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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Josi
Wohnort: Rostock
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Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 89 Bewertungen
Bewertung vom 04.12.2018
Stieg Larssons Erbe
Stocklassa, Jan

Stieg Larssons Erbe


ausgezeichnet

Ein True Crime Roman ist immer wieder besonders interessant. Von dem Palme Mord hatte ich vorher noch nicht viel gehört. In dem Buch geht es darum, dass sich Stieg Larsson damals mit dem Fall Palme beschäftigt hat. Hierbei wurde ein bekannter schwedischer Politiker, Olof Palme, auf offener Straße erschossen. Es wurde nie ein Täter gefunden, damit gilt der Fall als ungelöst.
Nun hat der Autor sich mit den Recherchen im geheimen Archiev befasst. Außerdem nimmt er die Untersuchungen wieder auf und hofft mit seinen Nachforschungen die Ermittlungen wieder aufzunehmen.
Das Szenario, das ein Lösungsansatz sein könnte ist schon nachvollziehbar, wenn auch sehr komplex. Insgesamt fand ich das buch sehr gut. Ich bin gespannt ob wirklich noch etwas angestoßen wird.

Bewertung vom 04.12.2018
Stern des Nordens
John, D. B.

Stern des Nordens


ausgezeichnet

Stern des Nordens hat mich sehr interessiert. Die Handlung klag sehr interessant und wenn wir ehrlich mit uns sich und haben wir insgesamt nicht viel Ahnung von Nordkorea. Hierdurch hab ich mir einen kleinen kulturellen Einblick erhofft.
Die Handlung dröselt sich in drei verschiedene Handlungsstränge auf, zwischen denen wir als Leser hin und hergeschubst werden.
Alle drei bieten Spannung und persönliche Tragödien, da die nordkoreanische Politik ein wahres Minenfeld darstellt. Es hat zwischendurch seine Längen und am ANfang habe ich etwas gebraucht um reinzukommen. (vor allem da die Handlung zwischen den Handlungssträngen hin und hergesprungen ist)
Trotzdem fand ich das Buch sehr gut.
Sieht gut aus und ließt sich gut.

Bewertung vom 04.12.2018
Gehen. Weiter gehen
Kagge, Erling

Gehen. Weiter gehen


ausgezeichnet

Gehen. weitergehen ist ein sehr philosophisches Werk. Natürlich geht es nicht nur um die Blose Weiterbewegung. Vor allem bezieht sich der Autor auf die Gedankenwelt und das Schweifen der Jeweiligen. Immerhin kommen einen die besten Gedanken nicht wenn man sturr an etwas bestimmtes Denkt. Sondern wenn man die strengen Griff der Gedanken lockert. Physische Anstregnung ist gut dazu geeignet dieses zu tun.
Jeder von uns kennt die Genugtuung, die einem überkommt wenn man sich ein persönliches Ziel setzt und dieses auch erreichen kann.
Auch bei persönlichen Problemen ist der Titel die Antwort.
Insgesamt fand ich das Buch sehr inspirierend. Die kleinen persönlichen Anekdoten lockern das Buch sehr auf.
Eine Bereicherungen fürs Bücherregal

Bewertung vom 04.12.2018
Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1
Albert, Melissa

Wo alles beginnt / Hazel Wood Bd.1


sehr gut

Ich bin eine unverbesserliche Märchentante. Immer zur kalten Jahreszeit brauche ich den vertrauten Mantel der Kindheit, den die alten Geschichten mit sich bringt. In diesem Buch schwingt ein seltsamer Hauch von Nostalgie mit. Vielleicht weil die Grenzen zwischen der Welt der Märchen und der Wirklichkeit zu verschwimmen scheinen.
Die Erlebnisse, die die Hauptperson während ihrer Reise erlebt, bringen erst richtig Spannung ins Buch. Ich musste mehrere Male schlucken. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und schafft es auch wunderbar die Handlung herüber zu bringen.
Ich mochte das düster feeling, das dieses Buch von den meisten YA Romanen unterscheidet.
Das Cover ist sehr anspringend. Insgesamt finde ich es war ein gutes Buch.

Bewertung vom 09.10.2018
Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen
Harris, Neil P.

Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen


gut

die magischen Sechs ist der erste Roman von Neil Patrick Harris. Seine Liebe zur Magie gibt er nicht nur an seine Fernsehrollen sondern auch an seine Hauptcharacktere in dieser Geschichte weiter. Im Zentrum steht der vernachlässigte Carter, der vor seinem diebischen Onkel flüchtet, um die Magie nicht für düstere und illegale Zwecke nutzen zu müssen. Auf diesem Wege lernt er neue Freunde und Gefahren kennen, die sich zusammen meistern müssen. Auch wenn der Schreibstil gut zu lesen ist in den normalen Kapiteln, gibt es ein paar Kommentarkapitel, in denen das Lesen des Buches erklärt wird. Dabei werden ein paar Rätsel gestellt. Davon war ich zwischenzeitlich so abgelenkt. Das ich das selbe Kapitel 5 mal lesen musste. Kann ja sein, dass jemand das mag. Ich nicht sorry.

Bewertung vom 09.10.2018
Oberons blutige Fälle
Hearne, Kevin

Oberons blutige Fälle


sehr gut

Oberons blutige Fälle ist eine netter Erweiterung der Iron Druid Reihe. Jeder liebt den tappsigen und liebenswerten Sidekick von Atticus. Hier steht Oberon nun in Mittelpunkt. Die Hundeperspektive hat seinen ganz eigenen Charme wird aber nach einem Moment etwas seltsam. Kurze Pause und weiter geht es. Die Fälle sind okay aber eben auf Novellen Ebene. Der Schreibstil der Reihe kommt auch wieder gut an. Die Chemie zwischen Oberon und seinem Besitzer Atticus ist das, was dieses Buch überhaupt möglich gemacht hat. Auch wenn der eine den anderen nicht immer versteht kann doch nichts zwischen diesen irischen Wolfshund und seinen Druiden kommen. Das Cover ist sehr ansprechend. Good Dog Oberon Good Dog

Bewertung vom 12.08.2018
Ed ist tot
McLean, Russel D.

Ed ist tot


sehr gut

Ed ist tot lebt von den surrealen Situationen, in die Jen, unsere Hauptperson gelangt. Es ist wirklich sehr unterhaltsam ihr dabei zuzuschauen wie ihre Gesamtsituation immer schlechter wird und sie zusehens abstumpft. Die Leichen türmen sich irgendwann und dies traut man der grauen Maus Jen am Anfang gar nicht zu, aber sie muss kriminell werden, nachdem sie einen schweren Fehler begeht, und natürlich ist an all dem nur Ed schuld.
Das Buch ist einfach nur überspitzt, aber auf so sympatische Weise, dass man gerne weiterließt. Der Schreibstil lässt sich super leicht lesen, die Spannung steigt immer weiter und man glaubt gar nicht wie Jen durch Können oder durch pures Glück aus den vertrackten Situationen herauskommt. Ich habe gelacht und an den Fingernägeln geknabbert.

Bewertung vom 30.07.2018
Ins Dunkel
Harper, Jane

Ins Dunkel


ausgezeichnet

"Ins Dunkel" ist das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen habe und schon nach dem Prolog war ich so in der Story gefangen, wie Alice in der Grünen Hölle von Australien. Man folgt mehreren verschiedenen Geschehensebenen. Einmal folgt man den Ermittlungen zum Verschwinden von Alice. Diese Handlungsebene wird durch Flashbacks unterbrochen, die die Wandergruppe folgt. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten werden die Konflikte aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, wodurch man einen Einblick in die Gruppendynamik der Wandergruppe, sowie des Unternehmens bekommt. Die Spannung steigt mit jedem Schritt, der weiter in den Busch geht. Die Panik, die sich in der unter den Mitarbeitern ausbreitet übeerträgt sich auch leicht auf den Leser. Ein sehr spannendes Buch!

Bewertung vom 22.07.2018
Der letzte Liebesbrief
Vellguth, J.

Der letzte Liebesbrief


sehr gut

Der letzte Lebensbrief ist ein herzerwärmender Familienroman. Obwohl der Schreibstil des Buches recht gewöhnungsbedürftig ist, kommt man schnell in die Handlung an und kann nicht aufhören ihr zu folgen. Schon alleine die Prämisse, die sich um alte Liebesbriefe geht, ist höchst romantisch. Seit where rainbows end bin ich Feuer und Flamme sobald es um Briefromane geht. Und auch hier wurde ich vom Zauber der persönlichen Korrespondenz eingenommen. Das Buch ist sehr vielseitig und bleibt nicht nur ein leichter fluffiger Frauenroman, sondern geht ein bisschen tiefer. Die Familiengeheimnisse werden ans Licht gebracht und schaffen es den Leser immer wieder zu überraschen. Und sind wir mal ehrlich... Das Cover ist wunderschön.

Bewertung vom 22.07.2018
Wie man die Zeit anhält
Haig, Matt

Wie man die Zeit anhält


sehr gut

der Autor schafft es mit seinem Buch " Wie man die Zeit anhält" den Leser dazu zu bringen, sein eigenes Leben zu überdenken. Denn wenn du lange lebst, was macht es zu einem guten Leben.
Tom Hazard ist um die 400 Jahre alt, sieht aber nicht älter aus als 35. Seine große Liebe hat er schon vor Jahrhunderten verloren und nun begibt er sich auf die Suche nach seiner Tochter. Das er ein Geschichtslehrer ist, ist sowohl ironisch, als auch ein bisschen meta, denn immerhin unterrichtet er ja auch ein bisschen den Leser in seiner persönlichen Geschichte. Und sind wir mal ehrlich wer kann historische Ereignisse besser erklären, als ein Mensch, der sie wirklich gelebt hat?
Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen und auch der Inhalt ist herzerwärmend.