Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Anja
Wohnort: GMH
Über mich:
Danksagungen: 1 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 43 Bewertungen
Bewertung vom 28.02.2019
Not my type
Score, Lucy

Not my type


weniger gut

absolut nicht mein Buch…

Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich begeistern. Dies hatte verschiedene Ursachen:

Zum einen hatte ich Probleme mit dem Erzählstil, weil mir einfach gar nicht wirklich klar geworden ist, WIE eigentlich erzählt wird. Anfangs scheint die Handlung in der personalen Sicht abwechselnd aus der Perspektive von Frankie und Adam geschildert zu werden. Doch dann vermischt sich alles. Entweder handelt es sich dann um eine personale Perspektive, bei der die Figuren nicht nur hören sondern auch sehen können, was im Nebenraum passiert oder es ist ein allwissender Erzähler, der den Figuren so nah steht, dass er nicht nur ihre Gefühle kennt, sondern sogar noch ihre Spitznamen verwendet – nicht nur für die Personen, sondern auch für gewisse Körperteile. (Nicht nur einmal drohen Frankie „ihre Mädels“ aus dem Dekolleté zu fallen – nicht ihre Worte…) Für mich wurde es einfach nicht rund.
Hinzu kamen im späteren Verlauf mehrere Zeitungsschlagzeilen (?), die einfach am Kapitelende auftauchen, ohne besondere Formatierung oder Erklärung, sodass ich mir nur zusammenreimen konnte, worum es sich dabei eigentlich handelt.

Aber auch mit der Handlung bin ich nicht warm geworden.
Das Buch startet mit der geplanten Hochzeit auf Barbados, die durch die Entführung des Bräutigams zu scheitern droht. Allein die Entführung und Rettungsaktion hätte eigentlich genug Stoff für eine vollständige Geschichte geboten, stattdessen wird die Situation relativ schnell abgehandelt, wobei sich vieler Extreme bedient wird: eine wilde Verfolgungsjagd, ein nächtlicher Einbruch, übertrieben schräge einheimische Helfer…
Dann folgen eher ereignislose Zeiten in New York. Zahlreiche Galas, Essen und Shoppingtrips werden recht ausführlich beschrieben, womit der zu erwartende Konflikt – welcher dann auch eintritt – unnötig hinausgezögert wird.

Obwohl die aufeinanderprallenden Gesellschaftsschichten viel Konfliktpotential bieten und ich diese Konstellation insgesamt auch recht spannend fand, empfand ich das Verhalten der Figuren teilweise als sehr anstrengend. Der Umgang der High Society ist untereinander arg befremdlich. Frauen jeder Altersklasse zicken sich gegenseitig an und versuchen sich öffentlich bloßzustellen. Geld wird im hohen Bogen aus dem Fenster geworden. Mehrfach betrinken sich die Figuren aus Frankies Freundeskreis, bis sie nicht mehr gerade gehen können. Selbst am Abend vor der Hochzeit halten es die Eheleute für eine tolle Idee, sich komplett abzuschießen.
Obwohl Frankie eigenständig sein will und weiterhin arbeitet, um ihre Schulden allein zurückzuzahlen, nimmt sie letztlich Aidens Kreditkarte doch bereitwillig an und hat kein allzu großes Problem damit, ein sündhaft teures Kleid zu kaufen – hat er ihr doch schließlich erlaubt, 50.000 € für ihre Abendgarderobe auszugeben. Zugutehalten kann man ihr dabei aber, dass sie die teure Kleidung zumindest bei verschiedenen Anlässen ausführt – was in Aidens Kreisen natürlich total verpönt ist.
Überhaupt mochte ich zwar Frankies toughe Art und die absolute Loyalität zu ihrer Freundin, allerdings reagiert sie teilweise auch sehr impulsiv. Wird sie von jemandem beleidigt, dauert es nicht lange, bis sie kindisch zurückfeuert und damit das nächste Zickendrama auslöst.
Durchweg sympathisch fand ich hingegen Frankies verrückte Familie.

Schade fand ich, dass ein Aspekt, der zunächst wichtig scheint und die Geschichte in eine andere Richtung hätte bringen können, komplett unter den Tisch gekehrt wird. Aiden leidet zu Beginn mehrfach unter Kopfschmerzen. Er erwähnt, dass er der Ursache für seine Migräne auf den Grund gehen muss. Ich dachte, vielleicht baut sich hier noch eine emotionale Wendung auf… Aber Fehlanzeige. Er hat im Verlauf noch dreimal Kopfschmerzen, ansonsten wird das Thema gar nicht mehr aufgenommen.

Schade.

Bewertung vom 04.02.2019
Der Kuss der Diebin / Heartless Bd.1
Wolf, Sara

Der Kuss der Diebin / Heartless Bd.1


ausgezeichnet

fesselnder Auftakt

Zera ist eine Herzlose und muss damit der Hexe dienen, die ihr einst ihr Herz genommen hat. Um dieses wiederzuerhalten, soll Zera den Hexen ein anderes Herz bringen – das Herz des Prinzen. Dafür wird sie zur alljährlichen Brautschau eingeschleust. Doch der Prinz, der bisher jede Brautanwärterin abgewiesen hat, ist ganz anders, als Zera gedacht hätte. Unverhofft finden die beiden Gemeinsamkeiten, doch Zeras Mission ist klar…

Den Beginn des Buches fand ich super, man wird mitten in die Handlung geworfen und es geht direkt spannend am Hof los.
Dann erfolgt allerdings ein Zeitsprung zwei Wochen zurück, in denen erklärt wird, wie es zu der Ausgangssituation kam. Dabei werden auch die Herzlosen sowie die Hexen und deren Plan eingeführt.
Auch wenn ich diese Zeit, die Hintergründe des Plans sowie die Vorbereitung von Zera nicht uninteressant fand, zogen sich diese Seiten für mich etwas. Es dauert über 100 Seiten, bevor es im Palast in der bereits bekannten Szene weitergeht.

Insgesamt hat mir das Buch unglaublich gut gefallen. Anfangs gab es einige recht vorhersehbare Ereignisse, aber je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr Überraschungen und Wendungen gibt es. Plötzlich ist nichts mehr sicher.
Zera gerät immer tiefer in ihr Netz auf Lügen und Intrigen. Doch nicht nur sie selbst spielt ein falsches Spiel. Auch am Hof gibt es einige Charaktere, die ihre eigenen Ziele verfolgen und Opfer dafür bereitwillig in Kauf nehmen. Dabei prallen teils recht unterschiedliche Interessen aufeinander, woraus verschiedene Konflikte entstehen.

Und Zera steckt mittendrin. Doch die Herzlose ist alles andere als dies. Der mutige, schlagfertige Teenager hält tapfer an der Mission fest, auch wenn sie innerlich mit sich zu ringen beginnt. Denn es geht nicht nur um ihr eigenes Leben, das sie mit der Erfüllung des Plans retten kann.
Gleichzeitig macht sie im Palast Bekanntschaft mit einigen Personen, die ihr an ihr nicht vorhandenes Herz wachsen und für die sie sich einsetzt.
Als Ich-Erzählerin schildert Zera nicht nur ihre Erlebnisse sondern gibt dabei auch Einblicke in ihre aufgewühlten Gefühle. Die Veränderung, die die Herzlose durchmacht, je näher sie die einzelnen Personen am Hof kennenlernt, hat mir besonders gut gefallen. Auch ihren frechen, jugendlichen Stil mochte ich, auch wenn sich einige ihrer Gedanken im Kreis drehen.

Auch Prinz Lucien ist eine facettenreiche, interessante Figur. Am Hof gibt er sich kühl, abweisend und arrogant. Doch schnell gelingt Zera ein Blick hinter diese Fassade, wodurch sie noch einen ganz anderen Prinzen kennenlernt.

Was ein wenig kurz kommt, ist eine Erklärung der Welt und seiner Bewohner. Es gibt verschiedene magiebegabte menschenähnliche Wesen, die teilweise nur spärlich beschrieben werden. Auch das ganze System der Hexen und Herzlosen bleibt noch recht vage.

Nach dem sehr ereignisreichen, dramatischen Chliffhanger bin ich unglaublich gespannt auf die Fortsetzung und hoffe dabei auch auf weitere Erklärungen des Settings.

Fazit

Zunächst scheint das ganze Geschehen total vorhersehbar und nimmt auch die erwartete Richtung. Doch dann wendet sich das Blatt immer wieder. Es gibt so viele Lügen und Intrigen, so viele versteckte Absichten, so viele unerwartete Ereignisse, dass plötzlich nichts mehr sicher ist. Mehrfach konnte mich die Handlung überraschen. Dabei habe ich besonders mit Zera, die einen inneren Kampf mit sich selbst austrägt, mitgefiebert. Actionreiche Szenen wechseln sich mit emotionalen Passagen ab. Der Schluss kommt mit unglaublich spannenden und dramatisch Ereignissen und einem fiesen, aber auch überraschenden Cliffhanger daher.

Bewertung vom 19.11.2018
Über uns der Sternenhimmel
Schmidt, Janne

Über uns der Sternenhimmel


sehr gut

viel Witz und tiefe Emotionen (4,5 Sterne)

Als Leah die Urlaubskatzen- und Pflanzenpflege für ihre Schwester übernimmt, lernt sie zufällig Henry kennen. Leah ist keine Abenteurerin, die auf Fremde zugeht, aber Henry muss ihr bei einem wichtigen Problem helfen. Die beiden freunden sich an und für Leah eröffnet sich die Chance, aus ihrem geschützten Leben auszubrechen. Henry hingegen will Leah eigentlich gar nicht so nah an sich heranlassen, denn er hütet ein dunkles Geheimnis…

Leah und Henry sind sehr unterschiedlich. Leah wächst behütet auf, hat klare Ziele und Vorstellungen vom Leben. Sie schlägt nie über die Stränge, geschweige denn tut sie etwas verbotenes. Dabei sehnt sie sich danach, etwas zu Neues zu probieren, fühlt sich aber nicht mutig genug dafür.
Henry hat schon viele gefährliche Dinge probiert und etliche nächtliche Partys hinter sich. Doch ein Ereignis in seiner Vergangenheit hat ihn ruhiger und vorsichtiger gemacht. Er ringt mit sich, wie sein Leben nun weiter verlaufen soll. Während Leah so klare Ziele hat, ist sich Henry über seine Zukunft nicht sicher.

Der Beginn des Buches ist unglaublich witzig. Leah und Henry lernen sich auf recht ungewöhnliche Weise kennen, was noch einige Szenen zum Schmunzeln nach sich zieht.
Dazu trägt auch Leahs Tollpatschigkeit und ihre spaßig-ironische Art, davon zu berichten, bei.

Danach wird es emotional.
Schnell wird klar, dass beide Charaktere Dinge erlebt haben, die sie schwer belasten. Aber beide reden nicht darüber, es gibt nur jede Menge Andeutungen.
Obwohl Henry und Leah nicht immer ehrlich zueinander sind, tun sie einander gut. Sie zeigen sich gegenseitig eine andere Art zu leben, trauen sich neue Dinge oder springen über ihren Schatten, indem sie emotionale Erinnerungen teilen. Sie bringen einander bei mutig zu sein – auf ganz unterschiedliche Weise.
Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über das Finden von sich selbst und den eigenen Zielen fürs Leben. Über das Zulassen von Fehlern und das Aufarbeiten von Schicksalsschlägen. Viele ruhige, nachdenkliche Szenen bestimmen die Handlung. Dazwischen gibt es immer wieder witzige Momente, aber auch ein paar aufregende Szenen und viele aufgewühlte Emotionen.

Abwechselnd schildern Leah und Henry in der Ich-Perspektive die Geschehnisse und geben dabei tiefe Einblicke in ihre Gefühle. Der Erzählstil beider Charaktere ist angenehm locker und flüssig.

Die tatsächliche Auflösung der Ereignisse, die beide so sehr belasten, ist emotional und hält noch kleine Wendungen bereit.

Da gerade im Freundeskreis nach einigen Andeutungen noch Fragen offen bleiben, würde ich mich überein weiteres Buch um die bekannten Figuren freuen.

Fazit

Über uns der Sternenhimmel überzeugt mit einem angenehm flüssigen Schreibstil und zwei sehr unterschiedlichen, sympathischen Protagonisten, die ihren Platz im Leben suchen. Viele nachdenkliche und gefühlvolle Szenen bestimmen das Geschehen. Dabei sind die Ereignisse aber keineswegs langweilig – ganz im Gegenteil, Leah und Henry richten einiges Chaos an, nicht nur bei den Gefühlen des anderen.

Bewertung vom 19.11.2018
The One Best Man
Rayne, Piper

The One Best Man


gut

nette Geschichte ohne Highlights

Nach ihrer Scheidung zieht Victoria mit ihrer siebenjährigen Tochter Jade zurück in ihrer Heimatstadt, um ihre kranke Mutter zu unterstützen. Dort trifft sie auf einen alten Bekannten – den Trauzeugen ihres Ex-Mannes. Eigentlich hat Victoria fürs erste von Männern genug, aber Reed lässt nicht locker…

Ich habe das Buch relativ zügig durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und abgesehen von ein paar schrägen Dialogen oder nicht ganz nachvollziehbaren Gedankensprüngen der Ich-Erzählerin Victoria liest sich der Text aufgrund der einfachen, bildhaften Sprache sehr leicht.
Dennoch hat mich das Buch nicht richtig begeistern können.
Die Geschichte ist nett, aber mir fehlte etwas. Es gibt kleinere Konflikte und Problemchen, kleinere Rückschläge und Streits. Aber insgesamt läuft alles von Anfang bis Ende sehr glatt und harmonisch. Richtige Konflikte fehlen – obwohl sie sich anzudeuten scheinen, bleiben sie dann aus. Das ist zwar auch eine Form der überraschenden Wendung, aber dadurch kommt keinerlei Spannung auf. Die Geschichte plätschert einfach fröhlich vor sich hin.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist das innige Verhältnis von Victoria und ihrer Tochter Jade. Und auch Reed hat einen tollen Umgang mit seinen Schützling Henry. Die Kinder und die Beziehung zu ihnen spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte und sorgen dadurch für berührende Momente. Auch darüber bietet die Handlung viel Gefühl und ein wenig Erotik. Aber auch viel sich ständig wiederholender Alltag und Grübelei von Protagonistin Victoria.

Vielleicht können die zwei weiteren Bände über Victorias Arbeitskolleginnen ja mit mehr Drama und Überraschungen punkten.

Fazit

Das Buch ist nicht direkt langweilig, konnte mich aber auch nicht so recht mitreißen. Die Konflikte, die sich anzudeuten scheinen, verlaufen im Sande. Alles ist insgesamt sehr harmonisch und läuft ohne große Schwierigkeiten oder Überraschungen. Das innige Verhältnis zu den Kindern ist allerdings sehr berührend beschrieben.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.10.2018
Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen! / Helikopter-Eltern Bd.2
Greiner, Lena; Padtberg-Kruse, Carola

Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen! / Helikopter-Eltern Bd.2


schlecht

lustig? nein! Und noch dazu anstrengend zu lesen

Ich wusste vorher, dass ich mit Büchern, die lustig sein sollen, meist wenig anfangen kann. Aus beruflichen Gründen war ich dennoch neugierig auf das Buch. Hätte ich es doch mal besser gelassen.

Nach wie vor Frage ich mich, warum das Buch dem Genre „Humor“ zugeordnet wird. Es gab zwei, drei Stellen, die so absurd waren, dass ich tatsächlich darüber lachen musste. Ansonsten habe ich mich kopfschüttelnd durch das Buch gequält und mich dabei gefragt, was die Autorinnen mir nun damit sagen wollen.
Die ganze Darstellung ist unglaublich einseitig. Ich will nicht abstreiten, dass es solche Eltern gibt und ihr Verhalten teilweise wirklich unangemessen und unangenehm für das Kind ist. Dennoch wäre vielleicht auch ein Blick auf die Gegenseite nett gewesen...
Letztlich geht es nur darum, sich über die sogenannten Helikoptereltern lustig zu machen. Diese werden bloßgestellt – natürlich alles anonym. Genutzt werden dazu kleine Zitate von Lehrkräften, anderen Eltern, Erzieherinnen usw. die ihre skurrilen Erlebnisse mit Helikoptereltern schildern und sich dabei über diese auslassen...
Durchbrochen werden diese Erfahrungsberichte durch kurze Passagen der Autorinnen. Die Zitate werden quasi moderiert. Die Überleitungen fand ich teilweise arg holprig. Es gibt etliche inhaltliche Wiederholungen – sowohl in den Passagen der Autorinnen als auch in den Erfahrungsberichten.

Ich fand das Buch einfach nur anstrengend zu lesen. Lesefluss kommt nicht auf, vor allem da der Text durch die ganzen unzusammenhängenden Zitate komplett zerstückelt ist.
Spaßig fand ich es auch nicht wirklich. Und am Ende hatte ich ähnliche Erlebnissen mehrfach gelesen, ohne dass sie dadurch lustiger oder lehrreicher wurden.

Was ich daraus mitnehme? Nichts.

Das Thema als Ratgeber mit entsprechenden Erfahrungsberichten hätte für mich vielleicht funktioniert. Aber diese unzusammenhängende Aneinanderreihung von fiesen Sticheleien war nix für mich.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.10.2018
Scarlett
Remington, Laurel

Scarlett


sehr gut

süße Geschichte, die hungrig macht

Die 12-jährige Scarlett leidet unter der Tätigkeit ihrer Mutter. Diese bloggt nämlich und immer öfter ist Scarlett und deren Verhalten Inhalt ihrer Beiträge. Dabei gelangen teilweise peinliche Themen ins Internet – zumindest empfindet Scarlett dies so und zieht sich daher von allem zurück, sowohl von ihren Freunden als auch aus schulischen Aktivitäten.
Da ihre Mutter ständig arbeitet, übernimmt Scarlett viele Aufgaben im Haushalt und kümmert sich fürsorglich um ihre kleine Schwester.
So wie Scarlett die Lage darstellt, ist nachvollziehbar, dass sie die Aufmerksamkeit ihrer Mitschüler als unangenehm empfindet. Ein großes Problem ist allerdings, dass Mutter und Tochter eigentlich gar nicht mehr vernünftig miteinander reden und ihnen daher nicht bewusst ist, was die andere denkt. Dass Scarlett in Streitsituationen eher dickköpfig und undiplomatisch reagiert, hilft dabei natürlich auch gar nicht weiter.
Kein Wunder also, dass Scarlett sich ein Hobby wünscht, was sie vor allen Leuten – damit niemand ihrer Mutter darüber berichten und diese es verwenden kann – geheim halten will.
Und ausgerechnet im Haus ihrer Nachbarin findet sie genau diese Sache, die ihr unglaublichen Spaß macht und ihr sogar neue Freundschaften bringt.

Wie Scarlett ins Haus der Nachbarin gelangt und dort letztlich mehrfach ohne Erlaubnis die Küche benutzt, ist natürlich fragwürdig. Dennoch entwickelt sich eine sehr niedliche Geschichte über Freundschaft und Nachbarschaftshilfe, über Liebe, Mitgefühl und Zusammenhalt. Es gibt sogar ein paar kleine übernatürlich scheinende Ereignisse, die sich aber mit der Zeit erklären.
Durch das Koch-Abenteuer lernt Scarlett viel dazu – nicht nur in der Küche. Sie erhält neues Selbstvertrauen, öffnet sich einigen Menschen, die sie bisher von sich gestoßen hatte, und setzt sich für andere ein.

Die 12-Jährige ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. In einem jugendlich, leichten Stil führt sie durch die Handlung und gibt dabei immer wieder Einblicke in ihre Gefühlswelt.
Witzige Szenen gemischt mit ernsten Momenten sorgen für eine gelungene Abwechslung, die mir für die Zielgruppe passend erscheint. Für die Charaktere hätte ich mir allerdings dennoch ein wenig mehr Tiefe gewünscht.

Zwar wird im Buch deutlich, wie schnell Informationen sich im Internet verbreiten und welche Probleme den Betroffenen daraus auch entstehen können, die ermahnende Wirkung dahinter bleibt aber aus. Denn auch die 12-Jährige eröffnet munter einen Blog in dem sie freizügig Informationen teilt – wenn auch nicht über sich persönlich – und ist im jeden neuen Leser bemüht.

Und ganz am Ende findet Scarlett auch noch die geheime Zutat…

Fazit

Eine niedliche Geschichte über Freundschaft und Hilfsbereitschaft – und natürlich übers Backen. Dank des jugendlich-leichten Schreibstils liest sich die Geschichte sehr zügig. Die Handlung hat spaßige, aber auch berührende Momente.
Allerdings finde ich den Internetgebrauch sowohl von Mutter und Tochter recht unglücklich geschildert, da den Lesern nahegelegt wird, wie kinderlicht das Eröffnen eines Blogs ist…

Bewertung vom 06.09.2018
Zehn Jahre musst du opfern / Dark Palace Bd.1
James, Vic

Zehn Jahre musst du opfern / Dark Palace Bd.1


sehr gut

faszinerendes Setting, spannende Geschichte (4,5 Sterne)

Eigentlich sollte Luke seine Sklavenzeit gemeinsam mit seinen Eltern und seinen zwei Schwestern, Abi und Daisy, in der Stadt der Ebenbürtigen verbringen. Doch stattdessen landet er allein in der düsteren Fabrikstadt Millmoor, wo die Menschen unter schwersten Bedingungen leben und arbeiten. Doch auch in Kyneston hat es Lukes Familie nicht leicht. Besonders der mysteriöse Silyen Jardine sorgt mit gruseligen Aktionen bei Abi für Gänsehaut…

Die Thematik des Buches konnte mich direkt fesseln. Das Setting der Sklavenzeit, die jeder Mensch für 10 Jahre verrichten muss, ist ebenso erschreckend wie faszinierend. Im Kontrast dazu stehen die Ebenbürtigen, die magische Elite, die über das Volk herrscht. Doch nicht jeder ist mit diesem System einverstanden und nicht jeder ist bereit, sich noch länger zu fügen.
Mit Kyneston und Millmoor werden auch zwei sehr unterschiedliche Orte zum Verrichten dieser Zeit dargestellt, die aufzeigen, unter welchen Bedingungen die Menschen die 10 Jahre verbringen.
Dass die Ebenbürtigen über sogenanntes Geschick verfügen, bringt noch einen weiteren spannenden Aspekt in die Geschichte ein, da alle über sehr unterschiedliche Fähigkeiten verfügen.

Die Handlung wird aus der personalen Sicht zahlreicher Figuren geschildert. Zunächst war ich aufgrund dieser großen Anzahl an handelnden Charakteren und wechselnden Perspektiven skeptisch. Da es letztlich aber nur zwei bis drei Handlungsorte gibt, an denen in der Regel mehrere dieser Figuren zusammentreffen, ist es doch leicht, den Überblick zu behalten.
Die verschiedenen Perspektiven geben – je nachdem, ob es sich um einen Sklaven oder einen Ebenbürtigen handelt – sehr unterschiedliche Einblicke in das Leben, die Sklavenstädte oder das Regierungssystem. Auch das breite Netz an Lügen und Intrigen, dass sich um die Charaktere spinnt, wird dabei ersichtlich.

Im Zentrum der Erzählung stehen Luke und seine Familie, die eigentlich ihre Sklavenzeit gemeinsam in Kyneston bei der ebenbürtigen Familie Jardine verbringen „wollten“. Doch Luke wird stattdessen allein nach Millmoor gebracht. Den Familienmitgliedern stehen ganz unterschiedliche Schwierigkeiten bevor und besonders Lukes Handlungsstrang nimmt schnell an Spannung zu.
Doch auch die Jardines sind interessante Charaktere, da sie ihre Absichten teilweise verbergen. Sie wirken zwar auf das aktuelle (politische) Geschehen ein, doch mit welchem Ziel? So konnte man mit einigen Figuren mitfiebern und über andere rätseln.
Dabei gibt es einige unerwartete Wendungen. Besonders das Ende wird spektakulär und dramatisch. Die Ereignisse überschlagen sich nahezu. Allerdings hat es mir nach der unglaublich spannenden Geschichte auch einen kleinen Dämpfer verpasst, da es sich so anfühlt, als wäre viel von dem, was bis hierhin geschehen ist, nun völlig umsonst gewesen und der Kampf muss von vorn beginnen. Dennoch bin ich unglaublich gespannt auf den nächsten Band.

Fazit

Das faszinierende, aber auch grausame Setting konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Die Handlung um die zahlreichen – teils sympathischen, teils noch schwer einzuschätzenden – Charaktere ist voller Überraschungen und Wendungen. Viele Charaktere verfolgen ihr eigenes Ziel, sodass man nur darüber spekulieren kann, worauf am Ende alles hinauslaufen soll. Nach dem dramatischen Enden, das das Schicksal aller Figuren völlig offen lässt, bin ich gespannt auf den zweiten Band.

Bewertung vom 04.08.2018
Sprichst du Schokolade?
Lester, Cas

Sprichst du Schokolade?


ausgezeichnet

ernste Thematik in locker-leichter, aber auch berührender Erzählweise

Josie ist ein toughes Mädchen mit einem klaren Ziel: Sie will später Millionärin werden. Sie hat so manche verrückte Idee und wenn ihr etwas nicht passt, kann es auch schon mal passieren, dass sie einem Lehrer eine Standpauke hält. Auch in anderen Bereichen hat sie ihr Temperament nicht immer im Griff, mehrfach handelt sie, ohne ihre Taten bis zum Ende zu durchdenken. Dabei hat sie aber immer nur gute Absichten. Sie ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und so ist die Sprache insgesamt leicht verständlich.

Nadima ist das ganze Gegenteil. Sie ist eher ruhig und schüchtern und beobachtet viel, was natürlich auch der Sprachbarriere geschuldet ist. Doch auch sie macht deutlich, wenn ihr etwas nicht gefällt. Denn in ihrem Drang, zu helfen, schießt Josie manchmal über das Ziel hinaus.

„Sprichst du Schokolade“ beinhaltet verschiedene alltägliche Themen: vergessene Hausaufgaben und unbeliebte Lehrer, Konflikte zwischen Freundinnen oder Streit in den Scheidungs- und Patchwork-Familien. Und mittendrin wird die Flüchtlingsthematik eingewoben – denn Nadima stammt aus Syrien.

Josie lässt die Leser nicht nur an ihren Gedanken teilhaben, sie spricht die Leser auch direkt an. Dabei versucht sie mehrfach, sich in Nadima hineinzuversetzen, wie schwer es sein muss, sein Zuhause zu verlieren und in einem Land zu landen, wo einen die Leute kaum verstehen.
Der Prozess, wie Josie und Nadima, die anfangs nur wenige Worte wechseln können, sich anfreunden und Wege finden, miteinander zu kommunizieren, ist sehr nachvollziehbar beschrieben. Wenn ihnen die Worte fehlen, behelfen die zwei sich mit Emojis oder einem Übersetzungsprogramm. Und Taten sagen ja ohnehin viel mehr als Worte.
Josie bringt viel Geduld und Einfallsreichtum mit. Deutlich wird aber auch, dass gut gemeint nicht immer gut gemacht ist. So tritt Josie in einige Fettnäpfchen und löst dadurch unglückliche Situationen aus, in denen sie allerdings mehr über Nadima und ihre Familie erfährt.

Das Buch wird vom Verlag für Leser und Leserinnen ab 10 Jahren empfohlen. Aufgrund der Sprache und auch der kindgerechten Umsetzung der Thematik finde ich die Altersempfehlung passend – aber nicht unbegleitet.
Denn Nadimas Schicksal wird sehr eindringlich geschildert. Josie erfährt, was Nadima in Syrien erlebt hat und wie traumatisiert sie immer noch ist. Politische Hintergründe spielen keine Rolle und die Beschreibungen sind auch nicht unbedingt blutig – aber dennoch grausam und berührend. Ich musste auch so manches mal schlucken. Dennoch empfand ich die Schilderungen als sehr passend, die grausame Realität wird nicht beschönt, aber auch nicht übertrieben ausgeschlachtet. Dabei liegt der Schwerpunkt aber eben nicht auf der schlimmen Vergangenheit, sondern auf dem neuen Leben, auf das Nadima und auch ihre sympathische Familie sich mit viel Freude einlassen.
Fazit

Ich war neugierig, wie die Flüchtlingsthematik in einem Kinderbuch untergebracht wird und finde die Geschichte sehr gelungen. Neben alltäglichen Problemen wie Streit mit Eltern oder Freunden wird das Schicksal der zwölfjährigen Nadima in Josies Alltag eingewoben, wobei die Leser immer mehr Fakten über ihre Vergangenheit erfahren, je besser sich die zwei Mädchen anfreunden. Es ist keine Geschichte mit erhobenem Zeigefinger, aber dennoch macht Josies Verhalten deutlich, wie wichtig Geduld, Akzeptanz und Verständnis sind, Hilfsangebote aber auch komplett nach hinten losgehen können.
Im Vordergrund stehen Nadimas Erlebnisse im neuen Land, aber auch auf die Ereignisse in Syrien wird zurückgeblickt – auf sehr eindringliche, berührende Art. Dabei ist der Erzählstil ansonsten insgesamt sehr locker, fröhlich, aber auch immer wieder nachdenklich. Das Buch ist definitiv nicht nur für Kinder/ Teenanger geeignet. Mich konnte die Geschichte auf jeden Fall packen.

Bewertung vom 08.07.2018
Sternschnuppengeflüster
Cramer, Sofie

Sternschnuppengeflüster


gut

über Freundschaft, Liebe und große Wunder

Die Sommerferien stehen bevor und die drei Mädchen Leni (14), Paula (16) und Amelie (14) schlagen sich mit ganz unterschiedlichen Sorgen herum. Unabhängig voneinander stoßen die drei Teenager auf eine Wunsch-App, mit deren Hilfe sie auf ein Wunder hoffen. Die App führt die drei zusammen ... aber lässt sie auch Wünsche wahr werden?

Ich bin nach der Lektüre hin- und hergerissen. Einerseits ist die Geschichte super süß, wenn auch etwas kitschig. Der Text, der abwechselnd die Situation der drei verschiedenen Mädchen schildert, liest sich sehr flüssig. Die Sprache ist der Zielgruppe entsprechend jugendlich frisch und leicht verständlich. Die Handlung hält ein paar kleine unerwartete Wendungen bereit.

Allerdings tue ich mich mit dem Verhalten der Mädchen etwas schwer.
(Achtung, ab hier leichte Spoiler)
Leni hat sich verliebt. Um dem Jungen zu gefallen, will sie sich komplett ändern. Sie hält sich für zu dick, obwohl sie allerhöchstens leichtes Übergewicht zu haben scheint, denkt übers Hungern und diverse Diäten nach und will sich komplett umstylen. Den Schönheitswahn, der hier vermittelt wird und in dem sie von ihren Freundinnen bestärkt wird, finde ich sehr bedenklich. Zwar wird dies am Ende noch ein wenig relativiert, der negative Beigeschmack bleibt allerdings.

Auch Amelies Verhalten ist fragwürdig. Ihre Eltern haben Geld – und die 14-jährige Teenager wirft damit munter um sich. Zwar löst es ihre Probleme nicht, dennoch gibt sie Unsummen für einen irrwitzigen Plan aus, spendiert einer Freundin heimlich einen tagelangen Hotel-Aufenthalt mit Drei-Gänge-Menü und weiterem Luxus und stiftet die anderen zum Lügen und Betrügen an. Konsequenzen hat dies für sie nicht.
Dabei hätte ein klärendes Gespräch die Situation so leicht ändern können.

Zwar vermittelt das Buch, dass es sich lohnt, für seine Wünsche und Träume zu kämpfen. Die benutzten Mittel sind allerdings nicht sehr vorbildhaft und da sie von den Mädchen auch nur begrenzt hinterfragt werden, finde ich dies nur bedient gelungen.

Die Wunsch-Wunder-App führt die Schicksale der drei Mädchen zwar zusammen, ansonsten kommt sie aber sehr kurz, sodass für mich deren Sinn nicht ganz klar wird.

Fazit
Die Geschichte liest sich sehr schnell, ist grundsätzlich schon irgendwie ganz niedlich und hält sogar ein paar überraschende Wendungen bereit. Allerdings finde ich es sehr schade, dass das teils fragwürdige Verhalten der Teenager nahezu unreflektiert bleibt, wodurch trotz des kitschigen Endes ein bitterer Beigeschmack bleibt.

Bewertung vom 22.06.2018
Goldener Zorn / Children of Blood and Bone Bd.1
Adeyemi, Tomi

Goldener Zorn / Children of Blood and Bone Bd.1


gut

Konnte trotz toller Grundidee nicht komplett überzeugen

Die Grundidee der Geschichte fand ich total spannend. Allerdings habe ich lange gebraucht, um mich in den Begrifflichkeiten zurechtzufinden. Zwar gibt es zu Beginn des Buches eine Übersicht der magischen Clans, insgesamt sind die Namen aber alle so exotisch, dass sie nicht so leicht von der Zunge gehen, geschweige denn direkt im Kopf bleiben. Darüber hinaus gibt es viele Begriffe, die erst im Verlauf halbwegs deutlich werden. Ein Glossar mit Erklärungen (anstelle der Clans, die in ihrer Vielfalt kaum eine Rolle spielen) hätte den Einstieg etwas erleichtert. Die Welt mit ihren verschiedenen Völkern und dem ungleichen Machtgefüge ist aber auf jeden Fall interessant. Aber auch hier wären ein paar mehr Erläuterungen zu Menschen und auch der fremdartigen Tierwelt hilfreich gewesen.

Auch mit Zélie bin ich nicht sofort warm geworden, da ich sie anfangs gar nicht einschätzen konnte. Sie wirkt zwar ehrgeizig, mutig und schlagfertig, aber auch ein wenig rachsüchtig, schadenfroh und unüberlegt, sodass ich sie von ihrem Verhalten auf den ersten Seiten auf 13 oder 14 geschätzt hätte. Ihr Alter wird erst nach knapp 100 Seiten erstmals erwähnt.

Neben Zélies Bruder Tzain spielen auch die Kinder des Königs eine zentrale Rolle bei Zélies Abenteuer. Amari und Inan sind grundverschieden und hatten beide keine leichte Kindheit unter dem Staatsoberhaupt. Während Amari sich im Verlauf von einem ängstlichen Mädchen zu einer starken Kämpferin entwickelt, ist Inan ein eher schwieriger Charakter. Er wechselt mehrfach seine Ansichten und Ziele und ist dadurch schwer einschätzbar. Sein wankelmütiges, teils dämliches Verhalten machen ihn auch nicht immer besonders sympathisch.
Auch Zélie macht im Verlauf eine große Entwicklung durch, wobei sie oft mit sich und ihrem Schicksal hadert. Diese widersprüchlichen Gefühle sind nachvollziehbar geschildert. Sie trägt eine große Verantwortung, denn die Rückkehr der Magie kann auch zum Missbrauch der Kräfte führen. Tut sie also das Richtige?
Zélie, Inan und Amari schildern abwechselnd die Handlung aus der Ich-Perspektive, wobei sich die Erzählweise der Figuren leider kaum unterschiedet.

Die Geschichte hat viele spannende Momente, aber auch einige zähe Passagen. Zwar ist die ganze Geschichte der Magie – angelehrt an die afrikanische Mythologie – interessant, die Erklärungen zogen sich aber teilweise bzw. werden an Stellen eingestreut, wo sie das Tempo aus der Handlung nehmen.
Aber auch darüber hinaus hatte ich mit einigen Passagen meine Schwierigkeiten. So verhalten sich die Figuren nicht immer logisch. Abgesehen von ihrem sprunghaften Gedankengängen und teils nicht nachvollziehbaren Gefühlsentwicklungen agieren sie im Angesicht der stetigen Gefahr durch die Verfolger mehrfach naiv und unüberlegt. Zwar drängt sie Zeit, aber hier ein Päuschen und dort eine kleine Feier muss schon noch drin sein. Natürlich hat dies unweigerlich die nächste Katastrophe zur Folge, irgendwas geht völlig schief und plötzlich gerät der ganze Zeitplan komplett ins Wanken.
Die Spannung, ob Zélie und ihre Gefährten ihr Ziel erreichen können, steigt dadurch allerdings immer wieder an. Zahlreiche Verluste auf allen Seiten führen zu dramatischen Szenen, wobei die Emotionen etwas auf der Strecke bleiben. Der offene Schluss mit Cliffhanger lässt den Leser völlig in der Luft hängen.

Fazit

Der Einsteig war aufgrund der vielfältigen fremdartigen Begriffe, die sich teils im Verlauf erklären, teils nicht näher erläutert werden, nicht ganz einfach. Zudem brauchte die Handlung für mich etwas, bis wirklich Spannung aufkam, welche durch das teils unlogische Verhalten der Figuren und langatmige Erklärungen zur Geschichte der Magie aber wieder unterbrochen wurde. Erst das letzte Drittel konnte mich dann richtig packen, da sich die Ereignisse hier überschlagen und in einem fiesen Cliffhanger enden, der mich ebenso ratlos wie neugierig zurücklässt.