Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Florianimgarten
Wohnort: Kamp-Bornhofen
Über mich:
Danksagungen: 16 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 575 Bewertungen
Bewertung vom 09.12.2018
Bo und der Weihnachtsstern

Bo und der Weihnachtsstern


sehr gut

Bo ist ein kleiner Esel, der sein Leben ändern möchte und ausreißt. Unterwegs trifft er noch andere Tiere und Maria und Josef und erlebt am Ende das erste Weihnachtsfest mit.

Der Film ist stark Geschmacksache. So war es jedenfalls in unserer Familie. Die Reaktionen reichten von gefällt mir nicht bis gut. Der Film ist insgesamt sehr lustig. Wer das mag, der findet vieles zum lachen. Manche Szene ging mir etwas zu weit und fand ich unrealistisch. Klar passt das zu einem lustigen Film, den man nicht ganz ernst nimmt. In Verbindung mit der Weihnachtsgeschichte fand ich es nicht immer passend. Um ein Beispiel zu nennen: Bo rutscht einmal einen extrem hohen Felsen runter und kommt unten heil an. Da haben die Kinder gesagt, das geht gar nicht ohne Verletzungen....

Die Tiere sind schön gezeichnet, die Farben toll. Bei der Geburt von Jesus hat man sich viel Mühe gemacht, um es besonders einprägsam für Kinder darzustellen. Der Film ist sicher auch für Kinder interessant, die Weihnachten und seine Bedeutung noch nicht kennen. Auch für Erwachsene ist er unterhaltsam, sofern man lustige Zeichentrickfilme mag.

Als Extras gibt es die Musik zum Film zum Mitsingen. Außerdem kann man sich den Film in verschiedenen Sprachen mit Untertitel anschauen.

Bewertung vom 25.11.2018
Liebe und Verderben
Hannah, Kristin

Liebe und Verderben


sehr gut

Leni zieht mit ihren Eltern nach Alaska. Die Familie ist voller Hoffnung, dass der Vater hier sein Kriegstrauma verliert. Doch die einsamen Winter und das schwierige Leben in Alaska tragen nicht dazu bei, die Situation zu entspannen. Als Leni sich in den jungen Matthew verliebt, deutet sich die nächste Katastrophe an. Die beiden Liebenden müssen für ihre Liebe kämpfen und Leni droht alles zu verlieren, was ihr lieb und teuer ist.

Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig. Der Leser wird von einer bunten Palette von Gefühlen, Beschreibungen und Erlebnissen nahezu erschlagen. Man ist als Leser hautnah dabei und erlebt alles live mit. Und das ist auch das Problem. So schön ich viele Passagen auch fand. Das Problem mit dem Vater und das Ende des Buches waren mir etwas "too much".

Da dies mein erstes Buch der Autorin ist, kann ich nun sehr gut verstehen, warum die Autorin so geliebt wird. Ihre Geschichte hat eine Tiefe, die man in anderen Romanen oft nicht zu lesen bekommt und die man woanders vermisst. Sie machen es zu etwas Besonderem, das, was man wohl immer wieder in ihren Romanen finden wird. Auch wenn mir dieses Buch nicht ganz zugesagt hat, werde ich mir die anderen Bücher der Autorin mal näher anschauen.

Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr viele interessante Lesestunden geschenkt und auch einiges zum Nachdenken. Insgesammt kann ich die Autorin sehr empfehlen und ich freue mich darauf, ihre anderen Bücher zu entdecken.

Bewertung vom 14.11.2018
Dünenwinter und Lichterglanz
Janz, Tanja

Dünenwinter und Lichterglanz


sehr gut

Alidas TV Sendung "Die Wohnexpertin" wird eingestellt und das ausgerechnet kurz vor Weihnachten, ihrer liebsten Jahreszeit. Als auch noch ihre Oma stirbt und sie im Nachlass einen Brief an eine nie vergessene Liebe ihrer Oma findet, reist sie kurzerhand nach St.Peter-Ording, um den Empfänger des Briefes zu suchen. Zeit hat Alida nun ja und vielleicht findet sie auch beruflich ein neues Aufgabengebiet ? Vor Ort erwartet sie viel Schnee und einige Überraschungen.

Hier läd das Cover direkt zu einer stimmungsvollen Weihnachtsgeschichte ein. Die Autorin versteht es gut, die weihnachtliche und winterliche Atmosphäre einzufangen. Das Buch lässt sich gut lesen und einmal angefangen, möchte man nun wissen, ob Alida die alte Liebe ihrer Oma findet. Die Geschichte ist unterhaltsam und schön weihnachtlich.

Insgesammt ist es eher eine leise Handlung. Es passiert immer wieder was Neues, doch gibt es keinen großen Spannungsbogen und auch keine extremen Konflikte. Es ist eine nette Geschichte für Zwischendurch, wenn man gerne mal eine romantische Weihnachtsgeschichte lesen möchte. Ja, eine kleine Liebesgeschichte ist auch dabei, so dass man als Leser das Buch zufrieden zusammenklappen und auf vergnügliche Lesestunden zurückschauen kann.

Für die volle Punktzahl fehlt mir etwas die Tiefe. Die Geschichte bleibt an der Oberfläche , Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt werden nur angerissen.

Bewertung vom 14.11.2018
Der Winter der Wunder
Macomber, Debbie

Der Winter der Wunder


gut

Von Debbie Macomber habe ich bisher noch kein Buch gelesen und ich muss nach dieser Lektüre sagen, es könnte sein, dass es das einzige Buch bleibt.

In diesem Buch geht es um Katherine , genannt K.O. die den Psychologen Wynn Jeffries kennenlernt, dessen Buch ihre Schwester so verzaubert. Mit seiner Ansicht vom freien Kind, hat er ihre Nichten zu extrem schwierigen Kindern gemacht. Direkt bei ihrer ersten Begegnung sagt sie ihm ordentlich die Meinung. Wenn Wynn doch nur nicht so attraktiv wäre.....

Das Buch lässt sich gut lesen, ist stellenweise sogar lustig, doch insgesammt wirkt vieles übertrieben und aufgesetzt. Die Personen kommen teilweise nicht authentisch rüber, weil zu sehr übertrieben oder völlig irre gehandelt wird. Ich mag romantische Geschichten, trotzdem sollte eine gute Geschichte auch etwas Tiefgang haben, zum Beispiel durch gute Gespräche, wo man etwas über die einzelnen Personen erfährt. Hier orakelt die Nachbarin in ihrem Müsli und Katzenstreu und nach dem arrangierten Essen beim angesagtesten Restaurant der Stadt ist es die große Liebe ?

Im weiteren Verlauf geht es so weiter, dass man manchmal lachen muss, weil es wieder mal konstruiert lustig und übertrieben wirkt. Ich konnte die Geschichte insgesammt nicht ganz ernst nehmen. Zumal Wynns Vater auftaucht und sich die Geschichte mit Wynn und Katherine bei ihm wiederholt. Das Ende ist natürlich romantisch und der Geschichte angepasst. Dennoch bleibt am Ende des Buches die Frage, ob ich jemals wieder ein Buch der Autorin lesen möchte.

Potential ist da, die Autorin hat schon viele Bücher geschrieben. Jedoch wünsche ich mir neben guter Unterhaltung auch eine Geschichte, die authentischer wirkt. Wer gerne was Leichtes lesen möchte, ohne viel Nachdenken ist bei diesem Buch richtig. Leider reicht es bei mir nur für 3 Sterne. Mehr geht leider nicht, weil ich mich beinahe schon geärgert habe über diese Geschichte und dabei liebe ich romantische Geschichten nur zur Unterhaltung für Zwischendurch....

Bewertung vom 01.11.2018
Die Nacht der Vergessenen
Muhl, Iris

Die Nacht der Vergessenen


ausgezeichnet

Es ist Weihnachten. Die Heilsarmee-Offizierin Nicole ist unterwegs, um die Frauen auf der Straße und in den Salons zu besuchen. Schon länger macht sie sich Gedanken darum, ob ihre Arbeit überhaupt Früchte trägt. Doch dieses Fest hält einige Überraschungen bereit.

Die Geschichte beruht auf wahren Erlebnissen. Als Leser bekommt man einige Kurzgeschichten aus unterschiedlicher Sicht zu lesen, die doch insgesammt ein Ganzes ergeben. Dabei gehen die Kapitel so in die Tiefe, dass man als Leser einen sehr realistischen Eindruck erhält und jedes Mal die eigene Ansicht überprüft.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist eine ganz andere Weihnachtsgeschichte, die ihren eigenen Zauber enthüllt. Sie ist nahe am Leben und zeigt letztendlich , dass Weihnachten nicht nur das Fest der Geschenke ist. "Die Nacht der Vergessenen" berichtet genau über die in unserer Gesellschaft, die immer vergessen werden. Traurigerweise wird auch leider dieses Buch nicht viel daran ändern, jedoch kann es ein keiner Beitrag sein, die Vergessenen in Zukunft nicht ganz zu vergessen. Gerade auch für sie ist Jesus auf die Welt gekommen und gestorben.

Das Buch hat nur wenige christliche Aspekte, so dass wirklich jeder diese Geschichte mit Gewinn lesen kann. Ein schönes Geschenk zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Ein Buch, das bleibenden Eindruck hinterlässt und das Weihnachtsfest in einem anderen Licht zeigt.

Bewertung vom 01.11.2018
Jahre des Aufbaus / Die Schwestern vom Ku'damm Bd.1
Riebe, Brigitte

Jahre des Aufbaus / Die Schwestern vom Ku'damm Bd.1


ausgezeichnet

Berlin im Mai 1945. Die Stadt liegt in Trümmern. Das Kaufhaus der Familie Thalheim ist zerstört und die Familienmitglieder sind zerstreut und aus ihrem Haus ausquatiert. Rike, die älteste Tochter, versucht zu retten, was sie kann und ihre Familie zusammenzuhalten. Es sind schwere Zeiten in Berlin. Es gibt kaum etwas zu essen, Heizung und Strom funktionieren nur sporadisch und überall herscht große Not. Rike hat den Traum, das Kaufhaus der Familie neu aufzubauen und den Menschen mit neuen Stoffen und Modekrationen wieder die schönen Dinge des Lebens näherzubringen . Dabei wird jedoch deutlich, dass die Vergangenheit immer Einfluss auf die Geschicke der Familie haben wird und es gibt einige Geheimnisse der Familie, die nun ans Licht kommen.

Bisher war mir die Autorin nicht bekannt. Das hat sich nun mit diesem interessanten Auftakt einer Triologie geändert. Als Leser wird man direkt vom Schreibstil eingefangen und kann sich die Handlung bildlich vorstellen. Im ersten Teil der Trilogie steht die älteste Tochter der Familie Thalheim, Rike, im Mittelpunkt. Ohne das Familienoberhaupt ist sie alleine auf sich angewiesen und übernimmt Verantwortung für die, die von der Familie Thalheimer noch übriggeblieben sind. Die Autorin hat die Zeit sehr genau recherchiert und so begegnen dem Leser historische Tatsachen, die mit der Geschichte verwoben werden. Die Geschichte der Thalheimers steht stellvertretend für viele Erlebnisse der wohlhabenden Bevölkerung, die auch von den Folgen des Krieges betroffen war.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Einmal angefangen , kann man nicht mehr aufhören mit dem Lesen. Die Thalheimschwestern und besonders Rike lernt man sehr gut kennen, ihre Gedanken, Wünsche und Vorstellungen. Die Sorge um das Familienoberhaupt und den vermissten Bruder überschatten die schwierige Zeit, wo gerade die Frauen hart arbeiten müssen, um überhaupt etwas zu essen zu haben. Der Krieg hinterlässt ein Trümmerfeld . Dieser Roman verschafft dem Leser von heute einen kleinen Einblick in die damalige Geschichte und ist dabei so realistisch, dass Erinnerungen hochkommen und auch manches zum Nachdenken anregt. Meine Empfehlung für diesen interessanten, unterhaltsamen und nachdenklich machenden Auftakt einer Familiengeschichte.

Bewertung vom 20.10.2018
Die Tote im Fechtsaal
Glaesener, Helga

Die Tote im Fechtsaal


ausgezeichnet

Dresden 1869. Annie Troll, Inhaberin einer Fechtschule, findet in ihren Räumen eine Ballerina, tot. Sie war eine ihrer Schülerinnen und da Annie kurz zuvor einen heftigen Streit mit ihr hatte, vermutet sie nun, dass sie bald verhaftet wird. Sie bittet den Privatdetektiv Daniel Raabe um Hilfe, der ganz neue Untersuchungsmethoden anwendet. Doch Annie droht Gefahr von noch ganz anderer Seite.

Dies ist nach langer Zeit der erste historische Krimi, den ich gelesen habe. Die Autorin war mir zuvor noch nicht bekannt, auch wenn ich ihren Namen schon öfters gelesen habe. Dieser Krimi punket vor allem durch seine sehr eindrückliche Milieustudie. Die handelnden Personen sind mitunter etwas sperrig und der Leser muss sich im ganzen Buch mit ihnen auseinandersetzen. Am Ende erhält man einen unterhaltsamen , historischen Krimi, der zum Schluß an Spannung zunimmt. Das Finale lässt Raum für eine Fortsetzung.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Einem weiteren Band mit den Protagonisten wäre ich nicht abgeneigt. Der Schreibstil ist sehr gut. Sehr detailliert beschreibt die Autorin die einzelnen Hauptfiguren und geht auch auf ihre Gefühle ein. Trotzdem wird man immer wieder auch überrascht. Der Einblick in die menschlichen Abgründe, den es zwischendurch gibt, ist zum Davonlaufen. Doch Annie und Daniel schaffen es immer wieder dem Leser auch eine andere Seite zu zeigen und als Leser hofft man auf ein gutes Ende.

Wer unterhaltsame historische Krimis mag, ist hier gut aufgehoben. Auch wenn der Roman fiktiv ist, bleibt ein Gefühl, dass manches so gewesen sein kann zu dieser Zeit.

Bewertung vom 20.10.2018
Klugen Appetit!
Wilms, Dennis

Klugen Appetit!


ausgezeichnet

In diesem schönen , handlichen Hardcover finden sich auf 168 Seiten viele Rezepte, die das Gehirn mit Nährstoffen versorgen, einer Krankheit vorbeugen und Symptome lindern helfen. Der Autor Dennis Wilms hat sich mit der Materie beschäftigt, nachdem seine Mutter schon in jungen Jahren am Gehirn erkrankt ist. Herausgekommen ist eine Sammlung von einfachen und schmackhaften Rezepten, wo jeder sicherlich etwas für sich findet.

Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und alles hat sehr gut geschmeckt. Noch einige Rezepte werden in der nächsten Zeit ausprobiert werden und es zeichnet sich schon ab, dass diese mir auch schmecken werden. Besonders interessant ist immer der Brain-Faktor bei jedem Rezept. Es gibt auch schöne Fotos, die einen ersten Eindruck vom Ergebnis vermitteln. Gut gefällt mir, dass es Rezepte ohne Haushaltszucker sind. Auch wird Wert auf eine möglichst vollwertige und gesunde Zusammensetzung gelegt. Die meisten Zutaten bekommt man auch in ländlichen Gebieten. Höchstens der Einkauf von frischem Fisch gestaltet sich als etwas schwierig.

Insgesammt ist es ein tolles Kochbuch. Viele Zutaten stehen immer wieder auch bei uns auf dem Speiseplan. Man muss hier keine teuren ausgefallenen Zutaten kaufen. Das Buch gibt dazu vielfältige Anregungen, wie man etwas für sein Gehirn tun kann. Vieles aus dem Brain-Faktor ist für mich neues Wissen. Zusammen mit den vielfältigen Anregungen aus diesem Buch, kann ich nun unseren täglichen Speiseplan um einige Rezepte erneuern.

Eine Empfehlung für alle, die etwas für ihren Kopf tun möchten.

Bewertung vom 20.10.2018
Verliebt für eine Weihnachtsnacht / Verliebt Bd.3
Morgan, Sarah

Verliebt für eine Weihnachtsnacht / Verliebt Bd.3


sehr gut

Harriet Knight will sich nach dem Auszug ihrer Zwillingsschwester neuen Herausforderungen stellen. Dabei springt sie aus einem Fenster und verstaucht sich den Fuß. In der Unfallambulanz lernt sie den attraktiven Arzt Ethan Black kennen. Seine blauen Augen kann sie so schnell nicht mehr vergessen. Schon bald braucht Ethan selber ihre Hilfe, denn Harriett ist eine erfolgreiche Hundesitterin und Ethan hat von seiner Schwester den Hund für einige Tage bekommen und kommt gar nicht mit ihm zurecht. Harriet hilft natürlich gerne weiter, selbst wenn es ein vorrübergehender Einzug in Ethans Wohnung bedeutet....

Ich kann sehr gut verstehen, dass die Autorin viele Fans hat. Ihr einfühlsamer und einnehmender Schreibstil lassen den Leser direkt am Geschehen teilnehmen. Die zwei Protagonisten sind mir direkt ans Herz gewachsen und durch die ausführliche Schilderung der Autorin konnte ich mir von ihren Lebensumständen ein sehr gutes Bild machen. Hier hat mich sehr positiv überrascht, dass sich die Protagonisten erst einmal näher kennengelernt haben, bevor von Liebe die Rede ist.

Zum Ende geht es leider wie in vielen Romanen zu und das fand ich gerade hier besonders schade . Es ist für mich ein kleiner Bruch in der Geschichte, da aufeinmal alles auf das eine hinausläuft. Die Stimmung des Romans ist wirklich schön weihnachtlich und wer die Autorin kennt, wird auch Protagonisten aus vorherigen Romanen wiedersehen. Trotzdem kann der Roman auch gut alleine gelesen werden, er ist in sich abgeschlossen. Mit diesem Roman habe ich eine neue Autorin kennengelernt. Wer einen schönen, einfühlsamen Weihnachtsroman lesen möchte, ist hier genau richtig. Das Buch hat mich mehrere Stunden prima unterhalten.

Bewertung vom 13.10.2018
Ich muss verrückt sein, so zu lieben
Shanks, Shauna

Ich muss verrückt sein, so zu lieben


weniger gut

Das Thema des Buches hat mich nach 30 Jahren Beziehungserfahrungen sehr interessiert. Die Autorin Shana Sharks erfährt von ihrem Ehemann, dass er sie nicht mehr liebt und sich scheiden lassen will. Shauna reagiert anders als von ihm erwartet und kämpft für ihre Ehe.

ACHTUNG SPOILER !!!


Im Folgenden möchte ich meine Bewertung begründen. Wer das Buch noch lesen möchte, liest besser nicht weiter, da sich hier der ein oder andere Spoiler nicht verhindern lässt.

Nach dem Lesen des Buches bin ich doch von diesem Buch enttäuscht. Die Autorin beschreibt hier in der Hauptsache ihre Beziehung zu Gott, die natürlich auch wichtig ist. Allerdings gründet vieles in dieser Beziehung auf Lobpreismusik, wo die Autorin jenachdem meint, Gottes Gegenwart zu spüren. Ganz ohne Frage hat sich die Autorin mit der Bibel beschäftigt, jedoch hat sie dann ihre eigenen Deutungen, z.B. bricht ihr Mann die Ehe, weil er eine Affäre hat. Shauna verliebt sich am Anfang der Ehe in einen anderen Mann, was in einer funktionierenden Beziehung unmöglich ist. Für sie ist das jedoch kein Ehebruch, auch später nicht. Wenn man in der Bibel nachschaut, dann ist das Ehebruch,dafür reichen schon Gedanken an den anderen Mann.

Was mich jedoch am meisten stört ist, dass man so gut wie nichts über den Mann erfährt. Keine Gedanken, kaum Reaktionen. Seinen Beruf erfährt man gegen Ende des Buches. Die Autorin schreibt, dass sie zwischenzeitlich ihren Mann gerne gegen einen anderen eingetauscht hätte. Er sagt zu ihr, dass er sie nie geliebt hat und nur aufgrund einer Wette geheiratet hat. Ist das die große Liebe, mit der das Buch beworben wird ?

Ganz abgedreht wird es, als man Näheres zu seiner Mutter erfährt. Drogenabhängig und ihre Kinder vernachlässigend, hat sie bei einem Besuch im Haus der Familie dämonische Zeichen hinterlassen. Diese Zeichen sind laut Autorin daran schuld, dass ihr Mann unter dämonischen Einfluss geriet und sie verlassen wollte. Die Zeichen werden weggewischt und die Türen und Fenster mit Öl gesegnet.

Das sind jetzt nur ein paar Beispiele aus dem Buch. Es gibt noch anderes, was mir seltsam vorkommt, so dass mir einige Zweifel bezüglich der Autorin und ihrer Ehe kommen. So wie das Buch momentan ist, kann ich es nicht ganz ernst nehmen. Dabei finde ich eine persönliche Beziehung zu Gott auch sehr wichtig. Nach diesem Buch kann ich aber verstehen, dass mancher Leser nichts davon wissen möchte. Die Glaubwürdigkeit kann ich nicht bewerten. Ich beziehe mich hier vor allem auf die Ungereimtheiten, die man beim Lesen findet.

Am Ende gibt es zwar eine positive Entwicklung, die ist aber für mich aufgrund der Vorgeschichte nicht schlüssig. Das ist nun mein persönlicher Eindruck vom Buch, das bestimmt bei anderen Lesern anders ankommt.