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Benutzername: Linchen.19


Bewertungen

Insgesamt 5 Bewertungen
Bewertung vom 11.06.2019
Asklepios
Charonne, Charlotte

Asklepios


ausgezeichnet

Das Buch beginnt aus der Sichtweise von Asklepios und dem ersten Teil der "Tat". Diese Sichtweise gefällt mir sehr gut und ist ganz anders, als bei anderen Krimis. Das Buch handelt von Rache.
Die beiden Kommissar Ruby und Spiek sind sehr realistisch und sympathisch dargestellt. Der Leser kann teilhaben am Privatleben der Beiden. Auch die medizinischen Eingriffe sind sehr realistisch dargestellt. Es wurde im Vorfeld gut recherchiert!
Mehr möchte ich gar nicht verraten! Es wird Spannung pur geboten!

Fazit:
Ein rundum gelungener Thriller, der Lust auf mehr macht. Gerne würde ich die Geschichte von Ruby und Spiek weiterverfolgen. Ich empfehle das Buch gerne weiter!
5 von 5

Bewertung vom 18.05.2019
Lazarus / Kommissar Linna Bd.7
Kepler, Lars

Lazarus / Kommissar Linna Bd.7


ausgezeichnet

Lars Keppler ist ein Pseudonym für die Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Das Buch kann sehr gut gelesen werden ohne die anderen Teile gelesen zu haben, da Sie unabhängig von einander sind. Es wird eine sehr einfache Sprache verwendet. Die Autoren haben es dabei geschafft von der ersten bis zur letzten Seite eine unheimliche Spannung aufzubauen, ohne das diese irgendwann abflacht oder langweilig wird! Das schaffen die wenigsten Autoren. Die unheimliche Brutalität wird meiner Meinung nach dafür verwendet, um Jureks Gewaltpotenzial darzustellen. Dennoch sollte sich jeder Leser vor dem Beginn des Lesens bewusst machen, dass in diesem Buch eine grausame Brutalität ohne jegliche Menschlichkeit dargestellt wird. Das Ende bildet ein Cliff Hanger, der offen lässt wie es weitergeht. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung der Reihe und werde in dieser Zeit bei Teil 1 beginnen. Der Titel des Buches „Lazarus“ ist von den Autoren sehr gut gewählt worden. Ich würde das Buch trotz der Brutalität jedem, der gerne Thriller bzw. Schwedenkrimis liest, ans Herz legen.

Bewertung vom 18.05.2019
Der Seelenhirte / Klara Frost Bd.3
Haller, Elias

Der Seelenhirte / Klara Frost Bd.3


ausgezeichnet

Das war das erste Buch, dass ich von dem Autor Elias Haller gelesen, bzw. verschlungen habe.

Die Protagonistin ist mir von der ersten Seite an total sympathisch gewesen. Wirklich spannend fand ich die Einblendungen aus dem Buch die „5. Tugend“, das ist mal was ganz anderes.

Das Titelbild des Buches kann ich nicht so richtig deuten. Warum hat der Autor hier eine Taube gewählt und nicht in Bezug auf das Buch ein Schaf oder eine Krähe?

Meine inhaltlichen Fragen wurden am Ende alle beantwortet und ich freue mich auf die Fortsetzung des Buches (hoffentlich kommt da Eine!)

Bis zum Schluss habe ich wirklich jeden in diesem Buch verdächtigt und bin am Ende total überrascht und geschockt worden! Mehr sage ich dazu nicht, lest selbst! Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, wenn man auf brutale, spannende Thriller steht!

Bewertung vom 30.03.2019
Der Patriot
Engman, Pascal

Der Patriot


ausgezeichnet

Ein wirklich gut gelungener Thriller.
Wirklich erschreckend, wie real sich alles anhört und wie gut man sich genau so eine Situation bspw. in Deutschland oder in Schweden vorstellen kann.

Der Anfang hat sich für mich als sehr schwierig erwiesen, da die Sprünge zwischen den einzelnen Orten und Personen für mich teilweise nicht nachvollziehbar waren. Nach und nach haben sich dann die Parallelen zwischen den Personen gezeigt.

Das Ende fand ich leider nicht so gut, da ich gehofft hatte, dass sich die Geschichte mit Familie Chamsais noch aufklärt und Mitra gefunden wird. Außerdem hatte ich auf ein Happy End zwischen Amanda und August gehofft.

Alles in allem, handelt es sich hier dennoch, um einen rundum gelungenen Thriller, der mich absolut gefesselt hat!

Bewertung vom 24.02.2019
Stella
Würger, Takis

Stella


ausgezeichnet

Es gab ja sehr viel Medienrummel, um dieses Buch. Teilweise kann ich die Kritik auch verstehen, stimme diesem aber nicht zu. Vielfach werden die realen Textstellen kritisiert. Gerade diese Stellen machen das Buch sehr authentisch und ich bin der Meinung, dass nicht verschwiegen werden darf, was damals passiert ist und dass die Opfer ein Recht darauf haben, genannt zu werden. Auch der persönliche Bezug zu seiner Familie im Vorwort finde ich super. Er hatte mich bereits dort das erste Mal schockiert. Vor ab muss ich den Autor loben, seine Bereitschaft alle Fragen mit Angabe seiner E-Mail Adresse zu beantworten, finde ich klasse! Der Roman ist in einer sehr einfachen Schreibweise verfasst und soll meiner Meinung nach auf die Naivität von Friedrich hinweisen. Friedrich lebt in einer Familie, in der die Mutter alkoholabhängig ist und der Vater sich viel auf Reisen befindet. Mutter und Sohn haben ein sehr unterkühltes Verhalten. Zu Anfang ist mir die Bedeutung des Namens Kristin nicht klar gewesen. Einen besseren „Decknamen“ hätte er nicht auswählen können. Tristan ist mir von Anfang an sehr, sehr unsympathisch und mein Bild von ihm bestätigt sich im Verlauf immer mehr. Auffällig ist das immer vorhandene, reichhaltige Essen, dass ja in der damaligen Zeit wirklich knapp war. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass der Krieg bei den Personen nicht angekommen ist. Die Anzeichen für Stellas Job konnte ich erst auf den letzten Seiten des Buches deuten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich hier um einen tollen Roman handelt, der mich das ein oder andere Mal zum schlucken gebracht hat und auf jeden Fall zum Nachdenken anregt, auch wenn es sich hier nur um eine fiktive Geschichte handelt