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Benutzername: HexeLilli
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Bewertungen

Insgesamt 60 Bewertungen
Bewertung vom 21.02.2019
Der Hunger der Lebenden / Friederike Matthée Bd.2
Sauer, Beate

Der Hunger der Lebenden / Friederike Matthée Bd.2


sehr gut

Schon das Cover und der Titel haben mir gut gefallen. Man bekommt gleich eine Ahnung in welcher Zeit der Roman spielt. Dies ist der zweite historische Krimi um Friederike Matthée die bei der weiblichen Polizei arbeitet. Die Geschichte umfasst einen Zeitraum von ca. 4 Wochen. Sie spielt in Köln und im Umland, im Bergischen.
Eine Gutsbesitzerin ist grausam ermordet worden. Friederike glaubt nicht an die Schuld der Verhafteten Franziska Wagner. Gleichzeitig arbeitet die englische Militär Polizei an einem anderen Fall. Die dreiköpfige Besatzung eines abgestürzten Flugzeugs wurde ermordet im Wald verscharrt. Haben diese beiden Fälle womöglich miteinander zu tun?
Friederike die Hauptprotagonistin war mit auf Anhieb sympathisch. Sie ist sich für keine Arbeit zu schade. Obwohl oft nur ein Laufbursche hinterfragt sie für sich die Dinge und versucht Antworten zu bekommen. Dabei muss sie stark aufpassen, bei den Vorgesetzten nicht in Ungnade zu fallen.
Das Buch ist unterhaltsam und flüssig geschrieben. Ich konnte gut in die damalige Zeit eintauchen. Hunger, Wohnungsnot, Schwarzmarkt, kaum vorstellbar, was die Menschen damals durchmachen mussten.
Ich werde auf jeden Fall noch den ersten Band lesen.

Bewertung vom 17.02.2019
Jetzt gehörst du mir / Marina Esposito Bd.8
Carver, Tania

Jetzt gehörst du mir / Marina Esposito Bd.8


gut

Der Verlag bleibt der Linie treu. Am Cover erkennt man gleich ein Buch von Tania Carver.
Parallel werden zwei Geschichten erzählt. Der Ermittler Phil Brennan wird von der Psychopatin und Mörderin, die sich Fiona Wels nennt entführt. Unterdessen versucht seine Frau Marina die Identität dieser Frau heraus zu finden, um ihren Mann zu retten.
Die andere Geschichte (in anderer Schrift) klärt den Leser darüber auf, wie das Leben dieser Frau verlief und warum sie zur Mörderin wurde.
Das Buch nimmt sehr viel Bezug auf voran gegangene Fälle. Haben mir diese teilweise noch gut gefallen, fand ich diese Geschichte ziemlich weit hergeholt und unglaubwürdig. Ein Polizist der zum Mörder wird, ein Anderer der Angst vor seiner eigenen Courage hat. Ermittler die alleine eine Spur verfolgen und Phil der sich seinem Schicksal fügt.
Nur der Bösen scheint alles zu gelingen. Sie kann ungehindert töten, ist so stark, dass sie Männer transportieren kann, hat viel Geld und macht Menschen zu ihren Marionetten. Und das alles aus einem Grund, den ich leider nicht nachvollziehen kann.
Trotz allem hat mich das Buch gut unterhalten, spannend und flüssig zu lesen trotz vieler Wiederholungen. Gehört für mich jedoch zu einem eher schwachen Thriller des Autorenpaars. Vielleicht ist die Geschichte auch einfach ausgereizt .

Bewertung vom 24.01.2019
Fehltritt / Doggerland Bd.1
Adolfsson, Maria

Fehltritt / Doggerland Bd.1


sehr gut

Trotz vieler unnützer und langatmiger Schilderungen ein solider Schwedenkrimi ohne viel Blutvergießen.
Die Geschichte spielt in Doggerland, eine Inselgruppe in der Nordsee, die es heute nicht mehr gibt. Erzählt werden zwei Zeitebenen. Einmal über eine Kommune in den 70er Jahren und einmal die Gegenwart. Eine Frau wird in ihrem Haus erschlagen aufgefunden. Kommissarin Karen Eiken Hornby leitet die Ermittlungen. Dabei deckt sie eine alte Lüge auf.
Das Cover des Buches fand ich sehr schön und auch die Idee mit Doggerland hat mir gefallen. Was ich nicht gut fand, waren die vielen Belanglosigkeiten, die meinen Lesefluss erheblich störten. Da hätten es einige Seiten weniger sicher auch getan. Auch die Spannung blieb leider auf der Strecke. An die Kommissarin musste ich mich erst gewöhnen. Alkohol, Zigaretten und dann noch Sex mit dem Chef. Aber als man die Vorgeschichte erfährt, weiß man, warum sie nicht unbedingt am Leben hängt. Die Recherche war auf jeden Fall in Ordnung und als sie sich dann um Sigrid und den Obdachlosen kümmert, zeigt sie sogar menschliche Züge.
Das letzte Drittel war dann schon besser. Wenn ich das Mordmotiv auch nicht nachvollziehen kann und mit einigen Fragen zurückblieb, war das Ende auf jeden Fall eine Überraschung.
Der nächste ungelöste Fall liegt ja schon auf dem Schreibtisch, so dass die Fortsetzung sicher nicht lange auf sich warten lässt.

Bewertung vom 12.01.2019
Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2
Katzenbach, John

Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2


ausgezeichnet

Schon am Cover kann man gleich erkennen, dass das Buch von John Katzenbach ist, vor allem wenn man schon einige von ihm gelesen hat.

Vor vielen Jahren unterlief dem Psychiater Dr. Starks bei der Behandlung einer Patientin ein folgenschwerer Fehler. Die Kinder wuchsen daraufhin bei Pflegeeltern auf. Jahre später üben sie Rache. Der Doktor kann entkommen, wähnt seinen größten Feind Mister R. tot. Er baut sich in einem anderen Staat,
unter neuer Identität ein neues Leben auf. Fünf Jahre geht alles gut, dann
taucht Mr. R. wieder auf. Seine Geschwister werden bedroht und Ricky soll nur am Leben bleiben, wenn er rausfindet, wer den Bruder nach dem Leben trachtet. Es beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel.
Vielleicht hätte ich erst das Buch "Der Patient" lesen sollen. Dann wäre sicher gerade am Anfang einiges verständlicher gewesen. Aber trotzdem ist das Buch super spannend. Man fiebert mit, und es ist ein psychologisches Mitdenken erforderlich um den Seiten zu folgen. Wer wie ich Psychothriller liebt, dem kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen.

Bewertung vom 30.12.2018
Das Leuchten unserer Träume
Atkins, Dani

Das Leuchten unserer Träume


sehr gut

Dies war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Hinter dem Cover und dem Titel habe ich nicht so eine wunderschöne Geschichte vermutet.
Sie beginnt dramatisch mit einem Feuer. In letzter Sekunde wird die Haupt-
protagonistin Sophie von einem unbekannten Mann gerettet. Obwohl nach dem Tod es Bruders ihr Herz gebrochen ist, gelingt es Ben sich auf einfühlsame Weise in ihr Leben zu schleichen. Doch dann kommt der nächste Schicksalsschlag.
Ben war mir von den ersten Seiten an sympathisch, während ich Sophie manches Mal hätte schütteln mögen. Wie kann man sich das Leben nur so schwer machen. Hier haben sich zwei einsame Seelen gefunden.
Ein toller Roman für ein verregnetes Wochenende. Flüssig zu lesen und an keiner Stelle langweilig. Kann ich nur empfehlen, aber bitte Taschentücher bereitlegen.

Bewertung vom 11.12.2018
Die verlorene Schwester
Winterberg, Linda

Die verlorene Schwester


ausgezeichnet

Kaum vorstellbar, dass es diese Zustände in der Schweiz noch in den 60er Jahren gab. Die Verdingkinder von denen ich bis dahin noch nie gehört hatte.

Nach dem Tode des Vaters wurde die Mutter krank. Die Schwestern Marie und Lena kommen ins Heim. Dann werden sie getrennt. Während es Marie noch einigermaßen gut trifft, muss Lena auf einem Bauernhof schuften, ihr Leben besteht aus Prügel und Missbrauch. Alle Dorfbewohner schauen weg, das Leben dieser Kinder ist nichts wert. Nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit der Schwester lässt sie nicht am Leben verzweifeln. Jahre später ist die junge Anna auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter.
Dieses Buch hat mit sehr gut gefallen, vom Cover und Schreibstiel sehr ansprechend. Ich mochte den Roman kaum aus der Hand legen, so sehr war ich am Schicksal der Mädchen interessiert.
Ich bin froh dass ich dieses Buch gelesen habe und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.

Bewertung vom 08.12.2018
Muttertag / Oliver von Bodenstein Bd.9
Neuhaus, Nele

Muttertag / Oliver von Bodenstein Bd.9


ausgezeichnet

Dieses nunmehr neunte Buch von Nele Neuhaus hat mir sehr gut gefallen.
Welch harmloser Titel für einen Krimi der es in sich hat. Gut und flüssig zu lesen, super spannend. Kein Buch wo man nach 100 Seiten schon weiß wer der Täter ist. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und der Schluss bringt ein großes Geheimnis ans Licht.
Der alte Theo Reifenrath liegt tot in seiner Wohnung. Unter dem Hundezwinger findet man die Leichen von drei toten Frauen. Früher sind auf dem Gelände Pflegekinder groß geworden. Also ist der Kreis der Verdächtigen sehr groß. Parallel dazu wird die Geschichte einer jungen Schweizerin erzählt. Sie ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Lange überlegt man, was diese beiden Geschichten miteinander zu tun haben. Um so größer die Überraschung zum Schluss. Zwischendurch lassen uns noch einige Seiten in die Psyche des Täters blicken. Aber es gelingt Frau Neuhaus perfekt den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken.
Nicht nur die Fans werden von diesem Buch begeistert sein. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

Bewertung vom 11.11.2018
Er will dein Herz / Marina Esposito Bd.7
Carver, Tania

Er will dein Herz / Marina Esposito Bd.7


sehr gut

Hier nun der 7 Teil aus der Reihe. Das Taschenbuch mit über 500 Seiten hat mich sehr gut unterhalten. Obwohl vorhersehbar tat das der Spannung keinen Abbruch.
Es werden Frauen getötet die von ihren Männern misshandelt werden und auf dem Weg ins Frauenhaus sind. Als Trophäe wird das Herz behalten. Obwohl Phil Brennan und seine Frau in einer Ehekrise stecken, gelingt es ihnen gemeinsam den Täter zu überführen.
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Auch ohne die Vorgängerbände zu kennen kann man dieses Buch unabhängig lesen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Es lässt sich gut und flüssig lesen. Nur die Eheprobleme der beiden Protogonisten fand ich zum Teil ziemlich überflüssig. Auch die Geschichte mit dem Lockvogel konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Ich glaube nicht dass so etwas angeordnet wird und dann so schlecht vorbereitet. Außerdem brauchten die Ermittler ziemlich lange um auf die richtige Spur zu kommen. Vielleicht hätten sie mich mal gefragt.
Trotzdem kann ich das Buch jeden Thriller Leser empfehlen, es sorgt für spannende Stunden.

Bewertung vom 04.11.2018
Bösland
Aichner, Bernhard

Bösland


ausgezeichnet

Den Autoren kannte ich nicht, das Cover fand ich nicht ansprechend und mit dem Titel konnte ich auch nichts anfangen. Trotzdem bin ich froh, diesen super spannenden Psychothriller gelesen zu haben. Er hebt sich klar von der Masse, der von mir gelesenen ab. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt.
Der 13 jährige Ben soll eine Mitschülerin ermordet haben. Die schreckliche Tat geschah auf dem Dachboden seines Elternhauses. Hier im Bösland wurde er regelmäßig von seinem Vater verprügelt. Hier erhängte sich dieser später. Hier verlebte er mit seinem besten Freund Kux glückliche Stunden. 30 Jahre später versucht Ben sich an die Tat zu erinnern. Er muss sich der Vergangenheit stellen. Dann geschieht wieder ein Mord.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das Psychoduell der beiden Hauptprotagonisten super aufgebaut. Mit vielen spannenden Wendungen und Überraschungen. Nicht vorhersehbar, sollte am Ende das Böse siegen?
Durch die kurzen Kapitel flüssig zu lesen. Auch die in rot gehaltenen Überschriften davor haben mir gefallen.
Ich vergebe volle Punktzahl und kann das Buch nur weiterempfehlen.

Bewertung vom 29.10.2018
Die Elemente des Todes
Fischer, Claus C.; Petermann, Axel

Die Elemente des Todes


sehr gut

Obwohl das Buch nicht schlecht ist, konnte ich nicht richtig warm damit werden. Gestört haben mich vor allem die vielen Zeitsprünge. Es ist zwar vor jedem Kapitel angegeben, aber bei mir störte das den Lesefluss. Auch das Cover sprach mich überhaupt nicht an.
In diesem Buch kennt der Leser schon den Mörder und nimmt hautnah an der Planung und Vorbereitung und der Durchführung der Taten teil. Daniel Becker der seinen Opfern Namen und Buchstaben von Elementen gibt. Ein Mensch ohne Gefühle, ein Teufel in Menschengestalt. Die Frauen beten ihn an und sein Freund ist der Handlanger bei den Gräueltaten. Kaum vorstellbar dass sich die Geschichte so abgespielt hat. Der Ermittler Kiefer Larsen muss all sein Wissen und all seine Energie aufbieten um diese Bestie zu überführen.
Jeder Leser sollte sich selber ein Urteil bilden, aber ich kann nur warnen, es gibt teils sehr detailgetreue und ekelige Szenen.