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Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
gabrielem
Wohnort: 
Niederdorfelden

Bewertungen

Insgesamt 164 Bewertungen
Bewertung vom 21.02.2024
The Fort
Korman, Gordon

The Fort


ausgezeichnet

Ich bin zwar aus dem Jugendalter schon sehr lange rausgewachsen. Aber trotzdem hat mich das Buch "The Fort"
von Gordon Korman angesprochen.
Nach einem Hurricane legt der Sturm einen Bunker frei. Eine Gruppe Jugendlicher entdecken ihn und
benutzen ihn als Rückzugsort. Es ist etwas schwierig diesen Ort geheim zu halten. Vorallem als sie das
silberne besteck, welches dort gelagert ist, verkaufen. Jaeger, ein unmöglicher Typ, interessiert sich brennend
woher die Jungs Geld haben. Ausserdem hat C.J. große Probleme mit seinem Stiefvater.
Er möchte nicht, dass seine Freunde es wissen. Aber irgendwann werden sie doch aufmerksam.
Ein Buch über Freundschaft. Tiefgreifend geschrieben. Sollten alle jungen Leute gelesen haben.
Das Einzige was mich sehr stört, ist der Titel. Warum ist er auf Englisch. Vielleicht weil sich "Der Bunker"
nicht gut verkaufen lässt.

Bewertung vom 19.02.2024
Wir werden jung sein
Leo, Maxim

Wir werden jung sein


sehr gut

Ein interessanter Titel und das Cover erinnert an die Lebensuhr, die irgendwann mal abläuft.
Verschiedene Probanden haben gegen ihre Herzkrankheit ein neues Medikament bekommen. Der junge Jakob
der seiner ersten Liebe begegnet und ein Problem mit seiner Sexualität bekommt. Verena die Olympiasiegerin.
Jenny, die sich verzweifelt ein Kind wünscht. Alle sind aufeinmal verjüngt.
Natürlich ist das auch für die Presse ein gefundenes Fressen.
Maxim Leo hat einen sehr guten und vorallem nachdenklichen Roman geschrieben. Was sind die Vorteile?
Welche Nachteile gibt es? Wollen wir das wirkliche? Was passiert mit und, wenn wir ewig jung sind?
Mir gefällt sehr gut, dass es in den einzelnen Kapiteln nur um die jeweilige Person geht. Auch Martin,
der Entwickler des Medikaments bekommt seine eigenen Kapitel.
Liest sich gut und schnell und regt sehr zum Nachdenken an.

Bewertung vom 12.02.2024
Geteilte Träume / Kinderklinik Weißensee Bd. 4
Blum, Antonia

Geteilte Träume / Kinderklinik Weißensee Bd. 4


sehr gut

Antonia Blum beschreibt in dem 4ten Teil der "Kinderklinik Weißensee", geteilte Träume, die Jahre 1948 bis 1949.
In dieser Zeit wurde Deutschland in zwei Teile getrennt.
Die Schwestern Emma und Marlene leben jeweils in einem anderen Sektor und dies führt zu großen
Missverständnissen. Lissi arbeitet als als Assistenzärztin an der Kinderklinik Weißensee. Dadurch
dass ihre Tante Marlene fliehen muss, ist sie fast auf sich alleine gestellt. Es häufen sich Fälle von Kinderlähmung.
Lissi wird an ihre eigene Krankheit erinnert. Und dann wäre da noch die Liebe.
Aber auch bei der Liebe gibt es Missverständnisse.
Sehr gut geschrieben. Ich konnte mich auch an die vorgehenden Teile erinnern.
Faszinierend fand ich welche Heil- und Operationsmethoden es damals schon gab. Toll recherchiert.
Schade das die Geschichte nicht weitergeht.

Bewertung vom 04.02.2024
Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
Tsokos, Anja;Tsokos, Michael

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge


sehr gut

Anja Tsokos und Michael Tsokos sind mir bekannt. Habe die Bücher von ihnen verschlungen. Nun wurde ich
sehr neugierig, als das neue Buch "Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge" von beiden Autoren
zusammen geschrieben wurde.
Ganz anders wie gewohnt. Aber doch gut.
Heinz Labensky bekommt einen Brief von einer jungen Frau. Darin wird er an Rita erinnert, die er eigentlich nie
vergessen hat. Seine Jugendliebe. Er macht sich auf den Weg nach Rostock Warnemünde zur Verfasserin des Briefes.
Unterwegs im Bus erzählt er verschiedenen Mitreisenden seine Lebensgeschichte.
Obwohl ich nicht aus dem "Osten" komme, gefällt mir die Geschichte sehr gut. Auch teilweise sind mir die
Vorkommnisse nicht unbekannt.
Humorvoll geschrieben, lässt sich leicht lesen. Aber etwas zu lange. Einige Ausschmückungen hätten die Autoren
sich sparen können.
Trotzdem hat es mir Spaß gemacht mal was anderes wie Thriller von Tsokos zu lesen.

Bewertung vom 28.01.2024
Eine halbe Ewigkeit
Kürthy, Ildikó von

Eine halbe Ewigkeit


sehr gut

Bevor ich das neue Buch von Ildiko von Kürthy "Eine halbe Ewigkeit"gelesen habe, habe ich zuerst nochmals
"Mondscheintarif" gelesen. Und das war gut so. So konnte ich mir schneller eine Meinung vom neuen Buch
bilden.
Cora Hübsch muss sich daran gewöhnen, dass alle ihr Kinder nun flügge sind. Beim Entleeren des Altpapiers
bricht sie am Altpapiercontainer zusammen. Dann trifft sie Wanda. Und mit ihr beginnt ein großes Abenteuer.
Sie wird als Fotografin zu einer Hochzeit eingeladen. Dann trifft sie auf ihre ehemalige Liebe. Wie wird Cora
sich entscheiden?
Ein absoluter Lesespaß. Die Autorin bleibt ihrem Schreibstil treu. Auch das Cover ist eindeutig Ildiko´s
Romanen zuzuordnen. Wie bereits erwähnt, war es für mich wichtig das erste Buch nochmals zu lesen.
Ich glaube wer noch kein Buch von ihr gelesen hat, wird einige Schwierigkeiten haben, den Inhalt zu verstehen.
Es kommen Personen aus anderen Büchern vor, die muss man erstmal zuordnen können.

Bewertung vom 18.01.2024
Der Spurenfinder
Kling, Marc-Uwe;Kling, Johanna;Kling, Luise

Der Spurenfinder


ausgezeichnet

Normalerweise lese ich Bücher dieses Genre nicht. Aber das Cover, der Titel und die Kurzbeschreibung
haben mich neugierig gemacht.
Und ich habe es nicht bereut mal was anderes wie Krimis zu lesen. Obwohl die Geschichte auch ein großen
Hauch Krimi enthält.
Elos von Bergen ist nicht Spurensucher, sondern Spurenfinder. Darauf weißt er im Buch mehrmals hin.
Er lebt mit seinen Kinder Ada und Naru in Friedhofen. Dort schreibt er an seinen Memoiren.
Seine Kinder, übrigens Zwillinge, würden aber lieber Abenteuer erleben. Und dann kommt ein sehr großes Abenteuer
auf die Drei zu.
Es kommen sehr skurille Figuren in der Geschichte vor.
Toll geschrieben, sehr fantasievoll, spannend. Es steckt auch viel Humor in den Seiten.
Hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Werde es gerne weiterempfehlen. Und es hat die volle Punktzahl verdient.

Bewertung vom 03.01.2024
Dieses schöne Leben
Brammer, Mikki

Dieses schöne Leben


ausgezeichnet

Das wunderschöne Cover sprüht vor Leben. Und dass obwohl es in dem Buch eigentlich um das
Sterben geht.
Mikki Brammer erzählt in ihrem Buch "Dieses schöne Leben" von Clover. Sie lebt in der Wohnung, die sie mit
ihrem Großvater bewohnt hat. Als ihr Großvater starb hat sie alles so gelassen wie es war. Beruflich ist
sie Sterbebegleiterin. Darin sieht sie ihre Aufgabe, vergißt aber zu leben. Bis sie Claudia kennen lernt.
Claudia hilft ihr dabei zu erkennen was im Leben wirklich wichtig ist. Auch Clovers neue Freundin finde ich sehr
symphatisch beschrieben.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Das Thema betrifft eigentlich jeden. Aber es wird sehr totgeschwiegen.
Bis es dann "plötzlich" zu einem Sterbefall kommt.
Ich finde beim Lesen dieses tollen Buches lernt man viel. Über das Leben und auch über das Sterben.
Von mir gibt es die volle Punktzahl und ich werde es jedem empfehlen.

Bewertung vom 23.12.2023
Kaltblütige Lügen / Die San-Diego-Reihe Bd.1
Rose, Karen

Kaltblütige Lügen / Die San-Diego-Reihe Bd.1


ausgezeichnet

Das Cover spricht mich leider nicht an. Ich mag es garnicht, wenn der Name der Schriftsteller*in so in den
Vordergrund gedrängt ist.
Aber die Story gleicht es wieder aus. Detective Kit McKittrick bekommt einen anonymen Hinweis auf
ein Grab mit einer Leiche. Der Psychologe Sam Reeves kommt in das Visier der Ermittler.
Kit hat ihre Schwester im Alter von 16 Jahren verloren, sie ist einfach verschwunden. Deshalb wurde
sie Detective und macht ihre Sache sehr gut. Nur mit Gefühlen hat sie so ihre Schwierigkeiten.
Nun hat sie einen Serienmörder zu finden.
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut.
Das Ende hat mich wirklich überrascht, wäre nie auf darauf gekommen.
Freue mich schon auf die Fortsetzung und bin gespannt ob der Psychologe wieder darin vorkommt.
Eine klare Kaufempfehlung.

Bewertung vom 05.11.2023
Jil Sander. Eine Annäherung
Wiesner, Maria

Jil Sander. Eine Annäherung


gut

Da ich die Mode von Jil Sander toll finde, war ich sehr an dem Buch interessiert. Die Autorin Maria Wiesner
hat sehr gut recherchiert. Trotzdem fehlt mir einiges in dem Buch.
Wie auch im ersten Kapitel als Überschrift: "Die Tür ins Private immer nur einen Spalt öffnen" fehlt viel
privates. Aber wahrscheinlich kommt man auch als Journalistin nicht unbedingt an viele Informationen
über das Privatleben von Jil Sander.
Es wird sehr viel über die Modewelt geschrieben. Viele Menschen, die mit Jil Sander zusammengearbeitet haben,
komme zu Wort. Sie scheint ein sehr umgänglicher Mensch zu sein, allerdings auch sehr scheu.
Auf dem Cover ist sie selbst abgebildet und trägt ihre pure Mode, allerdings nicht sehr vorteilhaft.
Beim Lesen fehlt mir etwas die Struktur. Die wenigen Infos werden doch sehr ausführlich beschrieben,
aber so richtig informativ dann doch nicht.
Hatte etwas mehr von der Biografie erwartet.

Bewertung vom 10.10.2023
Hundert Klassiker
Henssler, Steffen

Hundert Klassiker


sehr gut

Naja, Kochbücher gibt es zu Hunderten. Was will der Henssler besser machen? Aber in seinem neuen
Kochbuch "Hundert Klassiker" macht er zwar nichts besser, aber anders. Diesmal keine schnelle Küche.
Steffen Henssler ist wirklich eiin Nachschlagewerk gelungen. Auch die Tipps und Tricks finde ich sehr gut.
Das Kochbuch ist wie folgt aufgeteilt:
Fleisch, Fisch, Pasta & Reis, Kartoffel & Gemüse, Suppen & Eintöpfe, Salate, Eier & Brot, Dessert & Kuchen,
Saucen, Fonds & Dressing. Vor den Rezepten gibt es erstmal Tipps & Tricks. Auch hinter jedem Rezept
wird auf Besonderheiten hingewiesen.
Auch die Fotos sind sehr geschmackvoll. Die Rinderrouladen hätte ich am liebsten sofort gegessen.
Den Gurkensalat finde ich sehr ungewöhnlich, muss ich testen.
Und erst die Crepes Suzette, lecker.
Für mich ein Ratgeber den ich mir gerne in die Küche stelle und die Rezepte nach und nach ausprobiere.