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Benutzername: vanessa-v8
Danksagungen: 2 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 15 Bewertungen
12
Bewertung vom 13.10.2018
Redemption Point
Fox, Candice

Redemption Point


ausgezeichnet

Redemption Point ist der 2. Fall um die Ermittler Ted Conkaffey und Amanda Pharrell. Durch die Einleitung am Anfang und auch manche Erklärungen bzw. Rückblicke kann man das Buch auch lesen wenn man den ersten Teil noch nicht gelesen hat. Ich würde aber jedem empfehlen zuerst den ersten Teil zu lesen, denn dadurch bekommt man von den beiden Ermittlern einen eindruck warum sie so sind wie sie sind. Das wird im ersten Teil gut erklärt.
Der Schreibstil ist wieder sehr locker und leicht, dadurch fliegen die Seiten nur so dahin.
Amanda ist eine taffe Frau, mit ihrer Art und Sprache hat sie mich so manches mal zum lachen gebracht, so ist der Thriller nicht nur spannend, sondern auch humorvoll. Das pept die sonst so tristen Ermittlungen etwas auf. Ich fand sie sehr sympathisch.
Ted ist ein Ex-Polizist der zur falschen Zeit am falschen Ort war, seine Geschichte ist so unglaublich und trotzdem wurde er verurteilt. Gerade weil die Geschichte jedem von uns so passieren kann, macht es das Buch zu dem was es ist, ein Buch das einem vollkommen in den Sog zieht, man kann gar nicht aufhören weiter zu lesen, gerade zum Schluss wird due Spannung so angehoben, man muss einfach wissen wie es zu Ende geht.


Meine Meinung
Ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne Thriller lesen mag. Und Candice Fox hat durch ihren Schreibstil und ihren Humor das Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Bitte mehr von ihr. Ich bin ein Fan von ihr geworden. Daher ganz klare 5 Sterne von mir.

Bewertung vom 03.04.2018
Das Glück kurz hinter Graceland
Wright, Kim

Das Glück kurz hinter Graceland


ausgezeichnet

Worum gehts?
Zwei Frauen, ein Weg, eine Antwort
Cory Ainsworth schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter als Blues-Sängerin durch. Bis sie im alten Schuppen ihres Elternhauses ein Erinnerungsstück der Rock 'n' Roll-Geschichte entdeckt: den Blackhawk, das legendäre Auto von Elvis Presley. Für Cory ist das der langgesuchte Beweis: Elvis muss ihr biologischer Vater sein! Vor 37 Jahren war ihre Mutter Honey Backgroundsängerin beim King persönlich. Alles, was sie weiß, ist, dass Honey nach einem Jahr reumütig nach Hause zurückkehrte, um ihre Jugendliebe zu heiraten. Kurzerhand startet Cory das Auto und fährt dieselbe Route ab, die Honey damals genommen hat. Dabei erfährt sie nicht nur viel über ihre Mutter, sondern auch über Elvis, die 70er und ihren eigenen Platz in dieser Geschichte.

Meine Meinung
Die Autorin Kim Wright hat mit diesem Buch einen wunderschönen Roman geschrieben. Ihre lockere Schreibweise lässt den Leser gleich in die Geschichte eintauchen, auch durch die gute anschauliche Beschreibung der unterschiedlichen Schauplätze und Protagonisten hatte ich das Gefühl selbst im Wagen zu sitzen und mitzufahren. Auch ihre witzige Schreibweise machte das Lesen zu einem Vergnügen und die Seiten flogen nur so dahin. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen, es passierte immer wieder etwas spannendes und man wollte erfahren was es damit auf sich hat.
Cory war mir von Anfang an sehr sympathisch, ihre lockere und naive Art hat mir sehr gefallen. Sie ist sehr ehrgeizig gewesen, Sachen über ihre Mutter herauszufinden, und auch über sich selbst. Auf dieser Reise hat sie viel erfahren und dadurch ihre Mutter ganz anders gesehen.
Ihre Reise fängt in South Carolina an, führt dann über Georgia, Alabama, Mississippi nach Tennessee. Die Kapitel von Cory sind aus dem Jahr 2015 und die Kapitel über Honey aus dem Jahr 1977. Da Cory nur vermutet was ihre Mutter auf der Reise gemacht hat, wird uns durch Honey erzählt was sich tatsächlich abgespielt hat. Dadurch schließen sich die Lücken in der Erzählung.
Auch durch Honeys Erzählungen hatte man das Gefühl wirklich mit in Graceland zu sein und Elvis mitzuerleben wie er war.
Die Geschichte rund um Elvis ist gut ausgearbeitet auch wenn vieles nur eine Fiktion der Autorin war, so war es doch sehr spannend zu lesen was sich hinter den Kulissen abgespielt haben könnte auch wenn manche Sachen nicht so schön waren, gehörten sie doch zum Leben von Elvis dazu.

Fazit
Ich kann das Buch jedem empfehlen der einmal kurz abtauchen möchte um sich auf einer Reise zu begeben und etwas über Elvis zu erfahren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich würde gerne mehr von der Autorin Kim Wright lesen.
Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne.

Bewertung vom 03.04.2018
Die Geschichte des Wassers
Lunde, Maja

Die Geschichte des Wassers


ausgezeichnet

Das Cover passt hervorragend zum Buch, auch wenn es mir in einer Buchhandlung nicht aufgefallen wäre. Wobei der Titel für mich etwas unpassend ist. Besser wäre: "Nachdem das Wasser verschwand" oder "Wie das Wasser verschwand". Trotzdem passt es somit zum 1. Teil des sogenannten Klimaquartetts.
Das angesprochene Thema in diesem Buch hat mich von Anfang an interessiert. Berührend erzählt die Autorin von dem Problem, vor dem die Menschheit früher oder später stehen wird: dem Mangel an Trinkwasser. Es ist ein wichtiges Thema, jedoch wurden in diesem Buch nur die Folgen angesprochen. Viel wichtiger jedoch wären auch die Ursachen: die Wasserverschwendung, -verschmutzung, der Überkosum von Konsumgütern. Ich war eigentlich der Meinung, dass dieses Buch warnen sollte, die Menschheit aufrütteln sollte. Jedoch tut es das leider (!) nicht.
Und trotzdem verwebt die Autorin zwei Erzählungen so unabänderlich miteinander, dass sie einem einprägt und nicht mehr loslässt. Mit durchdachten Charakteren und einmaligen Geschichten wurde ein großartiges Buch erschaffen.

Fazit
Durch die poetische Verwebung zweier Geschichten wird dieses Buch einmalig. Es behandelt ein wichtiges Thema, jedoch hat es dies nicht ganz getroffen. Für mich ist da immer noch Potenzial zu mehr. Trotzdem konnte es mich überzeugen, sodass ich mir im Anschluss den ersten Teil des Klimaquartetts (also "Die Geschichte der Bienen" besorgen werde.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.04.2018
Nichts ist gut. Ohne dich.
Coplin, Lea

Nichts ist gut. Ohne dich.


gut

Worum geht's?
Sechs Jahre lang haben sich Jana und Leander nicht gesehen. Als Kinder waren sie unzertrennlich – bis zu diesem einen, verhängnisvollen Abend im August, als Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben kam. Leander fuhr den Wagen. Und verschwand danach aus Janas Leben. Kein Wort haben sie seitdem gewechselt, wissen nichts mehr voneinander. Und jetzt steht er plötzlich vor ihr. Mit seinen hellblauen Augen. Und die Anziehungskraft ist so viel größer als Jana wahrhaben will. Sechs Jahre hat sie versucht, ihn zu hassen. Und nun ist er da, aus einem wirklich guten Grund: Er ist hier, damit sie ihn rettet. Nur weiß er das selbst noch nicht.

Meine Meinung
Das Cover ist wirklich wundervoll, genauso wie der faszinierende Titel. Demnach habe ich auch große Erwartungen an das Buch gehabt. Jedoch wurden diese leider enttäuscht.
Die Geschichte an sich hat mich wirklich interessiert, es hat mich ein wenig an "Nicht weg und nicht da" von Anne Freytag erinnert, das erst im März erschienen ist. Und die Geschichte mag auch interessant sein und Potenzial für ein gutes Buch bieten, jedoch haben die Charaktere für mich das zunichte gemacht. Zwar sind Leander und Jana nette Personen, aber man erfährt nicht viel persönliches über sie. Es wird nur über den Unfall erzählt, und was danach bzw. davor passiert ist, aber nicht was sie ausmacht: welche Musik sie an liebsten hören, welche grundlegenden Charaktereigenschaften sie besitzen. Ihnen fehlt einfach die nötige Tiefe um sie zum Leben zu erwecken. Dadurch konnte ich mich leider mit ihnen auch nicht wirklich anfreunden. Mir hat das Lesen aufgehört Spaß zu machen, sodass ich "leider" nach ca. 1/4 der Buch abbrechen musste.

Fazit
Ich hatte viele Erwartungen in dieses Buch, die leider nicht erfüllt wurden. Durch die fehlende Tiefe der Charaktere konnte ich mich leider mit ihnen nicht anfreunden und musste so das Buch abbrechen, weil es mir einfach keinen Spaß mehr gemacht hat es zu lesen.
Für die Geschichte gibt es trotzdem 2,5, also rund 3 von 5 Sternen.

Bewertung vom 28.03.2018
Die Klinge des Schicksals
Heitz, Markus

Die Klinge des Schicksals


ausgezeichnet

Allgemeine Infos
Titel: Die Klinge des Schicksals
Autor: Markus Heitz
Verlag: Knaur
Seiten: 571
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3-426-65448-4

Worum geht's?
Seit Jahrzehnten drängt die Wildnis vor und verbannt die verbleibenden Menschen auf die Halbinsel Nankān. Mit der Wildnis kommen dunkle Wesen, Bestien, mutierte Scheusale, die mordend über die Menschen in den Städten nahe des Waldes herfallen. Doch die Bedrohung kommt auch aus den eigenen Reihen, denn selbst Menschen haben sich mit der Gefahr verbunden.
Dem entgegen wirken möchte Danèstra, auch genannt "Die Klinge des Schicksal", zwar gealtert aber immer noch überall bekannt und topfit. Zusammen mit Kalenia, einer Überlebenden einer der verheerenden Überfalle der Wildniss, und ein paar anderen Spezialisten, macht sie sich auf den Weg um die Verschwörer zu erledigen. Doch Kalenia, die wichtigste im Bunde, scheint nicht die zu sein, für die man sie hält.

Meine Meinung
Das Cover allein ist schon ein echter Hingucker. Auch wenn es mir etwas zu düster ist, passt es hervorragend zur Geschichte. Neben der Atmosphäre der Geschichte verdeutlicht es auch, dass es keine Person gibt, die unmittelbar im Mittelpunkt steht. Quasi von jedem Protagonist könnte dieses Schwert stammen, denn alle haben sich in ihrem eigenen Kampf zu schlagen. Dass es unterschiedliche Handlungszweige mit verschiedenen Personen gibt macht das Buch umso spannender. Fast poetisch verwebt der Autor die einzelnen Stränge miteinander, lässt die Personen sich jedoch immer wieder um Haaresbreite verpassen.
Die Charaktere an sich sind wirklich lebensecht erschaffen worden und birgen so manche unerwartete Seiten. Immer wieder müssen sie den Gefahren von allen Seiten trotzen, und schaffen es auch fast immer. Zwar ist das vielleicht etwas unwarscheinlich, aber ich freue mich darüber, denn wer möchte schon seinen Lieblingsheld an einen Haufen Graswespen(furchtbare Biester, unbedingt fernbleiben!) verlieren?
Neben der beinahe liebenswürdigen Danèstra gibt es noch einen anderen merkenswerten Charakter: Mahethian Tintenfain. Er schreibt Schmuddelromane über die Erlebnisse von Danèstra, ohne sie auch nur um Erlaubnis gebeten zu haben. Dank ihm kennt wohl ganz Nankān das Symbol der Klinge des Schicksals... Es heißt, die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Ich weiß nicht so recht, wem ich mich anschließen soll. Einerseits finde ich es wie Danèstra unverschämt von ihm, sich mit fremden Federn zu schmücken, und dies noch nicht einmal sonderlich unterhaltend. Doch auch wenn ich über seine Witze nicht unbedingt lachen konnte, lockert es die Geschichte stets etwas auf. Was sie allerdings gar nicht sonderlich benötigt hätte, denn auch wenn die Geschichte Mal etwas langwierig ist, so bleibt sie doch stets spannend.

Fazit
In diesem Buch wurde eine sagenhafte neue, wenn auch etwas düstere Welt erfunden. Zusammen mit charakterstarken Protagonisten wie Danèstra (und ja, auch M. Tintenfain) entsteht eine spannende und unterhaltsame Geschichte. Daher bekommt das Buch von mir 5 von 5 Sterne.
Ich kann das Buch jedem Fan von Markus Heitz und/oder Fantasy im Mittelalterstil empfehlen.

Bewertung vom 10.03.2018
Der neunte Würfel / Eden Park Bd.1
Elsäßer, Tobias

Der neunte Würfel / Eden Park Bd.1


sehr gut


Das Cover an sich ist ein wirklicher Hingucker und erzählt schon die Geschichte zu einem kleinen Teil: Ein normaler Junge (obwohl er gar nicht so normal ist;)) scheinbar allein in einer riesigen, technitisierten Großstadt - in seiner Hand ein mysteriöser Würfel. Die Welt, die der Autor mit seiner Geschichte erschaffen und durch das Cover noch verbildlicht hat ist wirklich einmalig. Die Luft voll von Paketdrohnen, die Verkäufer in den Shops Hologramme, und selbst das Vogelgezwitscher kommt vom Band. Von so einer übertechnitisierten Welt habe ich bisher noch nicht gelesen, was mich wirklich freut - denn sonst werden dir in Dystopien immer wieder die gleiche Ideen ein bisschen verändert unter einem anderen Namen verkauft. Dem war hier definitiv nicht so.

Sehr gut gefallen haben mir auch der sehr fließend zu lesende Schreibstil und die wirklich gut ausgearbeiteten Charaktere. Wie die Geschichte sind auch Leoni, Yashi und Äsch einmalig. Man schließt sie sofort ins Herz. Leider hat man aber noch nicht so viel persönliches von ihnen erfahren - ich hoffe, dass sich das im zweiten Teil ändert.

Ein bisschen gefehlt hat mir die Spannung. Diese sechs Stunden um die Welt zu retten, von denen im Klappentext die Rede ist, treten leider erst im letzten Drittel des Buches auf. Doch auch dort konnte mich es nicht so wirklich mitreißen.

Der Witz ist in diesem Buch auf keinen Fall zu kurz gekommen. Manches hat genau meinen Humor getroffen (zb. als Vincent ein mysteriöses Paket erhält, steht auf diesem neben lauter Sicherheitswarnungen der Hinweis "Kann Spuren von Erdnüssen enthalten." (S. 105)). Bei anderen >Witzen< konnte ich leider nur mit den Kopf schütteln. Ich schätze, dass der Humor einfach auf jüngere Leser (10-13 Jahre) ausgerichtet ist, und ich so für die Zielgruppe etwas zu alt bin.

Nichts desto trotz bin ich sehr gespannt auf den nächsten Teil um die Abenteuergeschichte von Vincent, Leoni, Yashi und Äsch.

Fazit

Auch wenn mir die Spannung etwas gefehlt und der Humor nicht immer meinen getroffen hat, war die Geschichte doch einmalig und interessant zu lesen. Ich kann das Buch vor allem jüngeren Lesern im Alter von 10 bis 13 Jahren empfehlen.

Bewertung vom 03.03.2018
Verfolgung / Millennium Bd.5
Lagercrantz, David

Verfolgung / Millennium Bd.5


ausgezeichnet

Allgemeine Infos
Titel: Verfolgung
Autor: David Lagercrantz
Verlag: Heyne
Seiten: 481
Preis: 22,99€
ISBN: 9783453270992

Worum geht's?
Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang. Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen sie zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalysten aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen?

Meine Meinung:
Verfolgung ist der 5. Teil der Millennium-Reihe den man auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Ich habe die ersten vier Teile nicht gelesen und kam super mit der Geschichte klar.
Der Autor David Lagercrantz hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Auch die bildlichen Beschreibungen der einzelnen Szenen machten das Buch umso spannender.
Mich fesselte das Buch bereits von der ersten Seite an und auch die Spannung blieb bis zur letzten Seite. Ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
In der Geschichte wird der Leser öfters mit der Vergangenheit konfrontiert, so konnte man sich über die Geschehnisse ein besseres Bild machen.
Die Hauptprotagonisten waren mir sehr sympathisch, umso leichter lies sich die Geschichte lesen. Salander und Blomkvist sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin schon auf den sechsten Teil gespannt.
Der einzige kleine Manko ist, dass manchmal über trockenen Börsenstoff geredet wurde. Allerdings störte das auch nicht weiter.


Fazit:
Was soll ich noch sagen? Ein Buch mit hoher Suchtgefahr. Ein spannender Thriller den man nicht weglegen möchte, die Spannung bleibt bis zur letzten Seite. Ich kann es jedem empfehlen. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.02.2018
Im Land der wilden Pferde / Nordlicht Bd.1
Müller, Karin

Im Land der wilden Pferde / Nordlicht Bd.1


gut

Das Cover ist ein echter Hingucker. Liebevoll und detailverliebt gestaltet passt es wunderbar zum Buch und erzählt schon eine Geschichte an sich.
Die Autorin hat einen angenehmen, flüssigen Schreibstil. Abwechselnd schreibt sie aus der Sicht von Elin und Kári, dem Pferdejungen. Den naturverbundenen, ruhigen Kári mochte ich sehr gerne. Elin leider weniger, sie ist etwas verwöhnt/undankbar und benutzt für meinen Geschmack viel zu viel Jugendslang. Der Wechsel zwischen den beiden hat mir allerdings sehr gut gefallen, da man so das Buch viel intensiver und mit mehr Gedanken und Gefühlen beiderseits erlebt. Das machte es zu gleich auch spannender. Und trotzdem wechselte die Geschichte immer von mysteriös & spannend mit vielen Geheimnissen und (leider nur) einem Hauch Romantik zu etwas öde dahinplätscherndes Klischee: Großstadtmädel muss Urlaub auf dem Land machen und versucht ihre verlorengegange Liebe zum Reiten wieder zu gewinnen.
Neben der Klischeehaftigkeit hat mir auch der Mangel an "im Land der Elfen, Feen und Trolle" nicht gefallen. Elfen wurden nebensächlich erwähnt, Feen und Trolle fast gar nicht. Stattdessen gab es typische Sightsseingtours. Dabei hätte ein gutes Stück Fantasy so gut in die Geschichte gepasst.

Fazit:
Ich bin sehbar sehr zwiegespalten. Einerseits war es sehr spannend und geheimnisvoll, andererseits auch klischeehaft. An Fantasy hat es mir leider auch gefehlt. Ingesamt gibt es 2,5 also rund 3 Sterne von mir.

Bewertung vom 25.02.2018
Jede Sekunde zählt / Ocean City Bd.1
Acron, R. T.

Jede Sekunde zählt / Ocean City Bd.1


ausgezeichnet

Worum geht's?
Am helllichten Tag wird Jacksons bester Freund Crockie von den Sicherheitskräften der Stadt verschleppt. Und es kann nur einen Grund dafür geben: Crockie hat das Zahlungssystem der Stadt angezapft! In Ocean City, einer auf dem Meer treibenden Megacity, ist die Währung Zeit. Mehr aus Spielerei haben Jackson und Crockie einen Weg gefunden, mit einem selbstgebauten Transponder Zeitkonten zu hacken. Der Trick ist verführerisch einfach – und Crockie kann nicht widerstehen. Jetzt muss Jackson das verräterische Gerät noch vor dem Geheimdienst finden. Andernfalls sind er und ihre beiden Familien in höchster Gefahr – nur hat Jackson keine Ahnung, wo in der 15-Millionen-Stadt er seine Suche starten soll.

Meine Meinung:
Das wundervoll gestaltete Cover erzählt eigentlich schon die Geschichte an sich - ein Junge in einer riesigen Stadt, verfolgt vom Geheimdienst, ein mysteriöser Mann der im Hintergrund agiert.
Nicht nur der Charakter der Hauptperson sondern eigentlich alle Protagonisten wurden wahnsinnig detailliert und glaubhaft dargestellt. Es sind nicht nur Pappfiguren wie in manch anderen Büchern sondern lebendige Personen. Und so manch einer führt sogar ein Doppelleben..
Spannend war das Buch somit alle Mal - immerhin wird die Hauptperson auch von Anfang an verfolgt. Weiterhin gab es zahlreiche überraschende Wendungen, Enthüllungen und Aktionen, die zum Glück noch in der letzten Sekunde gutgingen.
Das Setting, das die beiden Autoren in diesem Buch erschaffen haben ist wirklich bemerkenswert. Während des gesamten Buches konnte ich mir diese "kleine" Welt, die auf dem Meer schwimmt und auf dessen Produkte angewiesen ist (Algenkäse - lecker!), ungeheuer bildlich vorstellen. Die Autoren haben also einen wirklich bildlichen und flüssigen Schreibstil, der auch für jüngere Leser (11-14 Jahre) geeignet ist.

Fazit:
Mich hat selten ein Buch so gut unterhalten wie dieses. Es hat ihm an nichts - nicht Mal an Humor - gefehlt. Ich kann das Buch besonders jüngeren Lesern(11+) empfehlen, die auf eine spannende Verfolgungsjagd mitten auf dem Meer gehen wollen.
Jetzt heißt es nur noch Warten auf den nächsten Teil der Triologie...

Bewertung vom 18.02.2018
Der Wortschatz
Vorpahl, Elias

Der Wortschatz


sehr gut

Das Cover ist wirklich ein echter Hingucker, im Laden hätte ich es auf jeden Fall in die Hand genommen. Übertroffen wird es nur noch von den wundervollen Illustrationen die man am Anfang jeden Kapitels und auch zwischendurch im Buch findet.

Der Autor hat einen sehr angenehmen, leicht zu lesenden Schreibstil. Die Seiten flogen nur so dahin. Die Geschichte des kleinen Wortes auf der Suche nach seinem Sinn ist süß, niedlich aber auch unvorhersehbar. Es fehlte zwar etwas die Spannung, allerdings ist das nicht weiter schlimm, denn man erwartet das auch nicht vom Buch. Schon das Cover lässt die gemütliche, leicht dahin plätschernde Geschichte erahnen.

Die Welt die mit diesem Buch erschaffen wurde ist wirklich einmalig. Es gab zwar einen kleinen Mangel an bildlichen Beschreibungen dieser Welt, aber wozu hat man denn seine Fantasie? Hier gibt es Worte, die in Büchern leben; Schildkröten die am Meeresboden vergessen ewig in ihren Gedanken versinken; ein Esel, der eine Eselsbrücke besitzt, und das Wort Verrückt, das elf Mal am Tag seinen Anzug wechselt. Man erlebt sogar die Verschmelzung eines Artikels mit seinem dazugehörigen Nomen. Fantastisch würde das Buch am besten beschreiben.

Fazit

Das Buch hat ich auf eine angenehme, niedliche Reise durch die Welt der Worte genommen. Trotz der wenigen Spannung blieb es unvorhersehbar. Lediglich an bildlichen Beschreibungen hat es mir etwas gefehlt. Ich kann das Buch allen Geschichtenliebhabern empfehlen, im Besonderen ist es zu Weihnachten geeignet.

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