Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: HexeLilli
Wohnort: Heemsen
Über mich:
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 87 Bewertungen
Bewertung vom 31.08.2020
Bluthölle / Detective Robert Hunter Bd.11
Carter, Chris

Bluthölle / Detective Robert Hunter Bd.11


ausgezeichnet

Nicht umsonst gehört Chris Carter zu meinen Lieblingsautoren. Auch dieser mittlerweile 11. Band um die beiden Profiler vom LAPD Robert Hunter und Carlos Garcia schockiert wieder mit grausamen Morden und spannenden Seiten. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger und man fiebert der Fortsetzung entgegen. In diesem Band muss überwiegend Robert sein Können beweisen.
Die Taschendiebin Angela hat eine Aktentasche geklaut, mit dubiosem Inhalt. Das Notizbuch eines Serienmörders. Sechszehn grauenvolle Morde und Folterungen detailgetreu beschrieben. Die Auswertung hat kaum begonnen, da fordert der Killer sein Buch zurück. Bei der Durchsetzung seines Befehls zeigt er keine Skrupel.
Gut und flüssig zu lesen mit den schon bekannten Protagonisten. Hier muss sich Hunter in den Kopf des Psychopathen hineindenken. Ich kann das Buch nur jedem Thriller Fan empfehlen, er darf allerdings nicht empfindlich sein, was Gewaltszenen angeht.

Bewertung vom 23.08.2020
Die Rückkehr des Würfelmörders / Fabian Risk Bd.5
Ahnhem, Stefan

Die Rückkehr des Würfelmörders / Fabian Risk Bd.5


gut

Diesen 2. Band um den Würfelmörder habe ich gleich nach Band 1 gelesen. Der Einstieg gelang mir viel besser und es herrschte nicht ganz so viel Verwirrung.
Das Cover passt wieder super zum Titel, aber der passt für mich gar nicht zum Buch. Warum Rückkehr, der Würfelmörder war doch nie weg? Die Würfel bestimmen, wo, wieviel, wann und auf welche Art die Menschen sterben.
Trotz Spannung konnte ich vieles an der Handlung nicht nach vollziehen. Vieles passiert hier rein zufällig. Das große Meer und hier findet der Täter sein Schlauchboot wieder? Die Kommissarin zieht in eine neue Wohnung und der Täter wohnt zufällig nebenan? Bei der Ermittlung macht jeder sein eigenes Ding. Lilja untersucht ganz allein die Wohnung eines Massenmörders und Fabian versucht neben dem aktuellen Fall noch einen Kollegen als Mörder zu überführen. Und dann macht er sich auch noch allein auf den Weg nach Kopenhagen ins Tivoli um einen Massenmörder festzunehmen. Diese Seiten wurden sehr ausführlich beschrieben, währen die Überführung von Molander und das Auffinden von Gertrud mir zu kurz rüberkamen. In beiden Bänden konnte ich nicht herausfinden, warum der dänische Polizeipräsident Sleizner so wütend auf Dunja H. ist und sie unbedingt finden will. Und dann schießt er auch noch einen Kollegen ins Bein, wie krank ist dass denn? Auch das Schicksal von Fabians Sohn wurde noch nicht aufgeklärt, da müssen wir wohl auf den nächsten Band warten. Aber ich denke, den werde ich mir dann nicht mehr antun. Die Fragen mit denen ich jetzt zurückbleibe, habe ich bis dahin sicher vergessen.
Um sich zurecht zu finden, empfehle ich unbedingt den ersten Band des Würfelmörders zu lesen, am Besten alle Vorgängerbücher um Fabian Risk.

Bewertung vom 18.06.2020
Hilfe per Eulenpost / Der magische Blumenladen Bd.11
Mayer, Gina

Hilfe per Eulenpost / Der magische Blumenladen Bd.11


sehr gut

Dieser mittlerweile 11. Band aus der Reihe ist bei den Mädchen ab 8 Jahren besonders beliebt. Diese Serie hat alles was sie mögen. Blumenzauber, magisches Buch, sprechender Wellensittich, liebevolles Zuhause, zwei beste Freunde, eine Tante mit Blumenladen und Blumen, mit denen man zaubern kann.
In dieser Folge darf Violet mit ihren Freunden Zack und Jack das erste mal in den Ferien ihre Großeltern besuchen. Aber was ist dass? In ihrer Lieblingsbucht wird immer wieder Plastikmüll angeschwemmt. Der Sache müssen die Kinder natürlich auf den Grund gehen. Unverhoffte Hilfe kommt von Onkel Alistairs Eule. An Hand eines magischen Blumenzaubers können sie den Übeltäter entlarven.
Für geübte Leser und Fans aus der Reihe kann ich das Buch gerne empfehlen. Für nicht so gute Leser gibt es die Serie jetzt auch ab 6 Jahre. Mit weniger Text und weniger Seiten aber trotzdem nicht weniger toll.

Bewertung vom 13.04.2020
Glanz der Ferne / Berlin-Trilogie Bd.3
Lorentz, Iny

Glanz der Ferne / Berlin-Trilogie Bd.3


gut

Dies war schon der Dritte Band der Trilogie. Schon das Cover lässt in etwa die Zeit erahnen wann die Geschichte spielt, zwischen 1897 und 1900.
Irgendwie wie fühlte ich mich beim Lesen an ein Märchen erinnert. Ungeliebtes Mädchen, böse Stiefmutter, widerliche Hexe, bösartiger Teufel, gute Fee und am Schluss der nette Prinz.
Nach ersten Schwierigkeiten mit den vielen Personen und Familien (zum Glück gab es ein Personenregister) fing das das Buch in der Hälfte doch noch an gut zu werden. Die arme Vicky musste ganz schön was erdulden. Aber sie hat sich durchgekämpft. Am besten hat mir die Figur der Bettina von Baruschke gefallen. In der damals dominierenden Männerwelt hat sie sich nichts gefallen lassen und die Herren mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Am Ende haben dann ja alle Bösen ihre gerechte Strafe bekommen.
Alles in allem hat mich das Buch ganz nett unterhalten.

Bewertung vom 21.03.2020
Blutgott / Clara Vidalis Bd.7
Etzold, Veit

Blutgott / Clara Vidalis Bd.7


gut

Ich war ja schon einiges aus den Vorgängerbüchern des Autoren gewohnt, aber dieses war schon heftig.
Im Web stiftet der Blutgott mit Erpressung 13 jährige Kinder zu brutalen Morden an. Er lockt sie mit dem Hinweis in dem Alter gäbe es keine Strafe. Clara mit ihrem Team ist gefordert um dieses Killer Kommando zu stoppen.

Obwohl das Buch sehr spannend war, ging es meiner Meinung zur sehr an der Realität vorbei. Die beschriebenen Szenen waren bestialisch und teilweise ekelig. Da drehte sich mir beim Lesen schon der Magen um, und ich bin wirklich nicht empfindlich. Und solch ein Massaker sollen Kinder fertig bringen? Ist die Welt wirklich so pervers und abgebrüht? Kaum vorstellbar. Kann man ein Kind ohne Erziehungsberechtigten so einfach zu einem Verhör schleppen? Und ein minderjähriges Mädchen als Lockvogel benutzen? Am Ende blieb ich mit einigen Fragen zurück.
Wer sich nicht an blutrünstigem Details stört, der sollte das Buch lesen. Ich bin der Meinung weniger wäre besser gewesen.

Bewertung vom 01.02.2020
Die Galerie am Potsdamer Platz / Die Galeristinnen-Saga Bd.1
Cedrino, Alexandra

Die Galerie am Potsdamer Platz / Die Galeristinnen-Saga Bd.1


weniger gut

Das Beste an dem Buch war das Cover und die Seite wenn ein neues Kapitel begann. Der Geschichte, obwohl gut geschrieben, fehlte es leider an Spannung. Die Handlung plätscherte dahin und konnte mich nicht überzeugen. Die Charaktere blieben fade und blass. Teilweise flossen Sätze ein, wo ich dachte hoppla, ich denke das Ganze spielt Anfang der 30er Jahre.
Die junge Alice kommt nach dem Tod der Mutter nach Berlin um das Geheimnis zu lüften, warum sie ihre Familie nie kennenlernte und die Großmutter den Kontakt zu ihrer einzigen Tochter abbrach. (Den Grund fand ich allerdings lächerlich). Gleich am ersten Tag lernt sie ihren Freund kennen, und wird herzlich von Tante und Onkel aufgenommen. Sie entdeckt die Freude am fotografieren und der Onkel will mit ihr gemeinsam die Familiengalerie am Potsdamer Platz wieder eröffnen. Im Hintergrund streben schon die Nazis an die Macht.
Die Galerie war leider nur ein Nebenschauplatz, deshalb fand ich den Titel des Buches auch nicht unbedingt passend. Alles in allem werde ich mir die Fortsetzung garantiert ersparen. Schade ich hatte von dem Buch anhand der Leseprobe mehr erwartet.

Bewertung vom 27.12.2019
Geteilt durch zwei
Kunrath, Barbara

Geteilt durch zwei


sehr gut

Eine wunderschöne Lektüre für die Weihnachtstage. Schon das Thema und die Leseprobe haben mich gleich angesprochen. Das Cover passt wunderbar zur Geschichte.
Sie beginnt im Jahre 2017, später kommen noch Rückblenden aus den 70er Jahren dazu. Diese kann man aber sehr gut durch die andere Schriftart und die Jahreszahl am Kapitelanfang erkennen.
Nadja Anfang 40 wurde adoptiert. Sie hatte eine glückliche Kindheit. Ist jetzt verheiratet und hat eine 21jährige Tochter. Nur ständig hat sie das Gefühl das in ihrem Leben irgend etwas fehlt. Außerdem tauchen Erinnerungen auf, mit denen sie nichts anfangen kann. Und dann findet sie durch Zufall ihren Zwilling Pia. Jetzt kann sie nichts mehr aufhalten. Sie möchten alles über ihre Vergangenheit erfahren. Die nahen Angehörigen hüllen sich in Schweigen, gerne würden sie den Mädchen die schmerzliche Vergangenheit ersparen. Trotzdem lässt Nadja sich nicht aufhalten.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Schnell und flüssig zu lesen. Eine Familiengeschichte die gut nachzuvollziehen ist. Das Schicksal der Kinder ging teilweise sehr ans Gemüt, war aber keineswegs kitschig. Ein Lob an die Autorin.
Eine wunderschöne Geschichte vom Suchen und Finden, ich kann den Roman nur wärmstens empfehlen.

Bewertung vom 19.11.2019
Wunderbare Zeiten / Die Schwestern vom Ku'damm Bd.2
Riebe, Brigitte

Wunderbare Zeiten / Die Schwestern vom Ku'damm Bd.2


sehr gut

Auch dieser zweite Band der Autorin über das Modehaus und die Familie Thalheim hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Cover ähnelt dem ersten Band und man kann gleich erkennen um welche Zeit sich die Geschichte dreht. Der Schreibstiel leicht und flüssig zu lesen. Der Autorin gelingt es gut, die damaligen politischen Ereignisse der 50er Jahre in die Familiengeschichte einzuknüpfen.
Hier steht nun die zweite Tochter Silvie im Vordergrund. Dank Rieke ist es gelungen, das Kaufhaus wieder zu Ansehen zu verhelfen. Silvie hat beim Radio Karriere gemacht, nur ihr Zwilling Oskar, vom Vater zum Mitgeschäftsführer ernannt, hat sich noch nicht von Krieg und Gefangenschaft erholt. Silvie ist das Herz der Familie. Jeder kommt mit seinen Problemen zu ihr. Sie versucht zwischen ihrer Schwester und ihrem Bruder zu vermitteln. Vertuscht sogar seine krummen Geschäfte gegenüber dem Vater. Spielt den Puffer zwischen der Jüngsten und den Eltern. Kümmert sich um die Verwandtschaft in der Ostzone. Sie selber ist allerdings noch auf der Suche nach der großen Liebe.
Hautnah ist hier der Leser dabei, als Deutschland West Anfang der 50er Jahre wieder zum Leben erwacht. Er wird in eine tolle Zeitreise entführt. Dazwischen Musikeinlagen und Gedichte, die die Stimmung der Zeit gut wiedergeben. Stars und Sternchen der damaligen Zeit tauchen am Rande auf. Allerdings kann von wunderbaren Zeiten nicht unbedingt die Rede sein, einige Probleme, zu dick aufgetragen, z.B. die Entführung des Kindes. Die Zeittafel am Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen, hier konnte man sich noch einmal in Erinnerung rufen, was damals in Berlin alles geschah. In den Hintergrund gedrängt wurde der Vater Friedrich und die Stiefmutter Clara.
Ich denke die Geschichte hat Potenzial für einen dritten Band, schließlich gibt es ja noch eine Tochter. Wem der erste Band schon gefallen hat, den kann ich auch diesen nur empfehlen, wenn ich ihn auch nicht für ganz so gelungen halte.

Bewertung vom 17.11.2019
Rapunzel / Grall und Wyler Bd.2
Schütz, Lars

Rapunzel / Grall und Wyler Bd.2


gut

Das Cover hat mich gleich angesprochen, den Klappentext und die Leseprobe fand ich sehr spannend. Von dem Buch war ich allerdings sehr enttäuscht. Ich hatte mir mehr davon versprochen.
Die ersten 100 Seiten langatmig und sehr verwirrend. Die Handlungen sehr unglaubwürdig und teilweise an den Haaren herbei gezogen. Jetzt da ich das Buch gelesen habe, stimmt noch nicht einmal der Klappentext, denn das Mädchen wurde ja nicht in einem Turm im Märchenpark, sondern im Essener Theater gefunden. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Als man die Tote findet klingeln bei der Profilerin Rabea Wyler alle Alarmglocken. Könnte es ihre seit 20 Jahren verschwundene Schwester sein. Sie macht sich sofort auf den Weg und bringt den Mörder in ihre Gewalt. Aber ohne die Hilfe ihres suspendierten Partners Jan Grall geht es nicht.
Zu viele Perspektivwechsel störten den Lesefluss. Hier wurde zu viel Action hineingepackt. Die Protagonistin handelt sehr unglaubwürdig und viel zu leichtsinnig, ihr Tun konnte ich nicht nachvollziehen. Auch körperliche Schäden können sie nicht abhalten. Auch die Sache mit den beiden kriminellen Organisatoren fand ich ziemlich dick aufgetragen. Treten sie doch auf, wie der Elefant im Porzellanladen.
Leichte Unterhaltung, mit wenig Tiefgang, schade.

Bewertung vom 14.11.2019
Das Ritual des Wassers / Inspector Ayala ermittelt Bd.2
Garcia Saenz, Eva

Das Ritual des Wassers / Inspector Ayala ermittelt Bd.2


sehr gut

Der Einstieg in diesen zweiten Band der Autorin gelang mir wesentlich besser. Die Personen und viele spanische Begriffe waren mir nun schon geläufig. Das hatte ich der Tatsache zu verdanken, dass nur ein paar Monate zwischen dem Lesen der beiden Bücher lag.
Die Geschichte spielt wieder in Vitoria (Spanien). Der Fallanalytiker Unai Lopez de Ayala genannt Kraken ist nach seiner schweren Verletzung noch nicht wieder voll einsatzfähig. Trotzdem wird er für den neuen Fall hinzugezogen.
Seine Jugendliebe Annabel wurde kopfüber in einem Kessel aus der Keltenzeit ertränkt. Sie war im fünften Monat schwanger. Auch Krakens Chefin und Geliebte Alva erwartet ein Kind. Parallel wird die Geschichte von Unai und seinen Freunden erzählt, die vor über 20 Jahren an einem archäologischem Projekt teilnahmen. Hier lernten sie auch Annabel kennen.
Eigentlich naheliegend, dass nur einer der Jungen oder der damalige Projekt-
leiter als Täter in Frage kommt. Aber es gibt ja auch noch die rätselhafte Rebeca.
Zwei Drittel des Buches fand ich spannend und geheimnisvoll. Dann war für mich alles klar. Nur Kraken schien Scheuklappen vor den Augen zu haben. Ich hätte ihn schütteln mögen.
Obwohl vorhersehbar hat mich das Buch bestens unterhalten und ich kann es nur empfehlen. Allerdings würde ich raten, mit dem ersten Band zu beginnen, da doch einiges darauf aufbaut.