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Buchsauger
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Pfalz

Bewertungen

Insgesamt 109 Bewertungen
Bewertung vom 20.01.2024
Seit er sein Leben mit einem Tier teilt
Kirchhoff, Bodo

Seit er sein Leben mit einem Tier teilt


weniger gut

Die Geschichte hat gute Ansätze und die Protagonisten sind gut durchdacht. Aber der Schreibstil und die Wortwahl haben mich einfach abgeschreckt. Für mich wurde es dadurch irgendwie "anstrengend" dieses Buch zu lesen und lesen sollte für mich nicht anstrengend sein.
Leser die gerne neue Herausforderungen eingehen und immer auf der Suche nach Büchern sind die anders sind, werden dieses Buch sicher mögen. Für mich war es nicht geeignet und ich konnte es auch nicht zu Ende lesen.

Bewertung vom 01.10.2023
Die Kinder des Don Arrigo
Sciapeconi, Ivan

Die Kinder des Don Arrigo


ausgezeichnet

Niemals dürfen wir vergessen zu was der Mensch fähig ist, wenn man ihn lässt.
Der Autor Ivan Sciapeconi hat hier ein wunderbares Buch erschaffen. Es handelt über die Judenverfolgung. Der elfjährige Natan bekommt die Chance zur Flucht und muss alles hinter sich lassen. Der Autor hat es geschafft die grausame Zeit von damals in eine Geschichte zu packen, die einfühlsamer nicht sein könnte. Wie viele Menschen haben damals anderen geholfen, wie viele sogar ihr Leben riskiert und gelassen? Die Hilfsbereitschaft, der Zusammenhalt und die Güte der sehenden Menschen ist das was den Verzweifelten Trost gegeben und Hoffnung gebracht hat.

"Wenn nur einer von Ihnen innegehalten und gezweifelt hätte, wäre die Welt an diesem Tag nicht untergegangen." Zitat aus dem Buch.

Das Buch hat mich vom Anfang bis Ende gefesselt und berührt. Doch nach etwa der Hälfte des Buches war ich ihm Emotional verfallen. Meine Augen blieben nicht mehr trocken, ich habe gezittert und gehofft. Ich war ganz und gar bei Natan und gehörte zu seiner Gruppe.
„Die Kinder des Don Arrigo“ ist für mich ein Buch das man gelesen haben sollte. Auch wenn man keine Historischen Bücher mag, geht es hier um eine Zeit die uns alle etwas angeht und die man nie vergessen darf.

Bewertung vom 25.09.2023
Die graue Stadt
Kuhlmann, Torben

Die graue Stadt


ausgezeichnet

Ich kannte noch kein Buch von Torben Kuhlmann. Er ist Autor und Illustrator. Seine Bilder sind malerische Kunstwerke, einfach nur wunderschön.

Das Buch lebt von den tollen Illustrationen, aber auch die Story ist originell und träumerisch. Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und der Klappentext konnte mich sofort für das Buch begeistern. Die Protagonistin Robin gefällt mir sehr gut, trotz allen Ermahnungen, bleibt sie ihrer gelben Jacke treu. Sie lässt sich nicht vom grau der Stadt einfangen. Zum Glück findet sie schnell weitere Leute, die genauso wenig Lust, auf das ganze langweilige grau haben, wie Robin. Meinen Kindern und mir hat das Buch einfach nur super gut gefallen.

Am Ende sagte uns das Buch, wenn das ganze Leben uns mal grau und trist erscheint, dass man die bunten Farben des Lebens wieder finden kann, wenn man sie nur sucht.

Bewertung vom 25.08.2023
Feuer
Pourchet, Maria

Feuer


gut

Die Geschichte ist ganz nett. Bietet aber irgendwie nichts neues. Ich glaubte die ganze Zeit das ich die Story schon irgendwoher kenne.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, kann der Geschichte selbst aber auch nicht helfen.
Die Protagonisten waren für mich sehr oberflächlich und ich konnte mich nicht für sie begeistern. Leider hat mich das Buch überhaupt nicht begeistern können.

Bewertung vom 29.01.2023
Alva und das Rätsel der flüsternden Pflanzen
Townsend, Yarrow

Alva und das Rätsel der flüsternden Pflanzen


ausgezeichnet

Die Geschichte um Alva und die Pflanzen packte mich nicht von Anfang an. Aber schon nach wenigen Seiten machte es mich neugierig und nach den ersten Kapiteln versank ich voll und ganz im Buch. Es geht um die Liebe zur Natur und um die Kräfte, die Pflanzen doch haben, wenn man nur genau hinsieht.
Die Pflanzen vergiften die Menschen, die Tiere, die Lebensmittel.... Alle Pflanzen müssen vernichten werden, nur so kann das Unheil aufgehalten werden.
Doch für Alva ist klar, das die Gefahr nicht von den Pflanzen ausgeht, von ihrer verstorbenen Mutter hat sie alles über Pflanzen gelernt. Die tödliche Krankheit muss ihren Ursprung aus einer anderen Quelle haben.
Zeitgleich mit Alva machen sich auch zwei andere auf den Weg, um dem Geheimnis auf den Grund zugehen. Ihre Wege kreuzen sich und gemeinsam kommen sie einem bösen dunklen Geheimnis auf die Schliche.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Auch wenn die Protagonistin am Anfang etwas verschroben wirkt, lernt man sie mit den Geschichten ihres Lebens zu verstehen. Für mich ein sehr gelungenes Buch, wenn alle zusammenhalten kann das Mächtige und Böse doch noch bezwungen werden.

Bewertung vom 14.11.2022
Das Fundbüro der verlorenen Träume
Paris, Helen Frances

Das Fundbüro der verlorenen Träume


gut

Der Titel und der Inhalt des Buches passen irgendwie nicht so richtig zum Cover. Schade eigentlich.
Die Story um Dot die im Fundbüro arbeitet lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.
Zum einen ist die Story eher leicht und seicht. Es könnte von allem ein wenig mehr sein. Aber dennoch ist es genug um wissen zu wollen, wie es weiter geht.
Dann wiederum hat das Buch an den richtigen Stellen viel Tiefgang in das Menschliche innere und wie jeder seine Päckchen zu tragen hat und dies auch jeder auf seine eigene Art und weise macht.
Ein Buch das man lesen kann, an das ich mich aber nicht sehr lang erinnern werde.

Bewertung vom 14.03.2022
Eine ganz dumme Idee
Backman, Fredrik

Eine ganz dumme Idee


sehr gut

Dies ist ein Buch das man mag oder eben nicht. Viel dazwischen wird es nicht geben. Die Story ist etwas überspitzt und das Buch so geschrieben das man abwarten muss bis sich alles ineinander reiht.
Ich fand das Buch sehr erfrischend, mir gefiel die Story auch wenn es etwas übertrieben war. Diese unterschiedlichen Menschen mit ihren ganz eigenen Geschichten und diese verrückte Situation in die sie geraten sind.

Bewertung vom 14.08.2021
Der Verdacht
Audrain, Ashley

Der Verdacht


ausgezeichnet

Schon lange hat mich kein Buch mehr so mitgerissen.
Die Autorin hat mich in eine Achterbahn der Gefühle gebracht. Immer wieder konnte ich nicht fassen was passiert und gleichzeitig auch doch. Die Protagonist ist mir trotz ihrer Handlungen irgendwie ins Herz gestochen.
Ich habe gelitten und gestaunt.
Ich finde bei dieser Geschichte kann man nicht sehr viel mehr dazu sagen. Man sollte sie einfach lesen.

Bewertung vom 10.02.2021
Darling Rose Gold
Wrobel, Stephanie

Darling Rose Gold


ausgezeichnet

Eigentlich springe ich bei einem Buch zuerst auf das Cover an. Bei diesem Buch bin ich zuerst auf den Klappentext gestoßen, der meine Neugierde sofort geweckt hat. Ich muss sagen, wenn ich zuerst das Cover gesehen hätte, ich hätte dem Buch keine weitere Beachtung geschenkt. Für mich sieht es so aus wie ganz viele andere Bücher auch. In meinen Augen hätte ich dahinter eine nervige Liebesgeschichte vermutet, wie es sie schon 100x gibt. Der Klappentext hat mir aber etwas ganz anderes versprochen und gehalten…

Ich finde auch es lässt sich nicht einfach in eine Genre Schublade schieben. Es ist soviel mehr als ein normaler Roman, hat aber nicht genug um ein Psycho-Thriller zu sein. Irgendwo dazwischen sollte man es reinstecken. Eine verworrene Familiengeschichte, voller Drama und Intrigen.

Das Buch liest sich abwechselnd aus der Sicht von Rose und ihrer Mutter Patty. Immer wieder wechseln die Gegenwart und die Vergangenheit ab, so das man nach und nach hinter die Geschichte blickt.

Die beiden Protagonistinnen sind alles andere als sympathisch. Zu Beginn hat man noch Mitleid mit Rose, doch schnell wird klar das sie, genau wie ihre Mutter ganz schön einen an der Klatsche hat. Bei der Familiengeschichte die beide Frauen erlebt haben, bleibt dies wohl nicht aus.

Rose sucht Mitleid und Halt und Patty ist besessen von Anerkennung und Aufmerksamkeit. Da beide Frauen ihre ganz eigene „Wahrheit“ haben, ist nicht immer klar wer das Opfer ist.

Die Autorin hat hier eine konfuse Geschichte zweier Frauen erschaffen, die beklemmend, aufwühlend und fesselnd zugleich ist. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und habe zwischendurch auch noch das Hörbuch gehört, damit die Geschichte weiter geht.

Bewertung vom 10.02.2021
Gespenster
Alderton, Dolly

Gespenster


gut

Ich bin neugierig auf das Buch durch Werbung geworden und habe nach kurzem überfliegen des Klappentextes einfach mal in das Buch reingehört. Der Begriff des Klappentextes ist mir überhaupt nicht geläufig (vielleicht liegt das an meiner Altersgruppe) und der Titel des Buches hätte mich höchstwahrscheinlich auf eine falsche Spur geschickt.

Der Beruf der Protagonistin und das Ghosting haben mich neugierig gemacht. Es geht um Frauen Anfang 30 die über Online Dating Apps einen Partner suchen. Das Buch hat durchaus fesselnde und interessante Aspekte, aber grandios fand ich es nicht.

Die Nebenthemen, wie der kranke Vater und Ninas Beziehung zu ihrer Mutter, fand ich sehr spannend zu verfolgen. Auch wie die Freundschaften sich durch die unterschiedlichen Lebensweisen und Ansichten verändern und weiterentwickeln, hat mir die Autorin absolut bewegend vermittelt.

Ich hätte es toll gefunden, wenn viel mehr auf den Beruf der Protagonistin eingegangen worden wäre und es eine größere Rolle in dem Buch gespielt hätte.

Auch das Thema „Ghosting“ wurde in meinen Augen nicht gut umgesetzt. Die Geschichte blieb zu holprig und mir fehlten die wirklichen Emotionen. Auch wurde gegen Ende mit diesem Thema nicht gegeizt und es kam mir zu gewollt rüber.

Eine nette Geschichte über Freundschaften, Liebe und das Schicksal. Leider nichts Besonderes. Was mich positiv begeistert hat, war das die Geschichte ohne großen Kitsch, sehr realistisch geendet hat.

Ich habe schon gelesen das dieses Buch mit Bridget-Jones verglichen wurde und ich kann das in keinster Weise nachvollziehen. Bridget ist ein Klassiker, bei dem ich immer noch Tränen lache, wenn ich das Buch lese oder die Filme sehe. Gespenster kommt überhaupt nicht an Bridget ran, in keinerlei Hinsicht.

Ich habe mir das Buch als Hörbuch angehört und auch da muss ich sagen, das die Sprecherin überhaupt nicht meins war. Ich fand es etwas einschläfernd und die Betonungen haben mich verrückt gemacht.