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Benutzername: Eldorininasbooks


Bewertungen

Insgesamt 8 Bewertungen
Bewertung vom 05.04.2019
Gold und Schatten / Buch der Götter Bd.1
Licht, Kira

Gold und Schatten / Buch der Götter Bd.1


sehr gut

In „Gold und Schatten“ geht es um Livia, welche mit ihren Eltern nach Paris zieht und dort feststellt, dass die Pflanzen zu ihr sprechen. Sie denkt, dass sie verrückt wird und trifft dann auch noch auf Maél, in welchen sie sich Hals über Kopf verliebt. Doch auch er scheint Geheimnisse zu haben. Mit der Zeit schafft Livia es, einiges herauszufinden, doch Maél geht immer wieder auf Abstand, was ihr sehr zu schaffen macht, doch sie versucht weiterhin, alle Geheimnisse zu lösen und findet dann heraus, dass ihr Aufeinandertreffen gar nicht so zufällig war, wie gedacht.

Die Geschichte wirkte für mich echt neu und besonders die Thematik rund um die Pflanzen erschien mir zur Abwechslung mal nicht wie „wieder aufgewärmt“. Oft hat man es ja, dass das gleiche Thema immer mal wieder behandelt wird, da hatte ich hier aber nicht das Gefühl. Natürlich gab es schon mal das Thema Götter, aber eben in absolut anderer Verbindung als hier (zumindest kenne ich kein vergleichbares Buch). Das war für mich besonders spannend und gefiel mir echt gut. Manche Punkte waren etwas sehr konstruiert und zufällig, aber im Großen und Ganzen ist das nicht dramatisch gewesen.

Durch die verwendete Ich-Form schafft man es ziemlich gut, Livia kennenzulernen, allerdings fiel es mir trotzdem schwer, mich voll und ganz in sie hineinzuversetzen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sie nun mal 16 ist und ich 26, aber viele ihrer Handlungen und Gedanken gingen mir einfach nur auf die Nerven. Sie verhielt sich teilweise wirklich selbst für 16 Jahre sehr kindisch und unreif und besonders das Hin und Her mit Maél und ihre absolute Unsicherheit war wirklich gar nichts für mich. Ich hätte beide gern geschüttelt und ihnen gesagt „Jetzt reißt euch doch endlich mal zusammen!“ und ich habe immer wieder geseufzt, als es wieder das nächste Hin oder Her gab. Maél wirkt zwar nicht ganz so kindisch wie Livia, aber auch er ging mir mit seinem Gehabe auf den Keks. Meiner Meinung nach hätte er sie teilweise einfach anders behandeln müssen und viele Beweggründe hätten von Anfang an klar erklärt werden können. Was mir außerdem aufgefallen ist, ist dass das Klingeln des Handys immer alles unterbrochen hat. Sobald auch nur eine Nachricht bei What´s App eingegangen ist, haben sie dauernd ihr Gespräch unterbrochen. Das fand ich irgendwie unpassend.

Der Schreibstil selbst war angenehm zu lesen, nur die wirklich oft vorkommende Phrase „Bei allen Göttern!“ wurde mir etwas zu häufig genannt. Die Kapitel waren wirklich sehr lang, hier hätte ich mir kürzere Szenen gewünscht, da sich mit etwas kürzeren Kapiteln das Buch für den Leser (meiner Meinung nach) besser aufteilen lässt. Lange Kapitel finde ich persönlich immer relativ anstrengend und ich brauche tatsächlich länger beim Lesen. Außerdem waren die Figuren mir teilweise ein bisschen zu klischeehaft, insbesondere Maél und Enko mit ihren Six- und sogar Eightpacks. Wieso müssen die männlichen Protagonisten fast immer so aussehen? Wieso nicht mal ein „normaler Typ“, nicht besonders durchtrainiert, nicht dick, einfach nicht immer so komplett besonders. Das wünsche ich mir eindeutig öfter!

Die Geschichte konnte mich insgesamt gut mitnehmen, allerdings hat sie mich nicht vollends begeistert. Ich bin gespannt, was Teil 2 noch bereithält, da natürlich besonders das Ende von Teil 1 wirklich sehr neugierig macht!

3 1/2 Sterne gibt es von mir.

Bewertung vom 27.03.2019
Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
Brennan, Sarah Rees

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten


sehr gut

"Golden Darkness - Stadt aus Licht und Schatten" ist für mich zwar kein Highlight, konnte mich aber gut unterhalten. Mir gefiel die Art und Weise, mit der die Autorin die Geschichte aus der Sicht von Lucie erzählt. Der Schreibstil ist angenehm, überhaupt nicht anstrengend und macht Spaß zu lesen.
*
Die Protagonisten sind mir leider ein bisschen zu blass geblieben. Man erfährt zwar insbesondere von Lucie wirklich viel, aber trotzdem kann ich am Ende nicht sagen, ob ich sie sympathisch finde. Auch bei Ethan und Carwyn habe ich dieses Problem, vielleicht sogar noch etwas mehr, als bei Lucie. Irgendwie ist hier der Funke einfach nicht übergesprungen.
*
Die Geschichte selbst ist interessant und schlüssig, allerdings hätte ich mir beispielsweise mehr zum Thema Lichtmagie gewünscht, denn irgendwie ging es hier doch hauptsächlich um die Revolution und um Carwyn, was die Geschichte teilweise ein wenig leer hat bleiben lassen. Manche Dinge hätte man diesbezüglich auch weglassen können, um eben im Gegenzug der Magie u.ä. mehr Raum zu geben. Das Ende lässt ein wenig auf einen zweiten Teil hoffen, allerdings bin ich mir da absolut nicht sicher.

Bewertung vom 11.02.2019
Die Antwort auf Vielleicht
Winter, Hendrik

Die Antwort auf Vielleicht


sehr gut

In "Die Antwort auf Vielleicht" erzählt Hendrik Winter auf gefühlvolle Weise die Liebesgeschichte von Jessi und Adam.

Die Geschichte wirkt auf den ersten Blick unfair, schließlich lernen sie sich kennen, weil Adam das "Krebstaxi" fährt, wie es im Buch immer wieder genannt wird. Jessi geht es nicht gut, vielleicht lebt sie nicht mehr lange und trotzdem verliebt Adam sich ausgerechnet in sie. So unfair ist das aber gar nicht, denn nur durch Jessi lernt er eine sehr wichtige Sache: verschiebe deine Träume nicht auf morgen! Die Zeit ist zwar ewig, aber dein Leben leider nicht. Diese Moral finde ich richtig, richtig gut, denn wer neigt nicht auch mal dazu, Dinge auf morgen zu verschieben? Und das sind nicht nur Dinge, auf die man keine Lust hat, sondern auch schöne Dinge, für die man aber "zu müde ist" oder "keine Zeit hat" oder ähnliches. Dabei vergisst man, dass es morgen vielleicht zu spät ist.

Jessi und Adam mochte ich beide richtig gern! Zwar konnte ich nicht jede Entscheidung, jeden Satz und jede Handlung komplett nachvollziehen, trotzdem erschienen sie mir total sympathisch und absolut authentisch. Auch Oma Olga war sehr herzlich und ich habe niemanden so gar nicht leiden können. Bei Vero ging mir der Berliner Dialekt ein bisschen auf den Keks, sonst mochte ich aber auch sie (nichts gegen Berliner! Ich finde nur, dass es in einem Buch irgendwie meinen Lesefluss unterbricht).

An manchen Stellen des Buches gab es kleine Widersprüche und manche Reaktionen fand ich zu heftig, aber das ist nur ein kleiner Makel in einem ansonsten tollen Buch.

Der Schreibstil liest sich angenehm fließend und berührt einen an vielen Stellen - beispielsweise durch passend gesetzte Poetry-Slam-Texte - auch tief im Inneren. Ich selbst habe bei diesem Buch zwar im Gegensatz zu vielen anderen nicht weinen müssen, aber trotzdem fand ich es emotional und ich hatte zumindest zwischendurch Gänsehaut.

Fazit: eine berührende Geschichte mit bedeutender Moral, die ich zwar kein zweites Mal lesen muss, aber das eine Mal gern gelesen habe!

Bewertung vom 30.10.2018
Vier.Zwei.Eins.
Kelly, Erin

Vier.Zwei.Eins.


gut

"Vier. Zwei. Eins" von Erin Kelly erzählt abwechselnd aus der Sicht von Kit und Laura ihre Geschichte mit Hilfe der Ich-Perspektive und wechselt dabei zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart.


Die Geschichte der beiden lässt mich zwiegespalten zurück. Ich muss leider sagen, dass es sehr lange gedauert hat, bis es wirklich spannend wurde. Es gab zwar immer mal kleine Spannungsmomente, in denen man kurz sehr gefesselt war, aber die Zeiten dazwischen waren um einiges länger und die Geschichte hat mich immer mal wieder verloren. Natürlich wollte ich irgendwie die  ganze Zeit wissen, wieso das alles so geschehen musste, hätte mir aber für den Weg dorthin mehr Spannung gewünscht. Als die Auflösung dann kam, war ich auch ziemlich überrascht und geschockt und gefesselt und konnte mich wieder im Buch festhalten, jedoch fand ich einige Aspekte trotzdem unfassbar übertrieben.

Laura und Kit wirkten bis zu einem gewissen Grad beide authentisch und Lauras "Fehler" fand ich absolut nachvollziehbar. Beth wirkt tatsächlich psychisch sehr angeschlagen und ihre Stalkerfähigkeiten sind bemerkenswert! Mehr möchte ich zu den Personen nicht sagen, sonst wären Spoiler vorprogrammiert.

Fazit: Die Geschichte konnte mich nicht richtig packen, hat aber ein überraschendes Ende - das fand ich gut! Außerdem lehrt sie einen ein bisschen, dass man, auch wenn man nur ganz wenig im Internet postet, man mit jeder Kleinigkeit vorsichtig sein sollte. Wenn jemand einen finden will, gibt es mehr Möglichkeiten, als man denkt.

Bewertung vom 16.10.2018
White Maze
Perry, June

White Maze


sehr gut

White Maze wird mal aus der Sicht von Vivian (Ich Perspektive) und mal aus der Sicht von anderen Charakteren (Erzählersicht) geschrieben. Der Schreibtstil ist absolut fesselnd und leicht verständlich. Man muss sich förmlich von der Geschichte losreißen, wenn man mal nicht lesen kann. Die Story ist neu und spannend und das gefiel mir richtig gut! Es ist alles sehr bildhaft beschrieben, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann.

Charaktere:
Vivian wirkt zwar teilweise nett, aber besonders zu Anfang unfassbar verwöhnt! Irgendwie war dies für mich ziemlich zwiegespalten. Insbesondere, weil sie sich nach kurzer Zeit um 180 Grad gedreht hat, wirkte es auf mich etwas unglaubwürdig und ich hätte mir den Anfang einfach anders gewünscht. So wirkte es, als wolle man zwanghaft eine Charakterentwicklung bewirken. Tom ist hilfsbereit und sehr sympathisch. Dass sich zwischen den beiden etwas anbahnt merkt man sehr schnell. Dies finde ich ziemlich klischeehaft und hätte für mich nicht sein müssen. Amelie und Surgery sind ebenfalls nett und besonders Amelie schließt man schnell ins Herz. Einzig Boot ist absolut unsympathisch und auch die Begründungen machen dies absolut nicht besser.

Story:
Eine erweiterte Realität durch Kontaktlinsen..Das könnte auch bei uns irgendwann zum Standard werden. In diesem Buch sieht man, wie gefährlich es theoretisch werden kann, wenn dieses Vorhaben manipuliert wird. Laut Klappentext und auch Buch weiß man nicht mehr, was Realität und was nicht Realität ist, sodass man nicht mehr entscheiden kann, was man tun soll - leider ist das für mich aber nicht perfekt umgesetzt,denn einerseits kann man beispielsweise auch in der erweiterten Realität vor Mauern laufen, die es in der Wirklichkeit nicht gibt, anderseits kann man aber auch in Löcher fallen, die es in der erweiterten Realität nicht gibt, in der Wirklichkeit aber schon. Das ist alles sehr widersprechend und wirkt nicht komplett durchdacht. Auch den Grund, warum Vivian in die erweirte Realität muss, erschließt sich mir nicht. Wieso sollte ihre Mutter das wollen, wenn sie vorher die Linsen zerstört? Das ergibt wenig Sinn. Zusätzlich müsste ja jeder die Morde mitbekommen, wenn plötzlich jeder in der erweiterten Realität ist, das ist also auch nicht ganz schlüssig - spätestens als viele Menschen auf einmal sterben, muss ja jeder Bescheid wissen, dass es etwas nicht stimmt. Trotzdem war es für mich definitiv spannend zu lesen, wie Vivian das Rätsel löst und was das alles auf sich hat. Das Ende war leider etwas schnell, aber der letzte Satz lässt mich auf einen zweiten Teil hoffen, der hoffentlich nochmal etwas des Zwiespalts nimmt.

Fazit
Lesen! Es ist wirklich spannend und bis auf ein paar Ungereimtheiten auch wirklich erschreckend, wenn man sich vorstellt, dass so die Zukunft aussehen könnte.

Bewertung vom 27.09.2018
Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte
Khong, Rachel

Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte


weniger gut

Ich habe mir so, so viel von diesem Buch versprochen! Viel Spaß, viel Liebe, viel Fröhlichkeit, viel Traurigkeit, viel Wichtiges und viel "Wow". Was ich bekommen habe ist: Nichts.

Dieses Buch war für mich absolut nichtssagend. Völlig langweilig und wirr geschrieben. Ruth erzählt aus der Ich-Perspektive mal im Präsens, mal im Präteritum völlig abgehackte Absätze, die aus dem Zusammenhang gerissen auf mich wirken. Ich kann Ruth und alle anderen nicht mal richtig einschätzen, weil alles so nichtssagend war.

Das Thema Alzheimer bietet unfassbar viele Möglichkeiten und ist ein so wichtiges Thema, dass ich wirklich überzeugt war, dass mich dieses Buch berühren wird, aber geblieben ist für mich nur völlige Gleichgültigkeit zu dieser Geschichte.

Auch die Tagebucheinträge des Vaters, die man zwischendurch zu lesen bekommt, sind nicht besser. Alles ist in der Art geschrieben wie folgt:

Heute gingst du zu Mom und hast gesagt Wom. Heute sagtest du "Hallo Huhn" zu einer Ente. Heute hab ich gemerkt, dass du toll bist.

Aha? Das alles fand ich einfach absolut anstrengend zu lesen. Permanent wird erzählt und erzählt und doch irgendwie gar nichts gesagt. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt "was soll das alles"? Und auch nach dem Ende der Geschichte ist mir genau diese Frage geblieben. Dieses war für mich auch nicht aussagekräftig und blieb irgendwie leer.

Leider absolut nicht meins. Schade!

Bewertung vom 25.09.2018
Abgeschnitten
Fitzek, Sebastian; Tsokos, Michael

Abgeschnitten


sehr gut

Total spannend liest man hier aus verschiedenen Sichten. Alle sind auf ihre Art und Weise mitreißend:

So kann man bei den Teilen von Professor Herzfeld richtig fühlen, wie die Erkenntnis teilweise in sein Bewusstsein dringt und wie der zeitliche Druck ihn prägt. Man kann die meiste Zeit nachvollziehen, wieso er tut, was er tut und man hofft für ihn, dass alles ein gutes Ende nimmt.

Bei Linda kann man sich sehr gut in die Situation mit Ihrem Exfreund hineinversetzen, auch wenn man selbst sowas nicht erlebt hat. Sie wird im Laufe der Geschichte immer mutiger und macht einfach, was ihr gesagt wird - das finde ich sehr gut!

Auch die Sicht des Opfers ist wahnsinnig authentisch beschrieben und man hofft nur, dass es endlich aufhört. Man kann die Gefühle fast greifen, die da mitspielen.

Man kann sich einfach in jeden einzelnen Protagonisten hineinversetzen und fühlt sich teilweise, als sei man eben dieser. Diese Art zu schreiben finde ich sehr gelungen und alleine deshalb, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen!

Die Story selbst ist ziemlich gut, für mich aber nicht komplett perfekt. Ich bin selbst nicht in der Situation, finde als Außenstehende Selbstjustiz aber immer unpassend. Mittlerweile merkt man auch meistens, das genau dabei in der Regel etwas schief geht. Trotzdem ist das Buch durchgehend spannend und ich wollte es gar nicht zur Seite legen!

Alles in allem ein spannendes, nicht ganz perfektes Buch.

Bewertung vom 25.09.2018
Das andere Haus
Fleet, Rebecca

Das andere Haus


gut

Rebecca Fleet schreibt in "das andere Haus" mal aus der Sicht von Caro und mal aus der Sicht von Francis und wechselt hierbei zwischen den Jahren 2013 und 2015. Außerdem liest man im Jahr 2015 aus der Sicht einer anderen wichtigen Person und erfährt so mehr darüber, was noch so passiert.

Der Schreibtstil ist in Ordnung, der Spannungsbogen leider fast gar nicht vorhanden. Das ganze Buch dümpelt vor sich hin. Trotzdem war ich fast die ganze Zeit sehr neugierig auf das Ende. Einige Punkte waren für mich absolut vorhersehbar, was ich schade fand, jedoch hat es die Autorin an einer Stelle geschafft, mir ein richtiges "Oha!" - Gefühl zu geben, denn mit diesem Teil der Geschichte habe ich absolut gar nicht gerechnet! Das fand ich grandios umgesetzt!

Die Protagonisten fand ich alle nur so lala. An Caro gefällt mir ihr "Vergangenheits-Ich" überhaupt nicht, denn was sie da treibt ist nie eine Lösung! Außerdem verhält sie sich wechselhaft. Mal steht sie am Bett ihres Sohnes und wartet bis er eingeschlafen ist, weil sie ihn nicht mit Francis alleine lassen möchte, mal kommt sie einfach erst gar nicht nach Hause u. Ä. Auch ihr "Gegenwarts-Ich" ist mir nicht sehr sympathisch. Sie ist oft gemein zu Francis, obwohl dieser wirklich rein gar nichts gemacht hat und sagt, dass Amber ihr komisch vorkommt. Da frage ich mich, wieso sie dann so viel von sich preisgibt.

Francis ist für mich relativ blass geblieben. Er hat sich verändert, aber die Schwankungen, von denen berichtet wurde, konnte ich nicht entdecken, sodass ich die Beschreibung teilweise unpassend fand. Er wirkt auf mich wie ein normaler besorgter Ehemann.

Die Geschichte ist für mich leider nicht komplett ausgereift und das Ende zwar absolut anders als gedacht, aber von der Autorin nicht komplett durchdacht. Es gibt Handlungsstränge, die in meinen Augen so keinen Sinn ergeben und auf mich wirken, als seien sie für die Geschichte so zurecht gebogen worden.

Alles in allem war das Buch okay, ich würde es aber nicht nochmal lesen wollen. Die undurchdachten Handlungsstränge und die kaum vorhandene Spannung konnten auch durch einen absolut gelungenen Plottwist nicht wieder gut gemacht werden.

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