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Benutzername: Lesemama


Bewertungen

Insgesamt 88 Bewertungen
Bewertung vom 31.12.2018
Ranjana
Fawn, Sophie

Ranjana


ausgezeichnet

Was für ein geniales Buch. Eine Bekannte hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht, als auf Facebook eine Leserunde dazu begann, habe ich mir das E-Book per KindleUnlimited geholt. Das Cover mit seinen Grüntönen gefällt mir sehr gut, und der Klappentext macht neugierig auf die Geschichte. Das war mein erstes, aber sicher nicht letzte Buch dieser Autorin. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und fesselnd. Die Charaktere sind in ihrer Art und Bestimmung sehr vielfältig. Es gibt die Scinto, die Krieger von Ranjana, die Criada als untergebene der Scinto, die ihnen dienen müssen, die Arbeiterinnen welche kaum rechte haben und die Wolfsmenschen, die im Wald leben und Ranjan immer wieder angreifen. Es war mir persönlich jetzt wichtig alle aufzuzählen, da jede Gruppe für sich alleine schon eine eigene Geschichte wert ist. Der Autorin ist es perfekt gelungen jede Gruppe bildhaft dazustellen. Meine Gefühle fuhren beim lesen Achterbahn, von wütend über gerührt, beeindruckt, schmerzvoll und entsetzt war alles dabei, und noch viele mehr. Ich bin regelrecht in der Geschichte versunken. Nicht nur die Charaktere, sondern auch, die Umgebung, die Gebäude oder wichtige Plätze konnte ich mir durch die hervorragende Beschreibung gut vorstellen. Die Hauptprotagonistin Lexia hat mir von allen am besten gefallen. Ihre unerschrockene Art, ihr Dickkopf aber auch ihr Feingefühl machten es mir aber auch schwer sie „nicht“ zu mögen. Beim lesen hatte ich allerdings oft, viel früher als Lexia, die richtigen Vermutungen was aus der Perspektive des Lesers natürlich leichter ist. Mit Elian, dem Scinto Krieger, ist der Autorin ein richtiges Sahneschnittchen gelungen, zumindest wenn man ihrer Beschreibung glauben darf. Dann ist er auch noch einfühlsam und hilfsbereit, da schmilzt doch jedes Mädchenherz dahin. Lexia nannte ihre Mutter meist beim Vornamen was für mich anfänglich etwas seltsam war, sind wir doch in der heutigen Zeit so etwas nicht mehr gewöhnt. Es waren bei uns in der realen Welt nicht die Vornamen sondern „Herr Papa“ und „Frau Mama“, aber auch das wäre in der heutigen Zeit seltsam.

Fazit:
Was Lexia und Elian in dieser Geschichte erleben, und welche Wendungen die Geschichte immer wieder macht, ist jede Leseminute wert. Ich hab mich in die Welt um Ranjana richtig verliebt. Der angenehme Schreibstil der Autorin macht es einem schwer das Buch zur Seite zu legen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein „Muss“ für jeden Fantasy Leser. Ich werde das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen und habe es mir schon als Print in mein Regal gestellt. Nun bin ich gespannt ob es von Ranjana eine Fortsetzung geben wird, da in der Geschichte, meiner Meinung nach, noch sehr viel Potenzial steckt. Die Autorin werde ich auf alle Fälle im Auge behalten.

Bewertung vom 06.10.2018
Das Gesetz der Eiche
van Houven, Jessica

Das Gesetz der Eiche


ausgezeichnet

Das Cover weckte mein Interesse. Dieser majestätische Baum auf blauem Hintergrund lies mich Rätseln um was es in dem Buch wohl geht. Die Silhouette von London ist ein zusätzlicher Hingucker und Hinweis wo die Geschichte spielt. Nach dem ich den Klappentext gelesen hatte, kam bei mir die Frage auf, was ein Baum mit einer Universität und einer geheimen Verbindung zu tun hat. Da ich von dieser Autorin schon ihr Debüt gelesen habe, welches mir sehr gut gefallen hat, war ich schon sehr neugierig auf diese Geschichte. Diese ist total anders aber genauso gut. Der Schreibstil ist flüssig und interessant zu lesen. Zuerst zweifelte ich, ob mir die Geschichte gefällt, aber sie wurde von Klick zu Klick (beim E-Book) interessanter und fesselnder. Die Handlung der Geschichte, die Charaktere und ihre Interaktionen passen perfekt zusammen. Das Geheimnisvolle London, das Uni-Leben und die mysteriöse Verbindung fesseln den Leser und lässt ihn zum Ermittler in diesem Buch werden. Wo würde ein Geheimbund besser hinpassen als nach London? Die Autorin schildert die Stadt in beeindruckender Weise so das selbst ich, die noch nie dort war, mir alles gut vorstellen konnte. Die Autorin kennt London, sonst könnte sie es nie so real schildern. Um ihrem Ziel näher zu kommen schreckt der Geheimbund vor nichts zurück. Einbrüche, Gewalt bis zum äußersten dienen ihrem Zweck das Ziel zu erreichen. Aber auch die Gegner schrecken vor nichts zurück. Cyberangriffe, abhören mit hochtechnologischen Dingen und Verrat sind bei ihnen das Mittel der Wahl, um dem Gegner das Leben schwer zu machen. Zwischen diese Fronten gerät Nola, ohne zu ahnen, wie tief sie in Wirklichkeit schon in die Sache verstrickt ist. Nola war mir zu Beginn noch zu unbedarft und naiv, was mit 20 Jahren aber noch ok ist. Im Laufe der Geschichte entdeckt sie ihr detektivisches Talent und begibt sich damit in größte Gefahr. Liz, ihre Mitbewohnerin, ist so ein typischer beste Freundin Mensch was sie mir sehr sympathisch machte. Oliver, der Technik Nerd, war von den ganzen Charakteren der, den ich am wenigsten durchschauen konnte. Bei ihm hatte ich immer das Gefühl von Unwohlsein. Shane gibt sich als harter undurchsichtiger Bad Boy was ihm bei mir nicht so wirklich gelang

Bewertung vom 06.10.2018
Seiltanz zwischen den Welten
Siebern, Hannah

Seiltanz zwischen den Welten


ausgezeichnet

Dieses E-Book habe ich schon sehr lange auf meinem E-Book-SUB liegen gehabt. Die Mitglieder unserer Facebook-Gruppe haben entschieden, dass dieses Buch von mir im Oktober gelesen werden soll. Mich hat das Cover fasziniert, weshalb ich nach lesen des Klappentextes zu der Erkenntnis kam, dieses Buch lesen zu wollen. Schade für diese schöne Geschichte, dass sie so lange ungelesen auf meinem Reader lag. Das ist mein erstes Buch was ich von dieser Autorin gelesen habe das Nächste liegt auch schon seit Längerem auf meinem Print SUB. Der Schreibstil ist flüssig, lebhaft und spannend. Ich mache mir beim Lesen eigentlich immer Notizen um mich beim Rezension schreiben besser erinnern zu können, bei diesem Buch habe ich es irgendwann vergessen, weil die Geschichte mich so fesselte. Das Leben im Zirkus wurde von der Autorin eindrucksvoll beschrieben. Auch die Probleme, die so ein kleiner Familienbetrieb mit sich bringt wurden nicht ausgelassen, wie wichtig es ist, dass jeder mit anpackt und seinen Teil zum Bestand der Familie beiträgt. Im Winter ist Rina, die Hauptprotagonistin, bei ihrer Großmutter in Deutschland, wo sie dann auch zur Schule geht. Im Sommer wird sie im Zirkus zusammen mit den anderen Zirkuskindern unterrichtet. In Deutschland hat sie außerhalb des Zirkus eine beste Freundin, mit der sie auch den Kontakt während des Sommers hält und immer auf sie zählen kann. Ihre Freundin ist auch die einzige außerhalb die von Rinas Gabe weiß, die diese aber nicht haben will. Rina umgeben mehrere Geheimnisse, welche im Laufe der Geschichte aufgeklärt werden. Ewan ist ein interessanter Charakter. So charmant und unaufdringlich wie er ist wird er Rina immer sympathischer. Seine Lebensumstände sind alles andere als normal, was auch Rina mit der Zeit feststellt, denn es ist schon merkwürdig, dass ihn nicht alle sehen können. Rinas Tante Medi versucht ihr zu helfen und gerät dadurch in höchste Gefahr. Danilo, der kleine Bruder von Rina, ist der Charakter, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Durch seine Andersartigkeit ist er oft dem Spott und der Häme anderer Leute ausgesetzt. Selbst in der eigenen Familie wird er nicht zu 100% akzeptiert. Aber Danilo lässt sich durch das ganze nicht beirren. Er ist so ein mutiger, tapferer und charakterstarker kleiner Mann, von dem sich auch Menschen in der realen Welt eine Scheibe abschneiden könnten. Dublin und Ewans Welt wurden von der Autorin beeindruckend geschildert. Es würde mich nicht wundern, wenn die Autorin selbst schon einmal in Dublin war. Wie die Autorin Themen wie übersinnliches, Ausgrenzung, das Familiäre Gefüge in einem kleinen Zirkus und die erste Liebe zu einer Geschichte verbindet finde ich beeindruckend. Zum Glück gibt es schon Teil 2, so dass ich nicht erst ewig warten muss um zu erfahren wie es mit Rina und Ewan weitergeht. Es sei denn, das Buch liegt wieder so lange auf meinem Reader wie dieser Teil.

Bewertung vom 06.10.2018
Namiria
Siegmund, Fabienne

Namiria


ausgezeichnet

Ich war auf den ersten Blick vom Cover fasziniert, die Person und das Käuzchen haben mich sofort angesprochen. Der Klappentext hat in meinem Kopf sofort das Nachdenken in Gang gesetzt. Da ich erst vor kurzem von der Autorin das Buch „Das Nebelmädchen“ gelesen habe, was mir sehr gut gefallen hat, war ich gespannt wie diese Geschichte ist. Die Geschichte ist die Lesezeit, die man für über 400 Seiten braucht, wirklich wert. Der Schreibstil ist detailreich, flüssig und spannend. Es viel mir sehr leicht in die Geschichte hineinzufinden. Etwas erinnerte mich die Geschichte an „Der goldene Kompass“ wegen dem Käuzchen. Der erste Buchstabe (Initiale) jedes Kapitels ist groß und verschnörkelt, was mir bei Büchern total gut gefällt. Spannung und Geheimnisse gibt es bei diesem Buch von Beginn an. Detaillierte, interessante Beschreibung von Orten und Wesen machen es dem Leser leicht, Kirja auf ihrer Reise zu folgen. Kirja ist ein beeindruckender Charakter. Sie weiß von sich und ihrem Leben am Anfang total wenig, wird als Kind von den anderen Kindern bei den Herbstzeitlosen wegen ihrer Andersartigkeit nicht akzeptiert, als junge Frau muss sie sich dann ihrer wahren Bestimmung stellen und lernen damit umzugehen, dass fortan alle die mit ihr Kontakt haben, in Gefahr schweben. Die düsteren Wesen des Fürsten tauchen immer genau dann auf, wenn man sie gerade ganz und gar nicht brauchen kann, und richten immer ein Gemetzel an. Die Federlinge aus Riesenheim mit ihrem Erfinderdrang haben es mir besonders angetan. Ich konnte mir diese Wesen bildlich vorstellen, so gut wurden sie von der Autorin beschrieben. Ich hatte zeitweise das Gefühl einen Film anzusehen, so Real habe ich die Geschichte ab und an empfunden. Die Gefahren denen sich Kirja aussetzen musste, die Qualen, die sie erleiden muss aber auch die wenigen glücklichen Augenblicke haben mir Kira immer sympathischer gemacht. Egal wie schwer es war, sie hat nie aufgegeben, weil sie wusste, was für das ganze Land auf dem Spiel stand. Aus Tristran, auf den sie im Laufe ihrer Reise trifft, wurde ich zuerst nicht schlau. War er nun, Freund oder Feind? Das stellt sich im Laufe der Zeit zwar raus, allerdings ist es bis dort hin im wahrsten Sinne des Wortes ein langer Weg. Jetzt beim Rezension schreiben, fallen mir immer mehr Details in der Geschichte auf, die ich aber nicht schreiben kann ohne zu viel preiszugeben. Zum Ende hin ging mir die Geschichte fast schon zu schnell zu Ende. Es wurde zwar alles aufgelöst, ich hätte aber gerne noch viel mehr Zeit mit Kirja verbracht.

Fazit:
Wer „Der goldene Kompass“ gerne gelesen hat, wird diese Geschichte bestimmt auch mögen. Außer dem tierischen Wegbegleiter haben diese beiden Geschichten aber nichts gemeinsam. Ich werde dieses Buch sehr gerne weiterempfehlen.

Bewertung vom 26.09.2018
Schattensamt
Chilla, Klara

Schattensamt


ausgezeichnet

Das Cover zog mich magisch an und da blau eh meine Lieblingsfarbe ist, musste ich die Geschichte unbedingt lesen. Gekauft hatte ich es mir zuerst als Kindle E-Book, da mir das Buch aber so gut gefällt, habe ich mir das Print bei der Autorin signiert gekauft. Die Autorin hat einen flüssigen, spannenden und bildlichen Schreibstil. Das Buch startet relativ schnell und fesselte mich damit sofort. Ich bin direkt durch die Seiten geflogen. Man merkt, dass die Autorin Schottland liebt, diese beeindruckenden Landschaftsbeschreibungen kann man sich einfach nicht ausdenken, das muss man selbst gesehen haben um es so zu beschreiben. Dramatische Ereignisse und Wendungen dürfen in dieser Geschichte natürlich auch nicht fehlen. Die Charaktere gefallen mir sehr gut. Fearghas, der Sohn von Adam und Mairee, der alle Tiere irgendwie magisch anzieht und der scheinbar ein Geheimnis hat. Klaras Mutter, die genau so gerne liest wie ihre Tochter und sich zusammen mit ihrem Mann nicht zu schade ist im Dunkeln mit den Kindern verstecken zu spielen. Finn, der kleine Bruder, mit dem sich Klara meistens gut versteht. Geheimnisvolle, Sagenumwobene Charaktere sowie einen Bösewicht, gibt es auch. Die Legende um die Selkies hat die Autorin Prima in Szene gesetzt. Seltsame Vorkommnisse, romantische Gefühle, Kampf, Intrigen bis hin zum unfassbaren dramatischen Ende haben mich in eine mystische Welt entführt. Es fiel mir sehr leicht mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Zum Glück weiß man bei diesem Buch schon von Beginn an, dass es noch weitere Bände geben wird. Ich kann jetzt nur für mich hoffen, dass die Autorin bald den zweiten Teil veröffentlicht.

Fazit:
Cover und Klappentext halten was sie versprechen. Eine Fantasy Geschichte mit Legenden aus Schottland verwoben machen dieses Buch zu einem absoluten Lesehighlight für mich. Ich kann dieses Buch auf alle Fälle ohne Bedenken weiterempfehlen. Diese Autorin werde ich im Auge behalten.

Bewertung vom 18.09.2018
Hundert kalte Winter
Moninger, Kristina

Hundert kalte Winter


ausgezeichnet

Da ich von den letzten beiden Büchern, die ich von Kristina Moninger gelesen habe, total begeistert war, freute ich mich sehr, dass ein neues Buch erschienen ist. In dieser Geschichte erkennt man sofort den flüssigen und gefühlvollen Schreibstil der Autorin. Sie nimmt den Leser an die Hand, und führt ihn durch die Geschichte. Das Cover, finde ich, könnte nicht besser gewählt sein. Die Kapitel sind nach dem Protagonisten benannt, aus dessen perspektive erzählt wird, das macht es dem Leser leicht der Geschichte zu folgen. Spannung und Dramatik gibt es gleich zu Beginn, so dass ich immer weiterlesen musste, obwohl es schon sehr spät oder auch früh, wie man es nimmt, war und ich eigentlich schlafen hätte sollen. Themen wie Erste Liebe, Tod, Organspende und viele mehr, hat die Autorin zu einer emotionalen Geschichte mit dramatischen Wendungen verwoben. Ich habe dieses Buch in der Zeit gelesen, als am Himmel gerade die Perseiden zu sehen waren, was prima zur Geschichte passte, da dort die Perseiden auch vorkommen.
Nele, 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät, fühlt sich von ihren Eltern vernachlässigt, da sich alles um ihre Schwester Mila und deren Krankheit dreht. Leo der Sohn der neuen Nachbarn ist ihr einziger halt. Er alleine bemerkt die Veränderungen an Nele und versucht ihr zu helfen. In der Zwischenzeit dreht sich bei Neles Eltern alles um Mila und ihre Krankheit und bei Leos Familie um Jonahs Tod. Beide Familien machen ein riesen Geheimnis um die Ereignisse was ich persönlich nicht ganz nachvollziehen kann. Die Protagonisten und ihre Gefühle hat die Autorin prima umgesetzt. Ich habe mit jeder Faser gespürt was in den Protagonisten vor sich ging. Die Schwierigkeiten von Nele, Die Zerrissenheit von Sandra, der Zwiespalt von Neles Eltern und noch so vieles mehr. Man spürt die Liebe der Autorin zur Geschichte. Für mich war in dieser Geschichte nicht Mila die Hauptperson, sondern Nele. Das wird aber sicher nicht jedem so gehen. Die Charaktere sind so vielfältig, dass jeder Leser sicher den für sich richtigen Hauptcharakter findet. Die Begriffserklärung des Buchtitels in der Geschichte ist berührend.

Fazit:
Lachen, weinen, mit Leiden, Unverständnis das sind nur einige Gefühle, die ich beim Lesen empfunden habe. Jeder der schon einmal ein Buch von Kristina Moninger gelesen hat, wird diese Geschichte lieben. Und wer die Autorin noch nicht kennt, sollte das schnellstens nachholen.

Bewertung vom 04.09.2018
Fast nichts als die Wahrheit
Hohlbein, Rebecca

Fast nichts als die Wahrheit


ausgezeichnet

Fast nichts als die Wahrheit: Das Rondell des Grauens (Seven Fancy 6) ist im September 2017 von Rebecca Hohlbein beim Fabylon Verlag erschienen.

Inhalt:
Die Protagonistin lebt mit ihren zwei Söhnen in einem Reihenhausblock am Rondell des Grauens. Ihr jüngster Sohn vergleicht sie mit einem Schuh, die Liebe ist ein Deichmann Geschäft, denn vielleicht muss man tausend Schuhkartons öffnen um das passende Gegenstück zu finden. Da sie seit einer Woche wieder alleine lebt, will er sie verkuppeln, weswegen sie behauptet, plötzlich nicht mehr auf Männer zu stehen um ihre Ruhe zu haben. Das wird ihr aber später noch zum Verhängnis. Die „nette“ Nachbarin Helga ruft an und bittet sie nur kurz mit ihr zu Aldi zu fahren, und dann natürlich noch in die Apotheke und zur Bank usw. Dank Helfersyndrom macht sie das natürlich, wenn auch untern. Wer kann es ihr verdenken.

Meine Meinung:
Durch Zufall bin ich auf den Fabylon Verlag aufmerksam geworden. Da ich Fan der Familie Hohlbein bin, war dieses Buch ein „muss“ für mich. Bei diesem Buch hat mich eher der Klappentext und der Name der Autorin gereizt als das Cover. In der Buchhandlung wäre ich, wenn ich nicht zufällig den Namen der Autorin gelesen hätte, ganz sicher vorbeigelaufen. Das Vorwort wurde von Rebecca Hohlbein total witzig geschrieben, das hatte ich so noch in keinem Buch. Der witzige, flüssige und selbstironische Schreibstil machte es mir leicht in die Geschichte einzutauchen. Das Buch beinhaltet Illustrationen, die mir sehr gut gefallen haben. Sie waren immer dem Kapitel angepasst, was dem Buch das gewisse Etwas gibt. Die Geschichte selbst liest sich wie eine lustige Biografie. Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Die Söhne der Autorin in der Geschichte haben mir total gut gefallen. Der kleine, naseweise Sohn, und sein 15. Jähriger Pubertierender und unsichtbarer (für die Mutter weil sie ihn kaum sieht) Bruder passen einfach perfekt in dieses Buch. Der große Sohn erinnert mich etwas an meine Tochter, die auch bald 15 wird

Bewertung vom 04.09.2018
Ein Erbe zum Verlieben (eBook, ePUB)
Stenglein, Nadine

Ein Erbe zum Verlieben (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Als ich erfahren habe, dass Nadine Stenglein ein neues Buch geschrieben hat, musste ich mir das gleich mal auf Amazon ansehen. Angetan von Klappentext und Cover begann ich zu lesen. Der Klappentext erinnert irgendwie an das TV Format „Die Bachelorette“. Das Cover mit den schönen Farben wirkt interessant und passt zur Geschichte. Da ich schon ein Buch der Autorin gelesen habe, war ich auf den Schreibstil sehr gespannt, dieser war flüssig, witzig, gefühlvoll und emotional. Die Protagonisten und ihre Charaktereigenschaften sind sehr real beschrieben. Wie fast in jedem Buch gibt es auch hier einen absoluten Vollpfosten, hier trägt er den Namen Robert. Dieser Mann geht ja mal so überhaupt nicht, so arrogant, geldgierig und manipulativ wie er beschrieben wird kann man den Typ nur schlecht finden. Die verstorbene Großmutter Rose war immer für Anna da, auch nach ihrem Tode. Die Dame hat wirklich Humor, schickt ihre Enkelin auf Männersuche und das auch noch mit Unterstützung von Annas Freundin Ruby. Ruby ist eine taffe Frau und sehr gute Freundin für Anna, auch wenn ihre Methoden, Anna aus der Reserve zu locken, sagen wir mal etwas gewöhnungsbedürftig sind. Die 10 Männer, die die Protagonistin kennenlernt, könnten nicht unterschiedlicher sein, aber die Autorin schafft es jedem dieser Männer seine eigene Persönlichkeit zu geben. Von hochnäsig, arrogant, verlogen, kriminell bis sportlich usw. war alles dabei. Natürlich haben Ruby und Annas Granny nur absolute Sahneschnittchen ausgesucht

Bewertung vom 14.08.2018
... und über uns der Himmel von Peru
Friese, Jani

... und über uns der Himmel von Peru


ausgezeichnet

Inhalt:
Emilia studiert Medizin an der Uni in Heidelberg. Ihr Professor nimmt jedes Jahr den besten Studenten mit nach Peru. In diesem Jahr hofft Emilia das zu sein. Vor der großen Prüfung erhält sie von ihrer Großmutter ein Medaillon mit dem Sonnengott Inti drauf, sie hat das Gefühl, durch dieses Medaillon, beruhigter in die Prüfung zu gehen. Nach den Prüfungen erfährt sie von ihrer Großmutter, dass dieses Medaillon ein Erbstück ihrer Ururgroßmutter ist, was nach Peru zurückgebracht werden muss. Da Emilia tatsächlich die Prüfung als beste bestanden hat, steht der Mission ja eigentlich nichts mehr im Wege.
Meine Meinung:
Das Cover hat mich magisch angezogen, so dass ich dieses Buch einfach lesen musste. Ich kannte noch kein Buch der Autorin, weshalb ich unbefangen an dieses Buch herangehen konnte. Der Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen. Die Beschreibung der Autorin von Peru sind absolut gelungen, sei es der Dschungel, die große Stadt, der kleine Ort mit dem Krankenhaus oder Machu Pichu einfach nur traumhaft schöne Bilder, die im Kopf entstehen und Sehnsucht auf dieses Land in einem wecken. Alleine diese Beschreibungen sind schon ein Grund dieses Buch zu lesen. Wenn man dann noch die Geschichte von Emilia, Marc, Daniel und dem Professor dazu nimmt, ist es ein muss dieses Buch zu lesen. Zumindest für die Leser, die sich für Peru und Liebesgeschichten interessieren

Bewertung vom 14.08.2018
Des Teufels Kopfgeldjäger
Binder, Sandra

Des Teufels Kopfgeldjäger


ausgezeichnet

Kopfgeldjäger haben´s auch nicht leicht

Des Teufels Kopfgeldjäger ist im August 2018 von Sandra Binder beim Zeilengold Verlag erschienen.

Inhalt:
Antonia Stark, 21 Jahre alt, Kopfgeldjägerin, und stolz drauf, ist Hüterin des Gleichgewichts zwischen Gut und Böse. Sie Jagd jene, die beim Vertragsabschluss mit Luzifer das Kleingedruckte nicht gelesen haben. Es ist ja schließlich nicht ihre Schuld, wenn die Leute einfach alles unterschreiben, ohne an die Konsequenzen zu denken. Wenn ihre Zielpersonen Glück haben, lässt der Teufel noch einmal mit sich verhandeln, aber ob das besser ist als für immer in der Hölle zu schmoren?

Meine Meinung:
Das Cover hat mich wahnsinnig angesprochen, als dann auch noch der Klappentext gepasst hat, war es klar das ich dieses Buch lesen muss. Ich kenne schon zwei Bücher dieser Autorin in anderen Genre, ich muss aber sagen für mich persönlich ist dieses hier bisher das Beste was ich von ihr gelesen habe. Der Schreibstil ist witzig, spannend und mitreisend. Zum Schluss des Buches hin dachte ich mir immer nur, nur noch ein Absatz, ach ein Kapitel geht schon noch und schon war die Nacht vorbei und ich total müde. Aber die Nachtschicht hat sich echt gelohnt. Es ist sehr schwer dieses Buch auf die Seite zu legen ohne es beendet zu haben. Die Kapitel sind zum Teil in einzelne Abschnitte, unterteilt was ich sehr gut fand, so wusste ich immer genau um wen es jetzt gerade in der Geschichte hauptsächlich geht. Toni, Lester, Tai und Alek sind zu Beginn die Hauptcharaktere. Toni lebt in einer WG mit Lester, was sehr gut zu laufen scheint, auch wenn sie die Chaotin und er der Ordnungsliebende ist, sie ergänzen sich irgendwie. Zitat: Wenn du jetzt so etwas wie Ich hab´s dir ja gesagt, von dir gibst, werfe ich dich aus dem Fenster, Fledermaus, raunt sie ihm zu. ©Sandra Binder Die Charaktere, Atmosphären und die Gerüche wurden gut herausgearbeitet. Ich hatte beim lesen direkt das Gefühl, dass alles Live zu erleben. Der Gestank in den Gassen, die gespannte Atmosphäre in der Kneipe oder auch die Schläge die einzelne Protagonisten einstecken mussten. Der Kampf zwischen Gut/Oberwelt und Böse/Unterwelt tobt schon seit ewigen Zeiten. Die Kopfgeldjäger sind für das Gleichgewicht der Unterwelt da. Wenn es aber um die Nephilim geht, die eindeutig zur Oberwelt gehören (Oder doch nicht?), mischt sich die Unterwelt kräftig ein. Gleich zu Beginn, wird der Leser voll in die Geschichte hineingezogen, denn Antonia beseitigt mal so eben einen Vertragsbrüchigen. Die Art wie sie die Vertragsbrüchigen beseitigt fand ich sehr interessant. Antonia hat ja quasi einen stalkenden Engel, der ihr ständig über den Weg läuft, dadurch kommt sie in die Schusslinie von Luzifer, der natürlich nicht erfreut ist über den Kontakt mit dem Engel. Die Geschichte nimmt, finde ich, so ab der Hälfte richtig fahrt auf. Es ist schon von Beginn an spannend und interessant, aber dann wird es noch besser. Es geschehen Dinge, mit denen ich so auf keinen Fall gerechnet hätte. Auch werden einige Dinge deutlicher, die am Anfang noch leicht im Nebel lagen. Im Epilog ist ein Satz, der mich annehmen lässt, dass es evtl. eine Fortsetzung geben wird. Da bin ich mal gespannt. Ich möchte an dieser Stelle eigentlich nicht mehr über die Geschichte sagen, da jedes weitere Wort meiner Meinung nach gespoilert wäre. Man muss dieses Buch einfach selbst lesen und erleben.
Für Fantasy-Fans ein klares „Muss“.

Fazit:
Ich hätte nicht gedacht, dass die Autorin es im Genre Fantasy schafft so eine Steigerung gegenüber ihren anderen Werken in anderen Genres hinzulegen. Ich bin von diesem Buch total begeistert und bereue keine einzige Leseminute. Es ist wirklich interessant zu sehen wie Autoren, die sich in mehreren Genre bewegen, sich entwickeln. Ich bin sehr gespannt was wir von Sandra Binder in der nächsten Zeit noch lesen werden. Diese Autorin werde ich auf alle Fälle im Auge behalten.