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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Yolanda
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 64 Bewertungen
Bewertung vom 15.06.2018
Wie man die Zeit anhält, 1 MP3-CD
Haig, Matt

Wie man die Zeit anhält, 1 MP3-CD


ausgezeichnet

Covergestaltung:
Ein Mann, eine Uhr und fliegende Seiten. Die Covergestaltung finde sehr passend zur Geschichte und auch abwechslungsreich. Die Farben sind sehr ansprechend und es wirkt etwas träumerisch.

Inhalt und eigene Meinung:
Ich habe mir das Hörbuch angehört, weil mich die Geschichte von Matt Haig und die Idee dazu sehr angesprochen hat.

Protagonist ist Tom - er ist Geschichtslehrer an einer Schule in London.
Er ist 439 Jahre alt und kann den Schülern somit vieles sehr detailreich berichten, schließlich war er bei so einigen Ereignissen dabei.
Sein Alter sieht man ihm allerdings nicht an, er sieht aus wie 40 > er altert nur sehr langsam und kann dadurch sehr alt werden.
Die Menschen die er liebt altern normal und so ist es mit dem Lauf der Zeit, das sie irgendwann nicht mehr da sind. Desto mehr Zeit vergeht, desto mehr Menschen verlassen ihn auch. Daher hat er kaum noch Kontakt zu anderen Leuten - es ist nämlich auch nicht ungefährlich.
Dann gibt es da aber noch Hendrich und noch einige anderen, die diese Fähigkeit besitzen. Hendrich hat die sogenannte Albatros-Gesellschaft gegründet. Er behauptet, er habe es getan um die Menschen zu schützen, die nur sehr langsam altern.

Bei jedem Kapitel begleiten wir Tom in eine andere Zeit und einen anderen Ort > Durch das vorlesen der Kapitelüberschrift, erfährt man das Jahr und den Ort, der als nächstes kommt. Neben Shakespeare und Captain Cook lernt man auch die 20er Jahre kennen.
Wir treffen auf seine erste und einzige große Liebe. Aber auch die Zeit kann nicht immer alle Wunden heilen.

Das Hörbuch finde ich sehr gelungen - die Handlung, sowie der Erzählstil haben mir gut gefallen.
Christoph Maria Herbst hat die Geschichte sehr gut vorgetragen und eine passende Atmosphäre geschaffen. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen.
- Zeit ist sehr wertvoll und kann man nicht kaufen! -

Bewertung vom 15.06.2018
Wir sehen uns im Sommer
Hellberg, Åsa

Wir sehen uns im Sommer


ausgezeichnet

Covergestaltung:
Die Gestaltung des Covers finde ich gut gelungen (wobei es nur mäßig zum Inhalt passt).
Die Bildauswahl wirkt schön sommerlich und die Farben der Schrift dazu sehr passend und angenehm.
Zusätzlich sind der Buchtitel und der Name der Autorin mit einem erhabenen Glanzlack hervorgehoben. Das Taschenbuch hat ein tolles handliches Format.

Inhalt und eigene Meinung:
Susanne, Maggan, Rebecka und Sonja sind die besten Freundinnen. Als dann das Schicksal zuschlägt und Sonja verstirbt wird sie sehr vermisst. Sonja hat für diesen Fall vorgesorgt und in ihrem Testament einen besonderen Wunsch geäußert. Sie wünscht sich das die Freundinnen ihre Asche an besonderen Orten, die ihr etwas bedeutet haben, verstreuen. Diese Reise führt die Freundinnen um die ganze Welt. Durch diese Reise und Sonja's Briefe, die ihre eigene Liebesgeschichte erzählen, werden die drei stark beeinflusst und sehen das Leben mit anderen Augen.

Asa Hellberg erzählt eine berührende Geschichte über Freundschaft, Liebe, Verlusten und dem Leben. Den flüssig, leichten Schreibstil- und Erzählstil finde ich toll - genau wie die bildhaften Beschreibungen. Es macht einfach Spaß zu lesen. Die Charaktere sind alle recht unterschiedlich und individuell.
Auch wenn die Idee zu dieser Geschichte außergewöhnlich ist (Asche in Puderdosen in der Welt verteilen) - gefällt mir die Handlung und Umsetzung dazu sehr. Ein schöner und unterhaltsamer Roman für den Sommer.

Bewertung vom 15.06.2018
Agnetas Erbe / Die Frauen vom Löwenhof Bd.1 (6 Audio-CDs)
Bomann, Corina

Agnetas Erbe / Die Frauen vom Löwenhof Bd.1 (6 Audio-CDs)


ausgezeichnet

Covergestaltung:
Das Cover zeigt eine Dame im blauen Kleid und eine schöne hochgesteckte Felchtfrisur. Sie steht an einer großen, offenen Tür und blickt der Sonne entgegen. Es ist sehr passend zur erzählten Geschichte. Farben und Schrift sind gut aufeinander abgestimmt und harmonieren gut mit dem Bild.


Inhalt und eigene Meinung:
„Die Frauen vom Löwenhof“ ist eine dreiteilige Familiensaga und „Agnetas Erbe“ ist der erste Teil davon und ich finde die Sprecherin Nora Jokhosha hat die Geschichte sehr authentisch vorgelesen. Ihre Stimme passt einfach wunderbar zu dieser Geschichte.

Die Geschichte spielt 1913, also Anfang des 20. Jh. in Schweden und handelt von der selbstbewussten Agneta, ihrer Familien, dem Gutshof und den Traditionen.

Agneta hat sich von ihrer adeligen Familie und dem Gutshof abgewendet. Eigentlich hat sie dort Pflichten nachzugehen, aber sie ist nach Stockholm gezogen um dort Kunst zu studieren. Dort lernt Sie auch Michael kennen - mit ihm möchte sie ihr Leben verbringen. Ihre Eltern sind wenig begeistert von der Entscheidung dieses Studiums, aber Sie ist eben eine selbstbewusste und starke Frau und widmet sich ihren Träumen und Wünschen bis sie ein dringendes Telegramm von ihrer Mutter erhält, in dem steht das ihr Vater und ihr Bruder einen Unfall hatten und sie sofort nach Hause kommen soll. Zuhause angekommen wird Agneta berichtet, wie es zu dem Unfall der beiden gekommen ist. Sie betritt die Kammer des Vaters und sieht ohne Vorwarnung das er tot daliegt. Ihre Mutter und der Kammerdiener wussten es jedoch... Er ist bei dem Brand umgekommen - ihr Bruder liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Ihm hat sie, wenn auch widerwillig, das Versprechen gegeben für das Gut zu sorgen und das Erbe anzutreten, wenn er es nicht schaffen sollte.

Nun, es war keine einfache Zeit, vorallem für Frauen, die für ihre Rechte kämpfen mussten. Ein sehr gelungenes Hörbuch - die Geschichte/Handlung, sowie der Erzählstil haben mir gut gefallen. Wie schon erwähnt hat die Sprecherin die Geschichte sehr gut vorgetragen und eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen. Die Charaktere sowie Ortschaften sind bildhaft beschrieben und Nora Jokhosha konnte jede Person gut charakterisieren.

Corina Bomann hat wiedermal eine tolle Geschichte verfasst und ich freue mich schon sehr auf die nächsten beiden Teile.

Bewertung vom 14.06.2018
Das Mädchen, das in der Metro las
Féret-Fleury, Christine

Das Mädchen, das in der Metro las


gut

Covergestaltung:
Die Covergestaltung gefällt mir ausgesprochen gut, sowie auch das handliche Format des Hardcovers.
Das Naturpapier passt sehr gut zum Buchumschlag - es erinnert mich auch an Buchseiten.

Das Cover zeigt eine Art Regal mit schwarz-weißen Büchern. Der rote Buchtitel gibt einen schönen, leichten Kontrast dazu - wie auch die farbigen Details einer Sonnenbrille, einem Stiftehalter, einer Tasse und einem Eifelturm. Außerdem finde ich, das Text und Bild wunderbar miteinander kombiniert sind > denn das Wörtchen "Roman" und der Verlag DUMONT sind mit/auf einem Buch platziert. Insgesamt wirkt es sehr ansprechend.

Inhalt und eigene Meinung:
Es handelt von Juliette, die in einem Pariser Maklerbüro arbeitet. Sie fährt jeden Morgen dieselbe Strecke dorthin. An einem Morgen steigt sie ganz spontan ein paar Stationen früher aus - der weitere Weg führt sie zu einem kleinen Mädchen names Zaïde, ihren Vater Soliman und einem Haus voller Bücher. Er möchte die Bücher an verschiedene Personen weitergeben. Dafür gibt es Boten und Juliette wird auch eine davon. Soliman glaubt das sich das Leben durch ein Buch verändern kann und auch auf Juliette haben die Bücher Einfluss.

Nun - die Leseprobe hat mir anfangs sehr gut gefallen, vorallem die Idee dahinter. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch weil ich mich auf die Geschichte gefreut habe. Allerdings war sie mir zu unausgearbeitet und ich hätte etwas Spannung erwartet. Auch die Charaktere hätten ruhig noch etwas näher beschrieben werden können - der Schreibstil war in Ordnung. Ab und an musste ich etwas schmunzeln, wenn z.B. zur Wohnungsbesichtung ein Buch direkt neben der Badewanne platziert wird um die Klienten zu überzeugen.

Insgesamt hat mich "Das Mädchen, das in der Metro las" nicht ganz überzeugen können - andererseits war es mal interessant etwas "neues" in dieser Art zu lesen.

Bewertung vom 29.04.2018
Der Zopf
Colombani, Laetitia

Der Zopf


ausgezeichnet

Cover:
Das Buch ist ein schönes und handliches Hardcover mit Umschlag.
Die Farbkombination aus einem kräftigen, dunklen türkisblau und gold und etwas schwarz ist abwechslungsreich und auffallend.
Der Einband des Covers ist türkisblau und am Buchrücken sind in gold der Buchtitel sowie Autorin und Verlagslogo geprägt. Die Umschlaggestalung hat ebenfalls das selbe Farbschema und zeigt eine Bildgrafik wie ein Zopf geflochten wird.

Inhalt und eigene Meinung:
Drei Frauen, drei Kontinente und drei Schicksale. Sie sind alle durch einen Zopf verbunden und auf welche Art und Weise erzählt die Autorin Laetitia Colombani ganz wunderbar.

Wie auch der Zopf auf dem Cover und gleichnamigen Titel ist die Geschichte aus drei Strängen verbunden. Es wird immer aus drei verschiedenen Perpekiven erzählt. Smita, Giulia und Sarah. Die einzelnen Geschichten haben mich so gefesselt das ich immer wissen wollte wie es nun weitergeht.

Die drei Frauen:
Smita lebt in Indien und gehört einer sehr niedrigen Kaste an. Sie möchte ihrer Tochter die Schule ermöglichen denn sie kann weder lesen noch schreiben. Sie wünscht sich ein besseres Leben für Lalita, denn von Beruf ist sie Reinigerin der Latrinen. Sie schafft die Exkremente dieser Familien weg, aber erhält dafür keinen Lohn. Wenn Sie Glück hat bekommt sie Spenden. In dieser Gesellschaft ist es schwierig bis unmöglich rauszukommen.

Giulia lebt in Sizilien - Palermo und arbeitet in der Perückenfabrik ihres Vaters. Diese Fabrik gibt es schon einige Generationen und auch sie ist von Klein an mit dieser Tätigkeit aufgewachsen. Haare werden bei Friseuren und Nachbarn eingesammelt und in der Firma von den Arbeiterinnen sortiert. Später werden Sie auch gefärbt. Als ihr Vater einen schweren Unfall hat und ins Koma fällt, muss sie eine Entscheidung treffen.

Sarah ist Anwältin und lebt in Kanada. Sie ist eine angesehene Person und ein Arbeitstier. Hat drei Kinder und ist alleinerziehend. Sie hat so manche Zeichens ihres Körpers ignoriert. Nun hat sie Krebs und ihr Leben stellt sie auf eine große Probe.

Wie schon erwähnt wird die Geschichte abwechselt aus den verschiedenen Sichten erzählt. Alle drei sind zwar sehr unterschiedlich, aber alle sehr willensstark, mutig, und wollen ihr Ziel erreichen. Für sich und ihre Liebsten.

Smita und ihre Tochter opfern ihre Haare zu ehren dem Gott Vishnu - durch neue Denkweise und Import indischer Haare rettet Giulia das Familienunternehmen, das kurz vorm Bankrott stand und Sarah hat neuen Mut gepackt und möchte sich wieder besser fühlen. Dafür möchte sie sich eine Perücke zulegen und am Ende trägt sie die Echthaarperücke die aus indischem Haar besteht und mit exklusiver Handarbeit in Palermo geknüpft worden ist.

Die drei werden sich nicht begegnen sind aber auf eine schöne Weise miteinander verbunden. (Auch wenn ich alle der drei Frauen toll fand, hat mich Giulia nochmehr interessiert, aber das liegt vielleicht daran das Sie aus Sizilien kommt, wie die Familie meines Papas).

Das Buch war super locker zu lesen und der Erzähl/Schreibstil hat mir sehr gefallen. Auch die Charaktere und die Umgebung sind sehr gut beschrieben. Das Buch und die Idee dazu haben mir von Anfang an gefallen und gehört für mich zu den Buchhighlights.
Ein ganz großartiges Buch! Absolut zu empfehlen.

Bewertung vom 29.04.2018
Ein mögliches Leben
Köhler, Hannes

Ein mögliches Leben


sehr gut

Eine Reise in die Vergangeheit

Cover und Gestaltung:
Den Buchtitel finde ich passend zum Inhalt, denn es hätte auch anders verlaufen können. Das Hardcover gefällt mir auch nur die Umschlaggestaltung finde ich nicht so ansprechend, dafür aber die Idee, das Coverbild gedreht zu positionieren finde ich kreativ und abwechslungsreich.

Inhalt und eigene Meinung:
Der Autor Hannes Köhler hat mit seinem Buch „Ein mögliches Leben“ eine interessante und lesenswerte Geschichte geschrieben.

Martin macht sich mit seinem Großvater auf eine große Reise. Eine Reise nach Amerika, eine Reise in die Vergangenheit.
Die Erzählungen und die beschriebenen Erfahrungen seines Großvaters wirken sehr lebendig und ich als Leserin habe die Geschehnisse bildlich vor Augen. Franz war früher ein Wehrmachtssoldat im zweiten Weltkrieg. Am Ende dieses Krieges wurde er von den Amerikanern in Gefangenschaft genommen.
Sie besuchen diese Orte und Franz öffnet sich immer mehr was diese schwierige Zeit angeht. Man erkennt, wie sehr ein Mensch von diesem Weltkrieg, dem Nationalsozialismus und all solchen Erlebnissen und Denkweisen geprägt wird. Er erinnert sich an die Gefangenschaft, Mitgefangenen und dieser schrecklichen Zeit und der Autor verbindet dies auch sehr gut mit seiner Familiengeschichte.

Der Einstieg in das Buch ist mir etwas schwer gefallen. Gut gefallen hat mir dagegen der Schreibstil und der Wechsel der Zeiten - Gegenwart, Vergangenheit. Einige Fakten waren mir noch unbekannt, aber man lernt ja nie aus.
Dieses Buch empfehle ich gerne weiter.

Bewertung vom 31.12.2017
Winterengel
Bomann, Corina

Winterengel


ausgezeichnet

Covergestaltung:
Das Cover ist passend zum Titel gestaltet - nämlich mit einem Engel. Kleine Zweige
und Beeren geben dem Cover kleine Farbtupfer und der goldene Rand ist ebenfalls
passend.
Generell finde ich die Farb- und Schriftgestaltung schön zusammengestellt - passt
einfach zu Weihnachten und zum Winter.

Inhalt und eigene Meinung:
Die Protagonistin Anna habe ich schnell ins Herz geschlossen - Corina Bomann hat
mit "Winterengel" ein wirklich tolles Buch für die Weihnachtszeit geschrieben.
Die Autorin lässt uns in das Jahr 1895 reisen, denn dort spielt die Geschichte. Im
Winter 1985 stirbt ihr Vater und sie bleibt nur mit ihrer Mutter und Schwester zurück.
Um ein kleines bisschen zu verdienen, fertigt Sie kleine Glasengel um diese zu
verkaufen - und von diesen Glasengeln hat sogar die Queen gehört und hat Sie
daraufhin eingeladen.
Die Reise ist ein echtes Abenteuer für Anna .. doch ihre Glasengel wurden ihr
unterwegs gestohlen und natürlich muss sie sie wiederfinden.
Eine Liebesgeschichte darf auch nicht fehlen und wie kann es anders sein? Anna
verliebt sich natürlich in einen Adeligen.
Die beschriebene Charaktere, Landschaften, Umgebungen und die Erzählweise hat
mir sehr gefallen.
Insgesamt eine sehr schöne Geschichte. Die Werte von Liebe und Familie fand ich
sehr schon geschildert. (Die Erzählung von der Glasbläserei hat mich an die Glashütte in Monschau :-) erinnert)

Bewertung vom 21.12.2017
Weihnachten in Briar Creek / Briar Creek Bd.5
Miles, Olivia

Weihnachten in Briar Creek / Briar Creek Bd.5


ausgezeichnet

Das Cover zu diesem romantischen Weihnachtsroman ist wunderbar gestaltet. Die Kombination aus den winter- und weihnachtlichen Farben sowie Schrift- und Bildauswahl finde ich sehr gelungen.


Dieser Roman ist wunderbar weihnachtlich und spielt im idyllischen Dörfchen Briar Creek. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen.

Kara hat ein ganz besonderes Talent und hat sich ihren Traum von einer eigenen kleinen Bäckerei erfüllt. Auch wenn sie dieser Traum immer an den Tod ihres Vaters erinnert. (Warum? das könnt ihr im Buch erfahren).

Im Gegensatz zu ihren Freunden, die alle vergeben und verheiratet sind, ist sie noch Single. Doch dann taucht Nate auf - der Neffe von der Pensionsbesitzerin, die immerzu von ihm schwärmt. In Briar Creek besucht er seine Tante. Das kleine Dörfchen ist weihnachtlich geschmückt und sieht wunderschön winterlich aus - Nate ist allerdings kein Weihnachtsfan - er kommt übrigens aus der Stadt Boston. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen sich Kara und Nate doch näher...

Der Schreib- und Erzählstil gefällt mir gut - er ist sehr leicht und angenehm. Die Geschichte wird wunderbar erzählt und ist ebenso bildhaft beschrieben. Sowie auch die Charaktere. Die Autorin schafft eine tolle Atmosphäre, vorallem auch durch verschiedene Details.


Mit leckerem Tee oder einem heißen Kakao, Kuscheldecke und dem Adventskranz ist „Briar Creek“ genau das richtige Buch für die Weihnachtszeit (mit Schneefall macht es umso mehr Spaß es zu lesen) Einfach perfekt für die Weihnachtszeit. Absolut zu empfehlen!

Da mir dieses Buch so gut gefallen hat und es sich um eine Reihe handelt, würde ich gerne die anderen Bände auch noch lesen.

Bewertung vom 15.09.2017
Und es schmilzt (Gekürzt) (MP3-Download)
Spit, Lize

Und es schmilzt (Gekürzt) (MP3-Download)


gut

Ich habe mir das Hörbuch zu "Und es schmilzt" angehört - die Inhalt die dort thematisiert werden haben mich total erwischt.

Ganz am Anfang habe ich schon das mit Strick schlimm gefunden - sie schreibt/erzählt einfach so heraus, kalt und oft düster. Außerdem (unverschämt) ehrlich.

Vieles hab ich so nicht erwartet. Aber kurz zum Inhalt: Protagonistin ist Eva - sie erhält eine Einladung in das Dorf. Nicht irgendein Dorf, sondern das Dorf wo sie als Kind und Jugendliche aufgewachsen ist. Dieser Ort steht für nichts gutes. Man erfährt vieles über Eva, einiges über ihre Familie und die Dorfbewohner und was sie alles erleben musste.

Die Stimme fand ich angenehm und unterhaltsam. Ein solches Hörbuch habe ich noch nicht gehört - auch wenn dieses viele negative und deprimierende Inhalte hat, bleibt es mir in Erinnerung. Genau deswegen! Das Cover hingegen ist hell gestaltet - da hätte ich nicht sowas erwartet. Finde das Cover trotzdem gelungen - die Buchstaben sind aus Eisblöcken und darin Blumen eingefroren - Titel und Titelgestaltung passen daher sehr gut zueinander. Die Eisblöcke passen außerdem zur Geschichte.

Kein Buch was man zwischendurch lesen oder hören kann.

Bewertung vom 13.09.2017
Green Bonanza
Frogner, Mia

Green Bonanza


ausgezeichnet

Cover und Inhaltliche Gestaltung:
Ein schönes Hardcover mit toller Farbgestaltung - der Buchtitel Green Bonanza* sowie die dazugehörige Erklärung ist durch einen Glanzlack hervorgehoben. Sieht gut aus und ist auch für die Haptik eine gut Idee.
Der Grünton (Text+Buchrücken) ist schön auffällig und kontrastreich, auch weil es sich im Coverbild widerspiegelt.
Etwas finde ich unpassend, aber nur ein kleines Detail: Das Lesebändchen / Kapitalband hätte ich in einem anderen Rotton gewählt - eher in Richtung beere.


Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich, hätte man meiner Meinung nach aber noch mehr draus machen können.
Gegliedert aus den Zutaten / dem Gemüse erhält man einen direkten Überblick und kann sofort zu den Rezepte dieser Zutat gelangen.
Es ist alles schön leserlich und verständlich.
Den Schreibstil von der Autorin mag ich.



Rezepte:
Mir gefallen die kurzen Einführungen/Gedanken zu jedem Rezept, das macht das ganze etwas persönlicher. Das Rezept ist gut unterteilt und die Bildgestaltung großflächig ausgewählt. Aus diesem Buch würde ich gerne mal alles ausprobieren, habe keine bestimmten Lieblingsrezepte - bis auf die Suppen die hier aufgeführt sind.. und die Kartoffelgerichte :-)
(Leider sieht man bei meinem Buchexemplar bei manchen Rezepten „Farbschleier“ - dies kommt wahrscheinlich daher, das die Druckbogen nicht lange genug trocknen konnten und abgelegt haben).


Bei der Einführung, den Erklärungen und den ganzen Rezepten erkennt man gut das Mia Frogner das is(s)t wofür diese Buch steht - viel Gemüse und die richtige Ernährung. Auch wie sie von ihren Kindertagen erzählt finde ich sehr interessant.
An manche Zutaten muss ich mich erst rantasten, vorallem weil ich sie noch nicht kenne - wie miso oder Tahini. Die Aufgabe von ihr, für alle die einen hektischen Alltag haben, werde ich beherzt nachgehen.

Die Überschrift „Das Geräusch von schmelzender Butter“ kann ich gut nachvollziehen, denn dieses Geräusch und den Geruch kenne ich ebenfalls - vorallem Sonntags, als meine Mama das Sonntagsessen vorbereitet hat. Auch erinnre ich mich daran, wie ich mit Mama gebacken habe oder wie ich neben meiner italienischen Oma in der Küche auf einen Hocker stand und wir gesungen haben. Hat viel Spaß gemacht. Ich finde es schön und wertvoll wenn man solche Erinnerungen hat.

Mia widmet jeder Gemüsekategorie eine eigene Seite mit interessanten Text und wertvollen Infos:

… Kartoffel können fast überall wachsen…

… Der Kohl krebsvorbeugend ist und 6000 Jahre von Menschen angebaut wird…

… Linsen & Kichererbsen ob italienisch, indisch usw. alles mitmachen …

… grüne Gemüsesorten sind Nähstoffbomben …

… eine Tomate gehört nicht zum Gemüse sondern zu den Beeren …

… soweit man weiß, entstand der Tofu vor 2000 Jahren in China …

… Möhren und Beeren - tolle Farbvielfalt …

… Aubergine, Zucchini und Kürbis kombiniert mit ausgewählten Gemüsesorten …

… Nüsse - ein kleines Wunder …



Schön die Beschreibungen wie sie als Kind auf dem Hof bei ihren Großeltern war. Der Hof, das Haus, die gestrickten Hausschuhe und so vieles mehr - der Aufenthalt dort klingt einfach toll.

Ein ganz tolles Buch.