurätseln. Obwohl Ina Haller es sehr gut schafft falsche Fährten zu legen (ich habe es zum Beispiel nicht geschafft den Täter zu erraten). ;-)
Außerdem ist dieses Buch ein eher unblutiger Krimi. Trotzdem sollte ihn keiner mit schwachen Nerven lesen. Gänsehaut ist zum Ende hin nämlich garantiert.
Fazit: Ein sehr guter Krimi mit sympathischen Charakteren und einer spannenden Handlung. Zum Ende hin ein echter Pageturner. Sehr zu empfehlen!

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