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Insgesamt 319 Bewertungen
Bewertung vom 23.11.2025
Cherry, Brittainy

Weil wir es uns versprochen haben (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Kierra hatte es als Kind nicht einfach mit anderen Kindern. Aber sie hatte Gabriel, ihren besten Freund. Die zwei mochten sich zuerst auch nicht, doch dann schweißte sie der Tod von Gabriels Vater zusammen und sie wurden immer dickere Freunde. Diese Einblicke in die Vergangenheit ziehen sich durch das ganze Buch und fand ich immer richtig süß. Man hat richtig gemerkt, wie das Band zwischen ihnen immer stärker und Liebe daraus wurde. Bis es einen Unfall gab, an dem Kierra sich die Schuld gibt. Gabriel verliert dabei sein Gedächtnis und seinen kleinen Bruder. Deren Mutter gibt Kierra ebenfalls die Schuld daran und so soll sie sich nun von ihnen fernhalten. Was sie auch getan hat.

Diese Schuld trägt sie bis heute mit sich herum. Sie ist nun verheiratet und hat eine Stieftocher, die ihr damals aus dem Loch geholfen hat. Die Ehe ist total lieblos, sogar toxisch. Denn Henry, ihr Ehemann, ist zwar ein Tech-Mogul, doch zu Hause kritisiert er seine Frau permanent und macht sie runter. Es ist eigentlich keine Liebe da und das waren teilweise schon echt krasse Sachen. Trotzdem bleibt sie bei ihm. Denn sie will ihre Tochter Ava nicht verlieren und sie sieht es auch ein bisschen als Strafe für sich an. Auch wenn es nicht einfach ist, kann ich sie da irgendwie verstehen.

Nach vielen Jahren trifft sie nun aber plötzlich wieder auf Gabriel. Denn der ist einer der Architekten für ihr neues Haus. Kierra ist mehr als nur perplex ihn nun zu sehen, aber freut sich natürlich auch. Gabriel spürt schnell eine Verbindung zu Kierra, kann sie aber nicht greifen. Dazu soll sie sich weiter von ihm fernhalten. Trotzdem zieht es sie irgendwie immer wieder zueinander. Sie blüht bei ihm total auf und lernt langsam, dass sie womöglich doch mehr verdient hat. Es knistert gewaltig zwischen den beiden und auch wie er mit Ava umgeht ist einfach nur so toll. Ich fand es so schön wie ihre Liebe wieder aufgeblüht ist, total süße Szenen. Und Ava ist auch ein so toller Nebencharakter, der noch dazu beiträgt. Und doch ist da der Punkt, dass er sich eben nicht bewusst an ihre gemeinsame Vergangenheit erinnern kann und Kierra diese große Schuld mit sich trägt. Außerdem ist Kierra noch an Henry gefesselt, der sie als sein Eigentum betrachtet. Es ist wirklich kompliziert und emotional. Aber die Autorin ist aus gutem Grund die Queen der emotionalen Liebesgeschichten. Ich konnte mich so gut in die einzelnen Charaktere einfühlen und mitfiebern.

Das Ende wurde nochmal besonders krass. Vieles eskaliert und es wird nochmal deutlich emotionaler. Das Problem selbst wurde mir dann fast zu einfach gelöst, aber ich fand das Ende gelungen und passend. Von daher kann ich darüber hinwegsehen. Nach den Charakterentwicklungen muss ich das auch, denn die waren so authentisch.


Fazit:

Emotional und fesselnd. Die Autorin hat mal wieder gezeigt, was sie kann. Die Story hat mich emotional total mitgenommen. Kierra und Gabriel machen beide so eine tolle Entwicklung durch. Die neue Liebe, die entfacht wird, ist einfach nur süß und so schön. Ava habe ich auch sehr ins Herz geschlossen. Ich hätte gerne noch mehr von ihr gelesen. Besonders die Einblicke in die Vergangenheit haben mir mal wieder gut gefallen. Als würde man zwei Liebesgeschichten in einem Buch lesen. Einfach nur schön!

5/5 Sterne

Bewertung vom 16.11.2025
Stehl, Anabelle

Novel Haven - Match of Fate (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Der zweite Band der Gaming-Lovestory Reihe von Anabelle Stehl! Ich liebe diese Reihe einfach nur. Nun geht es um Nataly, die im Marketing arbeitet und entsprechend das cosy game novel haven, was Lara im letzten Band entwickelt hat, vermarktet. Dafür geht sie live und spielt die Demo an. Ich finde das ganze Thema Gaming weiterhin total cool und gut integriert. Es sollte mehr solcher Bücher geben. Bei dem Stream klinkt sich auch Dylan ein, ein bekannter E-Sportler, der eher Shooter spielt. Die zwei sind sich tatsächlich schon vorher mal begegnet, wobei ich diese Begegnung nicht ganz so mochte. Nataly wirkte dort nämlich eher abgehoben und unfreundlich. Entsprechend kann man verstehen, dass Dylan kein allzu großer Fan von ihr ist. Doch auch seine Art zu sticheln fand ich nicht ganz so gut. Sollte er mit seinem Bekanntheitsgrad eigentlich besser wissen. Doch das ist auch das Einzige, was ich an dem Buch etwas unsauber fand. Denn natürlich bricht deren Diskussion im Livestream einen ordentlichen Shitstorm los. Für beide steht etwas auf dem Spiel, weswegen sie sich für ein Fake-Dating entscheiden.

Nataly hat aktuell quasi einen Freund, Jack, der ebenfalls E-Sportler ist. Jack ist aber total toxisch, was Nataly nicht wahrhaben will. Und so lässt sie sich oft von ihm benutzen. Das Fake-Dating hilft nicht nur den Ruf vom Spiel wieder aufzubauen, sondern auch gleichzeitig ihm eins auszuwischen. Auch Dylan zieht weitere Vorteile aus dem Fake-Dating. Er ist mit seinen 29 Jahren fast schon alt als E-Sportler. Dennoch will ein Sponsor eine Kooperation mit ihm und seinem Team, doch das geht nur mit einem reinen Ruf. Nicht so einfach, denn aktuell scheint es jemand von seinem Team auf ihn abgesehen zu haben. Er kann es nicht so recht glauben, verständlich. Doch trotzdem muss er nun aufpassen, sonst war es das mit seiner Karriere.

Während ihrer Dates necken sie sich sehr viel, aber sie lernen sich auch viel besser kennen. Nataly kann bei ihm sie selbst sein. Die Dialoge sind schlagfertig und witzig, die Chats sowieso. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden von Mal zu Mal mehr. Besonders schön fand ich, dass Nataly ihn auch bei den Matches angefeuert hat. Generell waren die Matches superspannend, ich habe ebenfalls ordentlich mitgefiebert und war froh, dass sie aus Dylans Sicht waren! Nataly macht eine enorme Entwicklung durch. Die Beziehung zu Dylan entwickelt sich zudem authentisch und schön. Es gibt so viele niedliche Momente! Aber auch Dylan hat noch eigene Päckchen zu tragen. Er ist dennoch eine wandelnde Green-Flag. Einfach nur so sympathisch, ehrlich und ehrgeizig. Die Story hat einiges zu bieten und ich war total gefesselt.


Fazit:

Eine fesselnde Fortsetzung, die noch tiefer in das Gaming-Thema selbst einsteigt, was mir persönlich sehr gefallen hat. Dylan und Natalie haben einen etwas holprigen Start, meiner Meinung nach, aber dafür harmonieren sie danach umso besser. Ihre Dialoge und Neckereien habe ich geliebt. Entsprechend war auch ihre Beziehung voller Funken, einfach schön. Doch auch die Story drumherum fand ich fesselnd und die Entwicklungen authentisch.

4.5/5 Sterne

Bewertung vom 14.11.2025
Huang, Ana

King of Envy (eBook, ePUB)


sehr gut

Ayana Kidane ist Supermodel, aber schon seit Jahren an ihre Agentur gefesselt. Um da rauszukommen hat sie einen Deal mit ihrem Kumpel Jordan geschlossen. Sie heiraten, damit Jordan sein Erbe erhält und sie das Geld, um sich aus ihrem Knebelvertrag zu befreien. Eine echte Beziehung führen sie also nicht, auch wenn sie es allen anderen vorspielen. Die Hochzeitsplanung steht an und da kommt Vuk ins Spiel. Er ist der Trauzeuge von seinem besten Freund Jordan und damit natürlich mit in die Planung involviert. Vuk ist ein super interessanter Charakter und moralisch sehr grau. Seine Narben verleihen ihm dazu etwas düsteres, wobei er auch so oft grimmig wirkt.

Während der Planung müssen auch Ayana und Vuk öfter zusammen los. Wegen Vuks Art, denkt Ayana er mag sie nicht. Dabei ist das genaue Gegenteil der Fall. Denn er verzehrt sich schon lange nach ihr. Entsprechend beschützerisch ihr gegenüber ist er. Er setzt sich im Hintergrund für sie ein, bedroht Leute, die ihre Grenzen überschreiten und tut auch so absolut alles für sie. Das fand ich schon süß. Auch wenn er dabei oft ziemlich brutal vorgeht. So oder so herrscht zwischen den beiden zu Beginn eine ordentliche Spannung mit der sie beide nicht so richtig umzugehen wissen. Immerhin will Vuk seinem Kumpel gegenüber loyal bleiben. Ihr Kennenlernen fand ich authentisch und gut in die Story zwischen der Hochzeitsplanung integriert. Allerdings finde ich hat die Spannung der beiden mir etwas zu schnell nachgelassen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn sie früher ehrlich zueinander gewesen wären. Denn der Switch war mir dann zu plötzlich.

Die Nebenhandlung fand ich sehr fesselnd. Vuk wird nämlich verfolgt und es folgen Anschläge. Er ist auf der Suche nach den Tätern und forscht denen hinterher. Das war spannend gemacht. Dabei geht es auch hier öfter mal brutal zu. Besonders der große Showdown hat mir gefallen. Aber auch Ayana behauptet sich immer mehr gegen ihre Agentur. Eine tolle Entwicklung, welche die beiden durchmachen. Es gab aber einige Situationen, die schon etwas klischeehaft und drüber waren. Außerdem war es auch unrealistisch, wie Vuk gegen eine ganze Organisation vorgeht.

Fazit:

Düster und moralisch etwas in der Grauzone, aber das mochte ich. Wer Lust auf einen sich in der moralischen Grauzone befindlichen Mann hat, der alles für seine Frau tut, ist hier genau richtig. Vuk und Ayana sind zwei sehr interessante Charaktere, deren Kennenlernen authentisch ist. Allerdings ging mir die Annäherung trotzdem etwas zu schnell. Die Nebenhandlung war dafür sehr fesselnd und spannend, wenn auch etwas vorhersehbar.

4/5 Sterne

Bewertung vom 14.11.2025
Lane, Anna

Mornings in Boston - The Stories We Tell (eBook, ePUB)


gut

Penelope hat ihren Traum wahrgemacht und darf ab jetzt die Morgenshow „Mornings in Boston“ gemeinsam mit Connor moderieren. Als neues Team-Mitglied ist es nicht immer einfach, aber sie findet sich doch schnell ein und findet auch gut Anschluss. Besonders mit Grayson, dem Wettermoderator, der immer gute Laune zu haben scheint, und Scarlett. Schon vor dem ersten Tag wird sie quasi vor Connor gewarnt und er macht es ihr tatsächlich nicht einfach. Er wurde nicht in die Auswahl für die Co-Moderation mit einbezogen, was ihm ordentlich gegen den Strich geht. Doch das ist nicht alles, denn es hat einen Grund, warum Connor so ist. Kaum ist Penelope da, ziehen die Chefs sie für das Abendprogramm in Betracht, was wohl prestige-trächtiger ist, und wo Connor immer hinwollte. Entsprechend bricht ein Konkurrenzkampf aus. Sollte man meinen. Penelope weiß nur nichts davon.

Das Thema Nachrichtensendung und Moderation einer solchen fand ich sehr interessant und wurde auch fesselnd umgesetzt. Es ist schön mal hinter die Kulissen zu schauen. Entsprechend spannend war der Arbeitsalltag auch. Sowohl Connor als auch Penelope sind beide sehr professionell und haben jegliche Situationen oder Probleme super gelöst. Die Sticheleien waren natürlich witzig, aber eben auch noch im Rahmen. Anders fand ich den Rest von Connors Verhalten. Ich hätte von ihm mehr Ehrgeiz erwartet und auch Selbstbewusstsein, dass er es mit etwas mehr Mühe auch schaffen würde für den Job ausgewählt zu werden. Denn wie gesagt, dadurch dass Penelope nicht mal wusste, warum Connor so war, war es sehr einseitig und eigentlich einfach nur blöd von Connor. Entsprechend souverän wirkte aber Penelope, weil sie ihn oft genug mit seinen eigenen Waffen geschlagen hat.

Natürlich kommen sie sich in einigen Sendungen näher, wobei ich die Annäherungen sehr klischeehaft und teils viel zu gestellt fand. Die Dialoge und das Verhalten wirkten da nicht mehr sehr realistisch. Es war für mich kein Kribbeln da. Und erst recht kein Enemies-to-Lovers. Penelope hat sich immer bemüht mit Connor eine gute Show abzuliefern. Es gab auch hier und da süße Momente, aber so richtig nahbar war das alles nicht. Es wirkte mir zu platt und oberflächlich. Und das trotz der teils sehr schweren Themen. Denn sowohl Connor als auch Penelope haben eine nahestehende Person verloren und verarbeiten immer noch den Verlust. Mir fehlte hier der Raum für die Gefühle. Es war vielleicht auch einfach zu viel und zu gewollt. Dieser Teil war sowieso von Anfang an sehr vorhersehbar und war vielleicht auch dadurch künstlich.


Fazit:

Mir fehlten hier oft die Gefühle und besonders die Enemies-to-Lovers-Vibes. Im Grunde war nur Connor der Enemy und Penelope durfte das alles ausbaden, was ich nicht sehr cool fand. Entsprechend war ihre Annäherung für mich nicht so explosiv, wie sie hätte sein können. Es war eher klischeehaft und oft etwas zu gestellt. Was ich aber sehr interessant fand war die Nachrichtensendung und den ganzen Background.

3/5 Sterne

Bewertung vom 01.11.2025
Grace, Adalyn

Holly - Eine Belladonna-Novelle (Belladonna 4) (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Eine weitere Geschichte der Belladonna Reihe, wie schön. Ich habe mich sehr gefreut alle wiederzusehen und zu erfahren, wie es denn nun weitergegangen ist. Insbesondere bei Aris und Blythe. Denn die haben sich nach all den Jahren und der Wiedergeburt von Aris tatsächlich wiedergefunden und wollen nun ihr erstes gemeinsames Weihnachtsfest feiern. Mit dabei sind natürlich auch Signa und Sylas. Alle freuen sich darauf, bereiten alles vor und machen sich auf die Suche nach Geschenken. Besonders Blythe ist euphorisch am Schmücken. Es kommt richtige Weihnachtsstimmung auf. Außerdem ist es einfach schön zu sehen, wie sie alle miteinander umgehen. Es ist so harmonisch und zum Wohlfühlen. Auch mit Neckereien, aber genau das macht die Beziehung der Charaktere ja aus.

Doch natürlich gibt es kein Belladonna Buch ohne Geister und ein Rätsel zu lösen. Und so trifft Signa auf eine ganze Schar von Geistern, die damals dort gestorben sind und nun ihr Unwesen im Wisteria Gardens treiben. Blythe soll davon nichts mitbekommen und so versuchen sie das vor ihr zu verbergen, was nicht ganz so gut funktioniert. Im Endeffekt müssen sie auch alle zusammenarbeiten, um die Geister zu erlösen. Damit hat es auch direkt viel besser funktioniert als vorher, wo Signa allein versucht hat das Rätsel zu lösen. Es war eine superschöne Geschichte rund um das Weihnachtsfest und für mich ein perfekter Abschluss der Belladonna-Reihe.

Ein wundervoller Zusatz, der das Buch versüßt hat, sind die ganzen Illustrationen im Buch. Die sind wirklich sehr schön und haben einen gleich noch tiefer in die Geschichte eintauchen lassen, weil es einfach noch lebendiger gewirkt hat.

Fazit:

Eine wundervoller Zusatz-Abschluss der Belladonna-Reihe, der einen schon richtig in Weihnachtsstimmung bringt. Es ist ein Buch zum Wohlfühlen und gleichzeitig gibt es immer noch den typischen Vibe der Reihe. Denn natürlich gibt es Geister und ein Rätsel zu lösen und natürlich necken sich Aris und Sylas. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und konnte richtig abtauchen. Besonders die Illustrationen haben mir sehr gefallen und haben das Buch noch lebendiger gemacht.

5/5 Sterne

Bewertung vom 31.10.2025
Golnik, Vanessa

Inferno - The Secrets of Dracon Rock (eBook, ePUB)


sehr gut

Das große Finale, doch es stehen noch so viele Konflikte im Raum. Einige der Gilde haben sich bereits den Rebellen angeschlossen. Ihr Weltbild steht auf dem Kopf und sie müssen nun erst mal damit klarkommen. Darunter auch Brynn. Als wäre das nicht genug, herrscht ein ziemlich großes Misstrauen zwischen den zwei Parteien. Können die Rebellen den ehemaligen Gildenmitgliedern vertrauen? Dieses Misstrauen fand ich authentisch. Dennoch hat es die Story meiner Meinung nach etwas aufgehalten. Währenddessen rackert sich Lys mit Rowan immer ab, um die Schutzzauber zu verstärken und die weiteren Tagebücher ihres Vaters zu öffnen. Entsprechend war der Anfang doch eher ruhig. Es laufen halt viele Vorbereitungen.

Im Laufe des Buches wird es dann spannender. Es ergeben sich einen Haufen neue Informationen, sowohl aus dem Tagebuch als auch durch andere Wege. Die fand ich interessant und teilweise überraschend unerwartet, genauso wie die kleinen Missionen zwischendurch und das Training. Dafür war der große Kampf erstaunlich schnell vorbei. Ich hätte in diesem Band eher erwartet, dass dieser Kampf und diese Mission, die sie zum Ende gemacht haben, mehr Raum einnimmt. Fand ich etwas schade, denn es war spannend, aber eben doch etwas zu kurz und einfach. Dennoch war der finale Kampf natürlich spannend und gut gemacht. Der Spannungsbogen hätte etwas mehr ausgebaut sein können.

Da wir die Charaktere schon kennen, konnte man sich gut in sie einfühlen. In ihren Frust, in ihren Kampfgeist und in ihrem Gefühlschaos. Ich finde die Charaktere weiterhin gut ausgearbeitet, sympathisch und authentisch. Dennoch muss ich sagen, dass die Liebesgeschichte stark in den Hintergrund gerückt ist und die intimen Szenen mit den beiden nicht so wirklich in die Story vom dritten Band passten. Aber die waren hier sowieso eher rar gesät, was gut war.

Fazit:

Guter Abschluss der Reihe. Ich muss aber sagen, dass ich den ersten Band am stärksten fand und die Spannung und die Sogwirkung im Laufe der Bände eher abgenommen hat. Auch in diesem Band liegt der Fokus eher auf Informationen und kleinen Missionen und nicht auf dem großen Kampf, was ich schade fand. Es war interessant, keine Frage, aber die Spannungsspitze hat mir etwas gefehlt. Dennoch ein gelungenes Ende für diese tolle Reihe!

3.5/5 Sterne

Bewertung vom 20.10.2025
Sommer, Alicia

Falling for No. 89


gut

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich überzeugen können. Es war alles zu viel und einfach drüber. Kayce ist damals wohl, ohne ein Wort zu irgendjemandem, aus seiner Heimatstadt abgehauen und hat auch den Kontakt gemieden. Er ist nun erfolgreicher NFL Spieler. Nur hat er aktuell ein Problem. Denn nachdem er in einem wichtigen Spiel mal den Football hat fallen lassen, hat er sich in diese Thematik sehr reingesteigert. Mittlerweile hat er mit Versagensängsten und Panikattacken zu tun, die ihm sehr zu schaffen machen. Sagen kann er es schlecht, denn er weiß, sollte irgendwer seine Schwäche mitkriegen, ist er sicher raus aus dem Team.

Shaila ist eine alte Freundin von Kayce, die schon lange total verliebt in ihn war und auch jetzt noch ist. Sie ist geradezu besessen von ihm, auch hier war mir das schon etwas zu viel. Jetzt hat sie die Chance ihn wiederzusehen, denn sie wurde für das Medical Programm ausgewählt und soll bei den L.A. Vipers unterstützen. Hier kommt schon der nächste Punkt, der mich sehr gestört hat. Denn scheinbar besitzt Shaila heilende Wunderhände, die auch immer wieder erwähnt werden mussten. Das war mir etwas zu unrealistisch und drüber, besonders weil sie ständig bessere Diagnosen gestellt hat als erfahrene Ärzte, klar. Außerdem hat man so wenig vom eigentlichen Ablauf einer Sportmedizinerin mitbekommen. Schade eigentlich, denn das wäre sehr interessant gewesen. Dazu war sie mir viel zu voll mit Selbstzweifeln, die bei kleinsten Schwierigkeiten abhauen und aufgeben. Es war anstrengend und zäh.

Ähnlich ging es mir bei der Liebesgeschichte. Die konnte ich leider so gar nicht fühlen. Es war alles die ganze Zeit sehr drückend mit sehr komischen künstlichen Szenen. Denn natürlich will Shaila nicht in ein Wohnheim und natürlich hat Kayce gerade ein Zimmer frei. Ihre ersten Begegnungen waren sehr explosiv, aber leider nicht im positiven Sinn. Kayce vermutet einen Plan hinter ihrem Erscheinen. Doch kurz darauf machen sie dann schon ein Deal, wo sie sich helfen wollen? Das ist irgendwie sehr sprunghaft bei den beiden. Sie sprechen nicht offen miteinander, haben Streitereien und plötzlich kommen sie sich näher. Das passt nicht zusammen. Möglicherweise gab es deswegen keine Funken. Oder durch Shailas jahrelange Besessenheit. Für mich war das einfach nichts. Auch die intimen Szenen waren mir oft zu viel und drüber.

Das ganze Thema Sport-Verletzungen und Langzeitfolgen fand ich dafür schon interessant. Insbesondere bei so brutalen Sportarten ist das ein wichtiges Thema. Die meisten Spieler spielen ihre Verletzungen runter, um wieder aufs Feld zu kommen und riskieren es zu verschlimmern. Hauptsache sie können spielen und zeigen keine Schwäche. Doch gerade das ist so gefährlich. Aber auch die alltäglichen Verletzungen, die sie sich dort zuziehen sind nicht ohne. Auch hier hätte ich gerne noch einen tieferen Einblick gehabt als ein paar Szenen mit Shailas Wunderhänden. Außerdem war die Entwicklung von Kayce total schön mitanzusehen und wirkte authentisch.

Fazit:

Eher ein schwächerer Band der Reihe und das obwohl ich mich so auf Kayces Geschichte gefreut habe. Das Buch war oft eher zäh und anstrengend. Insbesondere Shaila mit ihren Wunderhänden, die für mich super unrealistisch waren, und ihren Selbstzweifeln haben mich schon sehr genervt. Viel besser wäre es, hätten wir eine realistische Sport-Medizinerin gehabt. Aber auch die Liebesgeschichte konnte es nicht herumreißen. Die war nämlich voll von künstlichen und übertriebenen Szenen. Dafür war das Thema Football und Sport-Verletzungen spannend.

3/5 Sterne

Bewertung vom 12.10.2025
Shen, L. J.

Madly Forbidden (eBook, ePUB)


sehr gut

Dylan hat es als alleinerziehende Mutter nicht einfach. Ihr Ex-Freund hat sie betrogen und ist abgehauen und nun lebt sie bei ihrer Mutter und hält sich mit Kellner Jobs über Wasser. Ihren Bruder kennen wir bereits aus dem ersten Band, er ist nämlich der erfolgreiche Sternekoch. Und genau dieser bietet ihr an mal rauszukommen und in New York einen Neuanfang zu wagen, wo sie seine Wohnung übernehmen darf. Kurz vorm Ziel bleibt sie mit ihrem alten Auto liegen und stößt auf Rhyland Coltridge, ihrem neuen Nachbarn und bester Freund von ihrem Bruder, der auf sie aufpassen soll. Das erste Aufeinandertreffen nach all den Jahren ist explosiv und ich habe jedes Wort geliebt. Der Dialog war einfach nur genial und hat mir richtige Enemy-to-Lovers Vibes gegeben, denn sie schenken sich gar nichts. So viele Funken!

Nun ist es aber so, dass genau in diesem Streit ein potentieller Business-Partner auftaucht und sie für ein Paar hält, wo Rhyland natürlich mitmacht. Immerhin braucht er ihn. Als er merkt, dass es funktioniert, muss er Dylan wohl oder übel bitten seine Fake-Verlobte zu spielen. Ich fand es gut, dass Dylan da zuerst sehr standhaft blieb und das rigoros abgelehnt hat. Das zeigt ihren starken Charakter. Immerhin hassen die beiden sich. Rhyland gibt nicht auf und so besiegeln sie einen Deal. Sie macht es ihm natürlich trotzdem nicht einfach bei den Treffen mit dem Partner und erzählt lauter kurioser Sachen, aber eben nichts, was ihm wirklich schadet. Generell versuchen sie sich so weit es geht aus dem Weg zu gehen und jeder konzentriert sich auf seine Karriere. Dylans Tochter Gravity spielt natürlich auch eine große Rolle in der Story. Immer wieder muss Rhyland nun auf sie aufpassen, damit Dylan sich nach Jobs umsehen kann. Nur ist der Umgang mit ihr nicht so einfach, wenn man vorher nichts mit Kindern zu tun hatte. Rhyland hat große Probleme, was ich sehr realistisch fand. Aber nach und nach tauen beide auf und gewöhnen sich aneinander. Es gibt immer süßere Momente, ich habe es geliebt, wie dieses Band gewachsen ist. Generell war die Entwicklung von Rhyland einfach nur richtig schön! Gravity ist ein sehr süßes, lustiges und kluges Kind. Einfach Zucker! Trotzdem muss Dylan auch sich mal an erste Stelle setzen, was ihr in den letzten Jahren besonders schwerfiel. Umso schöner, dass Rhyland nun oft einspringt und ihr da so unter die Arme greift.

Auch zwischen Rhyland und Dylan beginnt es immer mehr zu knistern. Rhyland entwickelt einen riesigen Beschützerinstinkt. Zwischen dem ganzen Triezen und den hitzigen Dialogen und Streitereien entwickeln sich immer mehr Gefühle. Denn für die Fake-Verlobung muss man sich kennen und auch Hürden überwinden. Sie lernen sich von einer ganz anderen Seite kennen. Ich fand das sehr authentisch und einfach schön. Auch körperlich kommen sie sich schnell nahe. Dylan wollte von Anfang an eine körperliche Vereinbarung. Rhyland aber war trotz des Verlangens dagegen und hat auch lange standgehalten. Doch natürlich wurde auch das immer körperlicher. Leider fand ich die intimen Szenen sehr übertrieben dargestellt. Allein wie oft von Anfang an erwähnt werden musste, wie groß der von Rhyland doch ist. Fast schon nervig. Auch gab es einige Szenen, die sehr künstlich und teilweise unlogisch erzeugt wurden, um die Story voranzubringen.

Fazit:

Fast ein Highlight. Die Enemy-to-Lovers Vibes waren hier perfekt umgesetzt. Von Anfang an sprühten die Funken bei den hitzigen Streitereien nur so vor sich hin. Dylan und Rhyland sind zwei sehr interessante Charaktere, die beide eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht haben. Gravity hat dem Buch dann noch einige süße Momente beschert. Für mich hätte es kaum besser sein können, wären nicht hier und da kleine Mängel. Die intimen Szenen waren für mich viel zu übertrieben dargestellt und es gab hier und da künstliche und unlogische Szenen, welche die Story eigentlich nicht gebraucht hätte.

4/5 Sterne

Bewertung vom 11.10.2025
Francis, Dani

Silver Elite (eBook, ePUB)


gut

Wren lebt in einer Welt, in der Fähigkeiten wie ihre den Tod bedeuten, weswegen sie mit falschem Namen auf einer Ranch lebt. Ihr Onkel Jim hat ihr von Anfang an beigebracht vorsichtig zu sein und ihr sehr vieles gelehrt. Die Fähigkeiten zeichnen sich unter anderem durch ein Blutmal und dazu bei Nutzung durch silberne Adern aus. Doch da ist Wren schon anders, denn bei ihr leuchten ihre Adern nicht auf. Außerdem gibt es verschiedenste Fähigkeiten, die ein sogenannter Modifizierter haben kann. Wren hat auch gleich mehrere, wobei sie nur wenige davon nutzt. Das fand ich schon interessant, wobei das am Anfang recht viele Informationen auf einmal waren. Es wurde besser als dann kleine Sequenzen aus der Vergangenheit kamen, wo sie gelernt hat manche davon zu nutzen. Viel waren auch wie die ganzen Namen in ihrem Bezirk, wo auch das Rebellen-Netzwerk Uprising tätig ist.

Die Story startet schnell in das Geschehen und Wren gerät mit einer Aktion in den Fokus der Company. Ihr Onkel wird festgenommen und sie versucht ihn zu retten, was nur dafür sorgt, dass auch sie gefangen genommen und verhört wird. Doch genau darauf wurde sie immer vorbereitet und entsprechend gut schafft sie es dem standzuhalten. Doch der Captain ist immer noch skeptisch und schleust sie in die Silver-Elite Ausbildung, wo er sie im Auge haben kann. Captain Cross ist am Anfang ein richtiges Mysterium, das ich sehr interessant fand. Die Silver-Elite ist dafür verantwortlich Modifizierte zu finden und zu töten. Von daher ist sie ab jetzt nur unter Feinden. Sie versucht alles, um dort rauszukommen, provoziert die Ausbilder, stellt sich doof an, aber er lässt sie nicht gehen, solange er nicht weiß, was er von ihr halten soll.

In der Ausbildung findet sie trotz dessen, dass sie eigentlich Feinde sind, zwei Freunde. Niemand weiß von ihren Fähigkeiten. Aber es gibt auch das andere Extrem. Jemand der, ohne zu zögern, auf Verdacht tötet. Außerdem muss sie sowieso vorsichtig sein. Durch ihre Aktionen erhalten sie oft Gruppenstrafen, was den Zorn der anderen auf sie zieht. Die Ausbildung selbst fand ich tatsächlich ziemlich interessant und spannend gestaltet. Es gibt die typische Grüppchenbildung und einige echt brutale Charaktere. Wren überlegt sich verschiedene Dinge, um da rauszukommen. Sie wirkt klug und tough. Leider wurde sie aber oft nur auf ihren Körper reduziert. Alle starren sie nämlich ständig an. Das fand ich zu viel.

Es gibt einige interessante Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Man darf wirklich niemandem vertrauen. Aber es gab auch genug Wendungen, die vorhersehbar waren. Die eine war mir von Anfang an klar, echt schade. Der Liebesgeschichte konnte ich auch nicht viel abgewinnen. Denn es war die meiste Zeit nur körperliche Anziehung. Ich fand das viel zu künstlich erzeugt und fand den Spice nicht spicy. Erst später wurde es besser als sie auch mal geredet und sich kennengelernt haben. Nur dann hat Wren angefangen total dumme Dinge zu tun. Das hat überhaupt nicht zu der Wren vom Anfang gepasst und hat mich echt genervt. Sie ist nämlich eigentlich nicht naiv, aber zum Ende dann sehr extrem. Dafür ist Kaine ein Charakter, den ich sehr mag und der mich mehr als einmal positiv überrascht hat.

Fazit:

Die Story-Idee fand ich interessant und auch, bis auf den Informationsüberfluss am Anfang, gelungen. Besonders die Ausbildung war spannend gehalten. Die Liebesgeschichte allerdings hat mir gar nichts gegeben, da war zwischen Wren und wem anders mehr Spannung. Besonders schlimm fand ich, wie sie sich dadurch verändert hat. Leider blieben auch die meisten Charaktere recht oberflächlich und blass. Vielleicht auch, weil der Fokus sehr auf der Liebesgeschichte lag. Viele Szenen wurden davon nämlich überschattet.

3.5/5 Sterne

Bewertung vom 08.10.2025
Milán, Greta

The Penguin Paradox


gut

Eine cozy romantische Liebesgeschichte mit Pinguinen? Dazu noch wissenschaftliche Protagonisten? Auch das Cover ist ein absoluter Hingucker. Leider muss ich aber sagen, dass ich vom Inhalt doch etwas enttäuscht bin. Es war gut, keine Frage. Aber die Protagonistin hat es mir sehr schwer gemacht. Emerie forscht an den Verhaltensweisen von Adeliepinguinen und will beweisen, dass die gar nicht so monogam sind, wie man immer behauptet. Dabei hasst sie Pinguine. Die erinnern sie nämlich an ihre Vergangenheit, wo sie es nicht ganz so einfach hatte und diese als Vergleich dienten. Aber das erklärt oder entschuldigt ihr Verhalten halt einfach nicht.

Spontan darf sie an einer Expedition zur Star White in der Antarktis teilnehmen. Wie cool, sowas würde ich auch gerne mal machen. Doch es ist auch Beckett dabei, den sie absolut nicht ausstehen kann und das auch in dem Fragebogen, den sie ausfüllen muss, zum Ausdruck gebracht hat. Geht gar nicht. Ich muss sagen, ich habe nicht verstanden, warum sie so einen Hass auf ihn hat. Sie ist voller Vorurteile und gibt ihm überhaupt keine Chance. Und das auf der Arbeit. Das finde ich schon sehr unprofessionell. Besonders weil er immer mal wieder versucht hat, das Eis zu brechen. Bis er irgendwann einfach angefangen hat, sie zu ärgern. Denn er fand sie schon von Anfang an interessant. Von daher muss ich sagen, dass ich Emerie sehr unsympathisch fand und entsprechend schwer Zugang zu ihr gefunden habe. Beckett dagegen ist wirklich total lieb und einfach ein guter Mann. Ich verstehe nicht, warum er sich so von ihr behandeln lässt.

Denn auch wenn Beckett wieder Nähe sucht, sucht sie Abstand und das sehr übertrieben. Trotzdem verbringen sie nun mehr Zeit miteinander und sie muss feststellen, wie viel Falsches sie über ihn angenommen hat und er gar nicht so schlimm ist, wie sie dachte. Da sie auch immer wieder zusammenarbeiten müssen, reden sie mehr und lernen sich kennen. Aber mir fehlten trotzdem die Funken. Ja, er war für sie da und sie öffnet sich. Aber für mich war das ein zu schneller Wechsel von „Er ist so schlimm“ zu „Ich will ihn“. Das hat mich leider nicht abgeholt. Auch die weitere Annäherung fand ich nicht so richtig glaubwürdig. Dafür gab es aber ein paar wirklich süße und auch kitschige Momente. Das Drama zum Ende hin war leider mehr als absehbar. Aber das hat mich nicht so sehr gestört wie die Tatsache, dass alle meinten, Beckett hätte überreagiert, wenn Emerie so einen Mist gebaut hat. Verstehe ich überhaupt nicht.

Die White Star fand ich total schön beschrieben und gibt einem eine total gemütliche Atmosphäre. Das Team dort vor Ort harmoniert gut und verstärkt das Gefühl noch. Der Alltag auf der White Star war einfach schön. Außerdem fand ich auch die Forschung von Emerie total interessant, genau wie die ganzen Fakten und hautnahen Beobachtungen der Pinguine. Aber auch die Forschung von Beckett hat mich abgeholt. Generell fand ich es richtig süß, dass Beckett sich auch so für ihre Forschung interessiert hat.

Fazit:

Eine cozy Liebesgeschichte und Pinguine. Ich fand das Thema von Emeries Forschung total interessant und fand es super, dass die Pinguine hier auch so viel Raum bekommen haben. Die Liebesgeschichte selbst konnte mich nicht so abholen. Das liegt aber vor allem daran, dass Emerie sich bei mir sehr unbeliebt gemacht hat. Ich finde sie unprofessionell, voller Vorurteile und unsympathisch. Beckett ist der absolute Gegensatz zu ihr. Das Setting fand ich dafür umso schöner und hatte eine sehr gemütliche Atmosphäre.

3/5 Sterne