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Benutzername: Sabine
Wohnort: München
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Bewertungen

Insgesamt 49 Bewertungen
Bewertung vom 29.09.2019
Königin-Maud-Land ist geheim
Madsen Simenstad, Line

Königin-Maud-Land ist geheim


ausgezeichnet

Line Madsen Simenstads Debüt ist ganz besonders. In fünf Kurzgeschichten erzählt sie vom Leben. Von Beziehungen zwischen Menschen. Von Liebe, Freundschaft und Trauer. 


Die Geschichten sind keine einfache Kost und sehr schwer zu verdauen. Sie erschüttern und lassen uns Leser meist sprachlos zurück. Das liegt sicher an der stark bildhaften Sprache, an den vielfach eingesetzten Methaphern, an der so ganz eigenen Poesie, die die Autorin gekonnt verwendet. Vielleicht auch an den starken Themen, die tief unter die Haut gehen. An den ungewöhnlichen Protagonisten, deren Reaktionen und Verhaltensweisen für uns Leser erstmal nicht nachvollziehbar sind. Die sich beim näheren Hinschauen, aber doch als ganz normale Menschen entpuppen. So wie Du und ich.  Aber natürlich auch an den vielen ungesagten Worten, die man zwischen den Zeilen findet. An der Verzweiflung, der Ohnmacht, der Sehnsucht, die man in jedem Satz spürt und die direkt auf den Leser übergehen. Das kleine Büchlein hat zwar nur knapp 130 Seiten, aber seine Wucht ist von einer Intensität, dass es kaum auszuhalten ist. Das Gesagte bleibt sehr lange im Gedächtnis und hallt heute noch in meinem Kopf nach. 


Muss man noch ausdrücklich erwähnen, dass natürlich auch der äußere Aufbau zu diesem Buch passt? Das Cover, das Lesebändchen, das stimmige Layout. All das macht aus dem Buch ein wunderschönes Gesamtkunstwerk, dem ich sehr viele Leser wünsche. Denn es lohnt sich, zumindest in Gedanken, die persönliche Komfortzone zu überschreiten und einmal an seine eigenen Grenzen zu gehen.

Bewertung vom 27.09.2019
Zimmer 19 / Tom Babylon Bd.2
Raabe, Marc

Zimmer 19 / Tom Babylon Bd.2


ausgezeichnet

Die Fortsetzung von Marc Raabes Thriller "Schlüssel 17" beginnt dramatisch. Ein grausames Snuff-Video sprengt die Eröffnung der Berlinale. Der anwesende Bürgermeister glaubt als Opfer seine Tochter zu erkennen und setzt sofort alle in Alarmbereitschaft. Schnell wird eine SOKO gegründet, die aus erfahrenen Beamten besteht. Mit dabei sind Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns. Wieder gibt es Verbindungen zu Toms und Sitas Vergangenheit und wieder dreht sich alles nur um eine Zahl, die Neunzehn. 

Marc Raabe schreibt einfach unglaublich. Man ist vom ersten Moment an fasziniert und kann sich kaum mehr von der Lektüre lösen. Ich habe das Buch an einem verregneten Sonntag durchgelesen und war für nichts und niemanden ansprechbar. Das gewählte Thema ist schockierend und schwer zu verdauen. Der Autor schreibt grausam, detailliert und geht extrem in die Tiefe. Als Leser muss man sich darauf einlassen können und sollte nicht zu zart beseitet sein. Seine Protagonisten hat er gut gewählt. Es sind zwei ganz eigene Charaktere, die selbst mit ihren Dämonen zu kämpfen haben. Die Tatsache, dass auch in diesem Fall beide stark in das Geschehen involviert werden, gibt dem Buch noch einen besonderen Kick und treibt die Spannung auf den absoluten Höepunkt. Gut, dass wenigstens einige der offenen Fragen geklärt werden. Schlecht, dass neue auftauchen und man als Leser wieder nur auf den nächsten Band hinfiebern kann. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Ich jedenfalls, kann es kaum erwarten, dass Nummer Drei erscheint. 

Bewertung vom 03.09.2019
Bis ihr sie findet / DCI Jonah Sheens Bd.1
Lodge, Gytha

Bis ihr sie findet / DCI Jonah Sheens Bd.1


ausgezeichnet

1983. Sechs Jugendliche zelten im Wald. Die vierzehnjährige Aurora ist das erste Mal dabei und überglücklich. Doch am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden. 30 Jahre später werden ihre Überreste gefunden und die Suche nach der Todesursache beginnt.

Gytha Lodge ist ein eindrucksvolles Debüt gelungen. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, so sehr hat es mich fasziniert. Die Autorin schreibt sehr packend und führt den Leser mitten ins Geschehen. Die beiden Kommissare Jonah Sheens und Juliette Hanson sind ein sehr sympathisches Team. Sie wirken authentisch und lebensnah, vor allem da Sheen die Jugendlichen damals auch kannte. In Rückblenden wird Schritt für Schritt Licht ins Dunkel gebracht. Sehr interessant waren vor allem die aus der Sicht des Opfers, aber auch die anderen fünf Jugendlichen kommen zu Wort und bringen jeweils neue Erkenntnisse im Fall. Die eigenwillige Dynamik die hier entsteht und natürlich auch die vielen falschen Fährten bringen unheimlich viel Spannung. Die, für mich unerwartete, Auflösung war überraschend, aber plausibel und hat den Thriller zu einem befriedigenden Ende gebracht.

Bewertung vom 23.08.2019
Die Malerin des Nordlichts
Johannson, Lena

Die Malerin des Nordlichts


ausgezeichnet

Signe Munch Siebke hatte nur einen Wunsch: Sie wollte malen. Diesen Wunsch hat sie ihr ganzes Leben verfolgt. Inspiriert von ihrem berühmten Onkel Edvard Munch, wagt sie mit 38 Jahren endlich den großen Schritt. Sie löst sich aus ihrer unglücklichen Ehe und nimmt Unterricht beim Sohn Paul Gauguins. Stipendien führen sie unter anderem nach Paris und Kopenhagen. Leider ist kein einziges ihrer vielen Bilder erhalten. Vernichtet von den deutschen Besatzern oder verschollen, was die ganze Tragik ihres Lebens erst zeigt. 

Lena Johannson hat ein beeindruckendes Porträt von Signe Munch erschaffen. Sie lässt mit ihren Beschreibungen, die mir bis dato unbekannte Malerin, vor meinen Augen lebendig werden. In zarte, kalte Farben getaucht, voll Poesie wird eine Atmosphäre geschaffen, die mich als Leser sehr in den Bann gezogen hat. Die Autorin zeigt den Kampf einer starken Frau, die endlich frei sein wollte, frei, um das zu tun, was sie will. Das gelingt ihr ganz hervorragend. Sie mischt Fiktion und Realität sehr gekonnt und malt quasi das Bild zu Ende. Es ist so bedauerlich, dass es keine Werke der Künstlerin mehr zu sehen gibt, aber dank der detaillierten Schilderungen von Lena Johansson habe ich sie direkt im Kopf. Der Roman hat mich sehr berührt und die Farben werde ich noch lange im Gedächtnis behalten.

Bewertung vom 02.08.2019
Die Stille des Todes / Inspector Ayala ermittelt Bd.1
Garcia Saenz, Eva

Die Stille des Todes / Inspector Ayala ermittelt Bd.1


ausgezeichnet

Ein grausamer Mörder geht um in Vitoria, dieser beschaulichen Stadt im Baskenland. Er tötet immer zwei. Zwei, die das gleiche Alter haben. Zwei, die sich nicht kennen. Er drapiert sie an öffentlichen Orten. Wie ein Liebespaar. Inspector Ayala, der Kraken, sieht sofort Parallelen zu einem alten Fall. Aber der Täter ist seit zwanzig Jahren inhaftiert. Gibt es einen Trittbrettfahrer? Oder sitzt der Falsche im Gefängnis?

Der Inspector darf seine Geschichte selbst erzählen, was dafür sorgt, dass man als Leser immer sehr nahe am Fall ist. Zusammen mit einer Kollegin und guten Freundin geht er auf die Suche nach dem Täter. Mit vielen Rückblicken, die teilweise sehr weit in die Vergangenheit vorstossen und einer sehr direkten und detailreichen Art zu Schreiben schafft Eva Garcia Saenz eine Atmosphäre, die an Spannung kaum zu überbieten ist. Ständig folgt man den neuen Fährten, um dann doch wieder zu erkennen, dass man auf einem Irrweg unterwegs ist. Bis ganz am Ende weiß man nicht, wo dieser Weg hinführt und man ist mehr als einmal starr vor Schreck.

Nebenbei erfährt man noch sehr viel über die Region und die Menschen, die im Baskenland leben. Auch die verwendeten, spanischen Redewendungen und die genaue Beschreibung der alten Bauwerke katapultieren den Leser direkt in die alavesische Hochebene. Das gibt dem Buch noch einmal ein ganz besonderes Flair. Das sehr ansprechende Cover setzt dem Ganzen noch die Krone auf und macht das Paket komplett.

Für mich ein sehr gelungenes Debüt, das neugierig macht, wie es mit Inspector Ayala weiter geht. Denn es wird schwer, diesen Roman noch zu toppen.

Bewertung vom 23.07.2019
Die Saphirtochter
Jefferies, Dinah

Die Saphirtochter


gut

1935. Louisa Reeve, Tochter eines Edelsteinhändlers, lebt scheinbar glücklich mit ihrem Mann Elliot in Ceylon. Nach dessen tödlichem Autounfall zerbricht ihre Idylle. Elliot hatte ein Kind mit einer anderen Frau und war im Begriff sie zu verlassen. Louisa ist schwer getroffen, denn es war ihr sehnlichster Traum, selbst Mutter zu werden.

Die Leseprobe hatte mich sehr überzeugt und auch der Plot versprach eine spannende Geschichte. Dinah Jefferies versteht es auch den Leser mit ihren farbenprächtigen Schilderungen in den Bann zu ziehen. Ihre detaillierten und ausführlichen Beschreibungen lassen die exotische Welt Ceylons vor den Augen der Leser quasi lebendig werden. Im ersten Drittel des Romans war ich auch gefangen und mochte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Aber je weiter die Geschichte ihren Lauf nahm, desto unglaubwürdiger und langatmiger wurde sie. Die zu vielen nebensächlichen Beschreibungen nahmen der Geschichte ihre Spannung, so dass sie am Ende ihren Reiz verlor. Auf mich wirkte das letzte Drittel wie in aller Eile zusammengeschustert und fast wie von anderer Hand geschrieben. Die Ereignisse überschlugen sich und der Versuch, alles zu einem guten Ende zu bringen, ist in meinen Augen gescheitert. Zu viele Fragen bleiben ungeklärt, sogar die erwartete Liebesgeschichte zwischen Louisa und Leo blieb letztendlich fade und unrealistisch. Schade, denn der Plot hatte eigentlich viel Potential und, wie ich den anderen Stimmen entnehmen kann, hat die Autorin auch schon viel bessere Bücher verfasst. Mich konnte sie mit diesem Roman leider nicht komplett begeistern. Das Buch liest sich aber schnell und ist deshalb perfekt für den Urlaub und zur Entspannung. Im Gedächtnis bleibt es leider nicht.

Bewertung vom 23.07.2019
Ceviche. Das Kochbuch
Danilo, Juan

Ceviche. Das Kochbuch


ausgezeichnet

Ceviche, das war für mich bis jetzt nur ein Gericht, nämlich roher Fisch in Säure, meist in Limettensaft, gegart. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass es sich nicht nur um ein einzelnes Nationalgericht handelt, sondern vielmehr um eine Philosophie. Denn in Peru ist diese Art der Zubereitung nicht nur für den Fisch üblich, nein, der Peruaner bereitet auch vegetarische Speisen und sogar Desserts auf diese Art und Weise zu. Das Buch selbst trägt den Untertitel "peruanisch magisch". Und genauso magisch wird aus wenigen Zutaten, ganz schnell und wie von Zauberhand, ein interessantes, schmackhaftes Essen. Genau richtig für den Sommer, denn es erfrischt extrem. Die Zutaten allerdings findet man nicht in jedem Supermarkt. Besondern die spezielle Chilischote Aji habe ich bis jetzt noch nicht gefunden und mir mit Habaneros ausgeholfen. Da ist es ganz gut, dass der Autor im Anhang Bezugsquellen nennt. Eines ist sicher, die extreme Säure muss man mögen. Wir würden die Gerichte wohl nur als Vorspeise, oder als Beilage wählen, denn zu sauer vertragen wir nicht. Vielleicht muss ich aber auch noch ein wenig üben und die richtige Balance finden. Ich habe bis jetzt einmal die Champignons und die Beeren-Ceviche probiert. Beides ist als kleine Portion durchaus lecker, zuviel vertragen unsere Mägen nicht. Das Buch selbst ist jedoch ein richtige Augenweide. Sehr schön und hochwertig gebunden, mit praktischem Lesebändchen versehen und wunderschön bebildert. Die Fotos machen richtig Lust darauf, die Gerichte auszuprobieren und mein nächster Versuch wird auf jeden Fall ein Fischgericht sein. Die Rezepte sind vielfältig, sehr gut beschrieben und klar verständlich. Einige haben eine Verbindung zur japanischen Küche, was mir sehr gut gefällt und in meinen Augen perfekt zusammenpasst. "Ceviche - peruanisch magisch" ist sicher kein Kochbuch für alle Tage, aber eines, dass mir sicher noch viel Freude machen wird, mich inspiriert und allein beim Durchblättern große Lust auf fremde Länder und exotische Speisen macht. Für mich als Fischliebhaberin genau das passende Buch.

Bewertung vom 05.07.2019
Der Pakt - Bis dass der Tod uns scheidet
Richmond, Michelle

Der Pakt - Bis dass der Tod uns scheidet


sehr gut

Alice und Jake stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Beruflich erfolgreich, gerade frisch verheiratet. Ein außergewöhnliches Hochzeitsgeschenk bringt diese Welt ins Wanken. Die Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft, genannt "der Pakt"soll für eine gut funktionierende Ehe sorgen, wenn nur nicht die daran verknüpften Bedingungen wären.


Einmal angefangen zu lesen konnte ich mich nur schwer von diesem Buch trennen. Ich fühlte mich selbst wie im "Pakt" gefangen und spürte die unterschwellige Beklemmung fast körperlich. Genau so stelle ich mir die Mitgliedschaft in einer zweifelhaften Sekte vor. Auch wenn einiges unlogisch erscheint und ein rational denkender Mensch wohl nie so weit gehen würde, kann ich nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die sich nach einer solchen Gemeinschaft sehnen. Sonst hätten Sekten und radikale, religiöse Organisationen sicher keinen Zulauf. Michelle Richmond schreibt sehr detailliert und ausführlich, was dazu führt, dass die Geschichte anfangs ein wenig Zeit braucht, bis sich richtige Spannung aufbaut. Aber in den letzten Kapiteln kommt sie dann so richtig in Fahrt und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Idee war für mich neu und sehr interessant. Allein dafür lohnt es sich den Thriller zu lesen.

Bewertung vom 01.07.2019
Die Stunde der Inseltöchter
Morgan, Sarah

Die Stunde der Inseltöchter


ausgezeichnet

Lauren hat alles was sie braucht. Eine Bilderbuchfamilie und ein Häuschen in Notting Hill. Ihr Leben ist durchstrukturiert und hat keinen Platz für Überraschungen. Wäre da nicht dieses Geheimnis, das plötzlich ans Tageslicht drängt.

Sarah Morgans Bücher wurden mir als schöne, aber eher leichte Sommerromane empfohlen. Deshalb war ich doch von diesem hier ein wenig (aber durchaus angenehm) überrascht. "Die Stunde der Inseltöchter" hat mehr Tiefgang, als ich erwartet hatte. Statt der seichten Liebes-Alles wird wieder Gut-Geschichte bekommt man einen berührenden, sehr emotionalen Roman, der eine tiefe Traurigkeit in sich trägt.

Die Autorin hat einen ansprechenden Schreibstil, der den Leser vor allem durch die detaillierte und bildhafte Sprache in seinen Bann zieht. Die bezaubernde Landschaft New Englands erscheint wie von Zauberhand vor meinen Augen und ich fühle mich, als wäre ich mit dabei. Bei diesem Buch stimmt wirklich alles. Auch das Cover passt mit seinen zarten Farben und dem typischen Haus dieser Gegend perfekt dazu. Hier ist nichts dem Zufall überlassen. Ich bin sehr froh, dass es wohl kein typisches Werk der Schriftstellerin ist, denn der Roman hat genau die richtige Mischung, die ich von einem guten Frauenroman erwarte.

Bewertung vom 01.07.2019
Crazy Rich Asians
Kwan, Kevin

Crazy Rich Asians


ausgezeichnet

Nicks bester Freund heiratet in Singapur. Eine gute Gelegenheit, um seine Freundin Rachel endlich der Familie vorzustellen. Nur Rachel weiß nicht, dass Nicks Familie eine der reichsten des Landes ist. Und Nicks Mutter ist alles andere begeistert von der kleinen "Erbschleicherin".

Wow, das Buch hat mich richtig umgehauen. Ich dachte ja, dass es sich um ein eher leichtes, schnelles, vergnügliches Sommerbuch handelt. (Was ich übrigens auch ganz gern einmal lese.) Aber hier habe ich weit mehr bekommen, als ich erwartet habe. Denn Kevin Kwan schreibt spritzig und alles andere als seicht. Sein Roman ist eine höchst amüsante, treffende, spitze Milieustudie, die den Leser in eine exotische, schillernde Welt entführt, die man als Normalsterblicher so nicht kennt. Seine zahlreichen Protagonisten, derer man anfangs nur mit Hilfe eines beigefügten Stammbaumes habhaft wird, hat er sehr lebendig und, in meinen Augen, sehr realistisch gezeichnet. Genauso stellt man sich als Außenstehender die unbekannte Welt der Reichen und Schönen vor, obwohl so manches Detail dann doch weit außerhalb meiner irdischen Vorstellungskraft liegt. Natürlich kommt Kwan nicht ohne Klischees aus, aber hier passt das und unterstreicht den mondänen und irren Charakter der Geschichte nur noch. "Crazy Rich Asians" ist mehr als ein modernes Märchen. Der Roman ist ein herrliches, ungewöhnliches Buch, das mir einige witzige, freche, interessante, staunende Lesestunden beschert hat und das ich gerne weiter empfehle.