Benutzername: Josi
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Bewertungen

Insgesamt 73 Bewertungen
Bewertung vom 15.12.2017
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
Green, John

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken


ausgezeichnet

Wir Leser haben gespannt auf das neue Buch von John Green gewartet. Und wir wurden nicht enttäuscht. Nicht nur, dass wir endlich wieder in den Genuss von Greens speziellen Schreibstil kommen, auch die Handlung zieht neue Leser in den Bann. Im Zentrum der Ereignisse steht die Hypochonderin Aza. Sie versucht ein so ungefähliches Leben wie möglich zu führen, nur ist ihre beste Freundin Daisy ganz anders gepolt. Die beiden spielen sich gegenseitig immer wieder die Bälle zu und es ist eine freude ihnen dabei zu folgen. Beide Characktere sind sehr sympathisch und brauchen einander, da sie alleine irgendwann auf den Keks gehen würden. Ich fand die Zitate interessant. Clever eingefügt. Insgesamt ein Wechselbad der Gefühle, das man einfach gelesen haben muss.

Bewertung vom 12.12.2017
Morgen ist es Liebe
Maifeld, Monika

Morgen ist es Liebe


sehr gut

Morgen ist es Liebe ist ein gutes Buch. Es hat ein Schönes ansprechendes Cover, dass mir sofort ins Auge fiel. Die Handlung ist zwar ein bisschen vorhersehbar, aber das ist nicht so schlimm, da die sympathischen Characktere keine Monotonie aufkommen lassen. Die Autorin schafft es mit diesem Debütroman, den Leser abzuholen und neben den Hauptpersonen herlaufen zu lassen. Beide halten Schritt miteinander. Der Schreibstil ist locker und lässt sich gut und schnell lesen. Perfekt für kuschelige Winterabende, bei denen man etwas empfinden möchte, aber ohne großartige Anforderung. Natürlich ist von Anfang an klar, wie dieses Buch ausgeht. Es hat etwas von Cecilia Aherns Die Liebe meines Lebens. ich werde es nochmal lesen. Es gibt mir ein warmes Gefühl.

Bewertung vom 12.12.2017
Niemals
Pflüger, Andreas

Niemals


gut

Niemals ist ein sehr spannender Krimi. Die Strukturen der "Abteilung" ist perfekt für fiktionale Characktere. Diese sind sehr vielfälltig und meist antiheroisch gestaltet. Sie tummeln sich in der Weltgeschichten und ziehen ihre verdeckten Operationen durch, wobei die nicht zimperlch mit den Gegnern umgehen. Ansich ist es beeindruckend aber unrealitisch was Jenny Aaron als Blinde alles gebacken bekommt. Ich verstehe das die anderen Sinne die Blindheit ausgleichen, aber bitte... man kann es auch übertreiben. Genauso wie ihre Eigenart auf den Bushido anzuspielen. Zwischendurch merkt sie an, dass sie kein Ronin ist, ja warum reden wir dann so viel über den Weg des Kriegers, dem ja sooo viele( auch Kriminelle) folgen. Ich fand Jenny einfach unsympatisch. Andere Characktere haben mich mehr angesprochen.

Bewertung vom 29.11.2017
Der Serienkiller, der keiner war
Josefsson, Dan

Der Serienkiller, der keiner war


ausgezeichnet

Der Serienkiller, der keiner war - und die Psychotherapeuten, die ihn schufen beschreibt schon im Titel, worum es in dem Buch geht. Und schon im ersten Kapitel merkt man: Moment, irgendwas an der Ermittlung stimmt nicht. Der Schreibstil ist leicht subjektiv eingefärbt, dies ist aber auch ein Stück berechtigt. Im großen Ganzen ist dieses Buch sehr unterhaltsam, man bekommt aber vom Dauerkopfschütteln Nackenschmerzen. Ich finde das Buch sehr unterhaltsam, auch wenn man nach ein paar Kapiteln erst mal Schlucken muss. Die Story wird von Fotos untermalt, dies trägt zur Anschaulichkeit bei. Nur zu empfehlen als Schwedens größter Justizskandal. Und trotzdem gibt und das Buch doch Einblick in die Psyche der Menschen, nur halt in die der Leute um den Serienmörder herum. sehr spannend.

Bewertung vom 29.11.2017
Untiefen
Kamal, Sheena

Untiefen


weniger gut

Untiefen klang nach einen so tollen und spannenden Buch. Ich bin mit großen Erwartungen da ran gegangen und nach der Leseprobe dachte ich, toll jetzt muss es richtig los gehen. Aber nein. Ich bin einfach rein gekommen. zu viele Nebeninformationen und Erklärungen. Es ist alles sehr entschleunigt. Selbst wenn dann mal etwas passiert bin ich im Gedanken abgeschweift. Die ganze Erntschleunigung könnte auf das Noir Genre hinspielen, aber selbst da passiert zwischendurch etwas. Auch Fand ich die Hauptperson nicht wirklich sympathisch. Ich bin ihr nur sehr widerwillig gefolgt. Deswegen hat sich das Buch gezogen wie Kaugummi. Es mag ja Leute geben, denen dieses Buch gefällt, Ich bin es nicht. Wirklich nicht!

Bewertung vom 29.11.2017
Der Duft von Pinienkernen
Bold, Emily

Der Duft von Pinienkernen


gut

Der Duft von Pinienkernen hat mich einfach nur enttäuscht. Jedes bisschen interessante Reisekulisse wurde für mich durch die Hauptperson zerstört. Das dauernde Flennen nach Katrin, der ehemals besten Freundin, ist auf Dauer so störend, das ich mir das Augenrollen einfach nicht verkneifen konnte. Ich musste das Buch immer wieder weglegen, da Greta so abhängig ist. Ich kann verstehen, dass Katrin als beste Freundin, Mitbewohnerin und Mitinhaberin des Geschäftes ein großer Teil ihres Lebens ist. Doch es klingt im großen und Ganzen so als hätte Greta NUR Katrin. Da stimmt doch was in der Entwicklung nicht. Auf jeden Fall war die Beziehung zwischen Katrin und Greta schon vor dem Bruch nicht die aller Beste, also ist es logisch das sich Greta einen anderen Freundeskreis sucht. Und dann bekommt sie diese einmalige Chance nachdem sie sich endlich von Katrin getrennt hat und sie hängt immer noch in München fest. Die Stationen der Reise sind nett und bietet nette Nebenstories aber Greta geht mir auf den Keks.

Bewertung vom 21.10.2017
Das verborgene Orakel / Die Abenteuer des Apollo Bd.1
Riordan, Rick

Das verborgene Orakel / Die Abenteuer des Apollo Bd.1


gut

Ich mag den Schreibstil von Rick Riordan, seine Schauplätze sind sehr anschaulich gestaltet und seine Neuerfindung der griechischen Mythologie ist schon seit Percy Jackson unterhaltsam. Der Unterschied zwischen Apollo und Percy ist allerdings der, dass Percy ein Sympathieträger war. Apollo nicht! Na klar passieren ihm einige schlimme Dinge, um sich die Ehe seine Gottheit wieder zu verdienen, doch dabei ist er arrogant und nazistisch. Ja klar er kann nicht anders und diese Charackterzüge sind ja schon seit der Antike typisch für die Götter, doch das bringt mich nicht von kontinuierten Augenrollen ab. Ernsthaft mehr als drei Kapitel kann man nicht am stück lesen, da Apollo dann schon wieder irgendwas dähmliches sagt. Die Abenteuer die er und Meg erleben sind okay, aber mein Gesamteindruck wird stark getrübt durch meine Genervtheit.

Bewertung vom 21.10.2017
Die Gärten von Istanbul
Ümit, Ahmet

Die Gärten von Istanbul


gut

In den Gärten von Istanbul ist sowohl ein Liebesgeständnis an die türkische Metropole, als auch ein Warnhinweis des Zerfalles an ihre Bewohner. Der Leser folgt dem Kommisar durxh die Stadt in die verschiedensten Viertel, die eine kunter bunte Personenschar beherrbergt. Inmitten dieser kulturellen Wunderwelt legt ein Serienmörder die Leichen seiner Opfer an historischen Orten ab. Die Beschreibung der Stadt ist sehr anschaulich gestaltet, allerdings würde ich mir zur besseren Orientierung eine Karte wünschen, um die Relationen besser verstehen zu können. Das Ermittlerteam ist gut aufeinander eingestimmt, wobri der Kommisar den Ruhepohl der Einheit darstellt, während sich seine beiden Kollegen absolut nicht einigen können. Und besonders Ali ist mir manchmal einfach zu agressiv im Umgang mit den Verdächtigen und Zeugen. Insgesamt braucht die Geschichte sehr lange um in Schwung zu kommen und wird immer mal wieder durch das Privatleben des Kommissars unterbrochen, deshalb muss man für dieses Buch etwas mehr Zeit einplanen. Die historischen Elemente dagegen fand ich sehr ansprechend und lehrreich.

Bewertung vom 21.10.2017
Mordsmäuschenstill
Tielcke, Natalie

Mordsmäuschenstill


gut

Mordsmäuschenstill ist ein Krimi bei dem der Mordfall nicht im Mittelpunkt steht, sondern eher als Motivation des Treffens der handelnden Personen dient. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein. Nele ist nach außen tough, wenn auch eigentlich ganz sanft innerlich. Sascha ist ein Jugendlicher, der nicht vor Einbruch zurückschreckt. Jenny kann durch ihre kleinmädchen Art ganz schön nervig werden. Finn scheint am Anfang gestört, entpuppt sich aber doch als realistischer als erwartet. Nur eine Sache verbindet sie, die tote Therapeutin Hanna. Dann gibt es noch den Polizisten Phil, der relativ gelassen auf die Amateurdetektive reagiert. Das Buch lässt sich schnell lesen, ist manchmal ein bisschen zu offensichtlich und wie gesagt der Krimihintergrund ist eher ne Ausrede. Im Mittelpunkt stehen die neuen romantischen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Personen. Der Sichtwechsel, der oft und schnell gleichberechtigt zwischen den Personen umgeht, ist ein bisschen too much auf Dauer.

Bewertung vom 25.09.2017
In tiefen Schluchten / Tori Godon Bd.1
Chaplet, Anne

In tiefen Schluchten / Tori Godon Bd.1


gut

In tiefen Schluchten befasst sich mit Tori, die Aufgrund der Herrkunft ihres Mannes mit ihm ausgewandert ist, und nun im Süden Frankreichs lebt. In Deutschland war sie als Anwältin tätig, doch nun versucht sie das Leben wieder zu genießen und den Tod ihres Mannes zu verarbeiten. Es speilt in einer verschworenen Dorfgemeinschaft, die einige Geheimnisse haben, die schon seit Jahrzehnten bewahrt werden. Die Dorfgeschichte spielt eine tragende Rolle und wird später mit einem Kriminalfall untermauert. Ich persönlich fand den Einstieg sehr langatmig, doch komischer Weise wird man irgendwann von den Geschehnissen eingelullt und als dann die Situationen eskalieren steigt die Spannung exponentiell. Die Protagonistin ist sehr sympathisch und man fühlt mit ihr mit. Generell ist dies ein gutes Buch, dass einfach einen Moment braucht um warm mit dem Leser zu werden.