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Top-Rezensenten Übersicht

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G-Strike
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...wird nix verraten :-)

Bewertungen

Insgesamt 69 Bewertungen
Bewertung vom 31.05.2022
Null
Fawer, Adam

Null


sehr gut

Adam Fawer: Null
Der Beginn dieses Thrillers war eine schwierige Geburt, etwas über 100 Seiten ging es nur übers Poker spielen und über unglaublich detaillierte Beschreibungen von Gestank. Fast hätte ich nicht weitergelesen. Doch dann nahm das Buch gehörig Fahrt auf. Geheimdienste, die Russenmafia und skrupellose Wissenschaftler machen Jagd auf David und Jasper Caine, die Brüder haben die Gabe in die Zukunft zu schauen und sie zu beeinflussen. Nur beschützt von der CIA Agentin Nava begibt sich das Trio auf eine nervenaufreibende Flucht, die in einem brutalen Showdown eines unterirdischen Laborkomplexes seinen Höhepunkt findet. Trotz ein, zwei Durchhängern spannend!

Bewertung vom 15.04.2022
Vaterland
Harris, Robert

Vaterland


ausgezeichnet

Vaterland von Robert Harris
Was wäre wenn Nazi-Deutschland den Krieg gewonnen hätte? Was wäre, wenn die Gräueltaten in den Vernichtungslagern Auschwitz, Treblinka oder Sobibor niemals aufgedeckt worden wären?
Den Plot dieser fiktiven Geschichte konstruiert Robert Hartis aus real existierenden Personen, Ereignissen und Schauplätzen bis ins Jahr 1942. Was wie eine Kriminalgeschichte über Korruption und Kunstraub in den höchsten SS Kreisen beginnt, endet mit der Offenlegung der in der Wannseekonferenz beschlossenen Endlösung der Judenfrage. Die Geschichte spielt 1964 kurz vor Hitlers Geburtstag, sie ist sehr spannend erzählt, und es ist einfach furchtbar, wie in diesem Buch die Tötungsmaschinerie der Nazis beschrieben wird. Denn das war leider keine Fiktion. Trotz der schlechten Gefühle beim Lesen eine unbedingte Empfehlung.

Bewertung vom 22.01.2022
Die besten Filme der 80er

Die besten Filme der 80er


ausgezeichnet

Die besten Filme der 80er von Jürgen Müller
Die 80er waren ja meine Sturm-und Drang Zeit, immer unterwegs und täglich neue Sachen erlebt. Natürlich bin ich auch ( wann immer ich genug Geld hatte

Bewertung vom 28.12.2021
Fantasy Worlds

Fantasy Worlds


sehr gut

Fantasy Worlds
Ich liebe die Bildbände vom Taschen Verlag. So auch dieses Werk über visionäre Umgebungen. (visionary environment)
Wunderschöne großformatige Fotos über künstlich angelegte Fantasiewelten. Die Künstler, die diese Welten erschaffen, haben meistens keine künstlerische Ausbildung genossen, sondern lassen sich von ihrer Inspiration leiten. So vermittelt dieser Bildband einen sehr schönen Eindruck über die fantastischen Welten aus Metall, Stein, Keramik, Beton oder Sperrmüll. Die Schöpfer arbeiten teilweise bis zu Ihrem Tod an ihren Visionen und schaffen so einzigartige, kunstvolle Umgebungen, in denen man sich verlieren kann.

Bewertung vom 26.12.2021
Ausgebucht, Sonderausgabe
Hildebrandt, Dieter

Ausgebucht, Sonderausgabe


gut

Dieter Hildenbrandt - Ausgebucht, das Bühnenbild im Koffer
Eigentlich bewege ich mich nicht so in den Gefilden von Kabarettisten und Stand up Comedians. Aber den Dieter, den mag ich.
Wunderbar feinsinnig, niemals platt, und nahezu immer lustig pointiert, bereicherte er Jahrzehntelang Bühne & Fernsehen. In diesem Buch sind die witzigen Texte natürlich unverkennbar Dieter Hildebrandt. Insbesondere bei den Stories über das Reisen mit der Deutschen Bahn habe ich hin und wieder laut auflachen müssen. Dennoch fehlt dem Buch der Charme. Der Charme, den Hildebrandt auf der Bühne verbreitete, der verbale und mimische Schalk im Nacken, der sich auf der Bühne ausbreitete, wenn er seine Geschichten live gemacht aber präsentierte. Schade, denn nur so auf Papier sind viele Texte ein wenig dröge zu lesen.

Bewertung vom 01.12.2021
Star Trek: Der Film. (eBook, ePUB)
Roddenberry, Gene

Star Trek: Der Film. (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Star Trek - Das Buch zum Film. Als der Film 1979 versuchte, die Fernsehserie auf die große Leinwand zu bringen, hat das nur leidlich gut geklappt. Dem Roman allerdings kann ich bescheinigen, dass die Story besser funktioniert als im Film. Während der Film mit reichlich Längen zu kämpfen hat, liest sich die Geschichte der alles verschlingenden Energiewolke, die auf der Suche nach ihrem Schöpfer in Richtung Erde unterwegs ist, wesentlich flotter. Trotz Kenntnis des Films war das Buch spannend zu lesen.

Bewertung vom 30.11.2021
Chucks
Travnicek, Cornelia

Chucks


gut

Chucks von Cornelia Travnicek - Ein Stück graue Gegenwartsliteratur.
Tja, das ist nicht unbedingt das, was ich gerne lese. Ein bad feeling Buch, es beginnt und endet mit dem Tod. Auch die Story dazwischen ist ebenfalls kein Bericht von der Sonnenseite des Lebens. Es ist eher eine eine Erzählung in Grautönen, wie ein naßkalter Novembertag. Dennoch gelingt es der Autorin, während der Geschichte über die Punkerin Mae immer wieder Ereignisse entstehen zu lassen, die mir ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern, so dass die deprimierenden Ereignisse doch ganz gut zu ertragen sind und ich wissen wollte, wie es weiter geht. Leider ist das Ende wirklich voll daneben, wenn sie ihren AIDS-kranken Freund Paul theatralisch in den Tod entlässt, nur um im letzten Kapitel wieder die Beziehung mit Ihrem Ex-Freund Jakob aufleben zu lassen. Deshalb macht sich bei mir am Ende des Buches Ratlosigkeit breit.

Bewertung vom 17.11.2021
Die seltsamsten Orte der Welt
Bonnett, Alastair

Die seltsamsten Orte der Welt


weniger gut

Die seltsamsten Orte der Welt - Alastair Bonnett
Solche Zusammenfassungen machen mich immer sehr neugierig. Sie verheißen für mich Spannung und wohliges Gruseln auf einer imaginären Entdeckungsreise. Doch leider trifft das nicht auf dieses Buch zu. Alles ist, zumindest für mein Empfinden, zu analytisch beschrieben mit mindestens fünf bis zehn Fremdwörtern pro Absatz. Also eher kein Abenteuer-Feeling! Gott sei Dank gab es unter den einzelnen Berichten einige Ausnahmen, zum Beispiel Orte, die gefühlt jeder kennt, die es aber gar nicht gibt oder Orte, die sich ständig bewegen. Da war ich doch sehr verblüfft!

Bewertung vom 17.11.2021
Das Dämmern der Welt
Herzog, Werner

Das Dämmern der Welt


sehr gut

Das dämmern der Welt -Fragmente eines einsamen Krieges.
Der Roman von Werner Herzog ist ein fragmentarischer Bericht über Hiroo Onoda, der noch Jahrzehnte nach dem Ende des zweiten Weltkriegs die Insel Lubang verteidigt. Herzog beschreibt, wie zu Anfang eine Gruppe von vier japanischen Soldaten den Abzug der Japanischen Armee absichern soll und deshalb auf der Insel zurückgelassen wird. Kurze Zeit später kapitulierte Japan aber Hiroo Onoda bekommt davon nichts mit. So führt er weiter Krieg gegen einen imaginären Feind. Es wird im Endeffekt ein Kampf um das tägliche Überleben auf dieser subtropischen Insel. Alle Versuche, Onoda zum Kapitulieren zu überreden, scheitern, da er hinter allem eine Kriegslist der Amerikaner vermutet. Für mich waren die Kapitel am eindringlichsten, in dem der Fortschritt in Form von Elektrizität, Düsenflugzeugen oder Transistorradios auf der Insel Einzug hält. Aber Onoda lebt in seiner Blase aus Gehorsam und krankhaftem Mistrauen und kämpft seinen einsamen Krieg weiter.

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